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Leistungsverzeichnis
OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
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Hinweis AVAB / AABD
Projektbeschreibung 1. Projektbeschreibung
Der Neubau umfasst ein kombiniertes Produktions- und Bürogebäude am Standort Am Ziegelköppel 7 in 35444 Biebertal. Die Planung basiert auf den freigegebenen Bauunterlagen vom 02.06.2023 in Verbindung mit den aktualisierten Eintragungen vom 29.04.2025. Das Gebäude dient der industriellen Fertigung sowie der Unterbringung zugehöriger Verwaltungs- und Büroflächen.
Das Bauwerk wird als Stahl- bzw. Stahlrahmenkonstruktion mit einem Pultdach ausgeführt. Die Grundfläche des Gebäudes beträgt insgesamt 1.041 m².
2. Gebäudedaten
Gebäudelänge: 36,48 m + 26,40 m
Gebäudebreite: 15,00 m / 20,00 m
Wandhöhe: 7,25 m (OK Rohfußboden bis OK Dachhaut)
Sockelhöhe: 30 cm
Grundfläche: 1.041 m²
Innenraumtemperatur: > 19 °C (Produktions- und Bürobereiche)
3. Baukonstruktion
3.1 Gründung und Bodenplatte
Ausführung als tragende Stahlbetonbodenplatte, Teilbereich mit Sockelhöhe 30 cm.
3.2 Tragwerk
Stahlrahmenkonstruktion für die Hallenbereiche.
Ausführung gemäß statischer Berechnung unter Berücksichtigung der Schneelastzone 2.
3.3 Außenwände
Holzständerwände in Großtafelbauweise
3.4 Innenwände
Holzständerwände in Großtafelbauweise, Metallständerwände
4. Dachkonstruktion
4.1 Dachform
Pultdach, Dachneigung: 5° über der gesamten Gebäudefläche.
Entwässerung über Dachrinnen und Fallrohre.
4.3 Lastannahmen
Schneelast: 0,68 kN/m² (Sk am Dach)
Schneelastzone 2 (< 208 m ü. NN)
5. Nutzung und Raumkonzept
5.1 Produktionsbereich - Großflächige Bereiche für Produktionsprozesse.
5.2 Bürobereich - Abgetrennte Büro- und Verwaltungsflächen.
5.3 Technische Räume - Flächen für Haustechnik, Elektroverteilungen und Lagerzonen
Projektbeschreibung
Vorbemerkung Innentüren aus Aluminiumrohrrahmen Maße und Maßaufnahme am Bau
Der Auftragnehmer ist verpflichtet, eine Maßaufnahme am Rohbau durchzuführen. Er hat vor Fertigungsbeginn zu prüfen, ob die Ausführung am Bau nach den vereinbarten Details und den zulässigen Toleranzen erfolgt ist. Für Toleranzen gelten DIN 18202, Blatt 1 und 4, DIN 18203, Blatt 1. Änderungs- oder Zusatzmaßnahmen sind vor Fertigungsbeginn zu vereinbaren. Abweichend hiervon kann die Fertigung nach theoretischen Maßen (Planmaßen) vereinbart werden.
Meterrisse, Achsen, Einbauebene
Die Montage der Fenster- und Türelemente muss flucht- und lotgerecht nach den bauseits in jedem Geschoss angelegten Meterrissen und Achsen erfolgen. Die Einbauebene ist in der Genehmigungszeichnung festzulegen.
Befestigungsmittel
Alle zur Montage erforderlichen Befestigungsmittel sind in die Einheitspreise mit einzukalkulieren. Der Auftragnehmer hat die Größe, Lage und Einteilung der Befestigungsmittel eigenverantwortlich zu ermitteln.
Montage
Die Montage und Montagetermine der Elemente ist mit dem zuständige Bau- bzw. Projektleiter des Auftraggebers abzustimmen. Bauteile wie Feststellanlagen, Fluchtwächter, Klemmschutzteile usw. dürfen erst kurz vor Fertigstellung des Objektes eingebaut werden. Dafür ist ein zusätzlicher Einsazt einzuplanen. Dieser zusätzliche Einsatz ist vom Auftragnehemer auch dazu zu nutzen alle Elemente auf einwandfreie Funktion zu prüfen und ggf. nachzuarbeiten.
Funktionsprüfungen
Bereits vor der Bauabnahme sind, ohne Aufforderung durch die Bauleitung, sämtliche Fenster und Türen auf Funktionstüchtigkeit zu überprüfen.
Reinigung der Baustelle
Für Art und Umfang gilt DIN 18299, Absatz 4.1.11 bzw. 4.1.12 (VOB) d.h. der Auftragnehmer entsorgt alle Verunreinigungen, die von seinen Arbeiten herrühren.
Anforderungen an die Konstruktion
Verarbeitung
Die Verarbeitung ist nach den Richtlinien des Systemherstellers durchzuführen.
Profilauswahl
Profil- und Zubehörauswahl je nach den auftretenden Belastungen und dem Verwendungszweck. Qualitative und formale Vorgaben sind einzuhalten, ggf. auf Anforderung kostenloser Nachweis.
Aluminiumprofile
Für Aluminiumprofile in Eloxalqualität ist die Legierung EN AW-6060 nach DIN EN 573 und DIN EN 755 zu verwenden. Für höher beanspruchte Teile ist EN AW-6063 bzw EN AW-6082 einzusetzen. Für die Toleranzen gilt DIN EN12020-2.
Recyclingprozess für den Werkstoff Aluminium
Der AN hat sicherzustellen, dass die von ihm angebotenen und verarbeiteten Aluminiumbauteile von Lieferanten stammen, die der A/U/F Initiative, Recycling im Bausektor, angehören, oder einen gleichwertigen schlüssigen produktspezifischen Recyclingprozess (PRP) nachweisen können. Es ist sicherzustellen, dass Produktionsabfälle und demontierte Elemente (Sanierungsbau) aus Aluminium dem Verwertungsprozess, für die Herstellung von Fenster- und Fassadenprofilen, zurückgeführt werden.
In diesem Zusammenhang ist die Veröffentlichung des Gesamtverbandes der deutschen Aluminiumindustrie e.V., Aluminium im Bauwesen, "ökologisch und nachhaltig", Grundlage der v. g. Forderung.
Es muss ein nachweisbarer produktspezifischer Recyclingprozess für eine Nachhaltigkeitsbewertung (EPD = Environmental Product Deklarationals) als Grundlage für Gebäudezertifizierungssysteme (LEED Leadership in Energy and Environmental Design, DGNB Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen, BNB Bewertungssystem nachhaltiges Bauen) beigebracht werden, um einen optimalen Ressourceneinsatz zu gewährleisten.
Auf Anforderung des AG hat der AN über die Einhaltung der v. g. Forderungen projektbezogene Bescheinigungen des Herstellers bzw. Prüfzeugnisse und Nachweise vorzulegen.
Dichtungen
Konstruktionsfugen, Baukörperanschlüsse und sonstige Abdichtungen sind mit ozon-, witterungs-, alterungsbeständigen, temperaturfesten Materialien auszubilden.
Beschläge
Zur Verwendung kommen ausschließlich RAL-geprüfte und zugelassene Systembeschläge. Geliefert und montiert werden alle zur einwandfreien Funktion erforderlichen Beschlagteile, so z.B. bei flächenbündigen Flügeln auch die Begrenzungsscheren. Wenn nichts anderes verlangt ist, kommen verdeckt liegende Einhand-Beschläge zur Ausführung. Eine ausführliche Anleitung zur Wartung und Instandhaltung der Beschläge ist dem Angebot beizulegen.
Glas
Das Glas muss in Güte und Abmessung der DIN 18361 entsprechen. Die besonderen Richtlinien und Vorschriften der Glashersteller sind zu beachten, insbesondere beim Einsatz von Isolier- und Sondergläsern.
Nachweise
Ebenso sind alle Dokumentationsunterlagen in digitaler Form bereitzustellen. Dazu gehören:
die Fachunternehmererklärung
Element-Datenblätter
Nachweise z. B. Lieferscheine für Sicherheits- oder Sonnenschutzgläser, Panikbeschläge
Nachweis der Absturzsicherheit mit einem prüffähigen statischen Nachweis über Befestigung, Rahmen und Verglasung. Dieser Nachweis muss vor Produktion zur Prüfung vorgelegt werden. Dass Diese Vorgaben bei der Ausführung eingehalten wurden, ist vom AN schriftlich zu bestätigen.
Wartung
Der Auftragnehmer hat direkt an den Nutzer ein Angebot zu richten das die Wartung der verbauten Elemente beinhaltet. Eine eventuelle Beauftragung erfolgt direkt vom Betreiber.
Die nach DIN 14677 vorgeschriebenen Wartungsintervalle (12 Monate) für z. B Brandschutztüren oder Feststellanlagen sind dabei zu berücksichtigen. Eine Funktionsprüfung der Feststellanlagen (3 Monate) ist ebenfalls aufzuführen.
Vorbemerkung Innentüren aus Aluminiumrohrrahmen
Planliste
Planliste
____.____.0001 Türelemente T30 RS BÖM Breite 1335 mm
BÖM Höhe 2250 mm ab FFB
Brandschutzanforderung T30 RS
Oberfläche beschichtet RAL 9007
waagrechter Riegel im Flügel: nein
Rollenbänder silberfarbig,
Türschloss DIN EN179 Panik auswärts öffnend,
Türschloss 1-fach manuell verriegelnd,
Obentürschließer mit Gleitschiene, silberfarben
beidseitig Rundgriff-Drückergarnitur, Edelstahl,
beidseitig PZ-Rosette, Edelstahl
Einbauort: Treppenhaus EG und OG, IT003 und IT119
Angebotener Hersteller:
Angebotenes System:
____.____.0001
Türelemente T30 RS
2,00
St
____.____.0002 Türelemente RS BÖM Breite 1335 mm
BÖM Höhe 2250 mm ab FFB
Brandschutzanforderung RS
Oberfläche beschichtet RAL 9007
waagrechter Riegel im Flügel: nein
Rollenbänder silberfarbig,
Türschloss DIN EN179 Panik auswärts öffnend,
Türschloss 1-fach manuell verriegelnd,
Obentürschließer mit Gleitschiene, silberfarben
beidseitig Rundgriff-Drückergarnitur, Edelstahl,
beidseitig PZ-Rosette, Edelstahl
Einbauort: Treppenhaus EG und OG, IT004 und IT120
Angebotener Hersteller:
Angebotenes System:
____.____.0002
Türelemente RS
2,00
St
____.____.0003 E-Öffner als Zulage zu vorgenanntem Türelement
mit Anschlussleitung Länge min. 8 m
trotz Ausstattung mit Drücker/Drücker anbieten für evtl. Nutzungsänderung
____.____.0003
E-Öffner als Zulage
4,00
St
____.____.0004 Magnetkontakt als Zulage zu vorgenannter Eignangstür
VDS-Klasse B
mit Anschlussleitung Länge min. 8 m
____.____.0004
Magnetkontakt als Zulage
E
1,00
St
Regie- und Stundenlohnarbeiten Regie- und Stundenlohnarbeiten dürfen nur mit Genehmigung der Bauleitung durchgeführt werden. Diese müssen vor ihrer Ausführung in Bezug auf Inhalt, Grund und Auftragssumme mit dem zuständigen Projektleiter abgestimmt und freigegeben werden.
Stundennachweise und Regieberichte sind spätestens eine Woche nach der Ausführung vom unserem Bauleiter unterschreiben zu lassen. Eine Verrechnung erfolgt nur bei Vorlage der anerkannten Regieberichte. Hier wird ausschließlich die Haas-Vorlage akzeptiert. Soweit möglich erfolgt die Abrechnung generell auf der Basis der vereinbarten Einheitspreise und nicht auf Stundenbasis.
Regie- und Stundenlohnarbeiten
____.____.0005 Stundenlohn Mittellohn Mittellohn Facharbeiter
____.____.0005
Stundenlohn Mittellohn
E
1,00
h