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Leistungsverzeichnis
OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
Allgemeine Baubeschreibung Allgemeine Baubeschreibung
Der Auftraggeber, die Everllence SE Augsburg, plant im Auftrag der RheinEnergie AG den Bau einer Großwärmepumpenanlage in einer Leistungsklasse von ca. 150 MW für die thermische Erzeugung von Fernwärme in Köln Niehl.
Die Wärmequelle der Großwärmepumpe ist aus dem Rhein entnommenes Flusswasser. Das Heizkraftwerk (HKW) Niehl liegt im Stadtteil Köln-Niehl in Nähe zum Rhein. Südlich und westlich des Kraftwerksgeländes befinden sich jeweils Becken des Niehler Hafens, nördlich schließen sich eine Gasübernahmestation und weitere Industriebetriebe an, östlich liegen die Straße Am Mohlenkopf und das Cranach-Wäldchen parallel zum Rhein (Landschaftsschutzgebiet).
Die Planung und der Bau beinhalten ein schlüsselfertiges Kraftwerk mit allen Gebäuden, die zum Betrieb notwendig sind. Dazu zählen u.a. die Hauptgebäude wie Schaltanlagen- und Großwärmepumpengebäude GWP (UHX / UBA) mit einer Tanksiloanlage (UVM), Fernwärmepumpengebäude (ULR), Rohrbrücken (UMY), Transformatorenstände (UBE) und einer Entladetasse (UEH).
Die Geländehöhe +/- 0,0m wird mit 45,90 mNN angegeben. Laut Baugrundgutachten ist das Grundwasser im Bemessungszustand mit einem HHW gleich Geländeoberkante (GOK) zu berücksichtigen.
Bauwerke:
GWP-Gebäude - UHX / UBA
Es handelt sich um ein nicht unterkellertes Funktionsgebäude.
Bereich UHX Großwärmepumpengebäude
Bereich UBA Schaltanlagengebäude.
Abmessungen L / B / H
UHX ca. 68,15 / 27,9 / 14,5 m
UBA ca. 68,15 / 9,5 / 19,0 m
Das Schaltanlagengebäude ist eine 4 geschossige Stahlbetonkonstruktion inHohlwände und Elementdecken mit punkt- und linienförmig gelagerten Decken, Stahlbetonwänden und -stützen, die alle vertikalen und horizontalen Lasten auf die Stahlbetonbodenplatte leiten und über Großbohrpfähle in den Baugrund abtragen. Die Ortbetonwand angrenzend zu dem UHX-Bereich wird als Brandwand geplant mit Ortbetonlisenen zur Auflagerung der Hallenbinder.
Der UHX-Gebäudeteil wird mit Fertigteilstützen geplant, in die Hohlwandelemente eingesetzt und monolithisch mit den Stützen verbunden werden. Diese Bauweise gilt für die Außen- und innenliegenden Zwischenwände. Das Dachtragwerk wird mit Spannbetonhohlplatten, die auf Spannbetonbindern und Zwischenwänden auflagern geplant. Vertikale Lasten werden aus den Deckenplatten in die Spannbetonbinder und Zwischen- und Außenwände geleitet und über die Stahlbetonbodenplatte mittels Großbohrpfählen gegründet. Horizontale Lasten werden über die als Scheibe ausgebildete Deckenscheiben in die Außen-, Zwischenwände und über die Brandwand in den UBA-Gebäudeteil geleitet und über Großbohrpfähle mit Pfahlkopfbalken in den Baugrund abgetragen. Für die Auflagerung der Kranbahnträger werden an den Stahlbetonlisenen und Fertigteilstützen Stahlbetonkonsolen geplant.
Die Bodenplatte des UHX-Gebäudeteils wird als dichte Wanne mit Sockelaufkantung mit dem Ziel eines Löschwasserrückhaltevolumens und zusätzlichen WHG-Anforderungen geplant.
Allgemeine Baubeschreibung
Baulogistik Baulogistik
Ein Baulogistik Handbuch befindet sich in Vorbereitung und wird bis zum Beginn der Bauarbeiten an alle Bauunternehmer verteilt werden. Als Baustellenzufahrt des AN steht lediglich eine gepflasterte "Zufahrt 1" zur Verfügung (siehe Lageplan-Übersicht „11761780001-DRW-001--_UZC_Lageplan Rückbau Pflasterflächen_20250828.pdf„). Diese Zufahrt dient auch für zeitlich parallel stattfindende Bauarbeiten zum "Los 2" und wird gemeinsam mit anderen Bauunternehmern genutzt werden. Die gemeinsame Nutzung der Zufahrt ist zwischen den beauftragten AN zu koordinieren. Der hierfür notwendige Aufwand ist der Kalkulation zu diesem LV mit zu berücksichtigen. Information: Bei "Los 2" handelt es sich um einen weiteren Auftragnehmer des Endkunden (RheinEnergie AG), welcher Bauaktivitäten im Süd-Westen des Lageplans, auf den hellgrünen Flächen mit den Bezeichnungen „W0ULP“, „W0UAA“, „W0UAG“ und „W0UAB“ zur Flusswasserentnahme erbringt. Eine Zugangskontrolle zur Baustelle ist vorhanden. Baustrom- und Bauwasserversorgung sind eingerichtet und werden ab Übergabestelle zur Verfügung gestellt Ein gepflasterter Containerplatz steht zur Verfügung. Zur Überwachung der Baustellensicherheit wird vom AG ein SiGeKo beauftragt, siehe hierzu nachfolgend: "Erforderliche Nachweise des AN/Sicherheitsvorschriften"
Baulogistik
Bauspezifische Rahmenbedingungen Bauspezifische Rahmenbedingungen
Sämtliche Anlieferungen sowie das Personal sind mindestens 10 Kalendertage vor Ausführung bei der Bauleitung anzumelden.
Auf der Baustelle gilt die jeweils gültige Baustellenordnung. Die erforderliche persönliche Schutzausrüstung (PSA) ist durch den Auftragnehmer vorzuhalten und während des Aufenthalts auf der Baustelle zu tragen.
Die Baustelle weist beengte Platzverhältnisse auf. Dies ist bei Transport, Lagerung, Montage und Baustelleneinrichtung zu berücksichtigen und in die Kalkulation einzubeziehen.
Eine durchgehende Umfahrungsmöglichkeit für LKW-Verkehr kann nicht gewährleistet werden. Erforderliche Rangier- und Wendevorgänge sind durch den Auftragnehmer zu berücksichtigen.
Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten können Wartezeiten bei Anlieferung und Entladung nicht ausgeschlossen werden. Hieraus resultierende Aufwendungen sind in die Angebotspreise einzukalkulieren.
Anlieferungen sind grundsätzlich nur innerhalb der Zufahrtszeiten von 07:00 Uhr bis 17:00 Uhr zulässig. Lieferungen außerhalb dieser Zeiten bedürfen der vorherigen schriftlichen Zustimmung der Bauleitung.
Lagerflächen stehen auf der Baustelle nur in begrenztem Umfang zur Verfügung. Die Lieferungen sind daher bedarfsgerecht und abgestimmt auf den Baufortschritt zu takten. Ein Anspruch auf zusätzliche Lagerflächen besteht nicht.
Behinderungen aufgrund der beengten Baustellenlogistik sowie durch parallel tätige Auftragnehmer können nicht ausgeschlossen werden und sind bei der Ausführung zu berücksichtigen.
Es finden tägliche Toolboxmeetings statt. Diese werden zwingend vor Arbeitsbeginn durchgeführt und sind entsprechend einzukalkulieren.
Der Auftragnehmer hat die örtlichen und witterungsbedingten Randbedingungen bei seiner Arbeitsvorbereitung und Kalkulation zu berücksichtigen. Einschränkungen des Kranbetriebs aufgrund von Witterungseinflüssen begründen keinen Anspruch auf zusätzliche Vergütung oder Entschädigung.
Bauspezifische Rahmenbedingungen
02 Rohbauarbeiten
02
Rohbauarbeiten
02.04 Fertigteile/Halbfertigteile
02.04
Fertigteile/Halbfertigteile
02.05 Stahl- und Sonderzubehör Fertigteile/Halbfertigteile
02.05
Stahl- und Sonderzubehör Fertigteile/Halbfertigteile