HLS-Installationen
Viktoriastraße 61, 16727 Velten
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Leistungsverzeichnis

OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
TECHNISCHE VORBEMERKUNGEN Mitgeltende Normen und Regeln Allgemeines Es gelten jeweils die Normen und Regeln in der zum Vertragsschluss gültigen Fassung einschließlich der Änderungen, Berichtigungen und Beiblätter. Soweit in der Leistungsbeschreibung auf Technische Spezifikationen, z. B. nationale Normen, mit denen Europäische Normen umgesetzt werden, europäische technische Zulassungen, gemeinsame technische Spezifikationen, internationale Normen, Bezug genommen wird, werden auch ohne den ausdrücklichen Zusatz: "oder gleichwertig", immer gleichwertige Technische Spezifikationen in Bezug genommen. Angaben zur Ausführung Allgemeines Das Lagern von Druckgasflaschen in Kellerräumen, Treppenhäusern, Durchgängen und Durchfahrten ist untersagt. Bei Arbeiten mit brennbaren Gasen muss ein Feuerlöscher, tragbar, nach DIN EN 3 vorhanden sein. Bei Brennschneidearbeiten oder sonstigen funkenerzeugenden Arbeiten, z.B. auch Trennarbeiten mit Trennscheiben, in der Nähe von Bauteilen der Baustoffklasse B2 bzw. B3 nach DIN 4102 Teil 1 sind geeignete Brandschutzmaßnahmen vom Auftragnehmer zu treffen. Bei funkenerzeugenden Arbeiten, z.B. Trennarbeiten mit Trennscheiben und Brennschneidearbeiten, in der Nähe zu erhaltener Bauteile sind Glasflächen, glasierte Keramikoberflächen und andere durch den Funkenflug gefährdete Oberflächen abzudecken. Vor Ausführungsbeginn hat der Auftragnehmer mit dem Auftraggeber festzulegen, wo das zu verwendende Material auf der Baustelle gelagert werden kann, um gegenseitige Störungen der am Bau beteiligten Handwerker während der Bauausführung zu vermeiden. Wenn bauseitige Vorleistungen erforderlich sind, hat der Auftragnehmer dem Auftraggeber rechtzeitig die erforderlichen Angaben möglichst in Verbindung mit Detailzeichnungen zu übergeben Vor der Durchführung von Stemm-, Bohr- und Einsetzarbeiten an Estrichen sowie geputzten Wänden und Decken sind Leitungen mit einem Suchgerät zu orten. Späne vom Bohren und Fräsen sowie Reste von Schleifstaub sind sofort von den bearbeiteten Teilen zu entfernen. Der Auftragnehmer hat sich beim Befestigen von Bauteilen an Vorsatzschalen zu vergewissern, dass durch die Befestigungsmittel keine Beschädigungen nicht sichtbarer Leitungen und Rohre entstehen. Gefahrbereiche bei Montagearbeiten sind abzusperren und zu kennzeichnen. Entstehen dadurch Behinderungen für andere Unternehmer oder Dritte, sind der Zeitraum der Absperrung sowie alternative Maßnahmen mit der Bauleitung abzustimmen. Vor Beginn der Arbeiten sind die tatsächlichen Einbauhöhen bezogen auf das gesamte Ausbausystem mit der Bauleitung abzustimmen, wenn unzulässige Toleranzen oder Änderungen des geplanten Fußbodenaufbaus festgestellt oder vermutet werden. Befestigungselemente, die im Ausnahmefall Flächendichtungen durchdringen, sind mit auf das Dichtungsmaterial abgestimmten Abdichtungsstoffen (i.d.R. ohne Lösungsmittel) abzudichten. Im Zweifel ist Rücksprache mit der Bauleitung erforderlich. Bevor der Auftragnehmer gemäß ATV Abschnitt 3 Stemm-, Fräs- und Bohrarbeiten mit dem Auftraggeber bzw. der Bauleitung abstimmt, muss er die geplanten Schlitze oder Durchbrüche an den betreffenden Stellen anzeichnen. Zur Abwicklung des Bauvorhabens ist die Zusammenarbeit mit anderen Gewerken erforderlich. Dies gilt auch für die gemeinsame Nutzung von Aussparungen, Schlitzen und Kanälen. Befestigungen von schweren Bauteilen auf Wärmedämm-Verbundsystemen dürfen nur mit wärmedämmenden und druckfesten Stützkörpern, Konsolen oder sonstigen für den Zweck geeigneten Bauteilen ausgeführt werden Die Befestigungselemente müssen im Zuge der Dämmstoffverlegung des Wärmedämm-Verbundsystems in Abstimmung mit dem Ausführenden des Wärmedämm-Verbundsystems eingebaut werden. Die Schwingungsdämpfung von Aggregaten ist Bestandteil der Leistung des Auftragnehmers. Die zum Schwingungsschutz erforderlichen baulichen Fundamente werden nach seinen Angaben hergestellt. Bei Montageunterbrechungen sind Rohr- und Kanalenden mit Schutzkappen zu versehen. Bei im Fußbodenaufbau verlegten Rohrleitungen sind die Forderungen des Estrichlegers bezüglich der Lage und Dämmung der Rohre zu berücksichtigen. So sind Rohre grundsätzlich geradlinig, rechtwinkelig und parallel zur Wand unter Berücksichtigung kürzester Verbindungswege zu verlegen. Für Richtungsänderungen sind grundsätzlich Formstücke zu verwenden; Flexrohre sind nur zulässig, wenn sie in der Leistungsbeschreibung vorgesehen sind. Sonstige Angaben Der Auftragnehmer hat dafür Sorge zu tragen, dass während der Ausführung seiner Leistungen immer mindestens ein fließend deutsch sprechender Mitarbeiter seiner Firma auf der Baustelle anwesend ist. Zu den auf der Baustelle vorzuhaltenden Ausführungsunterlagen zählt neben den Ausführungsplänen bzw. den Werk- und Montageplänen auch eine Ausfertigung dieser Leistungsbeschreibung.
TECHNISCHE VORBEMERKUNGEN
BAUKURZBESCHREIBUNG Bauvorhaben Viktoriastraße 62, 16727 Velten Allgemeine Baubeschreibung – Vorbemerkungen zum Leistungsverzeichnis 1. Bauvorhaben Bauherr: TAMAX PE VLTN Viktoriastraße GmbH & Co. KG Standort: Viktoriastraße 61, 16727 Velten (Gemarkung Velten, Flur 5, Flurstücke 245, 246 und 249) Auf dem Baugrundstück werden insgesamt 11 dreigeschossige, nicht unterkellerte Einfamilienhäuser in Reihenhausform errichtet. Die Bebauung umfasst zwei Baukörper: • Haus 1 mit drei Reihenhäusern (Nr. 1 – 3) • Haus 2 mit acht Reihenhäusern (Nr. 4 – 11) Alle Wohneinheiten weisen identische Grundrisse und Abmessungen auf. Die Gebäude werden der Gebäudeklasse 2 gemäß § 2 Abs. 3 BbgBO zugeordnet. Baurechtliche Grundlage sind die Baugenehmigungen des Landkreises Oberhavel (Az. 521010-01654/2023/sie bis 521010-01664/2023/sie sowie 521010-03856/2023/sie) vom 29.04.2025. 2. Bauliche Eckdaten •       Bauweise: Massivbauweise, tragende Außen-, Trenn- und Innenwände aus Kalksandsteinmauerwerk •       Decken EG/OG: Stahlbetonfertigteildecken; Decke über DG als abgehängte Trockenbaudecke •       Dachstuhl: Kehlbalkendach mit Studiobindern aus Konstruktionsvollholz, Steildach mit Betondachsteinen, Gauben mit zweilagiger bituminöser Flachdachabdichtung •       Fassade: Wärmedämmverbundsystem, vollflächig armiert und verputzt •       Trennfuge zwischen den Einheiten: durchgehend, schalltechnisch entkoppelt (Fugenbreite 4 cm) •       Wärmeerzeugung: dezentral je Einheit über Luft-Wasser-Wärmepumpen, Fußbodenheizung im EG, OG und DG 3. Erschließung und Außenanlagen Die öffentliche Erschließung erfolgt über die Viktoriastraße. Innerhalb des Grundstücks werden eine private Erschließungsstraße sowie 22 Stellplätze (zwei je Wohneinheit) hergestellt. Die Außenanlagen umfassen Zufahrt, Wege, Anleiterpunkte und Bewegungsflächen für die Feuerwehr, Müllstellplätze, Stellplätze, Geländemodellierung, Einfriedungen, Sichtschutzwände sowie private Terrassen und Gärten. 4. Baustelleneinrichtung und allgemeine Vorbemerkungen Baustellenzufahrt: Die Andienung erfolgt ausschließlich über die Zufahrt der Viktoriastraße. Baustelleneinrichtungsfläche: Lager-, Stell- und BE-Flächen sind innerhalb des Baugrundstücks so zu organisieren, dass die parallel arbeitenden Gewerke nicht behindert werden. Die Koordination der Flächennutzung erfolgt in Abstimmung mit der örtlichen Bauleitung. Ein Baukran ist nach derzeitiger Planung nicht erforderlich; der Materialtransport ist durch den jeweiligen Auftragnehmer eigenverantwortlich zu organisieren. Baustrom und Bauwasser: Die Beantragung und Bereitstellung und Bereitstellung des zentralen Baustrom- und Bauwasseranschlusses erfolgen durch den Bauherrn. Die Anschlüsse werden im Bereich des künftigen Parkplatzes an der Viktoriastraße eingerichtet. Die Verbrauchskosten werden über eine Umlage gemäß den jeweiligen Vertragsvereinbarungen anteilig auf die Auftragnehmer abgerechnet. Gerüst: Das Außengerüst wird zentral durch den Bauherrn gestellt; die Mitbenutzung steht allen Gewerken offen. Erweiterungen, Umbauten oder darüber hinaus erforderliche Gerüststellungen sind dem Bauherrn rechtzeitig vor Bedarf schriftlich anzuzeigen. Nicht angemeldete Bedarfe gehen zulasten des Auftragnehmers. Entsorgung: Bauschutt, Verpackungsmaterial und sonstige Abfälle sind durch das jeweilige Gewerk eigenverantwortlich, ordnungsgemäß und auf eigene Kosten zu entsorgen. Eine zentrale Entsorgungslogistik wird durch den Bauherrn nicht gestellt. Schutz und Reinigung: Bestehende und bereits fertiggestellte Bauteile sind durch den jeweiligen Auftragnehmer vor Beschädigung und Verschmutzung zu schützen. Nach Abschluss der eigenen Leistungen ist der Arbeitsbereich besenrein zu übergeben. 5. Vertragliche und technische Grundlagen Die Ausführung sämtlicher Bauleistungen erfolgt nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik sowie auf Grundlage: •       der VOB/B sowie der einschlägigen ATV der VOB/C in der jeweils zum Zeitpunkt der Auftragserteilung gültigen Fassung •       der erteilten Baugenehmigungen einschließlich ihrer Nebenbestimmungen •       der zum Zeitpunkt der Auftragserteilung geltenden weiteren gesetzlichen Bestimmungen
BAUKURZBESCHREIBUNG
LEISTUNGSBESCHREIBUNG HLS - INSTALLATION 200 Vorbereitende Maßnahmen 220 Öffentliche Erschließung 221 Abwasserentsorgung Die Gebäude sollen über einen neu zu erstellendes Grundleitungssystem mit einem Grundstücksanschluss an das öffentliche Entwässerungsnetz in der Viktoriastraße entsorgt werden. 222 Wasserversorgung Die Gebäude sollen über einen neu zu erstellendes Trinkwasserleitungsnetz mit einem Grundstücksanschluss an das öffentliche Trinkwassernetz in der Viktoriastraße versorgt werden. 400 Bauwerk – Technische Anlagen 410 Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen 411 Abwasseranlagen Für die Planung und Bemessung der neu zu erstellenden Abwasseranlagen ist die DIN EN 12056, Teil 1-4, DIN EN 752 sowie die DIN 1986-100 zugrunde gelegt. Schmutzwasser: Die Schmutzwasserentsorgung der Gebäude erfolgt jeweils mittels einer neu zu erstellenden Schwerkraftentwässerungsanlage (ca. DN 100 ; Q= 2,00 l/s) mit Anschluss an das zuvor beschriebene Grundleitungsnetz. Entwässerungsgegenstände unterhalb der Rückstauebene (OK Gelände) sind nicht vorgesehen. Somit sind keine Hebeanlagen erforderlich. Einzelanschluss-, Fall- und Sammelanschlussleitungen sind, aus mehrschichtigen heißwasserbeständigen Kunststoffrohren aus Polypropylen mit Steckmuffenverbindung geplant. Die Leitungsführung oberhalb der Sohleplatte erfolgt allgemein in Installationsschächten und Vorwänden. Fallleitungen werden über Dach mittels Belüfterhauben belüftet und bis 1 Meter unter dem Dach mit einer dampfdiffusionsdichten Isolierung zur Vermeidung einer Schwitzwasserbildung am Rohr versehen. 412 Wasseranlagen Für die Planung und Bemessung der neu zu erstellenden Wasseranlage wird die DIN 1988, DIN EN 806, DIN EN 1717 sowie die Trinkwasserverordnung zugrunde gelegt. Gebäudeanschluss: Die Wasserversorgung erfolgt über einen neu zu erstellenden Hausanschluss (ca. DN 32 ; Vs 1,12 l/s) unmittelbar im Technikraum im Erdgeschoss. Dort befindet sich auch der zentrale Wasserzähler. Unmittelbar nach dem Wasserversorgungsanschluss ist ein Hauptabsperrventil zum Absperren des gesamten Gebäudes, sowie Filter und Rückschlagventil vorgesehen. Die Hauseinführung erfolgt über ein entsprechendes Leerrohr (DN75) einer Mehrspartenhauseinführung. Wasserverteilung: Die Haupt- und Unterverteilleitungen sowie die Einzelanschlussleitungen zu den zu versorgenden Objekten sind aus Metallverbundrohr im Pressverbindungsverfahren vorgesehen. Die Leitungsführung erfolgt in unter der Estrichebene, in Installationsschächten und Vorwänden und Zwischendecken. Zusammenhängende Versorgungseinheiten wie Bäder etc. erhalten Absperrventile. Kalt- und warmwasserführende Trinkwasserleitungen erhalten eine dampfdiffusionsdichte Isolierung zur Vermeidung von Wärmeaufnahme und Wärmeabgabe bzw. Schwitzwasserbildung gemäß GEG und TrinkwV. Die Isolierung wird in sichtbaren Bereichen mit einem Alu-Grobkornmantel mit verkleidet (Technikräume). Die Warmwasserbereitung erfolgt über die geplante Wärmepumpenanlage. Ausstattung Küche Anschlussvorrichtung für eine Küchenspüle und Geschirrspülmaschine. Ausstattung WC 1 x WC-Anlagen, im Einzelnen bestehend aus wandhängendem Tiefspülklosett aus weißem Sanitärporzellan mit waagerechtem Abgang nach hinten, an Installationselement (Montageblock), Unterputz-Spülkasten, WC-Sitz aus bruchfestem Kunststoff. (Fabrikat: DURAVIT D-Neo o. glw) 1 x Waschtisch-Anlagen, im Einzelnen bestehend aus Waschbecken aus weißem Sanitärporzellan, an Installationsbaustein (Montageblock) (In- bzw. Vorwandinstallation), Zu- und Ablaufgarnitur, Einhebelarmatur (Warm- und Kaltwasser) und Röhrensiphon. (Fabrikat: DURAVIT Nr. 1, DURAVIT Circle  o. glw) Ausstattung Bad 1 x WC-Anlagen, wie zuvor beschrieben 1 x Waschtisch-Anlagen, wie zuvor beschrieben 1 x Duschanlage bestehend aus, bodengleiche Duschfläche mit Linienentwässerung (ohne Duschwannenträger), Einhebel-Aufputzarmatur an Installationselement (Montageblock) montiert mit Handbrause. (Fabrikat: DURAVIT Shower System o. glw.) 1 x Badewannenanlage bestehend aus, Sanitäracrylwanne mit Wannenträger, Einhebel-Aufputzarmatur an Installationselement (Montageblock) montiert mit Handbrause. (Fabrikat: DURAVIT Nr. 1 Rechteck o. glw.) HINWEIS: Die vorbeschriebene Sanitärkeramik und Armaturen der Gäste-WCs und der Bäder werden bauseits gestellt. Anzubieten / einzukalkulieren ist lediglich die Anname auf der Baustelle und die Montageleistungen. Für jede Einheit ist eine frostfreie Außenwasserzapfstelle DN15 (0,46 l/s) vorgesehen. 419 Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen, sonstiges Das Verschließen von gewerkespezifischen Durchbrüchen nach Schallschutzanforderungen wird von dem Bauhauptgewerk ausgeführt. Erstellung von Revisionsplänen. Für die Planung und Bemessung der neu zu erstellenden Anlagen wird die DIN EN 12831 sowie die GEG zugrunde gelegt. 421 Wärmeerzeugungsanlagen HINWEIS: Die nachstehend beschriebenen Wärmepumpen werden bauseits bereitgstellt. Anzubieten / einzukalkulieren ist lediglich die Anname auf der Baustelle und die Montageleistung. Luft-Wasser Wärmepumpe Die Gebäude sollen über eine Luft-Wasser-Wärmepumpenanlage mit Wärme versorgt werden (Fabrikat: Austria Email LWPK 8 A.I. o. glw.). Die Wärmestation befindet sich im Hausanschlussraum im Erdgeschoss der jeweiligen Gebäude. Die Luft-Wasser-Wärmepumpe besitzt das Kältemittel R32. Die Wärmezentrale befindet sich im Hausanschlussraum im EG des Gebäudes. Jede Außeneinheit der Wärmepumpe wird mit einer Schallschutzhaube versehen (Fabrikat: Austria Email Wave 7 o. glw.). Gemäß grober Heizlasterfassung ergibt sich für das Gebäude eine Auslegungsheizlast von: Haus Ecke-Rechts: 5,8 kW Haus Mitte-Rechts: 4,8 kW HINWEIS: Die genauen Berechnungen sind den Dokumenten dieser Ausschreibung beigefügt. Die Druckhaltung der Anlage erfolgt über ein separates Membran-Druckausdehnungsgefäß mit einem Nennvolumen von 35l. Der vom Hersteller geforderte Mindestvolumenstrom von ca. 900 l/h wird durch ein Überströmventil, welches direkt nach der Wärmepumpe im Technikraum installiert wird, sichergestellt. Steigt der von der ungeregelten Umwälzpumpe (integriert in der Kompakteinheit) erzeugte Differenzdruck im Heizungsnetz an, wird der überschüssige Druck über das Überströmventil unmittelbar in den Rücklauf abgeführt. Die erforderliche Enteisung wird durch die Kompaktanlage wie folgt abgesichert. Erkennt die Wärmepumpe, dass die Außeneinheit enteist werden muss, wird im Kältekreis das 4-Wege-Umschaltventil betätigt, sodass der Kreislauf reversiert wird. Die für den Abtauvorgang benötigte Energie wird über einen zusätzlichen elektrischen Heizstab bereitgestellt, welcher sich im internen Pufferspeicher innerhalb Kompaktanlage befindet. Warmwasserbereitung Die Warmwasserbereitung erfolgt ebenfalls über die Wärmepumpenanlage. Zur Sicherstellung der erforderlichen Ausstoßzeiten wir eine Zirkulationsleitung mit separat zeitgesteuerter Zirkulationspumpe und Anschluss unmittelbar an dem Trinkwasseranschluss (Kalt) an der Kompaktanlage inkl. Rückschlagklappe vorgesehen. 422 Wärmeverteilnetze Die Wärmeverteilung wird als geschlossene Pumpenwarmwasserheizungsanlage im Zweirohrsystem ausgeführt. Die Verteil-, Steige-, Unterverteil- und Anbindeleitungen zur Wärmeverteilung sind aus Metallverbundrohr im Pressfittingverfahren geplant. Die Leitungsführung erfolgt in Schächten, Vorwänden sowie unter der Estrichebene.  Sämtliche Leitungen werden gegen Wärmeabgabe gemäß den Anforderungen der GEG isoliert. 423 Raumheizflächen Es sind Heizflächen als Fußbodenheizung aus sauerstoffdiffusionsdichtem Polyethylen (PE-Xa) Rohr vorgesehen. Die Fußbodenheizung wird als Nassverlegung (Tackersystem mit Verlegeplatte) ausgebildet. Im Badezimmer des Obergeschosses wird zusätzlich ein ausschließlich elektrischer Handtuchheizkörper (max. 800W) vorgesehen. Folgende Raumtemperaturen sind gemäß DIN EN 12831 und vorgesehen: Wohn- und Schlafräume: 20 °C Bäder: 24 °C WC-Räume: 20 °C Abstellraum: (unbeheizt) Technikraum: (unbeheizt mind. 5 °C) 429 Wärmeversorgungsanlagen, sonstiges Das Verschließen von gewerkespezifischen Durchbrüchen nach Schallschutzanforderungen wird von dem Bauhauptgewerk ausgeführt. Füllen der Anlage mit entsprechend aufbereiteten Heizungswasser. 430 Raumlufttechnische Anlagen Für die Planung und Bemessung der neu zu erstellenden Anlagen werden insbesondere die DIN 1946, DIN 18017 zugrunde gelegt. 431 Lüftungsanlagen Die innenliegenden Bäder und WC-Räume werden über Einzellüfter mit Steuerung über Lichtschalter und integriertem Feuchtefühler entlüftet. Die Hauptstränge bestehen aus nichtbrennbarem Blechkanälen bzw. Wickelfalzrohr der entsprechenden Dimension. Für die Bäder im Obergeschoss sind jeweils Einraumlüfter mit folgenden Leistungsdten vorgesehen: Abluftvolumenstrom: 40 m³/h (Steuerung über Licht und integriertem Feuchtefühler) 15 m³/h (Dauerbetrieb) Für die HAR/Technikräume mit angrenzendem WC im Erdgeschoss sind jeweils Einraumlüfter mir folgenden Leistungsdaten vorgesehen: Abluftvolumenstrom: 40 m³/h (je 20 m³/h Steuerung über Licht und integriertem Feuchtefühler) 15 m³/h (je 7,5 m³/h Dauerbetrieb) Das geplante mechanische Entlüftungssystem nach DIN 18017-3 ist in dem Lüftungsnachweis nach DIN 1946-6 berücksichtig. Die resultierenden Außenluftdurchlässe sind in der Planung der Fensterfalzlüfter zu berücksichtigen. 439 Raumlufttechnische Anlagen, sonstiges Das Verschließen von Gewerke spezifischen Durchbrüchen nach Schallschutzanforderungen wird von dem Bauhauptgewerk ausgeführt.
LEISTUNGSBESCHREIBUNG HLS - INSTALLATION
1 410 Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen
1
410 Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen
1.1 411 Abwasseranlagen
1.1
411 Abwasseranlagen
1.2 412 Wasseranlagen
1.2
412 Wasseranlagen
1.3 419 Sonstiges zur KG 410
1.3
419 Sonstiges zur KG 410
2 420 Wärmeversorgungsanlagen
2
420 Wärmeversorgungsanlagen
2.1 421 Wärmeerzeugungsanlagen
2.1
421 Wärmeerzeugungsanlagen
2.2 422 Wärmeverteilnetze
2.2
422 Wärmeverteilnetze
2.3 423 Raumheizflächen
2.3
423 Raumheizflächen
2.4 429 Sonstiges zur KG 420
2.4
429 Sonstiges zur KG 420
3 430 Raumlufttechnische Anlagen
3
430 Raumlufttechnische Anlagen
3.1 431 Lüftungsanlagen
3.1
431 Lüftungsanlagen
3.3 439 Sonstiges zur KG 430
3.3
439 Sonstiges zur KG 430
5 490 Sonstige Maßnahmen für technische Anlagen
5
490 Sonstige Maßnahmen für technische Anlagen
5.1 Sonstiges
5.1
Sonstiges