To fill in and submit your bid, please . Learn more about how you can find new tenders with Cosuno here.
Submit your estimate
until
Bill of Quantities
Code
Description
Type
Quantity
Unit
Unit price EUR
Net total EUR
01 Gebäudeautomation
01
Gebäudeautomation
Allgemeines Grundlage der Mess-, Steuer- und Regeltechnik / Gebäudeautomation bezüglich Ausführung und Ausstattung bilden die baulichen Standards der Stadt Dortmund (DIS), sowie das Raumbuch und die technische Beschreibung. Die weitere Planung der Gebäudeautomation ist mit dem/der zuständigen Sachbearbeiter/in der Stadt Dortmund, StA 65/3-4, abzustimmen. Die wesentlichen Grundlagen für die Planung, Bemessung und Ausführung der Gebäudeautomation bilden alle für dieses Gewerk anwendbaren Normen, Verordnungen, technische Richtlinien in der jeweils gültigen Fassung zum Zeitpunkt der Ausführung, sowie die anerkannten Standards der
Technik. Insbesondere die Anforderungen an Schulen und Arbeitsstätten sind bei der Planung und Ausführung zu beachten.
Allgemeines
01.__.0010 Planung der Gebäudeautomation Im Rahmen der Planung von Neubau-, Umbau- und Sanierungsmaßnahmen an städtischen Gebäuden ist nachhaltig auf Energieverbrauchsvermeidung und hoher Energieeffizienz hinzuwirken. Die anlagenspezifischen Automationsschemata und Funktionslisten sind grundsätzlich nach VDI 3814-1, VDI 3814-2 und VDI3814-4 auszuführen.
01.__.0010
Planung der Gebäudeautomation
1.00
psch
01.__.0020 DDC - Automationssystem Grundsätzlich kommt DDC -Technik zum Einsatz, die modular aufgebaut und entsprechend erweiterbar sein muss. Das DDC - Automationssystem übernimmt die komplette Steuerung, Regelung, Optimierung und Überwachung der Betriebstechnischen Anlagen (BTA). Eine Automationsstation mit Bedienfunktion, auf 32-Bit-Prozessorbasis und echtzeitfähigem Multitask- Prinzip, Farbdisplay mit integrierter Touchscreen-Funktion (ca. 15,5 cm Diagonale) zur nutzerdefinierten Bedienung.
Ausgerüstet mit:
Grundprogramm für Heizungs- und Lüftungsanlagen. Mit Steuerlogik für Steuerungsaufgaben. Meldemanagement mit Störmeldespeicher für Meldungen aus den BTA, sowie Systemmeldungen. Ereignisprotokollierung mit Datum, Uhrzeit und freiwählbaren Texten für kommende und gehende Meldungen. Komplette Bedienung des gesamten Automationssystems von jeder angeschlossenen Automationsstation (Remote Control) ohne Zusatzgerät. Weitere Bedienung über Web- Browser.
Fühlerbruchüberwachung.
Kommunikationsschnittstellen Ethernet RJ45; RS485 CAN-Bus RS232 Compact Flash Fremdsystemanbindung Anbindung von Fremd-Bussystemen (z.B. Frequenzumrichter, Pumpen, etc.) durch Gateway -Module.Ein- und Ausgänge Analog-Eingänge (AE), Analog-Ausgänge(AA), Binär-Eingänge (BE) und Binär-Ausgänge (BA) direkt an der Automationsstation und/oder durch entsprechende Ein-, bzw. Ausgabemodule. Bedien- und Meldeebene Touchscreen der Automationsstation ersetzen die Steuerschalter im Schaltschrank. Wird über diese Ebene bedient, werden alle Automatikfunktionen übersteuert. Ausnahmen bilden lediglich Sicherheitsfunktionen, die innerhalb der Automationsstation verknüpft sind und zwangsläufig zu einer Abschaltung führen müssen.
Alle Betriebs- und Störmeldungen, sowie der Betriebszustand der Regelkreise werden an der DDC
- Automationsstation visualisiert.
Bedienzustände Automatik:
Der Schalteinfluss für ein Aggregat unterliegt der DDC-Steuerung und ist abhängig von den dort programmierten Ein- und Ausschaltbedingungen.
Aus:
Das Aggregat ist von Hand ausgeschaltet, die Automatik-Bedingungen der DDC-Steuerung haben auf den Schaltausgang keinen Einfluss mehr.
Ein:
Das Aggregat ist von Hand eingeschaltet, die Automatik-Bedingungen der DDC-Steuerung haben auf den Schaltausgang keinen Einfluss mehr. Ausnahmen bilden lediglich Sicherheitsfunktionen, die innerhalb der DDC - Steuerung verknüpft sind und zwangsweise zur Abschaltung führen müssen.
01.__.0020
DDC - Automationssystem
1.00
psch
01.__.0030 Software Die Software muss frei konfigurierbar sein und eine Struktur aufweisen, die eine sichere und wirtschaftliche Betriebsweise garantiert. Die Programme müssen in deutscher Sprache ausgeführt sein. Eine einfache Parametrierung aller wichtigen Datenpunkte muss an der Automationsstation (Display / Touchscreen) möglich sein.
Die GLT - Anlagenbilder müssen, nach kundenspezifischen Angaben, vom Hersteller des Regelfabrikats erstellt werden. Alle DDC - Parameter werden, zusätzlich zum Systemtext, mit einem GLT- Klartext (Gebäudeschlüssel) gemäß DIS versehen. Als Vorgabe für die Anlagenbilder und Klartexte gilt der an der GLT vorhandene technische Standard. Das Netzwerk der Stadt Dortmund ist für diese Aufgaben zu nutzen.
Grundsätzlich sind folgende Bilder zu planen:
- Gebäudeübersicht
- Übersicht aller Anlagen mit Betriebs- und Störmeldungen, sowie allen Temperatur- und Feuchte
- Werten in Tabellenform.
- Einzelne Heizungs- und Lüftungsregelkreise
- Wärmepumpen
01.__.0030
Software
1.00
psch
01.__.0040 Schalt- und Steuerfunktionen der Gebäudeleittechnik Folgende Zentralfunktionen für die einzelnen Wirtschaftseinheiten (z. B. Schulen, etc.) sind vorzusehen:
Kalenderfunktion mit Zeiteinstellung für Heizkreise Kalenderfunktion mit Zeiteinstellung für Raumlufttechnische Anlagen Kalenderfunktion Abschaltung für Heizkreise Kalenderfunktion Abschaltung für Raumlufttechnische Anlagen Schalterfunktion Automatik / Ferien Schalterfunktion
Automatik / Tag / Nacht.
01.__.0040
Schalt- und Steuerfunktionen der Gebäudeleittechnik
1.00
psch
01.__.0050 Grundlagen für den Schaltschrank Der Schaltschrank dient der Aufnahme der gesamten MSR - Technik, sowie der Leistungsteile der BTA. Schaltschrank entsprechend DIN EN 60439-1 / VDE 0660-500 DIN EN 50178 / VDE 0160 Schutzmaßnahmen gemäß DIN VDE 011-410 Verdrahtungsfarben nach DIN EN 60204-1 / VDE
0113-1 Farbkennzeichnung gemäß DIN EN 60073 / VDE 0199071 Berührungsschutz nach DIN VDE 0106-100 Schutzart in DIN VDE 0470-1 IP 43
Prozessschnittstellen nach VDI 3814-2
Notbedienung Elektrische Aggregate (Pumpen, Lüfter usw.) müssen auch manuell bedient werden können. Hierzu sind Koppelrelais mit entsprechenden Schaltern mit der Stellung Automatik Ein Aus, einzusetzen. Die Koppelrelais müssen mit einer separaten Meldeebene ausgestattet sein, so dass, bei Verlassen der Schalterstellung Automatik, eine Meldung an die DDC - Automationsstation erfolgen kann. Netzausfall / Netzwiederkehr.
Bei einem Spannungsausfall ist die gesamte Anlage nicht betriebsbereit. Nach Wiederkehr der Netzspannung müssen alle Anlagen hardwareseitig im Automatikbetrieb selbständig anlaufen und den für diesen Zeitpunkt gültigen Zustand einnehmen. Durch Spannungsausfall bedingte Verriegelungen müssen automatisch zurückgesetzt werden. Zentralentriegelung Alle an die Automationsstation signalisierten Störmeldungen müssen durch einen Entriegelungstaster entriegelt werden. Sammelstörmeldung Alle an die Automationsstation signalisierten Störmeldungen müssen zu einer Sammelstörmeldung zusammengefasst werden und zur Weiterleitung an eine zentrale Stelle (z.B. Hausmeisterloge) vorbereitet werden. Nach Quittierung der eingegangenen Einzelstörmeldung durch die Zentralentriegelung muss auch die Sammelstörmeldung deaktiviert werden.
Die geltenden EMV - Richtlinien sind einzuhalten. Schaltschrankgehäuse in verwindungsfreier Stahlkonstruktion, bei Standschrank mit 200 mm Sockel. Ausgerüstet mit einer Montageplatte, bestückt mit den erforderlichen Baugruppen, elektrisch verdrahtet auf Ein-/Ausgangsklemmen mit Erdungs- und Nullleitertrennklemmen. Verdrahtung mit flexiblen Leitungen mit Aderendhülsen, in Verdrahtungskanälen mit max. 75 % Füllung, zu den Geräten in der Schaltschranktür und zu beweglichen Konstruktionsteilen in entsprechendem Schutzschlauch. Für gleichartige Bauteile sind Produkte des gleichen Herstellers zu verwenden.
Es ist dafür Sorge zu tragen, dass die Umgebungsbedingungen für die Einbauteile eingehalten werden.
01.__.0050
Grundlagen für den Schaltschrank
1.00
psch
01.__.0060 Nutzereinweisung Es ist eine Einweisung des Nutzers in die sachgemäße Bedienung der gesamten elektro- und sicherheitstechnischen Anlagen sowie der Lüftungsanlagen, GLT etc. durchführen. Der Nachweis über die durchgeführten Einweisungen ist zu jeder technischen Anlage separat mittels eines Gesprächsprotokolls zu erbringen, welches von Nutzer sowie dem AN zu unterzeichnen ist.
01.__.0060
Nutzereinweisung
1.00
psch
01.__.0070 Wartung Für sämtliche Anlagen ist die Wartung gemäß VOB zu kalkulieren. Zur Verlängerung des Gewährleistungszeitraums, werden die Wartungs- und Inspektionsleistungen an den Errichter der sicherheitstechnischen Anlagen vergeben. Der angebotene Preis für den Wartungsvertrag wird bei der Vergabe des Auftrages gewertet, ist aber nicht Bestandteil des Auftrages. Haftung, Vertragslaufzeit und Kündigung sowie Beispiele für Wartungsleistungen werden im Musterwartungsvertrag beschrieben. Entsprechend den eingebauten technischen Anlagen ist durch
den Auftragnehmer ein Wartungsplan zu erstellen und mit Abschluss der Leistungsphase 5 vorzulegen.
01.__.0070
Wartung
1.00
psch
01.__.0080 Erstinbetriebnahmen Vor der erstmaligen Inbetriebnahme der elektrischen Niederspannungsanlage, muss durch Prüfungen nachgewiesen werden, dass sämtliche Anforderungen gem. den Normen der Reihe DIN VDE 0100 erfüllt sind. Mit der Prüfung ist die Wirksamkeit und Betriebssicherheit der elektrotechnischen Anlagen nachzuweisen. Alle Ergebnisse der Prüfungen insbesondere die Messwerte sind gem. der Norm DIN VDE 0100-600 zwingend in einem Prüfprotokoll zu dokumentieren.
01.__.0080
Erstinbetriebnahmen
1.00
psch