Mittelspannungsanlagen
Bau Campus CISPA St. Ingbert
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Projektbeschreibung Pro­jekt­be­schrei­bung Auf dem ehe­ma­li­gen Neu­mann Are­al in St. Ingbert soll für CISPA – Helmholtz-Zentrum für In­for­ma­ti­ons­si­cher­heit gGmbH eine universitätsnahe For­schungs­ein­rich­tung mit 900 Ar­beitsplät­zen ent­ste­hen. Das Grund­stück wird von den Stra­ßen Am Gü­ter­bahn­hof, Lautzentalstraße und Zur Schnapphahner Dell um­schlos­sen. Das Grund­stück wird durch die Ei­sen­bahn­un­ter­füh­rung von der Saar­brücker Stra­ße aus er­schlos­sen. Die Be­bau­ung un­ter­glie­dert sich in vier Bau­tei­le. Um die Ge­bäu­de her­um ent­steht ein of­fe­ner Cam­pus mit ei­nem ho­hen Grünflächenanteil. Das Bau­vor­ha­ben, ohne Re­chen­zen­trum, er­hält eine Zer­ti­fi­zie­rung nach BNB sil­ber. Als ener­ge­ti­scher Stan­dard wird KfW 40 nach GEG-Berechnung er­reicht. Bau­teil A – Ringgebäude Das Ringgebäude ist 7-­ge­schos­sig (2 Un­ter­ge­schos­se, Erd­ge­schoss und 4 Ober­ge­schos­se) und stellt das Haupt­ge­bäu­de des For­schungs­cam­pus dar. Durch die Hang­la­ge des Grund­stückes kann der Zu­gang von au­ßen in ver­schie­de­nen Eta­gen er­fol­gen. Der Haupt­zu­gang zu dem For­schungs­cam­pus er­folgt durch das groß­zü­gi­ge Por­tal über den In­nen­hof des Rin­ges im Erd­ge­schoss. Der Zu­gang vom Park­haus er­folgt in Ebe­ne UG 2. In die­sem Be­reich er­folgt auch die An­lie­fe­rung der Ca­fe­te­ria. Die Wa­ren­an­lie­fe­rung er­folgt im UG 1 über eine Ram­pe im Be­reich des Werk­statt­ge­bäu­des. Die Ge­schos­se EG (lin­ker Flü­gel) und 1. OG bis 4. OG er­hal­ten Bü­ro­flä­chen für die Wis­sen­schaft­ler. Die Bü­ros sind an der In­nen- und Au­ßen­sei­te des Rin­ges an­ge­ord­net. In der Mit­tel­zo­ne be­fin­den sich die Erschließungskerne, Besprechungs-, So­zial- und Ne­ben­räu­me. Im lin­ken Flü­gel des UG1 be­fin­den sich La­ger und Werkstattflächen. Das UG 2 ent­hält Technikflächen. Das Ge­bäu­de wird als Stahl­be­ton­kon­struk­ti­on mit vor­ge­häng­ter ge­kan­te­ter Me­tall­fassa­de aus­ge­führ­t. Die Fassa­de wird trotz kreis­för­mi­ger Gebäudegeometrie seg­men­tiert aus­ge­führ­t. Die Groß­ge­rä­te der Tech­nik wer­den Groß­teils auf dem Dach an­ge­ord­net. Eine Einhausung der Gerä­te er­folgt nicht. Bau­teil B – Werk­statt­ge­bäu­de Das Werk­statt­ge­bäu­de ist 4-­ge­schos­sig (UG 1, EG und 2 Ober­ge­schos­se) und ent­hält eine Ver­suchs­hal­le mit Hal­len­kran (Trag­kraft 5 to). Die lich­te Höhe der Hal­le un­ter­halb des Kra­nes be­trägt ca. 5m. Im 2. Ober­ge­schoss sind der Si­cher­heits­be­reich mit Büro und Be­spre­chungs­räu­men un­ter­ge­bracht. Im teilunterkellerten Un­ter­ge­schoss wer­den Technikflächen und Mitarbeiterumkleiden an­ge­ord­net. Im EG sind au­ßer der Ver­suchs­hal­le noch ver­schie­de­ne Werk­stät­ten und Ne­ben­flä­chen an­ge­ord­net. Eben­so sind hier Per­so­nal­räu­me und La­ger­flä­chen vor­ge­se­hen. Das 2. OG um­fasst den Si­cher­heits­be­reich mit Büro und Be­spre­chungs­räu­men und den da­zu­ge­hö­ri­gen Ne­ben­räu­men. Das Ge­bäu­de wird als Stahl­be­ton­kon­struk­ti­on mit vor­ge­häng­ter Me­tall­fassa­de aus­ge­führ­t. Bau­teil C – HUB Das Bau­teil C – HUB ist drei­ge­schos­sig (UG1, EG und 1. OG) und stellt die hangseitige Ver­bin­dungs­span­ge zwi­schen Bau­teil A und Bau­teil B dar. Im Zen­trum ist der zen­tra­le Empfangs­be­reich für die For­schungs­ein­rich­tung, teil­wei­se zwei­ge­schos­sig, aus­ge­bil­det. An die­sen an­ge­glie­dert sind im EG zwei groß­zü­gi­ge Showrooms, die Ca­fe­te­ria, das Cysec Lab und der Hör­saal. Im Über­gangs­be­reich zu Bau­teil B sind Bü­ro­flä­chen an­ge­ord­net. Über eine im Ein­gangs­be­reich In­te­grier­te skulpturale Stahltreppenkonstruktion mit Natursteinbelag wird das 1. OG di­rekt an­ge­bun­den. Dort be­fin­den sich meh­re­re Be­spre­chungs­räu­me und im Über­gangs­be­reich zu Bau­teil B wei­te­re Bü­ro­flä­chen. Im UG 1 sind die bei­den Re­chen­zen­tren so­wie Technikräume an­ge­ord­net. Das Ge­bäu­de wird als Stahl­be­ton­kon­struk­ti­on mit vor­ge­häng­te Me­tall­fassa­de und groß­zü­gi­ger Ver­gla­sung im Ein­gangs­be­reich aus­ge­führ­t. Bau­teil D – Park­haus Das Park­haus wird als frei­ste­hen­des Systemparkhaus er­rich­tet. Die Zu­fahrt er­folgt di­rekt hin­ter der Ei­sen­bahn­un­ter­füh­rung von der Stra­ße Am Gü­ter­bahn­hof. Im Park­haus wer­den im Erd­ge­schoss 178 Fahr­rad­stell­plät­ze an­ge­ord­net. Wei­ter­hin ent­ste­hen 215 PKW-Stell­plät­ze auf 10 Ebe­nen. Das Park­haus er­hält eine be­grün­te Fassa­de.
Projektbeschreibung
Allgemeine Vorbemerkungen zur Leistungsbeschreibung All­ge­mei­ne  Vor­be­mer­kun­gen zur Leis­tungs­be­schrei­bung 1. ALLGEMEINES 1.1 Ab­kür­zun­gen AN = Auf­trag­neh­mer, Nachunternehmer/Su­bun­ter­neh­mer, Bie­ter AG = Auf­trag­ge­ber, Ge­ne­ral­un­ter­neh­mer 1.2 Grund­la­gen Die­se AVL gel­ten als be­son­de­re Ver­trags­be­din­gung, er­gän­zend zu den AGB des Auf­trag­ge­bers und der VOB. Soll­ten ein­zel­ne Be­stim­mun­gen der Leis­tungs­be­schrei­bung un­wirk­sam wer­den, blei­ben die üb­ri­gen ver­bind­lich. 2. KALKULATIONSHINWEISE 2.1 All­ge­mei­nes Die Druck­kos­ten so­wie sons­ti­ge Kos­ten der Er­stel­lung des An­ge­bo­tes sind Sa­che des Bie­ters und wer­den nicht ver­gü­tet. Das An­ge­bot ist vor­ran­gig im Da­ten­aus­tausch-For­mat GAEB 2000 p.84 oder GAEB 90 d.84 bei dem AG ein­zu­rei­chen. Al­ter­na­tiv dazu ist das An­ge­bot im PDF-For­mat oder in Pa­pier­form ein­zu­rei­chen. Zur Wah­rung ei­ner ein­heit­li­chen Verdingungsunterlage darf der Text des Leis­tungs­ver­zeich­nis­ses nicht ver­än­dert wer­den. Bei will­kür­li­chen Än­de­run­gen der Tex­te des Leis­tungs­ver­zeich­nis­ses be­hält sich die aus­schrei­ben­de Stel­le aus­drück­lich vor, der­ar­ti­ge An­ge­bo­te aus­zu­son­dern und vom  Zu­schlag aus­zu­schlie­ßen. Die Bie­ter kön­nen aber nach an­de­ren Aus­füh­rungs­ar­ten oder Stof­fen su­chen, wo­bei die Ge­stal­tungs­ab­sicht so­wie die tech­ni­sche Qua­li­tät der vor­lie­gen­den Pla­nung nicht ver­än­dert wer­den dar­f. Dies ist in ei­ner als Ne­ben­an­ge­bot ge­kenn­zeich­ne­ten, ge­son­der­ten An­la­ge zu tun. Der AN hat sich vor Ab­ga­be des An­ge­bo­tes durch Be­sich­ti­gung des Bau­ge­län­des Klar­heit über die Ört­lich­kei­ten zu ver­schaf­fen. Die Ent­schei­dung zur An­wen­dung der ein­zel­nen Po­si­tio­nen aus der Leis­tungs­be­schrei­bung trifft die ört­li­che Bau­lei­tung des AG, d.h., es be­steht kein An­spruch auf die An­wen­dung der be­schrie­be­nen Po­si­tio­nen und Teil­leis­tun­gen. Die im Leis­tungs­ver­zeich­nis aus­ge­wie­se­nen Mas­sen ba­sie­ren auf ei­ner gro­ben Schät­zung.  Ab­wei­chun­gen von den ge­nann­ten Mas­sen sind zu er­war­ten und be­rech­ti­gen nicht zu Preis­än­de­run­gen, auch für den Fall, dass ein­zel­ne Po­si­tio­nen gänz­lich ent­fal­len. Sämt­li­che Prei­se gel­ten Ab­schnitts- und bauteilübergreifend. Der AG hat einen internetbasierten Pro­jek­traum ein­ge­rich­tet. Die­ser dient der Do­ku­men­ta­ti­on und dem Aus­tausch von Do­ku­men­ten und Planunterlagen. Der AG stellt dem AN die not­wen­di­gen Zu­gän­ge zum Pro­jek­traum zur Ver­fü­gung. Alle zur Aus­füh­rung durch den AG er­stell­ten Planunterlagen sind bzw. wer­den im Pro­jek­traum ab­ge­legt und sind dort ei­gen­ver­ant­wort­lich durch den AN zu ent­neh­men. Die Ver­viel­fäl­ti­gung in Pa­pier­form und die Kos­ten­über­nah­me da­für lie­gen im Verant­wor­tungs­be­reich des AN. Der Auf­trag­neh­mer muss die ihm über­ge­be­nen Aus­füh­rungs­un­ter­la­gen un­ver­züg­lich nach Ein­stel­lung in den Pro­jek­traum auf Voll­stän­dig­keit und Rich­tig­keit prü­fen. Die Pla­nungs­un­ter­la­gen stel­len die for­mal-­ge­stal­te­ri­schen An­for­de­run­gen an die Kon­struk­ti­on und die tech­ni­schen An­la­gen dar. Auch wenn die Un­ter­la­gen vom Auf­trag­ge­ber ge­stellt wer­den, trägt der AN die Verant­wor­tung für die fach­ge­rech­te Aus­füh­rung. Sämt­li­che vom AN er­stel­len Un­ter­la­gen, Mon­ta­ge­plä­ne usw., sind vom AN in den Pro­jek­traum ein­zu­stel­len. Nach Frei­ga­be stellt der AN den ak­tu­ells­ten Stand ggfs. Kor­ri­giert dem AG noch­mals zu Ver­fü­gung. Zur Qua­li­täts­si­che­rung der Gesamtbaumaßnahme und zu de­ren Do­ku­men­ta­ti­on hat der AG ein on­li­ne Ba­sier­tes Tool, Docma MM, zur Män­gel­be­sei­ti­gung und Do­ku­men­ta­ti­on ein­ge­rich­tet. Der AN wird für die Ihm an­ge­kün­dig­ten Män­gel die Do­ku­men­ta­ti­on über das ein­ge­rich­te­te Tool ei­gen­stän­dig vor­neh­men. 2.2 Voll­stän­dig­keit der an­ge­bo­te­nen Leis­tung Der AN muss als Fach­fir­ma bei der Kal­ku­la­ti­on die Be­schrei­bung der ver­lang­ten Leis­tung auf Ihre fach­li­che Rich­tig­keit, Voll­stän­dig­keit und Ein­deu­tig­keit über­prü­fen. Falls er­for­der­lich, muss er auf ei­nem Bei­blatt sei­ne Be­rich­ti­gun­gen, Er­läu­te­run­gen oder Er­gän­zun­gen ein­rei­chen. 2.3 Medienversorgung auf der Bau­stel­le Der AG stellt die Ab­was­ser-, Was­ser- und Strom­ver­sor­gung ab ei­nem zen­tra­len Über­ga­be­punkt zur Ver­fü­gung und sorgt für die er­for­der­li­chen WC-Ein­rich­tun­gen, Be­leuch­tun­gen der Ver­kehrs­we­ge. 2.4 Angebotsinhalte Grund­sätz­lich müs­sen die an­ge­bo­te­nen Prei­se der ein­zel­nen Po­si­tio­nen und Ti­tel, die fer­ti­ge Ver­trags­leis­tung ein­schließ­lich al­ler er­for­der­li­chen Vor-, Ne­ben- und Nachleistungen bein­hal­ten. Die Lie­fe­rung der be­nö­tig­ten Stof­fe so­wie Ma­te­ria­li­en, Antransport- und Ab­trans­port so­wie ho­ri­zon­ta­len und ver­ti­ka­len Trans­por­te auf der Bau­stel­le bis zu Ver­wen­dungs­stel­le ist eben­falls ein­zu­kal­ku­lie­ren. Wei­ter­hin sind die er­for­der­li­chen He­be­zeu­ge, Gerüs­te und Werk­zeug­kos­ten ein­zu­kal­ku­lie­ren. Auch wenn Leis­tun­gen nicht aus­drück­lich oder be­son­ders im Ein­zel­nen nicht er­wähnt wer­den, je­doch zur sach- und fach­ge­rech­ten Her­stel­lung der voll­stän­di­gen Leis­tung er­for­der­lich sind, um die in den AVL, TVL, bzw. all­g. Bau­be­schrei­bung an­ge­führ­ten An­ga­ben und An­for­de­run­gen zu er­fül­len, sind die­se im An­ge­bot ein­zu­kal­ku­lie­ren.. In die An­ge­bots­prei­se sind dar­über hin­aus fol­gen­de Leis­tun­gen ein­zu­rech­nen, so­weit nicht in se­pa­ra­ten Po­si­tio­nen aus­ge­schrie­ben und für die Leis­tungs­er­brin­gung des AN er­for­der­lich sind: Alle er­for­der­li­chen bau- und si­cher­heits­tech­ni­schen Prü­fun­gen, Zu­las­sun­gen, Ge­neh­mi­gun­gen, Nach­wei­se und Ab­nah­men die vom AN ei­gen­ver­ant­wort­lich ver­an­lasst wer­den müs­sen, so­wie de­ren Durch­füh­rung. Ein­hal­ten der Ord­nung auf der Bau­stel­le und den Zu­fahrts­we­gen; hier­zu ge­hört auch die um­ge­hen­de Be­sei­ti­gung von Ve­run­rei­ni­gun­gen. Bau­lei­tung: Die An­we­sen­heit ei­nes deutsch­spra­chi­gen bauführenden In­ge­nieurs,  Meis­ters, Obermonteurs oder Vor­ar­bei­ters, der alle Ar­bei­ten über­wacht und bei Baubesprechungen den AN ver­ant­wort­lich ver­tritt und als LBO-Fachbauleiter be­stellt wird. Bauschuttentsorgung: Die voll­stän­di­ge Ent­sor­gung des en­ste­hen­den Bau­schutts samt al­ler da­für er­for­der­li­chen Auf­wen­dun­gen, Gerä­te, Werk­zeu­ge- und Entsorgungsgebühren in­kl. freie Rück­sen­dung not­wen­di­ger Ver­pa­ckung usw., Um­la­ge­rung: Die Um­la­ge­rung von Bau­stof­fen, Bau­ge­rä­ten bei  Er­for­der­nis sind zu be­rück­sich­ti­gen. Bei zeit­lich ab­schnitts­wei­ser Durch­füh­rung der Leis­tung, ins­be­son­de­re auch bei Leis­tun­gen ge­rin­gen Um­fangs, ent­spre­chend den ört­li­chen Ge­ge­ben­hei­ten oder an­de­ren sich er­ge­ben­den Not­wen­dig­kei­ten, kann vom AN aus Un­ter­bre­chung usw. kein An­spruch auf zu­sätz­li­che Ver­gü­tung ab­ge­lei­tet wer­den. Die Abrech­nung der zeit­lich ver­setz­ten Leis­tun­gen er­folgt ge­mäß der LV-Position ohne Zu­schlag. Die An­ge­bots­prei­se sind grund­sätz­lich Fest­prei­se über die an­ge­ge­be­ne Ver­trags­lauf­zeit. 2.5  Fa­bri­ka­te In der Re­gel gel­ten die im Leis­tungs­ver­zeich­nis an­ge­ge­be­nen Fa­bri­ka­te als Leitfabrikate zur De­fi­ni­ti­on der ge­for­der­ten op­ti­schen und qua­li­ta­ti­ven Ei­gen­schaf­ten. So­weit im LV die Mög­lich­keit be­steht, ein gleich­wer­ti­ges Fa­bri­kat an­zu­bie­ten sind vom Bie­ter die an­ge­bo­te­ne Fa­bri­ka­te aus­zu­fül­len bzw. zu er­gän­zen. Der Nach­weis der Gleich­wer­tig­keit der an­ge­bo­te­nen Fa­bri­ka­te ob­liegt dem AN. Al­ter­na­ti­ven kön­nen nur an­er­kannt wer­den, so­fern die­se for­mal und fachtechnisch mit dem In­halt der Leis­tungs­be­schrei­bung gleich­wer­tig sind und kei­ne zu­sätz­li­chen Kos­ten für den AG nach sich zie­hen. Ge­lingt der Gleichwertigkeitsnachweis dem AN nicht, gel­ten die vom Bie­ter ein­ge­setz­ten Ein­heits­prei­se für die vom Auf­trag­ge­ber ge­for­der­ten Fa­bri­ka­te und Ty­pen. So­fern der AN Be­den­ken ge­gen die vor­ge­se­he­ne und be­schrie­be­ne Art der Aus­füh­rung oder ge­gen zu Ver­wen­den­de Ma­te­ria­li­en, Kon­struk­tio­nen usw. hat, ist er ver­pflich­tet die­se mit sei­ner Be­grün­dung und ggf. Al­ter­na­tiv­vor­schlä­gen mit ent­spre­chen­den Kostenangaben bei An­ge­bots­ab­ga­be schrift­lich mit­zu­tei­len oder Den Angebotsunterlagen als ge­son­der­tes Schrift­stück bei­zu­fü­gen. 3. AUSFÜHRUNGSHINWEISE 3.1 Abrechnungshinweise Eine Abrech­nung kann aus­schließ­lich auf der Grund­la­ge der vom AN ge­fer­tig­ten und von der Bau­lei­tung ab­ge­zeich­ne­ten Aufmaße er­fol­gen. Die­se sind stets so recht­zei­tig dem AG zur Ge­neh­mi­gung vor­zu­le­gen, dass die vor­ge­se­he­ne Abrech­nung un­ge­hin­dert er­fol­gen kann. Abrech­nun­gen ohne nach­voll­zieh­ba­re und un­ter­schrie­be­ne Aufmaße wer­den zu­rück­ge­wie­sen. 3.2 Tagelohnarbeiten An die­ser Stel­le wird auf die VOB §15 Nr. 3 ver­wie­sen. Die Taglohnzettel sind un­mit­tel­bar spä­tes­tens am  dar­auf­fol­gen­den Tag bei der Bau­lei­tung ein­zu­rei­chen. Bei ver­spä­tet ein­ge­reich­ten Taglohnzettel fin­det die VOB §15 Nr. 5 An­wen­dung. Die Taglohnzettel müs­sen de­tail­lier­ten An­ga­ben über die Leis­tun­gen und die Lage im Ge­bäu­de ent­hal­ten. Sie müs­sen voll­stän­dig und prüf­bar sein, wo­bei alle Lohn- und Materialanteile er­kenn­bar aus­ge­wie­sen sein müs­sen. Soll­te die Prüf­bar­keit nicht ge­ge­ben sein, be­hält sich der AG das Recht vor,  die Taglohnzettel zu­rück­zu­wei­sen. Bei Ver­gü­tung von Leis­tun­gen, die von der Bau­lei­tung des AG auf Nach­weis in Auf­trag ge­ge­ben wer­den, wer­den  Auf­wen­dun­gen gem. § 15 Nr.1, Abs. 2 VOB/B nicht ge­son­dert ver­gü­tet. Es wird die tat­säch­li­che Ar­beits­zeit auf der Bau­stel­le ohne An- und Ab­fahr­ten ver­gü­tet. Die aus­ge­wie­se­nen Stun­den­sät­ze gel­ten grund­sätz­lich für alle Ge­wer­ke die­ses Leis­tungs­ver­zeich­nis­ses. Bei der Abrech­nung gel­ten die ver­ein­bar­ten Auftragskonditionen (wie z.B.: Nach­lass, Skon­to, usw.).
Allgemeine Vorbemerkungen zur Leistungsbeschreibung
ZVL 570401 Elektroanlagen Zusätzliche Vor­be­mer­kun­gen zur Leis­tungs­be­schrei­bung für Elek­tro­an­la­gen 1     Gel­tungs­be­reich und Ausführungsgrundlagen Der sach­li­che Gel­tungs­be­reich er­gibt sich aus ATV/DIN18382 Elek­tro-, Sicherheits- und In­for­ma­ti­ons­tech­ni­sche An­la­gen. Der AG über­trägt dem AN nach­fol­gen­de Teil­leis­tun­gen zur Er­stel­lung des vor­be­zeich­ne­ten Bau­vor­ha­bens un­ter al­lei­ni­ger bau­tech­ni­scher Verant­wor­tung. Mit den im Leis­tungs­ver­zeich­nis ent­hal­te­nen An­ga­ben über Bau­art, Bau­teil, Bau­stoff und Ab­mes­sun­gen gel­ten auch der Her­stel­lungs­vor­gang und -ablauf bis zur fer­ti­gen Leis­tung ein­schließ­lich dem Her­stel­len durch Zu­sam­men­fü­gen der Stof­fe und Bau­tei­le, so­wie dem kom­plet­ten Ein­bau­en und Be­fes­ti­gen am Ge­bäu­de un­ter Zu­grun­de­le­gung der an­er­kann­ten Re­geln der Tech­nik und der ge­setz­li­chen und be­hörd­li­chen Vor­schrif­ten un­ter Be­ach­tung sämt­li­cher Un­fall­ver­hü­tungs­vor­schrif­ten als be­schrie­ben. 2      An­ga­ben zur Aus­füh­rung 2.1      All­ge­mei­nes Die Aus­füh­rungs­zeich­nun­gen wer­den dem AN via Planserver zur Ver­fü­gung ge­stell­t. Die Be­stim­mung der Rei­hen­fol­ge der Her­stel­lung der ein­zel­nen Bau­tei­le er­folgt in Ab­stim­mung mit dem AG. Daraus re­sul­tie­ren­de zu­sätz­lich tech­no­lo­gisch be­ding­te Maß­nah­men gel­ten als Ne­ben­leis­tun­gen. 2.2      Bau­stel­len­ein­rich­tung Baustelleneinrichtungsflächen Den Aus­schrei­bungs­un­ter­la­gen ist als An­la­ge ein BE-Plan bzw. ein Logistikkonzept bei­ge­füg­t. Die dar­in ent­hal­te­ne Leis­tung wird durch den AG er­bracht und be­trie­ben. Ggfs. Zu­sätz­lich vom AN ge­wünsch­te Bau­stel­len­ein­rich­tung be­darf der Zu­stim­mung des AG. Hier­auf hat der AN kei­nen An­spruch. Das Um­set­zen der La­ger­plät­ze in Ab­hän­gig­keit der an­de­ren Ausbaugewerke ist zu be­rück­sich­ti­gen. Die Bau­stel­len­ein­rich­tung wie Tagesunterkünfte, Ma­ga­zi­ne, usw. in­kl. Auf- und Ab­bau wer­den vom AN bzw. vom AG zu Las­ten des AN ge­stell­t. Was­ser und Strom wird frei Zapf­stel­le ge­gen ent­spre­chen­der Kos­ten­be­tei­li­gung durch den AG ge­stell­t. Die WC-Con­tai­ner und de­ren wö­chent­li­chen Rei­ni­gung ist Sa­che des AG. Der Trans­port von Ma­te­ria­li­en ist im Leis­tungs­um­fang des AN ent­hal­ten und ist ei­gen­stän­dig mit dem zu­stän­di­gen Bau­lei­ter/Po­lier täg­lich zu ko­or­di­nie­ren und ab­zu­stim­men. Even­tu­ell ent­ste­hen­den Stand­zei­ten aus man­geln­der Koor­di­na­ti­on, Ab­stim­mung, Un­vor­her­ge­se­he­nes, usw. liegt im Obliegenheitsbereich des AN. Für die aus­rei­chen­de Be­leuch­tung in sei­nem Ein­satz­be­reich hat der AN auf sei­ne Kos­ten wäh­rend der ge­sam­ten Bau­zeit (Zeit­raum der Er­fül­lung sei­ner Leis­tung) zu sor­gen. Wer­den vom AN be­reits vor­han­de­ne oder vom AG auf­ge­stell­te Schutz-, Leit- und Verkehrssicherungseinrichtungen ent­fernt oder ver­än­dert, ist nach Been­di­gung der Ar­bei­ten der Ar­bei­ten bzw. spä­tes­tens am Ende des Ar­beits­ta­ges der ord­nungs­ge­mä­ße Zu­stand vom AN kos­ten­los wie­der her­zu­stel­len. 2.3 Bau­stel­len­ver­kehr, Ver­kehrs­si­che­rungs­pflicht Der AN ist ver­pflich­tet, auf den durch den Bau­stel­len­ver­kehr be­an­spruch­ten öf­fent­li­chen und pri­va­ten Stra­ßen ein­schließ­lich der Geh­we­ge jeg­li­che Be­schä­di­gun­gen oder Ver­schmut­zun­gen durch ei­ge­ne Leis­tun­gen zu ver­mei­den bzw. auf sei­ne Kos­ten un­ver­züg­lich be­sei­ti­gen zu las­sen. 2.4      Per­so­nal Der AN ver­pflich­tet sich die er­for­der­li­chen Elek­tro­an­la­gen in der je­weils be­nö­tig­ten Men­ge und Um­fang ter­min­ge­recht auf der Bau­stel­le aus­zu­füh­ren. Der AN ver­pflich­tet sich, den von der Bau­lei­tung zu er­stel­len­den Ab­ruf- bzw. Ter­min­plan ein­zu­hal­ten. Die Gerä­te- und Per­so­nal­stär­ke ist dem Bau­fort­schritt an­zu­pas­sen. Durch den AN ver­schul­de­ten Ter­min­ver­zug ist die­ser durch ver­stärk­ten/op­ti­mier­ten Per­so­nal- und Ma­te­ri­al­ein­satz so­wie im 2-Schicht­be­trieb bzw. durch Samstagarbeit zu kom­pen­sie­ren. Für die Ab­stim­mung der Leis­tungs­er­brin­gung als auch für die Ent­ge­gen­nah­me von Wei­sun­gen be­nennt der AN einen Vor­ar­bei­ter bzw. Po­lier, der über aus­rei­chen­de deut­sche Sprach­kennt­nis­se ver­fügt und über die ge­sam­te Dau­er der Bau­zeit an­we­send sein muss. Ein Wech­sel der Auf­sicht ist nur im Ein­ver­neh­men mit der Bau­lei­tung von PG zu­läs­sig. Der Auf­trag­neh­mer wird nur sol­che Fach- und Hilfs­kräf­te für die Er­fül­lung des Auf­tra­ges ein­set­zen, die mit den all­ge­mei­nen Bau­vor­schrif­ten, den Un­fall­ver­hü­tungs­vor­schrif­ten ver­traut sind und eine Ge­währ für ihre Ein­hal­tung bie­ten. Wer­den Ar­beit­neh­mer ein­ge­setzt, die der deut­schen Spra­che nicht mäch­tig sind, muss stän­dig eine der deut­schen Spra­che kun­di­ge, fach­lich ge­eig­ne­te, wei­sungs­be­fug­te Per­son als An­sprech­part­ner un­mit­tel­bar vor Ort sein. Es wird vor­sorg­lich dar­auf Auf­merk­sam ge­macht, dass bei Nicht­ein­hal­tung der Arbeitsschutzrichtlinien / Un­fall­ver­hü­tungs­vor­schrif­ten o. Dgl., nach Er­mah­nun­gen und kei­ner Bes­se­rung des je­wei­li­gen Sach­ver­hal­tes, un­ver­züg­lich zum Schut­ze von Per­so­nen Baustellenverweise aus­ge­spro­chen wer­den kön­nen. Die­se sind un­ver­züg­lich abzuberufen und zu er­set­zen. 2.5        Elek­tro­an­la­gen Werk- und Mon­ta­ge­pla­nung des AN Montageunterlagen sind auf Grund­la­ge der vor­lie­gen­den Leis­tungs­be­schrei­bung und der Aus­füh­rungs­plä­ne un­ter Berück­sich­ti­gung al­ler recht­li­chen, fach­s­pe­zi­fi­schen und bauseitigen An­for­de­run­gen bis zur ausführungsreifen Lö­sung, un­ter Ein­schluss der Mon­ta­ge- und Werkstattzeichnungen, Anlagenschemata so­wie der Prü­fung von Schlitz- und Durchbruchspläne zu er­stel­len. Die dem Auf­trag­neh­mer zur Ver­fü­gung ge­stell­ten Aus­füh­rungs­plä­ne des Fach­pla­ners stel­len kei­ne Montagegrundlage dar. Der Auf­trag­neh­mer hat die Werk-/Mon­ta­ge­pla­nung und die Mon­ta­ge­zeich­nun­gen um­ge­hend nach Auf­trags­er­tei­lung zu er­stel­len und beim AG ein­zu­rei­chen. Der Auf­trag­neh­mer hat da­für zu sor­gen, dass alle an der Er­stel­lung der Ge­samt­an­la­ge be­tei­lig­ten Fir­men die zur ein­wand­frei­en Funk­ti­on der An­la­gen not­wen­di­gen An­ga­ben und Un­ter­la­gen er­hal­ten. Ge­än­der­te Zeich­nun­gen und Un­ter­la­gen sind mit ei­nem In­dex zu ver­se­hen, die Än­de­run­gen ein­deu­tig kennt­lich zu ma­chen. Sämt­li­che Zeich­nun­gen sind in ei­ner Planliste zu füh­ren und ha­ben einen ver­ein­bar­ten Verteilerkopf aus dem her­vor­geht, wer wann die je­wei­li­ge Zeich­nung er­hal­ten hat. In die Montageunterlagen sind alle Da­ten ein­zu­tra­gen, die zur Be­ur­tei­lung der An­la­ge, zur Iden­ti­fi­ka­ti­on von Bau­tei­len und zum Er­ken­nen von funk­tio­na­len Zu­sam­men­hän­gen er­for­der­lich sin­d. I n­halt der Montageunterlagen: - An­la­gen- und Gerätezeichnungen - Gerä­te­ty­pen und Fa­bri­ka­te - Gerä­teab­mes­sun­gen - Raum­be­zeich­nun­gen - Ver­mass­te Montagepositionen - Leis­tun­gen von Ver­brau­chern - Art der Bran­d-, Schall- und Wärmeschutzdämmung - Auf­stell­or­te von Ver­tei­lun­gen Die Montageunterlagen be­ste­hen aus: - In­stal­la­ti­ons­plä­nen M 1:100 / 1:500 - Sche­ma­ta - Anlagenschema - Mon­ta­ge­zeich­nun­gen M 1:100 - De­tail­zeich­nun­gen M 1:20 - Schachtbelegungspläne M 1:20 - Ge­prüf­te, ge­neh­mig­te Un­ter­la­gen - Bemusterungsunterlagen - Da­ten­blät­ter / Bauaufsichtliche Zu­las­sun­gen - Ver­tei­lungs­plä­ne - Not­wen­di­ge Be­rech­nungs­un­ter­la­gen (Licht­be­rech­nung, Kurz­schluss und Se­lek­ti­vi­tät, usw) - Funk­ti­ons­be­schrei­bung - Fort­schrei­bung al­ler über­mit­tel­ten Un­ter­la­gen auf Grund­la­ge der Aus­füh­rungs­pla­nung Der Auf­trag­neh­mer hat auf Grund­la­ge der Aus­schrei­bung und der Aus­füh­rungs­plä­ne so­wohl die Werks-b­zw. Mon­ta­ge­pla­nung als auch die Be­stands- bzw. Revisionspläne zu er­stel­len. Aus den Pla­nun­gen/Plä­nen müs­sen sämt­li­che Ein­zel­hei­ten er­sicht­lich sein. So­weit er­for­der­lich bzw. auf Wunsch der Fachbauleitung sind schrift­li­che Er­läu­te­run­gen z. B. Für die Aus­füh­rung der An­la­gen, Leitungs- und Ka­bel­ver­le­gung usw. den Be­stands- bzw. Revisionsplänen bei­zu­fü­gen. Die Zu­sam­men­stel­lung al­ler für die MSR er­for­der­li­chen Materiallisten und Leis­tungs­an­ga­ben, so­wie Ab­stim­mung der er­for­der­li­chen Regelkomponenten vor Aus­füh­rung ist im Leis­tungs­um­fang des AN ent­hal­ten. All­ge­mein Die Verant­wor­tung für die tech­nisch ein­wand­freie, den an­er­kann­ten Re­geln der Bau­kunst ent­spre­chen­de Aus­füh­rung trägt al­lein der Auf­trag­neh­mer. Der Leis­tungs­um­fang um­fasst alle Leis­tun­gen und Ne­ben­leis­tun­gen, die für die Ge­samt­leis­tung er­for­der­lich sind, auch wenn sie nicht im Ein­zel­nen be­schrie­ben sin­d. Es wer­den Baubesprechungen ört­lich er­fol­gen. Der Auf­trag­neh­mer ist, im Rah­men der Mitwirkungs- und Kooperationspflicht, ver­pflich­tet einen be­voll­mäch­tig­ten Ver­tre­ter zu ent­sen­den zum ent­spre­chen­den Leistungszeitraum. Er­höh­ter und un­zu­mut­ba­rer Lärm durch einen Leistungsabschnitt ist recht­zei­tig dem Auf­trag­ge­ber mit Vor­lauf in Kennt­nis zu setz­ten. Hier­bei muss dem Auf­trag­ge­ber die Mög­lich­keit ge­ge­ben wer­den ggf. Vor­sor­ge­maß­nah­men und In­for­ma­tio­nen wei­ter­zu­lei­ten. Das Auf- und Ab­bau­en so­wie Vor­hal­ten al­ler er­for­der­li­chen Ar­beits­ge­rüs­te und He­be­büh­nen, auch hö­her als 3,50 m Ar­beits­hö­he, für die ei­ge­ne Leis­tung er­folgt durch den AN, so­fern nicht im LV et­was an­de­res be­schrie­ben ist. Das Rei­ni­gen der An­lagen­tei­le, Ent­fer­nen von Schutz­fo­li­en und Auf­kle­bern etc. vor Über­ga­be ist in die Aus­zu­füh­ren­de Leis­tung ein­zu­kal­ku­lie­ren. Koor­di­na­ti­on Der AN ist ver­pflich­tet, sämt­li­che vom ihm zu er­brin­gen­den Leis­tun­gen mit den an­de­ren am Bau tä­ti­gen Ge­wer­ken zu ko­or­di­nie­ren. Hier­zu ge­hö­ren ne­ben der ter­min­li­chen Koor­di­na­ti­on - um ge­gen­sei­ti­ge Be­hin­de­run­gen zu ver­mei­den - auch die de­tail­lier­ten Ab­stim­mun­gen der Trassenführungen hin­sicht­lich der geo­me­tri­schen Lage und der Hö­hen­ko­or­di­na­ten. Glei­ches gilt sinn­ge­mäß für die An­ord­nung sämt­li­cher Ob­jek­te wie Rangierverteiler, Ta­ble­aus, Steu­er­ta­feln, Un­ter­ver­tei­lun­gen so­wie Schal­ter und Steck­do­sen. Der Auf­trag­neh­mer ist ver­pflich­tet, mit al­len Fir­men, die zur Betriebsfertigkeit ih­res Leis­tungs­um­fan­ges elek­tri­sche An­schlüs­se be­nö­ti­gen, den Ar­beits­ab­lauf zu ko­or­di­nie­ren, so­wie die er­for­der­li­chen An­schlüs­se und An­schluss­wer­te zu er­fra­gen. Über alle dies­be­züg­li­chen Be­spre­chun­gen sind Ak­ten­ver­mer­ke an­zu­fer­ti­gen und dem Auf­trag­ge­ber zu über­ge­ben. Stof­fe und Bau­tei­le Die ge­for­der­ten Fa­bri­kat- und Ty­pen­an­ga­ben, Leis­tungs­da­ten und Ab­mes­sun­gen sind ein­deu­tig Und zwei­fels­frei an­zu­ge­ben. Der Nach­weis der Gleich­wer­tig­keit ist vom Bie­ter zu er­brin­gen. Die er­for­der­li­chen Un­ter­la­gen sind dem An­ge­bot bei­zu­le­gen. Ist der Nach­weis der Gleich­wer­tig­keit strit­tig, gilt er als nicht er­bracht. Es ist dann das vom Auf­trag­ge­ber ver­lang­te Fa­bri­kat zu lie­fern. Der Auf­trag­ge­ber be­hält sich vor, ein als gleich­wer­tig an­ge­bo­te­nes Fa­bri­kat ab­zu­leh­nen. Bei gleich­ar­ti­gen Ge­gen­stän­den, z.B. Mo­to­re, Schalt­schrän­ke, Schalt­ge­rä­te, Bezeichnungs- Schil­der usw. sind ein­heit­li­che Fa­bri­ka­te zu ver­wen­den. Im ge­sam­ten Bau­vor­ha­ben dür­fen für glei­che An­for­de­run­gen bzw. Auf­ga­ben nur Ma­te­ria­li­en glei­chen Fa­bri­kats und Typs ein­ge­setzt wer­den. Alle an­ge­bo­te­nen und zu ver­wen­den­den Ma­te­ria­li­en müs­sen die, ent­spre­chend ih­rem Ein­satz gül­ti­gen Bau­art­zu­las­sun­gen VDE-Zei­chen, CE-Kennzeichen in­klu­si­ve CE Kon­for­mi­täts­er­klä­rung, PA-I-Zulassungen, Ty­pen­schil­der und Zu­las­sungs­be­schei­de etc. ha­ben und auch den je­wei­lig zu­tref­fen­den Nor­men ent­spre­chen. Vor Aus­füh­rung hat der Auf­trag­neh­mer un­auf­ge­for­dert für sämt­li­che Ein­rich­tun­gen wie Leuch­ten, Schalt­ge­rä­te usw. und be­son­de­ren Tei­len, Mus­ter oder ggf. Zeich­nun­gen oder Ab­bil­dun­gen vor­zu­le­gen, aus de­nen alle Ein­zel­hei­ten so­wie de­ren Ein­bauor­te zwei­fels­frei er­sicht­lich sin­d. Den Um­fang der Be­mus­te­rung be­stimmt der Auf­trag­ge­ber. Brand­schutz­maß­nah­men Bei Wan­d- und De­cken­durch­brü­chen sind Zwi­schen­räu­me (Luft­spalt zu Bau­teil) vom AN luft­dicht und feu­er­be­stän­dig zu schlie­ßen. Die Auf­la­gen des Schall- und Brand­schut­zes sind zu be­rück­sich­ti­gen. Durch­drin­gun­gen brandschutztechnisch qua­li­fi­zier­ter Wän­de oder De­cken sind durch den Ein­satz von Brandschutzmaterialien bzw. ent­spre­chen­der Kom­po­nen­ten in der ent­spre­chen­den Qua­li­tät bzw. Feu­er­wi­der­stands­dau­er mit zu­ge­las­se­nem Sys­tem zu ver­schlie­ßen. Prüf­zeug­nis­se, allgemein-bauaufsichtliche Zu­las­sun­gen oder Einzelfallzulassungen der ein­ge­setz­ten Ma­te­ria­li­en sind vor dem Ein­satz vor­zu­le­gen und durch den Brandschutzsachverständigen be­stä­ti­gen zu Las­sen. Aus­füh­rung: Die Aus­füh­rung bein­hal­tet - alle Trans­por­te an der und auf die Bau­stel­le. - sämt­li­che Be­fes­ti­gungs­ma­te­ria­li­en, wie zum Bei­spiel Schlitzbandeisen, Ankerschienen, Dü­bel, Schrau­ben, Schel­len, Rohrhaken, Zu­g­ent­las­tun­gen, Spe­zi­al­ze­ment, usw., aber auch Klein­ma­te­ri­al wie Zug­draht, Muf­fen, Ver­schrau­bun­gen, und sons­ti­ge Ma­te­ria­li­en, die zum be­triebs­fer­ti­gen und be­triebs­si­che­ren Be­trei­ben der im Leis­tungs­ver­zeich­nis be­schrie­be­nen An­lagen­tei­le not­wen­dig sind, wel­che im Leis­tungs­ver­zeich­nis aus Übersichtlichkeitsgründen nicht als Ein­zel­po­si­ti­on auf­ge­führt sin­d. - sämt­li­che Hilfs­ar­bei­ten wie Einmessen, Aus­schnei­den von Planplatten, An­fer­ti­gen von Schlit­zen, Lö­chern, Auss­pa­run­gen, fer­ner Durch­brü­che in alle Wandarten be­lie­bi­ger Di­cke. - die Über­wa­chung der Ar­bei­ten durch einen Elek­tro­meis­ter. - das Er­mit­teln der tat­säch­li­chen Stück­zah­len und Ka­bel­län­gen ent­spre­chend den Ver­hält­nis­sen an Ort und Stel­le. Be­fes­ti­gun­gen, Aufhängekonstruktionen Für die Be­fes­ti­gun­gen und auf­hän­ge Kon­struk­tio­nen, die sicht­bar blei­ben, sind Musterausführungen vor­zu­le­gen bzw. zu mon­tie­ren und ge­neh­mi­gen zu las­sen. Sämt­li­che An­lagen­tei­le sind lös­bar zu be­fes­ti­gen. Sämt­li­che Be­fes­ti­gun­gen und Auf­hän­gun­gen sind durch Boh­ren und Ver­dü­beln nach den Vor­ga­ben des Sta­ti­kers des AN aus­zu­füh­ren. Die Ver­wen­dung von Schussapparaten ist un­ter­sag­t. So­weit der Bau­kör­per aus ei­ner Stahl­kon­struk­ti­on be­steht, dür­fen zur Be­fes­ti­gung ohne Ge­neh­mi­gung des Prüfstatikers kei­ne Boh­run­gen oder Schwei­ßun­gen in bzw. an sta­tisch tra­gen­den Tei­len durch­ge­führt wer­den. In sol­chen Fäl­len sind ggf. Aufhängklammern vor­zu­se­hen. Bei Be­nut­zung von Ankerschienen für Be­fes­ti­gun­gen sind die zu­läs­si­gen Tra­g­las­ten mit dem Sta­ti­ker ab­zu­stim­men. Es dür­fen nur vom In­sti­tut für Bau­tech­nik in Ber­lin all­ge­mein bauaufsichtlich und bau­recht­lich zu­ge­las­se­ne Dü­bel Ver­wen­det wer­den. Der Bie­ter hat vor Aus­füh­rung die Zu­las­sungs­be­schei­de der von ihm ver­wen­de­ten Dü­bel bei­zu­fü­gen. Der Auf­trag­neh­mer hat alle Dü­bel nach den in den Zu­las­sungs­be­schei­den fest­ge­leg­ten An­for­de­run­gen, ins­be­son­de­re den all­ge­mei­nen und be­son­de­ren Be­stim­mun­gen über die An­wen­dung, die zu­läs­si­gen Las­ten, die Mon­ta­ge, de­ren Kon­trol­le, so­wie die Über­wa­chung der Aus­füh­rung der Dü­bel Mon­ta­ge, in ei­ge­ner Verant­wor­tung zu wäh­len und aus­zu­füh­ren. Die Mon­ta­ge von Dü­beln, die in die Un­ter­sei­ten von De­cken und an­de­ren Be­rei­chen in der durch Lastspannungen er­zeug­ten Zug­zo­ne ge­dü­belt wer­den muss mit Sta­ti­ker und Prüfstatiker des AN ab­ge­stimmt wer­den. Kern­boh­run­gen Kern­boh­run­gen sind grund­sätz­lich vor der Durch­füh­rung der Bau­lei­tung an­zu­zei­gen. Kern­boh­run­gen bis 60 mm sind an­hand der Planeintragungen mit ein­zu­kal­ku­lie­ren. In­for­ma­ti­ons­pflicht Der Bie­ter hat sich vor der An­ge­bots­ab­ga­be über die ört­li­chen Ver­hält­nis­se zu in­for­mie­ren. Even­tu­el­le Er­schwer­nis­se bei Lie­fe­rung und Mon­ta­ge sind in die Ein­heits­prei­se ein­zu­kal­ku­lie­ren. Spä­te­re Ein­wän­de oder An­sprü­che aus Un­kennt­nis der ört­li­chen Ver­hält­nis­se kön­nen nicht gel­tend ge­macht wer­den. Be­schil­de­rung, Kenn­zeich­nung Sämt­li­che An­lagen­tei­le sind nach vor­he­ri­ger Rück­spra­che mit dem Auf­trag­ge­ber um­fas­send mit ei­ner Aus­sa­ge­kräf­ti­gen Resopalbeschilderung zu ver­se­hen. Farb­kenn­zeich­nun­gen in An­leh­nung an DIN 2403 und 2404, alle 5 - 10 m, min­des­tens je­doch 1x pro Raum sind vor­zu­se­hen. Be­schrif­tun­gen der An­la­gen sind grund­sätz­lich in deut­scher Spra­che aus­zu­füh­ren In je­der Technikzentrale ist ein Anlagenschema als Gesamtschaltbild mit Dar­stel­lung al­ler An­lagen­tei­le so­wie kom­plet­ter Sen­so­rik und Aktorik auf ei­ner PVC-Plat­te auf­ge­druckt auf­zu­hän­gen. In je­dem Ver­tei­ler ist der Schalt­plan in ak­tua­li­sier­ter Form in ei­ner Plantasche be­reit­zu­stel­len. Ver­le­gung von Tras­sen Alle Tras­sen sind in sol­chen Ab­stän­den von an­de­ren In­stal­la­tio­nen, zu ver­le­gen, dass die Lei­tungs­sys­te­me ein­wand­frei mon­tiert und iso­liert wer­den kön­nen. Bei Kabelpritschen ist dar­auf zu ach­ten, dass die Ka­bel ein­wand­frei ein­ge­legt wer­den kön­nen. Die Lei­tungs­füh­rung hat ge­ne­rell über fest­ge­leg­te und mit al­len Ge­wer­ken ko­or­di­nier­te Tras­sen zu er­fol­gen. Schutz der An­lagen­tei­le wäh­rend der Bau­zeit Der AN hat da­für Sor­ge zu tra­gen, dass wäh­rend der Bau­zeit alle An­lagen­tei­le, Gerä­te, In­stal­la­tio­nen, usw, ge­schützt sind und kein Schmutz ein­drin­gen kann. Emp­find­li­che Ein­bau­tei­le (Leuch­ten, usw.) müs­sen so ver­packt an­ge­lie­fert und ge­schützt wer­den, dass sie wäh­rend der Mon­ta­ge und Bau­zeit we­der ver­schmutzt noch be­schä­digt wer­den kön­nen. Das Rei­ni­gen der An­lagen­tei­le, Ent­fer­nen von Schutz­fo­li­en und Auf­kle­bern, etc. vor Über­ga­be ist Be­stand­teil Der Leis­tung. In­be­trieb­nah­me Über­prü­fung al­ler Ein­bau­si­tua­tio­nen Kon­trol­le der elek­tri­schen An­schlüs­se al­ler An­lagen­tei­le. Ein­stel­lung sämt­li­cher Schutz­or­ga­ne und Schal­ter und de­ren Pro­to­kol­lie­rung Leis­tungs­mes­sun­gen, Erst­prü­fung nach DIN VDE 0100-600 Ein­stel­len der Soll­wer­te, Er­mitt­lung der Pa­ra­me­ter, Todzeiten usw. Er­stel­lung ei­nes In­be­trieb­nah­me- und Über­ga­be­pro­to­kolls Ge­mein­sa­me In­be­trieb­nah­me/Ab­nah­me nach TPrüfVO der An­la­gen auf ihre Wirk­sam­keit und Be­triebs­si­cher­heit (falls er­for­der­lich) zu Las­ten des AN Black Building Test Prü­fen über­ge­ord­ne­ter Leis­tun­gen mit den je­wei­li­gen Ge­wer­ken Ein­wei­sung des Kun­den in die Be­die­nung der An­la­gen­kom­po­nen­ten Hin­wei­se zur War­tung Die In­be­trieb­nah­me er­folgt auf An­wei­sung des AG auch ab­schnitts­wei­se ohne Mehr­auf­wand An- und Ab­fahrt so­wie die zur In­be­trieb­nah­me not­wen­di­gen Gerät­schaf­ten Prü­fun­gen und Prüfgebühren Tei­le der vom Auf­trag­neh­mer zu er­brin­gen­den Leis­tun­gen sind ei­ner Sachverständigenabnahme zu Un­ter­zie­hen. Der Auf­trag­neh­mer schul­det die Über­ga­be män­gel­frei­er Ab­nah­me­pro­to­kol­le des Sach­ver­stän­di­gen. Die Sach­ver­stän­di­gen wer­den vom AN be­stell­t.  Alle für die Ab­nah­me er­for­der­li­chen Un­ter­la­gen, d. H. An­trä­ge, Form­blät­ter und Zeich­nun­gen sind dem Sach­ver­stän­di­gen in ent­spre­chen­der An­zahl durch den AN zur Ver­fü­gung zu stel­len. Dem Auf­trag­neh­mer ob­liegt die Koor­di­na­ti­on der Ab­nah­men. Ver­an­las­sen bei Be­hör­den An­la­gen, die be­hörd­li­chen Vor­schrif­ten, Auf­la­gen oder Ge­neh­mi­gun­gen un­ter­lie­gen, hat der AN recht­zei­tig mit den zu­stän­di­gen Stel­len zu klä­ren und die evt­l. er­for­der­li­chen Un­ter­la­gen zu er­stel­len und ein­zu­rei­chen. Ge­neh­mi­gungs­ge­büh­ren über­nimmt der AG. Ab­nah­men Die ge­for­der­ten Be­triebs­be­schrei­bun­gen, Bedienungs- und Wartungs- An­wei­sun­gen, Revisionsunterlagen müs­sen zur Ab­nah­me voll­stän­dig und ge­prüft vor­lie­gen. Alle An­lagen­tei­le müs­sen ord­nungs­ge­mäß be­schil­dert und be­zeich­net sein. Vor­be­rei­ten der Über­ga­be Das Be­die­nungs­per­so­nal des AG ist ein­zu­wei­sen. Die An­la­gen wer­den so lan­ge un­ter Auf­sicht des AN be­trie­ben, bis die ein­wand­freie Funk­ti­on ge­währ­leis­tet ist und das ein­ge­wie­se­ne Per­so­nal die Kon­trol­le über­neh­men kann. Recht­zei­tig vor dem ver­ein­bar­ten Übergabetermin ist mit dem Pro­be­be­trieb zu be­gin­nen. 3      Preisinhalte So­weit in der Aus­schrei­bung und dem Leis­tungs­ver­zeich­nis nichts an­de­res vor­ge­se­hen ist, gilt in Er­gän­zung der ATV/DIN18382 als Ne­ben­leis­tun­gen: - Alle un­ter 2.5 be­schrie­be­nen Vor­ga­ben. - Ar­beits­un­ter­bre­chun­gen bzw. Mehr­auf­wen­dun­gen bei zeit­lich ge­trenn­ten Ar­beits­gän­gen - Mehr­auf­wen­dun­gen für Räu­men von Ma­te­ri­al so­wie Ver­la­ge­rung der aus­zu­füh­ren­den Leis­tun­gen in einen an­de­ren Bau-/Ge­bäu­deab­schnitt 4      Abrechnungshinweise Die Abrech­nung er­folgt nach Leis­tungs­fort­schrit­t. Der Leis­tungs­fort­schritt ist mit dem AG als Voraus­set­zung für die Ge­stel­lung der Abschlagsrechnung Ab­zu­stim­men. Die für die Leis­tungs­fest­stel­lung er­for­der­li­chen Un­ter­la­gen (bsp­w. Berechnungsmatrix, mar­kier­te Plä­ne, ku­mu­lier­te Men­ge­ner­mitt­lung, Leis­tungs­mel­dun­gen etc.) wer­den vom AN nach­voll­zieh­bar er­stellt und dem AG zu Ver­fü­gung ge­stell­t. 5      Revisionsunterlagen In den Ein­heits­prei­sen ent­hal­ten ist die voll­stän­di­ge Ge­wer­ke spe­zi­fi­sche Dar­stel­lung der ver­trags­mä­ßig er­stell­ten Leis­tung in Form von Revisionsunterlagen. Die Revisionsunterlagen sind 1-fach in di­gi­ta­ler Form (i.d.R. PDF/ DWG / XLS / DOC) ab­zu­ge­ben. Die­se müs­sen im Ein­zel­nen ent­hal­ten: - Fachbauleitererklärung - Fachunternehmerbescheinigung - Un­be­denk­lich­keits­be­schei­ni­gun­gen - bauaufsichtliche Zu­las­sun­gen / Brand­schutz­nach­wei­se - Zu­las­sun­gen - Be­zugs- und Her­stel­ler­nach­wei­se - Da­ten­blät­ter - Revisionspläne/-schemata / Schalt­plä­ne - tech­ni­sche Be­rech­nun­gen - An­la­gen­be­schrei­bung - Be­die­nungs­an­lei­tung - Ersatzteilaufstellung - Sach­ver­stän­di­gen Ab­nah­men - Pro­to­kol­le Funk­ti­ons­prü­fung, Pa­ra­me­ter­ein­stel­lun­gen, In­be­trieb­nah­me, etc. - Er­geb­nis der In­be­trieb­nah­me/Ab­nah­me nach TPrüfVO - Ein­wei­sung - Pfle­ge- / War­tungs­un­ter­la­gen - Wartungsangebot
ZVL 570401 Elektroanlagen
01 Elektrotechnische Anlagen - Mittelspannungsanlagen
01
Elektrotechnische Anlagen - Mittelspannungsanlagen
01.01 Beton- Fertigteilstation als MS-Übergabestation
01.01
Beton- Fertigteilstation als MS-Übergabestation
01.02 Hoch- und Mittelspannungsanlagen
01.02
Hoch- und Mittelspannungsanlagen