Werksteinarbeiten
Schlicksweg BF3a
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bis

Leistungsverzeichnis

OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
1 Werksteinarbeiten
1
Werksteinarbeiten
Vorbemerkungen zu den Leistungstexten Vorbemerkungen zu den Leistungstexten Die nachfolgend beschriebenen Leistungen sind entsprechend den jeweils gültigen und aktuellen Regeln der Technik anzubieten und auszuführen. Übergeordnet zu den nachfolgenden Leistungsbeschreibungen gelten hierfür grundsätzlich sämtliche relevante Normen, Vorschriften, Hinweise von Fachverbänden  und Richtlinien des jeweiligen Baustandortes in den aktuellsten Ausgaben. Ausnahmen sind explizit angegeben und als solche gekennzeichnet. Weiterhin: - Muster der zur Verwendung kommenden Materialien sind auf der Baustelle kostenlos einzubauen. (ca. 2 m²/Materialart) - Für die Qualitätsmerkmale des angebotenen Natur/Betonwerksteinmaterials sind vor Bestellung Prüfzeugnisse vorzulegen (DIN 52100, 52103, 52106, 52108, 52112) - Dehnungsfugen sind in gleicher Breite wie Normalfugen anzulegen und zu versiegeln. - Paßgenaues Ausschneiden bzw. Anarbeiten an Wänden, Brüstungen, Stützen, Rohren, Türzargen etc. ist einzurechnen. Das Abschneiden und Entsorgen der Randdämmstreifen sind in den EP einzurechnen. Ebenfalls einzurechnen ist die elastische Verfugung aller Fußboden/Wand- und Wand/Wand-Anschlüsse, Rohrdurchführungen und aufgehenden Bauteile. Bei allen Podesten und Treppenläufen ist der Bodenbelag schalltechnisch von den Wänden zu entkoppeln. Durch den Auftragnehmer ist ein Verlegeplan zu erstellen und mit dem AG abzustimmen. Notwendige Arbeitsfugen sind entsprechend den Verlegevorschriften in die Einheitspreiste einzurechen. Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen (Naturstein) 2 BESONDERER TEIL  -  Naturwerksteinarbeiten 2.1 Geltungsbereich und Ausführungsgrundlage Der sachliche Geltungsbereich ergibt sich aus ATV/DIN 18332 - Naturwerksteinarbeiten. Ergänzend sind folgende ATV zu berücksichtigen: DIN 18318 - Verkehrswegebauarbeiten; Pflasterdecken und Plattenbeläge in ungebundener Ausführung, Einfassungen DIN 18351 - Vorgehängte hinterlüftete Fassaden DIN 18352 - Fliesen- und Plattenarbeiten Die technische Ausführung ergibt sich aus den genannten wie aus den im Folgenden aufgeführten Regelwerken. Ergänzend zu den in VOB, Teil C aufgeführten Normengelten: DIN EN 998     - Festlegungen für Mörtel im Mauerwerksbau DIN EN 1308 - Mörtel und Klebstoffe für Fliesen und Platten; Bestimmung des Abrutschens DIN EN 12154 - Vorhangfassaden; Schlagregendichtheit - Leistungsanforderungen und Klassifizierung DIN EN 12440 - Naturstein - Kriterien für die Bezeichnung DIN EN 12670 - Naturstein - Terminologie Sowie die Technischen Regeln: Richtlinien des Deutschen Naturwerkstein-Verbandes e.V (DNV).: 1.1 Massiv- und Verblendmauerwerk 1.2 Umrahmungen für Fenster und Türen, außen 1.3 Freitreppen massiv und Stufenplatten, außen 1.4 Bodenbeläge, außen 1.5 Fassadenbekleidung 1.6 Mörtel für Außenarbeiten 1.7 Bauchemische und bauphysikalische Einflüsse, außen 2.1 Fußbodenbeläge im Innenbereich 2.2 Treppenbekleidungen, innen 2.3 Fensterbänke, innen 2.4 Wandbekleidungen, innen 2.5 Mörtel für Innenarbeiten 2.6 Bauchemische und bauphysikalische Einflüsse, innen 3.1 Gebäudeerhaltung von historischen Bauten 3.2 Reinigung und Pflege 4.1 Wissenswertes über Naturwerkstein Merkblatt Pflasterdecken und Plattenbeläge aus Naturstein für Verkehrsflächen Weiters sind zu beachten: Merkblätter des Fachverbandes Deutsches Fliesengewerbe im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB): - Hinweise für die Ausführung von Verbundabdichtungen mit Bekleidungen und Belägen aus Fliesen und Platten für den   Innen- und Außenbereich - Keramische Fliesen und Platten, Naturwerkstein und Betonwerkstein auf calciumsulfatgebundenen Estrich - Keramische Fliesen und Platten, Naturwerkstein und Betonwerkstein auf beheizten zementgebundenen Fußbodenkonstruktionen - Keramische Fliesen und Platten, Naturwerkstein und Betonwerkstein auf zementgebundenen   Fußbodenkonstruktionen mit Dämmschichten - Prüfung von Abdichtungen und Abdichtungssystemen - Bewegungsfugen in Bekleidungen und Belägen aus Fliesen und Platten - Hinweise und Erläuterungen zu Wärme- und Schallschutzmaßnahmen bei Fußbodenkonstruktionen mit Belägen aus Fliesen und Platten IVD-Merkblätter des Industrieverbandes Dichtstoffe e.V. Nr. 1:   Abdichtung von Bodenfugen mit elastischen Dichtstoffen Nr. 3:   Konstruktive Ausführung und Abdichtung der Fugen in Sanitär- und Feuchträumen Nr. 14: Dichtstoffe und Schimmelpilzbefall Merkblätter der Wissenschaftlich-Technischen Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege (WTA e.V.): 3-5-98/D  - Natursteinrestaurierung nach WTA I: Reinigung 3-8-95/D  - Natursteinrestaurierung II: Handwerklicher Steinaustausch. 3-9-95/ D - Natursteinrestaurierung nach WTA XI:  Bewertung von gereinigten Werkstein-Oberflächen 3-10-97/D - Natursteinrestaurierung nach WTA XII: Zustands- und Materialkataster an Natursteinbauwerken 3-11-97/D - Natursteinrestaurierung nach WTA III: Steinergänzung mit Restauriermörteln/Steinersatzstoffen 3-12-99/D - Natursteinrestaurierung nach WTA VI: Fugen Berufsgenossenschaftliche Vorschriften und Regeln: BGR 181 - Merkblatt für Fußböden in Arbeitsräumen und Arbeitsbereichen mit Rutschgefahr Werden nicht rostende Stähle ausgeschrieben, so müssen diese grundsätzlich in DIN EN 10088-1 - Nichtrostende Stähle; Verzeichnis der nicht rostenden Stähle - enthalten sein. Soweit in der Leistungsbeschreibung auf Technische Spezifikationen, z.B. nationale Normen, mit denen Europäische Normen umgesetzt werden, europäische technische Zulassungen, gemeinsame technische Spezifikationen, internationale Normen, Bezug genommen wird, werden auch ohne den ausdrücklichen Zusatz: "oder gleichwertig", immer gleichwertige Technische Spezifikationen in Bezug genommen. 2.2 Angaben zu Stoffen und Bauteilen Bei Auftragserteilung sind verbindliche Materialmuster vorzulegen. Das zur Ausführung angelieferte Material hat den Mustern entsprechend Abschnitt 2.1.4 DIN 18322 zu entsprechen. Angebotene Materialien müssen detailliert benannt und eingetragen werden. Das Material muss von einwandfreier Beschaffenheit (Kernware) sein. Es darf nur Naturwerkstein-Material verwendet werden, das keine Risse, Brüche, Blätterungen, schiefrige Absonderungen, Löcher, Haarrisse und dergleichen aufweist. Das Material muss aus festen, nicht verwitterten Lagen stammen und darf keine schädigenden Einsprengungen haben. Es darf sich im Laufe der Zeit nicht verfärben. Für Naturwerkstein können vom Auftraggeber Gütezeugnisse und Angaben über ihre Verwendung bei ausgeführten Bauten angefordert werden. Bei Verwendung verschiedener Natursteine ist eine gegenseitige Beeinflussung, z.B. durch eisenhaltige Bestandteile und  damit Einstehen von Verfärbungen, auszuschließen. 2.3 Angaben zur Ausführung 2.3.1 Allgemeines Sämtliche Maße sind zuvor am Bau zu nehmen, sofern keine Detailzeichnungen mit verbindlichen Maßangaben vorliegen. Vor Beginn der Arbeiten sind die tatsächlichen Einbauhöhen bezogen auf das gesamte Ausbausystem mit der Bauleitung abzustimmen, wenn unzulässige Toleranzen oder Änderungen des geplanten Fußbodenaufbaus festgestellt oder vermutet werden.Vor Ausführungsbeginn hat der Auftragnehmer mit dem Auftraggeber festzulegen, wo das zu verwendende Material auf der Baustelle gelagert werden  kann, um gegenseitige Störungen der am Bau beteiligten Handwerker während der  Bauausführung zu vermeiden. Rutschhemmend ausgebildete Natursteinbeläge der Rutschsicherheitsgruppe R 9 dürfen nur mit rückstandsfreien, für Naturstein geeigneten Reinigern behandelt werden. Abweichend von der Regelausführung sind Sohl- bzw. Fensterbänke aus Marmor vollflächig zu verfugen. Fensterbankabdeckungen im Außenbereich sollen einen Überstand zur Außenbekleidung (Putz und dgl.) von mindestens 40 mm haben und müssen eine Tropfkante besitzen. Im Zweifel über die Dicke der  späteren Bekleidung des Rohbaus hat der Auftragnehmer diese zu erfragen. Die belegten Flächen sind besenrein und frei von Bindemittelschleiern und anderen Verunreinigungen zu übergeben. Mörtel- und Fugenmaterialreste sind vom Verursacher zu beseitigen. Vor der Durchführung von Stemm-, Bohr- und Einsetzarbeiten an geputzten Wänden sind Leitungen mit einem Suchgerät zu orten. In der Regel ist bei Stufen- und Podestbelägen keine starre Verbindung zwischen Sockelleisten bzw. Sockelplatten und dem Belag  geplant und daher eine elastische Verfugung erforderlich. Blockstufen aus Werkstein sind mit gebrochenen Vorderkanten herzustellen. Stufen mit keilförmigem Querschnitt sind an der unteren Kante grundsätzlich mit Auflagerfalz, an der hinteren Kante mit dazu passender Brechung oder Fase auszubilden. Die Leistungen sind in den Preis einzurechnen. 2.3.2 Fassadenbekleidungen entfällt 2.3.3 Fugen Beim Einschlämmen des Fugenmörtels sind Schwind- und Trocknungsrisse mit Sicherheit auszuschließen; der Mörtel ist daher auf die  Porösität des Plattenmaterials abzustimmen. Die vom Mörtelhersteller angegebenen zulässigen Fugenbreiten sind zu beachten. Für Außenbeläge, Feuchträume und über Fußbodenheizungen sind die besonderen Anforderungen an den Belag auch für den Fugenmörtel zu berücksichtigen. In der Regel sind hierbei flexiblere Mörtel einzusetzen. Bei Trennfugen, Bewegungsfugen und Anschlussfugen an andere Bauteile ist darauf zu achten, dass keine Mörtelbrücken entstehen, welche die Funktion der Fuge beeinträchtigen. Bewegungsfugen sind sowohl horizontal als auch vertikal bei Erfordernis anzuordnen. Sie sind grundsätzlich auch an Außen- und Innenecken auszubilden. Wenn bei Fassadenbekleidungen durch anschließende Bauteile Bewegungen zu erwarten sind, ist eine elastische Anschlussfuge auszubilden. Das gilt auch wenn Bauteile, z.B. Sohlbänke und Gewände, in die Naturwerksteinfassade integriert sind. Die Fugendichtmassen dürfen durch Stoffwanderung aus dem Material keine Verfärbungen im Stein und an den Rändern verursachen (Spreiten). Hinterlüftete Fassaden mit offenen Fugen (Schattenfugen) sind so auszuführen, dass das Wasser auf der Rückseite abgeleitet wird. 2.4 Preisinhalte Ergänzend zu Nr. 4.1 DIN 18332 gelten als Nebenleistung: - Bruchverlust. - Transport- und Vorhaltekosten für Paletten. - Das Verfugen der Flächen. - Das Mörtelbett bis zu einer Dicke von 3 cm. - Das Verankern der Fassadenbekleidungen mit Ausnahme der bei den Rohbauarbeiten einzusetzenden Anker. - Das nachträgliche Ausspachteln von Fugen einschließlich Vorbehandlung, wenn diese beim Kugelstrahlen beschädigt worden sind. - Der spannungsfreie Anschluss von Fensterbänken inkl. Beiputzarbeiten und elastischer Verfugung bei Renovierungsarbeiten. - Das Hinterfüllen von ausgeschriebenen Fugen, das Reinigen, Vorbehandeln und das Begradigen der Ränder ggf. durch Abkleben. - das Weiterrücken fahrbarer Gerüste im Zuge des Arbeitsfortschritts für eigene und fremde Gerüste, sofern das ohne Auf- und Abbau und lediglich durch erneute Abstützung möglich und zulässig ist. Mit dem Preis sind die üblichen Verlegearten (Kreuzfuge, Verband) abgegolten. Schrägschnitte, die bei Diagonalverlegung in verstärktem Maße vorhanden sind, können zusätzlich berechnet werden, wenn diese Verlegeart nicht in der Leistungsposition ausdrücklich vorgesehen ist. 2.5 Abrechnungshinweise Werden Mehrdicken als Zulagepositionen oder in anderer Form ausgeschrieben, so gilt bei Nichteinhaltung der genormten Toleranzen durch den vorhandenen Untergrund der Preis für die Mehrdicke bereits bei geringer Überschreitung der ursprünglich vorgesehenen Gesamtdicke, sofern in der gleichen Position kein angemessener Ausgleich für die Mehrleistung enthalten ist. In allen anderen Fällen wird der Gesamteinzelpreis für eine bestimmte vorgegebene Dicke aus dem Grundpreis zuzüglich der Mehrdicke je angefangene Einheit gebildet.
Vorbemerkungen zu den Leistungstexten
1.01 10 746 466 Haus D+E - Hamburger Wohnen
1.01
10 746 466 Haus D+E - Hamburger Wohnen
1.02 10 746 467 Haus F - Ahoi Zuhause
1.02
10 746 467 Haus F - Ahoi Zuhause