Gebäudeautomation
Wohnheim Ansbach
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Leistungsverzeichnis

OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
__.__.0010 Gebäudeautomation Allgemein Für den Modulbau des Klinikums ist eine durchgängige, gewerkeübergreifende Gebäudeautomation vorzusehen. Ziel ist die Sicherstellung einer homogenen Funktionalität aller technischen Anlagen bei gleichzeitig hoher Flexibilität, Wirtschaftlichkeit und Energieeffizienz. Die Gebäudeautomation fungiert als zentrales Bindeglied zwischen den technischen Gewerken und übernimmt Regelungs-, Steuerungs-, Überwachungs- und Optimierungsaufgaben inklusive Energiemonitoring. Aufgabenstellung Die Gebäudeautomation erfasst und verarbeitet Betriebs- und Störmeldungen, stellt diese der zentralen Gebäudeleittechnik sowie webbasierten Endgeräten zur Verfügung und ermöglicht eine schnelle Störungsbeseitigung. Sie basiert auf herstellerneutraler Kommunikation mittels BACnet/IP. Weiterhin umfasst sie die Lieferung und Integration von Automationsstationen, Sensorik, Aktorik, Zählern, Schaltschränken, Verkabelung sowie sämtliche Dienstleistungen von Projektierung über Inbetriebnahme bis Dokumentation. Angesteuert werden unter anderem Lüftungs-, Heizungs-, Kälte-, Sanitär-, Elektro- und sicherheitstechnische Anlagen. Automationssysteme allgemein Eingesetzt werden CPU-basierte, frei programmierbare DDC-Automationsstationen gemäß VDI 3814 und DIN EN 16484-5 mit nativer BACnet-Funktionalität. Die Stationen arbeiten autark, kommunizieren peer-to-peer und sind über BACnet/IP, Modbus und M-Bus mit Feldgeräten und Subsystemen verbunden. Schaltschränke allgemein Alle Automations- und Leistungskomponenten werden in vollständig ausgestatteten Schaltschränken mit getrennten Einspeise-, Steuer- und Leistungsteilen untergebracht. Die Ausführung erfolgt weitgehend schmelzsicherungsfrei mit Leitungs- und Motorschutzschaltern. Sämtliche Feldgeräte, Verbraucher und Meldungen werden betriebsfertig verdrahtet und aus dem Sicherheitsstromnetz gespeist. Automationsmanagement allgemein Die Management- und Bedienebene ist an das zentrale Leitsystem (Siemens) der Bezirkskliniken Mittelfranken angebunden. Die Visualisierung, Bedienung und Auswertung erfolgt webbasiert. Unterschiedliche Nutzerrollen mit abgestuften Rechten (Administration, Technik, Monitoring, Liegenschaften) sind vorgesehen. Zusätzlich besteht eine lokale Bedienmöglichkeit an den Automationsschwerpunkten. Alle auftretenden Betriebs-, Gefahr-, Stör- oder Wartungsmeldungen werden an den Bediengeräten (Desigo CC, Control Point, …) textuell angezeigt. Es erscheinen der Beschreibungstext und der Zustandstext, welcher mit Symbolen angereichert den Zustand darstellen soll. Meldungen sind wie folgt zu unterscheiden: Betriebsmeldungen Betriebsmeldungen sind Informationen über den Anlagen-, Aggregate- oder Komponentenzustand ohne weitere Reaktionen bezüglich der Anlage und werden nur angezeigt. Betriebsmeldungen werden als Arbeitsstromkontakt ausgeführt und generieren keinen Alarm. Wartungsmeldungen Wartungsmeldungen werden am Schaltschrank, an den Bediengeräten, sowie der GLT signalisiert. Es werden keine Schalthandlungen durchgeführt. Wartungsmeldungen werden als Ruhestromkontakt ausgeführt, mit einer tiefen Priorität versehen und führen zu keiner Anlagenabschaltung. Wartungsmeldungen lösen eine Alarmmeldung aus, die an den Bediengeräten/GLT angezeigt wird. Eine Sammelstörmeldelampe am Schaltschrank visualisiert diese Störung, wobei folgendes gilt: Quittier- und rücksetzpflichtige Alarme blinken zuerst, ist der Alarm quittiert (erkannt) wird dies über ein Dauerlicht angezeigt, nach Behebung des Problems und Zurücksetzen erlischt die Lampe. Einfache Alarme, d.h. nicht quittier- und rücksetzpflichtige werden nur über Dauerlicht angezeigt. Störmeldungen Störmeldungen schalten die gestörte Komponente und/oder das Aggregat ab. Die Folgen dieser Abschaltung können jedoch bis zum Herunterfahren der Anlage in eine Not-Betriebsart oder sicheren Betriebszustand reichen. Störmeldungen werden als Ruhestromkontakt ausgeführt. Störmeldungen lösen eine Alarmmeldung aus, die an den Bediengeräten und in der GLT angezeigt wird. Eine Sammelstörmeldelampe am Schaltschrank visualisiert diese Störung, wobei folgendes gilt: Quittier- und rücksetzpflichtige Alarme blinken zuerst, ist der Alarm quittiert (erkannt) wird dies über ein Dauerlicht angezeigt, nach Behebung des Problems und Zurücksetzen erlischt die Lampe. Einfache Alarme, d.h. nicht quittier- und rücksetzpflichtige werden nur über Dauerlicht angezeigt. Bestehende Gebäudeleittechnik der Bezirkskliniken Mittelfranken Fabrikat Siemens. Das Wohnheim muss auf die best. GLT aufgeschaltet werden. Die Aufschaltung inkl. sämtlicher Hardware und Software ist Leistung des AN. Kabel, Leitungen und Verlegesysteme allgemein Innerhalb der Technikzentralen werden eigenständige Kabeltrassen genutzt, außerhalb die Systeme des Elektrogewerks. Die Verkabelung erfolgt normgerecht, innerhalb des Gebäudes mit flexiblen Leitungen, im Außenbereich UV-beständig. Datenübertragungsnetze allgemein Alle Automationsstationen sind über strukturierte Netzwerke mit CAT-7-Verkabelung angebunden. Die Netzwerkstruktur wird vom Elektrogewerk bereitgestellt, die Übergabe erfolgt an den Automationsschwerpunkten. Zählerkonzept Das Gebäude wird mit umfassendem Energiemonitoring realisiert. Erfasst werden Wärme, Kälte, Wasser, Strom und Durchflussmengen. Die Zähler sind busfähig und über M-Bus oder Modbus an die Gebäudeautomation anzubinden. Hauptverbraucher und Einspeisungen werden getrennt erfasst und zentral ausgewertet. Temperaturregelung Alle Temperaturraumregelungen (z.B. Fußbodenheizung und Umluftkühlgeräte) können an den Bedientableaus nur +- 3 K eingestellt werden. Bsp.: 22 °C Sollraumtemp.: Regelbarer Temp.-bereich für Nutzer und Bewohner: 19 °C bis 25 °C. Übersteuerbar muss die Temperaturregelung über die GLT sein.
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Gebäudeautomation
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psch
__.__.0020 Wartung Wartung der MSR/GA-Technik für den Zeitraum von 4 Jahren während der Gewährleitungsfrist. Die Wartung ist gemäß DIN 18380, den AMEV-Arbeitskarten sowie den Herstellervorschriften durchzuführen. Die Wartung ist als Sonderleistung getrennt anzubieten.
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