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Kalkulationsangebot einreichen
bis
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Leistungsverzeichnis
OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
16 Fertigteile
16
Fertigteile
Soweit in Vorbemerkungen oder Positionstexten nicht an
ders angegeben, gelten für alle Leistungen dieser Grupp
e folgende Regelungen:
1. Leistungsumfang / einzukalkulierende Leistungen
Die Leistungen des Auftragnehmers enthalten die fertige
Montage der Stahlbetonfertigteil- konstruktion genau a
usgerichtet, ohne bauseitige Hilfe, einschließlich Mont
ageverbänden, Kippsicherungen oder anderen Hilfskonstru
ktionen für den Bauzustand, einschließlich des erforder
lichen Betonvergusses von Taschen, Nuten, Stößen, etc.
an Fertigteil-Verbindungen sowie das Vergießen von Köch
ern. Die Stützen sind mit einem optischen Lot auszurich
ten.
Montagelager, Verschraubarbeiten der Bewehrungsstöße, e
rforderliche Abschalungen im Vergussbereich, Herstellen
von rauhen Anschlußflächen mittels Trapezleisten, fach
gerechtes Vergießen von Fugen, Auspressen von Hüllrohre
n der Knotenausbildungen, eventuelles Verschweißen von
Auflager- und Befestigungspunkten sowie Montagebewehrun
gen und alle für die Montage erforderlichen Hilfsmittel
sind in die Einheitspreise einzurechnen.
2. Transport und Montage
Der Transport, eventuelle Zwischenlagerung und die Mont
age von vorgefertigten Bauteilen, Verpackung bzw. Verwa
hrung sowie Be- und Entladen der Fahrzeuge ist in jedem
Fall in die Einheitspreise einzukalkulieren. Das Trans
portrisiko trägt der Auftragnehmer, d.h. es werden nur
endgültig eingebaute Bauteile abgenommen und vergütet.
Ersatzlieferungen für Produkte mit Transport oder Monta
geschäden gehen zu Lasten des Auftragnehmers, ebenso Sc
häden, die dabei Dritten gegenüber entstehen können.
Verhandlungen mit der Verkehrspolizei wegen eventuell a
nfallender Spezialtransporte führt allein der Auftragne
hmer.
3. Schalung/Oberfläche
Die geschalten Sichtoberflächen werden mit wassersperre
nden Schalungen (aus Stahl, Kunststoff oder oberflächen
vergüteten, mehrschichtigen Platten) für normale gestal
terische Anforderungen gemäß Klasse SB2 (S2A/F2) herges
tellt. Die Einfüllseite ist geglättet, bei Deckenelemen
ten waagrecht abgezogen und überrieben. Die Fugen von H
ohlwandelementen/Doppelwandelementen sind mit geeignete
n V-Förmigen Schalungselementen abzuschalen, sodass ein
e Schattenfuge entsteht.
4. Stahlbetonbewehrung
Stahlbetonbewehrung für Fertigbetonteile, ohne Untersch
ied des Durchmessers und der Einzellänge, liefern, bieg
en, stricken und plangemäß verlegen. Nach dieser Positi
on werden sämtliche Bewehrungen, soweit im Text der Lei
stungsbeschreibung nicht eigens auf Beigabe der Bewehru
ng verwiesen ist, verrechnet. Für die Abrechnung gelten
die theoretischen Stahlgewichte, die Verrechnung erfol
gt nach Stahlauszugslisten.
Überlängen, Walztoleranzen, Verschnitte und statisch ni
cht erforderliche Hilfsbewehrungen (Bindedraht usw.) si
nd in die Einheitspreise einzurechnen. Sämtliche Bewehr
ungsprodukte müssen eine Zertifizierung aufweisen und m
it dem Einbauzeichen gekennzeichnet sein.
Die planmäßig gebogene verlegte Bewehrung ist von Schal
ungsöl freizuhalten und bei den Sichtflächen nicht nur
die entsprechende Betonüberdeckung einzuhalten, sondern
auch durch geeignete Arbeitsmethoden dafür zu sorgen,
daß sich die Stahlbewehrung nicht abzeichnet (Schwindri
sse udgl.). Bei allen Säulen sind nach Angabe der Bauau
fsicht an die Bewehrung verzinkte Bandeisen als Erdungs
anschluß anzuschweißen.
5. Betonierseite FT-Stützen
Die Betonierseite einer Stütze muß immer eine Schmalsei
te sein. Die Festlegung der Betonierseite (in der Regel
zur Außenwand gerichtet) erfolgt in Abstimmung mit dem
Planer.
6. Vergußmörtel
Bei biegesteifen Knoten muss der Vergussmörtel für die
Fugen der Anschlusspunkte sowie der Auspressmörtel für
die Hüllwellrohre mindestens die Druckfestigkeit der an
zuschließenden Betonteile erreichen.
7. Öffnungen, Aussparungen
Das Herstellen von Öffnungen, Aussparungen, Schlitzen u
nd Nischen jeder Art wird nach gesonderten Positionen v
ergütet.
Betonkubaturen von Öffnungen größer 0,50 m2 Einzel -Ans
ichtsfläche, Nischen größer 0,10 m3 Einzelgröße und Sch
litze größer 0,10 m3 je Meter Länge sowie Schalungen vo
n Öffnungen größer 1,0 m2 Einzelausmaß und Schlitzen üb
er 25 cm Breite werden in Abzug gebracht.
8. Dreikantleisten
Alle Kanten sind an den sichtbar hervortretenden Stelle
n durch eingelegte Dreikantleisten 15 x 15 mm oder glei
ch wirksame Mittel zu brechen. Nur an Berührungsflächen
zweier Bauelemente ist eine scharfkantige, rechtwinkli
ge Ausführung zulässig, wenn nichts Gegenteiliges mit d
em AG vereinbart wurde.
9. Korrosionsschutz:
Alle korrosionsanfälligen Teile haben so tief zu liegen
und sind so auszugießen, dass ein späteres Ausrosten u
nterbleibt.
10. Lagerung von Fertigteilen
Falls aufgrund der örtlichen Verhältnisse eine Stapelun
g der Fertigteile notwendig ist, hat diese übersichtlic
h und statisch richtig zu erfolgen. Auf den Schutz von
Kanten ist besonders zu achten. Wegen der Gefahr der Fl
eckenbildung dürfen die Stapel nicht der Witterung ausg
esetzt werden und sind entsprechend abzudecken. Stark f
leckige Teile erfüllen nicht die Anforderungen an sicht
baren Beton und können von der Bauleitung zurückgewiese
n werden.
11. Serienproduktion
Die Stahlbetonelemente sind in einzelnen Positionen zus
ammengefasst.
Die einzelnen Elemente einer Position müssen nicht in a
llen Teilen identisch sein. Länge und Querschnitt der E
lemente, Lage, Größe, Art und Anzahl von Konsolen, Einb
auteilen und Ortbetonanschlüssen sowie die Bewehrung kö
nnen variieren.
Aus der Stückzahl der Elemente einer Position kann nich
t direkt auf einen Serienfaktor bei technischer Bearbei
tung oder Produktion geschlossen werden und berechtigt
den AN zu keinen Mehrkostenforderungen.
12. Maßtoleranzen
Für Maßtoleranzen (Maßabweichungen) gelten die in der D
IN 18203-1 angegebenen Maßtoleranzklassen.
13. Abmessungen Fertigteile:
Die in den einzelnen Positionen angegebenen Querschnitt
s und Längenabmessungen von Fertigteilen sind ungefähre
Angaben und können sich gemäß Detailprojekt ändern. Da
raus sind keine Mehrkosten einforderbar.
14. Stahleinbauteile für Fertigteil-Verbindungen
Stahleinbauteile, die zur Verbindung von Fertigteilkons
truktionen und Halbfertigteilkonstruktionen untereinand
er notwendig sind, unabhängig ob für Montagezwecke oder
für den Endzustand, werden nicht separat vergütet. Der
Auftragnehmer hat diese Einlegeteile in seiner Kalkula
tion in den jeweiligen Fertigteilen einzurechnen und zu
berücksichtigen.
Alle Einbauteile, die korrodieren können, sind einzubet
onieren oder in Edelstahl herzustellen.
Beispiele dafür sind:
- Befestigung vorgehängte Wandplatten an Stützen;
- Wandplatten (Doppelwände/Vollbetonwände/Sandwichwände
, ...) an Wandplatten untereinander (unabhängig evtl. S
cheibenwirkung);
- Wandplatten an Fertigteilstützen und/oder Fertigteilt
räger
- Dachbinder, Dachträger und Randträger an Stützen
- Balkenbefestigungen an Stützen oder Balken untereinan
der
- Treppenschachtwände und Liftschachtwände untereinande
r
- Verbindugen/Auflager zwischen Elementdecken/TT-Platte
n, Hohldielen oder anderen Fertigteildecken zu Trägern
und Wänden
- Verbindungen zwischen Vollfertigteilen und Halbfertig
teilen aller Art
- Ankerplatten oder Taschen für die Herstellung von Abs
chalungen von Halbfertigteilen
Einlegeteile, welche für Dritte notwendig sind (zum Bei
spiel Schienen für Trapezblechmontage oder Blechpaneele
der Außenwand) sowie statisch notwendige biegesteife A
nschlüsse zwischen Fertigteilen und dem Ortbeton (Peikk
o, Lenton, Seilschlaufen, Bewehrungsanschlussschienen)
werden separat vergütet.
15. Betongüte
Alle Beton- und Stahlbetonarbeiten sind mit Fertigbeton
laut den gültigen Normen auszuführen.
Für die Ausführung werden folgende Normen herangezogen:
- EN1992 (Eurocode 2)
- DIN EN 206-1 / DIN 1045-2 (Deutschland / Allgemeine P
rojekte)
- Anhang zum Eurocode ÖNORM EN206 (Österreichische Proj
ekte)
Sämtliche Kosten für Betonprüfungen und Eignungsnachwei
se, unabhängig von der Überwachungsklasse, sind in die
Einheitspreise einzurechnen.
16. Fassadenfugen aus Betonelementen bei vorgehängten F
assaden
Außenliegende Fassadenfugen müssen bei vorgehängten Fas
saden mit Hinterflüftungsebene in regelmäßigen Abstände
n Entwässerungsöffnungen (Druckausgleichs-, Entleerungs
- und Belüftungsöffnung (kurz: TDV-Öffnung) ) aufweisen
.
Die TDV-Öffnungen müssen so angebracht werden, dass Sch
witzwasser in ausreichendem Maße aus der Hinterlüftungs
ebene entweichen kann und es zu keinen Druckausgleichsp
roblemen in der Fassade kommt. Die Öffnung kann als übe
rlappende Verbindung oder mit TDV-Rohren ausgeführt wer
den. Die Dimensionierung ist an die Fugenbreite und die
Hinterlüftungsebene anzupassen. TDV-Rohre müssen aus w
iderstandsfähigem Kunststoff hergestellt sein und einen
Innendurchmesser von mindestens 8mm aufweisen.Rohrabsc
hnitte sind mit 45 Grad zu schneiden. Die Rohre müssen
geneigt nach außen/unten so verlegt werden, dass sie mi
ndestens 3mm über die Fugenmasse hinausragen. Die Länge
der Rohre muss so angepasst werden, dass der Kanal nic
ht verstopft wird und es zu einem Luftaustausch mit der
Hinterlüftungsebene kommen kann.
Soweit in Vorbemerkungen oder Positionstexten nicht an
16.10 Stützen
16.10
Stützen
16.12 Fertigteilunterzüge und Fertigteilträger
16.12
Fertigteilunterzüge und Fertigteilträger
16.31 DE - Armierung und Bewehrung für Fertigt
16.31
DE - Armierung und Bewehrung für Fertigt
16.50 Schraubverbindungen Fertigteil/Ortbeton
16.50
Schraubverbindungen Fertigteil/Ortbeton
17
17
17.08 Schraubverbindungen
17.08
Schraubverbindungen
17.41 Erdung in Fertigteilen
17.41
Erdung in Fertigteilen