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Modernisierung Büro- und Geschäftshaus
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47 KGR 480 Gebäudeautomation
47
KGR 480 Gebäudeautomation
Anlagenbeschreibung Anlagenbeschreibung Hinweis Die Gebäudeautomatisierungsanlagen müssen regelmäßig nach Herstellerangaben, mindestens jährlich, inspiziert, geprüft und gewartet werden. Allgemein: Es ist ein abgestuftes GA- System, bestehend aus: GA- Managementebene (Gebäudeautomations- Management; Leittechnik bzw. GA-M), GA- Automationsebene mit BACnet-Kommunikation der AE und GA-M und der GA- Feldebene (Messfühler, Wächter u. a.) vorgesehen. Alle Datenpunkte der BTA werden so ausgeführt, dass eine hard- und / oder softwaremäßige Übergabe der Datenpunkte an die AE erfolgen kann. Alle Datenpunkte sind als Einzelmeldung zu übergeben. Die Aufschaltung der gewerkeseitigen M-Bus Medienzähler werden gemäß des Zählerkonzeptes vorgesehen. Für die GA- Komponenten und die BACnet-Kommunkation ist der BACnet-Leitfaden der AMEV in der neuesten Version einzuhalten. Kommunikative Kopplungen sind so zu gestalten, dass von der Management-Bedien-Ebene (MBE) alle Datenpunkte frei adressierbar und konfigurierbar sind. Es ist im gesamten GA- System ein einheitliches Adressierungssystem zu verwenden. Dies gilt auch für die kommunikativ gekoppelten Anlagen. Es ist ein einheitliches gewerkeübergreifendes Benutzer Adresssystem zu verwenden (Anlagenkennzeichnung und Betriebsmittelbezeichnung gemäß Vorgabe). Das GA-System soll gemäß der DIN EN 15232 (bzw. gemäß DIN V 18599-11) entsprechend der GA-Effizienzklasse B (weiterentwickeltes GA-System mit speziellen Funktionen, Einzelraumregelung mit Kommunikation ohne automatische Bedarfserfassung, Pumpen stufig geregelt, mehrstufige Lüftungssteuerung und z. B. witterungsgeführter Sollwert, automatische Lichtsteuerung, automatischer Anwesenheitserfassung, automatische Jalousiesteuerung) aufgebaut werden. 481 Automationseinrichtungen (AE) Automationsebene Die Automationsebene wird aus freiprogrammierbaren, leitwartenfähigen Automationseinrichtungen (gemäß VDI-Richtlinie 3814 bzw. DIN EN ISO 16484, BACnet Device Profil B-BC) bestehen (früher Automationsstation (AS)). Mehrere dieser autark arbeitenden Automationseinrichtungen kommunizieren über einen Systembus miteinander und bilden die Automationsebene. Die Automationseinrichtungen (AE) sollen miteinander, ggf. mit den Datensammlern und mit dem Gebäudeautomations- Management (GA-M), kommunizieren. Die AE übernehmen für die nachfolgenden Gewerke in der Regel die Steuerungs-, Überwachungs- und Regelungsaufgaben: Sanitärtechnik Heizungstechnik Lüftungstechnik Kältetechnik Elektrotechnik (Sammelstörmeldungen) Fernmeldetechnik (Sammelstörmeldungen, Rauchmelder) Sprinklertechnik (Sammelstörmeldungen) Technische Gase Förderanlagen (Aufzugsstörung) Die AE sind als freiprogrammierbare Steuerung qualifiziert und modular aufgebaut. Alle AE werden als BACnet System nach DIN EN ISO 16484-5 ausgeführt. Die vorgesehenen AE beinhalten alle Funktionsbereiche der Gebäudeautomation, soweit diese Funktionen nicht unbedingt zu den Aggregaten der Gewerke gehören. Jede AE stellt ein in sich autarkes System dar, in dem zyklisch die installierten Funktionsprogramme zum Messen, Steuern und Regeln und für Energiesparstrategien ablaufen. Die Reaktionszeit soll unter einer Sekunde betragen (z. B. vom Auslösen einer Meldung bis zum Anzeigen auf der GA-M, ebenso bei Messwertänderungen oder Schalt- und Stellbefehlen). Unter einem Automationsschwerpunkt (ASP) wird die Menge aller nach herstellerspezifischem Systemaufbau notwendigen Automationseinrichtungen /-Komponenten und Komponenten der Handbedienebene verstanden, die zur Verarbeitung der jeweils angegebenen Informationen notwendig sind. Ein Automationsschwerpunkt besteht also aus einem oder mehreren autark arbeitenden Automationseinrichtungen. Die AE sind folgendermaßen aufgebaut: Hardware Autarke, intelligente GA-Verarbeitungsebene, welche die Aufgaben der Überwachung, Fernverstellung, Messen, Steuern und Regeln, der an der AE angeschlossenen haustechnische Anlagen bzw. Informationspunkte (IP), übernimmt. Die Größe und die Anzahl der Prozessoren, Arbeitsspeicher und sonstiger Funktionselemente innerhalb der AE wird aufgrund der Anzahl und der Art der vorgegebenen Informationspunkte systembedingt ermittelt. Inkl. sämtlicher Einzelkomponenten wie Stromversorgungseinheit, Überspannungsschutz, Batteriepufferung, Automationseinrichtungen, Ein- und Ausgabebausteine bzw. Funktionsmodule, Schnittstellen (Interfaces) und Klemmen. Alle Schaltbefehle werden aus der AE über Koppelrelais mit manueller Schaltmöglichkeit geführt. Hierdurch wird die Notbedienung sichergestellt. Die in der AE abzuarbeitenden Applikationen sind so abgelegt, dass eine Änderung sowohl lokal als auch zentral ohne Hardwareveränderungen möglich ist. Die Programmierung ist auch an der AE selbst möglich (Download / Upload). Software Die AE wird mit der Betriebs- und Anwendersoftware ausgestattet, die für das Betreiben der AE erforderlich ist. Die AE wird außerdem für den autarken Betrieb aller haustechnischen Anlagen mit den erforderlichen Standardprogrammen und -lizenzen ausgestattet, die notwendig sind, um die nach den Anlagen und Funktionsbeschreibungen bzw. Verfahrensschemata, Regelschemen und Funktionslisten gewünschten Implementierungen (Programmierungen) vorzunehmen. Die Kosten für die Ausstattung der AE mit allen erforderlichen Lizenzen und der Grundsoftware sind enthalten. Kalender- und Zeitprogramme (inkl. Jahres-, Monats-, Wochen- und Tagesprogrammen Feiertags- und Sondertagesprogramme, Schaltjahre, Sommerzeitumstellung, Terminserien) für die Anlagensteuerung sind enthalten. Programme für die Datenspeicherung, Historisierung und Archivierung sind enthalten. Trendfunktionen und Programme zur Weiterleitung von Nachrichten (SMS, Mail, SNMP) an externe Stellen sind enthalten. Der Bediener kann folgende Funktionen ohne Programmierkenntnisse oder Programmiereingriffe vornehmen: Abfragen von Betriebs-, Schalt- und Stellungszustand aller angeschlossener IP und Sollwerte. Ändern von Grundinformationen und Sollwerten, wie z. B. Datum und Uhrzeit, Schaltparametern, obere und untere Grenzwerte, Schalt-, Verzögerungs-, Vorhalte- und Nachstellzeiten, Regel-parameter usw. Die Regelung und die anlageninternen Steuerabläufe erfolgen selbständig dezentral in der jeweiligen Automationseinrichtung (AE). Die Automationsebene ist, als intelligente und autarke Verarbeitungsebene, entsprechend den an einer Örtlichkeit anfallenden Informationspunkten, in sogenannte Automationsschwerpunkte (ASP) zusammengefasst. Ein Automationsschwerpunkt besteht aus einer oder mehreren Automationseinrichtungen. Folgende ASP sind vorgesehen: ASP001 Lüftungszentrale & Wärmepumpe im Untergeschoss ASP002 Heizungszentrale im Untergeschoss Für die Raumautomation in den Mieteinheiten sind Datensammler in dem MÜK vorgesehen. Die Automationsschwerpunkte werden ortsnah bei den aufzuschaltenden Anlagen im Allgemeinen bei den Leistungsschaltschränken platziert. Die lokalen Vorrangbedienebene (LVB) befinden sich an den Ein- und Ausgabemodulen der Automationseinrichtungen oder in der Tür des Schaltschrankes. Alarme und Störungen werden an den Eingangsmodulen mit LEDs angezeigt. Da es GA-Fabrikate gibt, bei denen diese Funktionen von Haus aus integriert sind, wurden diese Datenpunkte nicht generell in den zugehörigen VDI 3814-Unterlagen aufgenommen. Kommt ein GA-System zum Einsatz, das diese Rückmeldungen nicht nativ beinhaltet, sind diese benötigten Datenpunkte vom späteren AN explizit einzukalkulieren. Die Belegung der Ein- und Ausgabebaugruppen sowie der LVB erfolgt möglichst kompakt und kostensparend. Anlagen oder Geräte, die von den Automationsschwerpunkten weit entfernt sind (z. B. Diesel), werden über abgesetzte Feldbusmodule (Datensammler) auf die GA aufgeschaltet. Diese Module kommunizieren über einen Feldbus mit der jeweiligen Automationseinrichtung. Die Entscheidung ob Feldbusmodule eingesetzt werden, hat unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu erfolgen. Der Zugriff auf Programme etc. ist über das integrierte Display, ein externes Handbediengerät oder über einen Wartungs- und Bedienlaptop möglich. Dieser wird über einen Stecker an die AE angeschlossen. Der Zugriff ist von hier aus über das Netzwerk auf alle AES des GA-Systems möglich. Bedien- und Anzeigeeinrichtung (BAE) zur Handbedienung werden, sofern sie fest installiert sind, in der Schaltschranktür platziert. 481 Feldebene Der AN übernimmt u. a. die Gewährleistung für die Einhaltung der geforderten Raumkonditionen und hat in Abstimmung mit dem AN GTA die technisch richtige Auslegung der Stellglieder eigenverantwortlich vorzunehmen. Die Ventildimensionierung, die richtige Auswahl der Materialien für Ventilkörper, ihrer Garnitur und mechanische Schließvorgänge, wie z. B. Federrücklauf, sind dabei zu berücksichtigen. Außerdem ist die Platzierung der Feldgeräte (z. B. Ventile in Hydraulischen Schaltungen) zu beachten, um die Regelstrecken möglichst optimal aufzubauen. In der Regel sind kurze Regelstrecken mit kurzen Totzeiten günstiger, da hierdurch ein Schwingen des Regelkreises vermieden wird. Daher sind die Regelbaugruppen z. B. der RLT- Anlagen, möglichst direkt an den Registern zu platzieren. Sollte die Gefahr von stehendem Medium bestehen, sind entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen (z. B. andere Verrohrung oder thermostatische Überströmventile kurz vor der Regelbaugruppe). Die hydraulische Schaltung ist so zu wählen, dass die Stellglieder (Ventile) ihren vollen Hubbereich nutzen. Die Stellmotore sind in ihrer Stellkraft bzw. in ihrem Drehmoment so zu bemessen, dass der Betrieb über den genannten Hub- oder Drehbereich in allen Betriebszuständen sichergestellt ist. Der AN übernimmt u. a. die Gewährleistung für die Einhaltung der geforderten Raumkondition. Die Feldgeräte sind passend zu den angebotenen Automationsgeräten anzubieten. Messwandler sind nicht erwünscht. Evtl. erforderliche Messwandler für geforderte oder zwingend erforderliche Feldgerätetypen sind vorzusehen. Die geforderten Messgenauigkeiten schließen evtl. vorhandene Messungenauigkeiten an den Messwandlern, den A/D- Wandlern, den Sensorleitungen usw. mit ein. Alle Messfühler sind vor Inbetriebnahme der GA softwareseitig abzugleichen. Das für den Abgleich erforderliche Referenzmessgerät muss den beschriebenen Genauigkeitsanforderungen genügen. Die Ergebnisse dieses Abgleichs sind in einem Protokoll festzuhalten und den Revisionsunterlagen beizulegen. Die Messwerterfassung erfolgt durch elektrische Fühler. Für Temperaturfühler sind generell Normfühler nach DIN 43760/62 als passive Fühler (mit 4-Leiteranschluss) Pt100, Pt1000 oder Ni1000 oder aktive Fühler nach DIN19230 mit Einheitssignalen 0(2) - 10 V bzw. 0 (4) - 20 mA als Ausgangssignal einzusetzen. Die Güteklasse A gemäß VDI/VDE 3512 ist einzuhalten. Als Feuchtefühler sind nur Fühler nach DIN19230 mit Einheitssignalen 0(2) - 10 V bzw. 0 (4) - 20 mA als Ausgangssignal einzusetzen. Messumformer sind entsprechend VDI/VDE2182-84 sowie DIN19230 mit Einheitssignalen 0(2) - 10V bzw. 0 (4) - 20 mA als Ausgangssignal einzusetzen. Messunsicherheit max. 1% des Messbereich- Endwert. Bei Widerstandsferngeber darf der Höchstwiderstand maximal 200 Ohm betragen. Die Auflösung darf maximal 1% des Messbereichswertes betragen. Sämtliche Fühler sind im BTA- Schaltschrank auf Prüftrennklemmen aufzuschalten. Die Abschirmung ist dort ebenfalls auf Prüftrennklemme aufzulegen. Die Platzierung der Feldgeräte hat fachgerecht entsprechend der jeweiligen Einbauvorschriften (z. B. Bauartzulassung bzw. gemäß MID, (Measurement Instruments Directive“ (Deutsch übersetzt mit „Messgeräterichtlinie“)) und in Abstimmung mit den anderen Gewerken und der Objektüberwachung zu erfolgen. Bei Wärmemengenzählern (gemäß MID, (Measurement Instruments Directive“ (Deutsch übersetzt mit „Messgeräterichtlinie“)) in Rohrleitungen kleiner oder gleich DN 25 ist der Einbau kurzer Fühler, (<50 mm) nur direkt eintauchend, vorzusehen. Darüber hinaus kann die Bestückung von Tauchhülsen mit kurzen Fühlern erfolgen, wenn konformitätsbewertete Temperaturfühler (mit MID-Kennzeichnung), die zusätzlich durch eine Prüfung, den Nachweis erbracht haben, dass sie die metrologischen Anforderungen bis zur Mediumstemperatur von 110°C erfüllen, verwendet werden. In sämtliche Positionen ist die Lieferung und die Montage sowie das notwendige Montagematerial einzurechnen. Der wasserseitige Einbau von Feldgeräten wie Ventilen, Tauchhülsen für Temperaturfühlern usw. erfolgt bauseits. Hierzu sind die Einbauteile rechtzeitig dem "wasserseitigen" Gewerk mit den entsprechenden Vorgaben und Einbauvorschriften zum Einbau zu übergeben. Bei der Auswahl der Mess- und Anzeigegeräte ist u. a. zu beachten, dass der jeweilige Mess- und Anzeigebereich für den max. Nennbetrieb bei ca. 2/3 des Geräte-Skalenwertes / Endausschlages liegt. Alle Stellmotoren (Ventile, Klappen) erhalten elektrische Antriebe mit Stellungsanzeige und einer Möglichkeit zur mechanischen Handbetätigung, Getriebeausrastung mit Drucktaste, arretierbar, ohne Rückmeldung. Die Kanäle von RLT-Anlagen werden mit Rauchdetektoren überwacht. Die „Ausgelöst- Meldung“ je RLT- Anlage wird mittels eines Schaltmoduls (potentialfreier Öffner- Kontakt) am Schaltschrank des entsprechenden ASP bereitgestellt. Im Falle des Auslösens eines Rauchmelders wird die entsprechende RLT-Anlage abgeschaltet. Reparaturschalter Ventilator- und Pumpenmotoren mit freidrehenden Wellen, die vom Schaltschrank nicht einsehbar sind, sind mit Reparaturschalter auszurüsten und diese bewirken jeweils das allpolige Abschalten eines Motors, entweder direkt oder über den Steuerstromkreis. Ebenfalls Antriebe, die weit von den Schaltschränken entfernt sind (z. B. Dachventilatoren). Die Reparaturschalter sind abschließbar (im zugeschalteten und abgeschalteten Zustand) auszuführen. Die Farbe ist schwarz bzw. grau o. ä. Temperaturfühler Es werden Fühler der Güteklasse A gemäß VDI/VDE 3512 vorgesehen. Leckageüberwachung Es wird keine Leckageüberwachung vorgesehen. 481 Raumautomation Datensammler in Elektrounterverteilung (MÜK) Die in der Elektro-Unterverteilung (MÜK) in den Mietungen vorhandenen Datensammler bestehen aus Automationseinrichtungen mit: Ein- Ausgangsmodulen zur Aufschaltung von Datenpunkten der Elektrotechnik (ELT) KNX-Schnittstellen DALI 2 Schnittstellen BACnet / MSTP-Schnittstelle zur Ansteuerung/Kommunikation mit den Heiz- / Kühldecken Alle Datensammler sind über den GA-Systembus (BACnet / IP) miteinander verbunden und können miteinander kommunizieren. Die Programmierung und Parametrierung der Raumautomation erfolgt mittels KNX-Programmierung mit ETS (Engineering-Tool-Software, aktuelle Version, mind. ETS 5) und der Programmierebene des Automationseinrichtung. KNX-Raumbediengerät (RBG) Das KNX-Raumbediengerät (RBG) ist, wenn vorhanden, je Raum das zentrale Bediengerät für den Nutzer. Es nimmt Einfluss auf die Raumautomationsfunktionen. Die Raumbediengeräte (RBG) und die KNX- und DALI 2-Aktoren und Sensoren für Licht sowie ein Raumfühler, werden vom Gewerk Elektrotechnik bereitgestellt. Die KNX- und DALI2 Verkabelung erfolgt vom Gewerk Elektrotechnik. Die Beschriftung bzw. Kennzeichnung, Parametrierung und Adressierung der KNX- und DALI 2-Aktoren und Sensoren sowie der RBG erfolgt vom Gewerk Gebäudeautomation. Das Gewerk Gebäudeautomation ist je Mieteinheit mit KNX-Schnittstellen mit dem KNX-System verbunden. Die Programmierung der RBGs und der für die Raumautomation zuständigen Automationseinrichtungen (KNX-Bereichskoppler) erfolgt durch das Gewerk Gebäudeautomation. Die Inbetriebnahme und Funktionsprüfung der Raumautomation erfolgt durch die Gewerke Gebäudeautomation und Elektrotechnik in Zusammenarbeit. Sonnenschutz Der Sonnenschutz wird bis zur Elektroverteilung vom Gewerk Elektrotechnik verkabelt und angeklemmt. Dort werden vom Gewerk Elektrotechnik KNX-Aktoren vorgesehen. Die Programmierung erfolgt vom Gewerk Gebäudeautomation. Der Sonnenschutz kann je Raum über das KNX-Raumbediengerät manuell angesteuert werden. Bei Sonneneinstrahlung an der Fassade wird, bevor gekühlt wird, erst der Sonnenschutz runtergefahren. Entsprechend wird der Sonnenschutz hochgefahren, bevor geheizt wird. Die automatische Sonnenschutzfunktion kann per Handeingriff manuell übersteuert werden. Die KNX-Wetterstation wird von Gewerk Elektrotechnik geliefert und verkabelt. Heizen / Kühlen Die Ventile für die Heiz- Kühldecken werden vom Gewerk Gebäudeautomation geliefert und vom Gewerk Heizung / Kälte wasserseitig eingebaut. Die Verkabelung erfolgt vom Gewerk Gebäudeautomation. Die Ansteuerung ist mittels BACnet / MSTP. Die Inbetriebnahme und Funktionsprüfung der Raumautomation, erfolgt von den Gewerken Gebäudeautomation und Heizung / Kälte in Zusammenarbeit. Die Kühldecken werden so angesteuert, dass ein gleichzeitiges Heizen und Kühlen ausgeschlossen ist. Zwischen Heizen und Kühlen wird eine Totzone definiert. Die Heiz- und Kühldecken erhalten je Kühldeckenzone einen Taupunktwächter. Fensterkontakte Fensterkontakte sind nicht vorgesehen. 482 Schaltschränke Die Schaltschränke enthalten alle für die Regel-, Steuer- und Überwachungsfunktionen notwendigen Steuer-, Leistungs- und Automationsteile. Frequenzumrichter werden in der Regel nicht in den Schaltschränken integriert. Die Kabeleinführung erfolgt möglichst von unten. Kabeleinführungen von oben sind mit Metallkabelverschraubungen in einem abnehmbaren Deckenblech herzustellen. Die Schaltschränke bestehen in der Regel aus allseitig geschlossenen Gehäusen in verwindungssteifer Stahlblechausführung mit Montageplatte in der Schutzart IP 54. Bei Außenaufstellung in wetterfester Ausführung anstatt aus Stahl aus Aluminium (AlMg3) UV-Beständig beschichtet (Pulverbeschichtet, Reinpolyester) in Schutzart IP55 mit allseitig überstehendem Regendach. Folgende Schaltschränke werden vorgesehen: ASP001 Lüftungszentrale & Wärmepumpe im Untergeschoss ASP002 Heizungszentrale (Fernwärme) im Untergeschoss In den Unterverteilungen für die Mieteinheiten wird für die Raumautomation ein Datensammler ergänzt: DS001 Mietung 1 im 1. Obergeschoss DS002 Mietung 2 im 1. Obergeschoss DS003 Mietung 1 im 2. Obergeschoss DS004 Mietung 2 im 2. Obergeschoss DS005 Mietung 1 im 3. Obergeschoss DS006 Mietung 2 im 3. Obergeschoss DS007 Mietung 1 im 4. Obergeschoss DS008 Mietung 2 im 4. Obergeschoss DS009 Mietung 1 im 5. Obergeschoss DS010 Mietung 2 im 5. Obergeschoss DS011 Mietung 1 im 6. Obergeschoss DS012 Mietung 2 im 6. Obergeschoss Außerdem wird ein Überspannungsschutzkasten für einen Außentemperaturfühler auf dem Dach vorgesehen. Ausführungsrichtlinien Schaltschränke Diese Richtlinien gelten sowohl für GA-Schaltschränke als auch für die Leistungsschaltschränke. Alle nachfolgenden geforderten Komponenten, Ausstattungen, Dokumentationen und Dienstleistungen sind mit in den Einheitspreisen einzukalkulieren. 1. Schaltplan Dokumentation Vor Beginn der Schrankfertigung sind Bezeichnungen, Frontansichtszeichnungen, ggf. Detailansichten der Lokalen- Vorrang- Bedieneinrichtungen (LVB), Innenaufbaupläne, Aufstellungsplan (Grundrissausschnitt mit Fluchtwegen) und Stromlaufpläne mit allen Komponenten (auch bauseitig beigestellte Betriebsmittel, Abzweigdosen u. ä.) zur Genehmigung vorzulegen. Hierbei soll auf einen systematischen und logischen Aufbau der Reihenfolge geachtet werden (ggf. vorher abstimmen). Schaltplan Dokumentation der Schaltschränke Deckblatt mit folgenden Angaben: Bauherr, Planerstellerfirma (mit Anschrift und Telefonnummer), Planersteller Name, Planbesteller, Bauvorhabenbezeichnung, Schaltschrankbezeichnung, Aufstellungsort (Gebäude, Bauteil, Ebene, Raum), ggf. Angabe des Automationsschwerpunktes, Angabe von ggf. zugehörigen Unterverteilern, Planerstelldatum, Plan- Standdatum, Index Angaben zu: Schaltschrankmaße (H, B, T in mm), Türanschlag, Gehäusefarbe, Art / Lage der Kabeleinführung Ausstattung, Klemmleisten, Platzreserve, Verdrahtungsfarben, Spannungen, Gesamtanschlussleistung Außen- und Innenansicht, Aufstellplan, Details, Betriebsmittelliste (Fabrikatsliste), Klemmplan, Kabelliste Stromlaufplan mit Strukturierungsprinzipien und Referenzkennzeichnung (Betriebsmittelkennzeichnung) nach DIN EN 81346 in Abstimmung mit dem AG. Dem Referenzkennzeichen wird jeweils die Schaltplanseite vorangestellt (z. B. Schütz K8 auf Schaltplanseite 54 = 54K8) Die Bezeichnung aus dem jeweiligen TGA- Plan ist zusätzlich im Schaltplan zu ergänzen. Anpassungen an Bestandsschaltplänen können im Einzelfall (sofern keine CAD- Plan vorliegt) handschriftlich erfolgen. Jede Eintragung ist mit Namen, Datum und Firma zu kennzeichnen. Ergänzungsblätter sind mit CAD zu erstellen. Die Blattnummerierung ist fortzuführen. Es ist der gesamte Plan mit allen Ergänzungen zu dokumentieren (PDF). Als Elektro- CAD- Datei, als PDF und 4-fach als Papierexemplar. Inkl. Außen- und Innenansicht, Betriebsmittelliste (Fabrikatsliste), Klemmplan, Kabelliste Berechnung des Heiz- bzw. Kühlbedarfs entsprechend der Schaltschrank- Dimensionierung und der inneren und äußeren Wärme- bzw. Kühllasten. 2. Schaltschrankausführung Allseitig geschlossenes Gehäuse in verwindungssteifer Stahlblechausführung mit Montageplatte (Schrankgerüst, Dach, Seiten- & Rückwand und Bodenbleche: 1,5 mm; Tür: 2,0 mm; Montageplatte: 3,0 mm) in Schutzart IP 54. Bei Außenaufstellung in wetterfester Ausführung anstatt aus Stahl aus Aluminium (AlMg3) UV-Beständig beschichtet (Pulverbeschichtet, Reinpolyester) in Schutzart IP55 mit allseitig überstehendem Regendach. Bei Schaltschrank-Anreihsystemen können entsprechend den Erfordernissen mehrere Einzelfelder miteinander verbunden werden. Hierbei können dann in Rücksprache mit dem AG die Seitenwände zwischen den einzelnen Feldern entfallen, sofern aus technischer und organisatorischer Sicht nichts dagegenspricht. Der Anschlag der Türen ist so zu wählen, dass diese in Fluchtrichtung schließen. Der Türöffnungswinkel beträgt mindestens 135°. In der Tür eingebaute Automationsgeräte mit Bedienung von außen, sind sofern nicht die Schutzart IP 54 eingehalten wird mit einem Sichtfenster aus Akrylglas mit integrierter Scharnieren, umlaufender Dichtung und Schließsystem zu versehen. Der Schrank und das Sichtfenster hat auch mit Einbauten die Anforderungen der Schutzart IP 54 nach DIN EN 60529, zu erfüllen. (Bei Außenaufstellung IP55) Auch bei einer Häufung von frontseitigen Türeinbauten darf die Türstabilität nicht vermindert werden, so dass durch entsprechende mechanische Versteifungen wieder für eine einwandfreie Stabilität der Türen zu sorgen ist. Schrankgerüst, Tür, Dach, Rück- und Seitenwand tauchgrundiert, außen pulverbeschichtet mit Strukturlack. Montageplatte und Bodenbleche: verzinkt. Der RAL-Farbtöne, die Art des Verschlußeinsatzes sowie der Türanschlag ist vor Bestellung mit dem AG abzustimmen. Bauliche Angaben für die Schaltschränke sind 4 Wochen nach Auftragserteilung bekannt zu geben. Der Schrank versteht sich komplett inkl. systemgebundenen Zubehördes Schrank-Herstellers. Die Verdrahtung erfolgt in abgedeckten Kunststoffkanälen mit max. 75% Belegung. Innenverdrahtung mit einadrigen mehrfarbigen flexiblen Leitungen. Kabel und Leitungen sind möglichst in gleicher Reihenfolge wie die zugehörigen Anschlussklemmenblöcke in den Schaltschrank einzuführen. Kreuzungen von Adern verschiedener Kabel und Leitungen innerhalb des Schaltschrankes sind zu vermeiden. Alle zu- und abgehenden Kabel und Leitungen sind mit Schellen an einer Kabelabfangschiene zu befestigen. Die Außenummantelung von Kabeln und Leitungen ist bis kurz vor den Anschlussklemmen zu belassen. Alle eingeführten Kabel sind auf eine Übergabeklemmleiste als Schnittstelle zur haustechnischen Anlage und zum Feld aufzulegen. Die Kennzeichnungsschilder sind zwischen Kabelabfangschiene und Anschlussklemmen auf den ummantelten Kabeln und Leitungen so zu befestigen, dass die Beschriftungen von vorne lesbar sind. Der Kabeleinführungs-, Rangier- und Anschlussraum ist ausreichend zu dimensionieren. Die Schaltschränke sind platzsparend, jedoch mit einer Reserve von 20% aufzubauen. Die Kabeleinführung erfolgt in der Regel von unten (Ausnahmen nur im Einzelfall und in Abstimmung mit dem Planer). 3. Bezeichnungen Die Kennzeichnung der Schaltschränke, Abzweigdosen, Betriebsmittel und Feldgeräte usw. erfolgt mit unverwechselbaren Bezeichnungen gemäß Schaltunterlagen mit einer gut lesbaren, dauerhaften und ablösesicheren Beschriftung, auch bauseitige Feldgeräte mit detailliertem Querverweis (z. B. Bezeichnung des jeweiligen BMA- Transponders mit BMA-Linie, Modul, Klemmen usw.). Jedes o. g. Betriebsmittel ist mit min. einem Schild zu versehen. Bei Einbauteilen erfolgt die Betriebsmittel-Kennzeichnung mit einem Schild auf dem Einbauteil, sowie einem auf der Montageplatte / Tür. Die Bezeichnung von Schaltfeldern, Abzweigdosen, Feldgeräten, usw. erfolgt mit Kunststoffschildern in Unterdrucktechnik (in Einzelbeschriftung mit kratz- und stoßfester Oberfläche). 4. Schrank-Grundausstattung Kabelkanäle (Belegung nur zu 75%) Kabelabfangschiene und Schellen Potentialausgleichsschiene Tragschienen Kabelverschraubungen gemäß Schaltplan (20% Reserve) Cu-Sammelschienensystem, 5-polig (L1, L2, L3, N, PE) Schaltplantasche (tragfest aus Hart-Kunststoff oder Stahlblech) Reihenklemmen Universal-Messertrennklemmen mit Prüfabgriff für alle nach außen, führenden GA-Leitungen inkl. Bezeichnung Universal-Schutzleiterklemmen Universal-Neutralleitertrennklemmen Eine Kühlung/Heizung der Schaltschränke ist entsprechend der Schaltschrank- Kühl- bzw. Heizbedarfsberechnung vorzusehen. Bei entsprechender Wärmeentwicklung ist in der Regel beim Schaltschrank mittels Filterlüfter für ausreichende Be- und Entlüftung des Schrankgehäuses zu sorgen. Bei Außenaufstellung ist zusätzlich ein Heizgerät vorzusehen, um Kondensation im Schaltschrank zu verhindern. Verdrahtung zu den Geräten in der Schaltschranktür und zu beweglichen Konstruktionselementen im Schutzschlauch flexible Leitungen mit Adernendhülsen Gravierte Bezeichnungsschilder aus Kunststoff für alle Bauteile auf der Frontseite. (Beschriftung nach genehmigter Schilderliste.) Leuchtmelder und Leuchttaster in LED- Technik (Die Leuchtfarbe wird bei Genehmigung der Frontansichtszeichnung festgelegt). Inkl. Einbau in Tür (min. IP 54) Leuchtentestfunktion: Es ist eine Möglichkeit zu schaffen die im Schaltschrank verwendeten Leuchtmelder per Tastendruck vor Ort zu testen. Sammelstörmeldung und Entriegelung Grundsätzlich sind für die thermische Überstromrelais Selbstsperrungen vorgeschrieben. Sicherungsautomaten, Überstromrelais, Schutzschalter u. ä. sind jeweils mit einem Hilfskontakt für Störungsmeldungen vorzusehen. 20% Reserve Klemmen Sicherungsautomaten, Überstromrelais, Schutzschalter, Überspannungsschutz- Baugruppen u. ä. sind grundsätzlich mit einem Hilfskontakt für Störmeldungen vorzusehen (in Einzelfällen kann darauf verzichtet werden, wenn durch Auslösen des Sicherheitsorgans die Überwachung deaktiviert wird). Die Hilfsschalter der Sicherungsautomaten usw. werden zu Sicherungsfallmeldungen zusammengefasst und an die GA gemeldet. 5. Motorsteuerungen Für jede Drehzahlstufe sind separate Vorsicherungen vorzusehen. Für die drehstromseitige Absicherung von Motoren müssen wegen der Anlaufbedingungen DIAZED Sicherungseinsätze der Betriebsklasse gL/gG mit der Auslösecharakteristik "träg" oder entsprechende Sicherungsautomaten (mit Hilfskontakt) verwendet werden. Über 50 A sind NH-Sicherungen zu verwenden. Sämtliche Sicherungssockel und NH-Sicherungsunterteile sind dreipolig auszuführen. Um Stromspitzen zu vermeiden sind Antriebe über 7,5 kW mit einer Anfahrschaltung zu versehen. Es ist bei Motoren z. B. eine Stern-Dreieck- bzw. Dahlander- Schaltung mit Zwangsstart über die kleine Stufe oder bei stetig angesteuerten Antrieben (Frequenzumrichter, EC- Antriebe) ist ein langsamer Anlauf über eine Rampenfunktion vorzusehen. 6. Allgemeines Zubehör und Kleinmaterial wie Reiter-Sicherungssockel Passeinsätze, Abdeckringe, Abdeckungen, usw. sind bei Sicherungen einzurechnen. Die Hilfs- und Schaltschütze sind mit Hilfsschalterbausteinen erweiterbar. Die Schütze sind bei möglichen Störeinflüssen auf elektronische Komponenten mit einer Entstör- Schutzbeschaltung zu versehen. Die Kaltleiterauslösegeräte und weitere Schaltschrankeinbaugeräte sind bei den entsprechenden Motorsteuerungen mit einzurechnen. Bei Kabeleinführungen müssen alle ankommenden und abgehenden Kabel und Leitungen auf Klemmen aufgelegt sein. Die Klemmen befinden sich in unmittelbarer Nähe der Einführung. Die Anlage ist mit einer Schutzleiterschiene (PE) auszurüsten und leitend mit dem Stahlgerüst zu verbinden. Der Querschnitt der Nulleiterschiene ist - nach VDE 0660, Teil 5, festzulegen und nach DIN 40705 - zu kennzeichnen. Die Kurzschlussfestigkeit der Anlagen muss nachgewiesen werden, Kosten für etwaige Berechnungen und Prüfungen dürfen zusätzlich nicht entstehen. Die Aufteilung der Schaltschränke ist gewerkeweise vorzunehmen. Alle elektrischen Betriebsmittel, die in den Schaltschränken eingebaut sind, sind berührungssicher bzw. handrückensicher abgedeckt. Eine Bestätigung, dass die Schränke nach den geltenden Unfallverhütungsvorschriften ausgeführt sind, ist beizufügen.Sofern für die Verkabelungs- und Installationssysteme eine Halogenfreiheit gefordert ist, so gilt diese auch bei den Schaltschränken. Die komplette Verdrahtung und Bestückung, die Lieferung und der Transport zur Verwendungsstelle (inklusive etwaigem Kraneinsatz), etwaige Zwischenlagerung, die vor Ort Montage (inkl. - Montagematerial), die Erstellung der Stromlaufpläne und der Revisionsunterlagen und Zeiten für die technischen Klärungen sind einzukalkulieren. Schutzmaßnahmen Die Schalt –, Steuer- und Regelanlagen sind so zu erstellen, dass keine NF – und HF- Störsignale oder Induktionsspannungen auftreten. Wenn erforderlich, sollte der Einbau von Varistoren, RC - Glieder oder ähnliche Maßnahmen getroffen werden. Fabrikatsvorgaben und Ausführungsrichtlinien des Bauherrn sind zu berücksichtigen und einzuhalten. 7. Aufstellung Schutzart IP54 Schaltschränke sind so zu platzieren, dass die Türen in Fluchtrichtung schließen. Vor den Schaltschränken sollte 1,2 m Platz sein. Innenaufstellung. Bei Außenaufstellung sind die Schaltschränke mit speziellen Outdoor- Gehäusen (IP 65) zu versehen. Schaltschrank-heizungen, -kühlungen und ggf. Entfeuchtungen sind so vorzusehen, dass die geforderten Umgebungskonditionen der verwendeten Betriebsmittel eingehalten werden. 8. Nachfolgende Bestimmungen sind in der jeweils gültigen Ausgabe einzuhalten DIN / EN 60439-1 / VDE 0660-500 DIN EN 50178 / VDE 0160 VDE 0100 Schutzmaßnahmen DIN / VDE 0100-410 Aufstellung von Schaltschränken VDE 0100 Teil 729 Überspannungsschutz gemäß VDE 0100-534, DIN EN 62305 (VDE 0185-305), IEC 60364-4-443 (VDE 0100-403) Verdrahtungsfarben DIN EN 60073 / VDE 0199 Betriebsmittelkennzeichnung nach DIN 61346-2 Berührungsschutz DIN / VDE 0106-100 / BGV A3 für Umgebungstemperaturen + 10 bis + 40 °C für 5 bis 95% relative Feuchte DIN 57660, Teil 500 / VDE 0660, Teil 500 DIN 57100 / VDE 0100 DIN 57108 / VDE 0108 DIN 57113 / VDE 0113 Gesetz über die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) von Geräten mit neuester Fassung EMV- Richtlinie neueste Fassung Mit CE- Kennzeichnung 9. Mess- und Prüfprotokolle Fachunternehmerbescheinigung bzw. Prüfprotokoll nach DGUV Vorschrift 3 (ehemals BGV A3) Strommessprotokolle 482 Lokale Vorrangbedieneinrichtung/Anzeigeeinrichtung (LVB) Die lokale Vorrangbedieneinrichtung bzw. lokale Vorrangbedienebene befindet sich an den Modulen. 483 Automationsmanagement Informationen über Betriebszustände der Anlagen werden von den Anlagenregler über die Automationseinrichtung zum Gebäudeautomations-Management (GA-M) übermittelt und können dort dynamisch visualisiert werden. Soll- und Istwerte werden angezeigt. Bei Alarmen, Störungen oder Grenzüberschreitungen in den angeschlossenen Anlagen werden Meldungen erzeugt und ebenso über den Systembus zur GA-M übertragen. Von der Management-Bedien-Einrichtung (MBE) (Bildschirm/Tastatur der GLT-Leitwarte) können die wichtigsten Anlagen (Heizungs-Kälte-, RLT-Anlagen) schematisch dargestellt und Betriebszustände, Alarme, Störungen oder Grenzwertüberschreitungen dynamisch eingeblendet werden. Die Daten werden im GA-Server gespeichert. Es wird ein Gebäudeautomations-Management-System (GA-M) vorgesehen. Hierfür wird ein zentraler GA-WEB-Server im ASP001 vorgesehen. Es wird ein Rechner (GA-WEB-Client) und ein Managementbedieneinrichtung (MBE) in der Schaltschranktür von ASP001 vorgesehen. Der GA-WEB-Server und die MBE werden jeweils mit einer Maus, einer Tastatur und einem 21“-Bildschirm ausgestattet. Das Bedienungs- und Visualisierungskonzept wird mit dem AG abgestimmt. Die Anlagenbilder werden auf der MBE abgelegt. Darstellung dynamischer Anlagenbilder als Vektorgraf HTML5, Trendfunktion, Alarmmanagement sowie Störungsweiterleitung per E-Mail wird vorgesehen. 484 Kabel, Leitungen und Verlegesysteme Verkabelung, und Elektroinstallation in halogenierter Ausführung werden vorgesehen. Die Installationssysteme des Gewerkes Elektrotechnik und Fernmeldetechnik werden soweit möglich mitbenutzt. In den Zentralen werden in der Regel zusätzlich eigene Kabelbahnen und Installationssysteme vorgesehen. Die Leitungsführung von der Kabelbahn zum Feldgerät erfolgt in der Regel im Installationsrohr. In stoßgefährdeten Bereichen sind diese aus Metall vorzusehen. Das letzte Stück ist mit einem Spiralschutzschlauch (schwarz) zu versehen. Stark- und Schwachstromkabel werden generell getrennt voneinander geführt (auf Kabelbahnen werden hierzu Trennstege verwendet). Direkt von der Sonne beschienene Kabel sind UV-Beständig auszuführen oder durch entsprechende Installationssysteme zu schützen. Für den Spiralschlauch geeignet Geräteeinführungen sind zu verwenden. Außenliegende Kabelbahnen sind mit einem Deckel zu versehen. Installationen im Außenbereich sind korrosionsgeschützt vorzusehen (verzinkte Kabelbahnen). Installationsrohre im Außenbereich sind aus Aluminium einzusetzen. Sämtliche Schnittkanten sind zu entgraten und ggf. mit einem Kantenschutz zu versehen und mit einem Zinkanstrich zu versehen. Die Installationen erfolgen in folgenden Bereich als Sichtmontagen: Technikzentralen. Sämtliche Anklemmarbeiten sind enthalten. Bei der Platzierung der Raumfühler und Bediengeräte neben einer Tür erfolgt dies in der Regel in einer Achse mit den Lichtschaltern und Steckdosen des Gewerkes Elektrotechnik. Für RLT-Geräte ist die Verkabelung für die Gerätebeleuchtung (z. B. RLT- Gerätekammer- Beleuchtung): Ausschaltung (bei einem Schalter): Wechselschaltung (bei 2 Schaltern): Kreuzschaltung (bei mehr als 2 Schaltern): Jeweils ggf. mit mehreren Verbrauchern. 485 Datenübertragungsnetze Es wird das EDV-Netzwerk zur Datenübertragung (KGR 457) mitgenutzt. Es werden hierfür keine aktiven Komponenten in der KG480 vorgesehen. Für Switche, die im GA-Schaltschrank platziert werden sollen, wird der Platz besetzt. Es ist von der GLT möglich, sofern von KG457 ermöglicht, auf das Internet zuzugreifen und E-Mails zu versenden. Die Kommunikation findet nach dem BACnet IP-Standard statt (Ethernet UDP/IP) bzw. bei BACnet secure (Ethernet TCP/IP). Für die GA-Komponenten und die BACnet Kommunikation ist der BACnet-Leitfaden der AMEV in der neusten Version einzuhalten. Die nachfolgenden Datenanschlüsse werden vom Gewerk FMT (siehe KGR 457) vorgesehen. Je ASP (Automationsschwerpunkt): 1 Stk. Datenanschluss RJ45 je Automationseinrichtung 1 Stk. Datenanschluss RJ45 für Servicezwecke Je MBE (Managementbedieneinrichtung): 1 Stk. Datenanschluss RJ45 für PC Je GA-Server: 1 Stk. Datenanschluss RJ45 für PC Netzwerk Sicherheitsmaßnahmen wie Firewall, VLAN, intelligente Switche usw. werden vom AG erbracht. Komponenten vom Gewerk Elektrotechnik (z. B: RBG) werden mittels KNX aufgeschaltet. Komponenten vom Gewerk Elektrotechnik (z. B: Leuchten) werden mittels DALI 2 aufgeschaltet. Zur Erreichung einer IT- Sicherheit für das GA-Netzwerk ist die VDMA 24774 (IT-Sicherheit in der Gebäudeautomation) anzuwenden. Außerdem ist den Empfehlungen des BSI (Bundesministerium für Sicherheit und Information) nachzukommen. Die Schutzmaßnahmen an den Zugangspunkten (z. B. Router mit Firewall) zum IT-Netzwerk (LAN, WLAN, WAN), sowie ein entsprechendes Havarie Management werden durch den Bauherrn erbracht. Um die Kabel der verschiedenen Bus- Systeme später auseinanderhalten zu können, erhält jedes Bus-System eine eigene Kabelfarbe. EDV- Netzwerk: Orange GA- Netzwerk: Magenta M-Bus für Zähler: Lila BMA: Rot Datenübertragung Um eine Datenkommunikation zu ermöglichen, müssen viele verschiedene Aufgaben erfüllt werden. Aufgrund dieser Vielzahl von Aufgaben wurde das ISO / OSI-Modell eingeführt, bei dem die Kommunikationsabläufe in sieben Ebenen (auch Schichten genannt) aufgeteilt werden. Dabei werden auf jeder einzelnen Schicht die Anforderungen separat umgesetzt. Die Kommunikation zwischen den gebäudetechnischen Systemen und den Anwendungen auch bei unterschiedlichen herstellereigenen Technologien: Alle durch die Gebäudeautomation in Bezug auf die Heizung und Kühlung eingebunden Komponenten unterstützen entweder direkt ein standardisiertes Kommunikationsprotokoll oder werden über Gateways bzw. entsprechenden Controllern auf standardisierte Kommunikationsprotokolle umgesetzt. Im Falle der Protokollumsetzung genügt nicht die technische Machbarkeit, sondern die Umsetzung muss konkret zur Anwendung kommen und den vollen Kommunikationsumfang der jeweiligen Komponenten abdecken. GA-Datenübertragung Allgemein und IT-Sicherheit Für alle System der Datenübertragung (z. B. Gebäudeautomations- Systemkommunikations- Netzwerk, Feldbussysteme) ist eine Risiko- und Schwachstellenanalyse für die Beurteilung der IT- Sicherheit erforderlich. Diese ist nicht im Planungsauftrag enthalten. Wir empfehlen dem Auftragnehmer hiermit eine solche durchzuführen. Die Ergebnisse hieraus werden als Vorgaben benötigt, um die GA-Datenübertragungsnetze und Feldbussysteme entsprechend den IT-Sicherheitsanforderungen zu designen. Zur Erreichung einer IT- Sicherheit für das GA-Datenübertragung ist die VDMA 24774 (IT-Sicherheit in der Gebäudeautomation) anzuwenden. Außerdem ist den Empfehlungen des BSI (Bundesministerium für Sicherheit und Information ( www.bsi.de) nachzukommen. Sämtliche Sicherheitsvorkehrungen zur Erreichung einer Netzwerksicherheit werden vom AG getroffen. Die Schutzmaßnahmen an den Zugangspunkten (z. B. Router mit Firewall) zum IT-Netzwerk (LAN, WLAN, WAN) sowie ein entsprechendes Havarie- Management werden durch den Bauherrn erbracht. GA-Systemkommunikations-Netzwerk Allgemein Für die GA- Systemkommunikation wird das EDV- Netzwerk (Ethernet) zur Datenübertragung (KGR 457) mit genutzt. Für die GA- Systemkommunikation wird ein eigenständiges GA- Netzwerk aufgebaut. Das Netzwerk besteht aus einer gemischten Verkabelung (Mischung aus strukturierter Verkabelung (mit Verteilknoten mit einem Netzwerkschrank mit Switchen / Patchfeldern und von dort mit sternförmiger Verteilung) und einer unstrukturierten Verkabelung (von einem zum anderen ASP durchgeschliffene Verkabelung)). Vom GA-AN wird eine Liste mit den IT-Netzwerkanschlüssen des Gewerkes GA geführt (entsprechend Vorgaben vom AG bzw. Pinck Ingenieure). Folgende Informationen sind vom AG vor Beginn der Arbeiten zu übergeben: Bei externen Zugriffsmöglichkeiten sind die DSL-Verbindungsinformationen mit USER / KENNUNG und PASSWORT mitzuteilen. Die Benennung der festen IP-Adressen / Adressbereich der Netzwerkteilnehmer (AE, AE- Bediengeräte, GA-Server, MBE, Serviceports). BACnet BACnet wurde und wird unter der Schirmherrschaft der American Society of Heating, Refrigerating and Air-Conditioning Engineers (ASHRAE) entwickelt. Die Entwicklung begann im Juni 1987, um einen einheitlichen firmenneutralen Standard für die Datenkommunikation in und mit Systemen der Gebäudeautomation bereitzustellen. BACnet wurde im Jahr 1995 ANSI/ASHRAE-Norm 135. Im Januar 2003 wurde BACnet ISO-Norm 16484-5. BACnet gewährleistet Interoperabilität zwischen Geräten verschiedener Hersteller, wenn sich alle am Projekt beteiligten Partner auf bestimmte von der Norm definierte BIBBs einigen. Ein BIBB (BACnet Interoperability Building Block) definiert, welche Services und Prozeduren auf Server- und Client-Seite unterstützt werden müssen, um eine bestimmte Anforderung des Systems zu realisieren. Das zu einem Gerät gehörende Dokument PICS (Protocol Implementation Conformance Statement) listet alle unterstützten BIBBs, Objekttypen, Zeichensätze und Optionen der Kommunikation auf. Die Norm definiert eine Reihe von Diensten (Services), die zur Kommunikation zwischen Geräten der Gebäudeautomation verwendet werden. Diese Dienste gliedern sich in verschiedene Gruppen: Gemeinsame Datennutzung Alarm- und Ereignisverarbeitung Verarbeitung von Wertänderungen Geräte- und Netzwerk-Management usw. Die Norm definiert über 60 verschiedene Objekttypen, unter anderen: Gerät (Device) Analoger Eingang (Analog Input), Digitaler Eingang (Binary Input), Mehrstufiger Eingang (Multi-State Input) Analoger Ausgang (Analog Output), Digitaler Ausgang (Binary Output), Mehrstufiger Ausgang (Multi-State Output) Analoger Wert (Analog Value), Digitaler Wert (Binary Value), Mehrstufiger Wert (Multi-State Value) Benachrichtigung (Notification-Class), Ereignisdetektion (Event Enrollment), Zustandslose Ereignisse (Alert Enrollment), Weiterleitung von Ereignissen (Notification Fowarder) Trendaufzeichnung (Trend Log, Trend Log Multiple) Kalender (Calendar) Zeitplan (Schedule) Weitere: Zählereingang (Accumulator), Programm (Program), Regler (Loop) usw. BACnet definiert eine zusammengefasste 4-Schichten-Kommunikation, die folgende Alternativen für die Schicht 1 und 2 bietet: PTP (Point-To-Point) über RS-232, Datenrate 9,6 kbit/s bis 56,0 kbit / s MS/TP (Multidrop Serial Bus / Twisted Pair) über RS-485 auf Twisted-Pair-Kabeln mit 9,6 kbit / s bis 115,200 kbit/s (Gemäß neuer Benennung in Addendum ce zum ANSI/ASHRAE Standard 135-2020) ARCNET (ATA 878.1) Ethernet (ISO 8802-3) BACnet/IP BACnet/IPv6 BACnet/SC (Secure Connect, über TLS-gesicherte WebSockets, IETF RFC 6455[2]) LonTalk (ANSI/EIA709.1, ISO/IEC 14908.1) ZigBee GA-Systembus BACnet / IP Die GA- Systemkommunikation findet nach dem BACnet IP- Standard statt (Ethernet UDP/IP). Für die GA- Komponenten und die BACnet- Kommunikation ist der BACnet- Leitfaden der AMEV in der neuesten Version einzuhalten. Anwendungsgebiete Gebäudeautomation Aufbau Siehe EDV-Netzwerk. Je Gebäude wird eine Automationsstation als BBMD (BACnet Broadcast Management Device) festgelegt und steuert die Kommunikation mit der GA-M. Diese Automationsstation sollte möglichst wenig ausgelastet sein und möglichst selten ausfallen bzw. vom Netz bzw. der Stromversorgung getrennt werden. Topologie Siehe EDV-Netzwerk. Max Teilnehmer Siehe EDV-Netzwerk. Kabeltyp und Kabellänge Siehe EDV-Netzwerk. Übertragungs- Geschwindigkeit Siehe EDV-Netzwerk. Feldbus-Systeme / Allgemeines Die Feldbussystem werden in der Regel vom Gewerk GA aufgebaut und dokumentiert (Ausnahmen sind KNX und DALI). Diese werden in der Regel vom Gewerk Elektro erstellt). Bussysteme sind generell getrennt von Starkstromleitungen zu führen (getrennte Wege / Trassen bzw. Trassen mit Trennsteg). Bei der Verwendung von mehreren Bussystem sollten die Kabel in unterschiedlichen Farben ausgeführt werden. Beim Aufbau sind die jeweiligen nachfolgend aufgeführten Vorschriften zu berücksichtigen. Modbus-RTU (Feldbus) Das Modbus RTU basiert auf dem Modbus- Protokoll, bei welchem es sich um ein Kommunikationsprotokoll handelt, welches auf einer Master-Slave-Architektur basiert, die auch als Client-Server-Verbindung bezeichnet werden kann. Jeder Modbus RTU Code beginnt mit einer mindestens 3,5 Zeichen langen Pause, welche von der Übertragungsgeschwindigkeit abhängt. Die Adresse des Empfängers und der Funktionscode bestehen aus 8 Bit. Bei einer korrekten Übertragung werden die Felder unverändert vom Slave-Gerät an den Master zurückgesendet. Anwendungsgebiete Modbus RTU ist die Implementierung des Modbus-Protokolls, das am häufigsten in den industriellen Anwendungen und automatisierten Produktionsanlagen verwendet wird, genau wie in der Gebäudeautomation. Aufbau Siehe RS-485- Schnittstelle. Topologie Siehe RS-485- Schnittstelle. Max Teilnehmer Es sind 32 (247 mit Repeater) Teilnehmer bei Modbus RTU möglich. Kabeltyp und Kabellänge Fernmeldekabel 2 x 2 x 0,8 mm. Der Modbus RTU darf eine maximale Leitungslänge von 1.200 m nicht überschreiten, sofern keine Schnittstellen-verstärker eingesetzt sind. Übertragungs- Geschwindigkeit Es unterstützt eine Kommunikationsgeschwindigkeit bis 115 kBit / s, jedoch unterstützen viele Betriebsmittel nur eine Kommunikationsgeschwindigkeit bis 19,2 kBit / s. KNX (Feldbus) KNX ist ein Installationsbus der hauptsächlich im Bereich der Elektrotechnik angewendet wird, aber auch in der Gebäudeautomation zum Einsatz kommt. Vorgänger von KNX sind der Europäische Installationsbus (EIB), BatiBus und das European- Home- System (EHS). KNX ist der Oberbegriff für alle KNX- Bussysteme. Anwendungsgebiete Der KNX steuert die Beleuchtung und Jalousien beziehungsweise Beschattungseinrichtungen, die Gebäudeheizung sowie die Schließ- und Alarmanlage. Mittels KNX ist auch die Fernüberwachung und -steuerung eines Gebäudes möglich. Aufbau Von KNX spricht man in der Regel, wenn die Vernetzung des Datenkanals über Kabel erfolgt. Beim drahtlosen KNX-System kann dies auch via Powerline, KNX-RF Funk oder Infrarot erfolgen. Drahtlose Lösungen erleichtern die nachträgliche Implementierung des KNX-Bussystems in Altbauten oder bestehenden Bürogebäude, da keine großen baulichen Veränderungen vorgenommen werden müssen. Topologie Bei KNX-Systemen dürfen Linien-, Sterne-, oder Baumtopologie angewandt werden. Max Teilnehmer Der KNX ist aufgeteilt in 15 Bereiche mit jeweils 15 Linien und maximal 256 Teilnehmer pro Linie. Kabeltyp und Kabellänge KNX- Kabel (grün) 2 x 2 x 0,8 mm. Entfernung vom Gerät zur Spannungsversorgung: max. 350 m, Entfernung zwischen zwei Geräten in einer Linie: max. 700 m, Länge eines Liniensegments: max. 1.000 m Zwischen zwei Teilnehmer darf der Abstand maximal 700 Meter betragen. Die maximale Leitungslänge (Linienlänge) sollte 1.000 Meter nicht überschreiten. Übertragungs- Geschwindigkeit Der KNX-Bus kommuniziert mit einer Übertragungsrate von 9,6 kbit / s, was bei korrekter Programmierung auch für mehrere 10.000 Geräte ausreichend ist. DALI (Feldbus) DALI ist ein Bussystem für die Beleuchtungssteuerung. Er wurde abgelöst vom DALI 2- Bus. DALI 2 (Feldbus) Anwendungsgebiete DALI ist ein Bussystem für die Beleuchtungssteuerung (in der Regel für LED- Leuchten). Mit DALI 2 ist ein Licht- Management möglich mit dem man den Zustand der Leuchten und EVG`s überwachen kann. Aufbau DALI arbeitet nach dem Master- Slave Prinzip. Von einem Master werden also mehrere Slaves angesteuert, hierbei sind Broadcast- Befehle (ein Befehl gleichzeitig an alle Teilnehmer) möglich. Jedes Betriebsgerät, das über eine DALI-Schnittstelle (Digital Adressable Lighting Interface) verfügt, kann über DALI-Kurzadressen einzeln angesteuert und in der Intensität verändert werden. Durch einen bidirektionalen Datenaustausch kann ein DALI-Steuergerät (DALI- Master) den Status von Leuchtmitteln bzw. von Betriebsgeräten einer Leuchte abfragen bzw. deren Zustand setzen. Jedem Betriebsgerät an einem DALI-Strang können bis zu 16 Gruppen zugeordnet werden, um eine synchrone Ansteuerung der Betriebsgeräte zu ermöglichen. Darüber hinaus können bis zu 16 Stimmungen (= vordefinierte Intensitätsstellwerte) pro Betriebsgerät gespeichert und bei Bedarf aufgerufen werden. DALI kann als „Inselsystem“ mit maximal 64 Betriebsgeräten oder als Subsystem über DALI-Gateways in modernen Gebäudeautomationssystemen betrieben werden. Im Prinzip hat sich DALI als Nachfolger für den noch immer marktbeherrschenden 1 – 10 V-Standard (EVGs mit analoger 1 bis 10V-Schnittstelle; siehe Anhang E [Ansteuer-Schnittstelle für steuerbare Betriebsgeräte] der DIN EN 60929 (VDE 0712-23): Wechsel- und/oder gleichstromversorgte elektronische Betriebsgeräte für röhrenförmige Leuchtstofflampen – Anforderungen an die Arbeitsweise) etabliert. DALI gilt außerdem als Nachfolger des Digital Serial Interface (DSI). Die Hauptunterschiede bestehen zum einen darin, dass jedes DALI-Betriebsgerät individuell unterschiedliche Intensitätsstellwerte besitzen kann, während bei 1 – 10 V bzw. DSI alle Betriebsgeräte stets denselben Intensitätsstellwert aufweisen. Zum anderen ist bei 1 – 10 V bzw. DSI lediglich ein unidirektionaler Informationsfluss (von der Steuerung zum Betriebsgerät) möglich. Je nach Leuchte kann neben dem Schalten und Dimmen mit DALI 2 auch die Farbe der Leuchten verändert werden. Neben den Leuchten können Taster, Dimmer und Sensoren ebenfalls DALI-Teilnehmer sein. Zur Anbindung des DALI 2 an übergeordnete Gebäudemanagementsysteme wird ein Gateway benötigt (z. B. bzw. i.d.R. zum KNX- Feldbus). Topologie Die Topologie eines DALI 2-Netzwerkes ist als Linien-, Stern- oder Baumstruktur frei wählbar. Max Teilnehmer Es sind maximal 64 Aktoren oder/und maximal 16 Gruppen pro DALI-Bus erlaubt. Die maximale Stromaufnahme eines DALI-Kreises beträgt 256 mA. Ein Teilnehmer hat in der Regel 4 mA. Achtung: Sensoren können ggf. einen höheren Stromverbrauch haben und daher die maximale Anzahl der Betriebsgeräte reduzieren. Durch einen Repeater kann die max. Anzahl vergrößert werden. Kabeltyp und Kabellänge für den DALI 2- Bus werden 2 Adern benötigt. Zur einfachen Verkabelung wird in der Regel eine 5 x 1,5 mm² Leitung verwendet (3 Adern für Spannungsversorgung der Leuchte (230V) und 2 Adern für den DALI 2- Bus). Die maximale Leitungslänge ergibt sich aus dem maximal erlaubten Spannungsabfall auf der DALI-Leitung, er ist mit maximal 2 V definiert. Das entspricht einer maximalen Leitungslänge von 300 m, bei einem Leitungsquerschnitt von 1,5 mm². Übertragungs-Geschwindigkeit 1.200 Bit / s, asynchron und bidirektional. 489 Sonstiges zur KG 480 In den Kosten sind allgemeine Ingenieurleistungen, wie z. B. das Erstellen von Montageplänen, eine gesonderte Koordinationspflicht zwischen den Gewerken Heizungs-, Kälte-, Raumluft- und Elektrotechnik, Inbetriebnahmen, ein 1:1-Test und die Einweisung enthalten. Schulungen werden vorgesehen. Standard-Regelfunktionen Sicherheitstechnische Schaltung Zu den sicherheitstechnischen Schaltungen gehören die Frostschutz-, Berstschutz-, Not-Halt-, Strömungsüberwachungs-, Temperaturüberwachungs-, Rauchschutz- und Brandschutzschaltungen. Die Keilriemenüberwachungsschaltung ist ebenfalls wie eine sicherheitstechnische Schaltung aufgebaut. Sicherheitstechnische Schaltungen basieren auf dem Ruhestrom-Prinzip und sind so konstruiert, dass beim Versagen einzelner Bauteile oder Kabel die Schaltung auslöst. Die Schaltung ist in der Regel elektromechanisch in Schütztechnik ausgeführt. Das Auslösen einer sicherheitstechnischen Schaltung bewirkt das Schalten in den sicheren Zustand sowie eine Alarmmeldung. Der sichere Zustand kann die Abschaltung des betroffenen Anlagenteils bzw. die Abschaltung der gesamten Anlage (z. B. bei Berstschutz Ventilator AUS) sein, aber auch das Einschalten einer Anlage (z. B. bei Rauchdetektion Entrauchung EIN). Nach dem Auslösen einer sicherheitstechnisch relevanten Schaltung ist zur Inbetriebnahme der betroffenen Anlage die Sicherheitsschaltung am Schaltschrank durch Bestätigen des Entriegelungstasters wieder zu entriegeln. Außenluftmessung Außentemperatur Außen rel. Feuchte Außenluft- Qualität Regler Es sind PID-Regler vorzusehen die entsprechend Ihrer Anwendung entsprechend parametriert werden. Sollten Reglerausgänge festgelegte Grenzwerte über bzw. unterschreiten so regelt der Regler nicht weiter (I-Anteil erhöht virtuellen Ausgang nicht weiter). D. h. z. B. beim nächsten über-/ unterschreiten der Grenze wird wieder sofort reagiert. Sollwertbereich Für durch den Bediener frei vorgebbare Sollwerte wird durch den Anlagenerrichter ein zulässiger Sollwertbereich vorgegeben (in Abstimmung mit Planer und Betreiber). Sollte bei einer Änderung des Sollwertes der eingegebene Sollwert nicht im Sollwertbereich liegen wird dieser mit dem Hinweis „Sollwert liegt nicht im zulässigen Sollwertbereich“ abgelehnt. Unzulässige Sollwerte sind zum Beispiel auch solche, die einen unzulässigen Zustand herbeiführen (z. B. gleichzeitiges Heizen und Kühlen in einem Raum (Daher darf der Heizsollwert in keinem Fall oberhalb des Kühlsollwertes liegen)). Es ist sicherzustellen, dass solche Sollwerte nicht eingestellt werden können. Sollwertumschaltungen Mit Bedingungen verknüpfte Umschaltung zwischen unterschiedlichen Sollwerten. Z. B. einstellbare abgesenkte Nacht- und Wochend- Sollwerte für statische Heizkreise, Drehzahlbegrenzung (Nachtbegrenzung aus akustischen Gründen), usw. Handsollwert (GA-M) Der Handsollwert wird ständig auf den aktuellen Sollwert angepasst. Beim Umschalten auf Handbetrieb gibt es somit keinen Sollwertsprung (Stoßfreies Umschalten). Minimalauswahl Bei der Min. Auswahl wird der kleinste Wert aus einer Auswahl von mehreren Werten für die nachfolgenden Regelungen verwendet. Maximalauswahl Bei der Max. Auswahl wird der größte Wert aus einer Auswahl von mehreren Werten für die nachfolgenden Regelungen verwendet. Mittelwertbildung Aus einer Auswahl von mehreren Werten wird der Mittelwert gebildet und für die weiteren Regelungen verwendet. Sollte hierbei ein Wert nicht im vorgesehenen Bereich liegen, wird dieser ignoriert. Hysterese Bei Zweipunktreglern wird eine Hysterese vorgesehen, um ständiges Hin- und Rückschalten zu vermeiden. Hier bei hängt der Umschaltpunkt davon ab, wie der Zustand des Stellgliedes vor dem Umschalten ist. Einregulierung Ziel der Regelung ist es einen sicheren, wirtschaftlichen Betrieb mit geringen Schalthäufigkeiten und nicht schwingenden Regelkreisen zu erhalten, in denen Grenzwerte nicht über bzw. unterschritten werden. Die Einregulierung dient dazu dieses Ziel durch eine optimale Parametrierung zu erreichen. Die Koordinierung, Inbetriebnahme, Einregulierung und evtl. Störungseinsätze erfolgen stets gemeinsam mit dem AN Gebäudeautomation und den AN der beteiligten Gewerke. Schwingende Regelkreise identifizieren und melden Schwingende Regelkreise sind ein unwirtschaftlicher Betriebszustand. Daher werden schwingende Regelkreise automatisch identifiziert und dem GA-M gemeldet. Taster Entprellung Damit das Prellen von Tastern keine Fehlfunktionen erzeugt sind sämtliche Taster hard- bzw. softwaremäßig zu entprellen. Häufiges hin- und herschalten ignorieren Häufiges hin- und herschalten (z. B. durchspielende Kinder) an Bediengeräten wird ignoriert. Es wird dann in den vermeintlich sichereren Betriebszustand geschaltet. Überwachungsfunktion Eingangssignale Es wird überwacht, ob die Eingangssignale im vorgegebenen Bereich liegen (z. B. 0-10V). Wenn nicht wird eine virtuelle Störmeldung abgesetzt (Diese Funktion ist pauschal bei Analogen Eingängen enthalten und wird nicht in der Funktionsliste dargestellt.). Überwachungsfunktion Rückmeldung Es wird überwacht, ob die erwartete Rückmeldung in einer annehmbaren Zeit eintrifft (z. B. Betriebsrückmeldung). Wenn nicht, wird eine virtuelle Störmeldung abgesetzt (Diese Funktion ist pauschal bei allen Schaltbefehlen enthalten und wird nicht in der Funktionsliste dargestellt.) Überwachungsfunktion Rückmeldesignal Es wird überwacht, ob das erwartete Rücksignal (mit Toleranz) in einer annehmbaren Zeit eintrifft (z. B. Stellungsrückmeldung beim Ventil, Temperatursollwert wird erreicht). Wenn nicht, wird eine virtuelle Störmeldung abgesetzt (Diese Funktion ist pauschal bei allen Analogenansteuerungen enthalten und wird nicht in der Funktionsliste dargestellt.). Sollwert, Toleranz und Zeit sind einstellbar. Betriebsartenumschaltung Gesteuerte Sollwertumschaltung z. B. bei Heizungsanlagen (tagsüber Komfortbetrieb und nachts abgesenkter Betrieb). Standard Regelfunktionen Hydraulik Vorlauftemperaturregelung Die Vorlauftemperatur wird auf einen vorgegebenen Sollwert geregelt. Der Regler wirkt in der Regel auf das Regelventil. Bedarfsabhängige Vorlauftemperaturregelung Die Regelung der Vorlauftemperatur erfolgt bedarfsabhängig. Der Soll-Wert wird individuell nach den in den Nutzungseinheiten geforderten Bedarfen (z. B. Abweichung zwischen Raumtemperatur Soll- und Istwert in einzelnen Räumen oder Zonen) ermittelt. Konstante Vorlauftemperaturregelung Bei der konstanten Vorlauftemperaturregelung wird der Sollwert der Vorlauftemperaturregelung konstant gehalten. Konstante Rücklauftemperaturregelung Bei der konstanten Rücklauftemperaturregelung wird der Sollwert der Rücklauftemperaturregelung konstant gehalten. Maximale Temperaturbegrenzung Die Begrenzung der Temperatur auf einen maximalen, einstellbaren Grenz-Sollwert. Höhere Sollwerte sind nicht eingebbar. Der Stellwert für das entsprechende Stellglied wird mit einem Regler begrenzt. Frostgefährdete Rohrleitungen (z.B. Verlegung im Außenbereich) Frostgefährdete Rohrleitungen (z. B. Heizungsleitungen, KVS-Leitungen ohne Frostschutzmittel und Kälteleitungen, die im Winter nicht entleert werden) sind mit einer Rohrbegleitheizung zu versehen (in der Regel erfolgt dies durch das jeweilige Rohr-Gewerk). Hierbei muss die Rohrbegleitheizung eine Störmeldung ausgeben, wenn sie nicht betriebsbereit ist. Diese Störmeldung ist auf die GA / GA-M aufzuschalten. Pumpen Regelung (Diff. Druckregelung über Pumpe, Pumpen intern) (Automationsgrad B) Anwendung: Bei kleinen Pumpen, bei denen eine aufwändigere Regelung nicht wirtschaftlich oder nicht gewünscht ist und bei Pumpen, die in einem konstanten Betriebspunkt arbeiten (z. B. Zubringerpumpe). Die Pumpe wird pumpenintern drehzahlgeregelt. Es wird versucht die Pumpe immer im optimalen Betriebspunkt zu betreiben. An der Pumpe wird die Anlagenkennlinie eingestellt. Der Differenzdruck (vor und nach der Pumpe) wird gemessen. Anhand des Volumenstroms, der Druckdifferenz und der Anlagenkennlinie wird der Sollwert für die Drehzahlregelung pumpenintern berechnet und eingestellt. Die Anlagenkennlinie ist bei der hydraulischen Einregulierung des Gewerkes Heizung / Kälte zu ermitteln und durch das Gewerk Heizung / Kälte einzustellen. Ein pumpeninterner Regler vergleicht den vom integrierten Differenzdruckfühler gemessenen Druck mit dem ermittelten Sollwert. Bei einer Abweichung bewirkt der pumpeninterne Regler das Verstellen der Pumpendrehzahl so lange, bis ein Abgleich zwischen Druck-Istwert und Druck-Sollwert erreicht worden ist. Standard Regelfunktionen Lüftung Gleitender Frostschutz / Stillstandsheizung (Konstante Rücklauftemperaturregelung) für RLT- Heizregister Beim gleitenden Frostschutz und bei der Stillstandsheizung wird im Frostfall die Medium-Zirkulation durch das zu schützende Register herbeigeführt und die Rücklauftemperatur des Heizregisters auf einen Mindestwert Rücklauftemperatur (frostfrei) geregelt (z. B.: + 6°C). Der Sollwert wird mittels einer außentemperaturabhängigen (veränderbaren) Kurve individuell optimiert. Bei frostgefährdeten Geräten (z. B. bei Außenaufstellung): Schützt die Stillstandsheizung alle Register und die Heizungsleitungen vor Frost. Sind alle Heizregister (auch Nacherhitzer im frostgefährdeten Bereich) mit einer Stillstandsheizung (also mit Rücklauftemperaturfühler) zu versehen. Wird der Rücklauffühler im kalten Bereich platziert. Ist der Sollwert so zu wählen, dass das Register und auch die im Frostbereich verlaufenden Heizungsleitungen frostgeschützt sind. Ggf. ist ein zusätzlicher Rücklauffühler am Gebäudeeintritt vorzusehen. Zum Schutz von zusätzlichen zu schützenden Registern (z. B. Kühler) ist im Stillstands- Fall zusätzlich ein Fühler nach dem zu schützenden Register (z. B. Zuluftfühler) in die Regelung einzubeziehen. Regelung für Sole Wasser- Luft Wärmeübertrager (KVS-System mit Rückwärmzahl von ca. 0,5 – 0,6) Mit einer Anforderung aus der Sequenzschaltung der Temperaturregelung (in der Regel Zulufttemperaturregelung) wird das KVS-System freigegeben, sofern die Maximum- Eco- Auswahl ergeben hat, dass dies sinnvoll ist. Damit wird die KVS-Pumpe (nicht drehzahlveränderbar, ohne FU) eingeschaltet. Das Regelventil wird vom Temperaturregler angesteuert, um den Sollwert zu erreichen. Da ab einer Oberflächentemperatur am Fortluftregisters von unter 0°C das Kondensat aus der Abluft am Fortluftregister gefrieren und eine Eisbildung entstehen kann, wird eine Forstschutzfunktion vorgesehen. Hiermit wird die Sole-Eintrittstemperatur ins Fortluftregister auf z. B. - 6,5°C begrenzt (gemäß Vorgabe des RLT-Geräte Herstellers, in Abhängigkeit des Temperaturänderungsgrad und der Ablufttemperatur). Berechnung der Energiemanagementwerte eines WRG-Systems bzw. Hochleistungs-WRG-Systems tA1 = Außenluft Eintrittstemperatur in die WRG tA2 = Außenluft Austrittstemperatur aus der WRG tF1 = Fortluft Eintrittstemperatur in die WRG tF2 = Fortluft Austrittstemperatur aus der WRG hA1 = Außenlufteintrittsenthalpie hA2 = Außenluft Austrittsenthalpie aus der WRG hF1 = Fortluft Eintrittsenthalpie in die WRG hF2 = Fortluft Austrittsenthalpie aus der WRG WRG-Rückwärmzahl (bezogen auf Außenluft) bzw. Temperaturaustauschgrad (bezogen auf Außenluft) bzw. Temperaturübertragungsgrad (DIN 13053) bzw. trockene Rückwärmzahl F A = h t = (tA2 – tA1) / (tF1 – tA1) WRG-Enthalpieaustauschgrad (bezogen auf Außenluft) Y A = h h = = (hA2 – hA1) / (hF1 – hA1) WRG-Rückwärmzahl bzw. Temperaturaustauschgrad (bezogen auf Fortluft) F F = = (tF1 – tF2) / (tF1 – tA1) WRG- Enthalpieaustauschgrad (bezogen auf Fortluft) Y F = = (hF1 – hF2) / (hF1 – hA1) Für die WRG sind hierfür Tages-, Wochen-, Monats- und Jahresdurchschnittswerte während des Anlagenbetriebes zu ermitteln. Durch den AG ist festzulegen ob die Anfahr- und Abschaltzeiten unberücksichtigt bleiben sollen und ob die Durchschnittswerte ebenfalls angezeigt werden sollen. Minimal-Temperaturbegrenzung der Zuluft (Zulufttemperatur Min- Begrenzung) Die Minimalbegrenzung der Zuluft verhindert, dass die Zulufttemperatur den eingestellten Minimalwert unterschreitet. Das Erreichen des Grenzwertes wird am GA-M gemeldet. Hierzu wird gemäß der Sequenz erst entsprechend temperiert (weniger kühlen bzw. heizen), sollte dies keinen ausreichenden Erfolg haben, wird die Drehzahl entsprechend reduziert (soweit möglich). Regelung der Zuluft Temperatur wirkend auf Zuluft-Ventilator-Drehzahl (Sollwert =Min. Zulufttemperatur). Die Drucksollwerte können dann nicht mehr gehalten werden. Es wird eine Störung ausgegeben. Der zugehörige Abluftvolumenstrom wird ebenfalls reduziert, so dass keine ungewollten Unterdrücke entstehen. Maximal-Temperaturbegrenzung der Zuluft (Zulufttemperatur Max- Begrenzung) Die Maximalbegrenzung der Zuluft verhindert, dass die Zulufttemperatur den eingestellten Maximalwert überschreitet. Wirkend auf Temperaturregelung. Das Erreichen des Grenzwertes wird am GA-M gemeldet. Zulufttemperaturregelung Der Zuluft-Regler hat ein PI-Verhalten. Ein stetiger GA-Regler vergleicht den vom Zuluftfühler gemessenen Istwert mit dem Sollwert. Bei einer Abweichung bewirkt der Regler das Verstellen der ihm zugeordneten Stellglieder so lange, bis ein Abgleich zwischen Istwert und Sollwert stattgefunden hat. Abluft- Zuluft- Temperaturregelung (Kaskade) Die Abluft- Zulufttemperatur- Kaskadenregelung hat P- und PI-Verhalten. Für die Ablufttemperatur wirkt die Regelung als P- und für die Zulufttemperatur als PI-Regelung. Der Zulufttemperatursollwert wird dabei von der Abweichung der Ablufttemperatur bestimmt. Diese Regelstrecke ist in zwei GA- Regler aufgeteilt. Der erste GA-Regler erfasst die Ablufttemperatur und wandelt diese in Bezug auf seinen Sollwert in einen errechneten Sollwert für den Zuluftregler um. Der zweite GA-Regler erfasst die Zulufttemperatur und bewirkt das Verstellen der angeschlossenen Stellglieder so lange, bis ein Abgleich zwischen der gemessenen Zulufttemperatur und des vom Ablufttemperaturregler vorgegebenen Sollwertes erreicht ist. Zuluft- bzw. Abluft Druckregelung Ein stetiger GA-Regler vergleicht den vom Druckfühler gemessenen Druck mit dem Sollwert. Bei einer Abweichung bewirkt der GA-Regler das Verstellen der angeschlossenen Stellglieder (Frequenzumrichter des Ventilators) so lange, bis ein Abgleich zwischen Druck-Istwert und Druck-Sollwert erreicht worden ist. Bei größeren verzweigten Kanalnetzen werden mehrere Druckfühler verwendet. Es wird dann jeweils der Druckfühler mit dem niedrigsten Messwert bei Zuluft bzw. dem höchsten Messwert (niedrigster Unterdruck) bei Abluft als Istwert- Geber verwendet (Min. bzw. Max. Auswahl). Sollte die Mindestdrehzahl des Ventilators unterschritten werden, sind Gegenmaßnahmen zu ergreifen (z. B. Zuschalten von anderen Bereichen oder Abschalten der gesamten Anlage und Störmeldung). Dies ist im Einzelfall mit dem Planer / AG abzustimmen. Achtung: Der bzw. die Druckfühler sollen nicht direkt nach dem RLT-Gerät eingebaut werden, sondern erst nach ca. 2/3 des Kanalnetzes. Außen- Luftqualitätsmessung (CO 2 ), Außenluftqualität CO 2 - Messwerte in der Außenluft: 380 - 420 ppm Ganz saubere Luft, z. B. bei starkem Wind vom Atlantik. 400 ppm wurden im Jahr 2014 als Welthintergrundwert auf dem Berg Mauna Loa auf Hawaii gemessen. 420 - 440 ppm Sehr gute Außenluftqualität 440 - 480 ppm Gute Außenluftqualität 480 - 520 ppm Befriedigende Außenluftqualität 520 - 620 ppm Ausreichende Außenluftqualität: Die Luft enthält schon erhebliche Anteile von Resten aus Verbrennungsprozessen und ist schon „alt“ und wenig durchmischt. 620 - 700 ppm Mangelhafte Außenluftqualität > 700 ppm Deutlich belastete Außenluft. Ablufttemperaturregelung Der Abluft-Regler hat ein PI-Verhalten. Ein stetiger GA-Regler vergleicht den vom Abluftfühler gemessenen Istwert mit dem Sollwert. Bei einer Abweichung bewirkt der Regler das Verstellen der ihm zugeordneten Stellglieder so lange, bis ein Abgleich zwischen Istwert und Sollwert stattgefunden hat. Sommer- Nachtauskühlung Die Sommer-Nachtauskühlung bewirkt eine Kühlung der entsprechenden Räume mit Hilfe von 100% kühler Außenluft. Nachtkühlbetrieb erfolgt in Abhängigkeit von individuell parametrierbaren Daten (Raumtemperatur- Einstellwert, Toleranz-Temperatur, Differenz- Raumtemperatur zur Außentemperatur und Außentemperatur Grenzwert) und in Abstimmung mit den zugehörigen Zeitschaltprogammen. Die Nachtkühlung darf nur erfolgen, wenn: Die Zeit bis zum Beginn der Gebäudenutzung <6 Stunden beträgt, die durchschnittliche Innentemperatur oberhalb der Komforttemperatur + der Toleranztemperatur liegt, die Außentemperatur eine wählbare Differenz unter der Raumtemperatur liegt, die Außentemperatur nicht unter einem wählbaren Temperaturwert liegt. Zur Nachtauskühlung müssen sämtliche Stellventile der betroffenen Anlage geschlossen sein. Es ist sicherzustellen das gleichzeitig kein Heizbetrieb erfolgt (z. B: stat. Heizung). Standard Regelfunktionen Raum Raumkonditionen und Raumsollwert Die geforderten Raumkonditionen siehe Anlagenbeschreibung Raumlufttechnik. Die Raumsollwerte ergeben sich aufgrund der festgelegten Betriebsart. Siehe hierzu Betriebsartenumschaltung (Energieniveauumschaltung) im Titel „Standard Steuerfunktionen Raum“. Gemäß DIN 67700 soll eine tägliche Temperaturschwankung um ± 1 K nicht überschritten werden. Sollwertsteller Sollwertsteller geben in der Regel einen Sollwertkorrekturwert vor (z. B. maximal +/- 3 K). Dieser Wert wird in den Betriebsarten Pre-Komfort und Komfort auf den Vorgabe-Sollwert addiert und ergibt den resultierenden Sollwert, der für die Regelung wirksam ist. Der Bereich des Sollwertkorrekturwertes kann nachträglich verändert werden. Der Vorgabe-Sollwert, der Sollwertkorrekturwert (vom Sollwertsteller) und der resultierende Sollwert (Vorgabe Sollwert + Sollwertkorrekturwert) wird auf der GA-M angezeigt. An der GA-M wird in der Regel nur der Vorgabe-Sollwert verändert. Der Sollwertkorrekturwert wird meistens auf den Heiz- und auf den Kühlsollwert addiert. Bei Sollwertstellern (ohne mechanische Stellungsanzeige) ist es nach Kundenwunsch individuell einstellbar, ob die Sollwertkorrektur zu bestimmten Zeiten oder nach einer bestimmten Zeitdauer gelöscht werden soll. Raumtemperaturregelung Der Raumluft-Regler hat ein PI-Verhalten. Ein stetiger GA-Regler vergleicht den vom Raumfühler gemessenen Istwert mit dem Sollwert. Bei einer Abweichung bewirkt der Regler das Verstellen der ihm zugeordneten Stellglieder so lange, bis ein Abgleich zwischen Istwert und Sollwert stattgefunden hat. Die Höhe des Sollwertes hängt von der jeweiligen Betriebsart ab (Siehe Betriebsartenumschaltung). Taupunkttemperaturregelung Zum Schutz vor Betauung an gekühlten Oberflächen (z. B. Kühldecken) wird bei der Gefahr einer Taupunktunterschreitung der Sollwert der Vorlauftemperatur automatisch so angepasst (temporär angehoben), sodass gerade eben keine Betauung stattfindet (siehe Taupunktüberwachung). Raumnutzungsarten Siehe Betriebsartenumschaltung. Raum- Luftqualitäten / Sollwerte: 800 ppm CO2 Zielvorgabe Sollwert 400-900 ppm CO2 Gute Raumluft 1.000-1.300 ppm CO2 Akzeptable Raumluft (Kann zu Leistungsverlusten bei Menschen führen) >1.400 ppm CO2 Belastete Raumluft 150 ppb VOC Zielvorgabe Sollwert 0-64 ppb VOC Optimale Raumluft 65-219 ppb Gute Raumluft 220-649 ppb VOC Akzeptable Raumluft (Kann zu Leistungsverlusten bei Menschen führen) 650-2.199 ppb VOC Verunreinigte Raumluft >2.200 ppb VOC Stark belastete Raumluft Raum- oder Abluft Luftqualitätsregelung (mit Stellgliedern für die Raumzonen) Der Luftqualitäts-Istwert wird in den Raumzonen gemessen (sollte dies nicht möglich sein, dann in der Abluft der einzelnen Raumzonen). Der Luftqualitäts-Istwert wird ggf. über eine Maximalauswahl aus mehreren Istwerten ermittelt. Die Luftqualitätsregelung wirkt auf die Außenluftmenge. Der Raum-Regler hat ein PI-Verhalten. Ein stetiger GA-Regler vergleicht den ermittelten Raum-Istwert mit dem Sollwert. Bei einer Abweichung bewirkt der Regler das Verstellen der ihm zugeordneten Stellglieder (in der Regel variable Volumenstromregler) so lange, bis ein Abgleich zwischen Istwert und Sollwert stattgefunden hat. Das Ansteuern der Stellglieder (Volumenstromregler), wirkt sich auch auf die Hauptanlage aus und bewirkt dort in der Folge eine Anpassung der Außen-Luftmengen (Sequenz: erst Außen- und Umluftklappen falls vorhanden), dann Ventilatordrehzahl bzw. Ventilator- Stufenzahl). In Abhängigkeit der Außenluftqualität wird der Sollwert für die Luftqualität geschoben (falls Außenluftqualitätsfühler vorhandenen). Der Sollwert sollte immer mindestens 100 ppm über dem Wert der Außenluftqualität liegen. Standard-Steuerfunktionen / Allgemein Anlagenschaltbefehl Jede Anlage erhält im Regelfall einen sogenannten Anlagenschaltbefehl. Dieser kann entweder automatisch durch ein Zeitschaltprogramm, anforderungsgeführt, optimiert oder manuell (über die LVB oder über die GA-M) aktiviert werden. Bei Anlagen die dauerhaft in Betrieb sein sollen, wird das Zeitprogramm von 0 - 24 Uhr eingestellt. Welche Schaltfunktionen gewünscht sind, ist mit dem Nutzer / Betreiber zur Inbetriebnahme individuell abzustimmen und kann nachträglich durch den Betreiber verändert werden. Zeitgesteuerter Anlagenbetrieb Die Anlagen werden zeitgesteuert (mit Kalender- und Sondertageprogramm) betrieben. Anforderungsgeführter Anlagenbetrieb (bedarfsabhängiger Anlagenbetrieb) Die Anlage wird erst angefordert, wenn bestimmte festzulegende Randparameter (ggf. auch mehrere) erfüllt sind und hierdurch die Anlage angefordert wird (z. B. außentemperaturabhängig, abhängig vom Betrieb einer anderen Anlage, Luftqualitätsabhängig, Präsenzabhängig, abhängig von der Betätigung eines Schalters usw.). Manueller Anlagenbetrieb Die Anlage wird über einen manuellen Eingriff an der LVB oder der GA-M vorgenommen. Kombinierter Anlagenbetrieb Die verschiedenen Arten (Zeit-, Kalender, Optimiert, bedarfsabhängig, manuell) des Anlagenbetriebs sind miteinander kombinierbar. Betriebsstundenerfassung Es werden die Betriebsstunden von wartungsbedürftigen Aggregaten wie z. B. Pumpen und Ventilatoren erfasst. Handbetriebsmeldung Sämtliche Handeingriffe werden, je Anlage, zu Sammelmeldungen zusammengefasst und auf den GA-Automationseinrichtungen als Sammelmeldung aufgeschaltet. Sammelstörungsmeldung Sämtliche Störungen (wie Motorstörung (z. B. Kaltleiter), Frost, Laufüberwachung Brandschutzklappen) werden je Anlage zu Sammelmeldungen zusammengefasst und auf den GA-Automationseinrichtungen als Sammelstörmeldung aufgeschaltet. Eine Sammelstörmeldung wird am Schaltschrank optisch gemeldet (Leuchtaster). Mit dem Leuchttaster kann die Störung quittiert werden. Die Störmeldeleuchte blinkt unquittiert und hat Dauerlicht, wenn sie quittiert wurde aber noch ansteht, sie bleibt so lange anstehen, bis sie beseitigt wurde. Sammelmeldung Mehrere Meldungen werden zu einer Sammelmeldung zusammengefasst. Befehlsausführkontrolle, Befehlsausführungskontrolle Die Überwachung der Betriebsrückmeldung (möglichst reale Rückmeldung, nicht von Schaltschütz) durch die GA. Weichen die Betriebsrückmeldungen von den Schaltbefehlen ab, wird nach einer Verzögerungszeit eine virtuelle Störmeldung ausgelöst, die meistens ein Abschalten der Anlage bewirkt (siehe auch unter allgemeine Funktionen „Überwachungsfunktion Rückmeldung“). Netzwiederkehrschaltung Diese bewirkt einen automatischen Anlagenstart bei Netzwiederkehr, u. a. durch die automatische Entriegelung der sicherheitstechnischen Schaltungen. Sicherheitstechnische Schaltung Zu den sicherheitstechnischen Schaltungen gehören die Frostschutz-, Berstschutz-, Not-Halt-, Strömungsüberwachungs-, Temperaturüberwachungs-, Rauchschutz- und Brandschutzschaltungen. Die Keilriemenüberwachungsschaltung ist ebenfalls wie eine sicherheitstechnische Schaltung aufgebaut. Sicherheitstechnische Schaltungen basieren auf dem Ruhestrom-Prinzip und sind so konstruiert, dass beim Versagen einzelner Betriebsmittel oder Kabel die Schaltung auslöst. Die Schaltung ist normalerweise elektromechanisch in Schütz-Technik ausgeführt. Das Auslösen einer sicherheitstechnischen Schaltung bewirkt das Schalten in den sicheren Zustand, eine Verriegelung sowie eine Alarmmeldung. Der sichere Zustand kann die Abschaltung des betroffenen Anlagenteils bzw. die Abschaltung der gesamten Anlage (z. B. bei Berstschutz Ventilator AUS) sein, aber auch das Einschalten einer Anlage (z. B. bei Rauchdetektion Entrauchung EIN). Nach dem Auslösen einer sicherheitstechnisch relevanten Schaltung ist zur Inbetriebnahme der betroffenen Anlage die Störung an der GA-M (GLT) oder direkt an der Automationsebene zu quittieren. Außerdem ist die Verriegelung der Sicherheitsschaltung am Schaltschrank durch Bestätigen des Entriegelungstasters wieder zu entriegeln. Motorsteuerung (Ventilatoransteuerung, Pumpensteuerung) Motorsteuerungen werden einstufig, mehrstufig oder stufenlos (stetig) ausgeführt. Für jede Drehzahlstufe sind separate Vorsicherungen vorzusehen. Für die drehstromseitige Absicherung von Motoren müssen, wegen der Anlaufbedingungen, DIAZED Sicherungseinsätze der Betriebsklasse gL/gG mit der Auslösecharakteristik „träg“ verwendet werden. Über 50 A sind prinzipiell NH-Sicherungen einzubauen. Sämtliche Sicherungssockel und NH-Sicherungsunterteile sind dreipolig auszuführen. Grundsätzlich wird für die thermischen Überstromrelais, Selbstsperrung und Umschaltkontakt für die Störungsmeldung vorgeschrieben. Leistungsstarke Motoren sind wegen der hohen Anlaufströme nicht gleichzeitig, sondern nacheinander einzuschalten. Dies gilt sowohl bei normaler Inbetriebnahme einer Gesamtanlage als auch bei automatischer Wiedereinschaltung nach einem Netzausfall in Verbindung mit Dauerschaltbefehlen. Motoren bis zu 5,5 kW werden direkt eingeschaltet, darüber mit Stern-Dreieck-Anlauf, wenn kein Sanftanlauf über Frequenzumrichter bzw. mit EC-Antrieb o. ä vorhanden ist. Polumschaltbare und stufenlos regulierbare Motoren sind über die niedrigste Drehzahl anzufahren. Außerdem sind die einzelnen Stufen zwangsweise gegeneinander zu verriegeln. Die Rückschaltung von hoher auf niedrige Drehzahl mit Zeitverzögerung (Trudelschaltung). Es werden generell mindestens die Betriebsmeldung und eine Sammelstörmeldung auf GA / GA-M aufgeschaltet. In der Regel erfolgt die Stufenanwahl oder der Drehzahlsollwert von GA / GA-M. Master- Slave- Schaltung Hierbei gibt der Master dem Slaven eine Führungsgröße vor. Der Slave versucht dann der Führungsgröße zu folgen. Bei Stellgliedern (bzw. Regelstrecken) mit unterschiedlichen Kennlinien ist zusätzlich auch eine Kennlinienanpassung vorzunehmen. Hierbei soll z. B: der Abluftventilator (Slave) dem Zuluftventilator (Master) folgen, d. h. die gleiche oder eine proportionale Luftmenge fördern. Reparaturschalterüberwachung Meldung der Reparaturschalterbetätigung (ausgeschalteter Zustand). Bei der Abschaltung von Reparaturschaltern, wird der Anlagenschaltbefehl zurückgenommen, wodurch die Anlage abgeschaltet wird. Sobald der Reparaturschalter nicht mehr abgeschaltet ist, wird der Anlagenschaltbefehl ggf. wieder gesetzt und ggf. das Anlagen-Anfahrprogramm gestartet. Wartungsschaltung Zur Vermeidung von Fehlmeldungen im Wartungsbetrieb. Um an Anlagen bestimmte Funktionen testen zu können, kann die Weiterleitung von Störmeldungen an der GA-M unterdrückt werden. Standard Steuerfunktionen Hydraulik Pumpensteuerung Pumpen sind anlagenabhängig freizugeben. Außerdem sind diese grundsätzlich bedarfsabhängig z. B. erst beim Öffnen des Ventils (z. B.: > 5%) einzuschalten und nach dem Schließen des Ventils (z. B. <5%) zeitverzögert auszuschalten. Ein Pumpenbetrieb ohne Zirkulation (gegen geschlossene Stellglieder) ist nicht zulässig. Vorerhitzerpumpen sind außerdem in Verbindung mit der Frostschutzschaltung zu schalten. Können Pumpen bzw. Pumpenmodule je nur eine Meldung ausgeben (Betrieb oder Störung), so sind vorzugsweise die Betriebsmeldungen aufzuschalten und auszuwerten. Handeingriffe über Pumpenbediengeräte (z. B. tragbar mit Infrarotschnittstelle) können so mit der Befehlsausführungskontrolle erfasst werden. Pumpen mit einer stetigen Ansteuerung erhalten ggf. vom GA-System ihren Sollwert (siehe unter „Standard Regelfunktionen Hydraulik“ bei „Pumpen Regelung“). In Ausnahmefällen dürfen Pumpen, bei denen die Gefahr besteht, dass diese z. B. nicht wieder Einschalten, in Abhängigkeit von anderen Parametern (z, B. der Außentemperatur) geschaltet werden. Blockierschutzfunktion (Periodischer Pumpen- und Ventillauf) Da Pumpen und Ventile teilweise saisonal außer Betrieb sind, werden sie trotzdem regelmäßig kurzzeitig eingeschaltet, um ein Festsitzen zu verhindern. Sicherheitstemperaturwächter nach DIN EN 14597 Ein Sicherheitstemperaturwächter (STW) ist ein Betriebsmittel, das den Beheizungsvorgang eines Wärmeerzeugers unterbricht, wenn eine vorher eingestellte, maximal  zulässige Temperatur erreicht wird (Temperaturgrenzwert). Bei einer STW-Auslösung wird das Ventil spannungslos geschaltet, worauf dieses über Federkraft sofort schließt. Nach dem Unterschreiten des Grenzwertes ist die Funktion wieder ohne entriegeln gegeben (Hysterese). Beim Auslösen des Sicherheitstemperaturwächters, also bei Gefahr unzulässig hoher Temperaturen in hydraulischen Systemteilen, ist das Regelventil zu schließen und die Förderpumpe (z. B. Primärpumpe) auszuschalten. Die Pumpen für die Wärmeabfuhr bleiben eingeschaltet (z. B. Sekundärpumpen). Das Regelventil ist als DIN geprüftes Ventil mit geprüften Federrücklauf Antrieb nach DIN EN 14597 auszuführen (stromlos zu). Zur Wiederinbetriebnahme muss der Sicherheitstemperaturwächter nicht wieder entriegelt werden. Gleitende Außenlufttemperaturführung Bei der gleitenden Außenlufttemperaturführung wird der Sollwert des GA-Reglers entsprechend dem eingestellten Einfluss verändert (Heizkurve). Bei steigender Außentemperatur wird der Sollwert abgesenkt, bei sinkender Außentemperatur wird der Sollwert angehoben bis zu einem festen Wert. Heizkurve (Heizkennlinie) Mit den folgenden Parametern wird eine Heizkennlinie berechnet. Hieraus ergibt sich in Abhängigkeit von der Außentemperatur (AT) der energetisch optimierte momentane Sollwert. Maximal Vorlauftemperatur [z. B. + 75°C] AT- Auslegungstemperatur [z. B. - 12°C] Vorlauftemperatur bei AT-Auslegung [z. B. + 70°C] Obere Außentemperatur [z. B. + 15°C] Vorlauftemperatur bei oberer Außentemperatur [z. B. + 36°C] Heizkörperexponent (Krümmung) [z. B. 1,2] Minimale Vorlauftemperatur [z. B. + 30°C] Komfortniveau- Raumtemperatur (Comfort) [z. B. + 22°C] Absenkniveau- Raumtemperatur (Economy) [z. B. + 18°C] Heizgrenze- Raum- Komfortniveau (Comfort) [z. B. + 19°C] Heizgrenze- Raum- Absenkniveau (Economy) [z. B. + 15°C] In Abhängigkeit der Betriebsartenumschaltung (Energieniveauumschaltung) kann es mehrere verschiedene Heizkurven geben, zwischen denen in Abhängigkeit der Betriebsart automatisch umgeschaltet wird. Um kurzfristige Schwankungen auszugleichen, sollte die Außentemperatur gedämpft werden. Steuerfunktion Glykolprotektor (Glykolauffangwanne mit Sicherungssystem) Nach dem Auslösen des Glykolprotektors, wird der Ablauf der Glykolwanne verschlossen, es wird ein Alarm ausgegeben und es werden die Förderpumpen des Glykolkreises abgeschaltet. Standard Steuerfunktionen Lüftung Anfahrprogramm für RLT- Anlagen (RLT Anfahrschaltung) Das Anfahrprogramm soll dafür sorgen, dass die RLT-Anlage sicher anfahren: Klappen öffnen Freigabe der Regelung Ventilatoren starten Bei Anlageneinschaltung werden vor dem Ventilatorstart die mot. BSK´s geöffnet. Anfahrprogramm für RLT- Anlagen bei Frostgefahr (RLT Anfahrschaltung Frost) Gilt bei Außentemperaturen im Regelfall unter ca. + 3°C. Die Parameter sind je Anlage individuell festzulegen. Die Vorgaben des RLT-Geräte-Herstellers sind zu berücksichtigen. Das Anfahrprogramm soll dafür sorgen, dass die Anlage sicher anfährt, ohne dass die Frostschutzschaltung auslöst. Ohne Umluft: Vorwärmen des Vorerhitzers (VE-Rücklauftemperatur > + 35°C für ca. 10 Mi nuten) Öffnen der Luftklappen Freigabe der Regelung Verzögertes Einschalten der Ventilatoren Mit Umluft: Außen- und Fortluftklappen geschlossen (ggf. bis ca. 40%) und Umluft auf 100% einstellen, Vorwärmen des Vorerhitzers (VE-Rücklauftemperatur > + 35°C für ca. 10 Minuten), Verzögertes Einschalten der Ventilatoren. Freigabe der Außen- und Fortluftklappen (stetiges Öffnen bei stetigem Schließen der Umluftklappe). Freigabe der Regelung Mit Rotor und Vorerhitzer: Starten des Rotationswärmeüberträger Bypassklappen des Rotationswärmeüberträger zu Vorwärmen des Vorerhitzers (VE-Rücklauftemperatur > + 35°C für ca. 10 Minuten) Öffnen der Außen- und Fortluftklappen, Abluftventilators mit langsamer Drehzahl Ein (Vorwärmen des Rotors) für ca. 3-4 Minuten Zuschalten des Zuluftventilators in niedriger Drehzahl Freigabe der Regelung Mit Rotor ohne Vorerhitzer: Starten des Rotationswärmeüberträger Bypassklappen des Rotationswärmeüberträger zu Öffnen der Außen- und Fortluftklappen Abluftventilators mit langsamer Drehzahl Ein (Vorwärmen des Rotors) für ca. 3 - 4 Minuten Zuschalten des Zuluftventilators in niedriger Drehzahl Freigabe der Regelung Mit Kreuzstromwärmeüberträger: Bypassklappen des Kreuzstromwärmeüberträger geschlossen Vorwärmen des Vorerhitzers (VE-Rücklauftemperatur > + 35°C für ca. 10 Minuten) Öffnen der Außen- und Fortluftklappen Verzögertes Einschalten der Ventilatoren Freigabe der Regelung Mit Kreislaufverbundsystem: Vorwärmen des Vorerhitzers (VE-Rücklauftemperatur > + 35°C für ca. 10 Minuten) Abluftventilators mit langsamer Drehzahl Ein (Vorwärmen des Kreislaufverbundsystems) für ca. 3 - 4 Minuten und Zuschalten des Zuluftventilators in niedriger Drehzahl Öffnen der Außen- und Fortluftklappen Freigabe der Regelung Außentemperaturabhängiges Anpassen der Sollwerte für den Anfahrfall bei Frostgefahr. Abschaltungsprogramm für RLT-Anlagen (Abfahrschaltung) (nach Vorgabe des RLT- Geräte Herstellers) Abschaltung: erst Ventilatoren ausschalten und dann entsprechend zeitverzögert die Klappen zu (auch mot. Brandschutzklappen). Bei Bedarf wird eine Trocknungsschaltung für Befeuchter und Kühler (Entfeuchter) aktiviert. Die Abschaltung des Befeuchters / Kühlers erfolgt dann entsprechend vor der Anlagenabschaltung damit die Befeuchterkammer / Kühler / Tropfenabscheider usw. trocknen können (ggf. zur Trocknung die Umluftklappe zu und die Au- und Fo-Klappen sowie mot. Brandschutzklappen auf). Die Länge der Trocknungszeit ist individuell festzulegen (gemäß RLT-Herstellerangabe bzw. bei Einregulierung experimentell zu ermitteln). Ventilatorsteuerung Siehe Motorsteuerung. Bei der Parallelschaltung von Ventilatoren ist zu beachten, dass sofern die Ventilatoren über keine Rückschlagklappen oder Jalousieklappen verfügen, immer alle Ventilatoren in Betrieb sein müssen. Sollte ein Ventilator nicht in Betrieb bzw. gestört sein, ist auch der andere (bzw. alle anderen) abzuschalten. Sollten die Ventilatoren über Jalousieklappen verfügen, müssen die Jalousieklappen des abgeschalteten bzw. gestörten Ventilators geschlossen sein. Stetige Ventilatorsteuerungen werden in der Regel durch eine Regelfunktion angesteuert. Parallelschaltung von drehzahlveränderbaren Ventilatoren (Hoch- und Runter- Schaltung) Ziel ist es, dass möglichst alle Ventilatoren parallel mit derselben Drehzahl laufen. Parallelgeschaltete, drehzahlveränderbare Ventilatoren (Parallel oder in Reihe), die einen bestimmten Zuluftdruck erzeugen, können ggf. nur bis zu einer bestimmten Mindestdrehzahl betrieben werden. Auf alle Ventilatoren wirkt ein Druckregler. Sollte die zulässige Mindestdrehzahl unterschritten werden, wird ein Ventilator (der mit den höchsten Betriebsstunden) abgeschaltet, die verbleibenden Ventilatoren halten den Drucksollwert dann mit erhöhter Drehzahl. Sollte diese Drehzahl zum Halten der Drehzahl wieder überschritten werden (einstellbare Hysterese), wird dann wieder ein Ventilator (der mit den niedrigsten Betriebsstunden) zugeschaltet. Bei parallelgeschalteten Ventilatorn sind zwingend Rückschlagklappen oder Jalousieklappen vorzusehen. Die Klappen des abgeschalteten Ventilators müssen zu sein. Volumenstromermittlung mit Ringmessdüse Für die Volumenstrommessung wird an der Ringmessdüse des Ventilators der Differenzdruck gemessen und Anhand einer Ventilatorkennlinie (vom RLT-Gerätehersteller) in einen Volumenstrom umgerechnet. Die Ventilatorkennlinie muss hierfür in die Automationseinrichtung eingegeben werden. Der Volumenstrom wird im Regelfall in m³ / h angezeigt werden. Max. Drehzahlbegrenzung Bei drehzahlveränderbaren Antrieben soll die gemäß der Anlagenkennlinie (z. B. Lüfter- Kennlinie) eingestellte maximale Drehzahl nicht überschritten werden. Min. Drehzahlbegrenzung Bei drehzahlveränderbaren Antrieben soll die gemäß der Anlagenkennlinie (z.B. Lüfter- Kennlinie) eingestellte minimale Drehzahl nicht überschritten werden. Frostschutzschaltung Der Frostschutz hat die Aufgabe, das Register einer Anlage vor dem Einfrieren zu schützen. Die Montage des Frostschutzschalters erfolgt immer hinter dem zu schützende Register. Es wird im Allgemeinen eine Schalttemperatur von ca. + 3 °C eingestellt. Bei Ansprechen des Frostschutzschalters erfolgt die Abschaltung der betroffenen Anlage, d. h.: Zu- und Ablüfter: AUS Außen- / Fortluftklappen: ZU Umluftklappen: AUF Regelung: AUS Vorerhitzerventil: AUF Vorerhitzerpumpe: EIN Zubringer Pumpen: EIN Wärmeversorger: ggf. anfordern Anlagen, die zur Wärmeversorgung der Anlage notwendig sind, sind vom Gewerk GA–HZG anzufordern (z. B: Zubringerpumpen). Siehe Sicherheitstechnische Schaltungen. Vereisungsüberwachung WRG Siehe „Fortluftseitiger Frostschutz für Luft-Luft-Wärmeübertrager (Reifschutz WRG)“. Maximum-Eco-Auswahl Es wird bedarfsabhängig über Außen-Abluftvergleich jeweils das System (Außenluft, Umluft und / oder WRG) angesteuert, welches einen möglichst hohen Energievorteil mit sich bringt. Bei WRG-Systemen ist bei nur geringen Temperaturdifferenzen zwischen Außen- und Abluft zu beachten, dass der Betrieb der WRG nicht wirtschaftlich ist, weil die Energieeinsparungen geringer sind als die für den Betrieb der WRG notwendigen zusätzlichen Energieaufwendungen (zusätzliche Druckverluste, Antriebsenergien). Die entsprechenden Herstellerangaben sind hierbei zu berücksichtigen. Sequenzschaltung Die verschiedenen Funktionen werden in Sequenz geschaltet (siehe Diagramm im Regelschema), sofern die jeweilige Behandlungsstufe zum Erreichen des Sollwertes dienlich und wirtschaftlich ist. RLT-Heizen: Umluft, Wärmerückgewinnung, Erhitzer (ggf. Vorerhitzer und / oder Nacherhitzer), RLT- Kühlen: Umluft, Kälterückgewinnung (ggf. mit adiabater Fortluftbefeuchtung), Befeuchter, Kühler, Befeuchten: Befeuchter, Dampfbefeuchter, Entfeuchten: Kühler, Heizungsauskühlung: Erst Rücklauf auskühlen, dann nachgeschalteten Heizkreis mit Vorlauf versorgen, Luftqualität: erst Außenluftklappe voll öffnen, dann Luftmenge erhöhen, Raum-Heizen: Sonnenschutz hoch (z. B. Jalousie) (falls möglich / sinnvoll), Heizung, Raum-Kühlen: Sonnenschutz runter (z. B. Jalousie) (falls möglich / sinnvoll), Kühlung. Filterüberwachung mit Differenz- Druckwächter Die Filterüberwachung misst den Differenzdruck über den Filter. Bei Überschreiten eines voreingestellten Schaltpunktes, wird eine Wartungsmeldung ausgegeben. Damit wird signalisiert, dass der Filter gewechselt / gereinigt werden muss. Filtermeldungen führen nicht zum Abschalten der Lüftungsanlage. Der Schaltpunkt des Differenzdruckwächters ist im Differenzdruckwächter einstellbar (der Einstellbereich muss zur Anwendung passen). Max Druckbegrenzung Bei der Überschreitung eines maximalen Zuluftdruckgrenzwertes (gemessen mit Zuluftdruckfühler) wird die Anlage abgeschaltet. Min Druckbegrenzung Bei der Unterschreitung eines minimalen Abluftdruckgrenzwertes (gemessen mit Abluftdruckfühler) wird die Anlage abgeschaltet. Klappensteuerung Auf- / Zu-Klappen Bei der Auf- / Zu-Schaltung von Klappen können die Klappen in zwei Zuständen, Auf oder Zu, gefahren werden (normalerweise Außen-, Fort, Zu-, Abluftklappen vorauseilend zum Ventilator, Auf und zeitverzögert zum Ventilator Zu (die Laufzeit der Klappenantriebe ist hierbei zu berücksichtigen, Umluftklappen in der Regel zu Außen- und Fortluftklappen gegenläufig). Die Art des Antriebes ist hierbei zu berücksichtigen (mit oder ohne Federrücklauf). In der Regel wird nur ein Auf-Befehl von der GA ausgegeben (im Schaltschrank ist die Steuerung entsprechend so umzusetzen, um die Klappe Auf und Zu zufahren). Anlagenabschaltung bei Rauchmelder- Auslösung Bei der Auslösung eines Kanalrauchmelders im Zuluftkanal wird die entsprechende Anlage abgeschaltet. Siehe Sicherheitstechnische Schaltungen. Anlagenabschaltung bei Brandschutzklappen- Auslösung (ohne Nebenklappen) Die Auslösung einer BSK (nicht offen) hat zur Folge, dass die entsprechende RLT-Anlage abgeschaltet wird. Brandschutzklappenschaltung für motorische BSK (mit BSK- Bussystem) Jede einzelne motorische Brandschutzklappe (BSK) wird mit der Auf- und der Zu-Meldung auf die entsprechende Automationseinrichtung kommunikativ aufgeschaltet. Die Ausgelöst-Meldung erfolgt an GA / GA-M, wenn die Klappe nicht offen ist (Öffner-Kontakt: Kontakt öffnet, wenn Klappe nicht offen ist). Vor dem Ventilatorstart wird die BSK geöffnet und bei Anlagenabschaltung verzögert geschlossen. Bei Auslösen eines Rauchmelders (BMA-Alarm) wird die entsprechende BSK motorisch geschlossen. Die motorischen BSK werden über BSK-Module mit Spannung versorgt. Die BSK-Module kommunizieren über einen BSK-Kommunikations-Bus (Sicherheits- Bus) mit den BSK- Automationseinrichtungen. Jede BSK- Automationseinrichtung verfügt über einen Reset-Taster, eine Betriebsleuchte und eine Störungsleuchte. Die BSK-Automationseinrichtungen kommunizieren über den GA-Systembus (BACnet/IP) mit der GA-M und den ASP’s der RLT-Anlagen. In der Regel werden alle Brandschutzklappen einer Anlage parallel angesteuert. Siehe auch Klappensteuerung Auf- / Zu-Klappen. Bei einzelnen Moduldefekten müssen alle anderen am Bus betriebenen Feldbus-Module ohne Beeinträchtigung ihre Funktion aufrechterhalten. Leitungsunterbrechungen, Moduldefekte und Leitungskurzschlüsse und andere Störungen müssen vom System lokalisiert und am Bedienpanel des BSK-Automationssystems individuell gemeldet werden. Bei der Kopplung mit einer GA-M ebenfalls an der GA-M. BSK- Wartungstestschaltung für alle motorischen BSK einer / aller Anlagen Die BSK-Wartungstestschaltung öffnet und schließt alle zugehörigen motorischen BSK und erzeugt bei seinem Ablauf ein automatisches Testprotokoll. Das Protokoll wird automatisch generiert und sofern eine GA-M (Gebäudeautomations-Management bzw. GLT) vorhanden ist automatisch in einem definierten Verzeichnis auf der GA-M als Excel- Tabelle und als Pdf-Datei abgespeichert. Welchen Umfang ein Funktionstest hat (alle, anlagenweise, pro Ebene, bauteilweise BSK) ist vom AN mit dem AG / Betreiber / Planer abzustimmen. Ebenfalls ob die Ansteuerung parallel oder gestaffelt erfolgen soll. Im Protokoll werden je BSK Projektdaten (Liegenschaft, Gebäude), Testdatum, die BSK-Nummer, die Anlagennummer, die BSK-Type, Motor Typ, der Einbauort (Achsen, Etage, Raum, Wand, Decke, Boden), Meldung Auf, Meldung Zu, Laufzeit Öffnen, Laufzeit Schließen angezeigt und tabellarisch angeordnet. Fehlermeldungen und Laufzeitfehler werden deutlich gekennzeichnet (z. B. in Farbe: Rot). Erfolgreiche Tests werden deutlich gekennzeichnet (z. B. in Farbe: Grün). Beim Auftreten eines Fehlers wird eine Störmeldung generiert und im Alarm- und Störungsmanagement angezeigt. Während des Tests wird die normale BSK- Überwachung automatisch deaktiviert. Die Zeit, wann ein automatischer BSK-Test durchgeführt werden soll, kann vom Bediener an der GA-M vorgegeben werden (ähnlich wie in einem Kalenderprogramm). Die Wartungstestschaltung sollte im Regelfall bei stehender Anlage durchgeführt werden. Da das Auslösen der Haupt-BSK zum Abschalten der RLT- Anlagen führt, sind nach einem BSK-Test die RLT-Anlagen wieder zu entriegeln. Siehe auch Klappensteuerung Auf- / Zu-Klappen. Standard Steuerfunktionen Raum (Raumautomationsfunktionen) Allgemein Die Aufteilung des Gebäudes (in Anlehnung an VDI 3813-1) erfolgt in: Gebäude Die Regelung der Versorgungsanlagen erfolgt in den Zentralen über eigenständige Automationsschwerpunkt (ASP). Die Kommunikation erfolgt über das EDV-Netz (Ethernet). Den versorgenden Heizungs-, Kälte- und Lüftungsanlagen wird der notwendige Energiebedarf aus den Räumen mitgeteilt. Bereich Die Bereiche sind logische Zusammenfassungen der Räume in Gruppen wie z. B. Etagen, Fassadenseite oder organisatorische Bereiche. Jeder Bereichsverteiler stellt einen Automationsschwerpunkt (ASP) dar. Er besteht aus einer Automationseinrichtung (Bereichscontroller) mit Ein- und Ausgängen und Schnittstellen zu den Feldbussystemen (KNX, DALI, BACnet / MSTP) und ist über ein Kommunikationsnetzwerk (z. B. das EDV-Netz (Ethernet TCP / IP)) ins Automationssystem eingebunden und ermöglicht so die Weitergabe von Feld- Informationen bis zur Managementebene. Die Bereichsverteiler enthalten optional die Applikationssoftware. Es handelt sich hierbei um ein grafisches Konfigurations-Tool mit den Umnutzungen und Raumänderungen relativ einfach durch den Betreiber selbst durchgeführt werden können, indem die jeweiligen Feldgeräte bestimmten Zonen zugeordnet werden. Der Zugriff kann per WEB erfolgen. Raum Es wird die Raumtemperatur, die Raumluftqualität, die Beleuchtung und ggf. die Verschattung gesteuert bzw. geregelt. Die Raumregelung soll der jeweiligen Nutzung möglichst optimal angepasst werden. Außerhalb der Nutzungszeit wird auf abgesenkte Sollwerte (niedriges Energieniveau) geregelt. Innerhalb der Nutzungszeit wird auf die normalen Sollwerte (hohes Energieniveau) geregelt (ggf. auch weitere Energieniveaus). Die Zeiten und die Sollwerte lassen sich an der GA-M verändern (Gruppen- und Einzelwertänderung möglich). Aufheiz- bzw. Abkühlphasen sind durch eine selbstlernende Start-Stop-Optimierung zu optimieren. Segment Die kleinste Einheit ist ein Segment, in der Regel eine Fensterachse. Mehrere Segmente werden zu Räumen zusammengefasst. Betriebsartenumschaltung (Energieniveauumschaltung) Zur Steigerung der Energieeffizienz können für Anlagen und Anlagenteileteile individuell die Betriebsarten (Energie-Niveaus) gewählt werden. Komfort, Bereitschaft (Pre-Komfort), Absenkbetrieb (Nachtabsenkung bzw. Economy) oder Gebäudeschutz (Protection) gewählt werden, denen jeweils eigene Sollwerte zugeordnet sind. Sollwerte können sowohl Außentemperaturabhängig, über Wetterprognosen aus Meteorologischen Daten (z. B. Klimadaten des Deutschen Wetterdienstes) oder fest definiert werden. Die Umschaltung der Betriebsarten erfolgt über Zeitprogramme (Betriebszeiten) oder anforderungsgeführt über die Belegungserkennung (manuelle Bedientaster bzw. Präsenztaster, automatische Präsenzmelder und / oder über Raumbuchungssysteme) erfolgen. Die genauen Anforderungen des AG sind abzustimmen, in der Funktionsbeschreibung festzuhalten und zu berücksichtigen. Beispielwerte für Raum-Temperatursollwerte: Beispielwerte für Licht: Betriebsarten Lichtstärke Bemerkung (Energie-Niveau) Gebäudeschutz (Frostschutz, Ein, Feueralarm Protection, Fenster auf)) mit definiertem Sollwert Absenkniveau Aus, Zeitprogramm Automatiklicht nachts Bereitschaftsniveau Lichtszene Zeitschaltprogramm (Pre-Comfort, Stand-Bye) PreComfort tagsüber & keine Präsenz Komfortniveau (Comfort) Lichtszene Zeitschaltprogramm Comfort tagsüber & Präsenzsensor Analog hierzu wird dies auch auf andere Messwerte (z. B. Heizungsvorlauftemperatur) und andere physikalische Größen angewendet werden (z. B. Feuchte, Druck, Drehzahl usw.). In der Regel sorgt ein Zeitprogramm dafür, dass Räume nur während der geplanten Nutzungszeit aufgeheizt oder gekühlt werden. In den normalen Nutzungszeit wird auf Bereitschaftsniveau (Pre-Comfort) und bei Belegung wird auf Komfortniveau (Comfort) umgeschaltet. Außerhalb der Nutzungszeit werden die Räume in den Absenkniveau- Betrieb (Economy) umgeschaltet. Sollte keine Belegungserkennung vorhanden sein (Präsenztaster, Präsenzmelder), entfällt im Regelfall die Betriebsart Bereitschaftsniveau und die Betriebsart Komfortniveau wird über Zeitschaltprogramm aktiviert. Sollte ein Raumbuchungssystem vorhanden und an GA angebunden sein, kann das Komfortniveau auch hierüber an- und abgefordert werden. Um zu häufiges hin- und herschalten zu vermeiden, wird bei Präsenzmeldern die Betriebsart erst bei anhaltender Präsenz (z. B. 1 Minute (einstellbar)) aktiviert und nach einer bestimmten Zeit wieder deaktiviert (z. B. 15 Minuten (einstellbar)). Sollte ein Gebäude nicht genutzt werden kann die Betriebsart Gebäudeschutz (Protection) gewählt werden (ggf. an der GLT). Die Zeiten und die Sollwerte lassen sich an der Management-Bedien-Einrichtung (MBE) verändern (Gruppen- und Einzelwertänderung möglich). Aufheiz- bzw. Abkühlphasen sind durch eine selbstlernende Startoptimierung zu optimieren. Eine Verlängerung der Komfortbetriebsart kann auf Anforderung erfolgen, wenn eine entsprechende Präsenztaste / Partytaste vorhanden ist (siehe Bedienfunktion Betriebsart wählen / Partytaste). Die Abschaltung erfolgt dann grundsätzlich automatisch wiederholend (Wiederholintervall ist abzustimmen). Beleuchtungsfunktionen Lichtfarben Lichtfarben können nicht verändert werden. Konstantlichtregelung Die Konstantlichtregelung basiert auf Sensoren zur Erfassung der Raumhelligkeit und der Anwesenheit von Personen und ermöglicht durch dimmbare Beleuchtungsaktoren eine besonders effiziente Anpassung der künstlichen Beleuchtung an das geforderte Helligkeitsniveau. Automatiklicht In Räumen ohne ausreichende Tageslichtversorgung, z. B. in Fluren und innenliegenden Gemeinschafts- und Sanitärräumen, schaltet die Automatiklichtfunktion durch ihre anwesenheitsabhängige Lichtschaltung die Beleuchtung nur bei Bedarf mit einer einstellbaren Nachlaufzeit ein. Lichtszenen Für die verschiedenen Räume können Lichtszenen definiert werden. Die Lichtszenen können von den Raumbediengeräten bzw. den zugehörigen Taster- Modulen ein- und ausgeschaltet werden. Die erforderlichen Lichtszenen werden vom AG bzw. Mieter in Abstimmung mit dem Gewerk Elektrotechnik vorgegeben. Das Gewerk Elektrotechnik dokumentiert diese und formuliert eine genaue Beschreibung und sieht für diese dann die entsprechenden Taster- Module Sensoren und Aktoren vor. Hiernach erfolgt dann die Programmierung. Es können verschiedene Standardlichtszenen bzw. Lichtfunktionen vorgesehen werden z. B.: Putzbeleuchtung eines Bereichs. Ein- und Ausschaltung der Beleuchtung in jedem Raum mit einer definierten Lichtstärke von einer Zentralen Stelle im Bereich (z. B. in Mietung am Empfang) Zentrale Ausschaltung eines Bereichs. Ausschaltung der Beleuchtung in jedem Raum mit einer definierten Lichtstärke von einer Zentralen Stelle im Bereich (z. B. in Mietung am Empfang) Standardbeleuchtung in einem Raum bei Betriebsart Gebäudeschutz (z. B. Feueralarm) Standardbeleuchtung in einem Raum bei Betriebsart Absenkniveau (Nacht) Standardbeleuchtung in einem Raum bei Betriebsart Bereitschaft (Tag, keine Präsenz) Standardbeleuchtung in einem Raum bei Betriebsart Komfort (Tag, Präsenz) Präsentationsbeleuchtung in einem Raum (z. B. in einem Besprechungsraum). Je Lichtszene ist vom Gewerk Elektrotechnik genau zu definieren, welche Leuchte mit welcher Lichtstärke betrieben werden soll bzw. welche Lichtstärke im Raum erreicht werden soll. Eine mögliche Lichtszene könnte z. B. auch die Konstant-Lichtregelung mit definierten Leuchten auf einen bestimmten Sollwert in einem Raum sein. Sonnenschutzfunktionen Sonnenautomatik (einfacher Blendschutz) Die Sonnenautomatik wertet die Außenhelligkeit fassadenweise aus und bestimmt, ab welchem Grenzwert und mit welcher Verzögerung eine definierte Sonnenschutzposition angefahren wird, um eine Beeinträchtigung der Nutzer durch Blendwirkung zu vermeiden. Lamellennachführung (gehobener Blendschutz) Eine Lamellennachführung ist nicht vorgesehen Verschattungskorrektur Eine Verschattungskorrektur ist nicht vorgesehen Schattenkantensteuerung Bei der Schattenkantensteuerung wird der Sonnenschutz nicht vollständig, sondern nur so weit herabgefahren, dass die Sonne noch eine parametrierbare Strecke (z. B. 50 cm) weit in den Raum hineinscheinen kann. So kann der Raumnutzer im unteren Fensterbereich ins Freie schauen, auf der Fensterbank stehende Pflanzen können ggf. von der Sonne beschienen werden und die künstliche Beleuchtung wird durch maximierten Tageslichteinfall unterstützt. Damit die zur Umsetzung der Schattenkantensteuerung funktioniert benötigt die Raumautomation eine Stellungsinformation. Bei Sonnenschutzantrieben, die keine Stellungsmeldung ausgeben, muss in der Sonnenschutzsteuerung (in der Regel das KNX-System) eine Stellungsmeldung erzeugt werden (siehe Stellungsermittlung (Ein-lern-Fahrt)). Stellungsermittlung (Einlernfahrt) Es gibt keine Stellungsrückmeldung des Sonnenschutzes. Die Stellung wird durch die Laufzeiten in die jeweiligen Richtungen von der GA berechnet. Die Laufgeschwindigkeit hierfür ist vom Gewerk Gebäudeautomation zu ermitteln. Einmal täglich (nachts) wird der Sonnenschutz in eine definierte Endlage (Zu) gebracht, um eine eindeutige Stellung zu bestimmen. Thermoautomatik Mit Hilfe der Thermoautomatik werden die solaren Energieeinträge über die Fassade durch den Sonnenschutz gesteuert, was das Heiz- und Kühlsystem unterstützt. Während Wärmeeinträge im Frühjahr z. B. willkommen sind und der Sonnenschutz entsprechend öffnet, verhindert er im Sommer durch Schließen unnötiges Aufheizen. Die Thermoautomatik ist integraler Bestandteil der Raumtemperaturregelung und schafft damit die in den Effizienzklassen B und A geforderte Verbindung zwischen Sonnenschutz und HLK- Technik. Beim Kühlen von Räumen ist bei hoher Sonneneinstrahlung an der jeweiligen Fassade (von Wetterstation) zuerst automatisch der Sonnenschutz zu aktivieren, um ein Aufheizen durch die Sonne zu verhindern und erst anschließend die maschinelle Kühlung zu aktivieren. Eine automatische Verriegelung ist zurzeit nicht vorgesehen, der Sonnenschutz kann manuell hochgefahren werden. Bei fehlender Präsenz (z. B. 10 Min.) oder nach einer Zeit „X“ (z. B. 2 Std., je Raum einstellbar) wird das automatische Runterfahren des Sonnenschutzes wiederholt. Beim Heizen von Räumen ist bei hoher Sonneneinstrahlung an der jeweiligen Fassade (von Wetterstation) zuerst automatisch der Sonnenschutz hochzufahren, um die Sonne zum Aufheizen zu nutzen, und erst anschließend die Heizung zu aktivieren. Eine automatische Verriegelung ist zurzeit nicht vorgesehen, der Sonnenschutz kann manuell runtergefahren werden. Bei fehlender Präsenz (z. B. 10 Min.) oder nach einer Zeit „X“ (z. B. 2 Std., je Raum einstellbar) wird das automatische Hochfahren des Sonnenschutzes wiederholt. Witterungsschutzfunktion (Zusätzlich zu den Sonnenschutzfunktionen) Der Witterungsschutz schützt außenliegende Behänge vor Schäden durch Wind, Frost oder vor Niederschlag. Die Wetterstation misst mit ihren Sensoren dazu alle erforderlichen Wetterdaten und bringt die Sonnenschutzeinrichtung rechtzeitig in die definierte Schutzposition. Selbstverständlich können unterschiedliche Grenzwerte und Schutzpositionen für verschiedene Behangtypen definiert werden (Bestimmte Lamellenpositionierung verhindert das Anfrieren der Lamellen). Gebäude und / oder fassadenweise Ansteuerung (zusätzlich zu den Sonnenschutzfunktionen) Die fassadenweise Ansteuerung des Sonnenschutzes für ein uniformes Fassadenbild ist zusätzlich möglich. Diese Funktion kann auch für Reinigungs- und Wartungszwecke genutzt werden. Raumklimafunktionen: Der Raumtemperarturfühler und Sollwertsteller wirkt über einen PI-Regler auf die Stellglieder der Heiz- / Kühlsegel. Zwischen dem Heiz- und dem Kühlbetrieb wird ein Totband vorgesehen. Häufiges Umschalten ist zu vermeiden. Beim Heizen von Räumen ist zuerst die Beschattung zu deaktivieren, um ein Aufheizen durch die Sonne zu fördern, und erst anschließend die mechanische Beheizung zu aktivieren. Bei Sonneneinstrahlung an der Fassade wird, bevor geheizt wird, erst der Sonnenschutz automatisch hochgefahren. Sollte schon geheizt werden und dann die Fassade mit Sonneneinstrahlung beschienen werden, wird der Sonnenschutz automatisch hochgefahren. Eine händische Übersteuerung der Beschattung ist jederzeit möglich. Beim Kühlen von Räumen ist zuerst die Beschattung zu aktivieren, um ein Aufheizen durch die Sonne zu verhindern, und erst anschließend die mechanische Kühlung zu aktivieren. Bei Sonneneinstrahlung an der Fassade wird, bevor gekühlt wird, erst der Sonnenschutz automatisch runtergefahren. Sollte schon gekühlt werden und dann die Fassade mit Sonneneinstrahlung beschienen werden, wird der Sonnenschutz automatisch runtergefahren. Eine händische Übersteuerung der Beschattung ist jederzeit möglich. Gleichzeitiges Heizen und Kühlen mit den Heiz-/ Kühlsegeln in einer Zone ist nicht möglich (auch nicht in der Übergangszeit (gemäß dem Hamburgischen Klimaschutzgesetz (HmbKliSchG) vom 20. Februar 2020 §15 (1) muss der Wärmeschutz so ausgewählt werden, dass Energieverluste beim Heizen oder Kühlen vermieden werden). Mit dem Sollwertsteller lässt sich der Raumtemperatursollwert verschieben (individuell einstellbar). Im Regelfall + / - 3 K). Dies sollte in 0,1 K oder 0,2 K Schritten erfolgen. Neben der individuellen Sollwertverschiebung durch den Nutzer, sorgt die Regelung für die Sommer-Winterkompensation bei hohen bzw. niedrigen Außentemperaturen. Das Verhalten kann vom Betreiber den Eigenschaften des Gebäudes angepasst werden. Bei der Gefahr von Taupunktunterschreitung (Auslösung Taupunktwächter) werden alle Regelventile der entsprechenden Zone geschlossen, sofern sie im Kühlbetrieb sind. Bei vorhandenen Belegungssensoren lässt sich dies weiter optimieren in dem die Räume nur bei Belegung auf Komfortniveau gebracht werden (z. B. Flure). Fensterüberwachung: Es sind keine Fensterkontakte vorgesehen. Freie Nachtkühlung: Die Funktion freie Nachtkühlung ist nicht vorgesehen. Lastoptimierung: Der Einsatz eines integrierten Raumautomationssystems bietet die Möglichkeit, die Heiz- und Kühlbedürfnisse aller Räume zu erfassen. Durch Auswertung aller Bedarfe eines jeden Vorlaufstrangs wird dessen Temperatur stets optimal an den Bedarf angepasst und damit die Verlustenergie reduziert. Bedienfunktionen am Raumbediengerät (KNX-Raumbediengerät (RBG) von Gewerk ELT, Programmierung bei GA) Die Bedieneinrichtungen sind so zu gestalten und zu beschriften, dass die Bedienung intuitiv möglich ist (ohne jegliche Einweisung oder Anleitung) und der Nutzer eine Erleichterung spürt und den Nutzen erkennt. Es ergibt sich hierdurch eine bessere Energieeffizienz, Komfort und Sicherheit. Bedienvorgänge andersartiger Bedieneinrichtungen können von der beschriebenen Wirkungsweise für Taster abweichen, müssen prinzipiell jedoch dieselben Ausgabeinformationen erzeugen können. Automatikbetrieb (Ökonomie Funktion bzw. Green- Leaf- Funktion) Am RBG kann durch Handeingriffe des Nutzers die Automatikfunktion übersteuert bzw. außer Kraft gesetzt werden. Dies erfolgt z.B. durch Lichttaster (Lichtstärke verändern), Temperatur- Sollwert verschieben, Sonnenschutzstellung verändern. Alle diese Eingriffe beenden die entsprechende Automatikfunktion. Beim Betätigen der Automatikbetrieb- Taste werden alle Handeingriffe gelöscht und der Raum fährt in den automatischen Betriebszustand entsprechend der aktuellen Betriebsart. Außerdem werden die Handeingriffe automatisch zu definierten Zeiten (durch AG festzulegen, z.B. 18.00 Uhr) oder durch definierte Betriebszustände (durch AG festzulegen, z.B. längere fehlende Präsenz, z.B. >15 Minuten) zurückgesetzt. Licht Schaltfunktion Die Bedienfunktion wandelt eine manuelle Betätigung in eine Ausgabeinformation um. Mit zwei Tasten: Bei kurzer Betätigung der „Lichttaste Ein wird das Licht eingeschaltet. Bei kurzer Betätigung der „Lichttaste Aus“ wird das Licht ausgeschaltet. Zu definierten Zeiten wird das Licht automatisch ausgeschaltet (z. B. nachts, stündlich). In der Regel erfolgt dies gestaffelt. Das heißt, es wird erst ein Teil der Beleuchtung ausgeschaltet. Wird dann nach kurzer Zeit die Beleuchtung nicht wieder eingeschaltet, wird auch die übrige Beleuchtung automatisch ausgeschaltet. Licht Dimm-Funktion Die Bedienfunktion wandelt eine manuelle Betätigung in eine Ausgabeinformation um. Bei kurzem Betätigen der Taste (Vorder- und Rückflanke folgen direkt aufeinander) wird je nach Parametrierung des Sensors und aktueller Eingabeinformation (aktueller Beleuchtungszustand) eine Ein- oder Ausschalt-Information bzw. die Invertierung des aktuellen Zustands erzeugt. Ein längeres Halten der Taste führt hingegen zu einer Dimm-Information. Ein Loslassen der Taste beendet den Dimm-Vorgang. Mit einer Taste Bei langer Betätigung der „Lichttaste“ wird das Licht aufgedimmt oder abgedimmt. Nach jedem Dimm-Vorgang ändert sich die Dimm-Richtung. „Licht-Taste“ lang abwechselnd zwischen Licht aufdimmen und Licht abdimmen, solange getastet wird. Mit zwei Tasten: Bei langer Betätigung der „Lichttaste Ein wird das Licht aufgedimmt. Bei langer Betätigung der „Lichttaste Aus“ wird das Licht abgedimmt. Lichtschaltfunktion Lichtszene Die Bedienfunktion wandelt eine manuelle Betätigung in eine Ausgabeinformation um. Auf dem Raumbediengerät können verschiedene Lichtszenen programmiert werden. Jede Lichtszenen-Taste ist einem bestimmten Lichtszenario zugeordnet. Bei kurzer Betätigung der „Lichtszenen-Taste“ wird das jeweilige Lichtszenario an oder abgewählt. Jeder Lichtszenen-Taster können mehrere Lichtszenarien zugeordnet werden. Bei kurzer Betätigung wird von einer zur anderen Lichtszene gewechselt. Wenn es nicht geplant ist die jeweilige Lichtszene am Raumbediengerät (RBG) anzuzeigen, sollte die Lichtszenenumschaltung mit einer Taste nur dann erfolgen, wenn sich das RBG im jeweiligen Raum befindet. Eine Veränderung der Lichtfarbe ist über das GA-M-System nicht vorgesehen. Sollwertkorrektur + / - 3K Die Bedienfunktion wandelt eine manuelle Betätigung eines Sollwertstellers in eine Ausgabeinformation um, die dann den Anwendungsfunktionen als Eingabeinformation zur Verfügung steht. Der Stellbereich ist über Parameter zu begrenzen. Die Angabe des Sollwerts kann sowohl in absoluten Temperaturen als auch als relative Abweichung vom Standard-Sollwert der Regelung angegeben werden. Mit zwei Tasten: Bei kurzer Betätigung „Sollwert hoch“ erfolgt eine Erhöhung des Sollwertes um z. B. 0,1 oder 0,2K. Bei kurzer Betätigung „Sollwert runter“ erfolgt eine Absenkung des Sollwertes um z. B. 0,1 oder 0,2 K Bei längerem Betätigen erfolgt die Sollwertverstellung schrittweise. Präsenz melden bzw. Betriebsart wählen bzw. Anwesenheitsmeldung Die Bedienfunktion wandelt eine manuelle Betätigung in eine Ausgabeinformation um. Mit einer Taste: Bei kurzer Betätigung der „Präsenztaste“ wechselt die Betriebsart zwischen dem Komfortniveau (Comfort) und dem Bereitschaftsniveau (Pre-Comfort) oder in Abhängigkeit des Zeitprogramms dem Komfortniveau und dem Absenkniveau (siehe unter Raumklimafunktionen, Betriebsartenumschaltung). „Präsenz-Taste“ kurz Wechsel zwischen Komfortniveau und Bereitschaftsniveau bzw. Absenkniveau. Das mit Präsenztaster angewählte Komfortniveau bleibt so lange bestehen, bis die Präsenztaste nochmals gedrückt wird oder durch ein Zeitprogramm zurückgesetzt wird. Wenn außerhalb der normalen Betriebszeiten die Betriebsart Komfortniveau aktiviert wird, erfolgt die Rückschaltung nach einer vordefinierten Zeitspanne (z. B. 2 Stunden) (Partytasten-Funktion). Sonnenschutz stellen (ohne Lamellenwinkel Verstellung) Die Bedienfunktion bietet verschiedene Bedienmöglichkeiten für den Sonnenschutz. Über das Raumbediengerät kann das Positionieren der Behanglänge direkt erfolgen. Mit zwei Tasten: Die Bedienfunktion wandelt eine manuelle Betätigung in eine Ausgabeinformation um, die dann den Anwendungsfunktionen als Eingabeinformation zur Verfügung steht. Bei kurzem Betätigen der Hoch- bzw. Runter-Taste (z. B. < 3 s.) fährt der Behang so lange gedrückt wird in die entsprechende Richtung. Bei längerem Betätigen der Hoch- bzw. Runter- Taste (z. B. > 3 s.) erfolgt eine Automatikfahrt bis zur Endlage. Durch das kurze Tasten der entgegengesetzten Hoch- oder Runter- Taste kann die Automatikfahrt gestoppt werden. Anzeigefunktionen am Raumbediengerät (KNX-Raumbediengerät (RBG) von Gewerk ELT, Programmierung bei GA) Die aktuelle Betriebsart wird angezeigt [Komfort (KOM) bzw. Pre-Comfort (PRE) bzw. Economic ECO bzw. Protection (PRO)]. Automatik- Betrieb wird angezeigt (Auto bzw. Green- Leaf- Funktion bzw. Ökonomie-Funktion). Handeingriffe werden angezeigt. Meldefunktionen am Raumbediengerät (KNX-Raumbediengerät (RBG) von Gewerk ELT, Programmierung bei GA). Wenn das Raumbediengerät eine Kommunikationsstörung hat, also nicht mehr erreichbar ist, erzeugt das GA-System eine Störmeldung. Bedien- Anzeige- und Meldefunktionen am Gebäudemanagementsystem (GA-M). Anzeige und Bedienung von Vorgaben für die Betriebsarten (z. B. Zeiten (Scheduler), Sollwerte, Istwerte, Totbänder, Totzeiten und Kennlinien) für Gebäude, Bereiche und Räume. Entsprechend der Bedien- Anzeige- und Meldefunktionen am RBG je Raum (Ausnahmen hiervon (z. B. Lichtschaltung) sind mit dem AG abzustimmen) Gebäude und / oder fassadenweise Ansteuerung des Sonnenschutzes (z. B. zur Wartung). Sammelzugriff auf mehrere Bereiche, Räume oder Segmente. Anlagenbezogene Funktionsbeschreibung Die nachfolgenden stichwortartig genannten Funktionen sind in den vorangegangenen Standardfunktionen näher beschrieben. Schaltschrank GA Anlage Schaltschrank (je ASP): Phasenausfallmeldung liegt ein Phasenausfall in einem Schaltschrank vor, werden über die Steuerung softwareseitig alle 400 VAC-Verbraucher abgeschaltet. Isolationsüberwachung Meldung Überspannungsschutz ausgelöst. Meldung Sicherungsfall (z. B. Ausfall Steuerspannung, 230 V,24 V AC/DC). Meldung BMA-Auslösung Sammelstörmeldung Netzwiederkehrschaltung und Entriegelungsschaltung je Einspeisung mit Entriegelungstaste zum Entriegeln von Störungen. Automatische Beheizung für Schaltschränke (bei Außenaufstellung), wenn der Sollwert am Thermostat unterschritten wird. Automatisches Licht Ein im Schaltschrank, wenn die Tür geöffnet wird (Türkontaktschalter). Automatische Meldung bei Ausfall von Kommunikationsteilnehmern. (z. B. Automationseinrichtungen) bzw. gestörter Kommunikation. Lampentestschaltung. Manuell am Schaltschrank befindet sich ein Taster für den Lampentest für alle Leuchtmelder (wenn nicht alle Leuchtmelder bei Betätigung des Leuchtentesttasters einsehbar sind, ist ein Timer (z. B. 5 s.) vorzusehen). Automatische Wärmeabfuhr (Ansteuerung Lüfter bzw. Kühlung), wenn der Sollwert am Thermostat überschritten wird. Anlagen Anlagen- Standards: (je Anlage vorzusehen, falls möglich bzw. sinnvoll) Allgemeine Funktionen Anlagenschaltbefehl Die Anlagen Ein - Ausschaltung (Anlagenschaltbefehl Ein bzw. Aus) erfolgt Zeit- und Kalender geschaltet (ggf. 24 h). Betriebsstundenerfassung Eine Netzwiederkehrfunktion ist im AE-Programm ausprogrammiert, im Falle der Netzwiederkehr werden alle entstandenen Alarme, die nach dem Starten der AE nicht mehr aktuell sind, automatisch entriegelt und zurücksetzt. Sämtliche Anlagen nehmen wieder Ihren vorgesehenen Betriebszustand ein. Die Anlagen werden ggf. gestaffelt angefahren. Die Zeit- und Kalenderprogramme können an der GA-M verändert werden. Sie sind so strukturiert, dass diese einfach und ohne Mehrfacheingaben von einer Anlage auf andere Anlagen und Automationsschwerpunkte (ASP) übertragen werden können. Sollwertumschaltungen Befehlsausführkontrolle mit verzögerter Störmeldung bei fehlender Rückmeldung (keine Anlagenabschaltung). Messwerterfassung (sollten Messwerte nicht zur Verfügung stehen (Fehlmessung, defekte Fühler, ausgefallene Messwertübertragung, Messwert außerhalb zulässigen Bereichs o. ä.) wird eine Störung angezeigt (mit Klartext, z. B. Fühler „XY“ ausgefallen). Betriebs-, Stör- und Sammelstörmeldung auf GA-M Meldung von Handeingriffen (Örtlich / Fern) von LVB oder GA-M Reparaturschalterüberwachung Ventilansteuerungen Motorsteuerungen Pumpensteuerungen Regelung der Pumpe (Diff. Druckregelung über Pumpe, Pumpen intern (nicht durch GA)), sofern nichts anderes bei der jeweiligen Anlage gefordert ist. Pumpen-Blockier Schutzfunktion Pumpen-Optimizer-Schaltung Sicherheitsabschaltung der Anlage Wartungsschaltung (zur Vermeidung von Fehlmeldungen im Wartungsbetrieb) Störungsmeldungen von Rohrbegleitheizungen Taster Entprellung Häufiges hin- und herschalten ignorieren Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen (Sanitärtechnische Anlagen): Aufschaltung der Störmeldung der Hebeanlage Aufschaltung der Störmeldung der Druckerhöhungsanlage Aufschaltung der Störmeldung der Hygienespülungen Wärmeerzeugungsanlagen (Heizungsanlagen) Allgemein: Wie unter „Anlagen-Standards“ beschrieben Pumpensteuerung inkl. Pumpen Blockierschutz-Funktion Regelung der Pumpe bzw. Pumpen-Optimizer-Schaltung Für Heizungsanlagen sind Nacht- und Sommerabschaltungen, sowie Urlaubsabsenkungen und Anwesenheitssteuerungen vorzusehen Die Heizgrenztemperatur soll einfach einstellbar bzw. änderbar sein, damit die Heizperiode und damit die Heiztage verringert werden können. HZG001 Heizungstechnik (HZG)/Wärmeerzeugung: Heizungsverteiler, bestehend aus Fernwärmeanschluss und Heizungsverteilern Überwachung der Temperaturen Fernwärme Messung diverser VL- und RL-Temperaturen Differenzdruckwächter am Wärmeverteiler Bedarfsgeführter Anlagenbetrieb Vorlauftemperaturregelung (Heizkurve) Pumpenanforderungen FWÜ001 Fernwärme Übergabestation: Meldungsaufschaltung WPU001 Wärmepumpe: Freigabe von GA (hardwaremäßig) Bedarfsabhängige Sollwertvorgabe von GA (hardwaremäßig) Sicherheitskette (STW, STB, SDW, SDB) mit Einzelmeldung aufschalten (hardwaremäßig) Betriebs-, Wartungs- und Störmeldungen von der Wärmepumpe aufschalten (hardwaremäßig) Pumpensteuerung erfolgt von Wärmepumpe Bus Aufschaltung von Wärmepumpe HZK001 Stat. Heizkreis 1 Mietung 1: Bedarfsabhängige Vorlauftemperaturregelung Bedarfsgesteuerte Pumpe (Abschaltung bei zu hohen Außentemperaturen (> + 18°C)) Pumpen Blockierschutz (periodischer Anlauf) Betriebs- und Sammelstörmeldung auf GA Wärmebedarfsanforderung aus der Raumautomation HZK002 Stat. Heizkreis 2 Mietungen und 2 Einzelhandel: Bedarfsabhängige Vorlauftemperaturregelung Bedarfsgesteuerte Pumpe (Abschaltung bei zu hohen Außentemperaturen(>+18°C)) Pumpen Blockierschutz (periodischer Anlauf) Betriebs- und Sammelstörmeldung auf GA Wärmebedarfsanforderung aus der Raumautomation HZK003 Dyn. Heizkreis 3 RLT-Anlagen: Bedarfsabhängige Vorlauftemperaturregelung Bedarfsgesteuerte Pumpe (Abschaltung bei zu hohen Außentemperaturen (> + 18°C)) Pumpen Blockierschutz (periodischer Anlauf) Betriebs- und Sammelstörmeldung auf GA Raumlufttechnische Anlagen RLT- Anlagen- Standards: Je RLT- Anlage zusätzlich zu den „Anlagen-Standards“ vorzusehen, falls möglich bzw. sinnvoll. Es sind alle Schaltungen zu realisieren, die für den bestimmungsgemäßen Gebrauch der RLT- Anlage, zum Schutz der Anlage und zur Einhaltung der entsprechenden Vorschriften notwendig sind (z. B. VDI 6022 Hygiene, EnEV). Die Schaltungen müssen mit den Vorgaben der RLT- Geräte- Hersteller konform sein bzw. sind mit dem RLT-Geräte- Hersteller abgestimmt werden: Anfahrschaltung für RLT- Anlagen Abschaltungsprogramm für RLT- Anlagen Reparaturschalterüberwachung Anlagenabschaltung bei Reparaturschalter Betätigung Maximum- Eco- Auswahl Sequenzschaltung Zulufttemperatur Min / Max- Begrenzung Druckmessungen Ventilatorsteuerung Pumpensteuerungen Klappenansteuerungen Auf / Zu Ventilsteuerungen (stetig) Sicherheitstechnische Schaltungen mit Sicherheitsabschaltung der Anlage wie Frostschutzschaltung, Motorschutz, Brandschutz, Rauchschutz, Keilriemenschutz, Berstschutz, Brandschutzklappen Stillstandsheizung bei frostgefährdeten Anlagen Parallele Ansteuerung sämtlicher BSK je RLT- Anlage mit Anlagenschaltbefehl Frostschutzschaltung Anlagenabschaltung bei BMA-Auslösung Anlagenabschaltung bei Rauchmelder-Auslösung Anlagenabschaltung bei Brandschutzklappen-Auslösung BSK-Meldung (BSK geschlossen) Rauchmeldung (Rauchmelder in Zuluft von GA je RLT-Gerät mit Anlagenabschaltung bei Rauchmelder Auslösung und Schließen der motorischen Zuluft BSK (beim Austritt aus Technikzentrale) Ventilatoransteuerungen Frequenzumrichter Ansteuerung Ventilabschaltung bei Anlagenabschaltung (außer bei Frostschutz) Luftmengenverschiebung bei Bedarf Temperaturmessungen (ggf. Mittelwertbildung o. ä.) Temperaturregelung (ggf. Master-Slave) Stetiger Frostschutzregelung bei Vorerhitzern / Stetige Fortluftfrostschutzregelung bei WRG. RLT101 Zu- und Abluftanlage Allgemein: Wie unter „Anlagen- Standards“ und „RLT- Anlagen Standards“ beschrieben Ventilatoransteuerungen EC-Motor Zuluft- bzw. Abluft Druckregelung Laufüberwachung mit Druckfühler an Ringmessdüse des Ventilators Volumenstromermittlung mit Ringmessdüse Jalousieklappenansteuerung (Öffnen kurz vor dem Ventilator Start. Schließen verzögert nach Ventilator Abschaltung). Konstante Zulufttemperatur Regelung mit außentemperaturabhängiger Sollwertverschiebung Anlagenabschaltung bei Reparaturschalter Betätigung Meldung der Reparaturschalterauslösung Sicherheitssteuerungen wie Frost, Motorschutz, Brandschutz, Keilriemenschutz, Brandschutzklappen Anfahrschaltung bei Frostgefahr Filterüberwachung auf GA Pumpen Blockierschutz (periodischer Anlauf) Betriebs- und Sammelstörmeldung auf GA Rauchmelder-Meldung (Zuluft) RLT102 Abluftanlage Notentlüftung Kälte: Wie unter „Anlagen- Standards“ und „RLT- Anlagen Standards“ beschrieben Ventilatoransteuerungen Anlagenabschaltung bei Reparaturschalter Betätigung Meldung der Reparaturschalterauslösung Betriebs- und Sammelstörmeldung auf GA RLT103 Abluftanlage Müllraum: Wie unter „Anlagen- Standards“ und „RLT- Anlagen Standards“ beschrieben. Ventilatoransteuerungen Anlagenabschaltung bei Reparaturschalter Betätigung Meldung der Reparaturschalterauslösung Betriebs- und Sammelstörmeldung auf GA Elektrotechnische Anlagen Elektroanlagen (ELT): ELT001 Elektrotechniküberwachung der jeweiligen Anlagen, bestehend aus Meldung: Störmeldung Überspannungsschutz in NSHV und diversen ELT-Unterverteilungen in den Geschossen KNX-Schnittstelle und DALI-Schnittstelle siehe Raumautomation Störmeldung Sicherheitsbeleuchtung Fernmeldeanlagen (IuK): Fernmeldetechnik Überwachung der jeweiligen Anlagen, bestehend aus Meldungen Störmeldung Rauchwarnanlage Störmeldung Notrufanlage Aufzugsanlage: Aufschaltung Notruf und Störmeldung Personenaufzug Raumautomation Raumautomation in Mietung 1 und 2: Betriebsartenumschaltung (Energieniveauumschaltung) Optimierter Anlagenbetrieb Raumbediengerät (RBG) Beleuchtungsfunktionen: Konstant-Lichtregelung Sonnenschutzfunktionen Raumklimafunktionen Bedienfunktionen am Raumbediengerät (KNX-Raumbediengerät von Gewerk ELT, Programmierung bei GA) Anzeigefunktion am Bediengerät (KNX-Raumbediengerät von ELT, Programmierung bei GA) Meldefunktionen des Bediengeräts (KNX-Raumbediengerät von ELT, Programmierung bei GA) Raumtemperaturfühler (von Gewerk ELT) Raumtemperaturregelung Präsenzerfassung Helligkeitsmessung Bedienfunktion: GA-M
Anlagenbeschreibung
47.1 GRUNDAUSBAU
47.1
GRUNDAUSBAU
47.2 MIETERAUSBAU
47.2
MIETERAUSBAU