Bindemittel
Bodenverbesserung Wasserwirtschaft (tkSE)
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Leistungsverzeichnis

OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
6 BODENVERBESSERUNG AUB50 und 51
6
BODENVERBESSERUNG AUB50 und 51
Bauablauf Bodenstabilisierung Schematischer Bauablauf Bodenstabilisierung (Bodenverbesserung mittels Bindemittel): 1. Aushub Baugrube bis Endaushubsohle mit Aufmietung des Aushubmaterials in unmittelbarer Baugrubennähe 2. Vollflächiger Wiedereinbau (bis zu Baugrubenrändern) einer Lage des Aushubmaterials 3. Ausstreuen und Einfräsen von Bindemittel innerhalb der Baugrube im je Lage definierten Grundrissbereich („Mixed-in-place“) 4. Glätten (Herstellung Grobplanum +/- 5 cm) und vollflächige Verdichtung (bis zu Baugrubenrändern) mit geeignetem, möglich schwerem, dynamisch wirkendem Verdichtungsgerät und unmittelbarer flächendeckender Verdichtungskontrolle (Methode M2 gemäß ZTV E-StB 17) zum Nachweis von Ev1/Ev2 < 2,5 und Ev2 >= 45MN/m² 5. Wiederholung Schritt 2 bis 4 bis zur obersten Lage unmittelbar unterhalb der Bodenplatte 6. Herstellung Planum der obersten Lage in Genauigkeit +/- 3 cm 7. Verdichtungskontrolle nach Abbindevorgang 7 Tage zum Nachweis von Ev1/Ev2 < 1,5 und Ev2 >=100 MN/m²) Ausführungshinweise • Im Zuge des Baugrubenaushub ist der Aushub im Zwischenlagerbereich zunächst flächig lagenweise in Lagenstärken von ca. 40 bis 50 cm abzulagern.                    Nach Aushub ist das Material sodann über die Mietenhöhe abzutragen. Grundsätzlich ist darauf zu achten, dass das abgelagerte Material nicht durch Niederschläge durchnässt wird.                    Die Oberfläche unterhalb der Mieten ist verdichtet und mit einer Neigung auszubilden. Darüber hinaus sind die Mieten mit Folien abzudecken. • Es ist ein hydraulisches Bindemittel nach DIN EN 459-1, z.B. Dorosol PRO C 30 o. glw. einzusetzen. Hierbei ist unter Berücksichtigung der anstehenden Böden und des zu erwartenden Wassergehaltes mit einer Bindemittelmenge von ca. 2 bis 3 Gew.-%, entsprechend ca. 20 bis 30 kg/t vorzusehen.                    Der Bedarf an einer Wasserzugabe ist mit dem Baugrundgutachter im Zuge der Ausführung abzustimmen. • Es sind parallel zu den Aushubarbeiten zwei Probefelder mit Abmessungen von ca. 10 /10 m und einer Schichtdicke von ca. 40 cm anzulegen. Die Felder sind mit unterschiedlichen Bindemittelmengen, z. B. 2 bzw. 3% herzustellen und nach dem Abbinden (mind. 7 Tage) durch das Ausführen von Lastplattendruckversuchen zu überprüfen. Hierbei sollten je Prüffeld mindestens 2 statische Lastplattendruckversuche ausgeführt werden. Die Ergebnisse sind mit dem Baugrundgutachter abzustimmen. Die finale Bindemittelmenge ist auf Grundlage der Ergebnisse festzulegen. • Ausführung der Bodenverbesserung unterhalb der geplanten Stahlbetonbodenplatte nach ZTVT StB 95 im Baumischverfahren.                    Die Verfestigung ist so auszuführen, dass die Längsstreifen frisch an frisch gelegt werden und eine fugenlose Schicht entsteht. • Dargestellt ist die statisch erforderliche Mindestverbesserungskubatur. • Die dargestellte Lagestärke von 40 cm ist als Konzeptdarstellung zu verstehen. Die genaue Ausführung (Lagenstärke etc.) obliegt dem AN.
Bauablauf Bodenstabilisierung
6.03 Bindemittel liefern Bindemittel als Kalkulationsbindemittelmenge frei zur Baustelle liefern und bereitstellen. Es ist ein hydraulisches Bindemittel nach DIN EN 459-1, z.B. Dorosol PRO C30 oder gleichwertig einzusetzen. Hierbei ist unter Berücksichtigung der anstehenden Böden und des zu erwartenden Wassergehaltes mit einer Bindemittelmenge von ca. 2 bis 3 Gew.-%, entsprechend ca. 20 bis 30 kg/t vorzusehen. Der Bedarf an einer Wasserzugabe ist mit dem Baugrundgutachter im Zuge der Ausführung abzustimmen.
6.03
Bindemittel liefern
835,00
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