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Allgemeine Projektbeschreibung Das Bauvorhaben in der Heidelberger Bahnstadt umfasst die Errichtung zweier Hauptbauteile: Bauteil B mit Serviced Apartments und Bauteil C mit Wohneinheiten. Die Gebäude sollen dem energetischen Standard eines Effizienzgebäudes 40 entsprechen. Der Standort liegt am Rande der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme Bahnstadt, direkt angrenzend an das Bahngelände und die Montpellierbrücke, mit direkter Anbindung in die Innenstadt. In unmittelbarer Nähe befinden sich der neue Europaplatz sowie das „Congress Center Heidelberg“.
Bauteil B – Serviced Apartments
In Bauteil B entsteht ein Beherbergungsbetrieb mit insgesamt 146 Zimmern, verteilt auf fünf oberirdische Geschosse (E0–E4). Im Untergeschoss befinden sich Tiefgarage, Anlieferungsbereiche und Technikräume.
Bauteil C – Wohneinheiten
Bauteil C umfasst drei miteinander verbundene Häuser mit jeweils eigenem Treppenhaus und Aufzug, wodurch alle Geschosse barrierefrei erreichbar sind. Auf vier Geschossen entstehen insgesamt 86 Wohnungen:
· Haus 1: 27 Einheiten
· Haus 2: 31 Einheiten
· Haus 3: 28 Einheiten
Die meisten Wohnungen verfügen über Loggien, Balkone oder Terrassen; im obersten Geschoss sind Dachterrassen vorgesehen. Der begrünte Innenhof wird um eine Kinderspielfläche ergänzt.
Flächenbilanz
Bauteil B – Serviced Apartments
· Obergeschosse (E0–E4): 6.075 m²
· Untergeschoss: 2.765 m²
Bauteil C – Wohneinheiten
· Obergeschosse (E0–E4): 5.550 m²
· Untergeschoss: 4.580 m²
Gesamt Bauteile B + C
· Summe: 18.890 m²
Gemeinsame Tiefgarage (Grundfläche)
· UG: 3.795 m²
Tragkonzept
Die Gründung erfolgt auf Grundlage des Bodengutachtens über Streifen- und Einzelfundamente oberhalb des Grundwassers.
In den Untergeschossen der Bauteile B und C bilden Stützen und Außenwände die tragenden Bauteile. Die Decken werden als Flachdecken ausgebildet, ergänzt durch Unterzüge zur Aufnahme der Streckenlasten aus den darüber liegenden Wänden.
Die Gebäudeaussteifung in den drei Bauteilen erfolgt durch zentral angeordnete Erschließungskerne und Teile der Außenwände. Innenliegende Wandscheiben sind gemäß Erdbebennachweis dimensioniert.
Allgemeine Projektbeschreibung
Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen 1 Allgemein
Ergänzend zu den Vertragsgrundlagen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten die Herstellerrichtlinien, die anerkannten Regeln der Technik sowie die einschlägigen DIN- und EN-Normen in ihrer jeweils gültigen Fassung.
Die in den ZTV festgelegten Forderungen sind als Nebenleistungen auszuführen.
Ausführungsspezifische Normen und Regelwerke:
DIN 18360 Metallbauarbeiten
DIN 18299 Allgemeine Regelungen für Bauarbeiten jeder Art
DIN 18202 Toleranzen im Hochbau
DIN 4108 Wärmeschutz im Hochbau
DIN 4109 Schallschutz im Hochbau
DIN EN 14351-1 Fenster und Außentüren – Produktnorm
DIN EN 1627 Einbruchhemmung
DIN EN 16005 Nutzungssicherheit kraftbetätigter Türen (bei automatischen Türen)
DIN EN 179 Notausgangsverschlüsse
DIN EN 1125 Paniktürverschlüsse
DIN EN 1154 Türschließer
DIN EN 13126 Baubeschläge
DIN 18533 Abdichtung von erdberührten Bauteilen
Gebäudeenergiegesetz (GEG)
Sowie alle weiteren für die Konstruktion, Bemessung, Prüfung und Ausführung erforderlichen Normen, Richtlinien und Herstellervorgaben in ihrer jeweils gültigen Fassung.
2 Planung und Konstruktion
Die Türanlagen sind als geprüfte Systemkonstruktionen eines Herstellers auszuführen. Sämtliche Komponenten müssen aufeinander abgestimmt sein.
Werk- und Detailzeichnungen sowie Anschlussdetails sind vor Fertigung vorzulegen. Die Ausführung darf erst nach Freigabe erfolgen.
Die Konstruktion ist so auszulegen, dass alle auftretenden Lasten, insbesondere aus Eigengewicht, Wind und Nutzung, sicher aufgenommen und in den Baukörper abgeleitet werden. Verformungen dürfen die Gebrauchstauglichkeit nicht beeinträchtigen.
3 Bauphysikalische und funktionale Anforderungen
Die Anforderungen an Wärme-, Schall- und Feuchteschutz sind gemäß den geltenden Normen und dem Gebäudeenergiegesetz einzuhalten. Der Wärmedurchgangskoeffizient der Tür ist nachzuweisen.
Luftdurchlässigkeit, Schlagregendichtheit und Widerstand gegen Windlast müssen den Anforderungen der Nutzung und Gebäudelage entsprechen.
Sofern gefordert, sind Anforderungen an die Einbruchhemmung gemäß DIN EN 1627 einzuhalten.
Bei Flucht- und Rettungswegen sind die entsprechenden Anforderungen an Notausgangs- und Paniktüren zu berücksichtigen.
Automatische Türanlagen müssen den Anforderungen an die Nutzungssicherheit entsprechen.
4 Werkstoffe und Ausführung
Es sind ausschließlich für den Außeneinsatz geeignete, korrosionsbeständige Materialien zu verwenden. Aluminiumprofile und Bauteile müssen den geltenden Normen und Systemanforderungen entsprechen.
Beschläge, Türbänder, Verriegelungen und Türschließer sind entsprechend der Beanspruchung auszulegen und dauerhaft funktionsfähig auszuführen. Es sind ausschließlich systemzugehörige und geprüfte Bauteile einzusetzen.
Dichtprofile und Dichtstoffe müssen mit den angrenzenden Materialien verträglich sowie dauerhaft funktionsfähig und witterungsbeständig sein.
5 Montage und Anschluss
Die Montage hat nach den anerkannten Regeln der Technik sowie dem Montageleitfaden der RAL-Gütegemeinschaften zu erfolgen.
Die Anschlussfugen sind innen luftdicht, mittig wärmegedämmt und außen schlagregendicht auszubilden. Bewegungen aus Baukörper und Konstruktion dürfen nicht behindert werden.
Schwellen- und Türanschlüsse sind gemäß DIN 18533 dauerhaft gegen eindringendes Wasser und Feuchtigkeit abzudichten und so auszubilden, dass eine sichere Entwässerung gewährleistet ist.
6 Schutz, Dokumentation und Wartung
Die Bauteile sind während der Bauphase gegen Beschädigung und Verschmutzung zu schützen. Nach Fertigstellung sind die erforderlichen Revisionsunterlagen, Prüfzeugnisse sowie Wartungs- und Pflegeanleitungen zu übergeben.
Der Auftragnehmer hat ein Wartungskonzept für die Türanlagen vorzulegen.
Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen
DGNB / QNG 1. Zertifizierung
Das Projekt soll mit dem DGNB Zertifikat in "Silber" ausgezeichnet werden. Die offizielle Zertifizierungsversion ist DGNB Neubau Wohngebäude, Version 2023 (NBV23). Zudem wird QNG "Plus" angestrebt. Im Vorfeld wurde eine Bewertung des Projektes durchgeführt. Daraus resultieren Anforderungen an die weitere Planung und Ausführung.
1.1 Mitwirkung des AN
Zum Erreichen des Zertifizierungsziels ist die aktive Mitarbeit und Verantwortungsübernahme des Auftragnehmers (AN) erforderlich. Hierbei ist die Koordination, Abstimmung und Zusammenarbeit mit allen anderen an der Planung und Ausführung Beteiligten, insbesondere mit dem Zertifizierungsmanagement des AG sicherzustellen.
Dafür ist seitens des AN ein zentraler Ansprechpartner für die Nachweisführung der Anforderungen auf der Baustelle zu benennen.
Der AN hat sich vor Angebotsabgabe selbständig über die Anforderungen zu informieren und die in den untenstehenden Dokumenten genannten Anforderungen umzusetzen und die erforderlichen Dokumentationen zu erbringen. Sämtliche in den Dokumenten beschriebenen Anforderungen und Dokumentationen sind bei der Angebotskalkulation zwingend zu berücksichtigen.
Folgende Dokumente beschreiben die detaillierten Anforderungen und erforderlichen Dokumentationen seitens des AN und liegen der Ausschreibung bei:
A_260115_DGNB23_QNG_LV_Ergänzungen_MPC-BTB+C_V3 B_251121_DGNB_Freigabeprozess_Bauökologie_MPC_BTB+C_V2 C_260415_DGNB23_QNG_Anforderungen_Gewerk_MPC-BTB+C_Alu-Außentür_V1 D_240604_DGNB-Neubau-Version2023-3Auflage_Kriterienmatrix_ENV1.2 E_QNG_Handbuch_Anlage-3_Anhang-313_Schadstoffe_v1-3-korr-14.09.2023 F_251121_QNG_Verpflichtungserklärung_Materialien_Auftragserteilung_MPC-BTB+C_V2 F_251121_QNG_Verpflichtungserklärung_Materialien_Fertigstellung_MPC-BTB+C_V2 G_DGNB23_Baustellenprotokoll_MPC-BTB+C H_DGNB23_Mitarbeitereinweisung_MPC-BTB+C
DGNB / QNG
01 Bauteil B
01
Bauteil B
01.01 Aluminium-Außentüren
01.01
Aluminium-Außentüren
02 Bauteil C
02
Bauteil C
02.01 Aluminium-Außentüren
02.01
Aluminium-Außentüren