TGA Heizung
Billwiese, Neubau Service- und Studentenwohnungen
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Leistungsverzeichnis

OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
1.001 Allgemeine Objektbeschreibung 1.001   Allgemeine Objektbeschreibung Lage Das Planungsgebiet befindet sich im Ortsteil Lohbrügge im Bezirk Hamburg Bergedorf an der Straße Billwiese. Das Grundstück war mit einem Studierendenwohnheim aus den 1960er Jahren bebaut, das bereits abgebrochen wurde. Das von Bäumen gesäumte Grundstück fällt Richtung Süden leicht ab. Zentral steht eine besonders erhaltenswürdige Schwarz-Kiefer, die der Mittelpunkt des neuen Entwurfs werden soll. Direkt westlich an das Baugrundstück grenzend befindet sich ein Kreuzbau, in dem die Johann Carl Müller Stiftung bereits ein Studierendenwohnheim betreibt. Nordwestlich liegen Mehrfamilienwohnhäuser der Baugenossenschaft Bergedorf Bille. Nördlich an der Billwerder Straße stehen Einfamilienhäuser. Entlang der östlichen Grenze des Baufeldes verläuft ein öffentlicher Fußweg, an dem auch eine Kindertagesstätte gelegen ist. Östlich des Weges und der Kita errichtet die Stadt Hamburg auf einem weiteren Baufeld aktuell den Neubau des Bille-Gymnasiums. Geplant ist, hier im August 2026 den Unterricht aufzunehmen und im Herbst 2026 die Bauarbeiten abzuschliessen. Im Süden grenzt eine Kleingartensiedlung an das Baugrundstück. Südlich der Kleingärten verläuft in etwa 120 Meter Entfernung von der Baustelle die Bille. Südwestlich an der Südseite der Straße Billwiese sind Einfamilienhäuser gelegen. Lage/Übersicht Baufeld Kubatur Der Neubau nimmt die städtebaulichen Kanten der Umgebung auf und orientiert sich in Hinblick auf Dachformen und Dimensionierungen an der umliegenden Bebauung. Eine breite Rollschicht über den Erdgeschoss-Fenstern verbindet das gesamte Gebäude. Darüber werden die einzelnen Klinkerbaukörper mit schrägen Dächern durch Rücksprünge und Holzfassaden untergliedert. Die 4-geschossige Bebauung umschließt die besonders erhaltenwürdige Schwarz-Kiefer, welche der Mittelpunkt des neuen Quartiers wird. In Richtung der Einfamilienhausbebauung im Norden und Süden flacht die Neubebauung auf 3 Geschosse ab. Auch auf die säumenden Bestandsbäume auf dem Grundstück wird Rücksicht genommen. Erschließung Die Adressbildung erfolgt durch die Öffnung des Zentrums zur Billwiese. Der Platz als Herzstück des Quartiers bettet die Schwarz-Kiefer ein und wird durch öffentliche und gemeinschaftliche Nutzungen geprägt. Durch die Ost-West-Durchwegung und die Verbindung zu den beiden weiteren Höfen wird dieser Platz zum Dreh- und Angelpunkt. Der nördliche Hof dient der Ruhe und Erholung. Von hier aus werden die Service-Wohnungen erschlossen. Der südlich gelegene Hof bildet das Zentrum der Studierenden. Von hier aus werden die Einzelpartments und Studierenden-WGs erschlossen. Nutzungen STUDIERENDEN-WOHNEN Für Studierende sind 17 kleine 1-Personen-Apartments mit ca. 23 m², 5 2-Personen-Apartments und 9 Wohngemeinschaften für 6-10 Personen mit je 1 Bad pro Person und Gemeinschaftsraum mit Küche geplant. (gesamt 31 WE). SERVICE-WOHNEN Es ist ein Mix aus 45 kleinen 1-Personen-Wohnungen mit ca. 35 m² - 45 m² und 25 größeren Wohnungen mit ca. 50 m² - 90 m² geplant (gesamt 70 WE). FAMILIEN-WOHNEN Für Familien sind 6 größere Wohnungen geplant. GÄSTEWOHNUNG Im Erdgeschoss ist eine kleine Gästewohnung vorgesehen. Insgesamt sind damit 108 WE für 226 Personen geplant. ERDGESCHOSS mit Gemeinschaftsnutzung Im Erdgeschoss befinden sich neben Wohnungen auch sämtliche Gemeinschaftsflächen sowohl für die Servicewohnanlage als auch für das Studierendenwohnheim. Neben Arbeitsräumen für Studierende und einem Veranstaltungsraum mit anschließender Lounge sind auch eine Fahrradwerkstatt, ein Waschsalon und ein kleines Nachbarschaftscafé geplant. Hier sollen Alt und Jung zusammenkommen können, sich gegenseitig helfen und unterstützen. Zusätzlich wird vom Haupthof aus zugänglich die Verwaltung der Johann Carl Müller Stiftung, ein Pflegedienst und eine Physiotherapie entstehen. Im Norden ist eine Tagespflegeeinrichtung geplant. MOBILITÄT / TIEFGARAGE Großzügige Fahrradräume sind im Erdgeschoss und Untergeschoss geplant und bieten Platz für insgesamt 116 Fahrräder. Der Großteil der Fahrradstellplätze sind senior*innengerecht leicht zugänglich, während die Fahrradstellplätze für Studierende zum Teil auch als Doppelstockparker geplant sind. Im Außenraum sind 49 weitere Fahrradstellplätze untergebracht. Die Tiefgarage wird über eine Rampe von der Billwiese erschlossen und liegt unter dem nördlich gelegenen Hof. Die Garage ist eingeschossig mit natürlicher Belüftung ausgeführt und benötigt keine automatische Feuerlöschanlage, da sie weniger als 4,00 m unter festgelegter Geländeoberkante liegt. Insgesamt sind 59 PKW-Stellplätze auf Ebene -1 geplant, 10 weitere Im Außenbereich. Abstell- und Technikräume sind im Randbereich angeordnet. VERSORGUNG Die Beheizung erfolgt über das Fernwärmenetz der e.on mit einem regenerativen Anteil von ca. 80%. Auf den Dachflächen sind PV-Anlagen zur Unterstützung des Strom- und Warmwasserbedarfs geplant. Öffentliche Förderung Die Seniorenwohnungen sollen durch die IFB gefördert werden, der Förderungsweg ist noch offen. Die Studierendenwohnungen sollen im Programm Neubau von Wohnungen für Studierende und Auszubildende der IFB gefördert werden. Baugrube und Gründung Der Verbau für die Baugrube kann auf dem eigenen Grundstück erstellt werden. Das anstehende Bodenmaterial besteht größtenteils aus Sand und ist unbelastet. Aufgrund des hohen Grundwasserstandes sind während der Bauzeit des Untergeschosses umfangreiche Wasserhaltungsmaßnahmen erforderlich. Das geförderte Wasser soll in die Bille etwa 130 m südlich des Baufeldes eingeleitet werden. Der Baukörper ist teilunterkellert. Der unterkellerte Teil im Norden mit der Tiefgarage ist auf einer 65 cm dicken Sohlplatte aus WU-Beton gegründet, der nicht-unterkellerte Teil im Süden auf Streifenfundamenten mit einer 25 cm dicken Stahlbetonsohle. Außenwände und Sohle des Untergeschosses werden in WU-Beton erstellt. Im nichtunterkellerten Teil und in den Bereichen von Treppenhäusern und Aufzugsunterfahrten wird die Sohle unterseitig gedämmt. Außenwände / Fassade Die Außenwände des Untergeschosses werden in WU-Beton mit einer Stärke von 30 cm erstellt. Im Bereich der Treppenhauskerne wird die Wand gedämmt, ebenfalls im Übergangsbereich zwischen der Ebene 0 und Ebene -1, um die Wohnungen und gemeinschaftlichen Nutzungen thermisch von den unbeheizten Keller- und Tiefgaragenbereichen zu trennen. Die Fassaden des Erd- und der Obergeschosse 1-3 sind aus KS-Mauerwerk mit einer beige/sandfarbenen Verblendfassade mit heller Fuge geplant. Die Außenwände der zurückspringenden Bauteile sind ebenfalls aus KS-Mauerwerk mit einer vorgehängten, hinterlüfteten Lärchenholz-Fassade geplant. Das Fassadenkonzept basiert auf einer ruhigen Gliederung quadratischer Fenster, die durch ihre Gestalt den Entwurf deutlich prägen. Die ca. 2,1 x 2,1 Meter großen Fenster sind unterteilt in einen kleinen Lüftungsflügel, der hinter Holzlamellen optisch verschwindet, und einer großzügigen Verglasung, die dem Ausblick dient. Auch die große Verglasung ist öffenbar, um die Reinigung zu gewährleisten, und verfügt über eine Glasbrüstung. Um den barrierefreien Ausblick und gleichzeitig den Innenräumen einen Abschluss zu bieten, haben die Fenster eine ca. 20 cm hohe gemauerte Brüstung. Die Balkonbrüstungen sind als pulverbeschichtete Harfengeländer mit zusätzlicher Verglasung geplant. Alle Eingangstüren werden gem. der Anforderung an barrierefreie Übergänge schwellenlos eingebaut. Die Zugänge zu Loggien und Terrassen sollen ebenfalls barrierefrei gestaltet werden (2 cm Schwelle). Die obersten Dachkanten weisen eine Höhe von ca. 10-15 m über Gelände auf. Die Aufzugsüberfahrten sind durch die geneigten Dächer nicht sichtbar. Technische Aufbauten wie PV-Anlagen liegen mind. 1,5 m von den Außenkanten des obersten Geschosses entfernt Innenwände Die Wände der Treppenhäuser und Aufzüge werden aus Stahlbeton erstellt, Flurwände und Wohnungstrennwände teilweise aus KS-Mauerwerk und teilweise im Trockenbau. Die tragenden Wohnungsinnenwände bestehen aus KS-Mauerwerk, die nichttragenden Wohnungsinnenwände aus Trockenbau. Der Treppenraum A wird als Sicherheitstreppenraum mit einer Druckbelüftungsanlage ausgebildet. Die Ausführung erfolgt entsprechend dem BPD 2021-1. Die Aussteifung des Gebäudes erfolgt über die in Längs- und Querrichtung angeordneten tragenden Wände in Zusammenhang mit den Stahlbetondecken sowie den, in regelmäßigen Abständen angeordneten Treppenhauskernen. Zwischen Café und Veranstaltungsraum wird eine mobile Trennwand erstellt, die es ermöglicht, die Nutzungen zu einem großen Raum zusammenzufassen. In den Studierenden-WGs erhalten die Umfassungswände der einzelnen Zimmer sowie die Türen einen erhöhten Schallschutz. Decken Die Geschossdecken bestehen aus Stahlbeton. Der Regelfußbodenaufbau beträgt 17 cm. Alle Wohnungen erhalten eine schwellenlos ausgebildete Dusche. Für die auskragenden Loggien sind Stahlbetonfertigteile aus WU-Beton geplant. Diese erhalten einen aufgeständerten Fußbodenbelag. Aufgrund der unterschiedlichen Nutzungen zwischen dem 1. OG, dem Erdgeschoss und dem Untergeschoss werden Abfangungen mit einer Höhe von bis zu h=80 cm erforderlich. Zudem werden wandartige Träger zur Lastabfangung herangezogen. Dächer Die Hauptdächer bestehen aus einer Stahlbetonplatte und sind in zwei Achsen geneigt. Diese Dachflächen werden gedämmt und mit einer Bitumenadichtung versehen. Die Dächer der Zwischenbauten erhalten ein WU-Dach ohne Gefälle als Umkehrdach. Alle obersten Dachflächen werden mit einer extensiven Begrünung versehen. Die Dachdecke über der Tiefgarage wird abgeklebt und mit einer Intensivbegrünung mit einem Gesamtaufbau von ca. 80 cm versehen. Gebäudekennzahlen ca.-Angaben Grundstückfläche:   ca. 11.050 m² Gebäudeklasse:   4, Sonderbau Grundfläche Gebäude:   ca. 4.140 m² inkl. Tiefgarage Bruttogeschossfläche BGF (R+S):   ca. 16.200 m² Bruttorauminhalt BRI (R+S):   ca. 56.850 m³ Wohnfläche (WFlV):   ca. 7.260 m² Nutzfläche (DIN 277)   ca. 1.500 m² Anzahl Wohnungen:   108 WE
1.001 Allgemeine Objektbeschreibung
1.003 Termine 1.003   Termine Angebotsfrist Abgabetermin für die Angebote ist der   23.02.2026 Zuschlagsfrist / Bindefrist Der Auftrag soll kurzfristig vergeben werden. Angestrebt wird eine Beauftragung bis Ende März 2026. Die Bindefrist der Angebote läuft bis zum   31.05.2026 Baubeginn Die Bestandsgebäude sind bereits abgebrochen worden, das Gelände ist geräumt Nach derzeitigem Planungsstand ist der Baubeginn auf der Baustelle (GU-Leistungen - Gegenstand dieser FLB) für Mitte/Ende April 2026 geplant. Ausführungstermine Das Bauvorhaben soll in einem Abschnitt realisiert werden. Wesentlicher Punkt der Terminplanung ist die detaillierte Planung der Baugrube, der Gründungsmaßnahmen und der Wasserhaltung. Durch die Einleitgebühren des geförderten Grundwassers aus der Bauwasserhaltung entstehen dem Auftraggeber erhebliche Kosten. Der Bauablauf ist daher so zu planen, dass die Betriebszeit der Wasserhaltungsanlage und damit die Menge des geförderten und eingeleiteten Wassers weitestmöglich begrenzt wird. Hierfür ist der Aushub der Baugrube in zwei Abschnitten vorgesehen: Zunächst wird der Boden auf der gesamten Fläche soweit abgetragen, wie dies ohne Wasserhaltung möglich ist. Danach erfolgt der Aushub auf die Endtiefe unter Wasserhaltung. Parallel soll dabei bereits abschnittsweise mit den Arbeiten an den Gründungsbauteilen begonnen werden. Ebenso sollen die Arbeitsräume der Baugrube in zwei Abschnitten verfüllt werden: Verfüllung des unteren Teils bis auf + 1,35 m NHN unmittelbar nach Herstellung der Außenwände des UG, vor Herstellung der UG-Decke Der statische Nachweis der UG-Außenwände für diesen Lastfall liegt vor. Abschaltung der Wasserhaltungsanlage Verfüllung des oberen Teils nach Fertigstellung der Decke über dem UG Alternative oder ergänzende Konzepte des Bieters zur Begrenzung der Betriebsdauer der Wasserhaltung sind ausdrücklich erwünscht! Die vom Bieter geplante Betriebsdauer der Wasserhaltungsanlage ist neben dem Angebotspreis ein wesentliches Vergabekriterium. Die geplante Betriebsdauer ist im Angebot verbindlich anzugeben und im Terminplan (s.u.) darzustellen. Terminplan Mit dem Angebot ist ein Rahmenterminplan einzureichen, der die folgenden wesentlichen Zeiträume und Meilensteine sowie die beabsichtigte Gesamtausführungszeit beinhaltet: Zeitraum   Projektvorlauf (ab Tag Auftragserteilung bis Start Projektbearbeitung) Zeitraum   Vorbereitende Arbeiten (technische Bearbeitung, statische Berechnungen, Planungsleistungen) Datum      Arbeitsbeginn auf der Baustelle Zeitraum   Baustelleneinrichtung, Absichern des Baufeldes Datum      Baubeginn Baugrube (Verbau, Baudrainage, Erdarbeiten) Datum      Beginn Wasserhaltung Zeitraum   Wasserhaltung Datum      Ende Wasserhaltung Datum      Beginn Rohbauarbeiten (Gründung) Zeitraum   Bauzeiten der einzelnen Geschosse (Rohbau) Datum      Fertigstellung Rohbau Zeitraum   Bauzeit Gebäudehülle (Fassaden, Fenster, Dach) Datum      Fertigstellung Gebäudehülle Zeitraum   Bauzeit Innenausbau + TGA-Installationen Zeitraum   Bauzeit Außenanlagen Datum      Gesamtfertigstellung Zeitraum   Abnahmen, Inbetriebnahmen Datum      Übergabe an den AG Der Terminplan soll vom Tag der Auftragserteilung ausgehend aufgebaut sein, unabhängig vom konkreten Datum. Auf Basis des Rahmenterminplanes werden in einem detaillierten Bauablaufplan, der als Vertragsbestandteil vor Auftragserteilung abgestimmt und festgelegt wird, verbindliche Fertigstellungstermine vereinbart. Schlechtwetter-Regelung Anerkannte Schlechtwettertage verlängern die vertraglich vereinbarten Ausführungsfristen. Anerkannt werden Schlechtwettertage der Kategorie B des Deutschen Wetterdienstes mit dem weiteren Kriterium Windstärke = 6 Beaufort. Der AN muss die Behinderungen am gleichen Tage beim AG schriftlich anmelden. Der Nachweis erfolgt ausschlieslich über den Auszug des Deutschen Wetterdienstes (DWD), Werte der Station 10147 Hamburg-Fuhlsbüttel. Die vertraglich vereinbarten Ausführungsfristen verlängern sich um die anerkannten Schlechtwettertage.
1.003 Termine
1.005 Technische Vorbemerkungen Baukonstruktion 1.005   Technische Vorbemerkungen - Bauwerk - Baukonstruktion Musterfassade Behördlicherseits werden besondere Anforderungen an die Gestaltung und Materialität der Fassaden gestellt. Die Bemusterung der Fassaden sind mit dem Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung abzustimmen. Für die Vorauswahl der Fassadenmaterialien sind vom AN Musterflächen des Materials, der Oberfläche, Farbe, Struktur usw. einschl. Unterkonstruktion und Fundament herzustellen und nach Aufforderung wieder zu entfernen und zu entsorgen. Unterschiedliche Ausführung der Musterflächen (Farbe, Oberfläche/Körnung usw.) nach Angabe. Größe der Musterflächen jeweils (BxH) ca. 1,50 x 1,00 m, Anzahl jeweils 5 Stück für die Verblendflächen und 3 Stück für die Holzfassaden. Nach der Vorauswahl der Fassadenmaterialien ist eine Musterfassade aus den vorausgewählten Materialien vorab herzustellen, während der Bauzeit vorzuhalten und zu sichern und nach Abschluss der Arbeiten und auf Aufforderung wieder zu entfernen und zu entsorgen. Ausführung als 1:1-Segment der geplanten Fassade, zur Abstimmung der Ausführung, Details und Materialität. Musterfassade bestehend aus freistehendem Grundgerüst mit Fundament, Verstrebungen usw. nach Wahl des AN, getrennt vom Rohbau des Gebäudes Fassasdenausschnitt mit Verblendmauerwerk und VHF-Holzfassade gem. FLB und Vorauswahl, ca. 3,00 m breit und 4,00 m hoch Fensteröffnung, einschl. Einbau eines Musterfensters inkl. aller Anschluss- und Andichtungskonstruktionen Überdeckung der Fensteröffnung mit einem Fertigsturz Verfugung gem. FLB und Vorauswahl Die Musterfassade ist bis zum Abschluss der Arbeiten zu sichern und dient als Referenz für die Ausführung der Fassadenarbeiten. Die Tragkonstruktion der Musterfassade ist vom Auftragnehmer eigenverantwortlich zu dimensionieren. Der ggf. erforderliche statische Nachweis ist vom AN zu erstellen. Die Bemusterung der Fassadenmaterialien und die anschliessende Erstellung der Musterfassade sind vom AN so früh, wie möglich vorzunehmen. Die Bemusterung muss so rechtzeitig vor Beginn der Fassadenarbeiten erfolgen, dass eine ggf. auch mehrfache Neuvorlage und -bemusterung von Materialien möglich ist, ohne den Bauablauf zu verzögern. Lieferzeiten des Materials sind zu berücksichtigen. Materialien / Ausstattungen der Wohnungen Die in den einzelnen Leistungsbereichen angegeben Materialien sind teilweise bereits bemustert und festgelegt, teilweise steht die abschliessende Bemusterung noch aus. Vom AN sind in jedem Fall Musterstücke vorzulegen. Die angegebenen Materialien sind als Kalkulationsgrundlage zu betrachten und Inhalt des Pauschalangebotspreises. Bei Auswahl von abweichenden Materialien durch den AG im Zuge der Bemsusterung erfolgt eine Anpassung der Auftragssumme durch Mehr- und Minderkosten. Mehr- und Minderkosten sind vom AN durch Vorlage eines Nachtragsangebotes prüf- und nachvollziehbar anzuzeigen und zu nachzuweisen, bspw. durch Vorlage von Preislisten der Hersteller. Wärmeschutz / Luftdichtigkeit Die thermische Gebäudehülle ist laut Wärmeschutznachweis/Luftdichtigkeitskonzept wind- und luftdicht nach DIN 4108-7 auszuführen. Die Luftdichtheit ist mit Blower-Door-Tests nachzuweisen (siehe Teil V dieser FLB). Sonderkonstruktionen In Abstimmung und mit Freigabe des Bauherren sind abweichend von der Flachdachrichtlinie folgende Sonderkonstruktionen geplant: Beläge auf Balkonen und Dachterrasen werden im Null-Gefälle verlegt Austritte zu Dachterrassen und Balkonen mit barrierefreiem Schwellenprofil, Entwässerungsrinne als Kompensation vor dem Fensterelement, kein Vordach das WU-Dach ist als Umkehrdach mit Nullgefälle gemäß WU-Richtlinie geplant. WU-Bauteile fallen nicht in den Geltungsbereich der DIN 18531 und der Flachdachrichtlinie. Gewährleistung / Mängelbeseitigung Risse im Gebäude, insbesondere auch in den Wohnungen, die innerhalb der ersten zwei Jahre nach Übergabe auftreten, sind vom AN als Mangel zu beseitigen. Ein Riss gilt als Mangel, wenn er aus drei Meter Entfernung unter normalen Lichtverhältnissen zu erkennen ist.
1.005 Technische Vorbemerkungen Baukonstruktion
1.006 Technische Vorbemerkungen Technische Anlagen 1.006   Technische Vorbemerkungen - Bauwerk - Technische Anlagen Aufgestellt durch das Ing.-Büro Ridder & Prigge GmbH. Anlagenverzeichnis Planungsergebnisse Grundlage für die Ausführung der technischen Gebäudeausstattung sind die erstellten Pläne, Grundrisszeichnungen, Schemen, Details, Schnitte und Berechnungen lt. vorliegende(n) Dokumentenliste(n) vom Ingenieurbüro Ridder & Prigge GmbH, sofern in dem Schnittstellenkatalog nicht anderslautend beschrieben. Alle Planunterlagen sind rechtzeitig vor Baubeginn durch den Auftragnehmer zu prüfen. Unklarheiten, Widersprüche oder Fehler aus der Planung sind nach Rücksprache mit dem Auftrageber bzw. dessen Vertreter rechtzeitig anzuzeigen, zu klären bzw. zu beseitigen. Dokumentenliste, Leistungsphase-5, Stand Stand 14.11.2025 In der Dokumentenliste aufgeführt sind die Planungsergebnisse der TGA-Gewerke, mit folgender Sortierung: Heizungsanlagen Lüftungsanlagen Sanitärinstallationen Stark- und Schwachstromanlagen Blitzschutz- und Erdungseinrichtungen Koordinierte Leitungspläne Durchbruchsplanung Förderanlagen Im Anlagenverzeichnis der Generalunternehmerausschreibung sind alle Planungsergebnisse der Hochbauplanung aufgeführt, wie Architekturgrundrisse, Schnitte, Genehmigungen der Behörden, sowie bestellte Gutachten und Stellungnahmen, die für die Ausführung der TGA-Gewerke ebenfalls zwingend zu beachten sind. Objektbuch In dem Objektbuch aufgeführt ist eine Zusammenfassung der wesentlichen Produkte (Fabrikate mit Typen) die laut FLB obligatorisch zu liefern sind und bei Vertragsabschluss geschuldet sind bzw. Produktalternativen, für die separate Einzelpreisabfragen bestehen. Die Mengenangaben  sind den aus der Planung resultierenden Berechnungen zu entnehmen und dienen der groben Orientierung für Kalkulationszwecke. Der Auftraggeber übernimmt jedoch keine Gewähr für die Vollständigkeit der Angaben und haftet nicht für falsche oder fehlende Angaben. Die  Verantwortung zur Prüfung der Massen liegt ausschließlich beim Bieter und berechtigt bei Abweichungen gegenüber dem tatsächlichen Erfordernis nicht zu Mehrkosten. Materiallisten (nur Anhandgabe) Für die Gewerke Sanitär, Heizung, Lüftung und Elektro liegen der FLB Materiallisten mit Mengenangaben bei. Die Materiallisten dienen der groben Orientierung für Kalkulationszwecke. Der Auftraggeber übernimmt jedoch keine Gewähr für die Vollständigkeit der Angaben und haftet nicht für falsche oder fehlende Angaben. Die Verantwortung zur Prüfung der Massen liegt ausschließlich beim Bieter und berechtigt bei Abweichungen gegenüber dem tatsächlichen Erfordernis nicht zu Mehrkosten. Leistungsumfang Allgemeiner Leistungsumfang Die nachfolgende Leistungsbeschreibung ist eine globale Funktionalbeschreibung. Allgemeines Leistungsziel des AN ist die komplette, funktionsfähige und betriebsfertige Erstellung der im Folgenden beschriebenen Anlagentechnik, einschließlich aller erforderlichen Nebenleistungen, die für die Erbringung der Betriebsfertigkeit erforderlich sind. Die angebotenen Pauschalpreise gelten für eine fertige, termingerechte Ausführung einschließlich aller dafür erforderlichen Materialien, Zubehörteile, Ergänzungskonstruktionen, Einbauteile und Nebenleistungen, mit betriebsfertiger Montage, Endreinigung aller verbauten Produkte und Inbetriebnahmen mit Funktionskontrollen, Einregulierarbeiten sowie die Werk-Übergabe mit Einweisung des Betreibers und Erstellung und Ausgabe der im Weiteren beschriebenen Revisionsunterlagen. Sämtliche Preise sind Festpreise und gelten bis zur endgültigen Fertigstellung des Bauvorhabens. Veränderungen bei Löhnen, Pauschalleistungen, Abgaben und Materialpreisen, die nach Angebotsabgabe eintreten, berechtigen nicht zur Änderung der angebotenen Preise. Erforderliche Zulagen, wie z.B. Auslösungen, Überstunden-, Sonn- und Feiertagszuschläge sind in die Preise einzukalkulieren. Die vorbezeichneten Zuschläge berechtigen den AN nicht diesbezügliche Nachträge zu stellen, wenn die Maßnahmen erforderlich werden um die geschuldeten Fertigstellungtermine einhalten zu können.Der AN  ist in diesem Sinn verpflichtet entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, die den geschuldeten Fertigstellungtermine sicherstellen. Der AN erklärt somit bei Abgabe des Angebotes, dass er die Leistungen umfassend, entsprechend den Planvorgaben und der nachfolgenden Leistungsbeschreibung kalkuliert hat und keine Bau- und Ausbauleistungen an sonstigen undefinierten Flächen oder Bauteilen fehlen. Weiterhin erklärt der AN verbindlich, dass somit alle zur vollständigen, schlüsselfertigen Herstellung erforderlichen Leistungen berücksichtigt und einkalkuliert wurden und somit im Angebot und im Leistungsumfang des AN enthalten sind. Zur Leistungspflicht des Auftragnehmers gehören somit auch solche Leistungen, die in dem zu schließenden Vertrag und seinen Anlagen nicht ausdrücklich erwähnt worden sind, die jedoch erforderlich werden, um die Schlüsselfertigkeit des in diesem Vertrag beschriebenen Bauvorhabens herbeizuführen. Der Auftragnehmer hat einen verantwortlichen, deutsch sprechenden, fachlich- kompetenten Bauleiter / Polier zu benennen und dafür Sorge zu tragen, dass dieser während der gesamten Bauzeit als Ansprechpartner auf der Baustelle zur Verfügung steht. Materialqualitäten Alle ausgeschriebenen Produkte und Materialqualitäten gelten grundsätzlich als rechtsverbindlich vereinbart. Diese sind mit dem Hinweis "geplantes Produkt" versehen. Für Produkte, die in der Ausschreibung mit "geplantes Produkt .. oder gleichwertig" benannt sind, gelten die geplanten Produkte als Leitfabrikate. Hier können alternative Produkte mit mindestens den gleichen Eigenschaften berücksichtigt werden. Diese sind aber in jedem Fall mit Abgabe des Angebotes kenntlich zu machen und entsprechend zu benennen, ansonsten gelten die Leitfabrikate als rechtsverbindlich vereinbart. Alternativ können qualitativ mindestens gleichwertige, alternative Materialien anderer Hersteller zusätzlich als Nebenangebot vorgeschlagen und mit der Angebotsabgabe eingereicht werden. Neben der geforderten, mindestens gleichwertigen Qualität, müssen das optische Erscheinungsbild, wie Farbe und Oberflächen, sowie die technischen Eigenschaften und Funktionen dem vorgegeben Material dem Wesen nach entsprechen. Die mindestens gleichwertige Qualität des Nebenangebotes ist vom Bieter in prüfbarer Form nachzuweisen, beispielsweise durch Vorlage von Datenblättern, Prüfzeugnissen oä. Das Nebenangebot muss die Minderkosten gegenüber dem vorgegebenen Material ausweisen. Sofern eine Abstimmung alternativer Produkte erst nach Vertragsvereinbarung erfolgt, sind die daraus resultierenden Minderkosten, bezogen auf die pauschale Vertragssumme, eindeutig zu beziffern und durch prüffähige Kalkulationsnachweise zu belegen. Seitens des Bauherrn wird eine zertifizierung des Bauprojektes nach dem IFB-Standard angestrebt. Es dürfen daher nur Bauprodukte eingesetzt werden, die den Anforderungen der IFB entsprechen bzw. durch den vom Bauherrn beauftragten Zertifizierer freigegeben werden. Alle bestellten Bauprodukte sind rechtzeitig vor der Ausführung als Gesamtpaket zu bemustern. Die Entscheidung/Freigabe des AG ist durch den AN rechtzeitig einzuholen und erfolgt in schriftlicher Form. Die vom AG geforderten Prüfungen (Eignungsprüfung, Zulassung usw.) zum Nachweis der vertragsgemäßen Beschaffenheit von Materialien und Leistungen hat der AN ohne besondere Vergütung zu erbringen und durch Nachweise zu belegen. Die Ergebnisse der Eigenüberwachung sind der örtlichen Bauleitung des AG unaufgefordert zu übergeben. Bemusterung Zu Beginn der Baumaßnahme ist eine Muster-Wohnungsinstallation zu erstellen, die ausschließlich festverbaute Elemente einer Roh-Installation enthalten muss (Vorinstallationen ohne Endmontage von späteren Sichtelementen). Die Rohinstallation ist für eine komplette Wohnung zu erstellen, mindestens jedoch für ein Vollbad und eine Küche. Die Musterinstallation dient der Qualitätssicherung und technischen Abstimmung und dokumentiert zu Beginn der Maßnahme auch im Interesse des Auftragnehmers die fortzuführende Ausführungsqualität im Hinblick auf die verwendeten Materialqualitäten, die Verarbeitungsqualität und die Vollständigeit der bestellten Leistung. Die Rohinstallationen muss folgende Leistungen beinhalten: Schachtinstallationen, bestehend aus allen Steigrohren, mindestens für alle wasser- und luftführenden Medien, E-Verkabelung etc.deren Leitungsabzweige, Brandschutzeinrichtungen, und Dämmung in Teilbereichen (Deckenverschlussarbeiten sollen zu diesem Zeitpunkt noch nicht ausgeführt werden) Vorwandinstallationen, bestehend aus allen Unterputzelementen, wie Wandscheiben, Modulkörpern für WC-Anlagen und Waschtischeinrichtungen , Verteil- und Anschlussleitungen, fix und fertig verlegt Küchenanschlüsse für Wasser und Abwasser Vorrüstung für eine Waschmaschine Wasser-Zählervorrüstungen für Küche und Badezimmer, einschl. Verrohrung Einrichtungen der Unterputzschränke für die Wohnungszähler und die Wohnungsabsperrungen Einrichtungen der Verteilung zur Elektroanlage für Stark- und Schwachstrom, UP-Schalter-/Steckdosen sowie die erforderlichen Wand-, Boden- und Deckenschlitze mit Kabelleitungen und Kabelauslässe für Wände und Decken Nach Fertigstellung der Musterinstallation ist durch den Auftragnehmer ein Bemusterungstermin mit mindestens einem Vertreter des Bauherrn und der Fachbauleitung zu organisieren, um die erstellten Leistungen schriftlich freigeben zu lassen. Erst nach schriftlicher Freigabe dürfen die Rohinstallationen in den weiteren Wohnungen ausgeführt werden. Die Bemusterung ist daher zeitlich soweit im Voraus zu planen und auszuführen, dass auch eine mehrmalige Wiederholung der Bemusterung realisierbar ist, ohne das dies den vereinbarten Bauzeitenplan behindert. Zusätzlich zum Bemusterungstermin vorzulegen/bereitzustellen (lose, nicht montiert) sind folgende Sichtelemente: Sanitärausstattung/-objekte, wie Keramikserien und Armaturen Schalter und Steckdosenserie für Wohn- und Allgemeinbereiche Beleuchtungseinrichtungen für Keller, Flure, Treppenhäuser, Wohnbereich in Außenanlagen und Hausnummernbeleuchtungen Klingeltableaus, Sprechapparate Lüftungseinrichtungen, wie Gitter, Bedienelemente und Sichtelementen in Wohnungen (wie Abluftelemente, Abluftventilatoren, Nachströmeinrichtungen in der Fassade oä.) alle Produkte die abweichend zur Planung gebaut werden sollen Die vorgennanten Produkte (Rohbau- und Sichtelemente) sind zudem in Protokollform, tabellarisch aufgestellt, rechtzeitig vor Ortsbegehung der Fachbauleitung vorzulegen. Für jedes Bauprodukt ist eine DIN-A4-Seite auszulegen, die jeweils mindestens folgende Angaben enthalten muss: Herstellerbezeichnung Produkttyp und Artikelnummer graphische Abbildung Einsatzort Freifeld für Unterschrift und Datum des Auftragnehmers Qualitätssicherung Bei den öffentlich geförderten Wohnungen beauftragt der AG ein externes Büro mit der Qualitätssicherung nach den Kriterien für den Mietwohnungsneubau der Investitions- und Förderbank (IFB) Hamburg. Die Qualitätssicherung umfasst während der Bauphase u.a. auch die stichprobenartige Prüfung der Bauausführung anhand der Planungsunterlagen durch Baubegehungen sowie durch Durchsicht von zu diesem Zweck übersandten Qualitätsbelegen. Seitens des Bauherrn wird ein Auditor beauftragt, der die Zielvorgaben und Qualitäten lt. dem geltenden Pflichtenheft überprüft. Der Auftragnehmer unterstützt die externen Qualitätssicherer bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben. Unterlagen, Nachweise und Belege sind auf Anforderung unverzüglich zu übergeben bzw. es dürfen Produkte nur verbaut werden, wenn eine Klärung zur Eignung der jeweiligen Produkte vorliegt und Konformität zu den Anforderungen besteht. Im Einzelnen werden u.a. die folgenden Unterlagen auf Nachfrage vom AN übergeben: Produktdatenblätter mit Beschreibung der Materialqualität Nachweise, Werks- und Montagepläne für wärmetechnisch relevante Details Wärmebrücken, Anschlusspunkte der luftdichten Ebene usw. Produktzeugnisse aller energetisch relevanten Baustoffe wie z.B. Dämmstoffe, Manschetten von Kabel- und Rohrdurchführungen, Klebebänder, Steckdosen usw. (Datenblätter, Beipackzettel, Ü-Zettel, CE-Kennzeichnungen, Lieferscheine usw.) Nachweise zu Dichtheitsprüfungen Protokoll des hydraulischen Abgleichs der Heizungsanlage Protokoll der Einregulierung der Lüftungsanlage, mit Nachweis gemäß Anhang D der DIN 1946 Teil 6 weitere Nachweise auf Anforderung des AG oder des Qualitätssicherers Der Auftragnehmer unterstützt auch andere Gewerke bei der Qualitätssicherung. Hierzu sind insbesondere zum Gebäude-Dichtheitstest (=Blower-Door-Test) alle Leitungsdurchdringungen durch die Gebäudehülle bei Bedarf vorübergehend druckdicht zu verschließen. Alle in diesem Zusammenhang entstehenden Kosten sind im Pauschalpreis zu berücksichtigen. Planungsleistungen Der FLB liegt eine vollständige Ausführungsplanung gemäß HOAI bei, bestehend aus Grundrissplänen, Schematas, Details und Berechnungen. Darüber hinaus werden dem AN keine weiteren Unterlagen zur Verfügung gestellt. Alle darüber hinausgehenden Planungen, Berechnungen, Nachweise usw. sind vom AN zu liefern. Sollte die vorliegende Planung aus Sicht des Bieters unvollständig oder unzureichend sein, ist in dem Pauschalangebot die zu ergänzende Planungsleitung im Zuge der Werk- und Montageplanung zu ergänzen und im Pauschalangebot mit einzupreisen. Die vorliegende Planung gilt mit der Angebotsabgabe als vom Bieter für die Ausführung aller Leistungen hinreichend bestätigt. Planunterlagen, Berechnungen usw. werden vom AG in digitaler Form zur Verfügung gestellt. Die Kosten für Vervielfältigung der vom AN zu erstellenden Planunterlagen sowie der vom AG zur Verfügung gestellten Unterlagen gehen in vollem Umfang zu Lasten des AN und sind in die Pauschalpreise einzukalkulieren. Werk- und Montageplanung Zum Leistungsumfang des Auftragnehmers gehört die Anfertigung der Werk- und Montageplanung auf Basis der vorgelegten Ausführungsplanung. Die Werk- und Montageplanung ist rechtzeitig vor Baubeginn beim Ingenieurbüro Ridder & Prigge GmbH in digitaler Form, als PDF- und DWG-Format einzureichen. Erst nach freigegebener Werks- und Montageplanung darf mit den Installationsarbeiten auf der Baustelle begonnen werden. Für die erforderlichen Prüfungen durch das Ingenieurbüro ist von einer Bearbeitungszeit von 4 Wochen auszugehen. Bei einer verspätete Einreichung der Werk- und Montageplanung haz der AN dafür Sorge zu tragen, dass der gesschuldte Fertigstellungstermin der einzelnen Bauabschnitte als auch das Gesamtfertigstellungstermin nicht gefärdet ist. Eine Werks- und Montageplanung besteht mindestens immer aus folgenden Teilen: Fortschreibung aller Ausführungspläne (Grundrisse, Schnitte, Schemen, Ansichten, Details) Fortschreibung aller Berechnungen, wie Rohrnetzberechnungen, Heizlast, Berechnung des kompletten E-Netzes einschl. Verteiler und Unterverteiler, Lichtberechnungen etc. Alle Dokumente erhalten zusätzlich mindestens die Angaben zur Firmierung des Auftragnehmers (Firmenname, Adresse, Telefonnummer, Ansprechpartner) und das Datum der Planerstellung. Hierzu ist jeweils der Plankopf zu ergänzen. Das Entfernen vorhandener Informationen im Plankopf ist nicht zulässig. Alle Dokumente sind in Ihrer Kennung (=Planschlüssel) in Absprache mit dem Ingenieurbüro/Architekten fortzuschreiben (Dateiname und Bezeichnung im Plankopf) Aus der Werks- und Montageplanung muss stets ersichtlich bleiben, auf welcher Grundlage (=Indexstand) die Erstellung vorgenommen wurde Revisionsplanung Zum Leistungsumfang des Auftragnehmers gehört die Anfertigung der Revisionsplanung, s. FLB-Beschreibung 5.2. Sofern hier nicht anderslautend formuliert, sind die Revisionsunterlagen rechtzeitig und mindestens 3 Wochen vor dem Tag der Abnahme zur Prüfung beim Ingenieurbüro in digitaler Form vollständig einzureichen (1 kompletter Satz PDF- und DWG-Dokumente). Die Revisionsunterlagen sind schließlich nach erfolgter Prüfung und Freigabe den Bauherrn spätestens eine Woche vor dem Tag der Abnahme in korrigierter Form auszuhändigen. Die Abgabe erfolgt nur digital, 1-fach auf CD-Rom und 1-fach als Upload auf den Planserver. Den Unterlagen sind die Prüfvermerke vom Ingenieurbüro (=Freigabevermerk) beizulegen. Neben den Revisionsunterlagen außerdem auszuhändigen sind eventuelle förderungsrelevanten Unterlagen für die Qualitätssicherung, nach Erfordernis. Die Revisionsunterlagen sind in folgende Rubriken einzuteilen und müssen neben den unter 5.2. aufgeführten Umfang für die technische Gebäudeausstattung mindestens folgende Bestandteile aufweisen: Prüf-/Freigabevermerk des Ingenieurbüros Inhaltsverzeichnis Fachbauleiter- und Fachunternehmerbescheinigungen Freigaben und Genehmigungen von Behörden und/oder Versorgungsunternehmen Nachweise erfolgter Sachverstänigenabnahme, Abnahmen Dritter, Herstellerprüfungen uä. verwendeten Brandschutzprodukte, mit Datenblatt, allgemeinen Bauaufsichtlichen Prüfzeugnis, einer schriftlichen Beglaubigung/ Übereinstimmungserklärung zur Fachgerechten Montage und einem Nachweis über die jeweilige Einbauposition, mit Eintragung in den Grundrissen und Schemen (Grundrisse, Anlagenschemen, Ansichten, Details) jeweils fortgeschrieben auf dem finalen Bautenstand sonstige Produktdatenblätter für alle eingesetzen Baumaterialien, jeweils mit eingetragenen Einstellwerten bzw. Betriebspunkten. Bei Datenblättern mit Produktvarianten ist die eingesetzte Variante einschl. Artikelnummer zu markieren, so, dass eindeutig erkennbar ist, welches Produkt verwendet wurde. Zusätzlich ist eine Materialliste anzufertigen, tabellarisch, sortiert nach Gewerken, für alle verwendeten Baumaterialien, jeweils mit Benennung des Baumaterials, einschl. Fabrikats-, Typenbezeichnung, dimensionsangabe und Artikelnummer. Zählerlisten, tabellarisch, in Protokollform, mit Einbaudatum, Einbauort, Zählerstand, sowie die Eich- bzw. Beglaubigungsbescheinigungen der jeweiligen Zähler, Unterschrift des Errichters Sämtliche Mess-, Druck-, Parameter-, Einstell- und Arbeitsprotokolle Nachweis über die erfolgte Einweisung des Bedienungspersonal Wartungsanweisungen, Sicherheitshinweise und Unfallverhütungsvorschriften Alle aus der Werk- und Montageplanung fortgeschriebenen Pläne und Berechnungen, jeweils auf den finalen Bautenstand Antrags- und Genehmigungsplanung Der Auftragnehmer hat alle für die Durchführung der Baumaßnahme erforderlichen öffentlich rechtlichen Anträge und Genehmigungen zu beschaffen, mit Ausnahme der Baugenehmigung. Zum Leistungsumfang des Auftragnehmers gehört weiterhin die Herbeiführung der erforderlichen Abnahmen und Übernahmeprüfungen durch Behörden, Abstimmungen, ggs. Ortsbegehungen mit dem Bezirksschornsteinfegermeister, Verbände, Sachverständige, dem Wegewart, dem TÜV und den Versorgern einschließlich aller notwendigen Materialüberprüfungen. Die im Zusammenhang mit den hier genannten Leistungen anfallenden Gebühren trägt der Auftragnehmer, entsprechende Kosten sind daher in den Angebotspreis mit einzukalkulieren. Alle erteilten Genehmigungen und sonstigen Bescheinigungen übergibt der AN unaufgefordert und unverzüglich an den AG, s. auch Revisionsplanung. Koordinations- und Antragsstellung bei Versorgern Grundsätzlich liegen für alle Versorgungsmedien, wie Wasser, Abwasser, Strom, Breitband, Fernwärme und/oder Gas entsprechende Versorgungsverträge zwischen Bauherr und Versorger vor. Dem Auftragnehmer obliegt die darüber hinausgehende Antragsstellung, Herbeiführung von zusätzlichen Genehmigungen, terminliche Abstimmung und Koordination nach Erfordernis der jeweiligen Versorger, einschl. erforderlicher Ortsbegehungen und Rückgabe von Arbeitsnachweisen, sofern es die Versorger einfordern. Ver- und Entsorgungsanschlüsse für die Baustelleneinrichtung: Der AN trägt im Rahmen seiner Projektabwicklung die Beantragung, die Koordination sowie die Kosten für die erforderlichen Anschlüsse: Baustrom, Bauwasser, Abwasser. Nicht in die Kosten einzkalkulieren sind die jeweiligen Erschließungskosten der Versorger. Diese sind bei Bedarf direkt an den Bauherrn durchzustellen. Nebenleistungen Folgende Nebenleistungen sind Vertragsbestandteil und durch den Auftragnehmer ohne besondere Vergütung zu erbringen: Bereitstellung von Leitern, Stand- und Fahrgerüste, jeweils einschl. Auf- und Abbau, An- und Abfahrt Alle für die Funktionsprüfungen und Abnahmen erforderlichen Hilfsmittel und Leistungen, ggs. auch in Teilabschnitten, sofern es der Bauablauf erfordert Korrosionsschutz sämtlicher Anlagenteile und Halterungen aus unverzinktem Profilstahl durch einen fachgerechten, mindestens 2-fachen Rostschutzanstrich Wird gesondert ein Farbanstrich gefordert, sind die vorgenannten Vorbereitungen Grundbedingung Nachstemmen von Wandschlitzen und Wanddurchbrüchen in Mauerwänden Montage von betriebstechnischen Anlagen auf dem Dach, einschl. der erforderlichen Geräteeinbringung durch Kräne, mobile Lastenfahrstühle oä., einschl. Absturz- und Sicherungsgeschirr Durchführung von Inbetriebnahmearbeiten, wie Funktionstest, Messung der verbauten Anlagenteile, Einregulierungen, Voreinstellungen von hydraulischen Einbauteilen, Druckproben, Dichtheitskotrollen einschl. der dafür erforderlichen Vorabmaßnahmen, wenn erforderlich in mehreren Abschnitten. Bauliche Vorbereitungen für den Blower-Door-Test (s. Leistungsteil KG700), bestehend aus Verschlussarbeiten sämmtlicher Durchdringungen in der Gebäudehülle durch geeignete Mittel, Klebefolien, Verschlussstopfen oä., einschl. späteren Rückbau und ggs. Entsorgung der eingesetzten Materialien. Baustelleneinrichtung Bauwasser Lieferung und Aufbau einer Bauwasseranlage inkl. funktionsfähigen Anschluss an den im Vorwege zu erstellenden Hauptwasseranschluss, bestehend aus einem Anschlusspunkt mit mindestens vier Zapfstellen. Als Interimslösung bis zur Errichtung der Hauptversorgung, ist bei Bedarf ein Standrohr einschl. Messeinrichtung vorzusehen, einschließlich Abstimmung mit dem Versorger HWW, Gestellung, Montage und Schlauch DN32, Länge ca. 50 m, einschl. Schlauchbrücke LKW überfahrbar. Für die Winterzeit ist die Wasserversorgung mit einer Begleitheizung und einer Wärmedämmung mit wasserdichter Ummantelung auszustatten. Baustrom Der Baustrom ist über geeignete Baustrom Haupt- und Endverteiler gemäß DIN VDE 0100-704 sicherzustellen. In den Verteilerschränken mindestens enthalten sind, NH-Sicherungslasttrennschalter, FI-Schutzschalter und Schutzkontaktsteckdosen in der erforderlichen Stückzahl. Die Verteiler sind einschl. Untergestelle sicher aufzustellen und fallsicher zu befestigen. Das Gehäuse istmindestens in der Schutzart IP 54 zu wählen, plombierbar und  korrosionsbeständig,einschl. Sicherungszubehör, Anschluss- und Verbindungsklemmen. Die Leistungdimensionierung des Baustromverteilers obliegt dem AN unter Berücksichtigung der vom AN vorgesehenen Baukräne und der weiteren auf der Baustelle erforderlichen Abnehmer. Endverteiler (44 kVA) sind wie folgt auszustatten: 1 NH 00- Lasttrennschalter mit Sicherungen 63 A 1 FI-Schutzschalter 4pol. 63A/30mA 3 CEE-Steckdose 5pol.  400V/16A 1 FI-Schutzschalter 4pol. 40A/30mA 6 Schuckosteckdosen 230V/16A Alle Verteiler sind betriebsfertig über die gesamte Bauzeit zu halten. Gemäß VDE-0100 sind die Verteiler halbjährlich durch Messung zu prüfen. Jede elektrische Anlage muss vor Inbetriebnahme, nach Änderung und nach Instandsetzung sowie in angemessenen Zeitabständen von einer Elektrofachkraft geprüft werden (§ 5 DGUV Vorschrift 3 und 4 "Elektrische Anlagen und Betriebsmittel"). Die Prüfungen sind zu dokumentieren. Die Inbetriebnahmeprüfung ist entsprechend den in VDE 0100-600 festgelegten Maßnahmen durchzuführen.Entsprechende Prüfberichte sind als Nachweis auf der Baustelle ständig vorzuhalten. Darüber hinaus müssen monatlich allgemeine Sichtkontrollen sowie eine tägliche Funktionsprüfung der FI-Schutzeinrichtungen erfolgen. Auch diese Arbeiten sind schriftlich zu fixieren und in Protokollform vorzuhalten. Die Verdrahtung der Verteiler kann überirdisch mittels geeigneter Gummischlauchleitung (z.B. vom Typ H07RN-F-4G70) erfolgen. In Durchgangsbereichen müssen Kabel vor Fremdbeschädigungen sicher geschützt werden. Entsprechende Hilfsmittel sind kalkulatorisch vom Bieter zu berücksichtigen. Die komplette Kabelverlegung erfolgt durch den Auftragnehmer einschl. aller Nebenarbeiten, Zielbezeichnungen und Messungen (z.B. Isolation). Preisstellung Alle für die Bauwasser-/stromversorgung des Bauvorhabens anfallenden/erforderlichen Aufwendungen für Koordinierung, Beantragung, Planung, Wartung, Instandhaltung und erforderliche Abstimmungen mit dem Versorgungsunternehmen oder anderen öffentlichen Einrichtung, sowie die Beantragung eines Aufgrabescheins, einem Standrohr, erforderlicher Messeinrichtungen sowie die Lieferung, Montage und Einbringung der Transportleitungen und Zubehör, mit Schutzeinrichtungen gegen Frost und schließlich dem Anschluss an die öffentliche Hauptversorgung in der Straße, ggs. einschl. Kopflöcher im öffentlichen Bereich, Erdarbeiten, Bauzäune uä. gemäß den TAB der HWW bzw. den TAB Nord, einschl. Rückbau der Anlagen zum Ende der Baumaßnahme, sowie die Umverlegung und/oder Ergänzung der Anlagen, sofern es der Bautenstand erfordert. Anfallende Herstellungskosten und Gebührenerhebungen des Versorgers sind an den Bauherren durchzustellen und kalkulatorisch im Angebot daher nicht zu berücksichtigen. Diese Kosten werden jedoch ausdrücklich nur auf Nachweis und ohne weitere Zuschläge vom Bauherrn erstattet. Nicht hiervon betroffen sind anfallende Verbrauchsmengen (Wasser-/Stromarbeits- und Grundpreise). Diese Kosten des Wasser- und Stromverbrauchs sind kalkulatorisch vom Bieter zu einzupreisen und gehen vollumfänglich zu Lasten des Auftragnehmers.
1.006 Technische Vorbemerkungen Technische Anlagen
1.008 Technische Vorbemerkungen Planungsleistungen 1.008   Technische Vorbemerkungen - Planungsleistungen und baubegleitende Leistungen Allgemeines Soweit Planungen Sache des AN sind, gelten Planung und Ausführung als ein Werk. Soweit Planungen Dritter dem AN als Ausführungsgrundlage dienen, hat der AN diese eigenverantwortlich zu prüfen. Der Umfang der vom AN geschuldeten Planung ist im Teil V dieser FLB beschrieben und lehnt sich an die in der HOAI 2013 beschrieben Planungsleistungen an. Die HOAI wird dabei lediglich herangezogen, um den Umfang der geschuldeten Planungsleistungen zu beschreiben. Alle Auflagen aus öffentlich-rechtlichen Genehmigungen sind vom AN einzuhalten. Die Übernahme der anfallenden Gebühren für behördlich geforderte Prüfungen, Überwachungen und Abnahmen durch AG bzw. AN richtet sich nach dem Schnittstellenkatalog AG-GU (siehe Anlage). Abgrenzung zur AG-seitigen Planung Über die dieser FLB beiliegenden Planungsunterlagen und die im Folgenden genannten Unterlagen hinaus werden dem AN keine weiteren Unterlagen zur Verfügung gestellt. Alle darüber hinausgehenden Planungen, Berechnungen, Nachweise usw., die für die Erreichung des allgemeinen Leistungsziels erforderlich und/oder behördlicherseits gefordert werden, sind vom AN eigenverantwortlich zu liefern. Sollte die vorliegende Ausführungsplanung aus Sicht des Bieters unvollständig oder unzureichend sein, ist mit dem Pauschalangebot eine Auflistung der noch erforderlichen, fehlenden und vom AG zu stellenden Pläne und sonstigen Unterlagen vorzulegen. Andernfalls gilt die vorliegende Ausführungsplanung mit der Angebotsabgabe als vom Bieter/AN als für die Ausführung aller Leistungen hinreichend bestätigt. Folgende weitere Planungsleistungen und baubegleitenden Leistungen werden durch den AG erbracht: Entwurfs-, Genehmigungs- und Ausführungsplanung der Hochbauten (bis einschl. Grundleistungen der HOAI LP 5) Entwurfs-, Genehmigungs- und Ausführungsplanung der haustechnischen Anlagen (bis einschl. Grundleistungen der HOAI LP 5) Entwurfs-, Genehmigungs- und Ausführungsplanung der Außenanlagen (bis einschl. Grundleistungen der HOAI LP 5) Entwurfs-, Genehmigungs- und Ausführungsplanung der Tragwerksplanung (bis einschl. Grundleistungen der HOAI LP 5) Entwurfsplanung der Baugrube, Entwurfsstatik des Baugrubenverbaus Beauftragung des SiGeKo nach Baustellenverordnung Beweissicherung der angrenzenden Gebäude, Anlagen und Verkehrsflächen Werk- und Montageplanung Zum Leistungsumfang des AN gehört die Anfertigung der vollständigen Werk- und Montageplanung auf Basis der Ausführungsplanung, der statischen Berechnung und der weiteren Planungsunterlagen, in allen Teilen mit Erarbeitung und Darstellung der ausführungsreifen Planungslösung für alle Gewerke und Leistungen, einschl der noch erfoderlichen statischen Nachweise, auch für Bauzustände. In den Zeichnungen und/oder in den Beschreibungen müssen die Konstruktion, Maße, Befestigung, Verbindungen, Bauanschlüsse der Bauteile, Einbaureihenfolge und die Einbaulage erkennbar sein. Schnittstellen zu angrenzenden oder sonst betroffenen Bauteilen und Leistungen müssen dargestellt sein. Bauteileigenschaften (wie z.B. Brandschutz, Schallschutz, Oberflächen, Farben usw.) sind zubeschreiben. Es muss eine ganzheitliche, vertragskonforme Leistung gezeigt werden. Durchsicht und Freigabe / Haftung Durch den AN zu erstellende Ausführungsunterlagen sind unter Berücksichtigung des vorgesehenen Bauablaufs und des Zeitbedarfs zur Durchsicht und Freigabe so rechtzeitig vorzulegen, dass eine Prüfung oder behördliche Genehmigung erfolgen kann, ohne den Baufortschritt zu hemmen. Alle zu einem Bauabschnitt gehörenden Ausführungsunterlagen sind gleichzeitig zur Durchsicht einzureichen. Dabei ist auch bei erforderlichen Wiedervorlagen von einer Prüffrist von mindestens 10 Arbeitstagen für den AG auszugehen. Aus der Durchsicht sich ergebende Korrekturen an den Ausführungsunterlagen hat der AN ohne besondere Vergütung in diese einzuarbeiten. Deckblätter sind nur nach vorheriger Absprache mit dem AG zulässig. Die Änderungen sind in jedem Fall zeitnah in einen neuen Planindex einzuarbeiten und zu verteilen. Für geänderte Ausführungsunterlagen ist stets ein neues Durchsichts- und Freigabeverfahren durchzuführen. Der AG ist zur Durchsicht und Freigabe der vom AN zu erstellenden Planunterlagen nicht verpflichtet. Eine Durchsicht und Freigabe entlastet den AN nicht von seiner alleinigen Verantwortung für die funktional, konstruktiv oder materialtechnisch richtige Planung. Die Haftung für die erbrachte Planung bleibt vollumfänglich beim AN. Ausführungsunterlagen, die durch Nachunternehmer des AN erstellt werden, sind durch den AN vor Übergabe an den AG zu prüfen. Fehler und Mängel sind vor der Übergabe an den AG zu beseitigen. Ausfertigung Planunterlagen, Berechnungen und sonstigen Ausführungsunterlagen werden vom AG in digitaler Form zur Verfügung gestellt, in der Regel über den Zugang zu einem Planserver. Eine Übergabe in Papierform erfolgt nicht. Alle vom AN erstellten Planungs- und Berechnungsunterlagen sind dem AG grundsätzlich im PDF- und im offenen xls-, doc-, dwg- oder dxf-Format zu übergeben. Auf Verlangen des AG ist ohne Mehrkosten zusätgzlich eine Papierausfertigung zu liefern. Alle für die Vervielfältigung der Planungsunterlagen für eigene Zwecke des AN oder zur Vorlage bei den Behörden in dem für die Vertragserfüllung erforderlichen Umfang entstehenden Kosten gehen zu Lasten des AN und sind im Angebotspreis zu berücksichtigen. Plan- und Dokumentenserver Zum Leistungsumfang des AN gehört auch die Einrichtung eines Plan- und Dokumentenservers zur zentralen Bereitstellung und Verwaltung aller Ausführungsunterlagen. Die genauen Anforderungen sind in Teil V Planungs- und übergreifende Leistungen dieser FLB beschrieben. Dokumentation / Revisionsunterlagen Zum Leistungsumfang des AN gehört auch die Erstellung der vollständigen Revisionsunterlagen für die ausgeschriebenen Leistungen - Einzelheiten siehe Teil V dieser FLB.
1.008 Technische Vorbemerkungen Planungsleistungen
2.001 Allgemeines 2.001   Allgemeines Allgemeines Das mehrfache Einrichten und Umsetzen von Anlagen und Geräten entsprechend des Bauablaufes ist einzurechnen. Baugelände Das Baugelände befindet sich in Hamburg-Bergedorf am östlichen Ende der Straße Billwiese. Die Straße Billwiese ist eine Sackgasse innerhalb einer Tempo-30-Zone, gelegen zwischen Billwerder Straße im Norden und Kurt-A.-Körber-Chaussee im Süden. Das Gelände ist nahezu horizontal und eben mit einer Anschüttung an der äußersten Ostseite. Auf Grundlage der eingemessenen Höhen der Aufschlusspunkte liegt die Geländehöhe zwischen ca. +1,72 m NHN und ca. +2,56 m NHN. Die mittlere Geländehöhe liegt nach Auswertung der Ansatzpunkte bei etwa +2,20 m NN. Die geplante Höhe Bau-Null wurde auf OK FF EG im mittleren und südlichen Gebäudeteil mit +2,85 m NHN festgelegt. Im nördlichen Gebäudeteil liegt OK FF EG bei +0,62 m (+3,47 m NHN). Die Gründungsebene liegt im unterkellerten Teil (UK Sohle UG/Tiefgarage) bei -3,50 m (-0,65 m NHN) und an der tiefsten Stelle (UK Sohle Aufzugsunterfahrten) bei -4,40 m (-1,55 m NHN). Zur Straße Billwiese hin befindet sich z. T. geschützter Baumbestand, zentral auf dem Baufeld steht eine besonders erhaltenswürdige Schwarz-Kiefer. Etwa 50 m südlich des Baufeldes verläuft die Bille. Höhenlagen, Abmessungen und Geometrie des Baugrundstücks, der Gebäude und der Baugrube sind in den beiliegenden Planunterlagen dargestellt. Leistungsumfang Art und Umfang der Leistungen des AN ergeben sich aus den anliegenden Ausführungsunterlagen. Darüber hinaus gehören die in den folgenden Abschnitten aufgeführten Leistungen zum Leistungsumfang des AN und sind im Pauschalangebotspreis zu berücksichtigen. Baugrund Die Beschreibung und Beurteilung des Baugrundes mit Homogenbereichen, Bodenklassifikation, Eigenschaften und Kennwerten der Böden, Kornanalysen, Hydrogeologischen Verhältnissen usw. sind dem Baugrund- und Gründungsgutachten des Büros HPC AG sowie den weiteren anliegenden Unterlagen zu entnehmen. Sollte während der Ausführung der Arbeiten ein deutlich abweichender Baugrundaufbau festgestellt werden, so sind umgehend die Bauleitung und der Baugrundgutachter zu verständigen. Grundsätzlich ist für die in den Untergrund eingreifenden Arbeiten wie z.B. bei den Verbauarbeiten und den Erdarbeiten mit Hindernissen im Baugrund in Form von z.B. Altgründungsresten, Bauschutt und Steinen bis zur Findlingsgröße zu rechnen. Die Bauverfahren sind darauf abzustimmen bzw. Alternativen einzuplanen. Alle Aufwendungen und resultierenden Kosten sind im Angebotspreis zu berücksichtigen. Nachforderungen aufgrund von Hindernissen im Boden, gleich welcher Art, sind ausgeschlossen. Auf dem Grundstück sind im Norden Grundwasserstände bei max. ca. +0,75 m NHN und im Süden bei +0,50 mNHN zu erwarten. Der Bemessungsgrundwasserstand wurde für den Bauzustand mit +0,75 m NHN und für den Endzustand mit +1,25 m NHN festgelegt. Die erforderlichen Maßnahmen zur Bauwasserhaltung sind im Abschnitt 2.007 dieser FLB beschrieben, die zur dauerhaften Trockenhaltung im Abschnitt 2.010. Im Zuge der Bohrarbeiten wurde eine Wasserprobe entnommenund auf Betonaggressivität untersucht. Auf Grund des pH-Wertes wurde die Beton-Expositionsklasse XA1, chemisch schwach angreifende Umgebung festgelegt. Detaillierte Angaben finden sich im Baugrundgutachten und der statischen Berechnung. Die Tragfähigkeit der Gründungsebenen ist vor Ort durch den vom AG beauftragten Baugrundgutachter zu prüfen. Bestandsbebauung auf Nachbargrundstücken. Westlich des Baugrundstücks befindet sich mit der Hausnummer 21 ein Mehrfamilienhaus mit 28 Wohneinheiten, das ebenfalls zur Johann Carl Müller-Stiftung gehört und Wohnmöglichkeiten für Studierendenpaare oder Studierende mit Kindern bietet. Der südliche Teil der Straße Billwiese ist mit Einfamilienhäusern bebaut, auf der gegenüberliegenden Seite befinden genossenschaftliche Mehrfamilienhäuser. Im Süden des Baufeldes zur Bille hin schließt sich eine Schrebergartensiedlung an. Im Osten wird das Baufeld durch einen Fußweg begrenzt, an dem eine Kita liegt. Jenseits dieses Weges wird zur Zeit durch die Stadt Hamburg ein Schulneubau erstellt. Alle angrenzenden Gebäude und Verkehrsflächen werden während der Bauarbeiten weiter uneingeschränkt genutzt. Die Zuwegungen einschl. der Feuerwehrflächen müssen vollständig und ohne Einschränkung erhalten bleiben. Die Nachbargrundstücke müssen an der Grundstücksgrenze durch den AN entsprechend geschützt und gesichert werden. Vorhandene Erdleitungen Auf dem Gelände vorhandene öffentliche und private Ver- und Entsorgungsleitungen werden von den Leitungsträgern bzw. bauseits vor Beginn der Arbeiten des AN um- oder stillgelegt. Nicht mehr benötigte Leitungen im Bereich der Baugrube werden im Zuge des Aushubs ausgebaut und entsorgt. Sie hierzu auch die Ausführungen im Teil III TGA, Abschn. 3.007 dieser FLB! Ausführung Die ordnungsgemäße und schadlose Verwertung oder Entsorgung aller anfallenden Materialien und Stoffe ist dem AG nachzuweisen und in geeigneter Form zu dokumentieren. Der AN wird Abfallerzeuger. Nach Fertigstellung nicht überbaute Bereiche sind während der Bauphase möglichst weitgehend von schädlichen Einwirkungen auf den Boden z.B. durch Befahren, Einrichtung von Baustelleneinrichtungen oder den Eintrag von Fremdstoffen freizuhalten. Für alle auszuführenden Arbeiten ist ausreichend erfahrenes und sachkundiges Personal einzusetzen. Während der Ausführung ist seitens des Auftragnehmers ständig eine der deutschen Sprache mächtige, verantwortliche und weisungsbefugte Aufsichtsperson auf der Baustelle einzusetzen. Immissionsschutz Alle Arbeiten sind so auszuführen, dass gemäß BImSchG schädliche Umwelteinwirkungen nicht zu befürchten sind. Die Allgemeinheit und die Nachbarschaft sind weder durch Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen, Licht, Wärme oder ähnliche Umwelteinwirkungen zu gefährden, erheblich zu beeinträchtigen oder erheblich zu belästigen. Durch den Lärmbeitrag einschließlich des Zu- und Abgangsverkehrs und vorhandener Vorbelastungen dürfen die Immissionsrichtwerte der Technischen Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA Lärm) nicht überschritten werden. Baumschutzmaßnahmen Es ist unbedingt darauf zu achten, dass es zu keinen Schäden an zu erhaltenden Bäumen und sonstigem Pflanzenbestand kommt. Die Vorgaben und Hinweise der Gutachten des Baumsachverständigen sind vollumfänglich zu beachten und alle erforderlichen Maßnahmen im Pauschalpreis zu berücksichtigen. Die erforderlichen Baumschutzmaßnahmen sind zu planen und mit dem vom AG beauftragten Baumsachverständigen abzustimmen. Insbesondere sind die Baumschutzmaßnahmen in dem vom AN zu erstellenden Baustelleneinrichtungsplan detailiert darzustellen - siehe auch Abschnitt 2.002 dieser FLB. Zum Leistungsumfang des AN gehören und im Pauschalangebotspreis zu berücksichtigen sind alle erforderlichen Maßnahmen zum Schutz und Erhalt der zu erhaltenden Bäume und Pflanzen auf dem Baugelände sowie in den angrenzenden oder sonst durch die Arbeiten betroffenen Bereichen. Dazu gehören sowohl Baumschutzzäune und, falls erforderlich, Wurzelschutzmaßnahmen, als auch die ausreichende Bewässerung während der Bauzeit, soweit erforderlich. Zum Schutz der Bäume auf der Baustelle sind im Wesentlichen die Vorgaben der DIN 18 920 und der RSBB konsequent einzuhalten. Jegliche Arbeiten im zu schützenden Wurzelbereich (Kronentraufe +1,5 m zu allen Seiten) sind in Handschachtung oder in Absaugtechnik auszuführen. Zudem ist ein ortsfester Baumschutzzaun mit einer Mindesthöhe von 2,0 m gemäß der DIN 18 920 zu erstellen. Dieser soll möglichst den gesamten, zu schützenden Wurzelbereich der Bäume umfassen, insbesondere aber die offenen Baumscheiben (s. Lageplan Fäll- und Rodungsplan mit skizziertem Baumschutz, Anlage zum Baumschutzgutachten). Innerhalb der so entstehenden Schutzzonen sind jegliche Beeinträchtigung der Bäume, wie stoffliche Einträge, Materiallagerung, Befahrungen o. Ä. zwingend zu unterlassen. Für notwendige bauliche Eingriffe können diese Baumschutzzäune kurzzeitig und nur unter Begleitung eines Baumsachverständigen geöffnet werden. Alle Arbeiten im Wurzelbereich der Bäume sind durch den AG-seitig beauftragten Baumsachverständigen baumschutzfachlich zu begleiten. Die Lage und der Verlauf der Baumschutzzäune sind im Lageplan (Anlage zum Baumschutzgutachten) ersichtlich. Die Baumschutzzäune sind während der gesamten Baumaßnahmen dauerhaft in Funktion zu halten. Sollten die Baumschutzzäune in irgendeiner Form beschädigt werden, sind diese unaufgefordert umgehend zu reparieren. Beim Rückbau der Schutzmaßnahmen darf ebenfalls nicht mit Baumaschinen auf dem Wurzelbereich gefahren werden. Die Gräben für Ver- und Entsorgungsleitungen sind so zu planen, dass sie möglichst außerhalb der Baumkronen liegen. Sollte die Leitungsverlegung innerhalb der Kronentraufe von Bäumen notwendig sein, sind die Trassen mit dem Sachverständigen abzustimmen, ggf. müssen gesonderte Baumschutzmaßnahmen benannt werden. Werden bei Abgrabungen Wurzeln vorgefunden, sind diese von einem Fachbetrieb für Baumpflege fachgerecht zu behandeln. Wurzelkappungen sind sind nur nach Freigabe des Baumsachverständigen zulässig und fachgerecht durch einen anerkannten Fachbetrieb für Baumpflege, unter Berücksichtigung der ZTV-Baumpflege (aktuelle Ausgabe) durchzuführen. Wurzeln sind schneidend zu durchtrennen und die Schnittstellen zu glätten. Gegebenenfalls erforderliche Grabungen im Wurzelbereich von Bäumen sind durch den AG-seitig beauftragten Baumsachverständigen zu begleiten. Für die Schwarzkiefer (Baum Nr. 1) ist ein Wurzelschnitt und ein Wurzelschutzvorhang erforderlich. An den Bäumen Nr. 13, 14, 31 und 32 sind Kronen- und Wurzelschnitte nötig. Diese Leistungen sind durch den AN und rechtzeitig vor Beginn der Erdarbeiten auszuführen. Die Einzelheiten sind dem beiliegenden Baumschutzgutachten mit den zugehörigen Anlagen zu entnehmen. Überlange Äste, die ggf. in das Baufenster ragen, sind fachgerecht hochzubinden. Sollten zur Herstellung der Baufreiheit noch weitere seitliche Einkürzungen erforderlich werden, so sind diese durch den AG-seitig beauftragten Baumsachverständigen festzulegen. Ggf. erforderliche Ausnahmegenehmigungen sind durch den AN eigenverantwortlich zu beantragen. Beim Aufstellen von Turmdreh- und Mobilkranen ist darauf zu achten, dass der Schwenkbereich des Auslegers nicht in die Baumkronen reicht. Be- und Entladebereiche der LKW dürfen nicht unter Baumkronen liegen, da diese durch Kranseile und Baumaterialien beschädigt werden. Die Kranstandorte sind entsprechend zu planen. Entstehen trotz der Schutzmaßnahmen Schäden an einem der Bäume, so sind diese unverzüglich der Beitung des AG und dem Baumsachverständigen zu melden. Die Schäden müssen nach Vorgabe des Baumsachverständigen durch einen Fachmann (Mindestanforderungen für den Ausführenden vor Ort: Fachagrarwirt für Baumpflege oder vergleichbar) unverzüglich behandelt werden. Die Vorgaben und Hinweise der Baugenehmigung und der Gutachten des Baumsachverständigen sind vollumfänglich zu beachten und die erforderlichen Maßnahmen im Pauschalpreis zu berücksichtigen.
2.001 Allgemeines
2.002 Baustelleneinrichtung 2.002   Baustelleneinrichtung Leistungsumfang Alle Leistungen der Baustelleneinrichtung, die für die Ausführung der in dieser FLB beschriebenen Leistungen erforderlich werden, sowie die zusätzlich geforderten Leistungen gem. nachstehender Beschreibungen. Allgemeines Die Planung der Baustelleneinrichtung obliegt vollständig und eigenverantwortlich dem AN. Alle relevanten Vorschriften, Bestimmungen und Forderungen der Behörden, der Berufsgenossenschaften usw. sind dabei zu beachten. Sofern von den Behörden gefordert, ist die Abwicklung der Baustellenverkehre und die Baustelleneinrichtung mit dem Fachbereich Tiefbau - Abschnitt Unterhaltung - und der örtlich zuständigen Straßenverkehrsbehörde abzustimmen. Alle Abstimmungen mit Nachbarn, Behörden, Trägern öffentlicher Belange usw. sind vom AN eigenverantwortlich und ohne Mitwirkung des AG zu führen. Ebenso sind alle erforderlichen öffentlich-rechtlichen und privat-rechtlichen Genehmigungen vom AN einzuholen. Alle Gebühren, Mietzahlungen, Entschädigungen, Kautionen usw. sind vom AN zu leisten. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Beeinträchtigungen der bestehenden Nachbarbebauung möglichst gering zu halten sind. Nach Vertragsabschluss sind innerhalb von 14 Tagen und in jedem Fall vor Baubeginn ausführliche Baustelleneinrichtungspläne mit Terminangaben über Auf- und Abbau der einzelnen Teile der Baustelleneinrichtung vorzulegen und nach Freigabe des AG bei der Behörde einzureichen. Baustelleneinrichtungsflächen Die für die Baustelleneinrichtung erforderlichen Flächen sind durch den AN zu beschaffen. Wenn die auf dem Baugelände selbst zur Verfügung stehenden Flächen nicht ausreichen, ist die Beschaffung externer Flächen Sache des AN. Alle Mietzahlungen, Nutzungentschädigungen, Gebühren usw. sind im Pauschalpreis zu berücksichtigen. Alle Abstimmungen mit Nachbarn, Behörden, usw. sind vom AN eigenverantwortlich und ohne Mitwirkung des AG zu führen. Baustelleneinrichtungsplan Der Baustelleneinrichtungsplan muss mindestens folgende Angaben enthalten: Grundstücksgrenzen Verlauf des Bauzauns als Baustellenumschliesung sowie Anordnung der Tore Erschliessung der Baustelle, Baustellenzufahrten, Gehwegüberfahrten Maßnahmen zur Verkehrsführung auf öffentlichem Grund (Verkehrzeichen, Ampelanlagen usw.) Anlieferungs-/Entladezonen, ggf. Wartezonen für LKW Erschliessungswege auf dem Baugelände, Baustraßen, Baugrubenzugänge, Rettungswege, Feuerwehrflächen Baugruben mit Böschungen, Baugrubenverbau und Zuwegungen, Absturzsicherungen Standorte von Wasserhaltungs- und -aufbereitungsanlagen usw. Standorte und Fundamente der Turmdrehkrane mit Angabe der Auslegerhöhen und Schwenkbereiche unter Berücksichtigung von Hindernissen, z.B. Bäume, Freileitungen Aufstellflächen für Mobilkrane mit Angabe der Schwenkbereiche wie vor Standorte von sonstigen stationären Baumaschinen und Anlagen Lage von Ver- und Entsorgungsleitungen Lage, Abmessungen und Durchfahrtshöhe von Kabel- und Leitungsbrücken Standorte von Containern und Laufwegen Standort der Ver- und Entsorgungseinrichtungen, Sanitäranlagen, Anschlusspunkte für Strom und Wasser Flächen für Material- und Bodenlagerung, für Schuttcontainer, befestigte Flächen Standort des Bauschildes Standort der Musterfassade Baumschutzmaßnahmen hier insbesondere: tatsächlicher Kronendurchmesser der Bäume Baumschutzzaun, TABU-Flächen Bereiche für notwendige Wurzelbehandlungen Wurzelvorhänge bei Auf- und Abgrabungsmaßnahmen Verbau Wurzelüberbrückungen mittels Baggermatratzen o.ä. für Bereiche, die durch einen Baumschutzzaun nicht zu sichern sind Baumbewässerungseinrichtungen bei Grundwasserabsenkungen sonstige Schutzvorrichtungen wie z.B. Beleuchtung, Beschilderung etc. Darstellung des Plans im Maßstab mind. 1:200. Ausführung Sicherheit / Überwachung Der AN hat für eine ausreichende Sicherung und Bewachung der Baustelle während und außerhalb seiner Arbeitszeiten selbst zu sorgen. Bauzäune, Bautore und -türen Der AN ist für den jederzeit sicheren Verschluss der Baustelle verantwortlich. Das Baufeld, ggf. zusätzliche BE-Flächen außerhalb des Baufeldes und alle ggf. genutzten weiteren Bereiche außerhalb des Baugeländes sind mit einem Bauzaun sicher zu umschließen. Ausführung aus Stahlrahmenelementen mit Rundstahlfüllstäben, Stützenfüßen aus Beton und sämtlichen Verbindungen, Kupplungen, Streben usw. sowie den erforderlichen Zufahrtstoren. Zaunhöhe mind. 2,00 m Die Bauzaunelemente sind mit Schraubschellen fest und dauerhaft zu verbinden. Einzurechnen ist die Vor- und Unterhaltung bis zum Abschluss aller Arbeiten und die anschließende Demontage. Evtl. Auf- und Abbau in mehreren Teilabschnitten nach Anordnung des AG wird nicht gesondert vergütet. Der ordnungsgemäße Zustand des Bauzaunes ist laufend (mindestens arbeitstäglich) zu überprüfen! Baustellenzufahrten Die Zufahrt zur Baustelle erfolgt über die Straße Billwiese. Die Baustellenzufahrten sind mit den Verkehrsbehörden abzustimmen. Erforderliche Gehwegüberfahrten sind eigenverantwortlich einzurichten und nach Fertigstellung wieder rückzubauen. Alle erforderlichen Genehmigungen, Gebühren, Abstimmungen mit den Behörden (Tiefbauamt, Polizei) sowie der Unterhalt, Änderungen von Verkehrsführungen, Beschilderungen usw. obliegen einschließlich der anfallenden Kosten dem AN. Der Zustand der Straßen, Gehwege usw. ist vor Beginn der Arbeiten aufzunehmen und zu dokumentieren. Die zuständigen Behörden sind dabei zu beteiligen. Verkehrssicherung Der AN hat dafür Sorge zu tragen, dass der öffentliche Verkehr in keiner Phase der Bauausführung gestört wird. Alle Straßen, Wege und sonstigen Verkehrsflächen im Umfeld der Baustelle sind jederzeit freizuhalten. Vom AN verschmutzte Straßen und Wege sind umgehend zu reinigen. Alle erforderlichen Verkehrssicherungseinrichtungen und -maßnahmen auf dem Baugelände, in den Gebäuden und an den angrenzenden öffentlichen und privaten Flächen sind Sache des AN, einschl. Einrichten, Vor- und Unterhalten, Warten, soweit erforderlich Umbauen und Erneuern sowie Entfernen. Einzurechnen sind: alle für den Bautellenbetrieb erforderlichen Verkehrssicherungsmaßnahmen, insbesondere der Verkehrswege auf und vor dem Baugelände, in den Gebäuden, auf Zufahrten, auf angrenzenden öffentlichen und privaten Wegeflächen usw., einschl. regelmäßiger Säuberung ggf. erforderliche Abstimmungen mit Behörden, Polizei, Tiefbauamt, Nachbarn usw. sowie Einholen der ggf. erforderlichen Genehmigungen uneingeschränkte Übernahme des Winterdienstes für das Baugrundstück, mit Schneeräumung und Eisbeseitigung auf den Verkehrswegen auf dem Baugelände und auf den angrenzenden öffentlichen Wegeflächen erford. provisorische Treppen außerhalb und innerhalb von Gebäuden einschl. Geländer sichere Zugänge in die Baugrube und auf die Baugrubensohle, bspw. durch Gerüsttreppentürme. Dabei sind auch Flucht- und Rettungswege in ausreichender Anzahl und den zulässigen Maximalabständen untereinander einzurichten erford. Absturzsicherungen aller Art nach UVV und Vorgaben des SiGe-Koordinatiors ausreichende Wegebeleuchtung aller Verkehrswege auf dem Baugelände und in den Gebäuden Schutz der Nachbar- und öffentlichen Grundstücke an der Grenze, der Straßen, Gehwege, Einzäunungen usw., absolut zuverlässig und unfallsicher über die gesamte Bauzeit bis zur Übergabe Reinigung öffentlicher Flächen Eigenverantwortliche Reinigung von öffentlichen Verkehrsflächen, Fahrbahnen, Geh- und Radwegen usw. mit Kleinkehr- / Großkehrmaschinen nach Erfordernis, zur Sauberhaltung und Gewährleistung der sicheren und uneingeschränkten Befahrbarkeit bzw. Begehbarkeit während der Ausführung der Arbeiten. Ausführung bei sichtlicher Verschmutzung der öffentlichen Flächen, ggf. auch täglich nach Beendigung der Arbeiten, nach Erfordernis. Lage der Ver- und Entsorgungsleitungen Der AN ist verpflichtet, sich vor Baubeginn über die genaue Lage von Leitungstrassen (Wasser, Abwasser, Gas, Fernwärme, Strom, Telekommunikation usw.) zu informieren, damit diese nicht beschädigt werden. Alle gesammelten Informationen sind ebenfalls vor Baubeginn dem AG zu übergeben. Die Vorgaben und Aussagen, bzw. eigene Erkenntnisse des Bieters durch Erkundung zu den Leitungsführungen sind entsprechend bei der Planung der Baustelleneinrichtung zu berücksichtigen. Schutz des Baum-, Hecken- und sonstigen Pflanzenbestandes Zu erhaltende Gehölze wie Bäume, Sträucher usw. sind mit einem wirksamen Baumschutz zu versehen, Ausführung nach Baumschutzverordnung, DIN 18920 und Vorgaben der Behörden. Die Angaben im Baumschutzgutachten sind zu beachten. Die Ausführung von Arbeiten und die Lagerung von Baumaterialien im Kronen- und Wurzelbereich zu erhaltender Gehölze ist unzulässig. Bei der Ausführung von unvermeidbaren Arbeiten im Bereich vorhandener Bäume sind besondere Maßnahmen zu treffen. Die Einzelheiten sind im Abschnitt 2.001 dieser FLB beschrieben. Ausführliche Beschreibung der Baumschutzmaßnahmen siehe Abschnitt 2.001 Allgemeines dieser FLB. Schutz von Vermessungspunkten u.ä. Die durch den AG gestellten bzw. bereits vorhandenen Vermessungspunkte, Absteckungen, Grenzsteine, Festpunkte, Höhenpunkte usw. für Gebäude oder Straßen- und Wegeführungen sind vor Arbeitsbeginn durch den AN zu sichern. Falls erforderlich, ist das vorhandene Gelände vor Ausführung der Arbeiten gemeinsam von AN und AG im Hinblick auf Lage und Höhe zu vermessen und das Ergebnis in einem Protokoll festzuhalten. Auf dem Baugelände befinden sich zwei ausgebaute Grundwasserpegel, die auch während der Bauzeit weiter genutzt werden müssen. Die oberirdischen Ausbauten der Messstellen sind mechanisch sicher zu schützen, bspw. durch Betonringe o.ä. und mit Warnhinweisen zu markieren. Nutzung öffentlicher und privater Flächen Für die während der Bauzeit in Anspruch genommenen öffentlichen Flächen ist eine Sondernutzungsgenehmigung einzuholen. Die anfallenden Kosten und Gebühren für Beantragung, Genehmigung, Nutzung und Wiederherstellung der Flächen trägt der AN. Sollen private Flächen genutzt werden, sind die Nutzungsgenehmigungen vom AN eigenverantwortlich ohne Mitwirkung des AG einzuholen. Ver- und Entsorgung der Baustelle Alle Anschlüsse für die erforderliche Ver- und Entsorgung der Baustelle mit Baustrom, Bauwasser, Abwasser, Telekom usw. hat der AN eigenverantwortlich und zu seinen Lasten bei den Versorgungsunternehmen zu beantragen, einzurichten und bis zum Abschluss der Arbeiten betriebsbereit zu halten. Alle Verbrauchsgebühren gehen zu Lasten des AN. Bauverteilungen und Entnahmestellen sind in ausreichender Anzahl und Dimensonierung zu installieren. Die erforderlichen Installationen sind vor Frost zu schützen. Zur Baustrom- und Bauwasserversorgung siehe auch Angaben im Abschnitt TGA dieser FLB. Anderen an der Baumaßnahme beteiligten Firmen ist die Entnahme von Strom und Wasser zu gestatten, die Verbrauchskosten sind mit den Firmen direkt zu abrechnen. Haustechnische Anlagen sind für Probeläufe, Funktionsweise, Baubeheizung, Baulüftung, Feuerlöscheinrichtungen usw. bis zum Anschluss der endgültigen Stromversorgung über die Baustromanlage zu versorgen. Die Abfuhr und Entsorgung des gesamten anfallenden Bauschuttes, aller Baustellenabfälle, Verpackungsmaterialien usw. einschl. Containergestellung, Transport und Entsorgungsgebühren ist Sache des AN. Aufstellflächen für Krane, Baumaschinen und Geräte Die Kranstandorte und die Standorte weiterer stationärer oder temporärer Anlagen, Aufstellflächen für Mobilkrane, Betonpumpen usw. sind vom AN eigenverantwortlich festzulegen und, soweit erforderlich, mit den beteiligten Fachplanern und Gutachtern abzustimmen, bspw. hinsichtlich der Grundbruchsicherheit oder der Auslegung des Baugrubenverbaus. Alle daraus resultierenden Leistungen und Aufwendungen, bspw. für eine ggf. erforderliche zusätzliche Verdichtung des Untergrundes, Verstärkung des Verbaus, zusätzliche Verbauarbeiten usw. sind Sache des AN und einzukalkulieren. Sanitäranlagen Einrichtung der erford. Sanitäranlagen mit WC-Anlagen, Urinalen, Waschbecken, Duschen usw. gem. Arbeitsstätten-Verordnung und Technischen Regeln für Arbeitsstätten in ausreichender Anzahl und in getrennter Einrichtung für Damen und Herren. Eingeschlossen sind der erford. Unterbau, Wasser-, Abwasser- und Stromanschluß, Heizung, Beleuchtung, tägliche Reinigung, Verbrauchsmaterialien, Übernahme aller Gebühren usw. Dimensionierung der Anlagen für den gesamten Baubetrieb. Anderen an der Baumaßnahme beteiligten Firmen ist die Mitbenutzung der Anlagen zu gestatten. Erste-Hilfe-Container Bei Erfordernis sind durch den AN Erste-Hilfe-Container in der erforderlichen Anzahl aufzustellen und vorzuhalten. Ausführung mit Wasser-, Abwasser-, Strom- und Telefonanschluß, Heizung, Beleuchtung, Reinigung, Übernahme aller Gebühren sowie Ausstattung und Ausrüstung gem. "Technische Regeln für Arbeitsstätten" ASR A4.3 einschl. der geforderten medizinischen Ausrüstung. Dimensionierung der Anlagen für den gesamten Baubetrieb. Anderen an der Baumaßnahme beteiligten Firmen ist die Mitbenutzung der Anlagen zu gestatten. Bauleitungs- und Besprechungsbüro Für die alleinige Nutzung durch den AG ist ein Besprechungsraum mit Arbeitsplatz für die Bauleitung des AG einzurichten, einschl. folgender Mindestausstattung: Größe ca. 25 m² innen (Doppelanlage 2 x 20´-Container) Windfang mit Garderobe Sanitärbereich mit WC und Handwaschbecken, vom Windfang aus zugänglich Teeküche Arbeitsplatz mit Schreibtisch, Bürostuhl und Schreibtischlampe großer Besprechungstisch mit 20 Stühlen verschliessbarer Aktenschrank Magnetleisten Telefonanschluß (DSL) mit Telefon und WLAN-Router sowie Internetzugang mit maximal möglicher Bandbreite und unbegrenztem Datenvolumen. Für Ausführung, Größe, Innenausstattung usw. gelten die Arbeitsstättenverordnung und die Technischen Regeln für Arbeitsstätten. Eingeschlossen ist die Herstellung aller Ver- und Entsorgungsanschlüsse, die Vorhaltung, Instandhaltung und Wartung, eine wöchentliche Reinigung sowie die Übernahme aller Verbrauchskosten für Hygienematerial, Strom, Heizung, Wasser und sonstige Gebühren. Vorhaltung bis zur endgültigen Fertigstellung und Übergabe des Objektes an den AG. Bauschild Bautafelkonstruktion, bestehend aus Grundgerüst mit Fundamenten, Verstrebungen usw. Bauschild, ca. 2,00 m breit und 4,0 m hoch, mit Ansicht und Beschriftung nach Vorlage Firmenleisten, ca. 12 cm breit und ca. 1,0 m lang, mit Beschriftung nach Angabe liefern, aufstellen, während der Bauzeit schützen und instandhalten, sowie nach Abschluß der Arbeiten wieder entfernen und entsorgen. Gesamthöhe ca. 7,00 m Grundton weiß/hellgrau Ansicht und Beschriftung farbig nach Vorlage Aufzugsschächte Lieferung, Montage, Rückbau und Entsorgung der erforderlichen Montagegerüste in den Aufzugsschächten inkl. der Auflagerkonsolen und -hülsen sowie der erford. Schachtabsicherung. Räumen der Baustelle Der Rückbau wesentlicher Teile der Baustelleneinrichtung ist dem AG rechtzeitig vorher anzuzeigen. Nach Abschuss der Arbeiten sind alle Baustelleneinrichtungen vollständig zu entfernen und das Gelände vollständig abzuräumen, inkl. Entfernen von Fundamenten, Flächenbefestigungen, Verunreinigungen usw. In Anspruch genommene öffentliche Flächen und angrenzende Grundstücke sind herzurichten und der Ursprungszustand wiederherzustellen. Soweit gefordert, ist in Frei- und Grünflächen in Absprache mit dem Baumgutachter eine Bodenauflockerung vorzunehmen. Die Flächen sind ordnungsgemäß gegen Abnahmeprotokoll an den Bauherrn zu übergeben.
2.002 Baustelleneinrichtung
3 Teil III Leistungsbeschreibung Bauwerk - Technische Anlagen
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Teil III Leistungsbeschreibung Bauwerk - Technische Anlagen
Teil III Leistungsbeschreibung Bauwerk - Technische Anlagen Teil III   Leistungsbeschreibung    Leistungsbereich Bauwerk - Technische Anlagen    Aufgestellt durch das Ing.-Büro Ridder & Prigge GmbH.
Teil III Leistungsbeschreibung Bauwerk - Technische Anlagen
3.001 Vorbemerkungen
3.001
Vorbemerkungen
3.002 Leistungsbeschreibung KG 410
3.002
Leistungsbeschreibung KG 410
3.003 Leistungsbeschreibung KG 420
3.003
Leistungsbeschreibung KG 420
6 Preisabfrage
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Preisabfrage
6.003 Pflege- und Wartungsleistungen
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Pflege- und Wartungsleistungen