01 Wohnungseingangstüren
01.__.0001 Wohnungseinganstürelement bestehend aus: Rohbaumaß: 1,01/2,135/0,15 m (in Trockenbauwand)
Schallschutz nach DIN SSK III
Türblatt aus massiver Spanplatte/ Türzarge aus Material wie vor
Drückergarnitur aus Edelstahl
einschl. beidseitig schließbarer Profilzylinder, außenseitig mit Knauf
Anzahl der Schlüssel pro Türelement: 3 Stck (mit Sicherungskarte)
Türspion
Klimaklasse 3
Oberfläche weiß für Türe und Zarge
einbruchhemmend in RC 2
EInbauort EG-DG
Wohnungseingangstür angebotenes
Fabrikat: Drückergarnitur angebotenes
Fabrikat:
Wohnungseinganstürelement bestehend aus:
01.__.0002 Wie in vorheriger Pos. beschrieben, jedoch Abmessungen 1,01/2,135/0,27 m
Wie in vorheriger Pos. beschrieben, jedoch Abmessungen 1,01/2,135/0,27 m
01.__.0004 Zulage zu Pos. 1.1 für WE-Tür im SSK IV statt SSK III, ansonsten wie in Pos. 1.1 beschrieben
Zulage zu Pos. 1.1 für WE-Tür im SSK IV statt SSK III, ansonsten wie in Pos. 1.1 beschrieben
01.__.0005 Zarge und Türblatt der Pos. 1.1 um ca. 2-4 cm abschneiden, Schallex neu einsetzen etc.
Zarge und Türblatt der Pos. 1.1 um ca. 2-4 cm abschneiden, Schallex neu einsetzen etc.
02 Zimmertüren
02.__.0001 Zimmertüren bestehend aus: Rohbaumaß 0,885- 0,76/ 2,135 /0,125 m
Holzumfassungszarge
Buntbartschloss und 2 Bänder
Drückergarnitur mit Rosetten aus Edelstahl
Kerneinlage der Türblätter aus Röhrenspanplatten
Oberfläche: weiß für Zarge und Türblatt
Zimmertürelement angebotenes
Fabrikat: Drückergarnitur angebotenes
Fabrikat:
Zimmertüren bestehend aus:
02.__.0002 Zimmertür wie vor beschrieben, jedoch Rohbaumaß 0,885/ 213,5/ 0,21 m
Zimmertür wie vor beschrieben, jedoch
02.__.0003 Zulage für WC-Schloss
02.__.0004 Türblatt der Bäder auf Höhe anpassen Dh bis zu 2 cm kürzen
Türblatt der Bäder auf Höhe anpassen
02.__.0005 Türfutter/Türblatt auf Höhe anpassen (Abschneiden etc um 3 cm)
Türfutter/Türblatt auf Höhe anpassen (Abschneiden etc um 3 cm)
03 T30 RS-Türen
03.__.0001 ZK-Kellertüre mit Eckzarge, jedoch - Rohbaumaß 1,01-0,885/ 2,135 m
- Drückergarnitur aus Alu
- Türoberfläche: weiß
ZK-Kellertüre mit Eckzarge, jedoch
03.__.0002 Zulage für Maulzarge statt Eckzarge Maulbreite: 11,5 cm
Zulage für Maulzarge statt Eckzarge
03.__.0003 Stahlblechtüren T30 RS grundiert einschl. Eckzarge und Drückergarnitur aus Alu
PZ vorgerichtet ohne PZ-Schließzylinder
Rohbaumaß 1,01/2,135 m
Stahlblechtüren T30 RS grundiert
03.__.0004 Holztürelement mit Holzzarge T30 RS Abmessung 125/213,5/27 cm
einschl. Drückergarnitur aus Edelstahl und Langschild (geschlossen)
Holztürelement mit Holzzarge T30 RS
03.__.0005 Zulage zu Pos. 3.4 für Lichtausschnitt und Klarglas-Verglasung in Brandschutzqualität Abmessung ca. 35/140 cm
Zulage zu Pos. 3.4 für Lichtausschnitt und Klarglas-Verglasung in Brandschutzqualität
03.__.0006 Holztürelement (Trd) mit Holzzarge Abmessung 125/213,5/15
als rauchdichte, selbstschließende Tür mit Edelstahldrücker und Langschild (geschlossen)
Holztürelement (Trd) mit Holzzarge
03.__.0007 Zulage zu Pos. 3.6 für Lichtausschnitt und Klarglas-Verglasung Abmessung ca. 35/140 cm
Zulage zu Pos. 3.6 für Lichtausschnitt und Klarglas-Verglasung
04 QNG
04.__.0001 Abfall- und Entsorgungswege Abfall- und Entsorgungskonzept – Gewerk Innentüren
1. Ziel und Geltungsbereich
Dieses Abfall- und Entsorgungskonzept regelt den Umgang mit den bei den Innentürarbeiten (Lieferung, Anpassung und Einbau von Wohnungseingangstüren, Zimmertüren sowie T30-Rauch- und Brandschutztüren einschließlich Zargen, Beschlägen und Zubehör) anfallenden Bau- und Verpackungsabfällen. Ziel ist es, Abfälle bereits bei der Ausführung möglichst zu vermeiden und unvermeidbare Abfälle getrennt zu sammeln sowie vorrangig einer Wiederverwendung oder stofflichen Verwertung zuzuführen. Das Konzept umfasst insbesondere Türblatt- und Zargenreste aus Holz/Spanplatte, Metallzargen-, Beschlag- und Schlossreste, Glasreste aus Verglasungen, Dichtungs- und Dämmstoffreste sowie Verpackungsreste. Die Vorgaben gelten für eigene Mitarbeiter und für im Gewerk eingesetzte Nachunternehmer.
2. Abfallarten und vorgesehene Entsorgungswege
Türblatt-/Zargenreste aus Holz bzw. Spanplatte (einschl. Anpassungs- und Kürzungsreste), AVV 17 02 01, separater Holzbereich, Wiederverwendung/Verwertung
Metallzargen-, Beschlag- und Schlossreste (Bänder, Schließbleche, Drückergarnituren, Profilzylinder, Stahlblechtürreste), AVV 17 04 05, separater Metallbehälter, Metallrecycling
Glasreste aus Lichtausschnitten/Verglasungen, AVV 17 02 02, getrennt, Glasrecycling
Dichtungs-/Dämmstreifenreste (z. B. Falzdichtungen, Schallschutzeinlagen), AVV 17 06 04, getrennt, Verwertung/fachgerechte Entsorgung
Kunststofffolien/-verpackungen (Schutzfolien von Türblättern und Zargen), AVV 15 01 02, getrennt, Kunststoffverwertung
Papier und Kartonagen (Transportverpackungen), AVV 15 01 01, getrennt, Papierrecycling
Schrauben-/Befestigungsmittelreste, AVV 17 04 07, separater Metallbehälter, Metallrecycling
Gemischte Bau-/Verpackungsabfälle, AVV 17 09 04 / 15 01 06, nur soweit Trennung nicht möglich, Sortierung/Verwertung
Die endgültige Einstufung und der anzuwendende AVV-Schlüssel sind anhand der tatsächlich anfallenden Abfallzusammensetzung und des vorgesehenen Entsorgungsweges zu prüfen.
3. Maßnahmen zur Abfallvermeidung
Türelemente: Die Bestellung von Türblättern und Zargen erfolgt maßgenau nach den aufgemessenen Rohbaumaßen, um Anpassungs- und Kürzungsarbeiten sowie Verschnitt zu minimieren. Verwertbare Reste werden, soweit möglich, für kleinere Anpassungen weiterverwendet.
Beschläge: Schließzylinder, Drückergarnituren, Bänder und Schlösser werden bedarfsgerecht nach Stückzahl bestellt, um Überschüsse zu vermeiden.
Verpackungsmaterial: Schutzfolien und Verpackungen der Türelemente werden, soweit möglich, durch Mehrweg- und Rücknahmesysteme der Hersteller/Lieferanten vermieden oder reduziert.
4. Getrennte Sammlung auf der Baustelle
Für das Gewerk Innentüren werden geeignete und eindeutig gekennzeichnete Sammelstellen bzw. Behälter eingerichtet. Folgende Abfallströme werden – soweit sie anfallen – getrennt erfasst:
Holzreste (Türblätter, Zargen)
Metallreste (Zargen, Beschläge, Schlösser, Stahlblechtüren)
Glasreste
Dichtungs-/Dämmstoffreste
Folien/Kunststoffverpackungen
Papier/Karton
nicht vermeidbare Baustellenmischabfälle
Eine Vermischung verwertbarer Materialien mit Baustellenmischabfällen wird soweit möglich vermieden. Die Sammelstellen werden so organisiert, dass eine ordnungsgemäße Nutzung durch Mitarbeiter und Nachunternehmer gewährleistet ist.
5. Lagerung und Entsorgung
Die Abfälle werden bis zur Abholung geordnet und gegen Vermischung mit anderen Abfallarten geschützt gelagert. Die Entsorgung erfolgt über geeignete Entsorgungs- bzw. Recyclingunternehmen. Für verwertbare Abfälle wird grundsätzlich eine stoffliche Verwertung angestrebt (Holz: Wiederverwendung bzw. geeignete Holzverwertung; Metalle: Metallrecycling; Glas: Glasrecycling; Dichtungs-/Dämmstoffe: fachgerechte Verwertung; Papier/Karton: Papierrecycling).
6. Dokumentation
Für die projektbezogene Dokumentation werden die relevanten Entsorgungs- und Verwertungsnachweise gesammelt. Dazu gehören insbesondere:
Wiege-, Abhol- und Lieferscheine
Entsorgungs- und Verwertungsnachweise
Rechnungen bzw. Leistungsnachweise der Entsorgungsunternehmen
bei Bedarf Fotodokumentation der getrennten Sammlung
Die Nachweise werden durch die Bauleitung bzw. den zuständigen Projektverantwortlichen gesammelt und für die Projektdokumentation aufbewahrt.
7. Verantwortlichkeiten und Kontrolle
Bauleitung/Vorarbeiter: Verantwortlich für Umsetzung, Kennzeichnung und regelmäßige Kontrolle der Abfalltrennung im Bereich des Gewerks Innentüren.
Mitarbeiter/Nachunternehmer: Verpflichtet, die vorgesehenen Sammelstellen zu nutzen und Abfälle entsprechend den gekennzeichneten Abfallströmen zu trennen. Unbekannte oder möglicherweise gefährliche Abfälle sind der Bauleitung zu melden und dürfen nicht mit anderen Abfällen vermischt werden.
Nach Abschluss der Innentürarbeiten werden die tatsächlich angefallenen relevanten Abfallströme und die zugehörigen Entsorgungs- bzw. Verwertungsnachweise für die Projektdokumentation zusammengestellt. Abweichungen vom Konzept werden dokumentiert.
8. Bestätigung
Hiermit wird bestätigt, dass die im Rahmen der Innentürarbeiten anfallenden Abfälle entsprechend diesem Konzept möglichst vermieden, getrennt gesammelt und einer ordnungsgemäßen Wiederverwendung, Verwertung oder Entsorgung zugeführt werden.
Abfall- und Entsorgungswege
04.__.0002 QNG Nachweise nach Beendigung der Arbeiten zusammenstellen und dem AG zur Schlussrechnung einreichen Zusammenstellung der QNG-Nachweise und Einreichung mit der Schlussrechnung
Nach Beendigung der Arbeiten sind sämtliche für die Zertifizierung nach dem Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) erforderlichen produktbezogenen Nachweise und Unterlagen der eingebauten Produkte vollständig zusammenzustellen. Dazu gehören insbesondere:
Leistungserklärungen (DoP) und CE-Kennzeichnungen der verwendeten Bauprodukte
Umweltproduktdeklarationen (EPD) bzw. vergleichbare Nachhaltigkeitsnachweise der eingesetzten Materialien
technische Datenblätter und Prüfzeugnisse (z. B. zu Brandschutz, Schallschutz, Wärmeleitfähigkeit)
Herstellerbescheinigungen zu Materialherkunft und Recyclinganteil, soweit verfügbar
Die zusammengestellten Unterlagen sind dem Auftraggeber zusammen mit der prüffähigen Schlussrechnung in vollständiger und geordneter Form einzureichen.
QNG Nachweise nach Beendigung der Arbeiten zusammenstellen und dem AG zur Schlussrechnung einreichen