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Unit price EUR
Net total EUR
7 Drosselbauwerk
7
Drosselbauwerk
Hinweis Aushubtiefen für Rohrgräben, Verbau und Bauwerke werden auf dem freigemachten Baufeld nach Abtrag des Oberbodens oder des Straßenoberbaus angesetzt. Dazu ist ein gesondertes Aufmaß nach Oberbodenabtrag durchzuführen.
Die Abrechnungsbreiten sind unter Pkt. 13 der ZTV oder in der Leistungsbeschreibung aufgeführt. Der Baugrubenverbau ist in die Erdaushubpositionen einzurechnen. Hierfür sind keine gesonderte Positionen vorgesehen.
Der Nachweis der Baugrubenverdichtung ist mittels Rammsondierungen im Beisein des AG durchzuführen. Der AG ist mind. 2 Tage vor Durchführung zu informieren. Die Rammsondierungen sind durch einen anerkannten Sachverständigen bzw. Gutachter durchzuführen und im Hinblick auf die geforderte Verdichtung zu bewerten und zu dokumentieren.
Die Anzahl und Lage der Verdichtungsprüfungen ist mit dem AG abzustimmen. Die Kosten dieser Verdichtungsprüfungen werden nicht gesondert vergütet - siehe Punkt 5.3.6 ZTV.
Liefernachweise für Schüttgüter sind an der Baustelle von einem Beauftragten des AG zu unterzeichnen. Bei der Schlussrechnung werden nur abgezeichnete Original-Wiegekarten anerkannt. Materiallieferungen dürfen nur während der normalen Arbeitszeit erfolgen. Für den Materialnachweis sind Original-Wiegekarten einer öffentlichen Waage vorzulegen. Es werden nur Materialien eingebaut, deren Eignung vorher nachgewiesen und die durch die Bauleitung zum Einbau freigegeben wurden.
Hinweis
7._._.04 Drosselbauwerk herstellen Drosselbauwerk gebrauchsfertig, inkl. verschraubbarer Gitterostabdeckung herstellen und einbauen (Ortbeton oder Fertigteil).
Schachtbauwerk rechteckig, lichte Weite 2,00 x 2,00 m.
Schachtbauwerkhöhe: Fließgerinne bis OK-Bauwerk: 1,52 m.
Drosselschacht, monolithisch hergestellt, aus bewehrten, statisch geprüften, wasserundurchlässigen Stahlbeton gemäß DIN EN 1917 und DIN V 4034-1. Das Bauwerk ist entsprechend den statischen Erfordernissen herzustellen. Für das Bauwerk ist eine Statik vor Beginn der Arbeiten dem AG vorzulegen. Die Kosten hierfür sind in den EP einzurechnen. Die Auftriebssicherheit des Bauwerkes ist nachzuweisen. Betongüte mindestens C 35/45, XC2, XF2 und Bewehrung nach statischen Erfordernissen. Verkehrsregellast: LM1 nach DIN EN 1991-2.
Wand- und Sohlstärke ³ 25 cm
Profilbeton/-estrich ca. 0,8 m³.
Feuerverzinktes Erdungsband aus Flacheisen 30 x 3,5 mm liefern, in die Bodenplatte umlaufend einbauen, einschließlich aller erforderlichen Kupplungsstücke und Verbindungsteile.
Das Sohlgerinne ist hydraulisch auszuformen. Soweit in den Ausführungsplänen keine andere technische Ausführung vorgegeben wird, hat die hydraulische Ausformung des Sohlengerinnes aller Zu- und Abläufe in gerader und gekrümmter Fließrichtung zu erfolgen. Sofern das Fließgerinne vor Einbau des Drosselorgans und der Rückstauklappe hergestellt wird, ist im Fließgerinne eine nach Angabe des Herstellers ausreichend große Aussparung für den Einbau vorzusehen, die erst nach dessen Einbau vergossen wird.
Als Anschlussmöglichkeiten der Rohre an das Bauwerk sind nur Schachtfutter des Rohrlieferanten zugelassen. Das eingebaute Schachtfutter ist bei der Herstellung des Bauwerks einzurütteln. Ein nachträglicher Einbau wird nicht zugelassen. Die eingeformte Muffe muss den gesamten Umfang des Anschlusses (kompletter Anschlag) abdecken.
Sicherheitssteigbügel ca. 5 Stck. Als Steigbügel sind Sicherheitssteigbügel nach GUV 16.11 und ZH1/542, 4 Stck./Stgm, (System Antikor Typ II D-S/20, Edelstahl, Form B, o.glw.) fachgerecht einzubauen.
Vierteilige verschraubbare Gitterostabdeckung, je 1050 x 1050 mm groß (LW je 1000 x 1000 mm). PR-Gitterroste aus Stahl S235JRG2 (St37.2) feuerverzinkt nach DIN EN ISO 1461, Maschenteilung TS u. QS = 33,3 mm, Tragstabhöhe 50 mm, Tragstabhöhestärke 3 mm. Als Auflager für die Gitterrostabdeckung ist in der Bauwerkwandung ein umlaufendes feuerverzinktes Winkeleisen 50x50 mm, einschließlich Wandankern einzubauen und ein zusätzlicher Tragstab aus einem feuerverzinktem Doppel-T-Träger, HEA-Profil nach DIN 1025, 96 x 100 mm, 2000 mm lang, mittels angeschweißter Laschen zwischen den Bauwerkswänden mit Schraubverbindungen M 16 einzubauen. Der Anschluss der Gitterrostrahmen an die HEA-P zum Potentialausgleich ist einzukalkulieren.
Bauwerksnummer: 1054656145
Zu- und Abläufe: 2 Stück
Durchmesser Zulaufseite: DN 300 B
Durchmesser Auslaufseite: DN 300 B
7._._.04
Drosselbauwerk herstellen
1.00
St
7._._.05 Drosselorgan einbauen Drosselorgan liefern und in das Drosselbauwerk betriebsfertig nach Herstellerangaben einbauen.
Drosselregler: Hydro-Slide-Abflußregler
Bauart: MiniSlide Typ DN 150 mit Handzug NEU: VN Typ DR 200/150 mit Handzug bis OK Gitterrost
Hersteller: Fa. Steinhardt Wassertechnik GmbH o.glw.
Eingestellt für:
- Drosselabflussmenge QDr: 10 l/s
- Stauhöhenbereich: 0 - 1,22 m
- Wanddurchgang Ablauf: DN 300
- Schwenkbereich: links
Gitterrostdurchführung mit passender Abdeckung zur Aufnahme des Handzugs.
Im EP inbegriffen sind alle für den betriebsfertigen Einbau erforderlichen Leistungen und Materialien. Das fachgerechte Anschließen an die HEA-P zum Potentialausgleich ist einzukalkulieren.
7._._.05
Drosselorgan einbauen
1.00
St
Vorbemerkung Kalibrierung Gemäß Selbstüberwachungsverordnung Abwasser NRW (SüwVO Abw) hat der Betreiber von Kanalisationsnetzen für die öffentliche Abwasserbeseitigung diese zu überwachen. In § 2 SüwVO Abw wird der Überwachungsumfang festgelegt. Gemäß Anlage 1 zu § 2 der Verordnung ist u. a. bei Regenrückhaltebecken alle 5 Jahr eine hydraulische Kalibrierung der Drosseleinrichtungen zur Überprüfung der Kennlinie nach Angaben des Herstellers durchzuführen.
Die erforderlichen Maßnahmen zur Kalibrierung der Drosseleinrichtungen sind Teil dieser Ausschreibung.
Der Aufwand zur Durchführung der Kalibrierung und damit deren Erfolg hängt von den Witterungsverhältnissen und den örtlichen Gegebenheiten ab. Dadurch kann es zu Verzögerungen kommen. Dieses ist in der Positionskalkulation zu berücksichtigen.
Der Regenfall ist künstlich durch Beckeneinstau in Rücksprache mit dem Kreis Borken (UWB) zu simulieren. Der Beckeneinstau wird durch den AN durchgeführt. Dieses ist in der Positionskalkulation zu berücksichtigen.
Ist der Sollabfluss nicht erreicht, ist das Drosselorgan nach Angaben des Herstellers zu justieren und die Prüfung erneut durchzuführen. Vergütet wird nur die erfolgreiche Prüfung.
Der Angebotspreis beinhaltet alle notwendigen Arbeiten und Leistungen, wie beispielsweise das Vorhalten und Betreiben der für eine Kalibrierung notwendigen Apparaturen/Geräte in der jeweiligen Örtlichkeit, insbesondere geeigneter Messinstrumente, inklusive An- und Abfahrten einschließlich aller Maßnahmen gemäß DGUV Regeln zum Einstieg in Schachtbauwerke, insbesondere das
Freimessen sowie Personensicherung.
Das Ergebnis der Drosselprüfung gemäße SüwVO Abw ist in einem Prüfbericht für jedes Bauwerk zu dokumentieren und dem AG in Papierform (1-fach) und digital (PDF) zu übergeben.
Die Angaben in diesem Prüfbericht müssen einem sachkundigen Dritten ermöglichen, sich ein Bild über die jeweiligen Drosseleinrichtungen und ihrer Funktionsfähigkeit zu machen. Die Funktionsweise der Drosseleinrichtung, die gewählte Überprüfungsart und deren Ergebnisse müssen nachvollziehbar dokumentiert werden.
Dazu sind die Prüfberichte sind gem. Kapitel 8 der Fachberichte LUA NRW 6/2003, Technische Informationen zur Drosselkalibrierung: Teil 2 (Landesumweltamt Nordrhein-Westfalen) aufzubauen.
Als Veranlassung ist einzutragen:
"Die Stadt Vreden hat mit Datum vom ..... Die Firma ..... mit der Überprüfung und hydraulischen Kalibrierung der Drosseleinrichtung des Bauwerks ..... gemäß ihrer Überwachungspflichten nach SüwVO Abw beauftragt.
Der Prüfbericht muss mindestens enthalten (vgl. o.g. Kapitel 8):
1. Deckblatt
- Bezeichnung und Lage der Drosseleinrichtung
- Veranlassung
- Genehmigungs- und Auslegungsdaten
- Funktionsprinzip
- Geräteausstattung
- Datum und Uhrzeit der Prüfung
2. Einleitung
- Beschreibung des Bauwerks und dessen Drosseleinrichtung
- Beschreibung der Kalibrierungsmessung
- Aufmaß der Drosseleinrichtung mit den wichtigsten Abmessungen
3. Funktionsweise der Drosseleinrichtung
- Klassifizierung der Drossel
- Wirkungsweise der Drossel
4. Hydrometrische Beurteilung der Drosselanlage
- Zustandsbeurteilung im Hinblick auf die Funktion
5. Messtechnische Überprüfung
- Angaben zur Vergleichsmessung/-messgerät
- Beschreibung der vorgenommenen Überprüfungsvariante
- Vergleichende Ganglinien des Beckenwasserstandes und des Abflusses (Qist und Qsoll)
- Ermittlung der Abweichung vom Sollwert
- Abschließende Bewertung der Messergebnisse und der Anlage
- ggf. Maßnahmenvorschläge (bei Mängeln)
6. Zusammenfassung
- Nennung der Vergleichsmessung
- gemittelter Abfluss
- Berurteilung der Abweichung Qist - Qsoll
- ggf. Maßnahmen
Vorbemerkung Kalibrierung
7._._.06 Hydraulische Erstkalibrierung Drosseleinrichtungen durch Installation von geeigneten Messgeräten kalibrieren.
Entwässerungsverfahren: Trennsystem, Regenwasser
Anordnung in Kanalsystem: Hauptschluss
Volumen: 902 m³
Gefälle im Nachlauf: 6,7 ‰
Einstauhöhe: 0,54 m
Drosselmenge: 10 l/s
Drosseltyp: s. Pos. 1.5.7.5
Asperrschieber: nein
Einstau möglich: ja
Ablauf Durchmesser: DN 300
Nachschacht vorh.: nein
Messtechnik vorhanden: nein
7._._.06
Hydraulische Erstkalibrierung
L
1.00
psch
7._._.07 Rückschlagklappe liefern und einbauen System: UFT-FluidSwing
Größe: DN 300, angeformt an die Schachtwand
Hersteller:
Umwelt- und Fluid-Technik Dr. H. Brombach GmbH,
Steinstraße 7, 97980 Bad Mergentheim
oder gleichwertig
Die Rückschlagklappe ist auf der Schachtinnenseite kraftschlüssig und wasserdicht zu befestigen. Das Befestigungssystem muss zur Schachtgröße und zur Form der Schachtwand passen.
7._._.07
Rückschlagklappe liefern und einbauen
1.00
St
7._._.08 Feuerverzinktes Erdungsband einbauen Feuerverzinktes Erdungsband aus Flacheisen 30 x 3,5 mm liefern, in die Sauberkeitsschicht umlaufend einbauen und mit 6 Stück Anschlußfahnen versehen, einschließlich aller erforderlichen Kupplungsstücke und Verbindungsteile.
7._._.08
Feuerverzinktes Erdungsband einbauen
9.00
m
7._._.09 Potentialausgleich Potentialausgleich und vollständiger innerer und äußerer Blitzschutz mit Anschluß an den Fundamenterder entsprechend den VDE Vorschriften für sämtliche E-Aggregate, Geländer, etc. (alle elektrisch leitende Teile) herstellen.
7._._.09
Potentialausgleich
L
1.00
psch
7._._.10 HEA-P-M12 Starrer Erdungsfestpunkt HEA zum bündigen Einbetonieren mit Anschlussgewinde M 12.
Geeignet für Erdungsabgang im Beton inkl. Kreuzklemme 70 x 70 mm. Kunststoffschalungsscheibe zum Annageln an der Schalung.Anschlussgewinde geschützt durch ca. 8 mm Betonüberdeckung. Gesamtlänge ca. 120 - 130 mm.
System: HEA - P - M12
Hersteller: Hauff-Technik oder glw.
7._._.10
HEA-P-M12
1.00
St