Projektbeschreibung
Der Kreis Mettmann plant am Standort Virneburgstraße in Langenfeld die Errichtung eines zweigeschossigen Erweiterungsbaus für eine Förderschule mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung. Das Gebäude wird in moderner Modulbauweise als freistehender, nicht unterkellerter Neubau realisiert.
Ziel des Projekts ist die schlüsselfertige Herstellung eines funktionalen, barrierefreien und sicheren Schulgebäudes gemäß den aktuellen Vorschriften (u. a. DGUV „Sichere Schule“) sowie energetischer Anforderungen (KfW 40-Standard).
Der Neubau umfasst rund 1.500 m² Nutzfläche und ist für ca. 200 Personen ausgelegt. Vorgesehen sind insgesamt acht Klassenräume mit zugehörigen Gruppenräumen, Differenzierungs- und Fachräume (z. B. Kunst und Musik) sowie Verwaltungs- und Nebenräume.
Besonderes Augenmerk liegt auf der Barrierefreiheit und Nutzerfreundlichkeit, etwa durch breite Flure, einen Evakuierungsaufzug, Pflegeräume sowie direkte Ausgänge ins Freie. Die Konstruktion erfolgt als vorgefertigtes Modulsystem, ergänzt durch eine robuste, wartungsarme Gebäudehülle und moderne technische Gebäudeausrüstung.
Arbeitsbeschreibung
Die Metallaußentreppen werden als außenliegende Fluchttreppen zur Sicherstellung des zweiten Rettungswegs ausgeführt. Sie bestehen aus einer robusten, feuerverzinkten Stahlkonstruktion mit rutschhemmenden Gitterrostbelägen und beidseitigen Handläufen und sind für eine dauerhafte, witterungsbeständige Nutzung ausgelegt. Die Vordächer am Haupteingang werden als stützenfreie Metallkonstruktionen in geschlossener Bauweise mit verdeckter Unterkonstruktion ausgeführt und bieten Witterungsschutz sowie die Möglichkeit zur Integration von Beleuchtung. Die Planung einschließlich Statik wurde bereits erstellt und wird dem Angebot zugrunde gelegt.
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