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Kalkulationsangebot einreichen
bis
Leistungsverzeichnis
OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
1.001 Allgemeine Objektbeschreibung
1.001 Allgemeine Objektbeschreibung
Lage
Das Planungsgebiet befindet sich im Ortsteil Lohbrügge im Bezirk Hamburg Bergedorf an der Straße Billwiese. Das Grundstück war mit einem Studierendenwohnheim aus den 1960er Jahren bebaut, das bereits abgebrochen wurde. Das von Bäumen gesäumte Grundstück fällt Richtung Süden leicht ab. Zentral steht eine besonders erhaltenswürdige Schwarz-Kiefer, die der Mittelpunkt des neuen Entwurfs werden soll.
Direkt westlich an das Baugrundstück grenzend befindet sich ein Kreuzbau, in dem die Johann Carl Müller Stiftung bereits ein Studierendenwohnheim betreibt.
Nordwestlich liegen Mehrfamilienwohnhäuser der Baugenossenschaft Bergedorf Bille.
Nördlich an der Billwerder Straße stehen Einfamilienhäuser.
Entlang der östlichen Grenze des Baufeldes verläuft ein öffentlicher Fußweg, an dem auch eine Kindertagesstätte gelegen ist. Östlich des Weges und der Kita errichtet die Stadt Hamburg auf einem weiteren Baufeld aktuell den Neubau des Bille-Gymnasiums. Geplant ist, hier im August 2026 den Unterricht aufzunehmen und im Herbst 2026 die Bauarbeiten abzuschliessen.
Im Süden grenzt eine Kleingartensiedlung an das Baugrundstück. Südlich der Kleingärten verläuft in etwa 120 Meter Entfernung von der Baustelle die Bille.
Südwestlich an der Südseite der Straße Billwiese sind Einfamilienhäuser gelegen.
Lage/Übersicht
Baufeld
Kubatur
Der Neubau nimmt die städtebaulichen Kanten der Umgebung auf und orientiert sich in Hinblick auf Dachformen und Dimensionierungen an der umliegenden Bebauung. Eine breite Rollschicht über den Erdgeschoss-Fenstern verbindet das gesamte Gebäude. Darüber werden die einzelnen Klinkerbaukörper mit schrägen Dächern durch Rücksprünge und Holzfassaden untergliedert. Die 4-geschossige Bebauung umschließt die besonders erhaltenwürdige Schwarz-Kiefer, welche der Mittelpunkt des neuen Quartiers wird. In Richtung der Einfamilienhausbebauung im Norden und Süden flacht die Neubebauung auf 3 Geschosse ab. Auch auf die säumenden Bestandsbäume auf dem Grundstück wird Rücksicht genommen.
Erschließung
Die Adressbildung erfolgt durch die Öffnung des Zentrums zur Billwiese. Der Platz als Herzstück des Quartiers bettet die Schwarz-Kiefer ein und wird durch öffentliche und gemeinschaftliche Nutzungen geprägt. Durch die Ost-West-Durchwegung und die Verbindung zu den beiden weiteren Höfen wird dieser Platz zum Dreh- und Angelpunkt.
Der nördliche Hof dient der Ruhe und Erholung. Von hier aus werden die Service-Wohnungen erschlossen. Der südlich gelegene Hof bildet das Zentrum der Studierenden. Von hier aus werden die Einzelpartments und Studierenden-WGs erschlossen.
Nutzungen
STUDIERENDEN-WOHNEN
Für Studierende sind 17 kleine 1-Personen-Apartments mit ca. 23 m², 5 2-Personen-Apartments und 9 Wohngemeinschaften für 6-10 Personen mit je 1 Bad pro Person und Gemeinschaftsraum mit Küche geplant. (gesamt 31 WE).
SERVICE-WOHNEN
Es ist ein Mix aus 45 kleinen 1-Personen-Wohnungen mit ca. 35 m² - 45 m² und 25 größeren Wohnungen mit ca. 50 m² - 90 m² geplant (gesamt 70 WE).
FAMILIEN-WOHNEN
Für Familien sind 6 größere Wohnungen geplant.
GÄSTEWOHNUNG
Im Erdgeschoss ist eine kleine Gästewohnung vorgesehen.
Insgesamt sind damit 108 WE für 226 Personen geplant.
ERDGESCHOSS mit Gemeinschaftsnutzung
Im Erdgeschoss befinden sich neben Wohnungen auch sämtliche Gemeinschaftsflächen sowohl für die Servicewohnanlage als auch für das Studierendenwohnheim. Neben Arbeitsräumen für Studierende und einem Veranstaltungsraum mit anschließender Lounge sind auch eine Fahrradwerkstatt, ein Waschsalon und ein kleines Nachbarschaftscafé geplant. Hier sollen Alt und Jung zusammenkommen können, sich gegenseitig helfen und unterstützen. Zusätzlich wird vom Haupthof aus zugänglich die Verwaltung der Johann Carl Müller Stiftung, ein Pflegedienst und eine Physiotherapie entstehen. Im Norden ist eine Tagespflegeeinrichtung geplant.
MOBILITÄT / TIEFGARAGE
Großzügige Fahrradräume sind im Erdgeschoss und Untergeschoss geplant und bieten Platz für insgesamt 116 Fahrräder. Der Großteil der Fahrradstellplätze sind senior*innengerecht leicht zugänglich, während die Fahrradstellplätze für Studierende zum Teil auch als Doppelstockparker geplant sind. Im Außenraum sind 49 weitere Fahrradstellplätze untergebracht.
Die Tiefgarage wird über eine Rampe von der Billwiese erschlossen und liegt unter dem nördlich gelegenen Hof. Die Garage ist eingeschossig mit natürlicher Belüftung ausgeführt und benötigt keine automatische Feuerlöschanlage, da sie weniger als 4,00 m unter festgelegter Geländeoberkante liegt. Insgesamt sind 59 PKW-Stellplätze auf Ebene -1 geplant, 10 weitere Im Außenbereich. Abstell- und Technikräume sind im Randbereich angeordnet.
VERSORGUNG
Die Beheizung erfolgt über das Fernwärmenetz der e.on mit einem regenerativen Anteil von ca. 80%. Auf den Dachflächen sind PV-Anlagen zur Unterstützung des Strom- und Warmwasserbedarfs geplant.
Öffentliche Förderung
Die Seniorenwohnungen sollen durch die IFB gefördert werden, der Förderungsweg ist noch offen. Die Studierendenwohnungen sollen im Programm Neubau von Wohnungen für Studierende und Auszubildende der IFB gefördert werden.
Baugrube und Gründung
Der Verbau für die Baugrube kann auf dem eigenen Grundstück erstellt werden. Das anstehende Bodenmaterial besteht größtenteils aus Sand und ist unbelastet.
Aufgrund des hohen Grundwasserstandes sind während der Bauzeit des Untergeschosses umfangreiche Wasserhaltungsmaßnahmen erforderlich. Das geförderte Wasser soll in die Bille etwa 130 m südlich des Baufeldes eingeleitet werden.
Der Baukörper ist teilunterkellert. Der unterkellerte Teil im Norden mit der Tiefgarage ist auf einer 65 cm dicken Sohlplatte aus WU-Beton gegründet, der nicht-unterkellerte Teil im Süden auf Streifenfundamenten mit einer 25 cm dicken Stahlbetonsohle. Außenwände und Sohle des Untergeschosses werden in WU-Beton erstellt.
Im nichtunterkellerten Teil und in den Bereichen von Treppenhäusern und Aufzugsunterfahrten wird die Sohle unterseitig gedämmt.
Außenwände / Fassade
Die Außenwände des Untergeschosses werden in WU-Beton mit einer Stärke von 30 cm erstellt.
Im Bereich der Treppenhauskerne wird die Wand gedämmt, ebenfalls im Übergangsbereich zwischen der Ebene 0 und Ebene -1, um die Wohnungen und gemeinschaftlichen Nutzungen thermisch von den unbeheizten Keller- und Tiefgaragenbereichen zu trennen.
Die Fassaden des Erd- und der Obergeschosse 1-3 sind aus KS-Mauerwerk mit einer beige/sandfarbenen Verblendfassade mit heller Fuge geplant. Die Außenwände der zurückspringenden Bauteile sind ebenfalls aus KS-Mauerwerk mit einer vorgehängten, hinterlüfteten Lärchenholz-Fassade geplant.
Das Fassadenkonzept basiert auf einer ruhigen Gliederung quadratischer Fenster, die durch ihre Gestalt den Entwurf deutlich prägen. Die ca. 2,1 x 2,1 Meter großen Fenster sind unterteilt in einen kleinen Lüftungsflügel, der hinter Holzlamellen optisch verschwindet, und einer großzügigen Verglasung, die dem Ausblick dient. Auch die große Verglasung ist öffenbar, um die Reinigung zu gewährleisten, und verfügt über eine Glasbrüstung. Um den barrierefreien Ausblick und gleichzeitig den Innenräumen einen Abschluss zu bieten, haben die Fenster eine ca. 20 cm hohe gemauerte Brüstung. Die Balkonbrüstungen sind als pulverbeschichtete Harfengeländer mit zusätzlicher Verglasung geplant.
Alle Eingangstüren werden gem. der Anforderung an barrierefreie Übergänge schwellenlos eingebaut. Die Zugänge zu Loggien und Terrassen sollen ebenfalls barrierefrei gestaltet werden (2 cm Schwelle).
Die obersten Dachkanten weisen eine Höhe von ca. 10-15 m über Gelände auf. Die Aufzugsüberfahrten sind durch die geneigten Dächer nicht sichtbar. Technische Aufbauten wie PV-Anlagen liegen mind. 1,5 m von den Außenkanten des obersten Geschosses entfernt
Innenwände
Die Wände der Treppenhäuser und Aufzüge werden aus Stahlbeton erstellt, Flurwände und Wohnungstrennwände teilweise aus KS-Mauerwerk und teilweise im Trockenbau. Die tragenden Wohnungsinnenwände bestehen aus KS-Mauerwerk, die nichttragenden Wohnungsinnenwände aus Trockenbau.
Der Treppenraum A wird als Sicherheitstreppenraum mit einer Druckbelüftungsanlage ausgebildet. Die Ausführung erfolgt entsprechend dem BPD 2021-1.
Die Aussteifung des Gebäudes erfolgt über die in Längs- und Querrichtung angeordneten tragenden Wände in Zusammenhang mit den Stahlbetondecken sowie den, in regelmäßigen Abständen angeordneten Treppenhauskernen.
Zwischen Café und Veranstaltungsraum wird eine mobile Trennwand erstellt, die es ermöglicht, die Nutzungen zu einem großen Raum zusammenzufassen.
In den Studierenden-WGs erhalten die Umfassungswände der einzelnen Zimmer sowie die Türen einen erhöhten Schallschutz.
Decken
Die Geschossdecken bestehen aus Stahlbeton. Der Regelfußbodenaufbau beträgt 17 cm. Alle Wohnungen erhalten eine schwellenlos ausgebildete Dusche.
Für die auskragenden Loggien sind Stahlbetonfertigteile aus WU-Beton geplant. Diese erhalten einen aufgeständerten Fußbodenbelag.
Aufgrund der unterschiedlichen Nutzungen zwischen dem 1. OG, dem Erdgeschoss und dem Untergeschoss werden Abfangungen mit einer Höhe von bis zu h=80 cm erforderlich. Zudem werden wandartige Träger zur Lastabfangung herangezogen.
Dächer
Die Hauptdächer bestehen aus einer Stahlbetonplatte und sind in zwei Achsen geneigt. Diese Dachflächen werden gedämmt und mit einer Bitumenadichtung versehen.
Die Dächer der Zwischenbauten erhalten ein WU-Dach ohne Gefälle als Umkehrdach.
Alle obersten Dachflächen werden mit einer extensiven Begrünung versehen.
Die Dachdecke über der Tiefgarage wird abgeklebt und mit einer Intensivbegrünung mit einem Gesamtaufbau von ca. 80 cm versehen.
Gebäudekennzahlen
ca.-Angaben
Grundstückfläche: ca. 11.050 m²
Gebäudeklasse: 4, Sonderbau
Grundfläche Gebäude: ca. 4.140 m² inkl. Tiefgarage
Bruttogeschossfläche BGF (R+S): ca. 16.200 m²
Bruttorauminhalt BRI (R+S): ca. 56.850 m³
Wohnfläche (WFlV): ca. 7.260 m²
Nutzfläche (DIN 277) ca. 1.500 m²
Anzahl Wohnungen: 108 WE
1.001 Allgemeine Objektbeschreibung
1.003 Termine
1.003 Termine
Angebotsfrist
Abgabetermin für die Angebote ist der 23.02.2026
Zuschlagsfrist / Bindefrist
Der Auftrag soll kurzfristig vergeben werden. Angestrebt wird eine Beauftragung bis Ende März 2026.
Die Bindefrist der Angebote läuft bis zum 31.05.2026
Baubeginn
Die Bestandsgebäude sind bereits abgebrochen worden, das Gelände ist geräumt
Nach derzeitigem Planungsstand ist der Baubeginn auf der Baustelle (GU-Leistungen - Gegenstand dieser FLB) für
Mitte/Ende April 2026
geplant.
Ausführungstermine
Das Bauvorhaben soll in einem Abschnitt realisiert werden.
Wesentlicher Punkt der Terminplanung ist die detaillierte Planung der Baugrube, der Gründungsmaßnahmen und der Wasserhaltung. Durch die Einleitgebühren des geförderten Grundwassers aus der Bauwasserhaltung entstehen dem Auftraggeber erhebliche Kosten. Der Bauablauf ist daher so zu planen, dass die Betriebszeit der Wasserhaltungsanlage und damit die Menge des geförderten und eingeleiteten Wassers weitestmöglich begrenzt wird.
Hierfür ist der Aushub der Baugrube in zwei Abschnitten vorgesehen:
Zunächst wird der Boden auf der gesamten Fläche soweit abgetragen, wie dies ohne Wasserhaltung möglich ist. Danach erfolgt der Aushub auf die Endtiefe unter Wasserhaltung. Parallel soll dabei bereits abschnittsweise mit den Arbeiten an den Gründungsbauteilen begonnen werden.
Ebenso sollen die Arbeitsräume der Baugrube in zwei Abschnitten verfüllt werden:
Verfüllung des unteren Teils bis auf + 1,35 m NHN unmittelbar nach Herstellung der Außenwände des UG, vor Herstellung der UG-Decke
Der statische Nachweis der UG-Außenwände für diesen Lastfall liegt vor.
Abschaltung der Wasserhaltungsanlage
Verfüllung des oberen Teils nach Fertigstellung der Decke über dem UG
Alternative oder ergänzende Konzepte des Bieters zur Begrenzung der Betriebsdauer der Wasserhaltung sind ausdrücklich erwünscht!
Die vom Bieter geplante Betriebsdauer der Wasserhaltungsanlage ist neben dem Angebotspreis ein wesentliches Vergabekriterium. Die geplante Betriebsdauer ist im Angebot verbindlich anzugeben und im Terminplan (s.u.) darzustellen.
Terminplan
Mit dem Angebot ist ein Rahmenterminplan einzureichen, der die folgenden wesentlichen Zeiträume und Meilensteine sowie die beabsichtigte Gesamtausführungszeit beinhaltet:
Zeitraum Projektvorlauf (ab Tag Auftragserteilung bis Start Projektbearbeitung)
Zeitraum Vorbereitende Arbeiten (technische Bearbeitung, statische Berechnungen, Planungsleistungen)
Datum Arbeitsbeginn auf der Baustelle
Zeitraum Baustelleneinrichtung, Absichern des Baufeldes
Datum Baubeginn Baugrube (Verbau, Baudrainage, Erdarbeiten)
Datum Beginn Wasserhaltung
Zeitraum Wasserhaltung
Datum Ende Wasserhaltung
Datum Beginn Rohbauarbeiten (Gründung)
Zeitraum Bauzeiten der einzelnen Geschosse (Rohbau)
Datum Fertigstellung Rohbau
Zeitraum Bauzeit Gebäudehülle (Fassaden, Fenster, Dach)
Datum Fertigstellung Gebäudehülle
Zeitraum Bauzeit Innenausbau + TGA-Installationen
Zeitraum Bauzeit Außenanlagen
Datum Gesamtfertigstellung
Zeitraum Abnahmen, Inbetriebnahmen
Datum Übergabe an den AG
Der Terminplan soll vom Tag der Auftragserteilung ausgehend aufgebaut sein, unabhängig vom konkreten Datum.
Auf Basis des Rahmenterminplanes werden in einem detaillierten Bauablaufplan, der als Vertragsbestandteil vor Auftragserteilung abgestimmt und festgelegt wird, verbindliche Fertigstellungstermine vereinbart.
Schlechtwetter-Regelung
Anerkannte Schlechtwettertage verlängern die vertraglich vereinbarten Ausführungsfristen. Anerkannt werden Schlechtwettertage der Kategorie B des Deutschen Wetterdienstes mit dem weiteren Kriterium Windstärke = 6 Beaufort.
Der AN muss die Behinderungen am gleichen Tage beim AG schriftlich anmelden. Der Nachweis erfolgt ausschlieslich über den Auszug des Deutschen Wetterdienstes (DWD), Werte der Station 10147 Hamburg-Fuhlsbüttel. Die vertraglich vereinbarten Ausführungsfristen verlängern sich um die anerkannten Schlechtwettertage.
1.003 Termine
1.005 Technische Vorbemerkungen Baukonstruktion
1.005 Technische Vorbemerkungen - Bauwerk - Baukonstruktion
Musterfassade
Behördlicherseits werden besondere Anforderungen an die Gestaltung und Materialität der Fassaden gestellt. Die Bemusterung der Fassaden sind mit dem Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung abzustimmen.
Für die Vorauswahl der Fassadenmaterialien sind vom AN Musterflächen des Materials, der Oberfläche, Farbe, Struktur usw. einschl. Unterkonstruktion und Fundament herzustellen und nach Aufforderung wieder zu entfernen und zu entsorgen.
Unterschiedliche Ausführung der Musterflächen (Farbe, Oberfläche/Körnung usw.) nach Angabe. Größe der Musterflächen jeweils (BxH) ca. 1,50 x 1,00 m, Anzahl jeweils 5 Stück für die Verblendflächen und 3 Stück für die Holzfassaden.
Nach der Vorauswahl der Fassadenmaterialien ist eine Musterfassade aus den vorausgewählten Materialien vorab herzustellen, während der Bauzeit vorzuhalten und zu sichern und nach Abschluss der Arbeiten und auf Aufforderung wieder zu entfernen und zu entsorgen.
Ausführung als 1:1-Segment der geplanten Fassade, zur Abstimmung der Ausführung, Details und Materialität.
Musterfassade bestehend aus
freistehendem Grundgerüst mit Fundament, Verstrebungen usw. nach Wahl des AN, getrennt vom Rohbau des Gebäudes
Fassasdenausschnitt mit Verblendmauerwerk und VHF-Holzfassade gem. FLB und Vorauswahl, ca. 3,00 m breit und 4,00 m hoch
Fensteröffnung, einschl. Einbau eines Musterfensters inkl. aller Anschluss- und Andichtungskonstruktionen
Überdeckung der Fensteröffnung mit einem Fertigsturz
Verfugung gem. FLB und Vorauswahl
Die Musterfassade ist bis zum Abschluss der Arbeiten zu sichern und dient als Referenz für die Ausführung der Fassadenarbeiten.
Die Tragkonstruktion der Musterfassade ist vom Auftragnehmer eigenverantwortlich zu dimensionieren. Der ggf. erforderliche statische Nachweis ist vom AN zu erstellen.
Die Bemusterung der Fassadenmaterialien und die anschliessende Erstellung der Musterfassade sind vom AN so früh, wie möglich vorzunehmen. Die Bemusterung muss so rechtzeitig vor Beginn der Fassadenarbeiten erfolgen, dass eine ggf. auch mehrfache Neuvorlage und -bemusterung von Materialien möglich ist, ohne den Bauablauf zu verzögern. Lieferzeiten des Materials sind zu berücksichtigen.
Materialien / Ausstattungen der Wohnungen
Die in den einzelnen Leistungsbereichen angegeben Materialien sind teilweise bereits bemustert und festgelegt, teilweise steht die abschliessende Bemusterung noch aus. Vom AN sind in jedem Fall Musterstücke vorzulegen. Die angegebenen Materialien sind als Kalkulationsgrundlage zu betrachten und Inhalt des Pauschalangebotspreises. Bei Auswahl von abweichenden Materialien durch den AG im Zuge der Bemsusterung erfolgt eine Anpassung der Auftragssumme durch Mehr- und Minderkosten. Mehr- und Minderkosten sind vom AN durch Vorlage eines Nachtragsangebotes prüf- und nachvollziehbar anzuzeigen und zu nachzuweisen, bspw. durch Vorlage von Preislisten der Hersteller.
Wärmeschutz / Luftdichtigkeit
Die thermische Gebäudehülle ist laut Wärmeschutznachweis/Luftdichtigkeitskonzept wind- und luftdicht nach DIN 4108-7 auszuführen. Die Luftdichtheit ist mit Blower-Door-Tests nachzuweisen (siehe Teil V dieser FLB).
Sonderkonstruktionen
In Abstimmung und mit Freigabe des Bauherren sind abweichend von der Flachdachrichtlinie folgende Sonderkonstruktionen geplant:
Beläge auf Balkonen und Dachterrasen werden im Null-Gefälle verlegt
Austritte zu Dachterrassen und Balkonen mit barrierefreiem Schwellenprofil, Entwässerungsrinne als Kompensation vor dem Fensterelement, kein Vordach
das WU-Dach ist als Umkehrdach mit Nullgefälle gemäß WU-Richtlinie geplant. WU-Bauteile fallen nicht in den Geltungsbereich der DIN 18531 und der Flachdachrichtlinie.
Gewährleistung / Mängelbeseitigung
Risse im Gebäude, insbesondere auch in den Wohnungen, die innerhalb der ersten zwei Jahre nach Übergabe auftreten, sind vom AN als Mangel zu beseitigen. Ein Riss gilt als Mangel, wenn er aus drei Meter Entfernung unter normalen Lichtverhältnissen zu erkennen ist.
1.005 Technische Vorbemerkungen Baukonstruktion
2.024 Tischlerarbeiten
2.024 Tischlerarbeiten
Leistungsumfang
alle erforderlichen Tischlerarbeiten nach DIN 18355
alle im Zusammenhang mit den Tischlerarbeiten erforderlichen Beschlagarbeiten nach DIN 18537, Verglasungsarbeiten nach DIN 18361, Maler- und Lackierarbeiten nach DIN 18363
Wohnungseingangstüren, Zimmertüren, Schiebetüren
Holz-Innentüren mit Brand- und/oder Rauchschutzanforderungen
Türstopper für Wand- und Bodenmontage
Einbauschränke und Abstellraumwände
Allgemeine Einbauteile
Werk- und Montageplanung einschl. Türliste
Allgemeines
Vom AN sind für alle nachfolgend aufgeführten Leistungen Werk- und Montagepläne zu fertigen und eine detaillierte Türliste zu erstellen und dem AG zur Abstimmung und Genehmigung vorzulegen.
Zimmertüren innerhalb der Wohn- und Nutzungseinheiten erhalten abhängig von der Haustechnikplanung/Lüftungskonzept und dem Energieeinsparnachweis einen normgerechten Türunterschnitt mit einer Höhe von 20 mm als Überströmöffnung. Im Studierendenwohnheim erhalten nur die Badtüren einen Unterschnitt.
Glastüren oder verglaste durchsichtige Türen erhalten einen deutlich sichtbaren Klebestreifen gemäß Nr. 4.2.8 DIN 18361, der erst nach Aufforderung entfernt wird.
Alle Türen, die bei einer ca. 90° bis 120° Öffnung gegen eine Wand oder feste Einbauteile (Einbauschränke, Einbauküchen, Heizkörper, Sanitärgegenstände o.ä.) schlagen würden, erhalten Türstopper mit Gummipuffer, nach Angabe für Wand- oder Bodenmontage. Ein Öffnungswinkel von mind. 90° muss an jeder Stelle eingehalten werden!
Zur Erläuterung siehe auch die beiliegenden Türlisten.
Ausführung
Es ist auf besondere Sorgfalt bei der Montage der Zarge sowie der Ausführung des Bodenanschlusses und des Baukörperanschlusses zu achten - siehe Schallschutznachweis. Schwimmender Estrich und Bodenbeläge werden im Bereich einer Tür schalltechnisch unterbrochen.
Bekleidungen und Verleistungen sind an den Ecken mit sauberem Gehrungsschnitt zu stoßen. Sie müssen aus dem gleichen Material wie die Einbauelemente bestehen und die gleiche Oberflächenbehandlung aufweisen.
Falzdichtungen sind, wenn technisch möglich, erst nach den Malerarbeiten einzubauen.
Bei allen Innentüren mit Holzzarge ist die Fuge zwischen Zargenfuß und Bodenbelag sauber dauerelastisch zu versiegeln.
Blockzargen werden grundsätzlich als Stahlzarge ausgeführt.
Die Türgriffe kommen in allen Bereichen aus dem
HEWI System 111, Edelstahlrundrohr schwarz pulverbeschichtet, H-Technik
zur Ausführung.
Wohnungseingangstüren
Wohnungseingangstür, Element bestehend aus Türblatt und Zarge, als Drehtür.
Maße, Einbausituation und Ausführung nach Planung.
Anforderungen:
Brandschutz: nach Brandschutzgutachten:
dichtschließend (D) oder dicht- und selbstschließend (DS)
oder ohne Brandschutzanforderungen
Klimaklasse: III (3)
mech. Beanspruchung: S (stark) / Klasse 3
Einbruchschutz: Bauteilwiderstandsklasse RC 2
Schallschutz: Rw = 37 dB bzw. Rw = 42 dB gem. Schallschutznachweis
Öffnungsrichtung: DIN rechts/links gem. Planung
Türblatt:
massives Vollspantürblatt
gefälzt
HPL-beschichtet nach Wahl des AG
Zarge:
Umfassungszarge, mehrteilig, aus Stahl t = 2,0 mm
verdeckte Befestigung, Maueranker
eingeschweiste Bandtaschen
Hinterfüllung des Zargenhohlraums
Profildichtung mit schalldämmenden Eigenschaften, auf Gehrung geschnitten, eckverschweißt
Bänder, Beschläge, Schloss, Ausstattung:
Dreirollenbänder, dreidimensional verstellbar, Bandhöhe 160 mm bzw. nach Erfordernis, Stahl vernickelt
Halbgarnitur mit Schutzrosette und Zylinderabdeckung, innen mit Drücker, aussen mit Knauf
Fabrikat: HEWI System 111, Edelstahlrundrohr schwarz pulverbeschichtet,
Art. Nr. 111XPH23.130 (Halbgarnitur), Knauf HEWI 111 nach Bemusterung
Einsteck-Fallen-Schloss mit Riegel, einbruchhemmend, mind. Schlossklasse 4, vorgerichtet für Profilzylinder P2BZ und Dreifachverriegelung
Dreifachverriegelung mit Schwenkhaken
Sicherheitsschließblech für Dreifachverriegelung
Falzdichtung, dreiseitig umlaufend
Bodendichtung, automatisch absenkbar
Stulp aus nichtrostendem Stahl
Türschließer: OTS als Gleitschienenschließer mit Freilauffunktion
Fabrikat: GEZE TS 5000 mit Gleitschiene o. glw.
Türspion: 210°, verchromt, Einbauhöhe nach Angabe
Oberflächen:
Türblatt innen und aussen: HPL-Schichtstoff, glatt, RAL 9016 verkehrsweiß, matt
Stahlzarge: verzinkt und grundiert, Endanstrich siehe Abschnitt Malerarbeiten
Edelstahlteile: gebürstet
Während der Bauzeit sind die Türen mit provisorischen Drückergarnituren in einfacher Ausfühung sowie ggf. Bauschließzylindern auszurüsten. Die endgültigen Beschläge werden erst kurz vor der Übergabe an den AG montiert.
Siehe auch Detail DT.D064
Angebotenes Fabrikat: Türblätter: '..............................................................'
(Bietereintrag)
Zimmertüren Seniorenwohnen
Zimmertür, Element bestehend aus Türblatt und Zarge, als Drehtür.
Maße und Einbausituation nach Planung.
Anforderungen:
Klimaklasse: I (1)
mech. Beanspruchung: N (normal) / Klasse 1
Schallschutz: keine Anforderung
Öffnungsrichtung: DIN rechts/links gem. Planung
Türblatt:
Röhrenspan
Dicke 40 mm
unten 30 mm kürzbar
mit Unterschnitt 20 mm
3-seitig gefälzt, Kanten eckig
Zarge:
Holzumfassungszarge, mehrteilig, eckige Ausführung
mit Leibungsfalz
verdeckte Befestigung
Ansichtsbreite b = ca. 60 mm
Ecken auf Gehrung geschnitten
Hinterfüllung des Zargenhohlraums
Profildichtung, dreiseitig umlaufend, EPDM
Bänder, Beschläge, Schloss, Ausstattung:
2 Stück dreiteilige Bänder, dreidimensional einstellbar, Stahl vernickelt
Drückergarnitur mit Rundrosetten
Fabrikat: HEWI System 111, Edelstahlrundrohr schwarz pulverbeschichtet
Art. Nr. 111XPH01.130
Bundbart-Zimmertür-(BB) Einsteckschloss, Klasse 1
Oberflächen:
Türblatt: HPL-Schichtstoff, glatt, RAL 9016 verkehrsweiß, matt
Kanten: mit verdeckten Anleimern
Zarge: wie Türblatt
Angebotenes Fabrikat: Türblätter: '..............................................................'
(Bietereintrag)
Zimmertüren Studierendenwohnen
Ausführung wie vor (Seniorenwohnen), jedoch abweichend:
Anforderungen:
mech. Beanspruchung: S (stark) / Klasse 3
Türblatt:
massives Vollspantürblatt
Zarge:
Umfassungszarge, mehrteilig, aus Stahl t = 2,0 mm
verdeckte Befestigung
eingeschweiste Bandtaschen
Hinterfüllung des Zargenhohlraums
Profildichtung, dreiseitig umlaufend, EPDM
Oberflächen:
Stahlzarge: verzinkt und grundiert, Endanstrich siehe Abschnitt Malerarbeiten
Zimmertüren Verwaltung, Pflegedienst, Tagespflege, Physiotherapie, Co-Working usw.
Ausführung wie vor (Seniorenwohnen), jedoch abweichend:
Anforderungen:
mech. Beanspruchung: M (mittel) / Klasse 2
Zarge:
Umfassungszarge, mehrteilig, aus Stahl t = 2,0 mm
verdeckte Befestigung
eingeschweiste Bandtaschen
Hinterfüllung des Zargenhohlraums
Profildichtung, dreiseitig umlaufend, EPDM
Oberflächen:
Stahlzarge: verzinkt und grundiert, Endanstrich siehe Abschnitt Malerarbeiten
Türen Bäder und WCs
Türen zu Bädern, Duschbädern, WCs usw. werden als Feuchtraumtüren mit einem zusätzlichen Feuchteschutz der Unterkante ausgeführt, sonst wie unter Zimmertüren beschrieben.
Abweichende Beschläge:
Frei-Besetzt-Garnitur mit Rosetten
Fabrikat: HEWI System 111, Edelstahlrundrohr schwarz pulverbeschichtet
Art. Nr. 111XPH02.130
Schiebetüren, ein- und zweiflügelig
Schiebetür, in der Wand laufend, Element bestehend aus Türblatt und Zarge, mit allem erford. Zubehör.
Montage in Trockenbauwände mit Schiebetür-Einbausatz, Beschreibung siehe Abschnitt Trockenbauarbeiten dieser FLB.
Ausführung ein- und zweiflügelig nach Planung.
Maße und Einbausituation nach Planung.
Anforderungen:
Klimaklasse: I (1)
mech. Beanspruchung: N (normal)
Schallschutz: keine Anforderung
Türblatt:
Röhrenspanplatte
Dicke mind. 40 mm
mit Unterschnitt 20 mm
stumpf, Kanten eckig
mit eingefräster unterer Führungsnut
Zarge:
Holzumfassungszarge, passend zum Schiebetürsystem, mehrteilig, eckige Ausführung
verdeckte Befestigung
Ansichtsbreite b = ca. 60 mm
Ecken auf Gehrung geschnitten
Hinterfüllung des Zargenhohlraums
Bänder, Beschläge, Schloss, Ausstattung:
Griffmuschel
beidseitig, runde Ausführung, in Türblatt eingelassen
Fabrikat: HEWI Einlassmuschel, Ø 75 mm, Polyamid, matt schwarz durchgefärbt
Art. Nr. 538.75MLB
Bodenführung montiert auf Fertigbelag
alle erford. Einbauteile und Beschläge
Oberflächen:
Türblatt: HPL-Schichtstoff, glatt, RAL 9016 verkehrsweiß, mat
Kanten: mit verdeckten Anleimern
Zarge: wie Türblatt
Große Schiebetür Achse L / 9-10
Schiebetür zwischen den Räumen Co-Working/Aufenthalt und Küche Gemeinschaft im Bereich der Achse L / 9-10, vor der Wand laufend, bestehend aus Türblatt, Laufwagen und Laufschiene mit Deckenabhängung, mit allem erford. Zubehör.
Ausführung der Schiebetür raumhoch als Raumteilung/Abtrennung zur Küche, Durchgang vollständig öffenbar.
Die Laufschiene der Tür wird mit einer Abhängung an der Rohdecke oberhalb der abgehängte Decke befestigt. Das Türblatt verläuft in einem Schlitz in der abgehängten Decke. Zwischen Rohdecke und Laufschiene kreuzen zwei Lüftungsleitungen.
Für die Durchgangsöffnung ist keine Zarge, Bekleidung o.ä. vorgesehen. Das Türblatt verläuft vor der Wand.
Maße und Einbausituation nach Planung.
Anforderungen:
Klimaklasse: keine Anforderung
mech. Beanspruchung: S (stark) / Klasse 3
Schallschutz: keine Anforderung
Türblatt:
Abmessungen L x H = ca. 425 x 290 cm, 1-flgl.
massives Vollspantürblatt
stumpf, Kanten eckig
mit eingefräster unterer Führungsnut
Beschläge, Ausstattung:
Laufwagen, Laufschiene mit Abhängung von der Rohdecke
Griffmuschel
beidseitig, runde Ausführung, in Türblatt eingelassen
Fabrikat: HEWI Einlassmuschel, Ø 75 mm, Polyamid, matt schwarz durchgefärbt
Art. Nr. 538.75MLB
Bodenführung montiert auf Fertigbelag
alle erford. Befestigungsmaterialien, Einbauteile und Beschläge
Oberflächen:
Türblatt: HPL-Schichtstoff, glatt, RAL 9016 verkehrsweiß, mat
Kanten: mit verdeckten Anleimern
Wandbündige Türen (Tapetentüren)
Wandbündiges Türelement (Tapetentür) bestehend aus Türblatt und Zarge, als Drehtür.
Maße und Einbausituation nach Planung.
Anforderungen:
Klimaklasse: keine Anforderung
mech. Beanspruchung: S (stark) / Klasse 3
Schallschutz: keine Anforderung
Öffnungsrichtung: DIN rechts/links gem. Planung
Türblatt:
Vollspantürblatt mit GK-Bekleidung
Dicke 40 mm
stumpf, Kanten eckig
Zarge:
zum Einbau in Massivwand
innenliegend, verdeckt
mit Leibungsfalz
verdeckte Befestigung
einschl. Einputzen
Profildichtung, dreiseitig umlaufend, EPDM
Mehrgelenkscharniere, innenliegend, Edelstahl, Öffnungswinkel 90°
Siehe auch Detail VC.D010
Glaselemente
Glasausschnitte in den Türblättern, Oberlichter, verglaste Seitenteile usw. sind entsprechend der Angaben in der Ausführungsplanung auszuführen. Alle Verglasungen erfolgen grundsätzlich mit VSG.
Einbauschränke
Frontrahmenschrank in Holzrahmenkonstruktion, ohne Bodenplatte und Rückwand, herstellen, liefern und einbauen.
Ausführung mit wandbündiger Verblendung, einschl. sauberem Anschluss an die angrenzenden Flächen sowie allen erforderlichen Beschlägen.
Türen und Blenden aus 23 mm Spanplatte, HPL-beschichtet.
Schrankfront mit Drehtüren gem. Planung, bodentiefen Türen ohne Sockel und Abschlussblende oben ca. 10 cm
Ausführung teilweise mit Seitenwänden.
Montage auf dem Fußboden.
Oberflächen: glatt, HPL-Schichtstoff, weiß, matt, nach Bemusterung und Wahl des AG
Kanten: mit verdeckten Anleimern
Anzahl Türen: nach Planung
Beschläge: Topfbänder
HEWI-Einlassmuscheln, nach Bemusterung
Fensterbänke innen (EPI-Wohnungen)
Fensterbänke aus Holzwerkstoff liefern und im Innenbereich gemäß Herstellerangaben mit Toleranzausgleich verlegen, inkl. aller Zuschnittarbeiten.
Vorderseite der Fensterbank mit Überstand vor der verputzten Wand, mit stumpfem Anschluss an Fensterrahmen.
Einschliesslich dauerelastischer Versiegelung zum Fensterrahmen in weiß.
Material: Multiplex Birke, HPL-beschichtet, feuchtebeständig und formstabil
Farbton: weiß, uni
Plattendicke: ca. 20 mm
Auskragung: ca. 20 mm bzw. nach Detail
Oberfläche: glatt, seidenmatt
sichtbare Kanten: gerundet
Sonstige Leistungen
Abdeckleisten aller Art, nach Erfordernis
Fugenbänder
dauerelastische Fugen zu allen angrenzenden Bauteilen
Mengenangaben
Angabe der Hauptmassen als ca.-Werte - siehe auch Abschnitt 1.004 Allgemeine Vorbemerkungen dieser FLB.
Mengenangaben (circa): Wohnungseingangstüren 122,00 Stück
Zimmertüren Seniorenwohnen 220,00 Stück
Zimmertüren Studierendenwohnen 180,00 Stück
Zimmertüren Verwaltung, Pflegedienst, Tagespflege, Physio usw. 93,00 Stück
Schiebetüren 64,00 Stück
Einbauschränke, versch. Ausf. 70,00 Stück
2.024 Tischlerarbeiten
2.026 elektronische Schließanlage und Zutrittskontrollsysteme
2.026 elektronische Schließanlage und Zutrittskontrollsysteme
Leistungsumfang
elektronische Schließanlage für das gesamte Objekt
elektronisches Zutrittskontrollsystem für die Gebäudezugänge
K2-Schliessungen für Hausanschlussräume
alle erforderlichen Feuerwehrschliessungen in Innen- und Aussentüren laut Planung und Brandschutzgutachten
Blindzylinder für Brand-/Rauchschutztüren
elektronische Schließzylinder für Aufzugsanlagen
elektronische Halbzylinder für Schaltungen
Schlüsseltresore
Bauschließanlage
Systemsoftware zur Programmierung und Verwaltung der Schließanlage und des Zutrittkontrollsystems
Erstellung einer detaillierten Planung und Abstimmung mit dem Auftraggeber
Allgemeines
Zur Ausführung kommt eine elektronische Schließanlage des Systems ASSA ABLOY eCLIQ und ein Zutrittskontrollsysetm ASSA ABLOY ScalaNET, jeweils mit den im Folgenden beschriebenen Spezifikationen. Diese Systeme werden vom AG bereits in anderen Objekten eingesetzt, alternative Fabrikate sind daher hier nicht möglich.
Zum Leistungsumfang gehört die Planung, Lieferung, Montage und Programmierung einer betriebsfertigen Anlage einschl. aller erforderlichen Schließzylinder, Schlüssel, Lesegeräte, Programmiergeräte, Software und sonstigen erforderlichen Systembestandteile in den verschiedenen erforderlichen Ausführungen.
Ausführung
Elektronische Schließanlage
Digitale, rein elektronisch codierte Schließanlage für das gesamte Objekt planen, liefern und montieren.
Ausführung als Doppelzylinder, siehe Beschreibung unten.
Anforderungen:
programmierbare Schlüssel, wasser- und staubdicht gekapselt
elektronische Schließzylinder mit Mikrochip, speichert Schließberechtigungen und Ereignislisten
Schlüssel und Zylinder mit flexiblen Schließberechtigungen und Zeitplänen programmierbar
jeder Schlüssel einzeln programmierbar
Standardbatterie im Schlüssel, ohne Werkzeugeinsatz wechselbar
Verwaltung von Schließberechtigungen und Zeitplänen für Schlüssel, Türen und Benutzer über eine mitzuliefernde Software
Programmiergerät zur Übertragung von Schließberechtigungen auf die Schlüssel und Empfang von Ereignislisten von den Schlüsseln
Programmierschlüssel zur Aktualisierung von Schließberechtigungen am Zylinder und Empfang von Ereignislisten vom Zylinder
Sicherungskarte zur Legitimation bei der Nachbestellung von Schlüsseln und Schließzylindern
Bestandteile der Schließanlage:
Zylinder für die Hauseingänge (alle Haupt- und Nebenzugänge inkl. Zufahrt und Zugänge zur Tiefgarage)
Zylinder für die WE-Türen, die Türen zu den Studentenzimmern und die Zugangstüren zu den weiteren Nutzungseinheiten (Gewerbe, Verwaltung, Gemeinschaftsflächen usw.)
Zylinder für die Abstellkellertüren
Zylinder für die allgemeinen Räume und Flure
Zylinder fur die Technikräume
Halbzylinder für Schlüsselschalter und ähnliche Anwendungen
3 Nutzerschlüssel je Wohneinheit/Studentenzimmer
10 Nutzerschlüssel je sonstige Nutzungseinheit (Gewerbe, Verwaltung, Café usw.)
15 Nutzerschlüssel für die Hausverwaltung (Hausmeister, Allgemeinräume, Technikräume usw.)
5 Nutzerschlüssel "Beluga" in frostsicherer Ausführung zur Aufbewahrung in Schlüsseltresoren
3 Programmierschlüssel
1 Tisch-Programmiergeräte-Set mit Anschlusskabel und Zubehör
10 Wand-Programmiergeräte
Software zur Programmierung und Verwaltung der Schlüssel und Zylinder, inkl. Lizenz, Installation auf einem AG-seitig gestellten PC und Einweisung des Personals des AG
Die monatliche Servicegebühr ab der Übergabe/Abnahme trägt der AG.
alle weiteren ggf. noch erforderlichen Komponenten für die betriebsfertige Einrichtung der Schließanlage
Ausführung der Schließzylinder
Ausführung als Profildoppelzylinder, Länge gem. Türblattdicken, mit verstärktem Anbohrschutz, mit VdS-Zertifizierung, mit Komfortfunktion, wartungsfrei bis 200.000 Zyklen, Oberflächen matt vernickelt.
Ausführung der Nutzerschlüssel
Nutzerschlüssel in der Ausführung Professional N109. Schlüsseltypen E1, E2 und/oder E3 entsprechend der Planung und Abstimmung mit dem AG. Schlüssel mit integriertem RFID-Chip zur Integration in transponderbasierte Zutrittskontrollsysteme.
Zutrittskontrollsystem
Elektronisches Zutrittskontrollsystem für die Hauseingänge in Verbindung mit der elektronischen Schließanlage planen, liefern und montieren, bestehend aus Zutrittskontrollsoftware, Zutrittscontrollern mit optionalen Erweiterungsmodulen, sowie Schreib-/Leseeinheiten, die an den Türen montiert werden. Das Zutrittskontrollsystem wird online und/oder offline betrieben.
Im Leistungsumfang enthalten sind alle erforderlichen Bauteile wie Leser für den Außen- und Innenbereich, Controller, Türmodule, Codierer, die gesamte Verdrahtung, die Software zur Programmierung und Verwaltung inkl. Installation auf einem AG-seitig gestellten PC, die Einweisung des Personals des AG und alle weiteren ggf. noch erforderlichen Komponenten für die betriebsfertige Einrichtung der Anlage.
In das Zutrittskontrollsystem eingebunden werden alle Zugangstüren zum Gebäude, wie Hauseingangstüren, Tiefgaragenzugang, Zugänge aus der Tiefgarage ins Gebäude (Schleusen), Nebeneingänge usw.
Angesteuert werden soll das System über in die Schlüssel der Schließanlage integrierte RFID-Chips.
Planung der Schließanlage und des Zutrittskontrollsystems
Die Anlage ist in Zusammenarbeit und Abstimmung mit dem Bauherren zu planen, dazu gehören insbesondere
Analyse und Abstimmung des Bedarfs und der Anforderungen
Entwurf der Grobstruktur
Erstellung eines Organigramms
Erstellung der Planung und des Schließplanentwurfs
Abstimmung der Planung und des Schließplanes mit dem AG
Vorlage der abgestimmten Planung zur Freigabe durch den AG
Fabrikate
Zur Ausführung kommt das System ASSA ABLOY eCLIQ für die Schließanlage
und das System ASSA ABLOY ScalaNET für das Zutrittskontrollsystem.
Sonstiges
Durch den AN sind drei Schlüsseltresore zu liefern und nach Angabe in der Fassade zu verankern. Bis zu 5 weitere, AG-seitig gelieferte Schlüsseltresore sind durch den AN nach Angabe zu montieren.
Die Hausanschlussräume erhalten K2-Schließzylinder inkl. jeweils 1 Schlüssel.
Während der Bauphase sind alle Türen mit Bauzylindern auszustatten, Art und Umfang der Ausführung nach dem Ermessen des AN. Es ist ein durchgehend sicherer Verschluss aller Gebäudezugänge sicherzustellen.
Montage, Einrichtung und Einweisung
Schließanlage und Zutrittskontrolle dürfen nur durch vom Systemhersteller zertifizierte Unternehmen installiert und in Betrieb genommen werden.
Zertifizierte Unternehmen in Hamburg (Beispiele):
Räber Kommunikationstechnik GmbH Hamburg Alarm GmbH
Sportallee 81 Dehnhaide 137
22335 Hamburg 22081 Hamburg
www.raeber.de/ www.hamburg-alarm.de/
Schließanlage und Zutrittskontrollsystem sind einschl. aller Bestandteile und Geräte sowie der Verwaltungs- und Programmierungssoftware durch den AN vollständig zu montieren, einzurichten, entsprechend der mit dem AG erfolgten Abstimmung zu programmieren und in einem sofort und uneingeschränkt betriebsfähigen Zustand zu übergeben.
Das technische Personal des Betreibers ist durch den AN in die Struktur der elektronischen Schließanlage einzuweisen. Das Verfahren zur Bestellung von Schließzylindern bzw. Schlüsseln ist zu erläutern. Die zuständigen Mitarbeiter des AG sind ausführlich in die Bedienung der Programmier- und Verwaltungssoftware für Schließanlage und Zutrittskontrollsystem einzuweisen. Die Einweisung findet persönlich und vor Ort im Objekt statt.
Mit der Abnahme der Gesamtleistung sind sämtliche Schlüssel und Transponder, die Sicherungskarte, alle PIN-Codes und Zugansgdaten sowie alle Geräte und alles Zubehör an den Auftraggeber zu übergeben. Die Übergabe ist mit einem ausführlichen Protokoll zu dokumentieren.
Die Planungsunterlagen, Organigramme und Schließpläne sind in die Revisionsunterlagen aufzunehmen.
2.026 elektronische Schließanlage und Zutrittskontrollsysteme
6 Preisabfrage
6
Preisabfrage
6.002 Einzelpreisabfrage
6.002
Einzelpreisabfrage
6.003 Pflege- und Wartungsleistungen
6.003
Pflege- und Wartungsleistungen