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bis
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Leistungsverzeichnis
OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
Baubeschreibung
Die Covivio Alexanderplatz S.á.r.l. ist Eigentümer des Baufeldes D3 am
Alexanderplatz in Berlin-Mitte
Bauherr und beabsichtigt hier als Bauherr den Neubau eines Hochhauses
mit Sockelgebäude
(Nutzungsart: Büro, Retail, Wohnen) zu errichten. Sie hat die Covivio
Alexanderplatz GmbH als
Developer beauftragt das Projekt in ihrem Namen umzusetzen. In diesem
Sinne stellt diese Unterlage
eine Grundlage zur Preisabfrage dar.
Projektadresse
Alexanderplatz 6
10178 Berlin
Objektbeschreibung
Büro und Co-Working
Im Bereich des Hochhauses befinden sich grundsätzlich Büroflächen, die
in bis zu drei
Büroeinheiten aufgeteilt und in unterschiedlichen Raumkonfigurationen
genutzt werden können. Die
Erschließung des Hochhauses erfolgt über eine großzügig dimensionierte
Lobby im Erdgeschoss.
Im 8.OG des Hochhauses bietet ein Garden-Club einen sozialen Fokus für
die gesamte Anlage. Von
diesem Bereich erhält man Zugang zu einem aufwendig gestalteten
Dachgarten, der zum Aufenthalt im
Freien über den Dächern von Berlin einlädt.
Die Kombination aus Wohnen, Arbeiten und Einzelhandel als traditionelle
Typologie der europäischen
Stadt wird in diesem Gebäude in innovativer Weise wieder aufgelegt und
neu interpretiert. Theoretisch
können hier Menschen ?rundum versorgt? werden. Neben Wohnen und Arbeiten
bietet D3 eine Vielzahl
sozialer und Service- Angebote wie den Garden Club im 8. OG, die Cafés
und Gastronomieangebote
im Erdgeschoss, eine Kindertagesstätte, den Concierge Service etc. Die
(eher zur Stadt orientierten)
Ladenflächen bilden den Sockel für ein großes Haus, das Wohn- und
Arbeitsquartier sowie -mitten im
Herzen der Stadt- auch ein Ort der Ruhe und Konzentration sein kann.
Retail und Co-Working 2. bis 3. OG
Grundsätzlich ist die Ladenfläche im 2. OG analog zum UG, EG und 1. OG
als frei aufteilbare
Verkaufsfläche angelegt und steht dennoch, auch auf Grund einer
möglichen Tagesbelichtung über ein
Oberlicht im Innenhof, für eine Reihe von alternativen Nutzungen zur
Verfügung. Für den Entwurf ist ein
Kernbereich abgestimmt, der an die Verkaufsflächen im 1. OG
angeschlossen und im 2. OG von einem
Ring von tagesbelichteten Co-Working-Flächen umgeben ist.
Sowohl das Co-Working Lab als auch weitere Büroflächen für Co-Working im
Bereich des Hochhauses
sind an den Fassaden des Sockelbaus und des Hochhauses im 2. OG
angeordnet. Die Co-Working
Flächen erstrecken sich bis zum 7. OG des Hochhauses. Diese sind mit
einer abweichenden lichten
Höhe zu den angrenzenden Wohnnutzungen vorgesehen. Das Co-Working Lab,
und die Co-Working
Büros im 2. und 3. OG erhalten eine Geschosshöhe von 4,50m OKFF zur
Rohdecke (3,50m unterhalb
von Unterzügen - ohne Installation). In den sonstigen Co-Working Etagen
des Hochhauses beträgt die
lichte Höhe 3,25m.
Community Area und Dachterrasse Hochhaus
Im 8.OG des Turms befindet sich der Club (Community Area). Hier werden
auch Räume für Feste,
informelle Besprechungen, Bürofeiern und Meetings angeboten. Der Bereich
ist mit einer
Aufwärmküche ausgestattet.
Der angrenzende Dachgarten ist ein landschaftsplanerisch gestalteter
Grünraum, der als
Erholungsraum für die umgebenden Nutzungen und als Ort der Vernetzung
Gelegenheit für informelle
Begegnungen bietet.
Turmgeschosse
In den Etagen 9 bis 31 sind frei aufteilbare, sehr effizient
geschnittene Büroetagen angeordnet, die in
drei Brandabschnitte getrennt und in maximal drei unterschiedlich große
Nutzungseinheiten unterteilbar
sind. In der 32. Etage befinden sich Flächen für Besprechungen, die
entsprechende stützenfreie
Räumlichkeiten mit einem sensationellen Blick über die Stadt anbieten.
Optional können in diesen Etagen an den Ecken zweigeschossige
Wintergärten angeboten werden.
Diese Sonderräume bieten eine attraktive Umgebung für informelle und
kommunikativere
Arbeitsformen.
Kerne und Treppenhäuser
Die Vertikalerschließung der Ober- und Untergeschossebenen erfolgt über
fünf
Haupterschließungskerne die parallel zur Südost-, bzw. Nordwestfassade
angeordnet sind. Diese
enthalten jeweils brandschutztechnisch getrennten Treppenräume und
Aufzugsanlagen für die
Bewohner, die auch als Feuerwehraufzüge dienen. Das Hochhaus verfügt
über 6 Personenaufzüge und
einen Feuerwehraufzug. Im Hochhauskern sind 2 Treppenhäuser in
geschachtelter Anordnung
integriert. In der vorliegenden Planung werden die Co-Working und
Clubnutzungen direkt über eine
Lobby in der Alexanderstraße erschlossen. Hier befinden sich 3 Aufzüge,
die dem Co-Working und dem
Club gewidmet sind. Die Wohnungen erhalten ein jeweils separates Foyer
mit Zugang von der künftigen
Gasse bzw. von der Südostseite. Bei der Planung der
Vertikalerschließungen wurden die Aspekte einer
möglichst hohen Flächenwirtschaftlichkeit und einer flexiblen Anordnung
der Nutzungseinheiten
berücksichtigt.
Hier im Leistungsverzeichniss beschriebene Leistungsbereiche
In diesem Leistungsverzeichnis sind ausschließlich die Leistungen für
den Mieterausbau beschrieben.
Je Geschoss ist ein Übergabepunkt für alle Gewerke definiert.
Grundsätzlich sind alle Leistungen ab
diesem jeweiligen Übergabepunkt zu kalkulieren und auszuführen. In
einzelnen Bereichen sind jedoch
Rückbauarbeiten am Grundausbau erforderlich, um die vorgesehenen
Leistungen des Mieterausbaus
herstellen zu können. Diese Rückbauleistungen sind, sofern im
Leistungsverzeichnis beschrieben,
ebenfalls Bestandteil der Kalkulation. Nachfolgend sind alle Geschosse
mit der jeweiligen Nutzung
aufgeführt, auf die sich dieses Leistungsverzeichnis bezieht.
2. Obergeschoss - Co-Working
2. Zwischengeschoss - Co-Working
2. Turmgeschoss - Co-Working
3. Turmgeschoss - Co-Working
4. Turmgeschoss - Co-Working
5. Turmgeschoss - Co-Working
6. Turmgeschoss - Co-Working
7. Turmgeschoss - Fitnesscenter
8. Obergeschoss - Restaurant
9. Obergeschoss - Businesscenter
Wichtige Beschreibungen KG 420 Heizung
Folgende Systeme werden zur Beheizung der einzelnen Bereiche
vorgesehen:
Büro/ Flex-Office, Turm (ausgenommen Wintergärten): Multifunktionssegel
mit Heiz-/Kühlfunktion und intergierten Zuluftauslässen
Besprechungsräume: Umluftkühler
Fitness: Umluftkühler
Restaurant: Umluftkühler
Zentrale Verteileraufbau Niedertemperatur NT
Der Verteiler ist an der Einspeisung mit einen Wärmemengenzähler zur
Abrechnung ausgestattet.
Folgende Leistungen und Temperaturen wurden für die NT-Heizkreise
vorgesehen:
E00-E13_Tower : 33/30°C
E02_Flex-Office: 36/33°C
422 Wärmeverteilnetze
Rohrnetz:
Grundausbau: Die Wärmeverteilung erfolgt über Siederohr Stahl nach DIN
EN 10220, nahtlos, geschweißt, PN10-
PN16. Ein Anstrich nach AGI Q 151 ist zu berücksichtigen.
Mieterausbau: Die Wärmeverteilleitung erfolgt über Edelstahlleitung
Werkstoff-Nr. 1.4520, nach DIN EN 10088-2.
Die Dämmung wird im gesamten Projekt mit nichtbrennbaren Materialien
(gem. Hochhaus-Richtlinie
?HHR?) ausgeführt. Hierfür wird Mineralwolle gemäß der Anforderungen
nach GEG und EnEV
eingesetzt. In frostgefährdeten Bereichen, wie die Anlieferung oder das
Dach wird eine Begleitheizung
vorgesehen.
Rohrleitungen und Armaturen in Technikbereichen, außenliegenden
Bereichen bzw. in stoßgefährdeten
Bereichen werden vollständig mit einem Blechmantel ausgestattet.
Sonstige Bereiche mit mechanischer
Beanspruchung erhalten bis 2m Höhe einen Blechmantel.
Brandschottung als nichtbrennbare, kunstharzgebundene druckfeste
Steinwolle.
Grundlage Auslegung:
R-Wert (max. 130 Pa/m bei Sammelleitungen, Einzelanschlussleitungen
>130Pa/m) und max.
Geschwindigkeit nach VDI 2073
Anbindung Geschosse
Leistungsvorhaltung für Geschoss (Mietbereiche):
Die Dimensionierung des Anschlusses erfolgt gemäß Heizlastberechnung
nach DIN EN 12831 für das
jeweilige Geschoss. Die Summe der Heizlast aller Einzelräume entspricht
nach DIN EN 12831 nicht
der Leistung für den Wärmeerzeuger.
Der Strangabgleich der einzelnen Geschosse ist im Turm-Bereich in den
Medien-Schacht M1 und im
Sockelbau-Bereich in der Zwischendecke in der Mieteinheit geplant. Jeder
Mietbereich erhält über einen
Differenzdruckregler einen definierten Differenzdruck je Geschoss gemäß
der Rohrnetzberechnung für
die jeweilige Regeletage.
Vor jedem Differenzdruckregler werden jeweils im VL sowie im RL
Absperrungen für Wartungszwecke
vorgesehen. Ebenfalls werden pro Etagenabgang Entleerung/Entlüftung in
den Schächten geplant.
Passstücke für Zähleinrichtungen je Mietbereich inkl. Absperrungen
davor sowie dahinter werden nach
dem Austritt aus dem jeweiligen Medien-Schacht angeordnet.
Vertikale Verteilung ? Turm-Bereich
Die Hauptverteilung in der vertikalen erfolgt über einen zentralen
Medienschacht M1 im Bereich des
Turmes. Diese ist als durchgängiger Schacht ohne horizontale Schottung
vorgesehen. Die
Geschossabgänge sowie die Absperrung des jeweiligen Geschosses liegen in
diesem begehbaren
Schacht. Aufgrund der Höhe und Durchgängigkeit sind in diesem Schacht
die Längenausdehnung
sowie Maßnahmen für den vertikalen Lastabtrag der Leitungen vorzusehen.
Die Druckstufe in dieser
Vertikalverteilung beträgt PN10.
Vertikale Verteilung ? Sockelbau-Bereich
Die Hauptverteilung in der vertikalen für den Bereich Wohnen,
Flex-Office Sockelbau sowie Retail erfolgt
über vier Medienschächte im Bereich des Sockelbaus. Diese Schächte sind
zwischen den Etagen U03
und E02 durchgängig. Die Geschossabgänge sowie die Absperrungen befinden
sich im Mietbereich
oberhalb der Abhangdecke. Die Medienschächte sind nicht begehbar, aber
am obersten Strangende
revisionierbar für Wartungszwecke ausgeführt. Die Druckstufe in dieser
Vertikalverteilung beträgt PN10.
Horizontale Verteilung
Die Horizontalverteilung erfolgt maßgeblich unterhalb der Geschossdecken
in
Zwischendeckenbereichen. Insbesondere in E02 im Bereich des Flex-Office
sind Abhanghöhen bis
1,3m vorhanden, so dass in diesen Bereichen erhöhte Anforderungen an die
Montagekonstruktionen
bestehen.
Die Horizontalverteilung zu den Steigepunkten für den Bereich Wohnen
erfolgt im E02 unterhalb der
Geschossdecke in den Zwischendeckenbereichen des Flex-Office. Die
Zwischendecken in diesen
Bereichen sind vollflächig revisionierbar.
Dämmung Heizungsleitungen alle Bereiche
Folgende Dämmarten sind vorgesehen:
? frei verlegt an Außenluft grenzend 200 %-Dämmung einschließlich
Begleitheizung und
Blechmantel
? frei verlegt in unbeheizten/beheizten Räumen 100 % Dämmung
? in Bauteilen (u. a. Massivwand, Trockenbauvorwand, abgehängte Decke)
100 % Dämmung
? im Schacht/Kanal/Systemboden 100 % Dämmung
? in Bauteilen (u. a. Massivwand, Trockenbauvorwand, abgehängte Decke)
zwischen beheizten
Räumen verschiedener Nutzer 50 % Dämmung
? an Verbindungsstellen im Verbindungsbereich 50 % Dämmung
? an Kreuzungen im Kreuzungsbereich 50 % Dämmung
? in Wand- und Deckendurchführungen 50 % Dämmung
? im Fußbodenaufbau 6 mm Dämmung bzw. mit einer PE-Kompaktdämmhülse
(50%) gemäß
Abstimmung mit Brandschutz-SV
? frei verlegt in beheizten Räumen eines Nutzers zum Anschluss eines
Verbrauchers mit
freiliegender Absperreinrichtung (z. B. bei
Heizkörperanschlussleitungen) 0 % Dämmung
Begleitheizung:
Rohrbegleitheizung werden in frostgefährdeten Bereichen vorgesehen. Dies
wird über selbstregelnde
Heizbänder mit ca. 25 W/m vorgesehen.
Maßgebend ist die hier die Dämmmatrix der LPh5.
Brandschutz ? Heizungsleitungen alle Bereiche
Brandschutzdämmung nach behördlichen Auflagen und Brandschutzkonzeption.
Eingesetzte Stoffe als
Systemkomponenten mit Zulassung nach MLAR / LAR / RbALei.
Brandschutz-Rohrabschottung
R90/R120 um nichtbrennbare Rohre gemäß Brandschutzkonzept;
Sämtliche Wand- und Deckendurchführungen sind mit geprüften und
zugelassenen
Brandschutzdurchführungen zu versehen.
Die Forderungen der Leitungsanlagen-Richtlinie (LAR) und der DIN 4209
sind einzuhalten.
Einbau in Massivwänden und leichten Trennwänden sowie Einbau in
Massivdecken.
Anforderung:
? nach DIN 4102-11 gem. abP/abZ
? Steinwolle mit einem Schmelzpunkt größer > 1000 Grad C
? Geprüfte Abschottung nach EN 1366-3
? Klassifizierung gemäß EN 13501-2: EI90 bzw.EI120-U/C und E 120-U/C
nach EN 13501-2
? Brandklasse A2-s1-d0 gemäß EN 13501-1
? Europäische Technische Zulassung
? Montage und Verarbeitung gemäß der Richtlinien des Herstellers
Parallele Installationen:
0-Abstand zu anderen Rohrabschottungen, Kabelabschottungen und
Absperrvorrichtungen gegen
Feuer und Rauch in Lüftungsleitungen entsprechend DIN 18017-3 möglich.
Dabei sind auch die
jeweiligen Verwendbarkeitsnachweise zu beachten.
Es ist davon auszugehen, dass die Mindestabstände zwischen gedämmten und
ungedämmten
Rohrleitungen nach DIN 4140 unterschritten werden.
Die ordnungsgemäße Ausführung ist vom Ersteller der Abschottung nach
Abschluss der Arbeiten durch
eine Übereinstimmungserklärung zu bescheinigen.
423 Raumheizflächen
In den Büro/Flex-Office-Bereichen kommen Heiz- / Kühlsegel zum Einsatz.
Die Planung sieht hier
Multifunktionssegel mit Heiz-/Kühlfunktion und integrierten Luftauslass
vor, bei denen Zuluft zusätzlich
oberhalb des Segels geführt wird und somit die Leistung über den
konvektiven Anteil erhöht werden
kann.
Die Verteilung erfolgt im Geschoss im 4-Leiter-System. Die Segel werden
als Zweileiter angeschlossen.
Eine Umschaltung zwischen Heiz- und Kühlbetrieb erfolgt über
6-Wegekugelhähne im Deckenkoffer
des Flurbereichs. Die Regelung des Heiz- und Kühlmediums erfolgt mit
druckunabhängigen
Regelventilen.
Die Verteilung im Geschoss erfolgt nach dem zuvor beschriebenen
4-Leiter-System.
WCs, Umkleiden, Treppenhäuser, Flure, Abstellräume, Technikzentralen
und Lagerbereiche
Die zuvor genannten Bereiche werden ebenfalls mit Heizkörpern beheizt.
Generell sieht die Planung in
?Sichtbereichen? Standard-Plan-Heizkörper vor.
Für Nassbereiche, oder andere Bereiche in denen ein erhöhter
Reinigungsaufwand zu erwarten ist
(Umkleiden, Duschen, WC, Teeküchen) sind ausschließlich Heizkörper ohne
Lamellen (Leitbleche)
vorzusehen.
Türluftschleier
Es wird je eine Türluftschleieranlage an den Eingangsbereichen im
Restaurant zur Kompensation des
Kaltlufteinfalls vorgesehen.
Die Anlagen sind autark geregelt mit Türkontakt, Raumthermostat und
Raumbediengerät.
Unterflurkonvektoren
Aufgrund der hohen Glasflächen werden UFK entlang der bodentiefen
Glaselemente verwendet. Evtl.
entstehender Kaltluftabfall an den Glasfassaden wird effektiv abgefangen
und somit die Behaglichkeit
in auch in Fassadennähe sichergestellt werden.
Die UFK werden in den Bodenaufbau integriert und schließen bündig mit
der OKFFB ab. Die Anbindung
erfolgt ebenfalls durch im FB-Aufbau verlegte Leitungen. Hierdurch ist
für den Nutzer lediglich das
Rollgitter an der Oberfläche erkenntlich wodurch optisch die Glasfassade
voll zur Geltung kommt.
Wärmemengenzählung
Zählung Nutzungseinheiten: Alle Nutzungseinheiten werden separat am
Medienübergabepunkt gezählt. Hierfür werden Passtücke inkl. Absperrungen
davor und
dahinter installiert. Ein Zähler-Dienstleister baut dann die gemieteten
Zähler ein.
Hydraulischer Abgleich Verbraucheranschlüsse
Umluftgeräte und Deckenlufterhitzer: Drosselschaltung Regelventil und
Strangregulierventil zum hydr.
Abgleich
Statische Heizflächen und Unterflurkonvektoren: voreinstellbare Ventile
mit Thermostatkopf
Segel und Decken: 6- Wege-Umschaltkugelhahn mit druckunabhängigem
Regelventil.
Wichtige Beschreibungen KG 434 Kälte
Raumtemperaturen
Auslegungsparameter für Kühllastberechnung
Arbeitsmodule Bürobereiche / Flex-Office:
Solltemperatur am Regler 21°C. Bei einer Außenlufttemperatur von 32°C
beträgt die operative
Raumlufttemperatur maximal 26°C. Darüber gleitend 6K unter
Außentemperatur.
Besprechungsmodule Bürobereiche / Flex-Office:
Solltemperatur am Regler 21°C. Bei einer Außenlufttemperatur von 32°C
beträgt die operative
Raumlufttemperatur maximal 26°C. Darüber gleitend 6K unter
Außentemperatur.
Medientechnik und Serverräume: max. 30°C
Folgende Systeme werden zur Kühlung in den einzelnen Bereichen
vorgesehen:
Büro/ Flex-Office Turm (ausgenommen Wintergärten): Kühlung über
Multifunktionssegel mit Heiz-/Kühlfunktion und
integrierten Zuluftauslässen oder in Teilbereichen (wie z.B.
innenliegende Besprechungsräume) nach Erfordernis Unterstützung
durch Umluftkühlgeräte.
Besprechungsräume: Kühlung über Umluftkühlgeräte
Fitness: Kühlung über Umluftkühlgeräte
Restaurant: Kühlung über Umluftkühlgeräte
Technikräume: Kühlung über Umluftkühlgeräte
Zentrale Verteileraufbau Hochtemperatur HT
Der Verteiler ist an der Einspeisung mit einen Wärmemengenzähler zur
Abrechnung ausgestattet.
Folgende Leistungen und Temperaturen wurden für die HT-Kühlkreise
vorgesehen:
E02-E14_Tower: 16/19°C
SB E02_Flex-Office 16/19°C
Kälteverteilnetze
Grundausbau: Die Kälteverteilung erfolgt über Siederohr Stahl DIN EN
10220, nahtlos, geschweißt, PN10-PN16. Ein
Anstrich nach AGI Q 151 ist zu berücksichtigen.
Mieterausbau: Die Kälteverteilung erfolgt über Edelstahlleitung
Werkstoff-Nr. 1.4520, nach DIN EN 10088-2.
Grundlage Auslegung: R-Wert (max. 130 Pa/m bei Sammelleitungen,
Einzelanschlussleitungen
>130Pa/m) und max. Geschwindigkeit nach VDI 2073
Vertikale Verteilung
Die Hauptverteilung für den Turm in der vertikalen erfolgt über einen
zentralen Medienschacht M1.
Diese ist als durchgängiger Schacht ohne horizontale Schottung
vorgesehen. Die Geschossabgänge
sowie die Absperrung des jeweiligen Geschosses liegen in diesem
begehbaren Schacht. Aufgrund der
Höhe und Durchgängigkeit sind in diesem Schacht die Längenausdehnungs-
sowie Maßnahmen für
den vertikalen Lastabtrag der Leitungen vorzusehen. Die Druckstufe in
dieser Vertikalverteilung beträgt
PN10.
Die Hauptverteilung in der vertikalen für den Bereich Flex-Office
Sockelbau sowie Retail erfolgt über
vier Medienschächte im Bereich des Sockelbaus. Diese Schächte sind
zwischen den Etagen U03 und
E02 durchgängig. Die Geschossabgänge sowie die Absperrungen befinden
sich im im Mietbereich
oberhalb der Abhangdecke. Die Medienschächte sind nicht begehbar, aber
revisionierbar für
Wartungszwecke ausgeführt Die Druckstufe in dieser Vertikalverteilung
beträgt PN10.
Horizontale Verteilung
Die Horizontalverteilung erfolgt maßgeblich unterhalb der Geschossdecken
in
Zwischendeckenbereichen. Insbesondere im E02 im Bereich des Flex-Office
ist eine Installationsebene
von ca. 1,5m oberhalb der Abhangdecke vorhanden, so dass in diesen
Bereichen erhöhte
Anforderungen an die Montagekonstruktionen bestehen.
Anbindung Geschosse
Büro / Flex-Office Turm
Der Strangabgleich der einzelnen Geschosse ist im Medien-Schacht M1
geplant. Jeder Mietbereich
erhält über einen Differenzdruckregler einen definierten Differenzdruck
je Geschoss gemäß der
Rohrnetzberechnung für die jeweilige Regeletage.
Vor jedem Differenzdruckregler werden jeweils im VL sowie im RL
Absperrungen für
Wartungszwecke vorgesehen. Ebenfalls werden pro Etagenabgang
Entleerung/Entlüftung
im Medien-Schacht M1 geplant.
Passstück für Zähleinrichtung je Mietbereich inkl. Absperrungen werden
nach dem Austritt aus dem
Medien-Schacht M1 in den jeweiligen Mietbereichen angeordnet.
Dämmung Kaltwasserleitungen alle Bereiche
Folgende Dämmarten und -materialien sind geplant:
? Dämmung in Bereichen mit Brandschutzanforderung (gemäß
Hochhausrichtlinie) Mineralwolle
in tauwasserdichter Ausführung (Rockwool/Teclit 60%)
? im gesprinklerten M1-Medienschacht mit diffusionsdichter
Kautschukdämmung (Armacell/AF
Armaflex) und Blechmantel
? im frostgefährdeten Außenbereich mit diffusionsdichter
Kautschukdämmung (Armacell/AF
Armaflex) mit Blechmantel und Rohrbegleitheizung. Die Begleitheizung
wird über
selbstregelnde Heizbänder mit ca. 25W/m vorgesehen.
? in Technikräumen mit diffusionsdichter Kautschukdämmung (Armacell/AF
Armaflex) und
Blechmantel
Maßgebend ist die hier die Dämmmatrix der LPh5.
Brandschutz Kaltwasserleitungen alle Bereiche
Brandschutzdämmung nach behördlichen Auflagen und Brandschutzkonzeption.
Eingesetzte Stoffe als
Systemkomponenten mit Zulassung nach MLAR / LAR / RbALei.
Brandschutz-Rohrabschottung
R90/R120 um nichtbrennbare Rohre gemäß Brandschutzkonzept;
Sämtliche Wand- und Deckendurchführungen sind mit geprüften und
zugelassenen
Brandschutzdurchführungen zu versehen.
Die Forderungen der Leitungsanlagen-Richtlinie (LAR) und der DIN 4209
sind einzuhalten.
Einbau in Massivwänden und leichten Trennwänden sowie Einbau in
Massivdecken.
Anforderung:
? nach DIN 4102-11 gem. abP/abZ
? Steinwolle mit einem Schmelzpunkt größer > 1000 Grad C
? Geprüfte Abschottung nach EN 1366-3
? Klassifizierung gemäß EN 13501-2: EI90 bzw.EI120-U/C und E 120-U/C
nach EN 13501-2
? Brandklasse A2-s1-d0 gemäß EN 13501-1
? Europäische Technische Zulassung
? Montage und Verarbeitung gemäß der Richtlinien des Herstellers
Schottung Brandschutz
? Hauptmedienschacht Turm mit Revisionszugang vertikal geschottet
? Wohnungsschächte in Deckenebene horizontal geschottet
Parallele Installationen:
0-Abstand zu anderen Rohrabschottungen und Kabelabschottungen gegen
Feuer und Rauch in
Lüftungsleitungen entsprechend DIN 18017-3 möglich. Dabei sind auch die
jeweiligen
Verwendbarkeitsnachweise zu beachten.
Es ist davon auszugehen, dass die Mindestabstände zwischen gedämmten
und ungedämmten
Rohrleitungen nach DIN 4140 unterschritten werden.
Die ordnungsgemäße Ausführung ist vom Ersteller der Abschottung nach
Abschluss der Arbeiten durch
eine Übereinstimmungserklärung zu bescheinigen.
Kälteübergabe an den Raum
Büro / Flex-Office Turm:
In den Büro- sowie in den Flex-Office-Bereichen des Turms kommen
Multifunktionssegel mit Heiz-
/Kühlfunktion und integrierten Zuluftauslass zum Einsatz. Die Verteilung
erfolgt im Geschoss im 4-Leiter-
System. Die Segel werden als Zweileiter angeschlossen. Eine Umschaltung
zwischen Heiz- und
Kühlbetrieb erfolgt über 6-Wegekugelhähne im Deckenkoffer des
Flurbereichs. Die Regelung des Heiz-
und Kühlmediums erfolgt mit druckunabhängigen Regelventilen.
Hydraulischer Abgleich Verbraucheranschlüsse
Umluftgeräte und Deckenlufterhitzer: Drosselschaltung oder
Umlenkschaltung mit 2-Wege- oder 3-
Wege-Regelventil und Strangregulierventil zum hy. Abgleich
Segel und Decken: 6- Wege-Umschaltkugelhahn mit druckunabhängigem
Regelventil
Baubeschreibung
01 KG 420 Heizung
01
KG 420 Heizung
01.01 Rohrleitungen mit Zubehör
01.01
Rohrleitungen mit Zubehör
01.02 Einrichtungsgegenstände
01.02
Einrichtungsgegenstände
01.03 Raumheizflächen
01.03
Raumheizflächen
01.04 Nebenarbeiten
01.04
Nebenarbeiten