Projektbeschreibung
Allgemeine Objektbeschreibung
Bei diesem Bauvorhaben handelt es sich um einen zweigeschossigen Neubau für die Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung
St. Anton in Plein.
Das Grundstück auf dem der Neubau zu liegen kommt, ist ein bebautes Hanggrundstück und befindet sich außerhalb der
Ortslage.
Bis zum Beginn der Erd-, Mauer- und Betonarbeiten wird der Abbruch des vorhandenen Gebäudes bauseits erfolgt sein.
Damit das Untergeschoss später nahezu umlaufend freiliegt, muss das angrenzende Gelände bergseitig mittels
Stahlbetonmauerscheiben abgefangen werden.
Die Entsorgug des Schmutzwassers erfolgt über eine Hebeanlage, die inkl. einer 125m langen Druckleitung, neu errichtet
wird.
In unmittelbarer Nähe zur Baustelle befindet sich zum einen das Haupthaus der Jugendeinrichtung sowei ein
kleines Werkstatt- und Wohngebäude.
Da während den Arbeiten im Haupthaus die Betreung der Kinder und Jugendlichen weiterläuft, ist während der
gesamten Bauzeit auf erhöhte Sicherheit zu achten.
Die Gründung des zweigeschossigen Gebäudes sowie die des nebenstehenden Carports erfolgt auf einer 30 cm starken
tragenden Bodenplatte. Lt. Bodengutachten ist unterhalb der Gründungssohle eine 25-120 cm starke Schottertragschicht
einzubauen.
Die tragenden und aussteifenden Innen- und Außenwände werden als STB-Doppelwandelemente ausgebildet. Die
restlichen Wände werden im Trockenbau errichtet.
Auf der West- und Nordseite wird auf Höhe der Untergeschossdecke ein thermisch getrennter Balkon errichtet, der
gleichzeitig als Fluchtsteg dient. Weiterhin wird auf der Ostseite des Gebäudes zwischen der Decke Untergeschoss und
der Decke Carport eine Stahlbetondecke gespannt, die ebenfalls als Fluchtsteg dient. Zum Gebäude hin wird auch diese
Decke mittels Isokörben thermisch von der Untergeschossdecke getrennt.
Die Balkone/Fluchtstege werden im Anschluss abgedichtet und erhalten einen Plattenbelag. Die Decke des Carports wird
nach der Abdichtung mit Mutterboden überdeckt und begrünt.
Das Flachdach des Hauptbaukörpers wird gedämmt und mit einer Kunststoffbahn abgedichtet. Auf dem Flachdach wird
eine Photovoltaikanlage errichtet.
Das zweigeschossige Gebäude erhält neben einer Stahlbetontreppe einen Aufzug zur barrierefreien vertikalen
Erschließung.
In beiden Geschossen erhält das Gebäude Aluminiumfenster- und türen sowie einen Sonnenschutz aus
Aluminiumrollläden.
Als Fassade ist eine vorgehängte, hinterlüftete Fassade vorgesehen.
Die notwendige Beheizung des Gebäudes erfolgt über eine Luft-Wasser-Wärmepumpe.
Die Versorgung des Gebäudes mit Strom, Wasser und Telekommunikation erfolgt aus dem Haupthaus heraus.