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Vorbemerkungen Baubeschreibung
Die Firma NKT möchte eine weitere Prüfhalle an der bestehenden Prüfhalle C425 errichten.
Der Neubau grenzt direkt an das Gebäude C425 und C427 an.
Das Baugrundstück befindet sich im Chempark Leverkusen, Düsseldorfer Straße 400, 51061 Köln.
Ausführungsrichtlinien und Normen
Für die Ausführung der Arbeiten gelten
- Die VOB Teil C in Ihrer neuesten Fassung.
- Alle von der zu erbringenden Leistung berührten DIN- und
DIN-EN-Normen.
- Alle von der zu erbringenden Leistung berührten Verornungen
und Richtlinien zur Ausführung.
- Alle von der zu erbringenden Leistung berührten Fachregeln
und Merkblätter der zuständigen Verbände und
Gütegemeinschaften.
- Ausführungs- und Verarbeitungsrichtlinien der Hersteller.
- Vorschriften und Richtlinien des Bauherrn sowie dessen
allgemeine und technischen Vertragsbedingungen.
- Alle von der zu erbringenden Leistung berührten umwelt-,
wärme-, schall- und brandschutztechnischen Auflagen der
zuständigen Genehmigungsbehörde.
- Die Bauordnung des zuständigen Bundeslandes.
Allgemeine Hinweise
Der Bieter ist gehalten die im Leistungsverzeichnis beschriebene Ausführung der Arbeiten auf Vollständigkeit, Fachgerechtigkeit und Eignung für den Verwendungszweck zu überprüfen. Sinnvoll oder notwendig erscheinende Änderungen oder Ergänzungen sind mit einer entsprechenden Begründung dem Angebot beizufügen.
Bei Bedenken gegen die im Leistungsverzeichnis oder und den angegebenen Unterlagen des Bauherrn gemachten Angaben, hat der Bieter vor Auftragsannahme seine Einwände zu äussern und schriftlich zu begründen. Nachträglich geäusserte Bedenken werden nicht anerkannt.
Einheitspreispositionen sind mit anzubieten, da entsprechende Nachbeauftragungen durch den AG möglich sind.
Die angegebenen Masse sind Richtwerte, für die keine Gewähr übernommen wird. Die genauen Masse sind am Bau zu ermitteln, wobei die Anschlüsse an andere Bauteile zu berücksichtigen sind.
Alle angrenzenden Bauteile, insbesondere Sichtbetonoberflächen, Fassade etc. sind vor Beschädigung und Verschmutzung zu schützen.
Alle zur Verwendung kommenden Materialien müssen Prüfzeugnisse entsprechend Anforderungen des Leistungstextes vorweisen und den Anforderungen der Bauordnung des zuständigen Bundeslandes genügen.
Die Angaben aus den zugehörigen Prüfzeugnissen sind bei der Ausführung zu berücksichtigen und im Einheitspreis enthalten.
Die Ausführung der Arbeiten ist ausschließlich von qualifizierten Fachkräften mit entsprechender Ausbildung ausführen zu lassen.
Alle Befestigungen an die Rohbaukonstruktion sind als Bohr- und Dübelbefestigung zu kalkulieren.
Der Bieter hat selbsttätig, ohne besondere Aufforderung, vor Beginn der Montagearbeiten die Befestigungsgründe und Befestigungstiefen zu erkunden und die Befestigungsmittel darauf abzustimmen.
Der Nachunternehmer verpflichtet sich, nach Aufforderung an Koordinationsbesprechungen auf der Baustelle oder im Büro des Auftraggebers teilzunehmen.
Gütenachweis
Die einzubauenden Materialien und Bauprodukte müssen einer Güteüberwachung unterliegen und das Übereinstimmungszeichen "Ü-Zeichen" tragen.
Die Güte sicherung muss aus Eigenüberwachung nach Überwachungsrichtlinie des DIBT und Fremdüberwachung bestehen.
Der Hersteller muss Mitglied des Deutschen Institut`s für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V. sein.
Nebenangebote
Sondervorschläge und kostengünstigere Alternativangebote sind erwünscht. Sie sind unter Hinweis auf die LV-Position in einem Nebenangebot einzureichen. Dabei ist die Gleichwertigkeit des Angebotes in geeigneter Weise durch Detailzeichnungen, Muster und System-Prüfzeugnisse nachzuweisen.
Dokumentation
Vor Montagebeginn, auch einzelner Leistungen, sind die Dokumentationsunterlagen der örtlichen Bauleitung des AG vorzulegen.
Spätestens 4 Wochen vor dem Gesamtfertigstellungstermines ist die vollständige Dokumentation dem AG in 3-facher Ausfertigung und digital als PDF und DWG Datei zu übergeben.
Die Dokumentationsunterlagen müssen den letztgültigen, tatsächlich gebauten Stand wiedergeben.
Die fehlende oder unvollständige Vorlage der Dokumentationsunterlagen stellt einen Mangel dar.
Technische Bearbeitung
Es daf nur nach vom AG freigegebenen Zeichnungen gebaut werden. Für die Freigaben ist ein Zeitraum von zwei Wochen erforderlich. Es sind mind. zwei Prüfläufe einzukalkulieren.
Im Projekt wird das Planportal Dalux genutzt. Alle Unterlagen sind dort selbstständig einzuholen und auch nur dort zur Freigabe mit dem Projektplanschlüssel einzureichen. Der AN wird über Planaktualisierungen per Mial vom System informiert und ist somit für die Aktualität der Plangrundlage selbst verantwortlich.
Leistungsumfang
Mit den Einheitspreisen sind folgende Leistungen abgegolten
- Baustelleneinrichtung, Maschinen, Geräte, Rüstungen,
Absperrung und dgl.
- Lieferung aller zur vollständigen Leistung erforderlichen
Materialien zur Baustelle.
- Transporte auf der Baustelle.
- Fachgerechter Einbau.
- Ausführung der Arbeiten in zeitlich und örtlichen Abschnitten,
die nach Abstimmung mit dem AN vom AG festgelegt werden
- Massnahmen zum Schutz von Bauteilen und
Einrichtungsgegenständen sowie dessen späteren Entfernung
und Entsorgung.
- Dokumentation und Technische Bearbeitung.
- Massnahmen zur Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften,
der allgemeinen Sicherheitsbestimmungen der
Berufsgenossenschaften und der Baustellenverordnung
- Werkspezifische Kosten der Ausweiserstellung, sowie Unterweisungszeiten
Das vom Bieter abzugebende Angebot versteht sich als gebrauchsfertige Leistung incl. aller nicht wörtlich benannten Nebenleistungen, Befestigungsmaterialien,
Verbindungsmittel etc. die zur vollständigen und schlüsselfertigen Erstellung gemäß den anerkannten Regeln der Technik gehören.
Vorbemerkungen
Technische Vorbemerkungen Doppelboden Allgemein Technische Vorbemerkungen Doppelboden
Allgemein
Mit Angebotsabgabe hat der Bieter die allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnisse mit einzureichen. Die Fertigstellung beinhaltet auch die Übergabe der erforderlichen Übereinstimmungserklärung nach Landesbauordnung durch den Auftragnehmer.
Die zeitlichen Unterbrechungen innerhalb der Ausführung der Arbeiten aufgrund von Schnittstellen mit elektro- und leittechnischen Gewerken sowie alle notwendigen Sicherungsmaßnahme sind bei der Preisfindung zu berücksichtigen.
Die endgültige Stützenstellung und die Anordnung der horizontalen Tragprofile ist auf die angrenzenden Bereiche und Bodenaufbauten abzustimmen.
Rohbodenunebenheiten im Rahmen der DIN 18202, Tabelle 3, Zeile 2a müssen durch das System ausgeglichen werden.
Die Planheit der fertigenDoppelbodenoberfläche hat der DIN 18202, Tabelle 3, Zeile 3 zu entsprechen.
Erschwernisse, Behinderungen, Mehraufwendungen usw. durch die vorhandenen Stahlträger, -stützen, Versprung der Wand- oder Bodenplatten etc. sind mit einzurechnen und werden nicht gesondert vergütet.
Zusätzlich zu den in den Allgemeinen und technischen Vorbemerkungen aufgeführten Bedingungen gilt die ATV des Bundesverbandes Systemböden e.V. Hohlboden- und Doppelbodenarbeiten, aktuelle Stand
Unterkonstruktion
Die Unterkonstruktion besteht aus einer korrosionsgeschützten, höhenverstellbaren und verschraubten Stahlkonstruktion. Die Verschraubung der Profile mit den Stützenköpfen ist gemäss den Vorgaben der Richtlinie VDE 100 ausgeführt. Nicht verschraubte Systeme sind nicht zulässig. Angepasst an die Geräteabmessungen werden für die Schaltschränke Grundrahmenkonstruktionen erstellt, die mit den Gehbereichsflächen konstruktiv fest verbunden sind. Die Stützen werden am Rohboden verklebt und verschraubt.
Eine elektrisch leitende Arretierungsauflage fixiert die Bodenplatten auf der Tragkonstruktion.
Korrosionsschutz gemäß DIN EN ISO 2081 Beanspruchungsgruppe 1.
In den Schaltanlagenbereichen sind die Rasterungen der
Unterkonstruktion auf die Schaltschrankmasse abzustimmen.
Reservefelder sind entsprechend auszubauen und mit Abdeckplatten zu schliessen.
Vor Ausführungsbeginn hat der AN dem AG einen Rasterplan des Doppelbodens (Montage-/Konstruktionszeichnung) mit eingezeichneter Stahlunterkonstruktion mit Rastereinteilung, Anlagenschränken, Grundrahmen, Kabelpritschen usw. zur Freigabe vorzulegen.
Die Kabeltrassen müssen von den Doppelbodenstützen sicher
aufgenommen werden. Entsprechende Kabeltrassenauflager sind an jeder Doppelbodenstütze mit einzukalkulieren. Die daraus resultierenden zusätzlichen Lasten für die Doppelbodenstützen sind statisch mit einzurechnen und zu bemessen.
Die Unterkonstruktion, insbesondere die Stützen, müssen mindestens der Nennfestigkeit der Doppelbodenplatten entsprechen. Aus den Nennbelastungen der Doppelbodenplatten dürfen sich keinerlei bleibende Verformungen in den Stützen ergeben.
Die Doppelbodenstützen müssen auf jeden Fall aus nicht brennbaren Materialien bestehen. Aluminium ist nicht zulässig.
Stützen mit Kopf- und Fußplatten, Kopfplatten mit Gewindebolzen zur Höhennivelierung, allen notwendigen Befestigungsmitteln wie z.B. Hakenkopfschrauben, Kreuzverbinder, Flachmuttern usw.
Als Tragprofil für die Unterkonstruktion sind C-Profile min 60/60 mm, mit einer Stärke von min. 2,0 mm oder nach statischer Erforderniss, einzubauen.
Zum Höhenausgleich zwischen Gang-, Schaltschrankbereich und den Reservefeldern werden zusätzliche Grundrahmen zur Aufnahme der Schaltschränke benötigt.
Alle Stahlteile müssen verzinkt sein - min. 80 my.
Alle Rahmen sind vorgefertigt und verschweißt zu liefern.
Schweißnähte sind entsprechend nachzuverzinken.
Die Grundrahmen sind mit der Unterkonstruktion zu verschrauben.
Wandanschlusseisen, min. 30/40/2 mm, zwischen Abdeckplatten und Wandkonstruktin auf der Unterkonstruktion verschraubt.
Die gesamte Unterkonstruktion ist so auszubilden, daß alle Teile elektrisch leitend miteinander verbunden sind.
Abdeckplatten
Raster 600 x 600 mm
Die Bodenplatten bestehen aus hochverdichtetem Holzwerkstoff, Emissionsklasse E1, mit umlaufendem Kantenschutz und sind unterseitig mit einer Aluminiumfolie beschichtet.
Baustoffklasse Trägerplatte B 1 nach DIN 4102
In den Auflagerpunkten der Platten ist ein leitfähiges Gummi zwischen Unterkonstruktion und Abdeckplatte aufzukleben, um ein Verrutschen der Platten zu verhindern.
Gesamtkonstruktion
Die Gesamtkonstruktion (Ständer einschl. Doppelbodenplatten) muss die Feuerwiderstandsklasse F-30 gemäß DIN 4102 erfüllen.
Ausführung Feuerwiderstandsklasse F-30 gemäß Musterrichtlinie über brandschutztechnische Anforderungen an Systemböden, Muster- Systembödenrichtlinie (MSysBöR) - Fassung Sept. 2005
Die gesamte Doppelbodenkonstruktion muß einschl. Belag sicherstellen, daß elektrostatische Aufladungen (je nach Belag) in die Unterkonstruktion
abfließen und sicher angeleitet werden.
Erdung nach VDE 0100 bauseits.
Die fertig gestellte Doppelbodenanlage hat der Anwendungsrichtlinie Doppelböden EN 12 825 zu entsprechen und den derzeit gültigen sicherheitstechnischen Standard zu erfüllen, die in der Anwendungsrichtlinie geforderten Eigen- und Fernüberwachungen sind nachzuweisen.
Technische Vorbemerkungen Doppelboden
01 Doppelboden
01
Doppelboden
01.01 Doppelboden
01.01
Doppelboden