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Unit price EUR
Net total EUR
3 Rohrleitungen herstellen
3
Rohrleitungen herstellen
Vorbemerkung Entwässerungsleitungen aus Betonrohren müssen der DIN EN 1916 und DIN V 1201, Typ 2, entsprechen und nach den erhöhten Anforderungen der FBS-Qualitätsrichtlinie 2011 erfolgreich geprüft sein.
Vorbemerkung
3._._.01 Stahlbetonrahmenprofile H=1000 B=1250 Stahlbetonrahmenprofile nach DIN 4035 für Stahlbetonfertigteile fachgerecht auf Auflager der Position 1.4.2.2 mit Kugelkopfanker einschließlich der erforderlichen Passstücke verlegen und einbauen. Die Mindestwanddstärke ist entsprechend der ZTV-ING (Dezember 2023) Teil 3, Abschnitt 2, Nr. 2.1 einzuhalten. System Kleihues oder gleichwertig mit werksseitig aufgeklebter Doppelkeil-Gleitquetschringdichtung. Hergestellt im Gießverfahren mit Erhärtung in der Schalung.
Lichte Höhe (HN): 1,00 m
Lichte Weite (WN): 1,25 m
Baulänge: ³ 2,00 m
Rechteckig mit Muffen- und Spitzendausbildung, Langmuffe und Vouten im Deckenbereich des Profils als besondere Eckausbildung 20/20 cm, Muffentiefe mindestens 165 mm. Oberseite des Rahmens in Dachprofilausbildung, Quergefälle von der Mitte des Rahmens zum Rand ca. 1,0 bis 1,5%.
Betongüte C 40/50, XC2, XA 2 nach DIN 1045, wasserundurchlässig und in der Form erhärtet.
Innenflächen in Sichtbetonqualität. Betonüberdeckung mindestens 40 mm auch an der Längsbewehrung innerhalb der Muffe
Verkehrsregellast LM1 nach DIN EN 1991-2, der statische Nachweis ist vor dem Einbau zu führen.
Die Einbaubedingungen des Herstellers sind zu berücksichtigen.
Abgerechnet wird die tatsächlich verlegte Stahlbetonrahmenprofillänge bis zur Bauwerksinnenwand. Schachtbauwerke werden nicht durchgemessen (lichte Weite).
3._._.01
Stahlbetonrahmenprofile H=1000 B=1250
31.00
m
3._._.02 Seitlicher Zulauf DN/OD 300 Zulage zur Position 1.4.3.1:
Formstück mit seitlichem Zulauf DN/OD 300 PP passend zum Stahlbeton-Rahmenprofil liefern und einbauen.
Formstück: Passstück aus Stahlbeton-Rahmenprofilen, mit Lage genauem Schachtfutter für den Zulauf DN/OD 300 PP
Als Anschlussmöglichkeit des Rohres an das Stahlbeton-Rahmenprofil werden nur werkseitig eingebaute Schachtfutter des Rohrlieferanten passend zur einzubauenden Rohrleitung zugelassen. Das werkseitig eingebaute Schachtfutter ist bei der Herstellung des Rahmenprofils einzurütteln. Ein nachträglicher Einbau wird nicht zugelassen. Die eingeformte Muffe muss den gesamten Umfang des Anschlusses (kompletter Anschlag) abdecken.
Baulänge: ≥ 1,0 bis 2,5 m
Durchgangsrohr: Stahlbeton-Rahmenprofil LW H1000 x B1250
Zu dem Bauwerk ist eine Schachtzeichnung einschl. geprüfter Statik vorzulegen.
3._._.02
Seitlicher Zulauf DN/OD 300
1.00
St
3._._.03 Schachteinstieg, Einstiegöffnung LW 1000 Zulage zur Position 1.4.3.1:
Einstiegöffnung LW 1000 mm werksseitig in der Decke des Rahmenprofiles einbauen, inklusive Fussauflagering zum Übergang auf Schachtringe bzw. Schachtkonen und Einbau von mindestens 3 Steigbügeln.
Als Steigbügel sind Sicherheitssteigbügel nach GUV 16.11 und ZH1/542, 4 Stck./Stgm, (System Antikor Typ II D-S/20, Form B, o.glw.) fachgerecht einzubauen.
Durchgangsrohr: Stahlbeton-Rahmenprofil LW H1000 x B1250 mm.
Einstieg beim seitlichen Zulauf gem. Vorposition.
Zu dem Bauwerk ist eine Schachtzeichnung einschl. geprüfter Statik vorzulegen.
3._._.03
Schachteinstieg, Einstiegöffnung LW 1000
1.00
St
3._._.04 Böschungsstück einbauen Zulage zur Position 1.4.3.1 :
Formstück in Rohrleitung einbauen und böschungsgleich einbauen. Böschungsstück mittels Stahlspundung gegen Unterspülung sichern und mit Wasserbaupflaster einbinden.
Böschungswinkel: 1 : 1,5
Das Böschungsstück ist mittels Wasserbaupflaster aus Naturstein, 200/350 mm, in Ortbeton C 20/25, XC2 versetzt, Unterbetonstärke ≥ 20 cm, in die Böschung des Gewässerauslaufs oder -einlaufs einzubinden. Fugen der Natursteinpflasterfläche bis 2 cm unter OK der Natursteinpflasterfläche aus Beton C 20/25, XC2 herstellen. Fugen nach Abbindung und Aushärtung mit Sand vollfugig schließen und mit Landschaftsrasen RSM 7.1.2 einsähen.
Die Natursteinpflasterfläche ist allseitig um die Rohrleitung auszuführen.
Die Größe der Einbindefläche beträgt ca. 2,75 x 3,25 m (B X H).
Die zur Erbringung der kompletten Leistung erforderlichen Erd- und Wasserhaltungsarbeiten sind in den EP einzurechnen und werden nicht gesondert vergütet.
3._._.04
Böschungsstück einbauen
2.00
St
3._._.05 Prüfen der Statik durch einen Prüfingenieur, LW H1000xB1250 mm Zulage zur Position 1.4.3.1:
Prüfen der Statik durch einen zugelassenen Prüfingenieur.
Durchgangsrohr: Stahlbeton-Rahmenprofil mit Lichten Weite von H1000 x B1250 mm.
3._._.05
Prüfen der Statik durch einen Prüfingenieur, LW H1000xB1250 mm
1.00
St
3._._.06 Wanderberme Zulage zur Position 1.4.3.1:
Wasserbausteine, Größenklasse CP45/125 gem. TLW 2003 liefern und als Wanderberme in 20 bis 40 cm Stärke beidseitig in die Sohle der Rahmenprofile gem. Detailzeichnung (Anlage 4, Blatt 4) einbauen. Die Fugen der Steinschüttung sind mit Boden einzuschlämmen. Boden in der Sohle zwischen den Wanderbermen in 20 cm Stärke fachgerecht einbauen. Boden der Bereitstellungsfläche "Bodenaushub" des Homogenbereiches HEL1/HEE.
Die zur Erbringung der kompletten Leistung erforderlichen Erd- und Abwasserhaltungsarbeiten sind in den EP einzurechnen und werden nicht gesondert vergütet.
Der Einbau der Wasserbausteine sowie des Bodens hat nach dem kompletten Einbau der Rahmenprofile und der Abnahme des Bauwerks zu erfolgen. Durch die Rahmengeometrie ist der Einbau nur in händischer Form möglich.
Einbauhöhe an den Rahmenwänden: ca. 40 cm, Breite jeweils 50 cm, zur Rahmenmitte hin abgeböscht
Einbauhöhe in der Rahmenmitte: ca. 20 cm, Breite ca. 25 cm
Für den Materialnachweis der Wasserbausteine sind Original-Wiegescheine einer öffentlichen Waage vorzulegen.
3._._.06
Wanderberme
31.00
m