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bis
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Leistungsverzeichnis
OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
07 Medienkanal Bestand
07
Medienkanal Bestand
07.__.__.0001 Bestehenden Betonkanal aufschneiden Bestehenden Betonkanal aufschneiden
Bestehenden Bewehrten Betonkanal, Baujahr 1970, mit einer Wandstärke von ca. 30cm im Bereich der vorgesehenen Rückbau- bzw. Anschlussstellen fachgerecht aufschneiden.
Beton und gegebenenfalls vorhandene Bewehrung mit geeigneten Schneidgeräten trennen. Schnitte geradlinig und entsprechend der geplanten Rückbaugrenze herstellen.
Einschließlich Einrichten der Arbeitsstelle, erforderlicher Schutzmaßnahmen, Staub- und Wassermanagement, Schneidarbeiten, Freilegen der Schnittbereiche sowie Abtransport und Entsorgung des anfallenden Materials.
Vorhandene Leitungen und angrenzende Bauwerke dürfen durch die Schneidarbeiten nicht beschädigt werden.
07.__.__.0001
Bestehenden Betonkanal aufschneiden
100,00
m
07.__.__.0002 Stiche des bestehenden Betonkanals trennen Stiche des bestehenden Betonkanals trennen
Vorhandene seitliche Stiche bzw. Anschlussbereiche des bestehenden Betonkanals fachgerecht vom Hauptkanal trennen.
Beton und vorhandene Bewehrung entsprechend den vorgesehenen Trennstellen schneiden bzw. entfernen.
Anschließend Öffnungen und Schnittflächen von losem Beton reinigen und für die weitere Verfüllung bzw. den Rückbau/Neuanschluss vorbereiten.
Einschließlich aller erforderlichen Schneid-, Stemmarbeiten, Freilegung, Bewehrungstrennung, Abtransport und Entsorgung des anfallenden Bauschutts sowie sämtlicher Nebenarbeiten.
Die Arbeiten sind so auszuführen, dass angrenzende, weiter zu betreibende Leitungen und Bauwerke nicht beschädigt werden.
07.__.__.0002
Stiche des bestehenden Betonkanals trennen
20,00
St
07.__.__.0003 Kalksandsteinabmauerungen herstellen Kalksandsteinabmauerungen an Bestandskanälen als Endstück herstellen
Liefern und fachgerechtes Herstellen von schwerem, tragfähigem Mauerwerk aus Kalksandsteinen (KS) nach DIN EN 771-2 in Verbindung mit DIN 20000-402.Steinformat / Festigkeit: Aufgrund der dynamischen Verkehrslasten SLW 60 und der Last des Rechteckkanals sind Kalksand-Vollsteine (KS-V) oder Kalksand-Blocksteine (KS-Vb) der hohen Druckfestigkeitsklasse (DFK) = 20 und der Rohdichteklasse (RDK) = 2,0 zu verwenden.
Mörtel: Verwendung von werkmäßig hergestelltem Mauermörtel der Mörtelgruppe III (MG III nach DIN 1053-1) bzw. Festigkeitsklasse M10 nach DIN EN 998-2.
Der Mörtel muss ausdrücklich für den dauerhaften Einsatz im stark feuchtigkeitsbelasteten Erdreich geeignet sein.
Einschließlich händischem Nachschachten und Verdichten der Grabensohle. Liefern und Einbringen einer unbewehrten Gründungsschicht aus Magerbeton C12/15, Dicke d = 10 cm, als saubere Arbeits- und Lastverteilungsfläche, waagerecht und höhengerecht abgezogen.
Das Mauerwerk ist im ordnungsgemäßen Verband (Mindestüberbindemaß = 0,4 × Steinhöhe) vollfugig aufzumauern. Lager- und Stoßfugen sind vollständig hohlraumfrei mit Mörtel zu füllen (Vollfugenmauerwerk), um eine lückenlose Lastverteilung des darüberliegenden Regenwasserkanals bzw. des Straßenunterbaus zu gewährleisten.
Fugengestaltung: Beidseitig glatter Fugenglattstrich während des Aufmauerns zur Vermeidung von Wassernestern.Abdichtung / Feuchtigkeitsschutz: Die erdberührten Außenflächen der Abmauerung sind analog zu DIN 18533 gegen Bodenfeuchte und drückendes/nichtdrückendes Wasser zu schützen (z. B. mittels zweilagiger Bitumendickbeschichtung [PMBC] oder mineralischer Dichtungsschlämme [MDS], inkl. vorherigem Zementschlämmen-Voranstrich).
Fachgerechtes Aussparen und hohlraumfreies Einmörteln bzw. Einbetonieren der Schutz- oder Medienrohre der Heiztrasse oder Leerrohre. Alternativ kann bei Möglichkeit eine nachträgliche Kernbohrung zur Durchführung vorgesehenen werden.
Einbau von flexiblen, druckwasserdichten Ringraumdichtungen (z. B. Presswalzdichtungen) zur mechanischen Entkopplung von thermischen Bewegungen der Heiztrasse und eventuellen Setzungen des Kanals.Herstellen eines sauberen oberen Abschlusses (Auflagerfläche) zur exakten Unterfangung / Aufnahme des geplanten Regenwasser-Rechteckkanals, inklusive elastischer Trennlage (z. B. Elastomerlager), falls planerisch vorgesehen.
Nebenarbeiten (in den Einheitspreis einzukalkulieren):Säubern, Ausgleichen und Vornässen des Untergrundes (Sohle/Betonfundament).Herstellen von Passstücken durch sauberes Nassschneiden der Kalksandsteine.Erschwernisse durch Arbeiten im engen Kreuzungsbereich und das Unterfangen geplanter/bestehender Bauteile.Vorhalten von Verbausicherungen (Graben-/Grubensicherung) und ggf. einer örtlichen Wasserhaltung während der Maurerarbeiten.Entsorgung von Schnittresten und Mörtelüberständen.Technische Parameter (vom Planer auszufüllen):Wanddicke der Abmauerung: 24 cm
07.__.__.0003
Kalksandsteinabmauerungen herstellen
60,00
m²
07.__.__.0004 Dickschichtanstrich auf Kalksandsteinabmauerungen Dickschichtanstrich auf Kalksandsteinabmauerungen
Liefern und vollflächiges Aufbringen einer kunststoffmodifizierten Bitumendickbeschichtung (PMBC) gemäß DIN 18533 auf die Außenwände und die Decke des Beton-Rechteckkanals im Kreuzungsbereich (Übergreifung mind. 1,00 m über den Kreuzungsrand hinaus).Ausführung im Spachtel- oder Spritzverfahren in mindestens zwei Arbeitsgängen.Einhaltung einer Mindesttrockenschichtdicke von 4,0 mm (Lastfall W2.1-E / W2.2-E wegen möglicher thermischer Belastung und Sickerwasserstau im Kreuzungsbereich) unter vollflächiger Einarbeitung einer Gewebe-Verstärkungseinlage.Liefern und Anbringen einer temperaturstabilen Dämm- und Schutzschicht (z. B. druckfeste XPS-Platten, Dicke mind. 50 mm) als thermische Trennung zwischen Heiztrasse und Regenwasserkanal, um ein Aufheizen des Regenwassers zu verhindern. Die Platten sind vollflächig im Punkt-Wulst-Verfahren auf die frische Abdichtung aufzukleben.
Einschl.Untergrund reinigen, lose Bestandteile entfernen und entsprechend den Herstellerangaben vorbereiten.
Ausführung einschließlich sämtlicher erforderlicher Nebenarbeiten und Schutzmaßnahmen
07.__.__.0004
Dickschichtanstrich auf Kalksandsteinabmauerungen
60,00
m²
07.__.__.0005 Dickschichtanstrich an Bestandskellerwand Dickschichtanstrich an Bestandskellerwand
07.__.__.0005
Dickschichtanstrich an Bestandskellerwand
W
70,00
m²
07.__.__.0006 Arbeitsplatzmessung je Haltung Arbeitsplatzmessung je Haltung
Messungen der Kanalatmosphäre vor Betreten der
Schachtbauwerke
07.__.__.0006
Arbeitsplatzmessung je Haltung
10,00
St
07.__.__.0007 Belüften je Haltung Belüften je Haltung
Belüften der zu sanierenden Haltung mit einem Gebläse.
Herstellung einer geeigneten Kanalatmosphäre.
07.__.__.0007
Belüften je Haltung
10,00
St
07.__.__.0008 Reinigung der Schadstelle Schachtsohle/Schachtwände Reinigung der Schadstelle Schachtsohle/Schachtwände
Schachtwände und Schachtsohle aus Beton und Mauerwerk
mittels Handreinigung säubern. Alle losen und lockeren Bestandteile sind zu entfernen.
Mindestabrechnungsfläche 0,50 m² je Stk
07.__.__.0008
Reinigung der Schadstelle Schachtsohle/Schachtwände
20,00
m²
07.__.__.0009 Schachtwandung / Unterteil sanieren / beschichten Schachtwandung / Unterteil sanieren / beschichten
Fehlstellen in der Schachtwandung Beton / Mauerwerk der
Schachtbauwerke mit einkomponentigem,
sulfatwiderstandsfähigem, modifiziertem PCC-Reparaturmörtel
auf Zementbasis Scholten Classic ausgleichen. Das Material ist
unter Druck aufzutragen, Bewehrung hohlraumfrei einzubetten
und mit Traufel oder Reibebrett zu glätten. Zuvor sind alle
losen Teile zu entfernen, die Kontaktflächen zu reinigen und mit
einer Haftbrücke des gleichen Herstellers zu versehen.
Einschließlich Lohn, Nebenkosten und Material.
Mindestabrechnungsfläche 0,50 m2
07.__.__.0009
Schachtwandung / Unterteil sanieren / beschichten
20,00
m²
07.__.__.0010 Schachtringfugen / Risse sanieren Schachtringfugen / Risse sanieren
Schadhafte Fugen und Risse im Schachtbauwerk aus Beton
und im Bereich der Übergänge von Rohrleitungen aufstemmen,
reinigen und dauerhaft mit einkomponentigem,
sulfatwiderstandsfähigem, modifiziertem PCC-Reparaturmörtel
auf Zementbasis Scholten Classic ausgleichen. Das Material ist
unter Druck aufzutragen, Bewehrung hohlraumfrei einzubetten
und mit Traufel oder Reibebrett zu glätten. Zuvor sind alle
losen Teile zu entfernen, die Kontaktflächen zu reinigen und mit
einer Haftbrücke des gleichen Herstellers zu versehen.
Einschließlich Lohn, Nebenkosten und Material.
Mindestabrechnungslänge 0,50 m
07.__.__.0010
Schachtringfugen / Risse sanieren
50,00
m
07.__.__.0011 Verpressen von Rissen Verpressen von Rissen.
Montage des Diamanthohlbohrers und setzen von Packern für die Injektion von Material zur Vorabdichtung in das umgebende Erdrech und Riss. Abdichten der Schadstelle als vorbereitende Arbeit für die Sanierung.
Material: 2-komponentig auf PUR-Basis, z.B. MC-2300 NV von
MC Bauchemie, MC 1264 Campact MC 2700
incl. Reinigung der Verpressgeräte.
Das Injektionsgut und die Bohrpacker sind inkl.
Abrehnungseinheit je Stück Injektion
07.__.__.0011
Verpressen von Rissen
70,00
St
07.__.__.0012 Anschlüsse verschließen Anschlüsse verschließen
bzw. Stutzen alle DN und Materialien ohne eindringendes
Grundwasser verschließen.
Abmauern von Anschlüssen und anschließeend beschichten.
Abrechnung je Stück
07.__.__.0012
Anschlüsse verschließen
20,00
St
07.__.__.0013 Abmauerung herstellen Abmauerung herstellen
Vor Beginn der Arbeiten ist haltungsweise eine Abmauerung
auf der Sohle des Elektrokanals herzustellen, um bei
Niederschlag das eindringende Wasser außerhalb des
Saanierungsbereiches zu fassen. Das angestaute Wasser ist
mittels Tauchpumpe abzuführen.
Von Schachtdeckel bis Schachtdeckel und beide Seiten des
Elektrokanals zählt als Haltungslänge.
Abrechnung je Haltung.
07.__.__.0013
Abmauerung herstellen
10,00
St
07.__.__.0014 Rohrverbindung sanieren Rohrverbindung sanieren
Schadhafte Rohrverbindungen/Muffen aus Beton und im
Bereich der Übergänge der Rohrleitungen aufstemmen,
reinigen und dauerhaft mit dauerelastischem Fugenfüller sanieren.
Zuvor sind die Kontaktflächen mit einer Haftbrücke des
gleichen Herstellers zu versehen
07.__.__.0014
Rohrverbindung sanieren
10,00
m
07.__.__.0015 Dokumentation der Arbeiten Dokumentation der Arbeiten
Die ausgeführten Arbeiten werden mittels Fotos dokumentiert,
vorher, - während und nachher. Bilder als Nachweis der
ausgeführten Arbeiten inkl. Protokoll
07.__.__.0015
Dokumentation der Arbeiten
P
1,00
psch
07.__.__.0016 Schadhaften Beton in unterschiedlichen Einzelflächen Schadhaften Beton in unterschiedlichen Einzelflächen
ausbessern. Schadstelle zu einem Rechteck aufweiten.
Entfernen des schadhaften Betons. Ränder der
schadhaften
Flächen abgestimmt auf den Reparaturbaustoff
bearbeiten.
Reparaturstelle reinigen, Betonfläche mit Grundierung
vollflächig vorstreichen, ggf. Korrosionsschutz
aufbringen und
Reparaturbaustoff einbauen. Ausgebaute Stoffe der
Verwertung
nach Wahl des AN zuführen.
Kalkulationsgrundlage:
Größe der Schadstelle i.M. 1m², Tiefe der Schadstelle
i.M. 5 cm
Reparaturbaustoff = PC-Mörtel.
Einschließlich aller erforderlichen Nebenarbeiten.
07.__.__.0016
Schadhaften Beton in unterschiedlichen Einzelflächen
100,00
m²