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bis
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Leistungsverzeichnis
OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
01 Allgemeine Angaben
01
Allgemeine Angaben
Projektangaben Neubau eines Kindertagesstätte mit 4 Gruppen in Pegnitz.
Projektnummer: 7026003
Auftraggeber (=Generalunternehmer)
im Folgenden AG genannt:
Jaeger Modulbau GmbH + Co KG
Dr.-Müller-Straße 26
92637 Weiden i.d. OPf.
Vorfertigungswerk:
im Folgenden "Werk" oder "werkseitig" benannt.
Jaeger Modulbau CZ s.r.o.
Chranišov 164
CZ – 35735 Nové Sedlo
Bauort:
Klumpertalstraße 24, 91257 Pegnitz
Flurstück Nr. 173/16, Gemarkung Bronn
Der beauftragte Bieter wird im Folgenden AN (Auftragnehmer) oder NU (Nachunternehmer) benannt.
Alle Leistungen sind nach den deutschen Normen herzustellen und mit entsprechenden Dokumenten nachzuweisen.
Projektangaben
Baustellenangaben Sauberkeit, Abfallentsorgung:
der bearbeitete Bereich sowie die Baustellenumgebung (Mischplatz, Lager, Zugang,..) ist stets besenrein zu verlassen. Abfälle (Kehrgut, Abfälle,..) sind durch den Auftragnehmer (AN) täglich aufzunehmen und ordnungsgemäß zu entsorgen.
Lagerungen:
Materialanlieferungen und Lagerungen sind aus Baustellen-logistischen Gründen im Vorfeld der Bauleitung (BL) anzukündigen und abzustimmen (Anfahrt, Lagerdauer, Platzbedarf,...). Restmaterial ist schnellstmöglich abzufahren. Sicherungen (Wetter, Diebstahl,...) sind durch den AN eigenständig zu leisten.
Baustelleneinrichtung (bauseits, vgl. Baustelleneinrichtungsplan):
Die folgenden Einrichtungen/Medien sind nur zur Erfüllung der vertraglichen Leistungen zu verwenden!
Baustrom: wird ab dem Baustromanschlusskasten zur Verfügung gestellt. Notwendige Verlängerungskabel sind durch den AN bereitzustellen (Baustelleneinrichtung). Es dürfen nur (VDE) geprüfte Elektrogeräte eingesetzt werden!
Bauwasser: auf dem Baugrundstück wird ein Standrohr zur Versorgung mit Bauwasser zur Verfügung gestellt. Anschlusskupplungen und Schlauchleitungen sind durch den AN eigenständig einzusetzen (Baustelleneinrichtung).
Sanitär: Auf dem Baufeld stehen Baustellentoiletten zur Verfügung.
Bauablauf:
Der Baufortschritt ist grundsätzlich von allen Beteiligten zu fördern.
Behinderungen nach VOB/B §6 sind vom AN unverzüglich der BL zu melden und konkret zu beschreiben. Die Personalstärken sind so einzuplanen, dass die terminlichen Ziele erreicht werden.
Zur Ausführung der Leistung erforderliche Bedingungen (z.B. Temperatur, Witterung,..) sind im Vorfeld umfassend mit der Projektleitung bzw. Bauleitung zu kommunizieren. Falls keine Angaben gemacht werden, stellt dies auch keinen Behinderungsgrund dar.
Baudokumentation:
Zu den Leistungen und eingesetzten Materialien sind sind jeweilige Fachunternehmer- sowie Übereinstimmungserklärungen, Zulassungen und Datenblätter bereitzustellen. Brandschutz- und sicherheitsrelevante Ausführungen sind fotographisch zu erfassen, insbesondere Installationen welche verbaut werden (z.B. Brandabschottungen, Verankerungen,...). Fotos mit Positionsplan sind mit der Baudokumentation vor Schlussrechnungsstellung bereitzustellen.
Baustellenangaben
Bauablauf Vorgewerke
Den Untergrund bildet ein Zement-Estrich mit Fußbodenheizung. Fliesenbelag nach Ablauf des Aufheizprogramms sowie positiver Restfeuchtemessung. Die Ebenheit der Vorleistung ist durch den AN zu prüfen. Evtl. erforderliche Ausgleichsspachtelungen sind vor Ausführung mit der Bauleitung festzulegen.
Materialbestellung, -anlieferung
Die Lieferung ist im Vorfeld mit der Bauleitung abzustimmen, damit Anfahrt und Abstellflächen auf dem Baufeld sichergestellt werden können. Die Ware ist durch den AN für Witterung, Vandalismus und Diebstahl zu sichern!
Die Materialien so zeitlich so zu bestellen, damit die geplanten Ausführungstermin unbeschadet bleiben! erforderliche Lagerplätze sind unmittelbar nach Beauftragung mit der Bauleitung abzustimmen.
Verlegung
Die Abfolge der Ausführungsbereiche ist mit der Bauleitung abzustimmen. Hierbei sind die jeweiligen Trockenzeiten von Grundierung, Spachtelung, Belag anzugeben, damit die Gewerkeabfolge dementsprechend getaktet werden kann. Nicht begehbare Räume oder Bereiche sind deutlich zu kennzeichnen bzw. abzusperren.
Zur Abnahme ist der Bodenbelag in feucht-gereinigtem Zustand vorzuweisen.
Die Verlegung ist nach den gezeichneten Fliesenspiegel umzusetzen.
Bauablauf
Normen und Richtlinien 1. Allgemeine Normen und Regelwerke
DIN 18352 – Fliesenarbeiten (VOB/C), aktuelle Ausgabe
VOB/B – Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von Bauleistungen
DIN 18157 – Ausführung keramischer Bekleidungen im Dünnbettverfahren:
Teil 1: Hydraulisch erhärtende Klebemörtel
Teil 2: Dispersions-Klebstoffe
Teil 3: Epoxidharzklebstoffe
DIN EN 14411 – Keramische Fliesen und Platten; Definitionen, Klassifikation, Eigenschaften, Konformitätsbewertung und Kennzeichnung
2. Klebe- und Fugenmörtel
DIN EN 12004 – Mörtel und Klebstoffe für Fliesen und Platten; Anforderungen, Konformitätsbewertung, Klassifikation und Bezeichnung
DIN EN 12004-2 – Prüfverfahren für Mörtel und Klebstoffe
DIN EN 13888 – Fugenmörtel für Fliesen und Platten; Anforderungen, Konformitätsbewertung, Klassifikation und Bezeichnung
DIN EN 1308 – Bestimmung des Abrutschens von Klebstoffen
DIN EN 1347 – Bestimmung der Benetzbarkeit von Klebstoffen
DIN EN 1348 – Bestimmung der Haftzugfestigkeit bei Zementklebstoffen
3. Untergrund, Ebenheit und Estrich
DIN 18202 – Toleranzen im Hochbau; Bauwerke (Ebenheiten, Maßabweichungen, Winkeligkeit)
DIN 18560 – Estriche im Bauwesen (Teile 1–7)
DIN EN 13813 – Estrichmörtel, Estrichmassen und Estriche; Anforderungen und Konformitätsbewertung
BEB-Merkblatt „Beurteilen und Vorbereiten von Untergründen“ (Bundesverband Estrich und Belag e.V., aktuelle Ausgabe)
BEB-Merkblatt „Calciumsulfat-Estriche – Hinweise für die Belegreife und Belegung“ (aktuelle Ausgabe)
4. Abdichtung / Verbundabdichtung
DIN 18534 – Abdichtung von Innenräumen:
Teil 1: Anforderungen, Planungs- und Ausführungsgrundsätze
Teil 2: Abdichtung mit Abdichtungsbahnen (AIV-B)
Teil 3: Abdichtung mit flüssig zu verarbeitenden Abdichtungsstoffen (AIV-F)
Teil 4: Abdichtung mit Abdichtungsstoffen für Verbundabdichtungen (AIV-D)
DIN EN 14891 – Flüssig zu verarbeitende wasserundurchlässige Produkte zur Anwendung unter Keramikfliesen; Anforderungen, Prüfverfahren, Konformitätsbewertung
ZDB-Merkblatt „Verbundabdichtungen“ – Fachverband Fliesen und Naturstein im ZDB, aktuelle Ausgabe
5. Rutschhemmung und Arbeitssicherheit
DIN 51130 – Prüfung von Bodenbelägen; Bestimmung der rutschhemmenden Eigenschaft; Arbeitsräume und Arbeitsbereiche mit Rutschgefahr; Gehprüfung; Klasseneinteilung R9–R13
DIN 51097 – Prüfung von Bodenbelägen; Bestimmung der rutschhemmenden Eigenschaft; Barfußbereiche; Gehprüfung; Klasseneinteilung A, B, C
DGUV Information 208-041 (ehem. BGR 181) – Fußböden in Arbeitsräumen und Arbeitsbereichen mit Rutschgefahr
ASR A1.5/1,2 – Technische Regel für Arbeitsstätten: Fußböden
6. Bewegungsfugen
ZDB-Merkblatt „Bewegungsfugen in Bekleidungen und Belägen aus Fliesen und Platten sowie Naturwerkstein“ – Fachverband Fliesen und Naturstein im ZDB, aktuelle Ausgabe
DIN EN ISO 11600 – Hochbau; Fugendichtstoffe; Klassifizierung und Anforderungen
7. Hohlkehl- und Sockelanschlüsse
ZDB-Merkblatt „Hohlkehlsockel und Sockelfliesen“ – Fachverband Fliesen und Naturstein im ZDB, aktuelle Ausgabe
DIN 18352, Abschnitt 3 – Anforderungen an Sockelausbildung und Hohlkehlanschlüsse
8. Großformatige Fliesen und Platten
ZDB-Merkblatt „Großformatige Fliesen und Platten“ – Fachverband Fliesen und Naturstein im ZDB, aktuelle Ausgabe (anwendbar ab Formatgröße > 900 cm²)
9. Wand- und Bodenbekleidungen
ZDB-Merkblatt „Keramische Fliesen und Platten auf Trockenbaukonstruktionen“ – aktuelle Ausgabe
10. Fußbodenheizung
ZDB-Merkblatt „Keramische Fliesen und Platten, Naturwerkstein und Betonwerkstein in Verbindung mit Fußbodenheizung“ – aktuelle Ausgabe
DIN EN 1264 – Raumflächenintegrierte Heiz- und Kühlsysteme mit Wasserdurchströmung (Teile 1–5)
11. Barrierefreiheit
DIN 18040-1 – Barrierefreies Bauen; Planungsgrundlagen; Teil 1: Öffentlich zugängliche Gebäude
DIN 18040-2 – Barrierefreies Bauen; Planungsgrundlagen; Teil 2: Wohnungen
12. Weitere Merkblätter und Richtlinien der Fachverbände
ZDB-Merkblatt „Dünnbettmörtel – Verarbeitung und Anforderungen“ – aktuelle Ausgabe
Allgemein anerkannte Regeln der Technik (a.a.R.d.T.) des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes (ZDB) und des Bundesverbands Ausbau und Fassade (BAF)
Es gilt jeweils die zum Zeitpunkt der Ausführung gültige Fassung der genannten Normen, Merkblätter und Richtlinien. Abweichungen von diesen Regelwerken bedürfen der vorherigen schriftlichen Zustimmung der Bauleitung.
Normen und Richtlinien
Legende - Abkürzungen FFB - Oberkante Fertigfußboden
BRH (FFB) - Brüstungshöhe ab OK FFB
LTD - lichter Türdurchgang
D - Drehflügel
K - Kippflügel
Dr - Drücker
Kn - Knauf
FG - Fenstergriff
FGa - Fenstergriff, absperrbar
PZ - Profilzylinder
AP - Antipanikbeschlag nach DIN EN 179 (Drücker) o. DIN 1125 (horizontal)
OTS - Obentürschließer
ÖB - Öffnungsbegrenzer
FSA - Feststellanlage
ASD - Absenkdichtung
HSK - Hauptschließkante
NSK - Nebenschließkante
BS - Bandseite
GBS - Gegenbandseite
VSG - Verbundsicherheitsglas
ESG - Einscheibensicherheitsglas
sat - satiniertes, blickdichtes Glas ("Milchglas")
VS - Vogelschutz, durch Punkktraster-Beklebung
DLS - Durchlaufschutz, durch Klebestreifen in 2 Höhen
FBi - Fensterbank innen
FBe - Fensterbank außen
IS - Insektenschutz
Raf - Raffstoreverschattung
Not-Raf - Notraffung in Rettungswegen
Rol - Rollläden
Tex - Textil-Screen
RW 1 (2) - Rettungsweg 1 oder 2
Legende - Abkürzungen
Plan- und Unterlagengrundlagen dieser Ausschreibung Plan- und Unterlagengrundlagen dieser Ausschreibung
Architektur:
PEG_ARC_01.02_Grundriss EG_260818_i.A
PEG_ARC_01.04_Schnitte_260818_i.A
PEG_ARC_02.01_Bauteilaufbauten_260818_i.A
Terminplan:
20260826_0902_Pegnitz_Neubau_einer_4-gruppigen_Kita_LCMD
Maßgebend für die Angebotsbearbeitung und Ausführung sind die vorstehend genannten projektspezifischen Unterlagen in Verbindung mit den jeweils freigegebenen Ausführungs-, Werk- und Montageplänen. Bei Widersprüchen oder Unklarheiten ist vor Ausführung eine Klärung mit dem AG herbeizuführen.
Prüfungspflichten und Planfortschreibung
Der Auftragnehmer (AN) hat die für seine Leistung maßgebenden Unterlagen vor Angebotsabgabe auf für ihn erkennbare Widersprüche, Unklarheiten und fehlende Angaben zu prüfen und diese dem Auftraggeber (AG) schriftlich mitzuteilen. AG im Sinne dieses Nachunternehmer-Leistungsverzeichnisses ist die Jäger Modulbau GmbH & Co.KG.
Vor Ausführung sind die für die eigene Leistung erforderlichen Maße, Höhen, Achsen, Gefälle, Leitungsanschlüsse, Aussparungen und Einbauteile mit den freigegebenen Unterlagen und den örtlichen Verhältnissen abzugleichen. Hierdurch wird keine über die vertraglich geschuldete Werk- und Montageplanung hinausgehende Planungsverantwortung auf den AN übertragen.
Plan- und Unterlagengrundlagen dieser Ausschreibung
HINWEIS Die Herstellung der Fliesenbeläge sind nach den finalen Fliesenspiegeln auszuführen. Demzufolge können die Massen und Flächen in der Ausführung noch geringfügig abweichen.
HINWEIS
02 Baustelleneinrichtung
02
Baustelleneinrichtung
02.__.0010 Baustelleneinrichtung Einrichten der Baustelle mit allen zur Ausführung der zu erbringenden Leistungen erforderlichen Geräten und Maschinen, insofern diese nicht in die jeweilige Leistungsposition einkalkuliert werden können, sowie die je nach Personaleinsatz durch die Gewerbeaufsicht erforderlichen Sozialeinrichtungen.
Im Preis enthalten sind diesbezügliche Transporte, Aufbau und Vorhaltung für den Leistungszeitraum.
Es dürfen nur nach DGUV V3 geprüfte Kabel und Elektrogeräte eingesetzt werden um die Einhaltung der DIN VDE 0701-0702 sicherzustellen.
erforderliche Gerüste, Stiege, etc. bis Bearbeitungshöhe 3,65m sind einzukalkulieren!
02.__.0010
Baustelleneinrichtung
1,00
psch
02.__.0020 Restfeuchtemessung Messung der Restfeuchte (Belegreife) an den vom Estrichleger markierten Messstellen.
Estrichart: Zementestrich.
Messverfahren: Calciumcarbid-Methode (CM-Messung) gemäß BEB-Merkblatt.
Zulässiger Grenzwert für Belegreife: ≤ 0,5 CM-% (unbeheizt) bzw. ≤ 0,3 CM-% (beheizt / mit Fußbodenheizung).
Leistungsumfang:
Durchführung der CM-Messung an den markierten Messstellen
Dokumentation der Messergebnisse in einem Messprotokoll (Messstelle, Datum, Uhrzeit, gemessener CM-%-Wert, Grenzwert, Ergebnis: belegreif / nicht belegreif)
Übergabe des unterzeichneten Messprotokolls an die Bauleitung vor Beginn der Bodenbelagsarbeiten
Die Anzahl der Messstellen wird durch den Estrichleger festgelegt und auf dem Grundriss eingezeichnet.
02.__.0020
Restfeuchtemessung
3,00
Stk
03 Untergrund vorbereiten
03
Untergrund vorbereiten
03.__.0010 Randdämmstreifen abschneiden Abschneiden der überstehenden Randdämmstreifen nach Erhärtung des Calciumsulfat-Fließestrichs und Erreichen der Belegreife.
Leistungsumfang:
Bündig-Abschneiden des Randdämmstreifens an der Oberkante Fertigfußboden (OK FFB)Sauberes, geradliniges Schnittbild ohne Beschädigung des Estrichs oder angrenzender BauteileKehrgut aufnehmen und ordnungsgemäß entsorgenDie Arbeit erfolgt raumweise nach Freigabe durch die Bauleitung.
03.__.0010
Randdämmstreifen abschneiden
100,00
lfm
03.__.0020 CEM-Estrichfläche absaugen und grundieren Industrielles Absaugen der Zement-Estrichfläche zur Entfernung von Schleifstaub und losem Material als Vorbereitung für Grundierung und Spachtelarbeiten.
Leistungsumfang:
Vollflächiges Absaugen, insbesondere Randbereiche und Fugen, mit geeignetem Industriesauger (HEPA-Filter)
Beseitigung von Schleifstaub, losen Partikeln und Verunreinigungen
Entsorgung des Saugguts
Vollflächiges Grundieren der belegreif gemessenen Zement-Estrichfläche als Haftbrücke und Porenversiegelung für nachfolgende Spachtel- und Belagsarbeiten.
Leistungsumfang:
Auftrag einer für Zement-Estriche geeigneten Dispersionsgrundierung (z.B. auf Basis PU oder Epoxid), Eignung gemäß Herstellernachweis
Vollflächiger, gleichmäßiger Auftrag per Rolle oder Besen
Einhaltung der Verarbeitungs- und Trocknungszeit gemäß Herstellervorgabe vor dem nächsten Arbeitsgang
Verbrauch und Produkt sind der Bauleitung zu dokumentieren (Lieferschein, Technisches Merkblatt)
angebotenes Produkt Grundierung:
Trockenzeit Grundierung:
03.__.0020
CEM-Estrichfläche absaugen und grundieren
70,00
m²
03.__.0030 Ausgleichsspachtelung, bis 10 mm Dicke Vollflächige Ausgleichsspachtelung auf grundiertem Zement-Estrich zum Höhenausgleich von Unebenheiten und zur Herstellung einer ebenen, belagsfähigen Oberfläche.
Leistungsumfang:
Auftrag einer geeigneten, pumpfähigen oder handverarbeitbaren Ausgleichsmasse (zement- oder calciumsulfatbasiert, systemkompatibel mit Grundierung)
Schichtstärke bis max. 10 mm, bei größeren Unebenheiten ggf. mehrlagig nach Herstellervorgabe
Ebenheitstoleranzen nach DIN 18202, Tabelle 3, Zeile 4 (Bodenbeläge): Stichmaß ≤ 2 mm unter 2-m-Latte
Vollständiges Aushärten vor dem nächsten Arbeitsgang
Entsorgung von Verschnitt und Restresten
Untergrundvoraussetzung: Grundierung ausgehärtet und abgenommen.
03.__.0030
Ausgleichsspachtelung, bis 10 mm Dicke
5,00
m²
03.__.0040 Feinspachtelung, 1-3 mm Dicke Vollflächige Feinspachtelung auf abgebundener Ausgleichsspachtelung zur Herstellung einer glatten, porenfreien und belagsreifen Oberfläche für PVC-Bodenbelag.
Leistungsumfang:
Auftrag einer geeigneten Feinspachtelmasse (systemkompatibel, für elastische Bodenbeläge geeignet)
Schichtstärke 1–3 mm
Oberfläche glatt, frei von Kratzern, Poren, Graten und Absätzen
Ebenheitstoleranzen nach DIN 18202, Tabelle 3, Zeile 4: Stichmaß ≤ 2 mm unter 2-m-Latte
Anschleifen und Entstauben der Oberfläche nach Aushärtung, sofern erforderlich
Freigabe der Fläche durch die Bauleitung vor Belagverlegung
Hinweis: Feinspachtelung gilt als Übernahmevoraussetzung für das Folgegewerk (Bodenbelag). Abnahme der Unterlage ist zu protokollieren.
angebotenes Produkt Spachtelmasse:
Trockenzeit Feinspachtelung:
03.__.0040
Feinspachtelung, 1-3 mm Dicke
70,00
m²
03.__.0050 Bodenabdichtung W1-I auf Zementestrich, vollflächig Herstellen einer vollflächigen Verbundabdichtung der Beanspruchungsklasse W1-I gemäß DIN 18534 auf vorhandenem, grundiertem Zementestrich (CT) in Nassräumen (Sanitärbereiche).
Beanspruchungsklasse: W1-I (mäßige Wassereinwirkung, Innenbereich) gemäß DIN 18534-1.
Untergrundvorbereitung:
Untergrund muss sauber, tragfähig, rissfrei, frei von Schmutz, Öl und Trennmitteln sein
Untergrund ist vor Auftrag der Abdichtung vollflächig zu grundieren; geeignetes Grundiermittel gemäß Herstellersystem verwenden
Feuchtegehalt des Estrichs: ≤ 2,0 CM-% (Zementestrich)
Abdichtungsaufbau (Verbundabdichtung):
Abdichtungssystem: flüssig zu verarbeitender Abdichtungsstoff (AIV-F) gemäß DIN 18534-3 oder Abdichtungsstoff für Verbundabdichtungen (AIV-D) gemäß DIN 18534-4
Auftrag in mindestens 2 Lagen (Kreuzlagen), vollflächig, ohne Lücken oder Fehlstellen
Mindesttrockenschichtdicke gemäß Herstellerangabe, mindestens jedoch 1,0 mm
Einlegen von Dichtband / Systemvlies in Ecken, Anschlüssen und Übergängen gemäß Herstelleranforderung
Überlappung der einzelnen Lagen gemäß Herstellervorgabe
Ausführung:
Verarbeitung ausschließlich mit vom Hersteller empfohlenen Systemkomponenten
Einhaltung der Trocken- und Abbindezeiten zwischen den Lagen gemäß Herstellervorgabe
Schutz der frischen Abdichtung vor vorzeitiger Durchfeuchtung, mechanischer Beschädigung und Frost
Abdichtung ist auf Dichtheit zu prüfen (Sichtprüfung / Wasserstandsprobe nach Herstellervorgabe)
Leistungsumfang:
Vollflächiges Liefern und Aufbringen des Abdichtungssystems inkl. Grundierung
Einbringen von Dichtband in alle Flächenanschlüsse (Wand-Boden-Übergang, Dehnungsfugen)
Dokumentation: Produktdatenblatt, Lieferschein und Schichtdickennachweis an Bauleitung übergeben
Norm / Regelwerk: DIN 18534 (Teile 1, 3 und 4), ZDB-Merkblatt „Verbundabdichtungen“, DIN EN 14891.
Angebotenes Abdichtungssystem / Hersteller:
Trockenschichtdicke des angebotenen Systems:
03.__.0050
Bodenabdichtung W1-I auf Zementestrich, vollflächig
70,00
m²
03.__.0060 Randanschluss mit Aufkantung, W1-I, h = 15 cm Herstellen von Randanschluss-Abdichtungen mit Aufkantung an Wänden, Türzargen, Installationsschächten und sonstigen aufgehenden Bauteilen als Teil der Verbundabdichtung W1-I gemäß DIN 18534.
Beanspruchungsklasse: W1-I (mäßige Wassereinwirkung, Innenbereich).
Aufkantungshöhe: mindestens 150 mm ab Oberkante Fertigfußboden (OK FFB), gemäß DIN 18534-1 Abschnitt 5.
Ausführung:
Vollflächiger Auftrag des Abdichtungssystems (systemgleich mit Flächenabdichtung) am aufgehenden Bauteil bis zur festgelegten Aufkantungshöhe (≥ 15 cm ab OK FFB)
Einlegen von Systemdichtband (Gewebe- oder Vliesstreifen) im Wand-Boden-Übergang (Kehle) als verstärkende Einlage
Dichtband vollflächig in die Abdichtungslage einbetten, ohne Hohlräume oder Falten
An Ecken (Innen- und Außenecken) Eckdichtmanschetten oder Dichtband-Zuschnitt einlegen
Oberkante der Aufkantung mit geeignetem Abschlussprofil oder umlaufender Silikonfuge (neutral vernetzend) gegen Hinterläufigkeit sichern
Anschluss an Türzargen, Rohrdurchführungen und Einbauteile dicht und nahtlos ausführen
Materialien: Systemkompatibles Dichtband (mind. 10 cm Breite), Eckdichtmanschetten, Abdichtungsmasse systemgleich zur Flächenabdichtung.
Leistungsumfang:
Liefern und Aufbringen der Randabdichtung inkl. Dichtband, Eckmanschetten und Abschlussprofil
Dokumentation (Fotonachweis der fertig ausgeführten Aufkantungen vor Überputz oder Belagsverlegung)
Norm / Regelwerk: DIN 18534-1 (Abschnitt 5 – Aufkantungshöhen), ZDB-Merkblatt „Verbundabdichtungen“, DIN EN 14891.
03.__.0060
Randanschluss mit Aufkantung, W1-I, h = 15 cm
100,00
lfm
03.__.0070 Rohrdurchführung abdichten, W1-I Herstellen einer dauerhaft wasserdichten Abdichtung an Rohrdurchführungen und Einbauteilen (z.B. Bodenabläufe, Installationsrohre, Befestigungsanker) als Teil der Verbundabdichtung W1-I gemäß DIN 18534.
Beanspruchungsklasse: W1-I (mäßige Wassereinwirkung, Innenbereich).
Ausführung:
Verwendung von systemkompatiblen Manschetten, Dichtmanschetten oder Kragen (passend zum Rohrdurchmesser, aus dem Abdichtungssystem des Herstellers)
Untergrundvorbereitung an der Durchführung: Flansch oder Rohr fettfrei und sauber
Dichtmanschette vollflächig in die Abdichtungsebene einbetten (überlappt mit Flächenabdichtung, mind. 5 cm Überlappung)
Nachbearbeitung mit Abdichtungsmasse (systemgleich) für lückenlose Anbindung
Einbauteile mit DALLMER-Dichtmanschetten oder gleichwertigen Systemkomponenten anschließen
Abschluss an Rohren: umlaufende elastische Dichtstoffnaht (neutrales Silikon) an der Oberkante der Manschette
Leistungsumfang je Einheit:
Liefern und Einbau einer Dichtmanschette inkl. Abdichtungsanschluss und Silikon-Abschlussfuge
Fotonachweis je Durchführung vor Überdeckung
Norm / Regelwerk: DIN 18534-1, ZDB-Merkblatt „Verbundabdichtungen“, Herstellersystemzulassung.
03.__.0070
Rohrdurchführung abdichten, W1-I
1,00
Stk
04 Bodenfliesen
04
Bodenfliesen
04.__.0010 Bodenfliesen Liefern und vollflächiges Verlegen von keramischen Bodenfliesen, Format 60 x 60 cm, Rutschhemmung R10 gemäß DIN 51130, nach dem zeichnerisch festgelegten Fliesenspiegel.
Material:
Rutschhemmklasse R10 gemäß DIN 51130
Farbe, Oberfläche und Hersteller gemäß Bemusterung / Freigabe Bauleitung
bemustertes Material:
Keramundo Newcon "creme matt"
Klebematerial:
Zement-Flexklebemörtel C2 TE S1 oder S2 gemäß DIN EN 12004 (verformungsfähig, verlängerte Offenzeit)
Systemkompatibel mit vorhandener Verbundabdichtung W1-I
angebotenes Produkt:
Verlegung:
Verlegung exakt nach gezeichnetem Fliesenspiegel (Achse, Ausrichtung, Versatz)
Fugenbreite: 3 mm, gleichmäßig, geradlinig
Sauberes Einhalten von Rand- und Feldfugen gemäß ZDB-Merkblatt „Bewegungsfugen“
Ebenheit nach DIN 18202, Tabelle 3, Zeile 6: Stichmaß ≤ 2 mm unter 4-m-Latte
Schneiden der Fliesen mit Nass-Trennschleifer, saubere Schnittkanten
Verlegetemperatur: +5 °C bis +30 °C; Fliesen und Untergrund vor Verlegung akklimatisieren
Verfugung:
Fugenmörtel: zementär, CG 2 WA gemäß DIN EN 13888 (wasserabweisend, abriebfest)
Farbe: steingrau (gemäß Bemusterungsfreigabe)
Verfugung nach vollständiger Erhärtung des Klebemörtels (mind. 24 h bzw. gemäß Herstellervorgabe)
Fugenmörtel vollständig in die Fugen einarbeiten; Hohlräume und Poren sind unzulässig
Fugenoberfläche: dicht, glatt, gleichmäßig tief, ohne Risse oder Ausbrüche
Fliesenoberfläche sofort nach Anziehen des Fugenmörtels sorgfältig reinigen (kein Zementschleier)
Leistungsumfang:
Liefern und Verlegen der Fliesen inkl. Klebematerial, Verfugung und Grundreinigung
Anliefern, Lagern, Zuschnitte und Entsorgung von Verschnitt und Verpackung
Übergabe Verlegeprotokoll (Chargen-Nr., CM-Messung, Produktdatenblätter) an Bauleitung
Norm / Regelwerk: DIN 18352 (VOB/C), DIN 18157, DIN EN 14411, DIN EN 12004, DIN EN 13888, DIN 18202, DIN 51130, ZDB-Merkblätter.
04.__.0010
Bodenfliesen
70,00
m²
04.__.0020 Hohlkehlsockel, liegend Liefern und Verlegen von liegenden Hohlkehlsockelfliesen, Format 30 x 10 cm, umlaufend an allen aufgehenden Bauteilen, inkl. Silikonfuge im Übergang zur Bodenfläche.
Material:
Keramische Hohlkehlsockelfliese, liegend, Format 30 x 10 cm, eingeformter Viertelkreis-Radius
Oberfläche und Farbe passend zur Bodenfliese gemäß Bemusterung / Freigabe Bauleitung
Klebematerial:
wie in Vorposition
Verlegung:
Umlaufende Verlegung an allen Wandanschlüssen
Fugenbreite: 3 mm, gleichmäßig, auf Bodenfugenraster abgestimmt
Fugenanschluss an Bodenfliese: sauber, höhengleich, nach Fliesenspiegel
Schnitte an Innen- und Außenecken sowie Durchdringungen mit Nassschnitt ausführen
Verfugung:
Fugenmörtel: zementär, CG 2 WA gemäß DIN EN 13888 (wasserabweisend)
Farbe: steingrau, systemgleich Bodenfliese
Silikonfuge (Übergang Hohlkehlsockel – Wandfläche):
Umlaufende elastische Silikonfuge als Dehn- und Anschlussfuge im Übergang Sockelkehlfliese zur Wandfläche
Dichtstoff: Sanitär-Silikon, neutral vernetzend, schimmelresistent (fungizid ausgerüstet), Farbe steingrau gemäß Bemusterung
Fugenbreite ca. 5–8 mm, gleichmäßig, ohne Unterbrechungen oder Lufteinschlüsse
Untergrund vor Silikonauftrag sauber, trocken, fettfrei; ggf. Haftprimer gemäß Herstellervorgabe
Leistungsumfang:
Liefern und Verlegen der Hohlkehlsockelfliesen inkl. Klebemörtel, Verfugung, Silikonfuge und Grundreinigung
Zuschnitte, Entsorgung von Verschnitt und Verpackung
Norm / Regelwerk: DIN 18352 (VOB/C), DIN 18157, DIN EN 12004, DIN EN 13888, DIN EN ISO 11600, ZDB-Merkblatt „Hohlkehlsockel und Sockelfliesen“, ZDB-Merkblatt „Bewegungsfugen“.
04.__.0020
Hohlkehlsockel, liegend
110,00
lfm
04.__.0030 Silikonfuge, Bodenbelag an Stahlumfassungszarge Herstellen einer dauerhaft elastischen Silikonfuge im Anschlussbereich zwischen dem verlegten keramischen Bodenbelag und einer Stahl-Umfassungszarge als Dehn- und Anschlussfuge.
Ausführung:
Fugenmaterial: Sanitär-Silikon, neutral vernetzend, schimmelresistent (fungizid ausgerüstet), Farbe steingrau gemäß Bemusterungsfreigabe
Fugenbreite ca. 5–8 mm; Fugengeometrie gemäß DIN EN ISO 11600 (Tiefe ≤ Breite, Verhältnis 1:1 bis 1:0,5)
Silikon gleichmäßig einspritzen, mit Fugenzieher sauber abziehen
Kreppband sofort nach Abzug entfernen
Mindestabbindezeit vor Belastung gemäß Herstellervorgabe einhalten
Leistungsumfang:
Fugenreinigung und Vorbereitung
Liefern und Einbringen des Silikons inkl. sauberem Abzug und Nachbearbeitung
Entsorgung von Materialresten und Abklebeband
Norm / Regelwerk: DIN 18352 (VOB/C), DIN EN ISO 11600, ZDB-Merkblatt „Bewegungsfugen in Bekleidungen und Belägen aus Fliesen und Platten“.
04.__.0030
Silikonfuge, Bodenbelag an Stahlumfassungszarge
1,00
Stk
05 Wandfliesen
05
Wandfliesen
05.__.0010 Gipskartonuntergrund reinigen und grundieren Vorbereiten der Gipskartonplatten als Untergrund für die nachfolgende Wandfliesenverlegung durch Reinigung und Grundierung.
Reinigung:
Entfernen von Staub, losen Partikeln, Schmutz, Fett und sonstigen Verunreinigungen von der Gipskartonoberfläche
Grundierung:
Vollflächiger Auftrag einer für Gipskarton geeigneten Tiefengrundierung (z.B. Dispersionsgrundierung auf Kunstharzbasis) als Haftbrücke und Saugausgleich
Auftrag per Rolle oder Pinsel, gleichmäßig und ohne Fehlstellen
Einhaltung der Verarbeitungs- und Trocknungszeiten gemäß Herstellervorgabe vor Beginn der Verlegearbeiten
Verbrauch und Produkt sind der Bauleitung zu dokumentieren (Lieferschein, Technisches Merkblatt)
Hinweis: Die Gipskartonplatten müssen für die Nassbeanspruchung geeignet sein (imprägnierte GKI- bzw. GKBI-Platten gemäß DIN 18180). Die Untergrundprüfung ist zu protokollieren.
angebotenes Produkt Grundierung:
Trockenzeit Grundierung:
Norm / Regelwerk: DIN 18352 (VOB/C), ZDB-Merkblatt „Keramische Fliesen und Platten auf Trockenbaukonstruktionen“, DIN 18180.
05.__.0010
Gipskartonuntergrund reinigen und grundieren
130,00
m²
05.__.0020 Wandfliesen weiß matt 30x60 cm auf Gipskarton Liefern und vollflächiges Verlegen von keramischen Wandfliesen, Format 30 x 60 cm, weiß matt, auf vorbereiteten und grundierten Gipskartonplatten, nach dem zeichnerisch festgelegten Fliesenspiegel.
Material:
Keramische Wandfliese, Format 30 x 60 cm, weiß, matt, Gruppe BIII gemäß DIN EN 14411
Farbe, Oberfläche und Hersteller gemäß Bemusterung / Freigabe Bauleitung
bemustertes Produkt: Ice white, matt
angebotenes Produkt:
Klebematerial:
Dispersionsklebstoff oder Zement-Flexklebemörtel C2 TE gemäß DIN EN 12004, geeignet für Gipskartonuntergrund
Systemkompatibel mit vorhandener Grundierung; Eignung für GK-Untergrund gemäß Herstellerfreigabe nachweisen
angebotenes Produkt Klebemörtel:
Verlegung:
Verlegung exakt nach gezeichnetem Fliesenspiegel (Achse, Ausrichtung, Versatz)
Fugenbreite: 2 mm, gleichmäßig, geradlinig
Vollflächige Verklebung (back-buttering) gemäß ZDB-Merkblatt, kein Hohllagenbetrieb
Sauberes Einhalten von Rand- und Feldfugen gemäß ZDB-Merkblatt „Bewegungsfugen“
Ebenheit nach DIN 18202, Tabelle 3, Zeile 6: Stichmaß ≤ 2 mm unter 2-m-Latte
Schneiden der Fliesen mit Nass-Trennschleifer, saubere Schnittkanten
Verlegetemperatur: +5 °C bis +30 °C
Verfugung:
Fugenmörtel: zementär, CG 2 WA gemäß DIN EN 13888 (wasserabweisend, abriebfest)
Farbe: steingrau, systemgleich zur Fliesenfarbe (gemäß Bemusterungsfreigabe)
Verfugung nach vollständiger Erhärtung des Klebemörtels (mind. 24 h bzw. gemäß Herstellervorgabe)
Fugenmörtel vollständig in die Fugen einarbeiten; Hohlräume und Poren sind unzulässig
Fugenoberfläche: dicht, glatt, gleichmäßig tief, ohne Risse oder Ausbrüche
Fliesenoberfläche sofort nach Anziehen des Fugenmörtels sorgfältig reinigen (kein Zementschleier)
Leistungsumfang:
Liefern und Verlegen der Fliesen inkl. Klebematerial, Verfugung und Grundreinigung
Anliefern, Lagern, Zuschnitte und Entsorgung von Verschnitt und Verpackung
Norm / Regelwerk: DIN 18352 (VOB/C), DIN 18157, DIN EN 14411, DIN EN 12004, DIN EN 13888, DIN 18202, ZDB-Merkblatt „Keramische Fliesen und Platten auf Trockenbaukonstruktionen“, ZDB-Merkblätter „Bewegungsfugen“ und „Dünnbettmörtel“.
05.__.0020
Wandfliesen weiß matt 30x60 cm auf Gipskarton
130,00
m²
05.__.0030 Silikoneckfuge, senkrecht, steingrau Herstellen einer dauerhaft elastischen Silikoneckfuge, senkrecht, im Anschlussbereich zwischen zwei aneinanderstoßenden Wandfliesenflächen (Innenecke).
Ausführung:
Fugenmaterial: Sanitär-Silikon, neutral vernetzend, schimmelresistent (fungizid ausgerüstet), Farbe steingrau gemäß Bemusterungsfreigabe
Fugenbreite ca. 5 mm; Fugengeometrie gemäß DIN EN ISO 11600 (Tiefe ≤ Breite, Verhältnis 1:1 bis 1:0,5)
Untergrund vor Silikonauftrag sauber, trocken, fettfrei; ggf. Haftprimer gemäß Herstellervorgabe
Beidseitiges Abkleben der Fliesenkanten mit Kreppband zur Erzielung einer exakten, geraden Fugenoptik
Silikon gleichmäßig und blasenfrei einspritzen, mit Fugenzieher exakt und sauber abziehen
Kreppband unmittelbar nach dem Abziehen entfernen
Mindestabbindezeit vor Belastung gemäß Herstellervorgabe einhalten
Leistungsumfang:
Fugenreinigung und Vorbereitung, Abkleben der Kanten
Liefern und Einbringen des Silikons inkl. sauberem, exaktem Abzug und Nachbearbeitung
Entsorgung von Materialresten und Abklebeband
Norm / Regelwerk: DIN 18352 (VOB/C), DIN EN ISO 11600, ZDB-Merkblatt „Bewegungsfugen in Bekleidungen und Belägen aus Fliesen und Platten“.
05.__.0030
Silikoneckfuge, senkrecht, steingrau
52,00
lfm
05.__.0040 Kantenschutzprofil Alu rund, ausspringende Ecken Liefern und Einbauen von Kantenschutzprofilen aus Aluminium, rund, an ausspringenden Ecken (Außenecken) im Wandfliesenbereich.
Material:
Kantenschutzprofil Aluminium, Rundprofil (Viertelkreis), farbbeschichtet in Standardfarbe
Profilhöhe/-schenkel abgestimmt auf die tatsächliche Fliesenstärke (inkl. Kleberbett), gemäß Fliesenstärke der verwendeten Wandfliesen
Ausführung:
Einbau der Profile bündig mit der Fliesenoberkante an allen ausspringenden Ecken (Außenecken) der Wandfliesenflächen
Profil im Klebebett der angrenzenden Fliesen fixieren, lot- und fluchtgerecht ausrichten
Gehrungsschnitte an Profilkreuzungen bzw. -übergängen sauber und passgenau ausführen
Anschluss der Fliesenfugen an das Profil gemäß Fugenbild der Fläche (Fugenbreite gemäß Vorposition)
Profile fest, spaltfrei und ohne Verwerfungen einbauen
Leistungsumfang:
Liefern und Einbauen der Kantenschutzprofile inkl. Zuschnitt und Befestigung
Entsorgung von Verschnitt und Verpackung
Norm / Regelwerk: DIN 18352 (VOB/C), DIN 18157, ZDB-Merkblatt „Keramische Fliesen und Platten auf Trockenbaukonstruktionen“.
05.__.0040
Kantenschutzprofil Alu rund, ausspringende Ecken
12,00
lfm
05.__.0050 Alu-L-Profil, Abschlusskante bei halbhohen Wandfliesen Liefern und Einbauen von Abschlussprofilen aus Aluminium (L-Profil) als oberer Fliesenabschluss bei halbhohen Wandfliesenflächen.
Material:
Abschlussprofil Aluminium, L-Profil, pulverbeschichtet in Standardfarbe gemäß Herstellerprogramm
Profilschenkel abgestimmt auf die tatsächliche Fliesenstärke (inkl. Kleberbett)
Ausführung:
Einbau der Profile umlaufend an der Oberkante der halbhohen Wandfliesenflächen
Profil im Klebebett der angrenzenden Fliesen fixieren, waagrecht und fluchtgerecht ausrichten
Gehrungsschnitte an Ecken und Übergängen sauber und passgenau ausführen
Anschluss der Fliesenfugen an das Profil gemäß Fugenbild der Fläche
Profile fest, spaltfrei und ohne Verwerfungen einbauen
Leistungsumfang:
Liefern und Einbauen der Abschlussprofile inkl. Zuschnitt und Befestigung
Entsorgung von Verschnitt und Verpackung
Norm / Regelwerk: DIN 18352 (VOB/C), DIN 18157, ZDB-Merkblatt „Keramische Fliesen und Platten auf Trockenbaukonstruktionen“.
05.__.0050
Alu-L-Profil, Abschlusskante bei halbhohen Wandfliesen
E
110,00
lfm
06 Stundenlohnarbeiten
06
Stundenlohnarbeiten
Grundsätze Stundenlohnarbeiten werden von der Bauleitung
gesondert angeordnet und dürfen erst nach schriftlicher
Auftragserteilung durchgeführt werden. Nicht schriftlich
angeordnete Stundenlohnarbeiten werden nicht vergütet.
Bei Stundenlohnarbeiten sind auf besonderen Berichten
die Leistungen täglich aufzuführen und von der Bauleitung
bestätigen zu lassen.
Die Stundenlohnsätze sind einschl. aller Leistungszulagen,
Lohnnebenkosten, Auslösungen, Fahrgelder und dergl. anzugeben.
Die Materialkosten sind einschl. aller Transportkosten frei
Verwendungsstelle abgeladen anzugeben.
Auf den Stundenlohnberichten sind die Namen und die genauen
Berufsbezeichnungen anzugeben. Die Personalqualifikation ist entsprechend der auszuführenden Leistungen einzuteilen.
Auf den Stundenlohnberichten sind die ausgeführten Arbeiten
detailliert zu beschreiben. Einschl. Uhrzeit mit Beginn und
Ende, verbrauchtes Material, genutzte Werkzeuge/Maschinen usw.
Des Weiteren gelten die Vorgaben nach VOB/B §15
Grundsätze
06.__.0010 Facharbeiter Stundenlohnarbeiten Facharbeiter
nach den Grundsätzen
06.__.0010
Facharbeiter
1,00
h
06.__.0020 Bauhelfer Stundenlohnarbeiten Bauhelfer
nach den Grundsätzen
06.__.0020
Bauhelfer
1,00
h