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Leistungsverzeichnis
OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
Allgemeine Vorbemerkungen / Zusätzliche Vertragsbedingungen Allgemeine Vorbemerkungen / Zusätzliche Vertragsbedingungen
Inhaltsverzeichnis
Vorbemerkungen
1 Beschreibung der Baumaßnahme
1.1 Grundstück
1.2. Bestandsbebauung und Außenanlagen Bestand
1.3 Bauweise,Gestaltungskonzept und Nutzung
1.4 Außenanlagen
2 Planungsleistungen des AG
2.1 Allgemeines
3 Planungsleistungen des AN
4 Planablauf und Planunterlagen
5 Bauzeitenplan
6 Baustelleneinrichtung
7 Baustrom, Bauwasser und sonstige Medien
8 Genehmigungen/Behörden
9 Baubesprechung
10 Stoffbeistellungen durch den Auftraggeber
11 Immissionsschutz, Umweltschutz
12 Bauschild
13 Baustellenverkehr
14 Wege und Straßen / Nutzung fremden Geländes
15 Schuttbeseitigung und Sauberkeit am Bau
16 Schutz von Baustoffen und Bauteilen
17 Produktangaben durch den Bieter
18 Alternativpositionen, Eventualpositionen
19 Bautagesberichte
20 Abrechnung
21 Rechnungen
22 Stundenlohnarbeiten
23 Sicherheitsleistung
24 Bürgschaften
Vorbemerkungen
Nachfolgend werden die Bauleistungen übergreifend
beschrieben und die Schnittstellen zu den weiteren an der Baumaßnahme Beteiligten dargestellt.
Des Weiteren werden die Pflichten, zusätzlichen Leistungen und Aufgaben des Auftragnehmers (nachfolgend auch AN genannt) und die des Auftraggebers (nachfolgend auch AG genannt) aufgeführt.
1 Beschreibung der Baumaßnahme
1.1 Grundstück
Das Grundstück mit einer Größe von ca. 310 m² befindet sich in der Bussestraße 50, Hamburg. Das Grundstück liegt in einem Wohngebiet. Bei dem Grundstück handelt es sich um ein Mittelgrundstück, fußläufig erschlossen durch einen Gehweg, sowie einer PKW- Zufahrt (Gehwegüberfahrt) über die Bussestraße.
1.2 Erschließung Gebäude (außen und innen)
Der Neubau wird straßenseitig über einen gepflasterten Fußweg zentral und ebenerdig erschlossen. Der Zugang wird durch einen Vorbau in Form eines Risalits, der bis zum Dachgeschoss führt und Teile des Treppenraums beinhaltet, hervorgehoben.
Die innere Erschließung erfolgt über einen zentralen Treppenhauskern mit einem Aufzug über alle Geschosse.
1.3 Geplante Maßnahme
Bauweise, Gestaltungskonzept und Nutzung
Geplant ist der Neubau eines Wohngebäudes als Mehrfamilienhaus mit 7 Wohneinheiten.
Die Wohnungen sind als 2- bis 3-Zimmer-Wohneinheiten mit Vollbad konzipiert. Der Neubau wird als Grenzbebauung in den Abmessungen von ca. 16,33 x 9,10m
erstellt und besteht aus drei Vollgeschossen und einem Dachgeschoss als Vollgeschoss, sowie einem Untergeschoss
Die statisch-konstruktive Ausbildung des Wohngebäudes erfolgt in Massivbauweise.
Alle tragenden Innen- und Außenwände werden aus Mauerwerk bzw. Stahlbeton errichtet. Die Fassade erhält ein Wärmedämm-Verbundsystemen mit Putzoberfläche. Die tragenden Decken- und Balkonkonstruktionen bestehen aus Stahlbeton. Das Dach ist als Holzsparrendachstuhl nach Angabe Statik konzipiert. Die Eindeckung erfolgt mit Betondachsteinen. Die Farbe der Dachziegel richtet sich nach dem Farbkonzept. Die nichttragenden Innenwände werden in Leichtbauweise aus Gipskarton-Metallständerwänden erstellt. Die Trennwände der Abstellräume im Kellergeschoss werden als Holz-Metall-Systemwände errichtet.
1.4 Angaben zu Außenanlagen
Straßenseite
Der Vorgarten mit einer Breite von ca. 16,33 m und einer Tiefe von ca. 4,00 m ist mit einem Grünstreifen geplant, der durch eine immergrüne Hecke sowie einem Zaun zu dem öffentlichen Gehweg abgegrenzt wird. Der zentrale Zugangsweg vom öffentlichen Gehweg zum Hauseingang, trennt den vorbeschriebenen Grünstreifen und erhält einen Plattenbelag aus Betonwerkstein. Der Grünstreifen wird mit einer Rasenfläche ausgebildet. Insgesamt ergibt sich ein gärtnerisch gestalteter Vorgarten.
Gartenseite
Die rückwärtige Gartenfläche, wird als Grünfläche mit niedrig wachsendem Buschwerk gärtnerisch gestaltet. Auf dieser Fläche befindet sich auch die erforderliche ca. 42 m² große Kinderspielfläche mit Spielgeräten für Kleinkinder. Der Zugang zur Kinderspielfläche bzw. Innenhof erfolgt über die Außentreppe aus dem Untergeschoss. Die Größe der Kinderspielfläche entspricht nicht der erforderlichen Größe gemäß § 10 der Hamburgischen Bauordnung (HBauO) und erfüllt somit einen Abweichungstatbestand. Der entsprechende Abweichungsantrag liegt diesem Bauantrag als Anlage bei und ist zu beachten.
2 Planungsleistungen des AG
Der AG stellt folgende Unterlagen zur Verfügung:
- Baugenehmigung (kann beim AG eingesehen werden)
- Genehmigungsstatik (wird vor Baubeginn nachgereicht)
- Einschränkungen sind aus den Pkt. 4 zu entnehmen -
- Wärmeschutznachweis (kann beim AG eingesehen werden)
- Brandschutzkonzept (kann beim AG eingesehen werden)
- Bodengutachten (kann beim AG eingesehen werden)
- Ausführungsplanung
- Auftrags-LV
2.1 Allgemeines
Der Leistungsbeschreibung liegt die Ausführungsplanung mit dem Vermerk "Ausführungsplanung für die Ausschreibung" bei und dient als Grundlage für die Kalkulation. Aus den anliegenden Planlisten ist durch den Bieter zu entnehmen, welchen Umfang die gesamte vom AG erbrachte Ausführungsplanung umfasst. Der AN hat dem AG bis spätestens 14 Tage nach Vergabe die Auskömmlichkeit und Plausibilität der in den Planlisten aufgeführten Ausführungsplanung schriftlich zu bestätigen.
Die vollständige Ausführungsplanung wird einfach auf Papier und im PDF-Format nach Auftragserteilung dem AN übergeben. Alle in den Planungsunterlagen befindlichen Maße, die den Bestand betreffen, sind örtlich zu prüfen und bei Abweichungen / Änderungen umgehend dem AG mitzuteilen. Hieraus entstehende Kosten sind in die Ausführung mit einzukalkulieren.
3 Planungsleistungen des AN
Für die im Leistungsverzeichnis erfassten Arbeiten erhält der AN vor Baubeginn eine durch den AG freigegebene Ausführungsplanung. Die hier
aufgestellten Angaben und Forderungen sind durch den AN in seinen Werksplanungen, Schal- und Bewehrungsplänen sowie statischen Nachweisen zu berücksichtigen und zur Prüfung und Freigabe gem. Planlaufdiagramme
(s. Pkt. 4) bei dem AG einzureichen. Alle statischen Berechnungen und Ausführungsplanungen für Bauzwischenzustände mit den zugehörigen
Baubehelfen, sind vom AN in Abhängigkeit von seinem Bauablauf zu planen.
Diese Planungsleistungen sind in die Einheitspreise mit einzukalkulieren und werden nicht gesondert vergütet.
4 Planablauf und Planunterlagen
Der AN hat alle Ausführungszeichnungen, einschl. der Detailzeichnungen mit dem zu erstellenden Bauwerk abzugleichen. In den Plänen sind die tatsächlich eingebauten Materialien und Materialqualitäten darzustellen.
Des Weiteren sind alle Zulassungen, Bautagebuch, Abnahmeprotokolle und sonstiger Bestandsunterlagen zusammenzustellen.
Alle Pläne und Revisionsunterlagen sind in mindestens zweifacher Ausfertigung anzufertigen und in nummerierten, deutlich gekennzeichneten Akten, geordnet mit Inhaltsübersicht dem Auftraggeber zu übergeben. Planunterlagen sind zu falten und erhalten eine Ringlochverstärkung in Form eines geklebten Kunststoffstreifens.
Des Weiteren sind diese Unterlagen als PDF-Dateien und als CAD-Unterlagen auf Datenträger im DXF-Format (Autocad 2000) an den AG zu übergeben.
Diese Unterlagen sind zwingend bis spätestens zur Abnahme vollständig dem AG zu übergeben und sind für die Schlussrechnung Zahlungsvoraussetzung.
Alle Bedienungsanweisungen, Wartungsempfehlungen,
Pflegeanleitungen, Prüfbücher, Fachunternehmer-, Konformitätserklärungen u. ä. sind geordnet mit Inhaltsübersicht dem Auftraggeber als PDF-Dateien auf Datenträger zu übergeben.
Die oben beschriebenen Unterlagen des AN werden Eigentum des AG.
5 Bauzeitenplan
Ein detaillierter Bauzeitenplan bzw. Angaben über Bauablauftermine ist auf Grundlage des Grobterminplans des AG durch den AN nach Auftragserteilung innerhalb von 10 Tagen zur Abstimmung und Einarbeitung in den Detailterminplandurch die Bauüberwachung des AG vorzulegen. Des Weiteren ist der AN verpflichtet
seine Arbeiten mit dem AG und dem SiGeKo, in Bezug auf Arbeitszeiten, Baufortschritt, Planprüfläufen usw. abzustimmen.
6 Baustelleneinrichtung
Der AG stellt in einem begrenzten Maß allen beteiligten Gewerken Baustelleneinrichtungsfläche zur Verfügung. Diese Fläche ist aus dem anliegenden Baustelleneinrichtungsflächenplan zu entnehmen. Eine
entsprechende Zuordnung der Flächen zu den einzelnen Gewerken erfolgt angepasst auf den Baufortschritt und wird durch die Bauüberwachung des AG koordiniert.
Bis zum Abschluss wird seitens des AN Rohbau ein Kran für alle Gewerke vorgehalten. Dessen Nutzung durch ein Fremdgewerk zu einem vor der vergabe festzusetzenden Std. Satz erfolgen kann.
7 Baustrom, Bauwasser und sonstige Medien
Die vollständige Einrichtung / Erstellung von Baustrom, Bauzu- und Abwasser einschl. Gebühren, sowie die Vorhaltung über die gesamte Bauzeit wird über den AG sichergestellt. Die entstehenden Verbrauchskosten werden mit den am Bau beteiligten Gewerken verrechnet.
8 Genehmigungen/Behörden
Sind zur Durchführung der Arbeiten Genehmigungen von Behörden (z.B.: Gewerbeaufsichtsamt, Ordnungsamt, usw.) erforderlich, so sind diese ohne besondere Vergütung einzuholen.
9 Baubesprechung
Während der gesamten Bauzeit werden regelmäßig wöchentlich Baubesprechungen durchgeführt. An dieser Besprechung hat der verantwortliche Bauleiter sowie die verantwortlichen Leiter seiner Nachunternehmer der zum jeweiligen Zeitpunkt am Bau beteiligten Gewerke, teilzunehmen.
10 Stoffbeistellungen durch den Auftraggeber
Vom AG beigestellte Stoffe und Bauteile hat der AN mit einem Vorlauf von zwei Wochen vor Beginn der betroffenen Arbeiten bei der bauüberwachenden Stelle des Auftraggebers abzufordern.
11 Immissionsschutz, Umweltschutz
Zum Schutz gegen Immissionen ( Lärm, Staub usw. ) hat der AN geeignete Maßnahmen nach den gesetzlichen Bestimmungen zu treffen. Die Kosten hierfür sind in die EP einzurechnen. Bei Nichtbeachtung gehen die Folgekosten zu Lasten des AN.
12 Bauschild
Wenn durch den AG ein Bauschild aufgestellt wird, auf dem neben der Baumaßnahme der Bauherr, Entwurfverfasser, Statiker und Haustechnikplaner dargestellt werden, hat der AN hat die Möglichkeit auf seine Kosten seine Firma auf dem Bauschild mit darzustellen. Hierbei sind die durch den AG vorgegebene Angaben über Layouts, Größe und Materials, zwingend einzuhalten.
13 Baustellenverkehr
Zur Vermeidung von Unfällen und Behinderungen bei der Durchführung von Arbeiten ist das Parken von privaten Kraftfahrzeugen auf der Baustelle untersagt.
Auch dürfen die Straßen und Nachbargrundstücke nicht zu Lager- und Abstellzwecken benutzt werden und sind von Verunreinigungen freizuhalten. Sämtliche Fahrzeuge, Geräte und Materialien sind nur durch den AG zugewiesenen und genehmigten Bereich der Be-Fläche abzustellen.
14 Wege und Straßen / Nutzung fremden Geländes
Der AN hat sicherzustellen, dass durch ihn verursachte Verunreinigungen und Schäden an öffentlichen Straßen, Wegen, Pflanzungen, Einbauten Leitungen u ä. auf seine Kosten unverzüglich beseitigt werden.
Nach Abschluss der Bauarbeiten sind die öffentlichen Zuwegungen zur Baustelle auf eigene Kosten in den ursprünglichen Zustand zu versetzen. Der Verkehr auf den öffentlichen Straßen muss jederzeit aufrecht erhalten bleiben. Hiervon sind durch den AN bei der zuständigen Behörde beantragte und genehmigte Sperrungen ausgenommen. Die Verkehrssicherungspflicht im Baustellenbereich und in den unmittelbar angrenzenden Flächen des öffentlichen Verkehrs ist Sache des AN (Anliegerpflicht). Der AN hat den AG von jeglichen hieraus resultierenden Schadensersatzansprüchen freizustellen.
Sämtliche unter diesem Punkt aufgeführten Leistungen sind in die Position Baustelleneinrichtung mit einzukalkulieren und werden nicht gesondert vergütet.
15 Schuttbeseitigung und Sauberkeit am Bau
Zur Vermeidung von Unfallgefahren und eingeschrägter Baufreheit ist der anfallende Bauschutt und Rest täglich aus dem Baubereich einschl. Baubehilfe und fachgerecht zu entsorgen.
Hierzu sind zwingend die Vor- und Ansagen der Bauüberwachung des AG zu folgen. Sollten dem nicht folgegeleistet werden ist der AG berechtigt auf Kosten der zu diesem Zeitpunkt beteiligten Gewerke den Bauschutt durch Dritte entsorgen zu lassen.
16 Schutz von Baustoffen und Bauteilen
Die Durchführung geeigneter Maßnahmen zum Schutze von Baustoffen und Bauteilen gegen Witterungseinflüsse, die für die termingerechte und fachgerechte Ausführung der Bauarbeiten notwendig werden, ist Sache des Auftragnehmers.
Sie werden nicht gesondert vergütet, soweit in einzelnen Positionen des LV nichts anderes gesagt ist. Dies gilt insbesondere für abzudichtende Flächen bei ungünstiger Witterung. Die Flächen sind ggf. zu trocknen bzw. durch Abdeckungen mit Planen, Folien, Schutzzelten oder anderen geeigneten Maßnahmen trocken zu halten.
Aufwendungen hierfür sind in die Einheitspreise der entsprechenden Position einzurechnen, sofern im Leistungsverzeichnis nichts anderes gesagt ist.
17 Produktangaben durch den Bieter
Die in den Leistungsbeschreibungen und in den technischen Vorbemerkungen der Gewerke / Titel aufgeführten Hersteller / Fabrikate sind mit einer
Punktlinie versehen. Auf den gepunkteten Linien hat der Bieter sein angebotenes Produkt einzutragen. Bei nicht Eintragung gilt das in der Leistungsbeschreibung genannte Fabrikat als vereinbart, bei einer abweichenden Angabe ist die Gleichwertigkeit, sowohl in technischer, funktioneller als auch in architektonischer Hinsicht, darzustellen.
18 Alternativpositionen, Eventualpositionen
Sind in der Leistungsbeschreibung für die wahlweise Ausführung einer Leistung Alternativpositionen (Wahlpositionen) oder für die Ausführung
einer nur im Bedarfsfall erforderlichen Leistung Eventualpositionen (Bedarfspositionen) vorgesehen, ist der Auftragnehmer verpflichtet, die in diesen Positionen beschriebenen Leistungen nach Aufforderung durch den Auftraggeber auszuführen. Soweit nichts anderes vereinbart, gelten auch für den Fall, dass in der Auftragssumme Eventualpositionen enthalten sind, diese als noch nicht beauftragt. Die Beauftragung
(Aufforderung zur Ausführung) dieser Eventualpositionen erfolgt durch den Auftraggeber gesondert. Der Auftraggeber behält sich vor, in Ausnahmefällen die Entscheidung über die Ausführung von Alternativpositionen auch nach Auftragserteilung zu treffen.
19 Bautagesberichte
Der Auftragnehmer hat Bautagesberichte zu führen und nach Aufforderung durch den Auftraggeber diesem oder der Bauüberwachung unverzüglich zu übergeben. In den Bautagesberichten sind min. folgenden Angaben zu erfassen:
- tägliche Arbeitsstärke,
- Materiallieferung,
- Wetterverhältnisse,
- besondere Vorkommnisse auf der Baustelle,
20 Abrechnung
Sind für die Abrechnung Feststellungen auf der Baustelle notwendig, ist das gemeinsame Aufmaß mindestens 7 Werktage im Voraus bei der örtlichen
Bauüberwachung zu beantragen. Die Originale der Aufmaßblätter, Wiegescheine und ähnliche Abrechnungsbelege erhält der Auftraggeber, die Durchschriften der Auftragnehmer.
Bei Aufmaß und Abrechnung sind Längen und Flächen auf zwei Stellen nach dem Komma, Rauminhalte und Gewichte auf drei Stellen nach dem Komma zu runden. Geldbeträge sind auf zwei Stellen nach dem Komma zu runden.
21 Rechnungen
Rechnungen sind ihrem Zweck nach als Abschlags-, Teilschluss- oder Schlussrechnung zu bezeichnen; die Abschlags- und Teilschlussrechnungen sind durchlaufend zu nummerieren.
Die Rechnungen sind kumuliert aufzustellen. Umfang und Wert aller bisherigen Leistungen, Summen die bereits erhaltenen Zahlungen einschl. Umsatzsteuerbeträge anzugeben.
22 Stundenlohnarbeiten
Stundenlohnarbeiten werden nur vergütet, wenn sie vorher vom Auftraggeber schriftlich angeordnet werden. Der Auftragnehmer hat über Stundenlohnarbeiten arbeitstäglich spätestens wöchentlich Stundenlohnzettel in zweifacher Ausfertigung einzureichen.
Diese müssen außer den Angaben nach VOB /C § 15 Nr. 3
- das Datum,
- die Bezeichnung der Baustelle,
- die genaue Bezeichnung des Ausführungsortes innerhalb der Baustelle,
- die Art der Leistung,
- die Namen der Arbeitskräfte und deren Berufs-, Lohn- oder Gehaltsgruppe,
- die geleisteten Arbeitsstunden je Arbeitskraft, ggf. aufgegliedert nach Mehr-, Nacht-, Sonntags- und Feiertagsarbeit und
- die Gerätekenngrößen
enthalten.
Stundenlohnrechnungen müssen entsprechend den Stundenlohnzetteln aufgegliedert werden. Die Originale der Stundenlohnzettel behält der Auftraggeber, die bescheinigten Durchschriften erhält der Auftragnehmer.
23 Sicherheitsleistung
Die Sicherheit für Vertragserfüllung erstreckt sich auf die Erfüllung aller Verpflichtungen aus dem Vertrag, insbesondere für die vertragsgemäße Ausführung der Leistung einschließlich Abrechnung, Mängelbeseitigung und Schadensersatz sowie auf die Erstattung von
Überzahlungen einschließlich der Zinsen.
Die Sicherheit für die Mängelansprüche erstreckt sich auf die Erfüllung der Mängelansprüche einschließlich Schadensersatz sowie auf die Erstattung von Überzahlungen einschließlich der Zinsen.
24 Bürgschaften
Wird Sicherheit durch Bürgschaft geleistet, richten sich Inhalt und Form der Bürgschaftserklärungen ggf. nach den Formblättern des Auftraggebers.
Die Bürgschaft ist über den Gesamtbetrag der jeweiligen Sicherheit in nur einer Urkunde zu stellen. Die Urkunde über die Vertragserfüllungsbürgschaft wird auf Verlangen nach Abnahme und vertragsgemäßer Schlussrechnungslegung zurückgegeben, wenn der Auftragnehmer
- die Leistung vertragsgemäß erfüllt hat,
- etwaige Ansprüche (einschließlich Ansprüche Dritter) befriedigt hat und
- eine vereinbarte Sicherheit für Mängelansprüche geleistet hat.
Die Bürgschaftsurkunde über Mängelansprüche wird auf Verlangen zurückgegeben, wenn die vertraglich vereinbarten Verjährungsfristen für Mängelansprüche abgelaufen und die bis dahin erhobenen Ansprüche erfüllt sind. § 17 Nr. 8 VOB/B gilt entsprechend.
Allgemeine Vorbemerkungen / Zusätzliche Vertragsbedingungen
Technische Vorbemerkungen Metallbau Türen Technische Vorbemerkungen Metallbau Türen
Bei der Ausführung der nachfolgend beschriebenen Leistungen sind alle Auflagen der allgemein anerkannten Regel der Technik sowie sämtlicher Vorschriften und Normen in neuster Fassung vollumfänglich zu berücksichtigen.
Angaben zu Stoffen und Bauteilen
Fabrikats- und Baustoffvorgaben sind einzuhalten.
Es sind nur Systemkomponenten ein und desselben Herstellers zu verwenden.
Alle Metallteile die eingebaut werden, sind korrosionsgeschützt und in gleicher Ausführungsqualität, zu liefern.
Angaben zur Ausführung
Alle sichtbaren Teile sind den Lieferfristen entsprechend jedoch spätestens drei Wochen vor Ausführung dem AG zur Bemusterung vorzulegen und von ihm freigeben zu lassen.
Ausführung aller Metalltüren einschl. Dichtungsprofile, Beschläge, Versieglung, Verglasung, usw.
Türelemente haben als komplette Einheit einschl. aller notwendigen Bestandteile wie Zargen, Türblatt etc. sowie aller notwendigen Bestandteile die aufgeführten Anforderungen im eingebauten Zustand zu erfüllen.
Alle zu liefernde Bauteile sind ausschließlich nach örtlichem Aufmaß und nicht nach Plan herzustellen.
Alle für die Schließanlage notwendigen Informationen sind dem AG unaufgefordert in schriftlicher Form zu übergeben.
Metallzargen und Metalltürblätter sind, wenn nicht gesondert beschrieben, grundiert für bauseitigen Anstrich vorbereitet einzubauen.
Der Einbau von Metallzargen erfolgt auf Oberflächenfertigen ungeputzten Stahlbeton bzw. gerappten Mauerwerkswänden und Trockenbauwänden.
Preisinhalte
Nachfolgende Leistungen sind in die Einheitspreise mit einzukalkulieren:
Den Bautenständen entsprechend sind mehrere An- und Abfahrten einzukalkulieren
Für die Ausführung von Malerarbeiten ist der Dichtstreifen in der Zarge erst nach Fertigstellung Anstricharbeiten einzubauen.
seperate Lieferung und Einbau von Zargen, Türblätter und Beschläge
Zargen sind incl. aller notwendigen Verbindungsmittel einzubauen
Vergießen und Verputzen der Zargen bzw. der kraftschlüssige Anschluß entsprechend der geforderten Türqualitäten
Mehraufwand für die Transportwege innerhalb der Gebäude
Vollständige Übergabe aller Dokumentationen, Nachweise, Prüfbescheide etc.
Technische Vorbemerkungen Metallbau Türen
01 Metalltüren
01
Metalltüren
01.__.__.0001 Hauseingangstür aus Alu-Profilen 1. Leistungsumfang / Allgemeine Beschreibung
Lieferung und Montage einer wärmegedämmten Hauseingangstür aus Aluminium-Profilen mit Blendrahmen, bestehend aus einem verglasten Gangflügel (Drehflügeltür, nach innen öffnend) und einem fest verglasten Seitenteil sowie zwei oberen fest verglasten Elementen.
Türform: rechteckig, einflüglig mit feststehender Seitenverglassung, nach innen öffnend, als Drehflügeltür gemäß Ansicht Nord (Detail 06).
Einbaulage: Außenkante Blendrahmen = Außenkante Rohbauwand.
Montage: WK2-Tür gemäß Montagerichtlinien des Herstellers. Alle Maße sind vor Ort zu prüfen.
Einschließlich allem konstruktionsbedingten Zubehör, Dichtungsteilen, Beschlägen und Montage.
Weitere Anforderungen wie in den Allg. Vorbemerkungen, Techn. Vorbemerkungen und Zusätzl. Techn. Vertragsbedingungen beschrieben.
2. Maße und Abmessungen
Rohbauöffnung (b*h): ca. 2,58*5,08 m
Maße Türelement (b*h): ca. 2,74*2,50 m
Vertikale & horizontale Teilung: jew. ca. 1/2
3. Technische Anforderungen
U-Wert Tür: 1,3 W/m²K (GEG)
g-Wert Glas: 0,5
Schallschutz R‘wR: 38 dB (eingebauter Zustand)
Einbruchhemmung: WK2
4. Konstruktion:
Flächenbündige Systemausführung aus Aluminium-Profilen.
Rahmenprofile: Schüco ADS 75 o. glw. - thermisch getrennt.
Oberfläche: pulverbeschichtet
Farbton Innen: RAL 9016 (Verkehrsweis)
Farbton Außen: Deep Bronze, alt. RAL 7013 (braungrau)
Türblatt als Rahmentürkonstruktion mit Vollverglasung.
Türbänder: verstellbare 3-D-Bänder in Edelstahl.
Fabrikat: Schüco ADS 75 o. glw.
Ângebotenes Fabrikat:
5. Bodenbereich / Schwelle und Einstandsprofil
Bodenschwelle: Aluminium, Farbton schwarz, Höhe max. 20 mm, barrierefrei, thermisch getrennt, schlagregensicher.
Systemkonformes Bodeneinstandsprofil / Aufdopplungsprofil, gedämmt / thermisch getrennt, Höhe ca. 20 cm.
Unterstützung durch verzinkte Stahlplatte, aufgedübelt, für Bodeneinstandsprofil Tür (gem. Ausführungsplan Detail 06)
(als Zulage in gesonderter Position).
Flügelrahmenprofil unten: Höhe ca. 15 cm, in trittfester Ausführung.
Flügelelement inkl. Wetterschenkel in der Türfarbe.
EPDM-Schleppstreifen im Bodenbereich gemäß Ausführungsplan.
6. Laibungsanschluss/ Dekorelement umlaufend (optische Ausführung, in gesonderter Position)
Wichtiger Planungshinweis: Die im Ausführungsplan Detail 06 dargestellten "Alsecco Faserbeton Laibungselemente" sind NICHT als gedämmte Faserbeton-Fertigteile auszuführen. Die Laibungsverkleidung wird als Aluminium-Konstruktion in identischer Optik (Abmessung und Farbgebung entsprechend dem Faserbetonelement) hergestellt. Es handelt sich ausschließlich um eine optisch gleichwertige Ausführung in Aluminium - eine dämmende Funktion dieser Laibungselemente ist nicht vorgesehen. Leistung in gesonderter Position.
7. Folienanschlüsse / Winddichtigkeit
Ausführung der Fensteranschlüsse gemäß Herstellervorgaben, umlaufend:
Innenseitig: überputzbare, dampfdiffusionsdichte Anschlussfolie
Außenseitig: dampfdiffusionsoffene Anschlussfolie, abgestimmt auf das System
Fugendichtband umlaufend außen- und innenseitig gemäß Ausführungsplan.
Inkl. Ausfüllen der Anschlussfugen und Herstellung der Winddichtigkeit.
8. Türschließer (in gesonderter Position):
Aufliegender Obentürschließer mit Gleitschiene, mit Feststell- und Öffnungsbegrenzungs-Funktion ((in gesonderter Position erfasst).
9. Elektrischer Türöffner (in gesonderter Position):
Türelement ausgestattet mit E-Öffner mit Tagesfallenfunktion in wasserdichter Ausführung.
10. Schloss und Verriegelung
Riegelfallenschloss mit 3-Punkt-Verriegelung, vorgerichtet für Profilzylinder.
Hinweis: Profilzylinder ist NICHT im Lieferumfang enthalten - bauseits beizustellen.
Inkl. Winkelschließblech bzw. Schließleiste inkl. systembedingtem Zubehör
11. Beschläge innen und außen (in gesonderten Positionen):
außen: Griffstange, rund
innen: Rosetten-Türgriff-Halbgarnitur für Profiltüren, Türdrücker gekröpft
Planung: Detail 06
01.__.__.0001
Hauseingangstür aus Alu-Profilen
1,00
Stk
01.__.__.0002 Zulage: Bodeneinstandsprofil Zulageposition für die Lieferung und Monatage eines systemkonformen Bodeneinstandsprofils / Aufdopplungsprofils, gedämmt / thermisch getrennt, Höhe ca. 20 cm.
Unterstützung durch verzinkte Stahlplatte, aufgedübelt, für Bodeneinstandsprofil Tür (gem. Ausführungsplan Detail 06).
Türbreite: ca. 2,58m
Höge: ca. 20 cm
01.__.__.0002
Zulage: Bodeneinstandsprofil
1,00
Stk
01.__.__.0003 Zulage: E-Öffner Türelement ausgestattet mit E-Öffner mit Tagesfallenfunktion in wasserdichter Ausführung.
Mit Rückmeldekontakt, geeignet für DIN links oder DIN rechts aufgehende Türen.
Geeignet für Türen in ungeschützter Lage.
Wasserdichte Kabeleinführung und rostsichere Fallenführung, mit mechanischer Entriegelung.
Anschlusskabel seitlich aus dem Blendrahmen geführt, mit mindestens 5 m freiem Ende zum bauseitigen Anschluss an die Elektroanlage.
Ângebotenes Fabrikat:
01.__.__.0003
Zulage: E-Öffner
1,00
Stk
01.__.__.0004 Zulage: Obentürschließer Lieferung und Montage eines aufliegenden Obentürschließers, mit Gleitschiene, mit Feststell- und Öffnungsbegrenzungsfunktion.
Oberfläche: silberfarbig (Standard-Oberfläche).
Fabrikat: Dorma TS 93 / GEZE o. glw.
Angebotenes Fabrikat Türschließer:
01.__.__.0004
Zulage: Obentürschließer
1,00
Stk
01.__.__.0005 Zulage: Laibungsverkleidung/ Dekorelemente Wichtiger Planungshinweis:
Die im Ausführungsplan Detail 06 dargestellten "Alsecco Faserbeton Laibungselemente" sind NICHT als gedämmte Faserbeton-Fertigteile auszuführen. Die Laibungsverkleidung wird als Aluminium-Konstruktion in identischer Optik (Abmessung und Farbgebung entsprechend dem Faserbetonelement) hergestellt. Es handelt sich ausschließlich um eine optisch gleichwertige Ausführung in Aluminium - eine dämmende Funktion dieser Laibungselemente ist nicht vorgesehen.
Beschreibung Laibungsverkleidung umlaufend: Aluminium-Konstruktion, pulverbeschichtet, Farbton gemäß Türelement.
Abmessungen und optisches Erscheinungsbild entsprechen dem im Plan dargestellten Faserbetonelement (D06).
Die Laibungskonstruktion ist systemkonform auf die Winkelkonsolen / FB-Befestigungselemente gemäß Ausführungsplan Detail 06 aufzusetzen.
Anputzleiste und Fugendichtband umlaufend gemäß Planvorgabe.
01.__.__.0005
Zulage: Laibungsverkleidung/ Dekorelemente
25,00
m
01.__.__.0006 Zulage: Beschläge innen Rosetten-Türgriff-Halbgarnitur für Profiltüren, Türdrücker gekröpft, Aluminium matt.
Inkl. Schutz-Schlüsselrosette für Profiltüren, oval/abgerundet.
Fabrikat: Hoppe "Amsterdam"
Angebotenes Fabrikat:
01.__.__.0006
Zulage: Beschläge innen
1,00
Stk
01.__.__.0007 Zulage: Griffstange außen Griffstange außen: rund, Edelstahl, Durchmesser ca. 40-50 mm, Farbton Aluminium matt, türhohe Ausführung, mit verdeckter Befestigung.
Schutz-Schlüsselrosette mit Zylinderabdeckung für Profilzylinder.
Fabrikat: Hoppe "Amsterdam"
Angebotenes Fabrikat:
01.__.__.0007
Zulage: Griffstange außen
1,00
Stk
01.__.__.0008 Zulage: Hausnummer, Folienausführung, Hauseingangstüren Hausnummer als Folienfreischnitt auf der Verglasung, transluzent, von aussen aufgeklebt auf die Glasscheibe, witterungs-, temperatur- und UV-beständige Ausführung
Anordnung Schriftzug: hochkant / 90° gedreht
Hausnummerbezeichnung: 50
Außenabmessunge (b/h): ca. 50x50cm
Schriftart: Font Suitcase bzw.
n. Angaben/Wahl des AG
Farbton: Grau/anthrazit bzw. gem. Angaben/Wahl AG
Einbauort: EG Nordfassade
01.__.__.0008
Zulage: Hausnummer, Folienausführung, Hauseingangstüren
1,00
Stk
01.__.__.0009 Nebeneingangstür Garten Stahlumfassungszarge aus Stahlblech, thermisch getrennt, vorgrundiert und lackiert, Türbänder in Edelstahl matt.
Montage: in Dämmebene
Wandmaße:
Öffnungsbreite: 1010. mm
Öffnungshöhe: 2001 mm
Wandanschluss: 25cm Stb., 16 cm Dämmung
Drückergarnitur in gesonderter Position.
Stahltürblatt mit PU-Hartschaumfüllung, Türdicke = ca. 46mm, Klimaklasse II, mit Normfalz, einbruchhemmend RC2, Bodenschwelle thermisch getrennt
Doppelt umlaufende Dichtung
UTür = 1,30 W/m²K, g= 0,50 (GEG),
Farbton: RAL 9016 verkehrsweiß
Typ: KSI Thermo 46
Fabrikat: Fa. Hörmann o.glw.
Angebotenes Fabrikat:
Drückergarnitur in gesonderter Position.
01.__.__.0009
Nebeneingangstür Garten
1,00
Stk
01.__.__.0010 Zulage: Drückergarnitur (Nebeneingangstür) PZ-Wechselgarnitur, Langschild, gekröpfter Knauf aussen und Drücker innenseitig, als Schutzbeschlag, abgerundet, mit Zylinder- Abdeckung, liefern und fachgerecht einbauen.
Farbton: Edelstahl
Typ: Bonn
Fabrikat: Hoppe o. glw.
Angebotenes Fabrikat:
01.__.__.0010
Zulage: Drückergarnitur (Nebeneingangstür)
1,00
Stk