Hauseingangsanlagen
Gustav-Adolf-Straße – 168 WE
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Leistungsverzeichnis

OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
allg. Angaben zum BV Allgemeine Angaben zum Objekt In der Gustav-Adolf-Straße 11, 13-14 / Tratzigerstraße 21 im Bezirk Hamburg-Wandsbek, Gemarkung Marienthal, ist der Neubau von drei mehrgeschossigen Wohngebäuden mit 168 freifinanzierten und geförderten Mietwohnungen geplant. Das Eckgrundstück wird von der Gustav-Adolf-Straße und der Tratzigerstraße begrenzt.  Gegenüber an der Gustav-Adolf-Straße befindet sich der ehemalige Güterbahnhof Wandsbek, sowie die Bahnstrecke Hamburg-Lübeck. Ab dem Jahr 2028 entsteht an der Ecke Gustav-Adolf-Str. / Bovestraße die neue S-Bahnstation „Bovestraße“, welche in ca. 3 min zu Fuß vom Neubau erreichbar sein wird. Auf dem Grundstück entstehen drei Gebäude auf einem gemeinsamen Untergeschoss mit Tiefgarage - der L-förmige Straßenriegel mit sechs Treppenhäusern und zwei Hofriegel mit jeweils zwei Treppenhäusern. In ihrer Geschossigkeit orientieren sich die Neubauten an der umliegenden Bebauung. Im Untergeschoss befinden sich die Nebenräume für Haustechnik, Fahrradstellplätze und Abstellraumflächen sowie die natürlich belüftete Tiefgarage mit insgesamt 86 PKW-Stellplätzen. Sie wird von der Gustav-Adolf-Straße über eine einspurige Rampe mit beidseitigem Schrammbord erschlossen. Das Garagentor befindet sich im Inneren des Gebäudes im Bereich der einspurigen Rampe. Ein- und Ausfahrt werden über Signalgeber an den entsprechenden Wartepositionen koordiniert. Die sechs Treppenhäuser im Straßenriegel (Bauteil C und D) werden von der Gustav-Adolf-Straße und der Tratzigerstraße erschlossen. An der Gustav-Adolf-Straße befindet sich sowohl die Tiefgarageneinfahrt, als auch der Hofzugang in den Innenhof, der gleichermaßen auch als Feuerwehrdurchfahrt genutzt wird. Pkw-Verkehr ist im Hofbereich nicht zulässig. Durch den Hofzugang führt auch die Erschließung zu den weiteren vier Treppenhäusern in den beiden Hofriegeln (Bauteil A und B). Die Treppenhäuser fünf und sechs an der Tratzigerstraße haben zusätzlich einen direkten Hofzugang. An der Gustav-Adolf-Straße ist der Gemeinschaftsraum angeordnet. Der Wohnungsmix bietet eine angemessene Durchmischung verschiedener Wohnungstypen und –größen und sichert ein vielfältiges Angebot. Es sollen 24 Ein-Zimmerwohnungen, 58 Zwei-Zimmerwohnungen, 47 Drei-Zimmerwohnungen, 33 Vier-Zimmerwohnungen und sechs Fünf-Zimmerwohnungen entstehen. Insgesamt umfassen die Gebäude 168 Wohneinheiten, die sich wie folgt verteilen: Im Straßenriegel 115 Wohnungen verteilt auf fünf Geschossen und in den beiden Hofriegeln jeweils 29 und 24 Wohnungen verteilt auf vier Geschossen. Die Wohn- und Essbereiche der Wohnungen sind überwiegend nach Süden und Westen ausgerichtet, ebenso wie die Terrassen, Balkone und Dachterrassen. Die meisten Wohnungen haben eine West-Ost-Ausrichtung. Die Wohnungen im Nordriegel und an den Eckpunkten der Hofriegel erhalten eine Nord-Süd-Ausrichtung. Im Nordriegel liegen die Dachterrassen des 4.Obergeschoss in Richtung Norden. Jede Wohnung ist mit einem Abstellraum ausgestattet. Zusätzliche Abstellräume befinden sich im Untergeschoss. Insgesamt 43 Wohnungen werden barrierefrei nutzbar und erreichbar ausgeführt. Diese verteilen sich auf neun von zehn Treppenhäusern. Die barrierefreie Erschließung aller Geschosse und Treppenhäuser ist durch den Aufzug gewährleistet. Die barrierefreien Wohnungen entsprechen den Vorgaben der HBauO §52 sowie den in der Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (VV TB) festgelegten Abschnitten der DIN 18040-2. So sind die Wohn- und  Schlafräume, ein Bad mit Toilette, die Küche sowie die Balkone barrierefrei im Sinne der DIN 18040-2 erreichbar. Die Fassaden des Straßenriegels zur Gustav-Adolf-Straße und Tratzigerstraße werden als Wärmedämmverbundsystem mit Klinkerriemchen ausgeführt. Es wird ein hellrotbunter Klinker im Farbspektrum rot/ rotbunt/ rotblau im Format NF oder DF verbaut. Als Verband wird ein wilder Verband hergestellt. Zur Gliederung der Fassade wird ein eingeschossiger bis zweigeschossiger Sockel durch Klinkerrelief ausgebildet. Zusätzlich werden die Fenster durch leicht zurückspringende Faschen eingefasst. Die Treppenhausfenster werden durch ein vertikales Fensterband zusammengefasst. Das zurückspringende 4. Obergeschoss, sowie die Loggien erhalten einen beigefarbenen Putzanstrich. Die Innenhoffassaden erhalten ebenso einen Putzanstrich und einen eingeschossigen Sockel mit Kammzugstruktur. Aufgrund der hohen Lärmbelastung an der Gustav-Adolf-Straße werden an dieser Fassade verglaste Vorbauten als schallabsorbierende Maßnahmen ausgebildet. Diese werden zu drei Risaliten entlang der Fassade zusammengefasst. Die Fassaden der Hofriegel werden als Wärmedämmverbundsystem mit beigefarbenem Putz hergestellt. Hier wird ein eingeschossiger Sockel mit Kammzugstruktur zur Fassadengliederung ausgebildet. Zusätzlich werden Fenster durch Felder in Kammzugstruktur eingefasst. Im Innenhof werden die Treppenhausfenster ebenfalls durch ein vertikales Fensterband zusammengefasst. Die einspringenden Hauseingänge werden durch eine farblich abgesetzte Wandoberflächengestaltung betont. Die Fassaden sind als Lochfassaden überwiegend mit bodentiefen Fenstern gestaltet – größtenteils mit einer unteren absturzsichernden Festverglasung und Kämpfern. Die Fenster derden als verglaste Konstruktionen mit farbig folierten Kunststofffensterprofilen ausgeführt. Die Absturzsicherungen an Balkonen werden in der bauordnungsrechtlich erforderlichen Höhe von 90cm bzw. 110cm als Flachstahlkonstruktionen mit vertikalen Längsstäben ausgeführt. Die Dachflächen bestehen aus einem gedämmten Flachdachaufbau mit extensiver Begrünung.  Auf den Dächern befinden sich neben den Aufzugsüberfahrten und den Dachausstiegen auch Technikflächen für die Wärmepumpen und aufgeständerte Photovoltaikmodule. Die Wärmepumpen erhalten aus Gründen des Schallschutzes eine Technikeinhausung. Die sich durch die Staffelung ergebenden Dachflächen im 3.OG (Hofriegel) und 4.OG (Straßenriegel) erhalten einen Belag aus Betonwerkstein und sind für die Bewohner als Terrasse nutzbar.
allg. Angaben zum BV
Auszug FLB Hauseingangstüren Die Haustürelemente sind als Aluminiumprofilrahmenkonstruktion mit verglaster Eingangstür und geschlossenem Seitenteil mit integrierter Klingelanlage sowie ausgestanzter und hinterleuchteter Hausnummernbezeich- nung gem. Detailplanung vorgesehen. Außen ist ein Stoßgriff aus Edelstahl, innen ein Türdrücker aus Edelstahl montiert. Die Tür ist mit einem E-Öffner für die Klingelanlage auszustatten. Die Tür hat einen Profilzylinder sowie ein Fallenschloss ohne Riegel. In allen Häusern ist ein kraftreduzierter Obentürschließer (kein motorischer Antrieb) als aufgesetzter Gleitschienentürschließer in Edelstahloptik mit Öffnungsbegrenzer und Feststellein- richtung vorzusehen. Eingerückte Hauseingänge erhalten unterseitig ein WDVS mit weißem Anstrich. Abstreifroste vor der Hauseingangstür sind vorzusehen. Briefkastenanlage Die Hauseingänge erhalten je eine Briefkastenanlage, Anordnung im Erdgeschoss der Treppenhäuser entsprechend der Grundrissplanung. Es ist eine Briefkastenanlage, beschichtet in Standard-RAL-Farbton, nach DIN EN 13724, geeignet für Format C4, vorzusehen. Für die Briefkastenanlagen ist eine umlaufende Holzrahmenverkleidung aus Eiche, geölt, einzukalkulieren, alternativ wandbündiger Einbau in eine GK-Vorsatzschale. Türstation Das Klingelpaneel ist im Seitenteil der Türkonstruktion zu integrieren und mit Gegensprechanlage mit Videofunktion auszustatten. Je Wohnung sind ein Edelstahlklingelknopf und ein hinterleuchtetes Namenschild (wechselbar) vorzusehen. Es ist ein Modul mit optischer und akustischer Rückmeldung gem. DIN 18040-2 vorzusehen. Türen Sicherheitstreppenhaus TRH 5 Die Innentüren zum Sicherheitstreppenraum TRH5 sind als Aluminium-Rohrrahmentür, verglast, gem. Brandschutzanforderung auszuführen, Türhöhe im EG wie die Türhöhe der Hauseingangstüren, Türhöhe in den Re- gelgeschossen und im UG wie die Wohnungseingangstüren. Die Türen erhalten eine Farbbeschichtung in Standard-RAL-Farbton, eine Drückergarnitur, Material Drückergarnituren analog zu den Wohnungseingangstüren, sowie einen kraftreduzierten Obentürschließer (kein motorischer Antrieb) als aufgesetzter Gleitschienentürschließer in Edelstahloptik mit Öffnungsbegrenzer. Das Sicherheitstreppenhaus erhält zur Nutzung im Brandfall zusätzlich zur Hauseingangstür eine separate Ausgangstür ins Freie. Die Tür wird als verglaste Aluminiumrohrrahmentür ohne Oberlicht, oder verglastem Seitenteil ausgeführt. Die Tür erhält eine Beschichtung wie die Hauseingangstür. Die Tür hat einen Blindzylinder, ein Fallenschloss ohne Riegel, sowie einen kraftreduzierten Obentürschließer (kein motorischer Antrieb) als aufgesetzter Gleitschienentürschließer in Edelstahloptik mit Öffnungsbegrenzer. Innen ist ein Türdrücker aus Edelstahl vorgesehen. Fenster Treppenhäuser Die Fenster der Treppenhäuser sind als vertikales Fensterband gem. Ansichten und Detailplanung als Alu-Konstruktion auszuführen (s.a. Detailplan HH-G11_00_ARC_5_AR_--_DD_2395). Die geschlossenen Bereiche auf Podesthöhe sind als eingesetzte Dämmpaneele mit farbig beschichteter Alublech-Oberfläche vorgesehen.  Die Verglasung der Fenster in TRH 9 ist abweichend zum Brandschutzkonzept als F90-Verglasung zu kalkulieren. Die Fenster des Sicherheitstreppenhauses TRH 5 sowie von TRH 9 dürfen ausschließlich zu Reinigungszwecken geöffnet werden. Ein entsprechender Hinweis ist dauerhaft am Fensterrahmen anzubringen. Sie erhalten eine Rosette ohne Griff, mit Abdeckklappe über dem Griffloch. Die Fenster dürfen nur mittels Spezialwerkzeug geöffnet werden können.
Auszug FLB
Metallfassadenbau 2 BESONDERER TEIL  -  Metallfassadenbau 2.1 Geltungsbereich und Ausführungsgrundlage Der sachliche Geltungsbereich ergibt sich ebenso wie die technische Ausführung aus ATV/DIN 18351 - Fassadenarbeiten und den folgenden technischen Regeln. Ergänzend sind folgende ATV zu berücksichtigen: DIN 18335 - Stahlbauarbeiten DIN 18339 - Klempnerarbeiten DIN 18357 - Beschlagarbeiten DIN 18360 - Metallbauarbeiten, Schlosserarbeiten DIN 18361 - Verglasungsarbeiten DIN 18363 - Maler- und Lackiererarbeiten DIN 18364 - Korrosionsschutzarbeiten an Stahl- und Aluminiumbauten DIN 18451 - Gerüstarbeiten Ergänzend zu den in VOB, Teil C aufgeführten Normen gelten: DIN 1055-4 - Einwirkungen auf Tragwerke - Teil 4: Windlasten DIN 1055-5 - Einwirkungen auf Tragwerke - Teil 5: Schnee- und Eislasten DIN 4102 - Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen DIN 4108 - Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden DIN 4109 - Schallschutz im Hochbau DIN 55945 - Lacke und Anstrichstoffe - Fachausdrücke und Definitionenfür Beschichtungsstoffe und Beschichtungen - Weitere Begriffe und Definitionen zu DIN EN 971-1 sowie DIN EN ISO 4618-2 und DIN EN ISO 4618-3 DIN EN 1396 - Aluminium und Aluminiumlegierungen - Bandbeschichtete Bleche und Bänder für allgemeine Anwendungen - Spezifikationen DIN EN 10088-1 - Nichtrostende Stähle - Teil 1: Verzeichnis der nicht rostenden Stähle DIN EN 10088-2 - Nichtrostende Stähle - Teil 2: Technische Lieferbedingungen für Blech und Band aus korrosionsbeständigen Stählen für allgemeine Verwendung DIN EN 10088-3 - Nichtrostende Stähle - Teil 3: TechnischeLieferbedingungen für Halbzeug, Stäbe, Walzdraht, gezogenen Draht, Profile und Blankstahlerzeugnisse aus korrosionsbeständigen Stählen für allgemeine Verwendung DIN EN 12154 - Vorhangfassaden - Schlagregendichtheit - Leistungsanforderungen und Klassifizierung DIN EN ISO 1461 - Durch Feuerverzinken auf Stahl aufgebrachte Zinküberzüge (Stückverzinken) - Anforderungen und Prüfungen DIN EN ISO 4042 - Verbindungselemente - Galvanische Überzüge Zusätzlich zu beachtende Technische Regeln: Zentralverband Sanitär Heizung Klima, St. Augustin: - Richtlinien für die Ausführung von Metall-Dächern,-Außenwandbekleidungen und Bauklempner-Arbeiten (Fachregeln des Klempner-Handwerks) Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks e. V. (ZVDH): - Grundregel für Dachdeckungen, Abdichtungen und Außenwandbekleidungen - Fachregel für Metallarbeiten im Dachdeckerhandwerk Es gilt jeweils die bei Auftragserteilung aktuelle Fassung, bei Widersprüchen haben diese Vorrang vor den DIN-Vorschriften. 2.2 Stoffe, Bauteile Ist Feuerverzinken ausgeschrieben, sind dafür besonders geeignete Stahlwerkstoffe zu liefern und eine verzinkungsgerechte Konstruktion anzubieten. Die Lieferung von Zubehör und Ersatzteilen muss für die Dauer von zehn Jahren gesichert sein. 2.3 Ausführung Mit dem Angebot hat der Bieter den Zeitraum zu benennen, der von der Maßüberprüfung vor Ort bis zum Beginn der Fertigung erforderlich ist (Nr. 3.1.2 DIN 18351). Der Auftragnehmer leitet nach Fertigstellung der Montage alle erforderlichen technischen Abnahmen ein und weist diese dem Auftraggeber nach. Das kann durch Übergabe einer Kopie des Abnahmeprotokolls erfolgen. Dem Angebot sind nach Möglichkeit Detailzeichnungen, Prospekte und Referenznachweise des angebotenen Systems beizufügen. Es sind grundsätzlich Systeme anzubieten, die einem Qualitätssicherungssystem unterliegen. Zertifikate müssen sich auf den Hersteller des Systems, nicht auf einzelne Bestandteile beziehen. Werden wärmegedämmte Profile gefordert, müssen Innen- und Außenschale wärmetechnisch entkoppelt, aber kraftschlüssig verbunden sein. Das System muss bei den zu erwartenden Belastungen Kondenswasser sicher nach außen ableiten können. Die Öffnungen und Nuten sind abzudecken. Insbesondere hat der Bieter zu prüfen, ob die in der Ausschreibung verlangten Öffnungen bezüglich Größe und Anordnung vom angebotenen System realisierbar sind, im anderen Fall soll ein Nebenangebot abgegeben werden. Dichtungen müssen auswechselbar sein; das gilt auch für Festverglasungen. Fensterbeschläge sollen - wenn nicht anders beschrieben - verdeckt angeordnet sein. Sie sollen eine Justiermöglichkeit ohne Demontage der Fassadenteile besitzen. Scheiben aus Glas jeder Art sind grundsätzlich vierseitig gelagert zu befestigen. Verbundplatten aus Metall und anderen Werkstoffen müssen nachweislich in dieser Zusammensetzung erprobt sein. Dazu sind Laborwerte und Referenzobjekte anzugeben. Sofern den Ausschreibungsunterlagen bautechnische Pläne des Architekten beigefügt sind, bilden sie die Basis für die vom Auftragnehmer zu erstellenden Konstruktionsunterlagen. Es gehört zu den Aufgaben des Auftragnehmers, Stöße, Verbindungen, Befestigungsmittel, toleranzaufnehmende Anschlüsse u. dgl. auf Grund dieser Unterlagen selbst zu ermitteln, wobei der geforderte Gebrauchswert und die allgemein gültigen Regeln der Bautechnik beachtet werden müssen. Es obliegt dem Auftragnehmer, die bauseitigen Voraussetzungen für Befestigungen zu prüfen und dem Auftraggeber bekanntzugeben. Das gilt auch für Punkte und Auflager zur Aufnahme oder zum Abbau thermischer Spannungen. Für Anschlüsse zum Baukörper können ausnahmsweise auch nicht systembedingte Profile und Dichtungen verwendet werden, wenn sie den Forderungen Wärmeschutz, Feuchteschutz, Schallschutz, Brandschutz und Bauwerksbewegung genügen. Für Versiegelungen sind Dichtstoffe auf Silikon- oder Polysufidbasis zu verwenden. Alle Anschlüsse an Massivbauteile sind unter Berücksichtigung der Bauwerkstoleranzen sowie der Bewegungen der Bauteile auszuführen. Dübel zur Befestigung müssen auf den Untergrund abgestimmt sein; ihre Spreizkräfte dürfen keine zu großen inneren Spannungen erzeugen. Bei nicht ausreichend festem Untergrund sind Injektionsanker zu verwenden. Späne von Bohren und Fräsen sowie Reste von Schleifstaub sind sofort von den bearbeiteten Teilen zu entfernen. Wenn in der Leistungsbeschreibung der Fassadenelemente Einbrennlackierung gefordert wird, so ist hierbei der vollständige Aufbau zu berücksichtigen: - Unebenheiten der Profile beseitigen, glatte saubere Oberfläche herstellen - Grundanstrich, Zwischenanstriche nach Erfordernis - erforderliche Spachtelung und Schleifvorgänge zur Erreichung einer glatten Oberfläche, frei von Riefen und Unebenheiten - Endbeschichtung lt. Leistungsverzeichnis - Fehlstellen sind vor Ort sorgfältig nachzuarbeiten Alle Stahlbauteile sind gegen Korrosion dauerhaft zu schützen, auch die Innenflächen von Hohlprofilen, z. B. durch Verzinkung o.glw. Verfahren. Unebenheiten, welche durch die Herstellung des Korrosionsschutzes entstehen, sind zu beseitigen bzw. zusammen mit der Endbeschichtung auszugleichen. Die Gewinde verzinkter Gewindebolzen sind bei der Montage nicht nachzuschneiden, sondern anzuschmelzen. Analog ist bei durch die Verzinkung unbeweglich gewordenen Bändern und anderen beweglichen Teilen zu verfahren. Feuerverzinkte Teile sind nicht zu fetten, sondern anderweitig (z. B. im Chromsäurebad) zu passivieren. Fehlstellen und Beschädigungen sind auf der Baustelle nach Möglichkeit mit Spritzverzinkung zu beseitigen, anderenfalls ist Zinkstaubbeschichtung mit 94 - 96% Zinkstaubanteil zulässig. Schweißschlacken und Rauchniederschläge sind vorher zu beseitigen. Zinknasen dürfen nicht abgeschlagen oder abgeschnitten werden. Ein manuelles Bearbeiten oder Abschmelzen ist zulässig und ggf. notwendig. Ist Schweißen nur auf zinkfreiem Untergrund zulässig, sind die Flanken auf einer Breite von mindestens 10 mm vollständig von Zink zu befreien. Die Verbindung von Bauteilen als lösbare oder nicht lösbare Verbindung ist dem Auftragnehmer freigestellt, sofern sich nicht aus Plänen, Beschreibungen, Werkzeichnungen oder Normen etwas anderes ergibt. Vorausgesetzt wird, dass für Detailpunkte vor der Montage mit dem Architekten diesbezüglich Rücksprache gehalten wird. Hierzu sind vom Auftragnehmer Details und Konstruktionsprinzipien zeichnerisch darzustellen und rechtzeitig zur Freigabe vorzulegen. Falls für die angebotene Konstruktion keine allgemeine amtliche Zulassung vorhanden ist, so gehört es zu den Aufgaben des Auftragnehmers, Einzelzulassungen unter Beachtung der in der Genehmigungsplanung enthaltenen und ihm mitgeteilten Auflagen, ggf. durch zusätzliche Prüfungen, zu bewirken. Das gilt entsprechend für dazu erforderliche Gutachten und Prüfversuche. Die Aufwendungen für die Genehmigungsfähigkeit sind in die Preise einzurechnen. 2.4 Preisinhalte Soweit in der Ausschreibung und dem Leistungsverzeichnis nichts anderes vorgesehen ist, gilt in Ergänzung der DIN-Vorschriften: Ist der Auftragnehmer mit der Verkehrssicherung der Baustelle beauftragt, so gehört dazu auch die laufende Kontrolle der Sicherungseinrichtungen. Die zeitlichen Abstände der Kontrollen richten sich nach den örtlichen Gegebenheiten. Das Weiterrücken fahrbarer Gerüste gilt im Zuge des Arbeitsfortschritts für eigene und fremde Gerüste als Nebenleistung, sofern das ohne Auf- und Abbau und lediglich durch erneute Abstützung möglich und zulässig ist. Das Nachverzinken von Schnittstellen und Anschlüssen (Kaltverzinkung) auf der Baustelle ist eine Nebenleistung. 2.5 Abrechnungshinweise 2.6 Besondere Angaben zur Bauausführung 2.7 Besondere Angaben zur Baustelle 2.8 Besondere Nutzungsanforderungen
Metallfassadenbau
Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen Zusätzliche Technische  Vertragsbedingungen 1.   Der Bieter hat sich vor Abgabe seines Angebotes von der Lage und    Beschaffenheit der Baustelle zu unterrichten. 2.     Mit den Preisen ist die komplette Leistung abgegolten.         Nebenleistungen werden nicht gesondert vergütet und gehören ohne weitere    Erwähnung zur vertraglichen Leistung. 3.     In die Preise sind grundsätzlich alle Aufwendungen und Kosten die sich aus    der Einhaltung der UVV sowie einschlägiger DIN-Normen ergeben    einzurechnen. 4.     In die Preise sind einzurechnen:         - witterungsbedingte Erschwernisse und Mehraufwendungen         - ständige Reinigung der durch die eigenen Arbeiten verschmutzten Wege und    Straßen         - Sicherungsmaßnahmen für arbeitszeitlich oder technologisch bedingte    Unterbrechung der eigenen Arbeiten         - Sicherungsmaßnahmen gegen unbefugtes Betreten      des Arbeitsbereiches 5.     Kosten für die komplette erforderliche Baustelleneinrichtung sind in die    Einheitspreise mit    einzukalkulieren. 6.     Der Auftragnehmer hat sich vor Baubeginn einen Überblick über die Lage von    Leitungen für Strom, Wasser, Abwasser, Gas, Telefon usw. zu verschaffen. 7.     Auf- und Abbau, An- sowie Abtransport sowie das Vorhalten von Schutz- und    Arbeitsgerüsten    gehören zum Leistungsumfang. Die Kosten sind in die Einheitspreise einzurechnen. 8.     Zwischenlagerkosten werden nicht gesondert vergütet. 9.     In Abstimmung mit der Bauleitung sind die technischen Bedingungen und    Zeitabläufe der betroffenen Roh- und Ausbaugewerke zu beachten. 10.    Maßgebend für die Ausführung sind die Bestimmungen der VOB in allen Teilen. 11.    Die Anforderungen des Schallschutzgutachtens sind zu beachten.
Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen
01 Hauseingangselemente
01
Hauseingangselemente
Ausführungsbeschreibung Leistungsumfang ⦁ Werkstatt- und Montageplanung ⦁ Eingangstürelement inkl. Seitenteil gem. Planung und Position,    sowie gesamte Verglasung ⦁ Alle Beschläge für Türen, Türtechnik, Sicherheitstechnik etc. bis zum    Übergabepunkt ELT-Gewerk, außerhalb des Türelements ⦁ Anschlüsse an tragende Bauteile, Fugenausbildungen und -hinterfüllungen ⦁ Dichtungen, Deckleisten und Verblechungen mit verdeckter Befestigung,    dauerelastische Versiegelung Konstruktion: ⦁ Selbstragende, thermisch getrennte, wärmegedämmte Aluminium-Rahmen- Konstruktion mit beidseitiger Aluminiumbekleidung, rahmenüberdeckend, die temperaturbedingten Längenänderungen zwängungsfrei aufnehmen kann. ⦁ U(D,BW)-Wert: ≤1,3 W/m2K ⦁ Konstruktion mit Aluminium-Andruckprofilen ⦁ Sämtliche Verbindungselemente aus nichtrostendem Material ⦁ Profile aus rechteckigen Aluminium-Mehrkammerhohlprofilen, mit statischen Verstärkungen, tragende Profile raumseitig angeordnet, Dimensionierung nach statischen Erfordernissen, alle Profilkanten gerundet; die Riegelprofile werden ausgeklinkt und überlappen am Kreuzungspunkt den Pfosten, um evtl. auftretende Feuchtigkeit sicher abzuleiten ⦁ Bauwerksanschlüsse: Einbau der Elemente umlaufend an massive Bauteile, Anschlüsse dampfdicht von innen, winddicht von außen, dampfdicht verklebt inkl. Fugenverschluß und dauerelastischer Versiegelung innen und außen; falls erforderlich innen mit Wandanschlussprofil, Clipsleiste o.ä., nach RAL- Einbaurichtlinien ⦁ Entwässerung in 3 Ebenen Oberflächen ⦁ Oberfläche pulverbeschichtet RAL 7039 (quarzgrau) Belüftung ⦁ Falzgrundbelüftung und Dampfdruckausgleich jedes Scheibenfeldes über die 4 Ecken in den Pfostenfalz, sowie entsprechende Öffnungen in den Alu- Andruckprofilen, Deckschalen und Dichtungen für die feldweise Entwässerung und Belüftung Anforderungen ⦁ Einbruchhemmung: Dreifachverriegelung ⦁ Schallschutzklasse: II Verglasung ⦁ Trocken-/Druckverglasung von außen mit hohlkammerbildenen EPDM- Dichtprofilen und Aluminium-Andruckleisten ⦁ Wärmeschutzverglasung mit Sonnenschutzverglasung gem Wärmeschutznachweis, bzw. Bauphysik. Bericht, ⦁ Alle Glasscheiben, auch Einsatzelemente, in der gleichen Ebene angeordnet Beschläge/Einbauelemente ⦁ Bänder 3-teilig, 3 Stück je Tür, für Türgewicht mind. 130 kg, Edelstahl, 3D- verstellbar ⦁ E-Öffner, einschl. Verkabelung bis zur Übergabestelle zum Elt.-Gewerk ⦁ Gleitschienenobentürschließer mit Öffnungsbegrenzer und Feststellfunktion ⦁ Gleitschienen-Obentürschließer mit hohem Wirkungsgrad, Schließkraft entsprechend DIN 18040 Teil 2 mit Bedien- kräften der Klasse 3 von max. 25 N (vgl. DIN EN 12217), Schließkraft stufenlos sowie Schließgeschwindigkeit, End- schlag und integrierte Öffnungsdämpfung einstellbar ⦁ Edelstahl-Drücker innen, und Edelstahl-Druckstange außen gem. Leitdetail in Türhöhe für Türgewicht ⦁ PZ durch Rosette mit Aufbohrschutz geschützt ⦁ Schloss mit Panikfunktion ⦁ Schwellenhöhe < 2 cm Montage: Es ist vorgesehen, die Rahmen der Elemente vor Beginn der Fassadenarbeiten einzubauen. Für den Zeitraum der Ausbauarbeiten erfolgt der bauseitige Einbau einer Bautür. Rahhmenelemente sind in dieser Zeit zu schützen. Flügel und Seitenteile werden nach Abschluß der Ausbauarbeiten eingebaut.
Ausführungsbeschreibung
01.01 Hauseingänge / Gebäudeeingänge
01.01
Hauseingänge / Gebäudeeingänge
01.02 Klingelpaneel für Haueingänge
01.02
Klingelpaneel für Haueingänge
02 Alu Rahmenelemente
02
Alu Rahmenelemente
02.01 Aluminium Türen TH
02.01
Aluminium Türen TH
03 Fenster
03
Fenster
Ausführungsbeschreibung Leistungsumfang Liefern und betriebsfertig montieren eines Fensterbandes aus thermisch getrenntenAluminium-Profilen, System Schüco AWS 90.SI+ bzw. AWS 90 BS.SI+ oder gleichwertig, einschließlich aller erforderlichen Befestigungs-, Verbindungs- und Dichtungsmittel ⦁ Werkstatt- und Montageplanung ⦁ Fensterband aus Öffnungsflügeln und Blindpaneelen gem. Planung,   sowie gesamte Verglasung ⦁ Anschlüsse an tragende Bauteile, Fugenausbildungen und -hinterfüllungen ⦁ Dichtungen, Deckleisten und Verblechungen mit verdeckter Befestigung,    dauerelastische Versiegelung ⦁  Transport, Abladen und Einbringung ⦁  Befestigungsmittel und Lastabtragung ⦁  Anschluss an Baukörper ⦁  Ausrichten und Einregulieren der Beschläge ⦁  Schutz der Bauteile bis zur Abnahme ⦁  Sämtliche Nebenleistungen gemäß VOB/C DIN 18360 Konstruktion: ⦁ Selbstragende, thermisch getrennte, stranggepresste wärmegedämmte Aluminium- Hohlkammerprofile, die temperaturbedingten Längenänderungen zwängungsfrei aufnehmen kann. ⦁ U(D,BW)-Wert: ≤0,85 W/m2K ⦁ Sämtliche Verbindungselemente aus nichtrostendem Material ⦁ Profile aus rechteckigen Aluminium-Mehrkammerhohlprofilen, mit statischen Verstärkungen, tragende Profile raumseitig angeordnet, Dimensionierung nach statischen Erfordernissen, alle Profilkanten gerundet; die Riegelprofile werden ausgeklinkt und überlappen am Kreuzungspunkt den Pfosten, um evtl. auftretende Feuchtigkeit sicher abzuleiten ⦁ Bauwerksanschlüsse: Einbau der Elemente umlaufend an massive Bauteile, Anschlüsse dampfdicht von innen, winddicht von außen, dampfdicht verklebt inkl. Fugenverschluß und dauerelastischer Versiegelung innen und außen; falls erforderlich innen mit Wandanschlussprofil, Clipsleiste o.ä., nach RAL- Einbaurichtlinien ⦁ Entwässerung verdeckt bzw. systembedingt Oberflächen ⦁ Oberfläche pulverbeschichtet RAL 7039 (quarzgrau) Belüftung ⦁ Falzgrundbelüftung und Dampfdruckausgleich jedes Scheibenfeldes über die 4 Ecken in den Pfostenfalz, sowie entsprechende Öffnungen in den Alu- Andruckprofilen, Deckschalen und Dichtungen für die feldweise Entwässerung und Belüftung Anforderungen ⦁ Einbruchhemmung: Dreifachverriegelung ⦁ Schallschutzklasse: II Verglasung ⦁ Trocken-/Druckverglasung von außen mit hohlkammerbildenen EPDM- Dichtprofilen und Aluminium-Andruckleisten ⦁ Wärmeschutzverglasung mit Sonnenschutzverglasung gem Wärmeschutznachweis, bzw. Bauphysik. Bericht, ⦁ Alle Glasscheiben, auch Einsatzelemente, in der gleichen Ebene angeordnet ⦁  Alle Festverglasungen sind als absturzsichernde Verglasung auszuführen Beschläge/Einbauelemente ⦁ Edelstahl-Drücker mit Rosette, Hoppe Amsterdam o.glw. ⦁ Aluminium Blindpaneel als Teil des gekoppelten Fensterelementes,   Serie AWS 90.SI+, Farbe analog Profile
Ausführungsbeschreibung
03.01 Fensterband Treppenhäuser
03.01
Fensterband Treppenhäuser
04 Funktionstüren
04
Funktionstüren
Anforderungen Stahlblechtüren als komplette funktionsfähige Einheit mit / ohnr Brandschutzanforderung l iefern und fachgerecht einbauen, inkl. der Zubehörteile, gem. DIN 4102, mit entsprechenden Beschlägen. Die nachfolgende Positionen beinhalten die Komplettleistungen - auch wenn sie im Detail nicht vollumfänglich beschrieben sind, bestehend aus Stahlzargen,Türblätter, Beschläge, Scharniere, Schloss, Montage der durch den AG bereitgestellten Schließanlage. Die Auftragsleistung versteht sich als Lieferung und Montage zur zweckbestimmten Nutzung, inkl. aller erforderlichen Vor-, Zusatz- und Nachleistungen, sowie aller erforderlichen Stoffe und Nebenleistungen. Es gelten ausschließlich die System- und Herstellerrichtlinien - vor Einbau sind diese unaufgefordert der Bauleitung vorzulegen. - Brandschutz:  gemäß Positionsbeschreib                                   mit Obentürschließer, mit Gleitschiene - Beanspruchungsklasse : S - Wärmeschutz:   U-Wert des kompletten Türelements ≤ 1,8 W/m²K Türblatt    - Türblattstärke ca. 65mm                                   - Blechdicke 1,5 mm                                   - Dünnfalz                                   - feuerhemmende Dämmung                                   - vollflächig verklebte Verbundkonstruktion                                   - Oberfläche: verzinkt, für bauseitigen Anstrich                                   - gem. Anf. mit Dichtung alsabsenkbare Bodendichtung                                   - schwellenarrm (max. 2cm) Bodeneinstand: - gem. Positionsbeschreibung Zargen     - Stahlumfassungszarge als Rechts-/ Linkszargen,                                      grundiert    zum Einbau in Mauerwerk oder Beton, inkl.                                      Vermörtelung                                   - Blechdicke min. 1,5mm                                   - Mit integrierter Wärmedämmung zur Minimierung von                                     Wärmebrücken                                   - grundiert für bauseitigen Anstrich                                   - umlaufende 3-seitige Dichtung                                   - 2-teilig                                   - nicht sichtbare Montage Obentürschließer: - OTS als Gleitschienentürschließer                                     Schließkraft EN 5-7                                      mit Öffnungsbegrenzer Beschläge etc. - Beschlag gem. Position                                   - Schloß: gem. Anforderung  Einsteckschloss mit Wechsel,                                     Panikschloss etc.                                   - Bänder als Rollenbänder, dreiteilig bzw. Konstruktionsbänder                                     mit Kugellager gem. Anforderung Angebotenes Türfabrikat:   ...........................................
Anforderungen Stahlblechtüren
04.01
04.01
05 sonstiges
05
sonstiges
05.01 sonstiges
05.01
sonstiges