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Leistungsverzeichnis
OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
Hinweis: Baubeschreibung und WBVB
Hinweis Baubeschreibung und WBVB
Siehe Leistungsverzeichnis (Haupt-LV).
Hinweis: Baubeschreibung und WBVB
Hinweis
01 PAUSCHALPREISTEIL LEED/CX
01
PAUSCHALPREISTEIL LEED/CX
01.02 LEED Commissioning
01.02
LEED Commissioning
04 PAUSCHALPREISTEIL - Gebäude - Technische Anlagen Sprinkler
04
PAUSCHALPREISTEIL - Gebäude - Technische Anlagen Sprinkler
siehe Abschnitt Technische Anlagen Haustechnik siehe Abschnitt Technische Anlagen Haustechnik
siehe Abschnitt Technische Anlagen Haustechnik
siehe Abschnitt Technische Anlagen Haustechnik siehe Abschnitt Technische Anlagen Haustechnik
siehe Abschnitt Technische Anlagen Haustechnik
Beschreibung der Anlage: Beschreibung der Anlage:
Das Projekt umfasst die Sprinklerung des Gebäudes
"Dining Facility", das vollflächig nach UFC 3-600-01
und NFPA
13 gesprinklert werden soll.
Die Außentreppe ist vom Sprinklerschutz ausgenommen, da
deren Außenwände zu 50% offen sind und sie somit gemäß
NFPA 13 nicht gesprinklert werden muss.
Alle technischen Installationen sind so auszuführen,
dass ein Eindringen von Ungeziefer und Nagetieren
unterbunden
wird.
Notwendige Hohlräume sind mit genügend Möglichkeit zur
vollständigen Überprüfung und Inspektion sowie der
Schädlingsbekämpfung auszustatten.
Bei der Planung werden u. a. folgende NFPA-Codes,
EN-/DIN Normen und Vorschriften beachtet:
Fünf Hydranten befinden sich in unmittelbarer Nähe zum
Gebäude. Ein Fließtest, gemäß den Vorgaben von NFPA
291, wird nach der Fertigstellung der übergeordneten
Sprinklerzentrale und des Löschwassertanks
durchgeführt, um den notwendigen Wasserdurchfluss zu
bestätigen.
Gemäß Kapitel 9-2.1 UFC 3-600-01 muss der
Wasserdurchfluss bei gesprinklerten Gebäuden sowohl
nach NFPA 1 als auch nach UFC
3-600-01 ermittelt werden.
Nach einer Gegenüberstellung der Ergebnisse, ist der
höhere Wert anzusetzen. Der Wasserdurchfluss gemäß UFC
3-600-01 beträgt für das vorliegende Objekt 3,785l/min.
Gemäß NFPA 1 ergibt sich ein Wert von 812 gpm / ca.
3.075 l/min. Hierbei wurde die Reduktion von 75%
aufgrund der
Sprinklerung bereits berücksichtigt.
Folglich gilt ein Wasserdurchfluss von 3.785 l/min.
Die Sprinkleranlage wird als Nassanlage ausgeführt.
Die Bemessung der Anlage richtet
sich nach dem Bereich mit der höchsten Brandgefahr,
die hier als "ordinary hazard" (OH) eingestuft wird.
Als Bemessungsgrundlage dient die UFC 3-600-01 aus der
sich folgende Werte ergeben:
Brandgefahrenklasse: OH
Wasserbeaufschlagung: 8 mm/min
Wirkfläche: 230 m² (Dachneigung beträgt < 9,46°)
Betriebszeit: 60 min
Zuschlag 20% (Vollbevorratung)
K-Faktor: 115
Deckenhöhe: (bis zu 9.1 m)
Gemäß NFPA 13 liegt die max. Schutzfläche pro
Sprinkler bei 12 m². Folglich werden bei der
hydraulischen
Berechnung 20 Sprinklerköpfe berücksichtigt.
Für die Bereiche LH gilt eine Wasserbeaufschlagung von
4 mm/min auf einer Wirkfläche von 140 m² mit dem
K-Faktor 80.
Die Versorgung der Sprinkleranlage sowie der Hydranten
erfolgt durch den Zentraltank im Heating Plant. Bei der
Berechnung des Löschwasserbedarfs gilt, dass der
Schlauchdurchfluss (hose stream) inkludiert werden
muss.
Hierbei gilt, dass für den "exterior hose" ein Wert
von 950 lpm für 60 Minuten anzusetzen ist. "Interior
hose" wird
nicht berücksichtigt, da keine Steigleitungen
(standpipe
systems) vorgesehen werden.
Die Auslegung der Sprinkleranlage erfolgt nach der
"Area/Density Method" gemäß NFPA 13, mit der Ausnahme
der oben genannten Auslegungskriterien, wobei
Komponenten
mit einer VdS-Zertifizierung eingesetzt werden. Es ist
darauf zu achten, dass gemäß Kapitel 9-7.6.7 UFC
3-600-01 alle
Formstücke, mechanische Kupplungen und Gummidichtungen
vom selben Hersteller stammen müssen.
Es werden schnell ansprechende Sprinkler (quick
response sprinkler) mit einer Auslösetemperatur von
68° C
vorgesehen.
In den Nasszellen werden korrosionsbeständigen
Sprinklerköpfen vorgesehen. Die Räume122, 123, 123 und
125 werden mit Trockensprinklern ausgestattet, ebenso
die
überdachte Laderampe sowie der Abfallbehälter-
Waschplatz an der nord-/östlichen Gebäudeecke.
Dazu wird eine TAV (Trockenalarmventilstation) in der
Sprinklerzentrale errichtet.
Ein Druckluftkompressor übernimmt die Druckhaltung.
Schutzkörbe müssen vorgesehen werden, wenn der
Sprinklerkopf einen geringeren Abstand als 2,10 m zur
OKFFB aufweist, oder er vom Boden aus erreichbar ist.
Aufgrund der Deckenhöhen liegen diese Fälle
innerhalb des Gebäudes nicht
vor. Im Gebäude sind jedoch Räume mit einer geringen
Fläche vorhanden, sodass beispielsweise durch die
Nutzung
einer Leiter der Sprinklerkopf in diesem Raum
beschädigt
werden könnte.
Folglich werden die Sprinklerköpfe in den folgenden
Räumen mit einem Schutzkorb versehen:
106, 107, 109,113 und140.
Flexible Rohrleitungen / flexible Sprinklerschläuche
mit Fittings für den direkten Anschluss an die
Sprinkler werden
nicht vorgesehen.
Für die Dunstabzugshauben muss ein Ansul-System
vorgesehen werden.
Es wird darauf hingewiesen, dass dieses System nach UFC
3-600-01, Kapitel 9-12.2 geprüft werden muss.
Diese Prüfung umfasst eine Flüssigkeitsableitung und
dient als
Nachweis der gleichmäßigen Verteilung der Chemikalien.
Des Weiteren soll dadurch bestätigt werden, dass keine
Leckagen an den Rohrverbindungen vorhanden sind.
Gemäß der vorliegenden Planung und aufgrund der
Gebäudenutzung liegen keine Bereiche mit
elektronischen Geräten vor, die der
Definition "Electronic Equipment Area" gemäß UFC
3-600-01 entsprechen.
Somit sind keine Zonenregelventilelemente
erforderlich, die diese Räume von anderen Bereichen
isolieren
würden. Es wird jedoch vorgesehen, Räume mit
elektronischen Geräten,
hierzu gehören z.B. Server- , IT- und Schalträume, mit
Preaction Sprinklern auszustatten (Batterieraum 146,
BMZ 147,
Daten 148 und Elektro 150).
Es ist darauf zu achten, dass die Sprinklerleitungen
nicht direkt über Schaltschränken und Schaltanlagen
verlegt werden.
Die maximale Schutzfläche, die durch eine
Sprinkler-Steigleitung geschützt werden kann beträgt
für OH 4.830 m² gemäß NFPA 13 und wird beim
vorliegenden
Objekt unterschritten.
ALARMVENTILE
Jede Sprinkleranlage wird bereichsweise durch
Alarmventilstationen überwacht, um im Brandfall eine
leichte Branderkennung zu ermöglichen. Die
erforderlichen
Alarmventile werden in der Sprinklerunterzentrale
aufgestellt.
Jede Alarmventilstation besitzt einen Druckschalter.
Der Druckschalter dient zum Anschluss an die
Brandmeldezentrale,
von wo der Alarm zur Feuerwehr weitergeleitet wird.
Die Alarmierung erfolgt elektrisch mittels
Blitzleuchte am Alarmventil sowie Hupe.
Die Alarmventile sind auf einem
Verteilerrohr installiert. Zur Ableitung des beim
wöchentlichen Probealarm anfallenden Wassers, wird
unterhalb
der Alarmventile eine Ablaufwanne aus rostfreiem Stahl
vorgesehen.
Es wird eine Naß- und eine Trockenalarmventilstation
geplant.
Batterieraum R146
Gemäß UFC 2-6.1 ist für den Batterieraum ein
überwachtes
Absperrventil, ein Rückschlagventil, ein
Durchflussschalter und
ein Prüfventil gefordert.
Somit wird für den Batterieraum ein eigener Zone Check
DN50
installiert und gesondert auf die BMA aufgeschaltet.
Der Zone Check wird im Batterieraum installiert.
Gemäß UFC 2-6.1 wird, wenn der Zone Check im
Batterieraum
auslöst nicht nur auf die BMA gemeldet, sondern von
der BMA
wird auch der Leistungsabgang zur Batterieanlage
stromlos geschaltet.
ROHRNETZ
Das Rohrnetz der Nassanlage wird als
längsnahtgeschweißte,
grundierte Rohrleitung ausgeführt, in sichtbaren
Bereichen mit Pulverbeschichtung.
</=DN 50: Stahlrohrgewinderohr (DIN EN 10255)
> DN 50: Stahlrohr (DIN EN 12017-1)
Rohrverbindung allgemein:
</= DN 50: Gewindeverbindung
> DN 50 Kupplungstechnik
SPRINKLERKOPF
Bei der vorh. Brandgefahr finden folgende Sprinkler
Verwendung:
Ansprechtemperatur: 68°C (bei Bedarf auch höher)
Verschlussmechanismus: Glasfass (Kennfarbe rot) o.
Schmelzlot
k-Faktor: 80
Anschlussgewinde: ¿"
Bauform: stehend, hängend
Art: Schirmsprinkler, einschl. Schutzkorb
Trockensprinkler
Sicherheits-Doppelsprinkler
Werkstoff: Messing, verchromt
RTI-Faktor: < 50 (spezial)
Pumpen, Verteilung und Verrohrung
Die Löschwasserversorgung erfolgt aus dem Zentraltank
im Heating Plant.
Die Einführung ins Gebäude erfolgt unter der
Bodenplatte in einem Hausanschlussschacht.
Die Sprinklertechnik übernimmt
die Leistung ab einem definierten Flansch ca. 30cm
über FFB.
Auf dem Flansch nach der Gebäudeeinführung wird ein
Absperrschieber mit Stellungsüberwachung und eine
Rückschlagklappe montiert.
Der Verteiler liegt auf einer Sprinklerwanne.
Auf dem Verteiler werden folgende Anschlüsse
vorgesehen:
- Einspeisung DN250
- Nassalarmventilstation DN100
- Trockenalarmventilstation DN100
- Feuerwehreinspeisung DN100
Die brandschutztechnische Schottung bei Querungen von
Wänden und Decken mit Anforderung an die
Feuerwiderstandsdauer erfolgt gemäß der MLAR.
Meldetechnik Alarmierung
Es werden jeweils zwei Druckmelder an jeder
Alarmventilstation installiert.
Der Druckschalter sendet über die Störmeldezentrale
einen Feueralarm zur Brandmeldezentrale.
Diese übermittelt dann
den Alarm zur Standortfeuerwehr.
Weiterhin erfolgt in dem betroffenen Bereich ein
akustischer Alarm über eine Sirene, die von der
Brandmeldezentraleangesteuert wird.
Überwachung (Störmeldungen)
Die Sprinkleranlage wird permanent überwacht.
Die hierfür notwendige Störmeldezentrale (SMZ) ist
durch das Gewerk Sprinkler berücksichtigt.
Standort der SMZ ist in der Sprinkler
Unterzentrale Raum 149.
Meldungen werden gemäß Sprinklerschema als technische
Alarme an ständig besetzte Stellen der Feuerwehr und
der Gebäudeautomation übermittelt.
Die elektrische Versorgung der Sprinkleranlage erfolgt
durch das Gewerk Elektro bis zum Schaltschrank
Sprinkler. Das
Auflegen der Verkabelung erfolgt durch das Gewerk
selbst.
Die Brandmeldeanlage (BMZ) ist Bestandteil des Gewerks
Elektro. Alle Alarmmeldungen (Druckschalter,
Strömungsmelder, Sammelstörungen usw.) werden auf die
Brandmeldezentrale aufgeschaltet. Die entsprechenden
Kontakte oder Druckschalter werden durch die
Sprinklertechnik bereitgestellt.
Anmerkung zu allen Geräte- und Bauteilbefestigungen:
Befestigungen aller überkopfmontierten
Versorgungseinrichtungen und andere Einbauten, die 14
Kilogramm (31 Pfund) oder mehr wiegen, um die
Wahrscheinlichkeit eines Herunterfallens und somit die
Verletzung von Gebäudenutzern zu mindern. Alle
Gerätebefestigungen sind so zu planen, dass sie
Kräften von 0,5-mal dem Gerätegewicht in jede Richtung
und 1,5-mal dem Gerätegewicht vertikal nach unten,
standhalten. Diese Norm schließt die Notwendigkeit der
Planung von Gerätebefestigungen für Kräfte, die nach
anderen Kriterien benötigt werden, wie z.B.
seismische Normen, nicht aus.
Beschreibung der Anlage:
siehe Abschnitt 2 Technische Anlagen Haustechnik siehe Abschnitt 2 Technische Anlagen Haustechnik
siehe Abschnitt 2 Technische Anlagen Haustechnik
siehe Abschnitt 2 Technische Anlagen Haustechnik siehe Abschnitt 2 Technische Anlagen Haustechnik
siehe Abschnitt 2 Technische Anlagen Haustechnik
Beschreibung der Anlage: Beschreibung der Anlage:
Das Projekt umfasst die Sprinklerung des Gebäudes
"Dining
Facility", das vollflächig nach UFC 3-600-01 und NFPA
13
gesprinklert werden soll.
Die Außentreppe ist vom Sprinklerschutz ausgenommen, da
deren Außenwände zu 50% offen sind und sie somit gemäß
NFPA 13 nicht gesprinklert werden muss.
Alle technischen Installationen sind so auszuführen,
dass ein
Eindringen von Ungeziefer und Nagetieren unterbunden
wird.
Notwendige Hohlräume sind mit genügend Möglichkeit zur
vollständigen Überprüfung und Inspektion sowie der
Schädlingsbekämpfung auszustatten.
Bei der Planung werden u. a. folgende NFPA-Codes,
EN-/DIN
Normen und Vorschriften beachtet:
Fünf Hydranten befinden sich in unmittelbarer Nähe zum
Gebäude. Ein Fließtest, gemäß den Vorgaben von NFPA
291,
wird nach der Fertigstellung der übergeordneten
Sprinklerzentrale und des Löschwassertanks
durchgeführt, um
den notwendigen Wasserdurchfluss zu bestätigen.
Gemäß Kapitel 9-2.1 UFC 3-600-01 muss der
Wasserdurchfluss bei gesprinklerten Gebäuden sowohl
nach
NFPA 1 als auch nach UFC
3-600-01 ermittelt werden.
Nach einer Gegenüberstellung der Ergebnisse, ist der
höhere
Wert anzusetzen. Der Wasserdurchfluss gemäß UFC
3-600-01
beträgt für das vorliegende Objekt 3,785l/min.
Gemäß NFPA 1 ergibt sich ein Wert von 812 gpm / ca.
3.075
l/min. Hierbei wurde die Reduktion von 75% aufgrund der
Sprinklerung bereits berücksichtigt.
Folglich gilt ein Wasserdurchfluss von 3.785 l/min.
Die Sprinkleranlage wird als Nassanlage ausgeführt.
Die Bemessung der Anlage richtet
sich nach dem Bereich mit der höchsten Brandgefahr,
die hier
als "ordinary hazard" (OH) eingestuft wird.
Als Bemessungsgrundlage dient die UFC 3-600-01 aus der
sich
folgende Werte ergeben:
Brandgefahrenklasse: OH
Wasserbeaufschlagung: 8 mm/min
Wirkfläche: 230 m² (Dachneigung beträgt < 9,46°)
Betriebszeit: 60 min
Zuschlag 20% (Vollbevorratung)
K-Faktor: 115
Deckenhöhe: (bis zu 9.1 m)
Gemäß NFPA 13 liegt die max. Schutzfläche pro
Sprinkler bei
12 m². Folglich werden bei der hydraulischen
Berechnung 20
Sprinklerköpfe berücksichtigt.
Für die Bereiche LH gilt eine Wasserbeaufschlagung von
4
mm/min auf einer Wirkfläche von 140 m² mit dem
K-Faktor 80.
Diese Bereiche sind in der folgenden Grafik grün
dargestellt.
Die Versorgung der Sprinkleranlage sowie der Hydranten
erfolgt
durch den Zentraltank im Heating Plant. Bei der
Berechnung
des Löschwasserbedarfs gilt, dass der
Schlauchdurchfluss
(hose stream) inkludiert werden muss.
Hierbei gilt, dass für den "exterior hose" ein Wert
von 950 lpm
für 60 Minuten anzusetzen ist. "Interior hose" wird
nicht
berücksichtigt, da keine Steigleitungen (standpipe
systems)
vorgesehen werden.
Die Auslegung der Sprinkleranlage erfolgt nach der
"Area/Density Method" gemäß NFPA 13, mit der Ausnahme
der
oben genannten Auslegungskriterien, wobei Komponenten
mit
einer VdS-Zertifizierung eingesetzt werden. Es ist
darauf zu
achten, dass gemäß Kapitel 9-7.6.7 UFC 3-600-01 alle
Formstücke, mechanische Kupplungen und Gummidichtungen
vom selben Hersteller stammen müssen.
Es werden schnell ansprechende Sprinkler (quick
response
sprinkler) mit einer Auslösetemperatur von 68° C
vorgesehen.
In den Nasszellen werden korrosionsbeständigen
Sprinklerköpfen vorgesehen. Die Räume122, 123, 123 und
125
werden mit Trockensprinklern ausgestattet, ebenso die
überdachte Laderampe sowie der Abfallbehälter-
Waschplatz
an der nord-/östlichen Gebäudeecke. Dazu wird eine TAV
(Trockenalarmventilstation) in der Sprinklerzentrale
errichtet.
Ein Druckluftkompressor übernimmt die Druckhaltung.
Schutzkörbe müssen vorgesehen werden, wenn der
Sprinklerkopf einen geringeren Abstand als 2,10 m zur
OKFFB
aufweist, oder er vom Boden aus erreichbar ist.
Aufgrund der
Deckenhöhen liegen diese Fälle innerhalb des Gebäudes
nicht
vor. Im Gebäude sind jedoch Räume mit einer geringen
Fläche
vorhanden, sodass beispielsweise durch die Nutzung
einer
Leiter der Sprinklerkopf in diesem Raum beschädigt
werden
könnte.
Folglich werden die Sprinklerköpfe in den folgenden
Räumen
mit einem Schutzkorb versehen: 106, 107, 109,113 und
140.
Flexible Rohrleitungen / flexible Sprinklerschläuche
mit Fittings
für den direkten Anschluss an die Sprinkler werden
nicht
vorgesehen. Für die Dunstabzugshauben muss ein
Ansul-System vorgesehen werden.
Es wird darauf hingewiesen, dass dieses System nach UFC
3-600-01, Kapitel 9-12.2 geprüft werden muss. Diese
Prüfung
umfasst eine Flüssigkeitsableitung und dient als
Nachweis der
gleichmäßigen Verteilung der Chemikalien.
Des Weiteren soll dadurch bestätigt werden, dass keine
Leckagen an den Rohrverbindungen vorhanden sind. Gemäß
der vorliegenden Planung und aufgrund der
Gebäudenutzung
liegen keine Bereiche mit elektronischen Geräten vor,
die der
Definition "Electronic Equipment Area" gemäß UFC
3-600-01
entsprechen.
Somit sind keine Zonenregelventilelemente
erforderlich, die
diese Räume von anderen Bereichen isolieren würden. Es
wird
jedoch empfohlen, Räume mit elektronischen Geräten,
hierzu
gehören z.B. Server- , IT- und Schalträume, mit
Preaction
Sprinklern auszustatten (Batterieraum 146, BMZ 147,
Daten
148 und Elektro 150).
Es ist darauf zu achten, dass die Sprinklerleitungen
nicht direkt
über Schaltschränken und Schaltanlagen verlegt werden.
Die maximale Schutzfläche, die durch eine
Sprinkler-Steigleitung geschützt werden kann beträgt
für OH
4.830 m² gemäß NFPA 13 und wird beim vorliegenden
Objekt
unterschritten.
ALARMVENTILE
Jede Sprinkleranlage wird bereichsweise durch
Alarmventilstationen überwacht, um im Brandfall eine
leichte
Branderkennung zu ermöglichen. Die erforderlichen
Alarmventile werden in der Sprinklerunterzentrale
aufgestellt.
Jede Alarmventilstation besitzt einen Druckschalter.
Der
Druckschalter dient zum Anschluss an die
Brandmeldezentrale,
von wo der Alarm zur Feuerwehr weitergeleitet wird.
Die Alarmierung erfolgt elektrisch mittels
Blitzleuchte am
Alarmventil sowie Hupe. Die Alarmventile sind auf einem
Verteilerrohr installiert. Zur Ableitung des beim
wöchentlichen
Probealarm anfallenden Wassers, wird unterhalb der
Alarmventile eine Ablaufwanne aus rostfreiem Stahl
vorgesehen.
Es wird eine Naß- und eine Trockenalarmventilstation
geplant.
ROHRNETZ
Das Rohrnetz der Nassanlage wird als
längsnahtgeschweißte,
grundierte Rohrleitung ausgeführt, in sichtbaren
Bereichen mit
Pulverbeschichtung.
</=DN 50: Stahlrohrgewinderohr (DIN EN 10255)
> DN 50: Stahlrohr (DIN EN 12017-1)
Rohrverbindung allgemein:
</= DN 50: Gewindeverbindung
> DN 50 Kupplungstechnik
SPRINKLERKOPF
Bei der vorh. Brandgefahr finden folgende Sprinkler
Verwendung:
Ansprechtemperatur: 68°C (bei Bedarf auch höher)
Verschlussmechanismus: Glasfass (Kennfarbe rot) o.
Schmelzlot
k-Faktor: 80
Anschlussgewinde: ¿"
Bauform: stehend, hängend
Art: Schirmsprinkler, einschl. Schutzkorb
Trockensprinkler
Sicherheits-Doppelsprinkler
Werkstoff: Messing, verchromt
RTI-Faktor: < 50 (spezial)
Pumpen, Verteilung und Verrohrung
Die Löschwasserversorgung erfolgt aus dem Zentraltank
im
Heating Plant.
Die Einführung ins Gebäude erfolgt unter der
Bodenplatte in
einem Hausanschlussschacht. Die Sprinklertechnik
übernimmt
die Leistung ab einem definierten Flansch ca. 30cm
über FFB.
Auf dem Flansch nach der Gebäudeeinführung wird ein
Absperrschieber mit Stellungsüberwachung und eine
Rückschlagklappe montiert.
Der Verteiler liegt auf einer Sprinklerwanne.
Auf dem Verteiler werden folgende Anschlüsse
vorgesehen:
- Einspeisung DN250
- Nassalarmventilstation DN100
- Trockenalarmventilstation DN100
- Feuerwehreinspeisung DN100
Die brandschutztechnische Schottung bei Querungen von
Wänden und Decken mit Anforderung an die
Feuerwiderstandsdauer erfolgt gemäß der MLAR.
Meldetechnik Alarmierung
Es werden jeweils zwei Druckmelder an jeder
Alarmventilstation
installiert.
Der Druckschalter sendet über die Störmeldezentrale
einen
Feueralarm zur Brandmeldezentrale. Diese übermittelt
dann
den Alarm zur Standortfeuerwehr.
Weiterhin erfolgt in dem betroffenen Bereich ein
akustischer
Alarm über eine Sirene, die von der Brandmeldezentrale
angesteuert wird.
Überwachung (Störmeldungen)
Die Sprinkleranlage wird permanent überwacht. Die
hierfür
notwendige Störmeldezentrale (SMZ) ist durch das Gewerk
Sprinkler berücksichtigt. Standort der SMZ ist in der
Sprinkler
Unterzentrale Raum 149.
Meldungen werden gemäß Sprinklerschema als technische
Alarme an ständig besetzte Stellen der Feuerwehr und
der
Gebäudeautomation übermittelt.
Die elektrische Versorgung der Sprinkleranlage erfolgt
durch
das Gewerk Elektro bis zum Schaltschrank Sprinkler. Das
Auflegen der Verkabelung erfolgt durch das Gewerk
selbst.
Die Brandmeldeanlage (BMZ) ist Bestandteil des Gewerks
Elektro. Alle Alarmmeldungen (Druckschalter,
Strömungsmelder, Sammelstörungen usw.) werden auf die
Brandmeldezentrale aufgeschaltet. Die entsprechenden
Kontakte oder Druckschalter werden durch die
Sprinklertechnik
bereitgestellt.
Anmerkung zu allen Geräte- und Bauteilbefestigungen:
Befestigungen aller überkopfmontierten
Versorgungseinrichtungen und andere Einbauten, die 14
Kilogramm (31 Pfund) oder mehr wiegen, um die
Wahrscheinlichkeit eines Herunterfallens und somit die
Verletzung von Gebäudenutzern zu mindern. Alle
Gerätebefestigungen sind so zu planen, dass sie
Kräften von
0,5-mal dem Gerätegewicht in jede Richtung und 1,5-mal
dem
Gerätegewicht vertikal nach unten, standhalten. Diese
Norm
schließt die Notwendigkeit der Planung von
Gerätebefestigungen für Kräfte, die nach anderen
Kriterien
benötigt werden, wie z.B. seismische Normen, nicht aus.
Beschreibung der Anlage:
Nachfolgend beschriebene Sprinkleranlage versteht Nachfolgend beschriebene Sprinkleranlage versteht
sich betriebsbereit und voll funktionsfähig, durch
zugelassenes Fachpersonal montiert.
Zu beachten sind:
- Richtlinien für Sprinkleranlagen nach NFPA 13, 20
und 22.
- Richtlinien für Bau- und Betrieb von Feuerlösch-
und Brandschutzanlagen in Grundstücken im Anschluß
an Trinkwasserleitungen, DVGW-Regelwerk,
Arbeitsblatt W 313.
Hinweis:
Die verwendeten Bauteile müssen NFPA / DIN zugelassen
sein.
Die Errichterfirma muss NFPA zugelassen sein.
Sämtliche Anlagenteile müssen eine CE-Kennzeichung
haben.
Auflistung der Arbeitshöhen in der Kantine:
In der Küche und Nebenräumen liegt die Arbeitshöhe
zwischen
4,5m bis 5,7m.
Im Speisesaal beträgt die Arbeitshöhe 6,8 m bis 10,3 m.
In den WCs im Speisesaal 3,15m, im Geschirrspülraum
4,0m.
Hinweis für Montagen Überkopf:
Die Befestigung aller Überkopf montierten
Versorgungseinrichtungen und anderer Einbauten, die 14
Kilogramm (31 Pfund) oder mehr wiegen, sind so
auszuführen,
dass das Herunterfallen von Bauteilen ausgeschlossen
ist. Alle
Gerätebefestigungen sind so zu planen, dass sie
Kräften von
0,5-mal dem Gerätegewicht in jede Richtung und 1,5-mal
dem
Gerätegewicht nach unten standhalten. Diese Norm
schließt die
Notwendigkeit der Planung von Gerätebefestigungen für
Kräfte,
die nach anderen Kriterien benötigt werden, wie z.B.
seismische
Normen, nicht aus.
Der rechnerische Nachweis der Tragfähigkeit ist auf
Verlangen vorzulegen.
Nachfolgend beschriebene Sprinkleranlage versteht
04.01 Unterzentrale (KG475)
04.01
Unterzentrale (KG475)
04.02 Sprinkler und Rohrnetz (KG475)
04.02
Sprinkler und Rohrnetz (KG475)
04.03 Gemeinkosten (KG475)
04.03
Gemeinkosten (KG475)
08 PAUSCHALPREISTEIL - Bestandsunterlagen und Bestandspläne
08
PAUSCHALPREISTEIL - Bestandsunterlagen und Bestandspläne
08.05 Bestandsdokumentation Feuerlöschanlagen (KG474)
08.05
Bestandsdokumentation Feuerlöschanlagen (KG474)