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Projektbeschreibung Projektbeschreibung
Der bestehende Gebäudekomplex wurde 2008 / 2009 fertiggestellt. Er wird seitdem als Bürogebäude von der Mobil Krankenkasse (MKK) als einzigem Mieter genutzt. Im Erdgeschoss befindet sich ein Kundencenter mit direktem Zugang aus dem Straßenraum. Die oberirdischen Geschosse werden im Wesentlichen für Verwaltungs- und Bürotätigkeiten genutzt. Darüber befindet sich im 1. OG ein Call-Center und ein Konferenzbereich. Im Untergeschoss ist neben Technik- und Lagerflächen eine Tiefgarage mit 21 Stellplätzen angeordnet.
Die MKK als Hauptmieter benötigt zukünftig nur noch Teile des Gebäudes. Die Mietfläche der MKK befindet sich zukünftig im 5. - 7. OG sowie in Teilbereichen des Unter- und Erdgeschosses.
Die freiwerdenden Flächen im EG bis zum 4. OG werden an den Eigentümer des Gebäudes zurückgegeben. Für eine Vermietung dieser Bereiche wird das Bürogebäude von einem Single-Tenant auf ein Multi-Tenant-Konzept umgerüstet. Die im Bestand genehmigte Unterteilung in Nutzungseinheiten mit einer Größe ≤ 400 m² bleibt dabei unverändert bestehen. Die Art der Nutzung als Büro wird ebenfalls nicht verändert.
Das neue Konzept sieht eine mögliche Unterteilung der Geschosse in bis zu drei Mieteinheiten vor. Hierzu werden jeweils zwei bzw. drei Nutzungseinheiten zu einem zusammenhängenden Mietbereich zusammengefasst. Jeder Mietbereich verfügt dabei jeweils über Zugänge zu mindestens zwei getrennten Treppenhäusern.
Die Flächen im Foyer, Innenhof sowie die Dachterrasse im 7. OG sollen zukünftig allen Mietern zur gemeinsamen Nutzung zur Verfügung stehen.
Die Mieter für die freiwerdenden Flächen im EG bis zum 4.OG stehen zum Zeitpunkt der Antragsstellung noch nicht fest. Die Leistungen für den zukünftigen Mieterausbau sind in LOS 2 erfasst.
Geplante Maßnahmen
Um eine größtmögliche Flexibilität bei der Vermietung zu erhalten, wird die Nutzungseinheit 3 (Nordspange) im 2. - 6. OG zu einem eigenständigen Mietbereich umgebaut. Nach Abschluss der Maßnahmen besteht somit die Möglichkeit einer Vermietung an bis zu 3 Einzelmieter je Geschoss. Hierfür wird in den Achsen 2-3/A-B ein neuer Sanitärkern errichtet. Darüber hinaus wird die Zugangssituation aus den Treppenräumen 1 + 2 in diese Nutzungseinheit in den Achsen 1-2/A-B und 8-9/A-B umgebaut.
Weitere Umbaumaßnahmen betreffen gestalterische Anpassungen des Eingangsfoyers sowie des Innenhofes. Im Foyer wird ein Informations- und Leitsystem installiert. Weiterhin ist im Foyer die Anordnung von Sitzgelegenheiten und einer Aktionsfläche, z. B. für ein Coffee-Bike, sowie gestalterische Ergänzungen in Form von Bepflanzungen und Wandverkleidungen vorgesehen. Die bestehende Eingangssituation in das Gebäude wird ebenfalls geändert. Die Drehtrommeltüren werden zurückgebaut und durch einen Windfang mit Rundschiebetüren ersetzt.
Im Innenhof werden zusätzliche Fahrradstellplätze errichtet. Diese arrangieren sich um drei frei gestaltete Inseln in Dreiecksform. Diese Inseln werden von einem gemeinsamen Holzdeck umfasst.
Der geplante Umbau erfolgt während des laufenden Betriebes. In einem ersten Schritt werden die Flächen im 5. - 7. OG, sowie Bereiche des UGs, von der MKK geräumt und neu ausgebaut. Nach der Fertigstellung dieses Bereiches erfolgt der Bezug des 5. - 7. OG, sowie Bereiche des UGs, durch die MKK und die übrigen Flächen im Gebäude werden geräumt, entkernt sowie für eine spätere Vermietung vorgerüstet. Parallel erfolgt die Umgestaltung des Foyers und des Innenhofes.
TERMINE
Los 1 Grundausbau UG bis 7. OG und Mieterausbau MKK UG + 5. - 7. OG
Arbeitsbeginn Bauabschnitt Los 1.1: UG + 5. - 7. OG: 04.01.2027
Gesamtfertigstellung Bauabschnitt Los 1.1: UG + 5. - 7. OG: 25.08.2027
Arbeitsbeginn Bauabschnitt Los 1.2: EG -4. OG: 15.09.2027
Gesamtfertigstellung Bauabschnitt Los1.2: EG - 4. OG: 08.03.2028
Los 2 Mieterausbau EG - 4. OG
Arbeitsbeginn Bauabschnitt Los 2: nach Abruf
Gesamtfertigstellung Bauabschnitt Los 2: nach Abruf
Los 3 Innenausbau Foyer + Umgestaltung Innenhof
Arbeitsbeginn Bauabschnitt Los 3: 15.09.2027
Gesamtfertigstellung Bauabschnitt Los 3: 08.03.2028
Hinweis: Los 3 ist nicht Bestandteil der TGA Ausschreibung. Leistungen, die das Foyer oder den Innenhof betreffen sind Bestandteil von Los1.
Hinweise zur Durchführung
Die folgenden benannten Erschwernisse sind bei der Auftragskalkulation zu berücksichtigen. Eine zusätzliche Vergütung wird nicht gewährt.
Bauabschnitte Die Umsetzung der Baumaßnahme erfolgt in Bauabschnitten:
1.BA: Teile von LOS 1 (Umbau UG, 5. - 7. OG, Dach)
2.BA: Rest von LOS 1 (Grundausbau EG-4.OG) und LOS 3 (Innenausbau Foyer + Umgestaltung Innenhof)
Die Umsetzung von LOS 2 (Mieterausbau EG - 4. OG) erfolgt nach Fortschritt der Vermietung ggf. parallel oder nachgelagert zum 2. BA.
(siehe hierzu auch Bauphasenpläne)
Erschließung der Baustelle / Materialtransporte Es werden zwei Baustelleneinrichtungsflächen im öffentlichen Straßenraum eingerichtet. Für die Anlieferung der Baustelle stehen ausschließlich diese Flächen zur Verfügung. Die vertikalen Materialtransporte sind ausschließlich über die außen liegenden Bauaufzüge in diesen BE-Flächen zu organisieren. Eine Nutzung der Aufzüge im Gebäude für Materialtransporte ist nicht zulässig.
Baustellenordnung Der Zugang zum Gebäude für Baustellenpersonal erfolgt ausschließlich über das Anliefertor bei Treppenhaus 2, bzw. über die Gerüsttürme in den beiden Baustelleneinrichtungsflächen. Für den vertikalen Personentransport steht ein Aufzug im Treppenhaus 2 zur Verfügung. Dieser wird entsprechend ausgekleidet. Des Weiteren sind alle Laufwege im Gebäude gegen Verschmutzungen und Beschädigungen zu schützen. Eine Nutzung der weiteren Zugänge zum Gebäude oder der weiteren Personenaufzüge im Gebäude ist nicht zulässig.
Die Nutzung von WC-Anlage im Gebäude durch Baustellenpersonal nicht gestattet.
Innerhalb des Gebäudes herrscht ein striktes Rauchverbot.
Das Baustellenpersonal ist entsprechend einzuweisen. Durchführung lärmintensiver Maßnahmen:
Teile des Gebäudes befinden sich während der Umbaumaßnahmen in Nutzung. Um eine Störung der Mieter weitestgehend einzuschränken sind lärmintensive Maßnahmen außerhalb der normalen Bürozeiten (09:00 h - 17:00 h) durchzuführen. Die Mieter sind eine Woche vor Beginn der lärmintensiven Maßnahmen hierüber zu informieren.
Interimsmaßnahmen Bedingt durch den laufenden Betrieb ist sicherzustellen, dass Interimsmaßnahmen zu berücksichtigen sind. Dies insbesondere in Hinblick auf sicherheitsrelevante Anlagen wie die Sicherheitsbeleuchtung, die BMA etc.
Ortsbesichtigung Nach Rücksprache mit Pinck Ingenieure ist seitens des Bieters eine Ortsbesichtigung durchzuführen. Der Termin für die Ortsbesichtigung ist in Eigenregie mit dem Auftraggeber abzustimmen. Bedingt durch den Charakter des Gebäudes bzw. die Art der Maßnahme (Austausch / Nachrüstung in einem "Bestandsgebäude") wird die Ortsbesichtigung ausdrücklich empfohlen. Bei einer nicht stattgefundenen Objektbesichtigung sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass jegliche Nachforderungen und Mehrforderungen bezogen auf den ausgeschriebenen und beauftragten Leistungsumfang aufgrund "fehlender Objektkenntnis" ausgeschlossen sind.
Projektbeschreibung
01 KG 450 IuK LOS 1 GRUNDAUSBAU
01
KG 450 IuK LOS 1 GRUNDAUSBAU
01.01 Datennetz (457)
01.01
Datennetz (457)
01.02 Datennetz - zusätzliche Anforderungen (457)
01.02
Datennetz - zusätzliche Anforderungen (457)
02 KG 450 IuK LOS 2 MIETERAUSBAU
02
KG 450 IuK LOS 2 MIETERAUSBAU
02.01 Datennetz (457)
02.01
Datennetz (457)
Technische Anlagenbeschreibung Technische Anlagenbeschreibung
Im Bestandsgebäude befinden sich sechs Automationsschwerpunkte (ASP), auf denen zentrale Anlagen aufgeschaltet sind. Diese kommunizieren untereinander über den Herstellerabhängigen C-Bus, welcher nicht mehr unterstützt wird.
Im Rahmen des Projektes ist die Errichtung einer neuen Management- und Bedieneinrichtung (MBE), sowie eines neuen GA-Netzwerks, vorgesehen.
Es werden die zentralen ASP dementsprechend erneuert. Ausgenommen sind ISP2 und ISP6, welche für die Entrauchung im Untergeschoss bzw. in der Tiefgarage zuständig sind. Diese werden über ein abgesetztes C-BUS / BACnet IP Gateway auf die MBE aufgeschaltet. Die Entrauchungsfunktionen dürfen durch den Einbau des Gateways nicht beeinträchtigt werden.
ISP-Bestand ASP Neu Verortung Bemerkung
ISP1 ASP U1-01 -1.0.38 HZG / KLT Zentrale
Zentrale HLS
ISP2 Bleibt Bestand -1.0.11 Entrauchung Untergeschoss,
Technik Sanitär
Gateway GAS-U1-03
ISP3 ASP 01-30 Technik Servicepoint Zentrale,
Servicepoint RLT-01-03
ISP4 ASP DA-04 Dach Technikzentrale Süd-West Dach Zentrale West,
RLT-DA-02
ISP5 ASP DA-05 Dach Technikzentrale Süd-Ost Dach Zentrale Ost,
RLT-DA-01
ISP6 Bleibt Bestand -1.0.11 Entrauchung Tiefgarage
Technik Gateway GAS-U1-03
Der Umfang der Funktionen wird bei unveränderten Bestandsanlagen gleich behalten. Vereinzelte, notwendige Meldungen und Messwerte werden ergänzt.
Zusätzlich zu den zentralen ASP werden Mieter-ASP für die Raumautomation der einzelnen Mietbereichen vorgesehen.
ASP Neu Verortung Bemerkung
ASP U1-10 -1.1.56 Mietbereich 1, Etage U1
Patchraum
ASP 00-10 ELT-Raum Mietbereich 1, Etage EG
ASP 00-20 ELT-Raum Mietbereich 2, Etage EG
ASP 01-10 ELT-Raum Mietbereich 1, Etage 1. OG
ASP 01-20 ELT-Raum Mietbereich 2, Etage 1. OG
ASP 02-10 ELT-Raum Mietbereich 1, Etage 2. OG
ASP 02-20 ELT-Raum Mietbereich 2, Etage 2. OG
ASP 02-30 ELT-Raum Mietbereich 3, Etage 2. OG
ASP 03-10 ELT-Raum Mietbereich 1, Etage 3. OG
ASP 03-20 ELT-Raum Mietbereich 2, Etage 3. OG
ASP 03-30 ELT-Raum Mietbereich 3, Etage 3. OG
ASP 04-10 ELT-Raum Mietbereich 1, Etage 4. OG
ASP 04-20 ELT-Raum Mietbereich 2, Etage 4. OG
ASP 04-30 ELT-Raum Mietbereich 3, Etage 4. OG
ASP 05-10 5.1.03 Mietbereich 1, Etage 5. OG
ELT-Raum
ASP 05-20 5.2.02 Mietbereich 2, Etage 5. OG
ELT-Raum
ASP 05-30 5.3.12 Mietbereich 3, Etage 5. OG
Medien + Material
ASP 06-10 6.1.03 Mietbereich 1, Etage 6. OG
ELT-Raum
ASP 06-20 6.2.02 Mietbereich 2, Etage 6. OG
ELT-Raum
ASP 06-30 6.3.12 Mietbereich 3, Etage 6. OG
Medien + Material
ASP 07-10 7.1.03 Mietbereich 1, Etage 7. OG
ELT-Raum
ASP 07-20 7.2.02 Mietbereich 2, Etage 7. OG
ELT-Raum
Das GA-System ist gemäß DIN TS 18599-11 entsprechend dem Automatisierungsgrad B aufzubauen. Dies wird mit den entsprechenden Maßnahmen erreicht, siehe Anhang 25-998 LP3 KG480 GA- Automationsgrad-NWG (DIN-TS_18599-11(2025) V01b).
Das GA-System soll offen für ein künftiges, bauseitiges Technisches Monitoring und / oder ein künftiges, bauseitiges Anlagen-Betriebsoptimierungs-Systems sein (beide in der Regel cloudbasiert). Die Anbindung erfolgt ausschließlich über gesicherte Schnittstellen.
481 Automationseinrichtungen
Die Automationsebene wird aus freiprogrammierbaren Automationseinrichtungen (AE) gemäß VDI-Richtlinie 3814 bzw. DIN EN ISO 16484 bestehen. Als Automationsbus wird BACnet IP (BACnet SC ready) vorgeschrieben.
Mehrere autark arbeitenden Automationseinrichtungen (AE) kommunizieren über einen Systembus via BACnet miteinander und bilden die Automationsebene. Eine oder mehrere Automationseinrichtungen die örtlich zusammengehören werden als Automationsschwerpunkt (ASP) bezeichnet. Es werden Automationseinrichtungen mit mindestens dem BACnet Device Profil B-BC, gemäß AMEV-Profil AS-B vorgesehen (mit BTL-Zertifizierung).
Die Regelung und die anlageninternen Steuerabläufe erfolgen selbständig dezentral in der jeweiligen Automationseinrichtungen (AE).
Die Automationsebene ist, als intelligente und autarke Verarbeitungsebene, entsprechend den an einer Örtlichkeit anfallenden Informationspunkten, in sogenannte Automationsschwerpunkte (ASP), zusammengefasst. Ein Automationsschwerpunkt besteht aus einer oder mehreren Automationseinrichtungen.
Die Größe und die Anzahl der Prozessoren, Arbeitsspeicher, Ein- und Ausgangsmodule und sonstiger Funktionselemente innerhalb der ASP wird aufgrund der Anzahl und der Art der vorgegebenen Informationspunkte systembedingt ermittelt.
Der Zugriff auf Programme etc. ist über das integrierte Display, ein externes Handbediengerät oder über einen Wartungs- und Bedienlaptop möglich. Dieser wird über einen Stecker an die ASP angeschlossen. Der Zugriff ist von hier aus über Netzwerk auf alle ASP des GA-Systems möglich.
Bediengeräte als Bedien- und Anzeigeeinrichtung (BAE) werden in der Schaltschranktür außen oder bei außenliegenden Schaltschränken innenliegend platziert.
BAEs sind intuitiv Menügeführt und verfügen über ein grafisches Display.
Die BAE ist so auszuführen, dass ein direkter Zugriff auf die AE gewährleistet ist. Auch bei Ausfall des GA-Übertragungsnetzwerkes ist ein Zugriff möglich.
Zusätzlich ist eine Lokale Vorrangbedienebene (LVB) vorzusehen. Diese befinden sich an den Ein- und Ausgabemodulen der Automationseinrichtungen auf der Montageplatte oder in der Tür des Schaltschrankes. Alarme und Störungen werden an den mit LEDs angezeigt. Die Belegung der Ein- und Ausgabebaugruppen, sowie der LVB, erfolgt möglichst kompakt und kostensparend.
Anlagen oder Geräte, die von den Automationsschwerpunkten weit entfernt sind (z. B. BSK) werden über abgesetzte Feldbusmodule auf die GA aufgeschaltet. Diese Module kommunizieren über einen Feldbus mit der jeweiligen Automationseinrichtung. Es wird die im Bestand vorhandene Feldbustopologie verwendet und erweitert. Die im Bestand vorhandenen LON-Feldbusmodule werden durch Bus-module mit offenem Protokoll (z. B. Modbus RTU) ersetzt. Die Standorte, sowie die Verkabelungen, werden auf Eignung geprüft und weiterverwendet und wenn notwendig erweitert. Der Umfang dieser Module kann dem Anlagenschema Allgemein, BSK Bus Topologie entnommen werden.
Die AE übernehmen für die nachfolgenden Gewerke in der Regel die Steuerungs-, Überwachungs- und Regelungsaufgaben:
Lüftungstechnik Heizungstechnik Kältetechnik Sanitärtechnik Elektrotechnik Fernmeldetechnik Einzelraumregelung
Der Sonnenschutz besteht aus einem autarken System und wird nur mithilfe einer Störmeldung überwacht.
Den Umfang der aufzuschaltenden und darzustellenden Datenpunkte werden den GA-Anlagenschemata und der GA-Funktionslisten entnommen.
Im Projekt wird das projektspezifische Kennzeichnungssystem verwendet.
Feldebene
Der AN übernimmt u. a. die Gewährleistung für die Einhaltung der geforderten Raumkonditionen und hat in Abstimmung mit dem AN GTA die technisch richtige Auslegung der Stellglieder eigenverantwortlich vorzunehmen. Die Ventildimensionierung, die richtige Auswahl der Materialien für Ventilkörper und ihrer Garnitur und mechanischer Schließvorgänge, wie z. B. Federrücklauf, sind dabei zu
berücksichtigen.
Stellantriebe werden in der Regel als elektrischen Antriebe ausgeführt.
Die Stellmotoren sind in ihrer Stellkraft bzw. in ihrem Drehmoment so zu bemessen, dass der Betrieb über den genannten Hub- oder Drehbereich in allen Betriebszuständen sichergestellt ist.
Die Messwerterfassung erfolgt durch elektrische Fühler (Güteklasse A gemäß VDI / VDE 3512).
Jede einzelne Brandschutzklappe (BSK) wird auf einen Automationsschwerpunkt aufgeschaltet. Das Auslösen einer BSK wird am Schaltschrank der entsprechenden Anlage als Sammelmeldung angezeigt. Eine Einzelmeldung erfolgt auf dem Bildschirm an der Leitwarte bzw. an dem BAE. Die BSK in Bestand sind mechanisch ausgeführt, dementsprechend werden nur die Endlagen der Klappen erfasst.
Es werden je Lüftungsanlage in Zuluftkanälen Kanalrauchmelder vom Gewerk GA vorgesehen.
Raumautomation (Einzelraumregelung)
Die Raumautomation in dem Bürogebäude wird vom Gewerk Gebäudeautomation (GA) umgesetzt. Es werden für jeden Heizkörper im Gebäude motorische Heizkörperventile vorgesehen. Ausgenommen hiervon sind Bereiche wie Lagerräume und Putzmittelräume, die in der Summe nicht 5% des Gesamtheizbedarfs überschreiten. Es werden pro Raum / Segment ein Raumbediengerät vorgesehen, welches mindestens einen integrierten Raumtemperaturfühler vorweist. Sollwerte werden vorgegeben und lassen sich über Bedienfelder vom Anwender manuell im Bereich +- 3K anpassen.
In Abhängigkeit vom Soll / Ist Vergleich werden motorische Heizkörper-Ventilantriebe angesteuert und somit die Raumtemperatur geregelt. In Räumen mit Umluftkühlgeräte und / oder maschineller Belüftung werden auch diese über das Raumautomationssystem angesteuert. Die Raumbediengeräte (RBG) werden über KNX je Mietbereich untereinander und mit der GA-Automationsebene verbunden. Das Raumbediengerät muss baulich kompatibel mit dem Schalterprogramm LS von FA Jung sein.
Hauptnutzflächen mit hoher Belastung und mechanischer Lüftung (z. B. Meetingräume im 7. OG) erhalten eine Luftqualitätsregelung mithilfe eines CO2 / VOC-Fühler. Es wird zusätzlich in den anderen Nutzungsflächen mit natürlicher Lüftung ein separater CO2 / VOC-Fühler für die Luftqualität Messung mit Ampelfunktion (Grün, Gelb, Rot) vorgesehen.
Es ist eine Schnittstelle zum Gewerk Elektrotechnik (ELT) vorgesehen um Sammelpräsenzmeldungen und Sammelstörmeldungen der Beleuchtung pro Raum / Segment auszuwerten und auf die Regelung anzuwenden.
Topologie
Die Raumautomation wird auf Basis von KNX realisiert. Die Heizkörperventilantriebe werden in der Basisvariante mit einem 0-10-V-Signal direkt angesteuert. Die Ansteuerung erfolgt über dezentrale KNX-Busmodule, die im Flurbereich im Boden verteilt angeordnet werden. Die Raumbediengeräte (RBG) werden ebenfalls als KNX-Teilnehmer ausgeführt.
Der KNX-Aufbau sieht mindestens zwei Linien je Mietbereich vor, wobei die Raumbediengeräte und die Busmodule auf getrennten Linien betrieben werden. Die Linien werden auf die Automationsebene des jeweiligen Mieter-ASP aufgeschaltet.
Optional kann der Einsatz von KNX-Stellantrieben direkt an den Heizkörpern vorgesehen werden. Hierbei entfallen die dezentralen KNX-Busmodule und die zugehörigen Klemmkästen. Es sind mindestens drei KNX-Linien (je Fassade) vorzusehen. Die Entscheidung erfolgt auf Grundlage eines Kostenvergleichs, in dem die Einsparungen durch die entfallenden Klemmkästen und Busmodule, sowie der Mehraufwand für die mindestens drei KNX-Linien, berücksichtigt werden. Die Variante wird im Leistungsverzeichnis als optionale Position vorgesehen.
482 Schaltschränke
Die Anzahl und die Standorte der Schaltschränke ist dem Allgemeinenteil 480 Gebäudeautomation zu entnehmen.
In den Schaltschränken befinden sich die Leistungs-, Steuerungs- und Sicherungsbaugruppen für die Schaltung der betriebstechnischen Anlagen.
Sicherheitsschaltungen für Zwangssteuerungen und -verriegelungen werden elektromechanisch ausgeführt. Schaltschränke werden als Standard Anreihschaltschränke oder Wandschaltschränken mit verwindungssteifen Stahlblechgehäuse in Schutzart IP 54 ausgeführt. Abweichend hiervon kann bei einer Kabeleinführungen von unten durch einen Sockel auf eine Einzeleinführung von Kabeln verzichtet werden.
Je Schaltschrank wird ein Leuchttaster als Sammelstörleuchte und Entriegelungstaste vorgesehen. Je Schaltschrank werden Netzphasenleuchten und eine Lampentestfunktion vorgesehen.
Bei Außenaufstellung werden wetterfeste Schaltschränke vorgesehen.
483 Automationsmanagement
Das Gebäudeautomations-Management (GA-M) besteht aus dem GA-Server mit der GA-M-Software sowie der Management- und Bedieneinrichtung (MBE). Der GA-Server befindet sich lokal im Gebäude.
Informationen über Betriebszustände der Anlagen werden von den Anlagenreglern über die Automationseinrichtungen an das GA-M übermittelt und dort dynamisch visualisiert, Soll- und Istwerte werden angezeigt. Bei Alarmen, Störungen oder Grenzwertüberschreitungen in den angeschlossenen Anlagen werden Meldungen erzeugt und ebenfalls über den Systembus an das GA-M übertragen.
Von der MBE aus werden die aufgeschalteten betriebstechnischen Anlagen überwacht. Auf der MBE werden die wichtigsten Anlagen (Heizungs-, Kälte- und RLT-Anlagen) schematisch dargestellt, Betriebszustände, Alarme, Störungen und Grenzwertüberschreitungen werden dynamisch eingeblendet. Zur Optimierung der Regelungs- und Steuerungsfunktionen kann von der MBE über die Automationseinrichtungen auf die Anlagen eingewirkt werden. Die Daten werden im GA-Server gespeichert; zur Protokollierung können ausgewählte Daten und Meldungen über Schnittstellen exportiert werden.
Der Strukturelle Aufbau der Visualisierung ist dem GA Standard Aufbau GA-M bzw. MBE anzulehnen und vor der Programmierung zur Freigabe vorzulegen.
Aufbau der GA-M
Die GA-M-Software wird auf einem GA-Server installiert, der als 19"-Einbau-PC im GA-Server- / Netzwerkschrank ausgeführt wird. Der Zugriff erfolgt über einen Client-Arbeitsplatz (Tastatur, Maus, Bildschirm, PC) im Raum -1.0.21 über das GA-Datennetzwerk. Der Arbeitsplatz erhält Zugriffsrechte für Bedienung, Visualisierung und Engineering (Erstellen von Bildern, Programmierung); die Zugriffe werden über eine rollenbasierte Benutzerverwaltung geregelt. Befindet sich der GA-Server im selben Raum wie der Arbeitsplatz, kann auf einen separaten Client-PC verzichtet werden.
Ein Fernzugriff auf das GA-M ist nicht vorgesehen, eine spätere optionale Einrichtung bleibt möglich.
Energiemanagementsystem
Es ist nach ESG-Bericht ein externes, automatisiertes Energiemanagementsystem (EMS) und Monitoringsystem vorzusehen. Um Schnittstellenverluste zu vermeiden, sollte das System vom selben Anbieter wie das GA-M System sein. Das System selbst ist nicht Planungsbestandteil. Das Energiemanagementsystem (EMS) ist bauseits zu beauftragen. Die Schnittstellen zum EMS sind von der TGA-Planung vorgesehen.
484 Kabel, Leitungen und Verlegesysteme
Verkabelung
Die gesamte Verkabelung für die Gebäudeautomation wird vom Gewerk Gebäudeautomation ausgeführt. Hierzu zählen auch die Herstellung von Kabeltrassen und Kabelwege, soweit nicht die Trassen des Gewerkes Elektrotechnik nach erfolgter Koordination mit genutzt werden können. Das beidseitige Einführen und Auflegen der Kabel in den Schaltschränken, Verteilungen, Feldgeräten usw. gehört grundsätzlich zum Leistungsumfang der Gebäudeautomation.
Eine Ausnahme bildet dabei das Versorgungskabel zu den Schaltschränken. Dieses Energiekabel wird vom Gewerk Elektrotechnik geliefert, verlegt und in die Schaltschränke eingeführt und aufgelegt.
Es werden halogenierte Kabel bei Neuverkabelungen verwendet.
Bestehende Kabel sind, soweit möglich, weiterzuverwenden und auf ihre Funktionsfähigkeit zu prüfen. Außenliegenden Kabel sind vollständig zu erneuern.
Elektro-Installationssysteme
Grundsätzlich werden die Elektroinstallationen durch das Gewerk GA selbstständig ausgeführt. Die Elektro-Installationssysteme werden nach den zurzeit gültigen VDE-Vorschriften ausgeführt. Die Verlegung der Leitungen und Kabel erfolgt auf Schellen, mit Sammelhaltern, in Kunststoffkanäle, Kabelrinnen, PVC- und Stahlpanzerrohren. Eine ausreichende Befestigung der Schutzrohre ist gewährleistet. In den Zentralen werden die Leitungen möglichst zu Leitungstrassen zusammengefasst. Das erforderliche Kleinmaterial, wie Verbindungsklemmen, Isolier- und Befestigungsmaterial, Kabelbezeichnungsschilder usw. sowie Anschlussarbeiten sind enthalten. Stark- und Schwachstromleitungen werden auf gemeinsamen Trassen mit Trennsteg getrennt voneinander verlegt.
Die Leitungen zu den freistehenden Heizkörpern werden aus dem Boden auf kurzem Weg zum Stellantrieb geführt. Dabei werden flexible Kabelrohre bzw. Schutzschläuche verwendet, die ausreichend temperaturbeständig sind und mit Abstand zu den heizungsführenden Teilen befestigt werden.
485 Datenübertragungsnetz
Für die Gebäudeautomation ist ein eigenständiges, vom IT-Netz getrenntes Kommunikationsnetz aufzubauen. Das Netzwerk ist IP-basiert und wird als Lichtwellenleiternetz (LWL) ausgeführt.
Alle aktiven und passiven Netzwerkkomponenten werden vollständig durch das Gewerk GA geliefert, montiert, konfiguriert und betriebsbereit übergeben.
Je ASP ist folgendes vorzusehen:
LWL-Spleißbox Ethernet-Switch (gemanaged) mit LWL-Ports (Single Mode) Gateway für feldbusbasierte Systeme (z. B. BACnet MS / TP, Modbus RTU, KNX)
Im Betreiberraum des FM mit Management- und Bedieneinrichtung (MBE) ist vorzusehen:
zentraler GA-Netzwerkschrank LWL-Spleißbox Core-Switch für das GA-Netz
Für den zentralen Netzwerkschrank und den GA-Server wird eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) für ein geordnetes Herunterfahren des Servers vorgesehen. Die Netzwerkstruktur ist sternförmig aufgebaut, damit bei einem Ausfall oder Umbau eines einzelnen ASP das übrige Netzwerk in Betrieb bleibt. Das LWL-Netz wird mit Singlemode-Fasern (OS2) und mindestens vier Fasern je Strecke ausgeführt.
Die Topologie ist entsprechend dem nachfolgenden Schema aufzubauen:
Cyber Security
Das GA-Netzwerk ist als eigenständiges Netzwerk vom allgemeinen IT-Netzwerk des Gebäudes getrennt zu betreiben. Die Trennung ist durch eine geeignete, technische und organisatorische Netzwerkkonzeption sicherzustellen.
Für das GA-Netzwerk sind insbesondere folgende Maßnahmen vorzusehen:
Einsatz gemanagter Netzwerkkomponenten sowie Beschränkung der Kommunikation auf die für den bestimmungsgemäßen Betrieb erforderlichen Verbindungen und Dienste. Absicherung von Übergängen zu externen bzw. übergeordneten Netzen durch geeignete Firewall- bzw. Security-Komponenten. Ein unkontrollierter direkter Zugriff aus dem Internet ist nicht zulässig. Fernzugriffe sind ausschließlich über abgesicherte und authentifizierte Zugänge, beispielsweise mittels VPN, zulässig. Für administrative Zugriffe sind geeignete Benutzer- und Berechtigungskonzepte vorzusehen. Die eingesetzten Gebäudeautomationsgeräte müssen über ihren vorgesehenen Produktlebenszyklus die Möglichkeit für sicherheitsrelevante Firmware- und Softwareupdates sowie Patches bieten. Sicherheitsrelevante Updates sind im Rahmen der Wartung regelmäßig zu prüfen. Die Netzwerkstruktur, IP-Adressierung, Kommunikationsbeziehungen und relevanten Zugänge sind zu dokumentieren. Erforderliche GA-Konfigurationen und Daten sind regelmäßig zu sichern.
Für die Kommunikation innerhalb der Gebäudeautomation sind grundsätzlich standardisierte und interoperable Kommunikationsprotokolle einzusetzen. Die eingesetzten Hersteller und Produkte müssen geeignete Maßnahmen zur Cyber Security über den Produktlebenszyklus berücksichtigen und die jeweils geltenden gesetzlichen und regulatorischen Anforderungen, insbesondere die Anforderungen des Cyber Resilience Act (CRA), erfüllen bzw. deren Einhaltung zum Zeitpunkt der jeweiligen Inverkehrbringung sicherstellen.
Für alle eingesetzten Bussysteme und Kommunikationsprotokolle sind die jeweils relevanten Normen, Richtlinien und technischen Regeln in ihrer zum Zeitpunkt der Ausführung gültigen Fassung zu berücksichtigen.
Vorbereitung auf BACnet / SC
Die Netzwerkinfrastruktur ist so zu errichten, dass eine spätere Umstellung bzw. Erweiterung der BACnet-Kommunikation auf BACnet Secure Connect (BACnet / SC) ohne grundlegende Änderungen an der physischen Netzwerkinfrastruktur möglich ist.
Die eingesetzten BACnet / IP-Komponenten sind als BACnet / SC ready auszuführen.
489 Sonstiges GA
In den Kosten sind allgemeine Ingenieurleistungen, wie z. B. das Erstellen von Montageplänen, eine gesonderte Koordinationspflicht zwischen den Gewerken Heizungs-, Kälte-, Raumluft- und Elektrotechnik, Inbetriebnahmen eine 1:1 Test und die Einweisung, enthalten. Schulungen werden vorgesehen.
Als besondere Leistung ist zusätzlich eine Bestandsaufnahme mit Anwendung des neuen Benutzeradressschlüssels auf alle Anlagen und Betriebsmittel, sowie erstellen vollständiger Grundrisse (Bestand und Neubau), enthalten.
Technische Anlagenbeschreibung
Leistungsabgrenzung mit dem Gewerk Gebäudeautomation Leistungsabgrenzung mit dem Gewerk Gebäudeautomation
Diese Leistungsabgrenzung gilt nur, wenn in den einzelnen LV-Positionen nichts anderes beschrieben ist.
1. Heizungs-, Kälte-, Raumluft- und Sanitärtechnik
Leistung des Gewerks Heizungs-, Kälte-, Raumluft- bzw. Sanitärtechnik:
Liefern und Montage von Rohrhülsen und Schweißmuffen für Tauchtemperaturfühler und sonstige Einbauteile. Montage der Tauchhülsen für die Tauchtemperaturfühler. Montage der Regelventile. Montage der Wärmemengen- und Wasserzählerunterteile. Liefern und Montage der Frequenzumrichter inkl. Bedienteil. Bereitstellen bzw. Herstellen benötigter Kabeleinführungen in Geräten und Anlagen. Systembedingt notwendige vorkonvektionierte flexible Verbindungsleitungen zwischen Anlagen und Geräten liefern (z. B. Bus- bzw. Datenleitungen). Angaben an das Gewerk Gebäudeautomation über alle gelieferten Bauteile mit elektr. Anschluss (wie z. B. Brenner, Gasregelstrecken, Wassermangelsicherung, Druckwächter, Strömungswächter, Sicherheitstemperaturbegrenzer, Schaltfelder, Regelgeräte, Bedienteile, Wärmespeicher, Pumpen, Ausdehnungsgefäße usw.). Eine Gerätebeschreibung (Fabrikat, Typ, Aufbau-, Funktion- und Schaltpläne, Kabelvelegepläne, Kabeltypenempfehlungen). Ein Klemmenplan bzw. eine Klemmenübersicht mit den entsprechenden Übergabeklemmen und den benötigten Anschlusskabeln. Zusammenstellung der Leistungsdaten zu den elektrischen Antrieben (Leistung, Netzform, Stufenzahl, usw.). Ggf. ein Lageplan (1:50) aus dem ersichtlich ist, wo sich das Gerät, die Anlage bzw. der Schaltschrank befindet. Inbetriebnahmen zusammen mit dem Gewerk Gebäudeautomation. Koordination mit dem Gewerk Gebäudeautomation.
Leistung des Gewerkes Gebäudeautomation (GA):
Die Tauchhülsen für die Tauchtemperaturfühler liefern und dem Gewerk übergeben (vorher Angaben zur Ausführung (Abmessungen und Platzierung). Regelventile liefern und dem Gewerk übergeben (vorher Angaben zur Ausführung (Abmessungen und Platzierung), (nur wenn im LV GA enthalten). Liefern und Montage der Ventilantriebe (ggf. werkseitig). Wärmemengen- und Wasserzählerunterteile liefern und dem Gewerk übergeben (vorher Angaben zur Ausführung (Abmessungen und Platzierung) (nur wenn im LV GA enthalten)). Liefern und Montage der Zählwerke für die Wärmemengen- und Wasserzählerunterteile (nur wenn im LV GA enthalten). Das Gewerk GA verkabelt, führt ein und klemmt beidseitig alle am Schaltschrank GA angeschlossenen Anlagen und Geräte an (einschl. Verschraubung und erforderlicher Eindichtung). Die ausführende Firma für das Gewerk GA verlegt nach den Kabellisten und Vorgaben die Anlagen- und Geräteinternen- Kabel für alle HKLS- Gewerke. Inbetriebnahme der Frequenzumrichter. Inbetriebnahmen zusammen mit den Gewerken. Koordination mit den Gewerken.
2. Elektro- und Fernmeldetechnik
Leistung des Gewerkes Elektro- und Fernmeldetechnik:
Die Auftragnehmer (Elektro- und Fernmeldetechnik) liefern Listen und Pläne mit elektrischen Anschlusswerten sämtlicher von der Firma gelieferten und eingebauten elektrischen Verbrauchern mit Anschluss an die GA an die Ausführungsfirma Gewerk GA. Die Gewerke Elektro- und Fernmeldetechnik berücksichtigen ggf. vom Gewerk GA angegebene Platzreserven für GA-Leitungen auf den Kabelbahnen des Gewerkes Elektro- und Fernmeldetechnik. Das Gewerk Elektro liefert die Einspeiseleitungen und Abgänge (AV/SV) für die GA- Schaltschränke an das Gewerk GA und führt sie in den GA- Schaltschrank ein und klemmt an. Beistellung der Datennetz- Anschlüsse für die Systembusanbindung der DDC/GLT an das Managementnetzwerksystem. Bei jedem ISP und beim GLT-Bedienplatz
Leistung des Gewerkes Gebäudeautomation:
Der Auftragnehmer GA erstellt gewerkeübergreifend Planlisten für alle anzuschließenden elektrischen Verbraucher einschl. Kabellisten und Standortplänen. Koordination der Kabelwege und Verlegesysteme und Angabe der ggf. benötigten Platzreserven an das Gewerk Elektrotechnik und Fernmeldetechnik. Der Auftragnehmer GA gibt Angaben über die benötigte Einspeisung der Schaltschränke an das Gewerk Elektrotechnik (Leistung / Querschnitt / Kabeltyp / Vorsicherung). Die Einregulierung, Abnahme und Leistungstests der gesamten vom Auftragnehmer erstellten Anlage hat in Zusammenarbeit und Anwesenheit der ausführenden TGA Firma zu erfolgen. Auf die Anwesenheit wird solange bestanden, bis sämtliche Leistungen überprüft und nachweislich alle Fehler behoben worden sind.
Leistungsabgrenzung mit dem Gewerk Gebäudeautomation
03 LOS 1 GRUNDAUSBAU
03
LOS 1 GRUNDAUSBAU
03.01 KGR 485 Datenübertragungsnetze
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KGR 485 Datenübertragungsnetze