Großküchen
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OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
Anforderungen an Oberflächen / Farbe / Produkt der Planung Ausführung gem. Anlage A5.1.10 Farb- und Gestaltungskonzept.
Anforderungen an Oberflächen / Farbe / Produkt der
                                     Version: 210317 Zusätzliche Technische Beschreibungen der Großküchentechnik Die nachfolgenden Zusätzlichen Technischen Beschreibungen der Großküchentechnik werden Bestandteil des Vertrages. Werkstoffangaben Alle Geräte, Möbel, Rohre und Scharniere aus Chromnickelstahl, Werkstoff Nr. 1.4301  nachfolgend "CNS" genannt. Kessel-, Tiegelböden von Kochgeräten und Kombidämpfern aus besonders chloridbeständiger Legierung z.B. 1.4571 oder 1.4436. Alle Schläuche sind als Hygieneschläuche für Lebensmittelbereiche auszuführen. Alle Rollen für fahrbare Geräte aus Kunststoff und/oder nicht rostendem Stahl. Sämtliche Wandabweiser/Stoßschutze für die fahrbaren Geräte aus schlagfestem Kunststoff. Stoßschutz an Wänden aus schlagfestem Kunststoff. Löt- oder anderes Material zum Ausfüllen von Ecken ist unzulässig. Glas für Hygieneabtrennungen oder Aufbauten der Ausgabe ist in Sicherheitsglas auszuführen. Materialstärken Koch- und Bratgeräte: min. 1,0 mm   Deckplattenunterseite, U-Versteifungsprofile, Fritteusen- und Wasserbadwannen                        vor dem Ziehen, Backofenmuffel und -tür, Deckel Kochanlage min. 1,25 mm Verkleidungen min. 2,0 mm   Deckplattenoberseite min. 2,5 mm   Innen- und Außenkessel min. 4,0 mm   Backofenboden und Geräterahmen Sonstige Geräte: min. 1,0 mm   Schrankkorpusse, Türen, Blenden, Waschtanks der Spülmaschinen, Kühlschrankaußen-/-innenverkleidungen, Zwischen- und Grundböden                        in Arbeitstischen min. 1,0 mm   Spülen, Auflageschienen der Regalwagen min. 1,25 mm Gerätesockelblenden, Abzugshauben min. 1,5 mm   Tablettrutschen, alle Borde, Roste und Rohrgestelle min. 2,0 mm   Arbeitsflächen, Abdeckplatten und Deckplattenoberseite Gastro-Normung Grundsätzlich sind alle Geräte entsprechend der Gastro-Norm DIN/EN 631-1 und -2 sowie DIN 66075-5, sowie -7 und -8 auszuführen. Grundsätzlich sind alle Geräte auf GN 1/1 auszulegen, sofern nicht anders angegeben. Verarbeitung Oberflächen Alle Oberflächen sind glatt aufzuführen. Die sichtbaren Teile und Flächen sind mit einem einheitlichen Schliffbild (mindestens Korn 240) herzustellen, wobei die Tischplatten in Längsrichtung und die Korpusse waagerecht geschliffen sind. Schweißnähte Alle Schweißnähte sind frei von Verfärbungen und entzundert herzustellen. Es dürfen keine Hohlräume oder poröse Stellen oder Risse auftreten. Bei sichtbaren Schweißnähten ist die Oberfläche glatt, ohne Hohl- oder poröse Stellen auszuführen und so zu verschleifen, dass kein Übergang sichtbar ist. An Baunähten sind Materialverformungen (Dellen, Wellen, Beulen, etc.) auszuschließen und darüber hinaus in der Oberfläche dem allgemeinen Bürstenschliff angepasst auszuführen, Spülbecken sowie alle Ab- und Umkantungen sind fugenlos verschweißt und verschliffen, so dass ein homogenes Gesamtbild und eine einheitliche Oberfläche entsteht. Schraubnähte Schraubnähte werden nur akzeptiert, wenn ausdrücklich in der LV-Position beschrieben. Sämtliche Schraubnähte sind so auszuführen, dass an der Oberfläche nur eine Haarfuge zu sehen ist. Abdichtungen Durchführungen von Schalterachsen, Kontrolllampen, Thermostaten etc. sind wirksam gegen Schwall- und Spritzwasser abzudichten. Leitungsführungen Leitungen, welche durch den Unterbau geführt werden müssen, sind in entsprechenden geschlossenen Kabelkanälen zu führen. Kabeldurchführungen in die Geräte sind wasserdicht auszuführen. Elektroleitungen bzw. Kabelzuleitung zu entlasten, Wasserver- und Entsorgungsleitungen flexibel 1 m Länge mit entsprechender CNS-Aufhängung versehen. Rohre Die Rund- und Rechteckrohre sind längsgeschweißt. Rund- und Rechteckrohre werden ohne Querschnittveränderung gebogen, Radien in der neutralen Fase: Rohrdurchmesser 25: 62,5 mm Rohrdurchmesser 30: 75 mm Rohrdurchmesser 40: 100 mm Quadratrohre der Untergestelle/Füße: 40/40/1,25 mm Quadratrohre der Auftischgestelle: 25/25/1,25 mm Rohrenden in Sichtbereichen mit CNS-Kappe verschweißt oder in nicht sichtbaren Bereichen mindestens mit PVC-Kappen verschlossen. Abdeckungen und Deckplatten Die Abdeckungen und Deckplatten sind wandseitig 50 mm aufgekantet. Alle freistehenden Seiten sind 50 mm ab- und min. 20 mm nach innen gekantet und mit Tropfabrisskante auszuführen. Bei Tischanlagen mit entsprechender Länge sind Baunähte vorzusehen (Eintransport und Schweißbarkeit sind durch den Auftragnehmer zu prüfen). Von unten sichtbare Abdeckungen und Deckplatten sind mit CNS-Blech sauber zu verschließen. Jegliche Unterfütterung mit Spanplatten ist nicht zulässig! Abdeckungen sind an der Unterseite mit U-Profilen zu versteifen und schalldämmend zu beschichten. Die Mediendurchführungen sind in ausreichender Menge im erforderlichen Querschnitt vorzusehen. Diese sind mit 10 mm hohem, nahtlos aufgeschweißtem Kragen gegen Flüssigkeiten zu schützen. Bei bauseitigen Pfeilern, Kabelkanälen, Revisionsschächten, Vorsprüngen, etc. ist Abdeckung mit Aussparung (mit umlaufender Aufkantung/Aufschraubzarge) umzusetzen. Die Abdeckungen und Deckplatten sind bündig, also ohne seitlichen oder hinteren Versprung auf dem Unterbau zu befestigen. Für alle Wandanschlüsse sind Wandaufschraubzargen vorzusehen, um ein einheitliches Erscheinungsbild zu erreichen. Wandaufschraubzarge 60 mm hoch mit Dichtungslippe, Ecken auf Gehrung und Enden dicht verschweißt und sauber verschliffen. Schrauben abgesenkt. Vor Montage der Aufschraubzargen ist eine Begehung mit der Objektüberwachung zur finalen Umsetzung durchzuführen. Abdeckungen thermische Kochgeräte: - sind mittels dichter und flächenbündiger Geräteverbindungen zu erstellen - Im montierten Zustand durchgehende Oberfläche ohne Erhöhungen oder Vertiefungen - Entnahme einzelner Geräte aus der Kochanlage möglich zum Zwecke der Demontage bzw.   Austausch von Geräten - Fett- und lebensmittelführende Geräte mit "Schwallschutz" oder umlaufenden Rand gegen   Wasser und Schmutzeintrag zu schützen Füße und Sockel Füße Füße unter Möbeln und Geräten sind aus CNS-Quadratrohr mit höhenverstellbaren (+/- 15 mm) Kunststoff- oder CNS-Fußstollen zu fertigen. Die Füße sind stabil mit den Bodenprofilen der Korpusse zu verschrauben bzw. zu verschweißen. Um enge Zwischenräume mit schwierigen Reinigungsmöglichkeiten auszuschließen, sind die Füße vorne sinnvoll zusammenzufassen. Hinten sind sie je nach baulicher Möglichkeit durch eine Winkelschiene, 50/50/3 mm, zur Wandbefestigung zu ersetzen oder von der Wand abgerückt und ebenfalls wie vorne sinnvoll zusammengefasst vorzusehen. Bauseitiger Sockel Werden Edelstahlmöbel oder -geräte auf einem bauseitigen Sockel aufgestellt, so sind die Unterseiten (Überstände) bis zum bauseitigen Sockel mit CNS zu verschließen. Die Abmessungen des Sockels sind vor Ort durch den Auftragnehmer zu prüfen und die Ausführung der Schränke ist gegebenenfalls anzupassen. Höhentoleranzen des bauseitigen Sockels sind mit CNS Auflageplättchen verschiedener Stärke auszugleichen. Ein möglicherweise entstehender Spalt ist hygienisch einwandfrei zu verschließen. Die Geräte sind auf dem Sockel zu verkleben oder mittels vorher mit der Bauleitung abgestimmter Schraubbefestigung zu sichern. Sockelblende aus CNS Sockelblende aus CNS umlaufend zum Verschließen des Freiraumes zwischen Boden und Geräte-/Möbelkorpus, 100 mm auf den Längsseiten zurückspringend. Bei aneinandergereihten Möbeln oder Geräten mit durchgehender vorderer Blende. Rückseitig versteift mit HPL Vollkernmaterial mindestens 6 mm stark und vollflächig verklebt. Anschluss der Sockelblende zum Boden im Farbton zu Bodenbelag/Sockelblende passend, mit umlaufender Gummilippendichtung nach Wahl des Auftraggebers. Sind unter den Geräten Medienleitungen zu verlegen, so muss die Sockelblende magnetisch gehaltert, abnehmbar und pro Gerät getrennt ausgeführt sein. Feste CNS Sockelblenden: Befestigung mit rostfreien, versenkten Schrauben an den Füßen. Statt Gummilippendichtung auf Anforderung des Auftraggebers Versiegelung mit dauerelastischer Dichtmasse (silikonfrei) im passenden Farbton ist einzukalkulieren. Abnehmbare Sockelblenden Ohne Werkzeuge abnehmbar. Sichere Halterung mittels Starkmagneten und mechanischer Zentrierung zur vertikalen und horizontalen Ausrichtung. Untergestelle Untergestelle für Tische mit offenem Unterbau oder Spülen sind aus CNS-Rechteckrohr herzustellen. Schränke und Installationsfächer gemäß DIN 18860. Korpus Korpus in stabiler Ausführung bestehend aus Boden, Rückwand und Seitenwänden, Geräteaußenseiten doppelwandig. Der Boden ist mit Profilen verstärkt. Hygieneausführungsqualität H1 nach DIN 18865-9. Die Schränke sind, wenn in den Einzelspezifikationen nicht anders angegeben, mit einem höhenverstellbaren Zwischenbord auszustatten. Hierfür sind 5 Auflageschienen nahtlos in die Innenseitenwand eingezogen. Sickenabstand 115 mm. Abstand vom Boden bis zur 1. Auflage 95 mm. Angebrachte Radien oder Winkel werden nicht akzeptiert. Offener Unterschrank für GN-Behälter Der offene Unterschrank für GN-Behälter ist mit einer eingehängten und ohne Werkzeug herausnehmbaren Leiter für GN-Behälter 1/1 ausgestattet. Die Auflageschienen sind mit Kippsicherung herzustellen. Abmessungen der Leiter Spülmaschinen geeignet. Offener Unterschrank für Schneidbretter Der offene Unterschrank ist mit einem herausnehmbaren Schneidbretthalter aus elektropoliertem CNS-Draht (6 mm) geeignet zur vertikalen Aufnahme von 8 Schneidbrettern in schwerer Qualität ausgestattet. Installationskorpus Als Installationskorpus sind die Schränke dreiseitig geschlossen auszuführen, ohne Bodenteil und ohne Zwischenbord ausgestattet, bedienseitig mit abnehmbarer Installationsblende oder -tür geschlossen. Türen abschließbar mittels Schaltschrankschlüssel. Installationsblende Die Installationsblenden werden vorderkantenbündig mit den daneben angeordneten Schrankfächern montiert. Die Blenden sind in einem Stück gefertigt, soweit notwendig abnehmbar ausgeführt. Die Blenden von Kühlmaschinenfächern sind mit ausreichend großen Lüftungsschlitzen zu versehen. Installationskanal Installationskanäle sind mit Abdeckung als stabile Rohrrahmenkonstruktion auszuführen. Alle sichtbaren Seiten mit CNS verkleidet Abdeckung  ab 2000mm geteilt und verbunden mit Steckprofilen, so dass keine Flüssigkeiten durchdringen können, sonst 20 mm abgekantet. Abdeckung und Verkleidungen mit handelsüblichem Werkzeug demontier- und abnehmbar. Die Installationswandverkleidungen über die Aufkantung der Tischplatten ragend, so dass keine Flüssigkeiten hinter die Tischplatte laufen können. Inkl. Anschlüsse, Steckdosen, Reparaturschalter, Sanitärarmaturen, Absperrorgane, etc. gemäß Plan. Die Unterkonstruktion ist in diesen Bereichen ausreichend zu versteifen. Anschlussfertig mit Verrohrung und Verdrahtung an zentralem Übergabepunkt der bauseitigen Medienzuleitungen. Für die Trassenführung innerhalb des Installationskanales sind Tragprofile und Kabeltrassen vorzusehen. Kippladenschrank Kipptür bestehend aus einer doppelwandigen Blende, oben mit waagerecht angekanteter Griffleiste. In geöffnetem Zustand arretierend. Abfallbehälter aus CNS mittels Einhängebeschlag herausnehmbar. Optional mit Durchwurföffnung in der Türblende. Müllauszug Schublade zusätzlich mit Halterung für einen Abfallbehälter, eckig, aus CNS Wandhängeschränke Wandhängeschränke in der Ausführung wie zuvor beschrieben, mit separater Aufhängeleiste für die Wandmontage. Unterseite mit CNS Blech verschlossen. An der Vorderseite des Schrankes ist eine deutlich erkennbare, nicht ablösbare Beschriftung mit der maximalen Belastbarkeit in kg anzugbringen. Türen und Schubladen Alle Türen und Schubladen sind abschließbar, gleichschließend oder nach Schließplan auszuführen. Flügeltüren Flügeltüren doppelwandig, 20 mm dick, mit stabilisierendem Dämmmaterial gefüllt, mit flächenbündiger, senkrecht angekanteter Griffleiste, alle Kanten nahtlos verschweißt. Die Türen sind fluchtend, ohne Überlappung zu fertigen und mit CNS-Scharnieren anzuschlagen. Die Türen in geschlossenem Zustand arretiert. Scharniere stabil und wartungsfrei mit außenliegendem Drehpunkt, Öffnungswinkel 180°. Die Anzahl der Türen ist abhängig von der Schranklänge: von 500 mm bis 700 mm Länge 1 Tür von 701 mm bis 1400 mm Länge 2 Türen Schiebetüren Schiebetüren doppelwandig, 20 mm dick, mit stabilisierendem Dämmmaterial gefüllt, mit flächenbündiger, senkrecht angekanteter Griffleiste. Die Türen sind oben aufgehängt und auf 2 kugelgelagerten, höhenjustierbaren Kunststoffrollen in einem CNS-Profil laufend. Ein Stopper zur Sicherung gegen links/rechts Vertauschen der Schiebetüren. Unten nicht sichtbar in einem u-förmigen Kunststoffhalter so geführt, dass der Schrankboden im offenen Türbereich absolut glatt ist. Schränke bis 2.000 mm mit zwei Schiebetüren. Die Türen in geschlossenem Zustand arretiert. Schubladen/Schubladenblöcke Alle Schubladen sind generell als Rahmenschublade mit oben liegender Stabilisierungsbrille als Auflage zum Einhängen von Gastronormbehältern GN 1/1 auszubilden. Die GN-Behälter aus CNS gehören zum Lieferumfang. Schubladenblende mit waagerechter, eingekanteter Griffleiste, ansonsten wie Flügeltür. CNS-Schwerlast-Teleskopauszüge (mit 50 kg belastbar) als Vollauszug, welche so konstruiert sind, dass ein unbeabsichtigtes Aushängen unmöglich ist. Die Schublade kann bei Bedarf ohne Werkzeug ganz ausgehängt werden. Schubladenblöcke mit 4 Schubladen sind für 100 mm tiefe GN-Behälter vorzusehen. Schubladenblöcke mit 3 Schubladen sind oben mit 2 Schubladen für 100 mm tiefe und unten mit einer Schublade für 200 mm tiefe GN-Behälter auszustatten. Borde und Roste An der Vorderseite der Borde ist eine deutlich erkennbare, nicht ablösbare Beschriftung mit der maximalen Belastbarkeit in kg anzugbringen. Zwischenborde Die Borde sind allseitig 30 mm ab- und 12 mm nach innen gekantet sowie an der Vorderseite zur Vermeidung von Verletzungen mit einem Gegenprofil ausgestattet. Die Borde sind mit Profilen verstärkt und höhenverstellbar. Eingeschweißte Borde Die Borde sind wandseitig 50 mm aufgekantet und an den anderen Seiten 50 mm ab- und 20 mm nach innen gekantet. Es sind Ausklinkungen für das Rahmengestell vorzusehen, so dass eine außenbündige Verschweißung mit dem Untergestell hergestellt werden kann. Wandborde Die Wandborde sind wandseitig 40 mm aufgekantet und an den anderen Seiten 40 mm ab- und 12 mm nach innen gekantet. Die Borde sind auf Konsolen in ausreichender Anzahl zu montieren, welche direkt an der bauseitigen Wand zu befestigen oder in Schlitzschienen einzuhängen sind. Die Länge der Schlitzschienen beträgt: 400 bis 800 mm bei 1 Etage. Belastbarkeit des Wandbordes 50 kg pro lfd. Meter bei gleichmäßiger Belastung. Herausnehmbare Roste Roste bestehend aus einem umlaufenden 55 mm breiten CNS-Profil, längsseitig 50 mm abgekantet und ca. 20 mm eingekantet, dazwischen quer eingeschweißt Stege aus CNS-Profil, ca. 40 mm breit, beidseitig 15 mm abgekantet, Abstand ca. 60 mm. Die Roste in Elementen von max. 500 mm Länge, beidseitig 15 mm abgekantet, zum Einlegen in die in Längsrichtung laufenden Querträger eines offenen Untergestells. Abmessungen der Roste Spülmaschinen geeignet. Spülen, Handwasch- und Ausgussbecken Die Anschlüsse sind vor Ort zu prüfen und die Geräte sind gegebenenfalls nach Rücksprache anzupassen. Spülen Ausführung entsprechend DIN 18861-1 und DIN 18861-2. Die Spülen sind generell fugenlos in eine Tischfläche oder in einen Spülbeckenrahmen mit umlaufendem Wulstrand mit Gefälle zum Becken nahtlos eingeschweißt. Dies gilt auch für danebenliegende Abtropfflächen. Die Abtropffläche ist profiliert auszuführen. Die Unterseite sowie die vordere Längsseite mit Profilen verstärkt. Die Becken sind tiefgezogen, innen gebürstet, mit großen Radien und zur restlosen Entleerung mit Gefälle zum Auslauf hergestellt, sie sind unten mit Antidröhnmaterial beschichtet. Becken bis zu einer Tiefe von 300 mm werden mit einem Standrohrventil ausgestattet. Standrohrventil 2-teilig mit zylindrischem Rundsieb in Kelchplatte und Standrohr innen herausziehbar. Becken über 300mm Tiefe mit einem Hebelüberlaufventil DN 50. Spülen und Becken mit einer Wasseroberfläche bis zu 2000 cm² erhalten eine 1/2"-Einloch-Standmischbatterie mit Schwenkauslauf aus Edelstahl, Keramikdichtungen mit Metallhaubengriffen, 2 flexible Anschlussschläuche 3/8", ca. 400 mm lang. Becken mit einer Wasseroberfläche über 2000 cm² erhalten eine 3/4"-Zweiloch-Standmischbatterie mit Schwenkauslauf, sonst in zuvor beschriebener Ausführung. Die Armaturen sind in schwerer Gewerbeausführung vorzusehen. Handwaschbecken Ausführung entsprechend DIN 18861-3. Die Handwaschbecken sind sofern möglich freihängend für die Wandmontage auszuführen, Abdeckung 3-seitig 50 mm abgekantet, hinten 50 mm aufgekantet, mit glatt eingeschweißtem Becken: 345 x 245 x 120 mm. Sie sind ohne Verschlussstopfen, mit Überlaufsicherung auszuführen. Die Ausführung erfolgt entweder mit dreiseitiger Beckenblende (Abmessungen gesamt ca. 400 x 385 x 122 mm) oder mit Unterschrank und einer Flügeltür mit Mülleinwurf für gebrauchte Papiertücher, Durchwurfkante eingefasst in CNS (Abmessungen gesamt ca. B 580 T 450 H 700 mm). Handwaschbecken sind grundsätzlich mit einer Sensormischbatterie auszustatten. Sensormischbatterie mit Netzteil zum Einstecken und Ausschalten im Unterschrank. Mit zuschaltbarem Stagnationsspülprogramm (Dauerfluss 20s / 24h Spülung). Sobald die Hände unter die Armatur gehalten werden, fließt automatisch das Wasser in der vorgewählten Temperatur, bei Wegziehen stoppt der Wasserfluss automatisch. Robustes Gehäuse aus Edelstahl, Infrarot-Sensorik mit vollautom. Einstellung, Mikroprozessor-Elektronik, funktionssicheres Magnetventil, laminarer Strahlregler. Warm- und Kaltwasseranschluss mit flexiblen Druckschläuchen, Rückschlagventile und Schmutzsiebe eingebaut. Temperatur frei wählbar oder vorwählbar, vandalensichere Abdeckung, Heißwassersperre einstellbar. Kurz-Aus (Reinigung) und Dauer-Ein (Befüllen) mit Touch-Taste auslösbar, Dauer-Ein- und Hygienespülung-Laufzeit mit Touch-Taste einstellbar, Wassernachlaufzeit, Sensorempfindlichkeit mit Touch-Taste einstellbar, Stagnationsspülprogramm mit Touch-Taste aktivierbar. Schutzklasse IP 65, Durchflussmenge 6,5 l/Min, Fließdruck 0,5 bis 5 bar, Betriebsdruck: 0,3 - 10 bar, max. Wassertemp.: 80 °C, Wassernachlaufzeit: 0-10 Sek., einstellbar, Dauer-Ein-Laufzeit: 30 Sek. - 20 Min., einstellbar, Kurz-Aus: 2 Min. (fixiert). Höhe = 131 mm, Ausladung = 143 mm. Glasabtrennung (Hygiene Trennung) Senkrechte Glasabtrennung zur hygienischen Trennung von z. B. Handwaschbecken. Bestehend aus ESG 8 mm ca. 500 mm tief und 400 mm hoch, im vorderen Bereich oben mit R=200 mm gerundet. Ohne Beschädigung der Tischplatte an der Wand mittels CNS Planarhaltern befestigt. Handwasch-Ausgussbeckenkombination, Ausgussbecken mittig Ausführung entsprechend DIN 18861-5. Die Handwasch-Ausgussbeckenkombination sind sofern möglich freihängend für die Wandmontage auszuführen. Handwaschbecken: Abdeckung 3-seitig 50 mm abgekantet, hinten 50 mm aufgekantet, mit glatt eingeschweißtem Becken 340 x 240 x 150 mm, ohne Ablaufstopfen und mit Überlaufventil 1 1/2". Ausgussbecken: Abdeckung mit vertieft eingeschweißtem Becken 370 x 340 x 150 mm, ohne Ablaufstopfen und mit Überlaufventil 1 1/2" und Klapprost, inkl. Ablaufverbindung, Überlaufsicherung und Wandbefestigungsmaterial. Abmessungen: ca. (BxTxH): 500 x 700 x 570 mm Handwasch-Ausgussbecken sind grundsätzlich mit einer Sensormischbatterie, wie bei Handwaschbecken beschrieben, auszustatten. Beckenblende Sämtliche Becken sind mit ausreichend großen Beckenblenden so zu verdecken, dass diese von keiner Seite sichtbar sind. Die Blenden sind unter die Abdeckung zwischen die Quadratrohre des Untergestells geschweißt. Hygienestation Seifen- und Desinfektionsspender: Ausgelegt für handelsübliche Wechselflaschen des kundenseitigen Lieferanten (Angabe hierzu erfolgen bei Auftragserteilung) in hygienischer Bauweise zur Wandmontage. Stabile Konstruktion, matt geschliffenes Gehäuse aus Edelstahl mit Rückwand aus Polymer. Abschließbar, mit optischer Füllstandsanzeige, an der Unterseite Bedienhebel zum manuellen Dosieren der Seifenmenge. Füllvolumen ca.: 950 ml, Materialstärke Gehäuse ca.: 1,0 mm, Gewicht ca.: 1,17 kg Abmessungen ca. (BxTxH): 76 x 120 x 298 mm Handtuchspender: Handtuchspender aus Edelstahl in hygienischer Bauweise zur Wandmontage. Stabile Konstruktion, matt geschliffenes Gehäuse und Rückwand aus Edelstahl. Abschließbar, mit optischer Füllstandskontrolle für gefaltete Papierhandtücher. Frontseite zur Befüllung um ca. 50 Grad ab klappbar. Für ca. 500 Stk. Papierhandtücher, Materialstärke Gehäuse ca.: 1,0 mm, Gewicht ca.: 3,06 kg Abmessungen ca. (BxTxH): 298 x 120 x 298 mm Papierkorb: Korb in hygienischer, nach unten konisch zulaufender Konstruktion aus hochwertigem, elektrolytisch poliertem Edelstahl-Rundmaterial mit oberem und mittig umlaufendem Rahmen zur Wandbefestigung. Drahtstärke Korbrahmen oben / Mitte mind.: 2,0 mm, Drahtstärke Korbboden und -wandungen mind.: 2,5 mm, Maschenweite: 22 bis 46 mm, Gewicht ca.: 1,13 kg. Abmessungen ca. (BxTxH): 340 x 265 x 425 mm Gastronorm Behälter Aus Gründen der Kompatibilität (Radien, Stapelschulter, Deckel, etc.) ist für alle GN-Behälter innerhalb des gesamten Lieferumfanges ein einheitlicher Hersteller zu wählen. Regale Modulares System komplett aus hochwertigem Edelstahl. Breite beliebig anbaubar, Übereckbau möglich, ohne Werkzeug montierbar. Werkstoffe, Hygiene und Bauweise gemäß DIN 18868-2. Regalständer aus zwei Vierkantrohren, Edelstahl, 25 x 25 mm, verpresst mit 3 stabilisierenden querlaufenden Flachprofilen, 50 x 2 mm. Verschweißte Rundbolzen, Dm= 7 mm, Höhenraster 150 mm, als Auflagepunkte. Hygienische Abdichtung mittels höhenverstellbaren Schraubfüßen, Verstellbarkeit 25 mm, oberen Abschlusskappen, aus Kunststoff. Dauerhafter Einsatz der Regale bei Belastungsgrenzwerten im Temperaturbereich von -40°C bis +60°C möglich. Eine Kreuzverstrebung aus Flachprofil 25 x 1,5 mm, für alle Auflagenbreiten, mit Befestigungsmaterial. Geschlossene Blechauflage (Edelstahl): 600 bis 1000 mm breite Auflagen aus 0,8 mm starkem Blech, ab 1200 mm Breite 1,0 mm. Leichte Reinigung, Höhenverstellbarkeit ohne Werkzeug. Maximale Fachlasten abhängig von der Auflagenbreite, längsseitig um 40 mm, stirnseitig um 30 mm abgekantet, nach innen gefalzt. Übereckbau: Fachlast der tragenden Auflage beträgt 70% des Normalwertes. Technische Daten: Max. Feldlast: 1200 kg Maximale Fachlast geschlossene Auflagen:   600 - 1200 mm breit: mind. 150 kg 1400 - 1500 mm breit: mind. 125 kg - bei gleichmäßig verteilter Last Ausgestattet mit 4 geschlossenen Edelstahlauflagen pro Feld Höhenrastermaß: 150 mm Die Regale sind mit Belastungsschildern (Fach- und Feldlast) auszustatten und gegen Umfallen zu sichern. Der Auftragnehmer unterbreitet dem Auftraggeber entsprechende Vorschläge. Geforderte Zulassungen: NF- und GS-Prüfzeichen Fahrbare Geräte Ausführung entsprechend DIN 18867 Voll verschweißte Ausführung (keine Schraubverbinder), 4 Lenkrollen, 2 davon als Totalfeststeller feststellbar. Sofern mit GN Schienen: mit Durchschubsicherung Rollen Ausführung entsprechend DIN 18867-8 Sämtliche Rollen sind als kugelgelagerte Schwerlastrollen in rostfreier Ausführung mit massiver Befestigung am Rohrrahmen mittels rostfreier Metallschrauben, Raddurchmesser 125 mm, auszuführen. Steck- und Netzwerkdosen in CNS-Möbeln Massive Ausführung in Edelstahl mit Klappdeckel. Die Oberfläche matt gebürstet. Das Gehäuse besteht aus CNS-Guss, ist bruch- und schlagsicher und für den Wand- und Geräteeinbau als Einbausteckdose oder Unterputznetzwerkdose geeignet. Gehäuse zur Reinigung in einer Spülmaschine oder einem Sterilisator ohne Demontage der ganzen Steckdose abnehmbar. Schlag-, strahl- und spritzwassergeschützt nach IP 55, bzw. IP 44 (bei geschlossenem Deckel). Die 2-polige Einbausteckdose mit Steckereinsatz aus Metall und integriertem Schutzkontakt aus Kunststoff. Die 5-polige Einbausteckdose mit CEE-Steckereinsatz aus hochfestem Kunststoff. Die Unterputz-Netzwerksteckdose ist nach CAT.6 Standard "De-Embedded" geprüft. Die Buchsen können zusätzlich (Absprache mit AG) mittels Innendeckel geschützt werden. Die Netzwerksteckdose ist geeignet für Gigabit- und Ethernet-Netzwerke sowie ISDN. Kältetechnische Einrichtungskomponenten Ausführung entsprechend DIN 18872 Die Verdampfer der Kühl- und Tiefkühltische und -schränke sowie der Kühlvitrinen sind grundsätzlich mit einem Ventilator für Umluft sowie Abtauautomatik auszurüsten. Alle Geräte sind mit optischem und akustischem Alarmsystem für Über- und Untertemperatur auszustatten. Pluskühlung ist in Temperaturklasse T1 und Umgebungstemperaturklasse U43 (gem. DIN18872-1) auszuführen. Tiefkühlung ist mit Umgebungstemperaturklasse U43 (gem. DIN18872-1) auszuführen. Zentralkühlung Geräte zum Anschluss an eine externe Kälteanlage sind mit Expansionsventil zu liefern. Der Leistungsumfang Abtauuhr, Magnetventil, Handabsperrventil, Kältemittelfüllung und Dichtigkeitsprüfung erfolgt über die Leistungserbringung des Kälteanlagenbauers. Kältemittel gemäß Auslegung Kältefachplanung. Zentralgekühlte Geräte müssen werkseitig einer Druckprüfung entsprechend DIN 8975 unterzogen worden sein und bei Auslieferung mit Schutzgas befüllt sein. Installationsfächer sind mit abschraubbarer Blende ausgestattet, Breite mindestens 200 mm. Der Tauwasserablauf erfolgt über einen bauseitigen Tauwasseranschluss. Eigenkühlung Geräte ohne Anschluss an eine Zentralkühlung sind mit ausreichend leistungsstarken Kühlmaschinen auszurüsten, die stecker- bzw. anschlussfertig vorzusehen sind. Die Kühlmaschinenfächer sind mit abschraubbarer Lüftungsblende auszustatten, Breite mindestens 400 mm. Eine gute Zugänglichkeit für die Wartung ist zu gewährleisten. Heißgas-Tauwasserverdunstung, die Heißgasleitung ist durch einen Kunststoffüberzug dauerhaft gegen Korrosion geschützt. Alle Türen und Schubladen sind mittels Zylinderschloss abschließbar und mit werkzeuglos auswechselbarem Magnetdichtungsrahmen auszurüsten. Die Griffe der Schubladen sind als waagerecht angekantete, von Türen als senkrecht angekantete Griffleisten auszuführen. Die Scharniere sind stabil und wartungsfrei. Kühl- und Tiefkühltische Ausführung entsprechend DIN 18872-1 Die Auflageschienen für Ablagen und Behälter sind zur Reinigung herausnehmbar. Pro Tür ist 1 Paar Auflageschienen, kippsicher, für Gastronormbehälter bzw. Roste zu liefern, sie sind in einem Raster von 54 mm höhenverstellbar. Weiterhin ist pro Tür ein Rost zu liefern. Kühlwannen Ausführung entsprechend DIN 18872-2 Kühlvitrinen im Ausgabebereich Ausführung entsprechend DIN 18872-3 Kühl- und Tiefkühlschränke Ausführung entsprechend DIN 18872-4 Schnellkühler und Schockfroster Ausführung entsprechend DIN 18872-5
                                     Version: 210317
                                     Version: 230112 Zusätzliche Technische Beschreibungen der Kältetechnik 1 Allgemeines 1.1 Umfang der Leistung: Die Versorgung der diversen Kühlzellen und Kühlstellen erfolgt mittels einem aktuell gültigen Kältemittel. Es ist von einer Betriebszeit von ca. 25 Jahren auszugehen, die Anlage dahingehend auszulegen. Die Verdampfungstemperatur NK beträgt -10 °C bei Normalkühlung. Zulässiger Temperaturabfall in der Saugleitung max. 2 K. Die Verdampfungstemperatur bei TK beträgt -26 °C bis -30 °C. Zulässiger Temperaturabfall in der Saugleitung max. 2 K. Vorgesehen sind Verdichtersätze mit halbhermetischen Verdichtern. Aus Sicherheitsgründen und mit Rücksicht auf die mindestmögliche Teillast sind mindestens für den NK Bereich 2 Verdichter parallel vorzusehen, 1 Verdichter mit Frequenzumformer Regelung. Für die Tiefkühlung 1 Stück. Die im LV vorgegebenen Leistungen, Kühlflächen und Dimensionen sind Mindestwerte, die unbedingt eingehalten werden müssen. Alle technischen Daten sind, soweit bereits vorgegeben, einzuhalten. Es ist eine betriebsfertige und funktionsfähige Anlage zu liefern und zu übergeben. Grundsätzliches zur Konstruktion und Ausführungsplanung nach DIN EN-378. Es ist für alle Arbeiten die DIN 8975 Teil 10 einzuhalten. Bei der Konstruktion und Planung sowie bei der Auswahl von Komponenten und Ausrüstungsteilen ist anzustreben, dass der Energiebedarf der Anlage und die Kältemittelfüllung so gering wie möglich gehalten wird. Sämtliche Sicherheitseinrichtungen nach AD Merkblatt A2 des VdTüv und UVV/VGB 20 sind zu berücksichtigen. Wie zum Beispiel: - Flüssigkeitssammler, die allseitig absperrbar sind: das hier geforderte Sicherheitsventil muss den Vorschriften entsprechen - unzulässige Drucksteigerungen mit einer Wiedereinschaltsperre gesichert - TÜV Abnahme - etc. 1.2 Sanitär-Installation Der Anschluss der Abläufe mit Geruchsverschluss und Trichter an die bauseitigen Tauwasserabläufe Wand- Boden erfolgt durch AN / Kälteanlage. Der Durchbruch durch die Zellenwand ist entsprechend abzudichten und mit Rosetten bzw. Manschetten abzudecken. 1.3 Durchbrüche an Decken und Wänden Kontrolle der bauseits vorgesehenen Durchbrüche. Brandabschottung bei Brandabschnitten: Eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung mit Prüfzeichen vom Institut für Bautechnik Berlin ist spätestens bei der Abnahme zu übergeben. Kernbohrungen sind auf Kosten des AN zu erstellen. 1.4 Ersatzteilversorgung Es muss gewährleistet sein, dass die gebräuchlichen Ersatzteile auf Lager vorrätig sind und in Sonderfällen nicht vorhandene Teile innerhalb von 1 Tag beschafft werden können. 1.5 Inbetriebnahme Funktionsprüfung und Inbetriebnahme der gesamten Kältesysteme, Überprüfung und Einstellung aller mechanischen und elektrischen Bauteile (z.B. Regler, Motoren, Ventilatoren etc.), falls erforderlich, unter Hinzuziehung eines Fachingenieurs des Herstellers auf Kosten des AN. Die Inbetriebnahme ist rechtzeitig unter Begutachtung der gesetzten Fristen vorzunehmen. Die dazu erforderlichen Betriebsmittel und die Betriebsfähigkeit der notwendigen Fremdinstallationen sind rechtzeitig bei der Bauleitung anzufordern. Nach Erhalt derselben hat sich der AN persönlich über Menge und Qualität bzw. Eignung zu überzeugen. Eine 2-malige Einjustierung der Anlage ist im Einheitspreis enthalten. Die Übergabe der Anlage hat in betriebsfertigem Zustand zu erfolgen. Sämtliche dafür notwendige Betriebsmittel, Genehmigungen, etc. sind im Offertpreis beinhaltet. 2. AUSFÜHRUNGSBESCHREIBUNG 2.1 Montagerichtlinien für Kühlraum-Installation Kabeldurchführungen durch Paneeldecken oder -wände sind beidseitig mit Würgenippeln auszustatten. Generell wird eine unsichtbare Installation in den Kühlräumen verlangt. Die Verdampfer Befestigung wie folgt ausgeführt: Bei konventionellen Decken werden an der Rohdecke Nylongewindestangen (mind. M8) entsprechend den Befestigungslöchern des Verdampfers montiert. Mit Hilfe einer Schablone aus Holz oder Metall werden die Gewindestangen in der richtigen Position gehalten, damit sie einwandfrei isoliert werden können. Bei Zellen-Element-Decken werden mit Hilfe von Nylongewindebolzen (mind. M8) die Verdampfer an die Zellendecke montiert. Um ein Durchhängen der Zellendecke zu vermeiden, ist auf der Decke im Bereich des Verdampfers eine Rahmen- Konstruktion aus mind. 4mm starkem verzinktem U-Profil zu montieren. Sämtliche Bohrungen sind mit silikonfreiem Material abzudichten und gegen Korrosion zu schützen! 2.2 Kältemittel-Leitungen Die Leitungsmontage hat grundsätzlich nach dem neuesten Stand der Technik zu erfolgen und ist nur mit bautechnisch zugelassenen Befestigungsmaterialien gestattet. Des Weiteren sind ausschließlich silikonfreie Dichtstoffe zu verwenden. Der Auftragnehmer hat die Leitungsführung der Kältemittelleitungen auf Grund der vorliegenden Projektpläne zu erstellen und sämtliche für den Betrieb notwendige Kupferrohrverbindungsleitungen inklusive Befestigungsmaterial, Isolierung schwerbrennbar Klasse B1 (Armaflex AF), Montage, Kältemittel, Kompressoröl, etc. in die Einheitspreise einzukalkulieren. Mehrkosten aus dem Titel Kältemittelleitungen werden nicht anerkannt. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die endgültige Leitungsführung mit dem Generalplaner bzw. TGA-Planung abzustimmen. Die Lötverbindungen sind mit silberhaltigem Kupferlot unter Verwendung von Schutzgas herzustellen. Bei Kältemittelleitungen im Freien ist die Isolierung mit einer metallischen Schalenummantelung (z.B. Alu), als Schutz vor UV-Strahlen vollflächig zu verkleiden. Die Saugleitung ist durchgehend isoliert bis zu den Kompressoren zu führen. Die Leitungen sind schwingungsdämmend zu befestigen. Bolzengeräte dürfen zur Befestigung nicht verwendet werden. Für Teilbereiche, die später nicht mehr zugänglich sind, sind die Flüssigkeitsleitungen und Saugleitungen provisorisch zu verbinden und unter Druck zu setzen und nach durchgeführter Druckprobe ein Prüfprotokoll anzulegen, inkl. aller dazu erforderlichen Nebenarbeiten. Die Druckprüfungstermine sind der Fachbauleitung direkt nach Fertigstellung der Arbeiten anzugeben. Die Protokolle der Druckprüfung müssen vorgelegt werden. Alle Leitungen sind in Kupferrohr, Kühlschrankqualität, SF-CU-F 37, DIN 8905, ziehhart, innen gereinigt, Wanddicke mind. 1 mm, auszuführen. Für Kältemittelleitungen mit Kältemittel Co2 müssen lt. geltenden Normen und Verordnungen geeignete Materialien mit der geeigneten Druckfestigkeit verwendet werden. Eine gebündelte Leitungsführung wird nicht zugelassen. Generell müssen alle Leitungen getrennt geführt werden und dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung an andere Trassen und Leitungen angebaut werden. Die Befestigung der Rohrleitungen hat mit verzinkten Rohrschellen mit Neopren-Einlage und Rohrträgern zur Verhinderung des Zusammendrückens der Isolierung zu erfolgen. Die Rohrschellen sind nur mit Metalldübeln zu befestigen. Die Steuerleitungen sind separat, nicht mit den Kälteleitungen zu führen, nach Absprache mit der Bauleitung. Betriebsmäßig kalte Leitungen sind gegen Kondenswasserbildung zu dämmen. Wandstärke Dämmung Leitungen Normalkühlung: mind. 13 mm Wandstärke Dämmung Leitungen Tiefkühlung: mind. 19 mm Es dürfen keine Einschnürungen in der Isolierung vorhanden sein. Nach Abschluss der Rohrleitungsmontage ist das gesamte Rohrnetz mit Schutzgas abzupressen. Ein Prüf- bzw. Druckprotokoll ist dem Fachplaner bei der Abnahme zu übergeben. Bei Durchdringung von Brandabschnitten dürfen die Elektrokabel weder in einem Kunststoffrohr noch in einem Kunststoffkanal verlegt sein und müssen entsprechend den Brandschutzbedingungen mit speziellen zugelassenen Brandschutzmanschetten/ Brandschotts verlegt werden. Der vorgeschriebene Freiraum in diesen Durchbrüchen ist unbedingt einzuhalten. Die Vorgaben der Hochbauleitung/des Brandschutzes sind hierfür einzuhalten. Für Rohrleitungen durch Böden müssen die Anforderungen nach DIN 18534  zu berücksichtigen. Die Vorgaben der Hochbauleitung sind hierfür einzuhalten. 2.3 Beschriftung Alle eingebauten Geräte, Komponenten, Leitungen und Baugruppen sind analog den Ausführungsplänen dauerhaft zu beschriften. Hierzu ist die Nomenklatur des Auftraggebers einzuhalten, die Kabelbezeichnung ist durchgehend auszuführen und jeweils mindestens am Kabelanfang und -ende zu bezeichnen. . Als Bezeichnungshalter ist das Kabelbezeichnungsschild (Qualitätsstandard) gefordert. Bezeichnungsschrift ist Normschrift. Die Beschilderungsliste ist unter korrekter Berücksichtigung der Kältetechnik zu erstellen und vor Bezeichnung der Kabel genehmigen zu lassen. Funktionsintensive Teile sind im Regelfall im Klartext mit Kunststoffschildern zu beschriften. Die Beschriftung erfolgt mittels Gravur. In der Nähe der Verbundanlagen (Aufstellungsraum) ist ein Kälteschema in laminierter Ausführung zu befestigen. Kälte- und Steuerleitungen sind durchgehend für die gesamte Trasse zu beschriften. 2.4 Thermometer In den Kühlräumen dürfen nur geeichte Thermometer montiert werden. Sie müssen den Anforderungen der Physikalisch Technischen Bundesanstalt (PTB) entsprechen. Thermometer in allen Kühlräumen einheitlich, direkt neben der Zugangstür zu montieren. Im Außenbereich in der Nähe der Türe ist zusätzlich eine digitale Temperaturanzeige in Augenhöhe zu montieren. Die Temperaturanzeige muss ggf. an die GLT aufgeschaltet werden können. Ein geeigneter Anschluss ist vorzusehen. Temperaturprotokolierung gemäß HACCP und Richtlinie 9 2/1E WG. Montiert an der Außenwand Kühlzelle auf einer Höhe von 2.100 mm, ausgerüstet mit RS 232 Schnittstelle zur Messwertverarbeitung am PC sowie Messwertausgabe am Gerät über LCD- Klartext, Anzeige einschließlich Messfühler. Ereignisdokumentation durch internen Ringspeicher nach 9 2/1E WG über ein Jahr. Eine Schnittstelle für die Weiterleitung an GLT (CAT7) ist vorzusehen. 2.5 Türkontaktschalter Die Türkontaktschalter werden vom AN geliefert und montiert. Die Leitungsführung hat im Leerrohr zu erfolgen, damit ein Austausch bei Defekt möglich ist. Der Anschlusspunkt befindet sich vor dem Kühlzellenzugang. Die Türkontaktschalter sind vom AN Kältetechnik zu verkabeln. Folgende Funktionen werden über den Türkontaktschalter erfüllt: 1. Ventilator aus 2. Magnetventil aus 3. Meldung im Schaltschrank, Tür auf 4. Beleuchtung EIN/AUS mit Bewegungsmelder 2.6 Aufstellbedingungen und Sicherheitsvorschriften Grundsätzlich hat die zu liefernde Kälteanlage in allen Punkten den aktuellen Technischen Normen und Vorschriften in ihrer jeweils neuesten Fassung zu entsprechen. Die angegebenen Geräte müssen dem neuesten Stand der Technik (HACCP / Dokumentation) entsprechen und allen gesetzlichen und behördlichen, deutschen Anforderungen in Bezug auf Brandschutz, Hygiene, Unfallschutz und Reinigung genügen, hier im Besonderen als Mindestanforderung: Unfallverhütungsvorschriften für    Kälteanlagen DGUV 100-500 Kapitel 2.35    Druckbehälter 2014/68/EU    Elektroanlagen DGUV 3 VDE-Vorschrift 0100 und 0660 DIN EN-378 Alle sonstigen Vorschriften und Ausführungsbestimmungen, die den Bereich der zu erstellenden Kälteanlagen tangieren. Die Verwendung von schadstoffhaltigen Materialien (z.B. Asbest, PCB, Formaldehyd, etc.) und von lösungsmittelhaltigen Materialien ist nicht zugelassen. Kabel und Leitungen müssen halogenfrei sein. Isolierungen müssen nicht brennbar (A-Qualität) ausgeführt sein. Sind örtliche TÜV-Abnahmen erforderlich, so hat der Bieter dies auf seine Rechnung vor Abnahme der Leistung zu veranlassen. 2.7 Allgemeine Ausführung und Bauart Tief- und Kühlzellen Alle Boden-Wand-Decken- und Türelemente müssen in Einzelelementschäumung unter Hochdruck in geschlossenen Formen mit integrierten Spannschlösser hergestellt werden, Industrieelemente werden nicht anerkannt. Selbsttragende Wand- und Deckenelemente in Sandwich - Bauweise,100 mm starke Wärmedämmung aus Polyurethan - Hartschaum mit einer Schaumdichte von mind. 40 kg/m3  (u-Wert gem. DIN EN 13165: 0.20 W/m2 K.), Baustoffklasse  B 3. Für empfohlene Temperaturdifferenzen bis 45 K. Empfohlener Temperaturbereich:  von -25 °C bis +60 °C Der Dämmstoff ist VÖLLIG FCKW-frei durch Einsatz von Cyklopentan als Treibmittel. Elementverbindungen durch Nut/Feder - System, die Exzenterspannschlossgehäuse aus Kunststoff, die Exzenterverriegelung aus verz. Metall. Die Oberfläche der Wand-Decken- und Bodenelemente (Unterseite) aus verz. Stahlblech 0,6 mm, polyesterbeschichtet mit bleifreiem Pulver, Farbe weiß - RAL 9016. Bei der Montage muss gänzlich auf Silikon als Dichtmittel im Fugenbereich verzichtet werden. Lediglich die Türschwelle darf mit Silicon eingesetzt werden. Bauseitige Zuschnitte von Isolierelementen sind ausnahmslos NICHT zulässig. Unterbodenbelüftung auf Kunststoff-Rechteckrohr oder Kunststoff-Gitterroste. Ausgleichsmaterial ist im Angebotspreis zu berücksichtigen. Ausführung der Wand- und Deckenelemente: Aus großformatigen, selbsttragenden Isolierelementen mit Wandstärke 100 mm. Mit Überlappung der Senkrechtstöße der Wandelemente innen und außen, PE - Schaumbandabdichtung zwischen den Elementen. Wandelemente mit Radius in den Ecken, dadurch vollhygienisch durch fugenfreie Ausführung der Wandelemente. Eine Montage von Radiusleisten ist NICHT zulässig. Deckenelemente mit stumpf zusammenstoßenden Elementen ohne Spalt. Außen- und Innendeckschicht der Wand- und Deckenelemente in verzinktem Stahlblech, polyesterbeschichtet, Farbe weiß, RAL 9010. Ausführung der Bodenelemente: Der Stoß zwischen den Bodenelementen ist unterlappt. Die Bodenelemente werden abgesenkt. Alle Zellenböden im Übergang zur Wand mit Bodenradius 13 mm. Im Türbereich wird der Radius ausgenommen, damit ein ebenes Befahren möglich ist. Alle Türelemente mit bodengleichen Schwellen. Oberseite der Bodenelemente aus CRNI - 1.4301 (austenitisch), für Radlast:           2000 N Lastfläche/Art:       bis   4 cm² (Gummirad) Flächenlast:          40000 N Rutschfestigkeit:   KLASSE R 11 nach BIA 950143. Bodenstärke:        120 mm Ausführung der Türelemente: Nach außen öffnende, aufliegende Türe mit Magnet - Dichtungsprofil, steigenden und nachstellbaren Scharnieren, Türgriff mit Zylinderschloss mit 3 Stk. Schlüssel je Kühlzelle und Notöffner. Im Belagsbereich mit eingeschäumten Verstärkungen. Ringsum laufende, lebensmittelunbedenkliche Gummidichtung, im Bodenbereich als Schleifdichtung ausgeführt. Türgriff mit Zylinderschloss und Notöffnung von innen (muss auch im versperrten Zustand zu öffnen sein), steigende Türscharniere in rostfreier Ausführung. Einflügelige Drehtüren: LB = 800 mm, LH = 2000 mm, siehe Plan Türblatt und Türstock aus Polyurethan, 100 mm stark, außen und innen in Stahlblech-weiß 0,6 mm, wie Zellenelemente Am Türrahmen außen eingebaut: Bedientableau mit Thermometer und beheizbarem Druckausgleichsventil, Blindabdeckung für Lichtschalter. Mit Türrahmenheizung und speziellen Kälteunterbrecher - Profilen zur Temperaturentkoppelung. Je Drehtüre 1 Stk. Türkontaktschalter magnetisch inkl. werkseitigem Einbau und Verdrahtung bis zur Verteilerdose. Abmessungen der Kühlzellen gemäß Einzelbeschrieb und den beiliegenden Planauszügen. Beleuchtung pro Zelle mit mind. 1 Feuchtraumleuchte, Steuerung über Bewegungsmelder (Leuchtstärke: gemäß Arbeitsstättenverordnung). Tiefkühlzellentüren mit Rahmenheizung. Tiefkühlzellen mit Druckausgleichsventil, Größe nach entsprechenden Raumvolumen ist zu berücksichtigen. Bei Tiefkühlzellen ist weiterhin ein Unterfrierschutz zu berücksichtigen. Bei Tiefkühlzellen mit Temperatur unter -10°C und einer Grundfläche von über 20m² ist eine vom allgemeinen Stromnetz unabhängige Notrufeinrichtung zu installieren. Lage in Absprache mit der örtlichen Bauleitung. In den Kühlzellendecken sind Durchführungen für die Sprinklerleitungen vorzusehen. Alle Kühlzellen sind zu angrenzenden Bauteilen zu verblenden. D.h. Ausgleichsblenden zu Wänden und Decken sind in den Preis einzukalkulieren. Wand- und Deckenanschlussblenden im selben Oberflächenmaterial wie Außenverkleidung der Kühlzellen. Falls erforderlich sind in den Wandanschlussblenden Revisionsöffnungen für den Zugang zu den Trichtersiphons einzuplanen. Alle Kühlzellen müssen für Revisionszwecke begehbar sein. Eine entsprechende Belastbarkeit der Kühlzellendecke ist daher erforderlich. Ggf. sollen hierfür Verstärkungen oberhalb der Kühlräume eingebaut werden. Revisionsöffnungen sind in den Deckenanschlussblenden zu integrieren. Pro Kühlzellenblock ist zudem der Zugang zum Deckenzwischenraum oberhalb der Kühlzellen durch eine Luke in einer Kühlzellendecke zu gewährleisten. 3. BAUTEILBESCHREIBUNG 3.1 Verbundanlage Diese besteht aus sauggasgekühlten Verdichtern, Öl- und Flüssigkeitsabscheidern, Kältemittelsammlern mit elektr. Minimalstandsanzeige, Muffler, Saugleitungs- und Filtertrocknern sowie Schauglas in der Flüssigkeitsleitung, Manometertafel aus Edelstahl mit Saug- und Druckmanometer sowie allen erforderlichen Schalt- und Regelgeräten pro Kältekreislauf. Die Verbundanlagen mit halbhermetischem Verdichter sind grundsätzlich mit Ölspiegelregulatoren auszustatten. Alle erforderlichen Ausgleichs- und Verbindungsleitungen sind einzeln absperrbar. Jeder einzelne Verdichter muss sich durch Absperr- Ventile vom Verbundsystem komplett absperren bzw. trennen lassen. Für den Verdichtermotor ist ein Wicklungs-Vollschutz erforderlich. Die Verdichter sind je Kältekreislauf auf einem stabilen Rahmen montiert, der innerhalb des Maschinengestells schwingungsgedämpft eingebaut ist. Alle anderen Geräte und Komponenten sind ebenfalls im Maschinengestell zu integrieren. Das Maschinengestell muss absolut verwindungs- und schwingungsfrei aufgebaut sein. Der Grundrahmen ist als stabile Schweißkonstruktion ausgeführt. Das Gestell ist zu grundieren und zweimal mit einem Kunstharzlack zu streichen (Farbe nach Wahl des Bauherrn), bei Außenaufstellung wetterfest. Alle elektrischen Geräte sind komplett im Herstellerwerk anzuschließen. Die Kabel sind in einem, ebenfalls im Maschinengestell montierten, Klemmkasten einzeln auf Klemmen auszuführen. Es werden dadurch nur noch Verbindungsleitungen zwischen Klemmkasten und Schaltschrank erforderlich. Jede einzelne Kühlstelle kann durch Absperrventile in der Saug- und Flüssigkeitsleitung vom gemeinsamen Verbundnetz getrennt werden. Bei Außenaufstellung ist ein Wetterschutzgehäuse für die Anlage vorzusehen. 3.2 Verflüssiger Der Verflüssiger wird luftgekühlt oder wassergekühlt (siehe Detailbeschreibung) ausgeführt. Ausführung entsprechend den europäischen Normen und DIN. Zertifizierung nach Eurovent / CECOMAF. Luftgekühlte Verflüssiger sind mit EC-Ventilatoren und Winterregelung auszustatten. 3.3 Verdampfer Es sind Hochleistungsflachverdampfer anzubieten. Das Material der Verdampfer ist entsprechend der zu lagernden Produkte gegen Korrosion geschützt auszuführen (z.B. Kunststoffbeschichtet), unabhängig von den angegebenen Richtfabrikaten. Diese müssen für Decken- und Wandbefestigung konstruiert sein. Das Gehäuse besteht aus einer Aluminium-Magnesium-Legierung. Die untergebaute Tauwassersammelschale muss so ausgestattet sein, dass Schwitzwasserbildung an der Unterseite vermieden wird. Ein Ablaufstutzen DN20 mit Gewinde ist dicht in die Tauwasserschale einmontiert. Der Lamellenblock besteht aus Kupferrohr mit aufgepressten Lamellen aus Aluminium. Dieser muss einer Druckprüfung unterzogen worden sein. Bei Kühlräumen mit einer Raumtemperatur von unter 4°C müssen Abtauheizungen mit Stahlmantel in den Lamellenblock eingeschoben werden. Bei Tiefkühlräumen ist zusätzlich eine Heizung in der Tauwasserschale erforderlich. Die Verdampferlüfter sind als EC-Motoren ausgeführt und sind in einem korrosionssicheren Leichtmetall-Gehäuse geschlossener Bauart, Schutzart IP 44, zu liefern. Als Berührungsschutz ist zusätzlich ein Schutzgitter montiert. Zur Reinigung des Lamellenblocks kann die Gehäuseblende ohne Werkzeug abgenommen werden. 3.4 Elektronisch-digitales Regelgerät Das Regelgerät dient zur Steuerung bzw. Überwachung der Raumtemperatur, Verdampfer Ventilatoren, Abtauheizung und Warntemperatur. Der Regler ist in der Schaltschrankfront installiert. Die Fühler sind in bzw. direkt an der Außenseite des Verdampfers zu montieren. Eine nahezu nicht sichtbare Installation ist zwingend vorgeschrieben. Als Fühler kommen PT 100 (3-Leiter-Fühler) zur Anwendung. Der Regler ist unabhängig von der Leitungslänge der Fühler selbstabgleichend, ein Justieren darf nicht erforderlich sein. Die einzelnen Betriebszustände sowie die Temperaturwarnung sind im Klartext direkt am Regler anzuzeigen. Alle Soll- und Istwerte werden über eine Digitalanzeige im Display angezeigt. Alle Sollwerte werden über die in der Frontseite des Reglers integrierten Tasten eingegeben und gleichzeitig im Display angezeigt. Soll-Wert-Einstellung über Potentiometer ist nicht zulässig. Die einzelne Kühlstelle kann direkt am Regler ein- bzw. ausgeschaltet werden. Steuerschalter am Schaltschrank sind je Kühlstelle erforderlich. Die Abtauphase wird über den Regler gesteuert. Es ist daher keine zusätzliche Abtauung erforderlich. Der Regler muss für den externen Anschluss einer Sollwerteinstellung und einer Temperaturanzeige vorbereitet sein. Automatische Verriegelung der Heiz- bzw. Kühlphase. Alle Einstellwerte müssen bei Netzausfall erhalten bleiben. Die Temperaturdifferenz für das Raumthermostat ist frei wählbar. Die Temperaturwarnung muss einstellbar sein: Kein Alarm während der Abtautauphase d.h. Zeitverzögert. Die Zeitverzögerung ist frei wählbar. Der Raumthermostat kann nur innerhalb eines voreingestellten Bereichs verstellt werden. Fühlerbruch bzw. Kurzschluss ist im Display als Fehler anzuzeigen. Grundsätzlich ist das Gerät selbstüberwachend bzw. eigensicher aufgebaut. Sämtliche Feld- bzw. Hauptmodule sind durch ein Bus-System zu verbinden.
                                     Version: 230112
01 Anlieferung
01
Anlieferung
01.01 Anlieferung
01.01
Anlieferung
02 Gekühlte Lagerflächen
02
Gekühlte Lagerflächen
02.01 Lager, NK
02.01
Lager, NK
02.02 Lager, TK
02.02
Lager, TK
03 Ungekühlte Lagerflächen
03
Ungekühlte Lagerflächen
03.01 Lager, Trocken
03.01
Lager, Trocken
03.02 Lager, Kiosk
03.02
Lager, Kiosk
04 Wirtschaftslager
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Wirtschaftslager
04.01 Lager, Putzmittel
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Lager, Putzmittel
04.02 Lager, Geschirr
04.02
Lager, Geschirr
05 Vorbereitung
05
Vorbereitung
05.01 Vorbereitung, Kalt
05.01
Vorbereitung, Kalt
06 Zubereitung
06
Zubereitung
06.01 Zubereitung, Warm
06.01
Zubereitung, Warm
07 Nachbereitung
07
Nachbereitung
07.01 Ausgabe, Free Flow
07.01
Ausgabe, Free Flow
07.02 Ausgabe, Kiosk
07.02
Ausgabe, Kiosk
08 Spülen
08
Spülen
08.01 Spülen, Geschirr & Behälter
08.01
Spülen, Geschirr & Behälter
09 Rücklieferung
09
Rücklieferung
09.01 Rücklieferung, Nassmüll
09.01
Rücklieferung, Nassmüll
10 Getränkeausgabe
10
Getränkeausgabe
10.01 Getränkespender
10.01
Getränkespender
14 Technik
14
Technik
14.10 Kühlzellen
14.10
Kühlzellen
14.20 Kältetechnische Einrichtung
14.20
Kältetechnische Einrichtung
14.30 Verdichtersätze
14.30
Verdichtersätze
14.40 Kälteleitungen und Zubehör
14.40
Kälteleitungen und Zubehör
14.50 Regeltechnik
14.50
Regeltechnik
14.60 Elektroinstallation
14.60
Elektroinstallation
14.70 Tauwasserleitungen
14.70
Tauwasserleitungen
14.80 Brandabschottungen und Kernbohrungen
14.80
Brandabschottungen und Kernbohrungen
14.90 Inbetriebnahme und Planung
14.90
Inbetriebnahme und Planung
15 Lüftungsdecke
15
Lüftungsdecke
15.01 Küche / Vorbereitung
15.01
Küche / Vorbereitung
15.02 Spülküche
15.02
Spülküche
15.03 UV-C Luftreinigungssystem
15.03
UV-C Luftreinigungssystem
15.04 Regelung der Luftströme
15.04
Regelung der Luftströme
15.05 Kontroll-Plattform
15.05
Kontroll-Plattform
20 Mobile Geräte
20
Mobile Geräte
20.01 Mobile Geräte
20.01
Mobile Geräte
50 Sonstiges
50
Sonstiges
50.01 Revisionsunterlagen
50.01
Revisionsunterlagen