Innenputzarbeiten
Energetische Sanierung und Erweiterung eines Netto Marktes Schulstraße 39, 65795 Hattersheim am Main
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Leistungsverzeichnis

OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
Vorbemerkung Bei dem geplanten Bauvorhaben handelt es sich um die energetische Sanierung sowie die bauliche Erweiterung eines bestehenden Lebensmittelmarktes der Firma Netto in Hattersheim. Das Gebäude wird im Nord-Westen erweitert. Hierzu wird die bestehende Fassade entfernt und eine neue Fassade in einem Abstand von ca. 9 m zu den bisherigen Umfassungswänden errichtet. Das bestehende Satteldach wird zurückgebaut und durch ein neues Pultdach ersetzt. Hierfür wird die bestehende Bodenplatte erweitert. Das neue Dachtragwerk wird mit Leimholzbindern errichtet und bis über die erweiterte Bodenplatte verlängert. Im Rahmen der geplanten energetischen Sanierung wird das Gebäude auf den KfW Effizienzhaus-Standard 40 EE gebracht. Zur Realisierung dieses Standards wird die bestehende Gasheizung zurückgebaut und durch moderne Wärmepumpen ersetzt, um eine Betriebsweise des Gebäudes ohne fossile Brennstoffe zu ermöglichen. Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Innenputzarbeiten. Der Arbeitnehmer verpflichtet sich zur Einhaltung der Nachhaltigkeitsaspekte die in den folgenden Ausschreibungs- und Vergabeunterlagen beschrieben sind. Weitere Informationen sind dazu in den besonderen Vertragsbediengungen zu finden.
Vorbemerkung
Allgemeine Vertragsbedingungen Für die allgemeinen Vertragsbedingungen gilt die VOB / B in der bei Angebotsabgabe gültigen Fassung. Bei den im Angebot vom Auftragnehmer ausgewiesenen Preisen handelt es sich um Einheitspreise gemäß § 2 Abs. 2 VOB/B; gerne kann jedoch in Absprache mit dem Auftraggeber ein Pauschalvertrag vereinbart werden. Abweichend von der VOB/B wird die Gewährleistung auf 5 Jahre nach dem BGB vereinbart. Für die allgemeine technische Vertragsbedingungen gilt die VOB/C in der bei Angebotsabgabe gültigen Fassung. Die Abbrucharbeiten sollen ab dem 07.12.26 beginnen, siehe Bauzeitplan.
Allgemeine Vertragsbedingungen
Zusätzliche Vertragsbedingungen für die Ausführung von Bauleistungen 1 Art und Umfang der Leistung Der Unternehmer hat vor Abgabe des Angebotes die gesamten Unterlagen zu prüfen und etwaige Unstimmigkeiten, Bedenken und Gegenvorschläge der Auftraggeberin spätestens bis zur Vergabeverhandlung bekannt zu geben. Mangelnde Unterrichtung über die örtlichen Gegebenheiten oder den Leistungsumfang, Unkenntnis der Sachlage oder irrige Auffassung berechtigen den Unternehmer nicht, eine zusätzliche Vergütung zu fordern. Durch seine Unterschrift auf dem Kostenanschlag erklärt er, dass er sich über die Lage und Beschaffenheit der Grundstücke, der Bauteile, der Zufahrtswege, die Bodenbeschaffenheit, die Grundwasserverhältnisse, die sonstigen örtlichen Gegebenheiten, über Art und Umfang der Leistungen und Abrechnung, über alle Schwierigkeiten aus zeitlichen und örtlichen Umständen unterrichtet hat. 2 Preisermittlungen 2.1 Der Auftragnehmer hat auf Verlangen die Preisermittlung für die vertragliche Leistung (Urkalkulation) dem Auftraggeber verschlossen zur Aufbewahrung zu übergeben. 3 Ausführungsunterlagen 3.1 Der Ausführung dürfen nur Unterlagen zugrunde gelegt werden, die von der Auftraggeberin als zur Ausführung bestimmt gekennzeichnet sind. 4 Änderung des Angebotes 4.1 Die Leistungsverzeichnisse sind sorgfältig auszufüllen und vom Unternehmer bzw. dessen Vertretungsberechtigten rechtsverbindlich zu unterschreiben. Das Angebot ist für die Auftraggeberin unverbindlich und kostenlos. 4.2 Geänderte, grob fehlerhafte oder unvollständig ausgefüllte Angebote berechtigen die Auftraggeberin zum Ausschluss des Anbieters von der Auftragserteilung. 4.3 Falsche Preisermittlung oder sonstige Irrtümer, die das Angebot günstiger erscheinen lassen, befreien den Unternehmer nicht von seiner Bindung, sofern der Gesamtpreis angemessen ist. 4.4 Bei Pauschal- oder Einheitspreisverträgen hat der Unternehmer während der ganzen Laufzeit des Vertrages keinen Anspruch auf Vergütung seiner höheren Aufwendungen, die ihm durch Lohnerhöhungen auf Grund allgemein verbindlicher Tarifverträge oder freiwilliger Vereinbarungen entstehen. In anderen Fällen hat der Unternehmer nur dann einen Anspruch auf Vergütung seiner höheren Aufwendungen, wenn diese auf Grund von Lohnerhöhungen entstehen, frühestens jedoch drei Monate nach Ablauf der vertraglich vereinbarten Ausführungszeit und nur für die Zukunft. 4.5 Baustoffpreiserhöhungen werden in keinem Fall vergütet. Die abgegebenen Pauschal- und Einheitspreise enthalten grundsätzlich auch die Lieferung aller erforderlichen Materialien, die zur Vollbringung der Leistung erforderlich sind. 4.6 Werkzeug-, Kilometer- und Trenngelder, Entschädigungen für Regen-, Krankheits-, gesetzliche Feiertage und Urlaubstage werden nicht besonders vergütet. 5 Zusatz- und Nachtragsaufträge 5.1 Zusatz- und Nachtragsaufträge müssen von der Auftraggeberin schriftlich erteilt und innerhalb von 3 Tagen schriftlich vom Unternehmer angenommen werden. 5.2 Mündlich vereinbarte Abweichungen vom Auftragsschreiben sind schriftlich zu bestätigen. Für Zusatz- und Nachtragsaufträge gelten die Bedingungen des Hauptvertrages. 6 Nachunternehmer (andere Unternehmen) 6.1 Der Auftragnehmer darf Leistungen nur an Nachunternehmer übertragen, die fachkundig, leistungs- fähig und zuverlässig sind; dazu gehört auch, dass sie ihren gesetzlichen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Sozialabgaben nachgekommen sind und die gewerberechtlichen Voraussetzungen erfüllen. 6.2 Der Auftragnehmer hat vor der beabsichtigten Übertragung Art und Umfang der Leistungen sowie Name, Anschrift und Berufsgenossenschaft (einschließlich Mitgliedsnummer) des hierfür vorgesehenen Nachunternehmers in Textform bekannt zu geben. 6.3 Sollen Leistungen, die Nachunternehmern übertragen sind, weiter vergeben werden, ist dies dem Auftraggeber vom Auftragnehmer vor der beabsichtigten Übertragung in Textform bekannt zu geben; die Nummern 6.1 und 6.2 gelten entsprechend. 7 Ausführung der Leistung 7.1 Der Auftragnehmer hat den Auftraggeber rechtzeitig zu informieren, wenn durch die weitere Ausführung Teile der Leistung der Prüfung und Feststellung entzogen werden. 7.2 Der Unternehmer hat unter voller eigener Verantwortung die Baustelle zu sichern und die gesetzlichen und berufs-genossenschaftlichen Bestimmungen sowie die Vorschriften der Bauaufsichtsbehörde und der Brandversicherung (Feuerversicherung) zu erfüllen. Er verpflichtet sich, die Auftraggeberin von allen Ansprüchen Dritter freizustellen, die sich aus der Verletzung dieser Verpflichtung ergeben. Die Auftraggeberin trifft im Verhältnis zum Unternehmer keine eigene Sicherungspflicht. 7.3 Der Unternehmer hat ohne besondere Vergütungen dafür zu sorgen, dass seinen Arbeitskräften ein Unterkunftsraum zur Verfügung steht, der den geltenden Rechtsvorschriften entspricht. 7.4 Der Unternehmer hat die von ihm verursachten Verunreinigungen und Schuttmassen der Baustelle sofort zu beseitigen. Bei einer Ersatzvornahme trägt er deren Kosten. 8. Mitteilung von Bauunfällen 8.1 Der Auftragnehmer hat Bauunfälle, bei denen Personen- oder Sachschaden entstanden ist, dem Auftraggeber unverzüglich mitzuteilen. 10 Abrechnung Zahlungen 10.1 Die prüfungsfähige Abrechnung ist mit allem Zubehör spätestens 4 Wochen nach Fertigstellung der Leistung einzureichen. Sie muss die prüfungsfähigen Vordersätze mit genauer Leistungsbeschreibung enthalten. Zum Zubehör rechnen auch die beizufügenden Abrechnungszeichnungen. Das Aufmaß ist durch Raumbezeichnung zu ergänzen. 10.2 Zahlungen werden von der Auftraggeberin nach einem festgelegten Zahlungsplan geleistet. Zahlungen auf Teilrechnungen gelten als Abschlagszahlungen auf die Auftragssumme und werden in Höhe von 90 % der erbrachten Leistungen in abgerundeten Beträgen vorgenommen. Anträge auf Abschlagszahlungen müssen mit einer prüfungsfähigen Aufstellung der geleisteten Arbeiten bei der Auftraggeberin eingereicht werden. Der Antrag kann nur gestellt werden, wenn sich der Betrag der Abschlagsrechnung auf mindestens 10 vom Hundert der Netto-Auftragssumme beläuft. Abschlagszahlungen werden grundsätzlich nur auf fertiggestellte Arbeiten geleistet. Restzahlung erfolgt nach Prüfung der Schlussabrechnung und Abnahmeprotokoll. Die Auftraggeberin ist berechtigt, von der Schlusszahlung 5 % der Nettorechnungssumme als Sicherheit für die Zeit der Gewährleistungsfrist (5 Jahre) einzubehalten. Anstelle der Barhinterlegung ist die Bürgschaft einer deutschen Bank oder Sparkasse zugelassen; die Bürgschaft muss von einer solventen Bank übernommen werden. Die Bank darf sich nicht das Recht der Hinterlegung vorbehalten. Die Urkunde über die Bürgschaft muss von der Auftraggeberin nach Ablauf der Gewährleistung zurückgegeben werden. 10.3 Alle Zahlungen erfolgen unter dem Vorbehalt der Richtigkeit der eingereichten Rechnungen. Die Auftraggeberin kann Abschlagszahlungen auf angelieferte, aber noch nicht eingebaute Stoffe und Bauteile davon abhängig machen, dass neben der Übereignung eine Sicherheit geleistet wird 11 Preisnachlässe 11.1 Soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist, wird ein als v.H.-Satz angebotener Preisnachlass bei der Abrechnung und den Zahlungen von den Einheits- und Pauschalpreisen abgezogen, auch von denen der Nachträge, deren Preise auf der Grundlage der Preisermittlung für die vertragliche Leistung zu bilden sind. 11.2 Änderungssätze bei vereinbarter Lohngleitklausel sowie Erstattungsbeträge bei vereinbarter Stoffpreisgleitklausel werden durch den Preisnachlass nicht verringert. 12 Stundenlohnarbeiten 12.1 Der Auftragnehmer hat über Stundenlohnarbeiten arbeitstäglich Stundenlohnzettel in zweifacher Ausfertigung einzureichen. Diese müssen folgende Angaben beinhalten: - das Datum, - die Bezeichnung der Baustelle, - die Namen der Arbeitskräfte und deren Berufs-, Lohn- oder Gehaltsgruppe, - die genaue Bezeichnung des Ausführungsortes innerhalb der Baustelle, - die Art der Leistung, - die geleisteten Arbeitsstunden je Arbeitskraft, ggf. aufgegliedert nach Mehr-, Nacht-,Sonntags- und Feiertagsarbeit, sowie nach im Verrechnungssatz nicht enthaltenen Erschwernissen und die Gerätekenngrößen 12.2 Stundenlohnrechnungen müssen entsprechend den Stundenlohnzetteln aufgegliedert werden. Die Originale der Stundenlohnzettel behält der Auftraggeber, die bescheinigten Durchschriften erhält der Auftragnehmer. 13 Vertragsverletzungen 13.1 Verstößt der Unternehmer gegen eine der Vertragsbestimmungen, so ist die Auftraggeberin nach fruchtlosem Ermahnen des Unternehmers unbeschadet anderer gesetzlicher Bestimmungen berechtigt, die Arbeit auf Kosten und Gefahr des Unternehmers selbst auszuführen oder ausführen zu lassen. Daneben ist der Unternehmer für alle Schäden haftbar, die aus der Vertragsverletzung entstehen. 13.2. Bei mangelhafter und nicht fristgerechter Erfüllung des Auftrages haftet der Unternehmer für den Schaden, der dadurch eintritt, dass aus diesem Anlass Verzögerungen oder Mehrkosten bei anderen Gewerken entstehen, Mietausfälle oder Bereitstellungszinsen gezahlt werden müssen. Dies gilt auch bei eigenmächtigen Abweichungen vom Auftragsschreiben und den dazugehörigen Unterlagen 14 Zustandekommen des Vertrages 14.1 Der Vertrag kommt durch Abschluss eines gesonderten Bauvertrags zustande. Die Annahme ist spätestens innerhalb einer Frist von vier Wochen zu erklären. Die Frist beginnt mit dem letzten Tag der Frist zur Abgabe des Angebotes. 14.2 Zusatz- und Nachtragsaufträge bedürfen der schriftlichen Beauftragung durch die Auftraggeberin. Der Unternehmer hat diese innerhalb von drei Kalendertagen ab Zugang der schriftlichen Beauftragung schriftlich anzunehmen. 14.3 Mündlich vereinbarte Abweichungen vom Auftragsschreiben sind schriftlich zu bestätigen. Für Zusatz- und Nachtragsaufträge gelten die Bedingungen des Hauptvertrages. 14.4 Sollte es sich bei den Zusatz- und Nachtragsaufträgen um Stundenlohnarbeiten handeln, sind in den täglich vorzulegenden Tagelohnzetteln die mit diesen Arbeiten Beschäftigten namentlich aufzuführen. 14.5 Der Unternehmer erklärt mit der Angebotsabgabe, dass er seinen gesetzlichen Pflichten zur Zahlung von Steuern und von Beiträgen für die Sozialversicherung nachkommt und dass er ausreichend haftpflichtversichert ist (vgl. hierzu auch Ziffer 20). Eine wissentlich falsche Erklärung berechtigt die Auftraggeberin vom Vertrag zurückzutreten und Ersatz des entstandenen Schadens zu fordern. Schadensersatzansprüche wegen Nichterfüllung stehen dem Unternehmer nicht zu. 14.6 Der Unternehmer ist verpflichtet, der Auftraggeberin auf deren jederzeitige Anforderung eine Bescheinigung über die Freistellung vom Steuerabzug bei Bauleistungen nach § 48b Abs. 1 Satz 1 EStG vorzulegen. Die Freistellungs-bescheinigung ist zwingend vor Vertragsabschluss der Auftraggeberin vorzulegen. Soweit dies nach den Verfahrensregelungen der Finanzbehörden möglich ist, muss die Freistellungsbescheinigung projektbezogen (d.h. bezogen auf den gegenständlichen Vertrag) und im Original vorgelegt werden. 14.7 Sollte die Freistellungsbescheinigung nur in Kopie vorgelegt werden, ist die Auftraggeberin berechtigt, von allen nach dem 31. Dezember 2001 zu erbringenden Gegenleistungen (Vorauszahlungen, Abschlagszahlungen, Teilzahlungen, Schlusszahlungen etc.) den gesetzlichen Abzug (z.Zt. 15 %) solange einzubehalten, bis ihr eine wirksame Freistellung zweifelsfrei nachgewiesen ist. 15 Haftpflichtversicherung 15.1 Die Betriebshaftpflichtversicherung muss primär Personen-, Sach- und daraus resultierende Vermögensschäden abdecken, die Dritten durch den Baustellenbetrieb entstehen. Dazu gehören Personenschäden, Sachschäden, Vermögensfolgeschäden, Umweltschäden, Subunternehmer-Klausel: Schäden, die von beauftragten Subunternehmen verursacht wurden, für die das Bauunternehmen haftet 15.2 Der Unternehmer ist verpflichtet, sich gegen das Risiko des Auftretens von Schäden aus Mängeln während der Bauzeit und Gewährleistungsfällen ausreichend zu versichern. Der Abschluss dieser Versicherung ist der Auftraggeberin vor Vergabe durch schriftliche Bestätigung der Versicherung nachzuweisen.
Zusätzliche Vertragsbedingungen für die Ausführung von Bauleistungen
01 Schutzmaßnahmen, Untergrundvorbereitung und Bestand
01
Schutzmaßnahmen, Untergrundvorbereitung und Bestand
01.001 Schutz- und Abdeckmaßnahmen Schützen und staubdichtes Abdecken von Bodenplatten, Estrichen, Fliesen, Fenstern, Pfosten-Riegel-Fassaden, Türen, Zargen, Kühlraumpaneelen, Holz- und Stahltragwerk, Installationen, Einbauteilen und angrenzenden fertigen Oberflächen. Putzspritzer, alkalische Einwirkungen und mechanische Schäden verhindern; Schutz nach Abschluss rückstandsfrei entfernen.
01.001
Schutz- und Abdeckmaßnahmen
1,00
psch
01.002 Untergrund reinigen und vorbereiten Neues Mauerwerks- und geeignete Rohbauflächen von Mörtelgraten, Staub, Trennmitteln, Ausblühungen und losen Bestandteilen reinigen. Fehlstellen kleineren Umfangs schließen, Saugverhalten prüfen und einen tragfähigen, ausreichend trockenen Putzgrund herstellen. Erforderliche Wartezeiten des Mauerwerks und Herstellervorgaben einhalten.
01.002
Untergrund reinigen und vorbereiten
1.070,00
01.003 Bestandsputz prüfen, reinigen und am Übergang anschleifen Bestehende Putz-/Mauerwerksflächen im Umbau- und Anschlussbereich auf Tragfähigkeit, Hohlstellen, Risse, Feuchte, Verschmutzungen und Beschichtungsverträglichkeit prüfen. Tragfähige Flächen reinigen, erforderlichenfalls anschleifen und für Reparatur- oder Überarbeitungsputz vorbereiten. Befund und freizugebende Sanierungsbereiche dokumentieren.
01.003
Bestandsputz prüfen, reinigen und am Übergang anschleifen
250,00
01.004 Haftbrücke auf Beton und dichten Untergründen Systemgeeignete mineralische oder quarzgefüllte Haftbrücke auf glatten beziehungsweise schwach saugenden Beton-, Stahlbeton- und dichten Altuntergründen. Untergrund reinigen, Zementschlämme und Trennmittel entfernen; Haftbrücke gleichmäßig und vollständig nach Herstellervorgabe aufbringen. Bedarfsposition; Abrechnung nach dokumentierter Untergrundprüfung und Freigabe.
01.004
Haftbrücke auf Beton und dichten Untergründen
150,00
01.005 Nicht tragfähigen Altputz abschlagen Nicht tragfähigen, hohlliegenden oder unvereinbaren Altputz bis auf festen Untergrund abschlagen. Kanten sauber begrenzen, Untergrund abbürsten, anfallendes Material aufnehmen, laden, abfahren und fachgerecht entsorgen. Tragfähige angrenzende Bauteile erhalten. Bedarfsposition; tatsächlicher Umfang erst nach Freilegung feststellbar.
01.005
Nicht tragfähigen Altputz abschlagen
E
30,00
01.006 Fehlstellen und Altputzflächen egalisieren Ausbrüche, Schlitze, freigelegte Altputzbereiche und unebene Putzgründe mit systemgeeignetem mineralischem Reparatur-/Ausgleichsmörtel schließen und fluchtgerecht egalisieren. Übergänge kraftschlüssig und für den nachfolgenden Putzaufbau geeignet ausbilden; größere statische Risse sind nicht enthalten.
01.006
Fehlstellen und Altputzflächen egalisieren
E
30,00
01.007 Saugfähigkeitsregulierung / Vorspritzmörtel Untergrundabhängige Saugfähigkeitsregulierung, Aufbrennsperre oder mineralischer Vorspritzmörtel auf stark oder unterschiedlich saugendem Mauerwerk. Material und Deckungsgrad auf den nachfolgenden Kalkzementputz abstimmen; Standzeiten einhalten.
01.007
Saugfähigkeitsregulierung / Vorspritzmörtel
E
1,00
02 Innenputzflächen
02
Innenputzflächen
02.001 Maschinengipsputz (Leicht) als Wandputz, Q2, geglättet Werksgemischter mineralischer Maschinengipsputz (Leicht) nach DIN EN 13279-1, für die jeweilige Untergrund- und Raumnutzung geeignet, mittlere Putzdicke nach System und Untergrund, in der Regel etwa 15 mm. Oberfläche geglättet, Qualitätsstufe Q2, für den nachfolgenden Anstrich geeignet. Einschließlich üblicher Eck-, Anschluss- und Kleinflächenleistungen, soweit nicht gesondert beschrieben.
02.001
Maschinengipsputz (Leicht) als Wandputz, Q2, geglättet
1.070,00
02.002 Überarbeitungsputz auf Bestand Mineralischer, diffusionsoffener Renovierungs- beziehungsweise Überarbeitungsputz auf vorbereiteten tragfähigen Bestandsflächen. Systemaufbau auf Altuntergrund abstimmen; Unebenheiten bis zum systemüblichen Maß ausgleichen, Übergänge zu Neuflächen ansatzfrei herstellen und Oberfläche entsprechend angrenzendem Innenputz Q2 ausbilden. Im Übergangsbereich zwischen bestehendem Bestandsputz und neu herzustellenden Putzflächen eine geeignete mineralische Armierungsschicht mit alkalibeständigem Armierungsgewebe herstellen.
02.002
Überarbeitungsputz auf Bestand
250,00
02.003 Zulage glatte Putzoberfläche / Q3 Zulage zum Innenputz für eine glatte, malerfertig vorbereitete Oberfläche erhöhter Qualitätsstufe Q3 durch zusätzlichen mineralischen Fein-/Glättputz und erforderliche Arbeitsgänge. Ansatzfrei, porenarm und geeignet für die in der Baubeschreibung geforderte abwaschbare Latex-Hochglanzbeschichtung im Backvorbereitungsraum sowie weitere ausdrücklich freigegebene Sichtflächen. Planansatz aus BBS 12.2; endgültige Oberfläche anhand Beschichtungsaufbau bemustern.
02.003
Zulage glatte Putzoberfläche / Q3
90,00
02.004 Zementgebundener Putz als Fliesenuntergrund Feuchtebeständiger, zementgebundener Wandputz als lot- und fluchtgerechter Untergrund für keramische Beläge in Putzecke, Sanitär-/Waschbereichen und sonstigen ausgewiesenen Fliesenzonen. Oberfläche nicht filzen, sondern eben, fest und für die nachfolgende Verbundabdichtung beziehungsweise Fliesenverlegung geeignet herstellen. Trockenbau- und Kühlraumpaneelflächen sind ausgenommen. Teilmenge innerhalb der Gesamtputzfläche; Fliesen und Verbundabdichtung gehören nicht zu diesem Gewerk.
02.004
Zementgebundener Putz als Fliesenuntergrund
85,00
02.005 Armierungsputz über Mischuntergründen Zusätzliche vollflächige Armierungslage aus systemgeeignetem mineralischem Armierungsmörtel und alkalibeständigem Glasfasergewebe über freigegebenen Mischuntergründen, Bestands-/Neubauübergängen, zugemauerten Öffnungen oder rissgefährdeten Flächen. Gewebe im oberen Drittel der Armierungslage faltenfrei mit ausreichender Überlappung einbetten. Bedarfsposition; keine Garantie gegen konstruktiv oder bauphysikalisch verursachte Risse.
02.005
Armierungsputz über Mischuntergründen
E
220,00
02.006 Putzträger an nicht putzgeeigneten Kleinflächen Korrosionsgeschützten, systemgeeigneten Putzträger an freigegebenen nicht oder nur eingeschränkt putzgeeigneten Kleinflächen, Sturz-/Trägerverkleidungen und Übergängen befestigen. Einschließlich Unterkonstruktion, Überlappung, Anschluss an angrenzenden Putzgrund und mehrlagigem Putzaufbau.
02.006
Putzträger an nicht putzgeeigneten Kleinflächen
E
35,00
02.007 Spachtelarbeiten Verspachtelung von Fugen am Mauerwerkt, nur nach Anweisung der Bauleitung.
02.007
Spachtelarbeiten
1,00
02.008 Wandschlitze Wandschlitze bis 30 cm Breite mit Streckmetall überspannen und fachgerecht verputzen.
02.008
Wandschlitze
E
1,00
m
03 Leibungen, Profile und Anschlüsse
03
Leibungen, Profile und Anschlüsse
03.001 Innenleibungsputz bis 25 cm Breite Leibungen und Stürze an Fenstern, Oberlichtbändern, Außentüren, Toren, Durchgängen und Wandöffnungen bis 25 cm Abwicklung lot-, flucht- und rechtwinklig verputzen. Putzaufbau passend zur angrenzenden Fläche; erforderliche Haftbrücke, Eckausbildung und Kleinflächen eingeschlossen. Vorgegebene Fertigputzlichte erhalten.
03.001
Innenleibungsputz bis 25 cm Breite
140,00
m
03.002 Kantenschutzprofile Innenputz Korrosionsbeständige, für den Putz und die Raumnutzung geeignete Kantenschutzprofile an Außenecken, Leibungen, Stürzen, Pfeilern und freien Putzkanten. Lot- und fluchtgerecht setzen und vollständig in den Putzaufbau einbinden. In Feuchtebereichen ausschließlich geeignete nichtrostende Profile verwenden.
03.002
Kantenschutzprofile Innenputz
300,00
m
03.003 Anputzprofile an Fenster-, Tür- und Torrahmen Selbstklebende beziehungsweise systemgerechte Anputz- und Trennprofile mit Schutzlasche an Fenster-, Tür-, Tor- und Fassadenrahmen. Bewegungsaufnehmende, geradlinige und rissminimierende Putzanschlüsse herstellen; Rahmen und Funktionsfugen freihalten. Schutzlaschen nach Abschluss entfernen.
03.003
Anputzprofile an Fenster-, Tür- und Torrahmen
170,00
m
03.004 Anschlussprofile an Trockenbau, Paneele und PR-Fassade Putzseitige Trenn-, Abschluss- und Anschlussprofile an Trockenbauwände, Kühlraumpaneele, Pfosten-Riegel-Fassaden, HPL-/Metallbauteile, Stahl-/Holztragwerk und sonstige angrenzende Konstruktionen. Unterschiedliche Bauteilbewegungen aufnehmen; starre Putzbrücken vermeiden und sichtbare Anschlüsse geradlinig ausbilden.
03.004
Anschlussprofile an Trockenbau, Paneele und PR-Fassade
130,00
m
03.005 Putzabschluss an Fliesenflächen Geradlinige horizontale beziehungsweise vertikale Putzabschlüsse an Fliesenspiegeln und raumhohen Fliesenflächen mit geeignetem korrosionsbeständigem Abschlussprofil. Putz- und Fliesenaufbau höhengleich abstimmen; Schnittstelle zur Verbundabdichtung funktionsgerecht freihalten.
03.005
Putzabschluss an Fliesenflächen
55,00
m
03.006 Gewebe-Streifenarmierung an Materialwechseln Zusätzliche alkalibeständige Gewebe-Streifenarmierung über Materialwechseln, Installationsschlitzen, zugemauerten Öffnungen und Anschlüssen unterschiedlicher massiver Putzgründe. Mindestbreite systemgerecht, beidseitig ausreichend übergreifend und faltenfrei einbetten; konstruktive Bewegungsfugen nicht überbrücken.
03.006
Gewebe-Streifenarmierung an Materialwechseln
260,00
m
03.007 Diagonalarmierung an Öffnungsecken Zusätzliche diagonale Gewebearmierung an den Ecken von Fenster-, Tür-, Tor- und sonstigen Wandöffnungen. Mindestabmessungen nach Systemvorgabe, vollständig und faltenfrei in den Armierungsmörtel einbetten.
03.007
Diagonalarmierung an Öffnungsecken
70,00
St
03.008 Bewegungs- und Gebäudetrennfugen im Putz Vorhandene oder planerisch festgelegte Bewegungs-, Bauwerks- und Gebäudetrennfugen lagegleich mit systemgeeigneten Innenputz-Fugenprofilen übernehmen. Einschließlich Eck-, Kreuz- und Anschlussstücke; Fugen nicht mit Putz oder Armierungsgewebe überbrücken. Bedarfsposition; Fugenplan ist in den vorliegenden Unterlagen nicht enthalten.
03.008
Bewegungs- und Gebäudetrennfugen im Putz
E
30,00
m
03.009 Kleinflächen, Pfeiler, Stürze und Untersichten Innenputz an Kleinflächen, schmalen Pfeilern, Stürzen, Nischen und Untersichten mit Einzelflächen bis 0,50 m² beziehungsweise Arbeitsbreiten unter 50 cm. Ausführung entsprechend angrenzendem System einschließlich Untergrundvorbereitung und Profilanschlüssen.
03.009
Kleinflächen, Pfeiler, Stürze und Untersichten
E
30,00
04 Höhenzugang und Baustellenbedingungen
04
Höhenzugang und Baustellenbedingungen
04.001 Raumgerüste / fahrbare Arbeitsbühnen Erforderliche innenliegende Raumgerüste, fahrbare Arbeitsbühnen und sichere Zugänge für Putzarbeiten bis etwa 7,20 m Arbeitshöhe, einschließlich Auf-, Um- und Abbau, Vorhaltung, Seitenschutz, Zugängen und Prüfungen. Verkehrs-, Flucht- und Montagewege mit Bauleitung und Ausbaugewerken abstimmen.
04.001
Raumgerüste / fahrbare Arbeitsbühnen
1,00
psch
04.002 Temporäre Beheizung und Lüftung Temporäre, kontrollierte Beheizung und Lüftung zur Einhaltung der für Putzauftrag, Erhärtung und Trocknung zulässigen Raum- und Untergrundbedingungen. Direkte Heißluftbeaufschlagung und zu schnelle Austrocknung vermeiden; Temperatur-/Feuchteverlauf dokumentieren.
04.002
Temporäre Beheizung und Lüftung
E
P
1,00
psch
05 Stundenlohnarbeiten
05
Stundenlohnarbeiten
05.001 Vorarbeiter Stundenlohnarbeiten dürfen nur auf besondere Anweisung der Bauleitung ausgeführt werden. Nachweise hierfür sind täglich zu führen und spätestens am darauffolgenden Tag zur Anerkennung vorzulegen. Verspätet oder unvollständig eingereichte Tagelohnzettel werden nicht anerkannt und zurückgewiesen. Mit der Unterzeichnung dieses Angebotes erklärt der Bieter rechtsverbindlich, daß die Verrechnungssätze der Stundenlohnarbeiten unter Beachtung der preisrechtlichen Vorschriften ermittelt sind und un-abhängig von der Anzahl der abgerechneten Stunden Gültigkeit haben. Die Verrechnungskosten beinhalten sämtliche Lohnnebenkosten.
05.001
Vorarbeiter
1,00
h
05.002 Facharbeiter Stundenlohnarbeiten dürfen nur auf besondere Anweisung der Bauleitung ausgeführt werden. Nachweise hierfür sind täglich zu führen und spätestens am darauffolgenden Tag zur Anerkennung vorzulegen. Verspätet oder unvollständig eingereichte Tagelohnzettel werden nicht anerkannt und zurückgewiesen. Mit der Unterzeichnung dieses Angebotes erklärt der Bieter rechtsverbindlich, daß die Verrechnungssätze der Stundenlohnarbeiten unter Beachtung der preisrechtlichen Vorschriften ermittelt sind und un-abhängig von der Anzahl der abgerechneten Stunden Gültigkeit haben. Die Verrechnungskosten beinhalten sämtliche Lohnnebenkosten.
05.002
Facharbeiter
P
1,00
h
05.003 Helfer Stundenlohnarbeiten dürfen nur auf besondere Anweisung der Bauleitung ausgeführt werden. Nachweise hierfür sind täglich zu führen und spätestens am darauffolgenden Tag zur Anerkennung vorzulegen. Verspätet oder unvollständig eingereichte Tagelohnzettel werden nicht anerkannt und zurückgewiesen. Mit der Unterzeichnung dieses Angebotes erklärt der Bieter rechtsverbindlich, daß die Verrechnungssätze der Stundenlohnarbeiten unter Beachtung der preisrechtlichen Vorschriften ermittelt sind und un-abhängig von der Anzahl der abgerechneten Stunden Gültigkeit haben. Die Verrechnungskosten beinhalten sämtliche Lohnnebenkosten.
05.003
Helfer
P
1,00
h