Trockenbau
Mehrgenerationen-Wohnprojekt Langendream
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Projektbeschreibung Die Baugruppe Langendream eG plant im Bochumer Stadtteil Langendreer die Realisierung eines genossenschaftlichen Mehrgenerationen-Wohnprojekts mit Wohnraum für rund 25 Personen. Vorgesehen ist ein Ensemble aus einem Mehrfamilienhaus sowie einer Doppelhaushälfte als Ersatzneubau für die bestehende Bebauung. Insgesamt entstehen 12 barrierefreie Wohneinheiten, von denen etwa 60 % im Rahmen der öffentlichen Wohnraumförderung gefördert werden. Darin enthalten ist eine Clusterwohnung mit fünf Einheiten für insgesamt sieben Personen geplant, die über gemeinschaftlich genutzte Küchen- und Aufenthaltsbereiche verfügt. Die Baugruppe hat sich zum Ziel gesetzt, ein Wohnprojekt mit größtmöglichem Schwerpunkt auf Ökologie und Nachhaltigkeit zu realisieren. Weiterhin soll es weitgehend als „Holzbau“ zu finanzierbaren Kosten realisiert werden. Um dieses Ziel zu erreichen, ist die genaue Konstruktionsauswahl unter Berücksichtigung der oben genannten Vorgaben den Bietenden freigestellt und in der folgenden Baubeschreibung nicht eindeutig festgelegt. Das Wohnprojekt zielt auf die KfW-Förderung (Klimafreundlicher Neubau) ab. Parallel zu der Bauweise in Holz ist ein Energiekonzept mit einem hohen Anteil an erneuerbaren Energien vorgesehen. Eine QNG-Zertifizierung wird nicht angestrebt. Darüber hinaus wird ein ganzheitliches Mobilitätskonzept verfolgt. Dieses umfasst unter anderem Car-Sharing, Angebote für Leih- und Lastenräder sowie eine gute Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr (Bus, Straßenbahn und S-Bahn). Eckdaten: Grundstücksgröße: 2.264 m²Bebaute Fläche: 621 m²PKW-Stellplätze: 7 Stpl.Fahrradstellplätze: 35 Stpl., darunter 2 LastenradstellplätzeWohnfläche gesamt: 1.029 m² inkl. 25% Terrasse/BalkonAnzahl WE: 12 WE (davon WE 1-9 in MFH, WE 10-12 in DHH)Umbauter Raum (BRI): 6.077 m³Bruttogrundfläche (BGF): 1.842 m²Anzahl Aufzüge: 1 StückAusführungsbeginn: Soweit möglich 2. Halbjahr 2026
Projektbeschreibung
Allgemeine Vorbemerkungen Leistungsumfang des Auftragnehmers GU (Fa. Ueding) Folgende Leistungen gehören zum Leistungsumfang des Auftragnehmers: Alle erforderlichen Leistungen der Kostengruppe 200, 300, 400 und 500 des ausgeschriebenen Wohngebäudes entsprechend dem Bausystem des Bieters. Der Auftragnehmer übernimmt sämtliche Leistungen, inklusive der behördlichen Beantragung, für den fachgerechten Rückbau des Bestandsgebäudes an der Stiftstraße 36a. Dazu gehört ebenfalls die statische Begleitung der Abbruchmaßnahmen ggf. in Zusammenarbeit mit dem beauftragten Planungsbüro. Auf Grundlage eines vorliegenden Schadstoffgutachtens ist bekannt, dass das Gebäude teilweise schadstoffhaltige Baustoffe enthält. Der Auftragnehmer hat sämtliche hierfür erforderlichen Schutz-, Sanierungs- und Entsorgungsmaßnahmen nach den einschlägigen Vorschriften zu planen und durchzuführen.Diese funktionale Ausschreibung verzichtet in Teilen auf genaue Qualitätsvorgaben für Bau- und Ausbaustandards. Es wird vorausgesetzt, dass die Bieter über die notwendige Erfahrung bei vergleichbaren Baumaßnahmen verfügen, um geeignete Materialien entsprechend in die Anlagen einzutragen.Der Pauschalfestpreis ist für eine schlüsselfertige, behördlich abgenommene und bezugsfertige Leistung inklusive aller notwendigen Nebenleistungen zu kalkulieren.
Allgemeine Vorbemerkungen
Allgemeine und Technische Vorschriften Allgemeine Vorschriften und Technische Vorschriften Landesbauordnung und deren Durchführungsverordnung in der zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe geltenden Fassung. Der Auftragnehmer hat vor Baubeginn eine Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 95 % der Auftragssumme von einem deutschen Kreditinstitut beizubringen. Nach Fertigstellung und Abnahme wird diese Bürgschaft gegen eine Gewährleistungsbürgschaft in Höhe von 5 % ausgetauscht. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, vom Baubeginn bis zur Fertigstellung seiner Leistung ständig einen verantwortlichen Bauleiter mit der Überwachung der Arbeiten zu betrauen; dieser darf auch während der Ausführungszeit nicht ohne zwingenden Grund bzw. Einverständnis des Auftragsgebers ausgetauscht werden. Sonstige (gesetzliche) Bestimmungen und Technische Vorschriften alle einschlägigen DIN-Vorschriften in ihrer zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe geltenden Fassung. Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) und das Heizungsgesetz in ihrer zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe geltenden Fassung. Soweit nicht anders angegeben, gelten die jeweiligen Mindestanforderungen der Regelwerke. die VOB Teil B + C in der zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe geltenden Fassungdie Festlegungen dieser funktionalen Objektbeschreibungdie Planungsunterlagen nach beigefügter Planlistedie Hochbauplanung gemäß Bauantragsstanddie Entwurfsplanung für Ingenieurpläne und Unterlagen für Heizung, Sanitärinstallation, Kanal, Lüftung, Elektroinstallation, Wärmeschutz, Schallschutz, Statik und Außenanlagendas Bodengutachten
Allgemeine und Technische Vorschriften
01 Trockenbauarbeiten
01
Trockenbauarbeiten
01.__.0010 Vorsatzschalen bis h=1,20 m Vorsatzschalen bis zu einer Höhe von 1,20 m herstellen. Unterkonstruktion als Metallständerkonstruktion. Zweilagige Beplankung mit Gipskarton-Bauplatten (GKB), d=12,5 mm. Gesamtdicke der Vorsatzschale ca. t=25 cm. Oberflächenverspachtelung in Qualitätsstufe Q2.
01.__.0010
Vorsatzschalen bis h=1,20 m
29.00
01.__.0020 Vorsatzschalen/Schachtverkleidung raumhoch Vorsatzschalen und Schachtverkleidungen raumhoch (h=2,90 m) herstellen. Unterkonstruktion als Metallständerkonstruktion. Zweilagige Beplankung mit Gipskarton-Bauplatten (GKB), d=12,5 mm. Gesamtdicke der Konstruktion ca. t=25 cm. Oberflächenverspachtelung in Qualitätsstufe Q2.
01.__.0020
Vorsatzschalen/Schachtverkleidung raumhoch
85.00
01.__.0030 Verstärkung in Vorsatzschalen Sanitär Zulage für die Lieferung und Montage von Verstärkungen in Vorsatzschalen für die Befestigung von Sanitärausstattung. Ausführung als Platte, ca. 50x50 cm, bündig in die Ständerwerksebene integriert.
01.__.0030
Verstärkung in Vorsatzschalen Sanitär
23.00
Stk
01.__.0040 HRB-Wände schließen, 2x GKB Hybrid-Rohbauwände (HRB) einseitig schließen. Beplankung zweilagig mit Gipskarton-Bauplatten (GKB), d=12,5 mm. Inklusive Einbau einer 60 mm starken Dämmung. Oberflächenverspachtelung in Qualitätsstufe Q2.
01.__.0040
HRB-Wände schließen, 2x GKB
863.00
01.__.0050 Alternativ: HRB-Wände schließen, 1x Gipsfaser Alternative Ausführung zur vorigen Position: Hybrid-Rohbauwände (HRB) einseitig schließen. Beplankung einlagig mit Gipsfaserplatte (z.B. Fermacell), d=15 mm. Inklusive Einbau einer 60 mm starken Dämmung. Oberflächenverspachtelung in Qualitätsstufe Q2.
01.__.0050
Alternativ: HRB-Wände schließen, 1x Gipsfaser
863.00
01.__.0060 HRB-Wände schließen, 2x Gipsfaserplatte Hybrid-Rohbauwände (HRB) einseitig schließen. Beplankung zweilagig mit Gipsfaserplatten (z.B. Fermacell). Inklusive Einbau einer 60 mm starken Dämmung (Rohdichte ca. 40 kg/m³). Oberflächenverspachtelung in Qualitätsstufe Q2.
01.__.0060
HRB-Wände schließen, 2x Gipsfaserplatte
436.00
01.__.0070 Trockenbauwände d=110mm, 1x GKB Trockenbauwände mit einer Gesamtdicke von d=110 mm erstellen. Beidseitige, einlagige Beplankung mit Gipskarton-Bauplatten (GKB). Inklusive Dämmung in der Wandebene. Oberflächenverspachtelung in Qualitätsstufe Q2.
01.__.0070
Trockenbauwände d=110mm, 1x GKB
75.00
01.__.0080 Zulage Feuchträume, 2x GKBI Zulageposition für Ausführung in Feuchträumen. Beplankung bestehend aus zwei Lagen imprägnierten Gipskartonplatten (GKBI). Inklusive imprägnierter Verspachtelung in Qualitätsstufe Q2. Abrechnung erfolgt auf die Fläche der feuchtraumbeanspruchten Wandseiten.
01.__.0080
Zulage Feuchträume, 2x GKBI
532.00