Aufzüge
Wohnsiedlung Glacis, Breisach
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Leistungsverzeichnis

OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
Baubeschreibung All­ge­mei­ne Bau­be­schrei­bung In Brei­sach soll eine Flä­che von ca. 2,3 ha da­für ge­nutzt wer­den, Wohn­raum mit ge­dämpf­ten Miet­prei­sen zu er­stel­len. Die­ses Vor­ha­ben wird durch die Nachverdichtung der Entwicklungsfläche im Be­reich der Isenbergstraße Ecke Burk­hei­mer Land­stra­ße er­mög­licht. Hier­bei ist im nörd­li­chen Be­reich, an­gren­zend an eine Grünzone eine hö­he­re Be­bau­ung vor­ge­se­hen. Vom an­gren­zen­den jü­di­schen Fried­hof ist ein Ab­stand von 10m zu si­chern und von jeg­li­cher Be­bau­ung und Nut­zung frei zu hal­ten. Der Be­reich darf auch im Rah­men der Bau­ar­bei­ten nicht ge­nutzt wer­den. Durch das Ver­set­zen und Er­wei­tern der Ab­stän­de zwi­schen den Punkt­häu­sern wird eine auf­ge­lo­cker­te und in­di­vi­du­ell ab­les­ba­re Ein­gangs­si­tua­ti­on ge­schaf­fen. Die Flä­che zwi­schen den Punkt­häu­sern dient als Begegnungsfläche für die Be­woh­ner und sorgt für eine Privatheit der Frei­sit­ze. Die Zeilengebäude fol­gen dem Ver­lauf der Isenbergstraße durch einen leich­ten Ver­satz und er­gän­zen da­durch die vor­han­de­ne Struk­tur. Die Bau­kör­per sind ge­mäß der Bauvoranfrage in­ner­halb des Planungsgebietes mit ei­nem Gartengeschoss und drei bis vier Voll­ge­schos­sen aus­ge­bil­det. Die not­wen­di­gen Park­plät­ze und die Be­su­cher-Stell­plät­ze so­wie die Fahr­ra­d-Stell­plät­ze be­fin­den sich in der Tief­ga­ra­ge so­wie zum Teil über­ir­disch. Die Park­ga­ra­ge er­schließt alle Ge­bäu­de barrierefrei. Hoch­bau Es ent­ste­hen 151 of­fe­ne und licht­durch­flu­te­te Woh­nun­gen mit je­weils ei­nem Bal­kon von 6 m². Bei den Zeilengebäuden wer­den auf den West­sei­ten Holz­la­mel­len zur Si­che­rung der Privatheit vor­ge­se­hen. Fast alle Woh­nun­gen be­sit­zen Ta­ges­licht­bä­der. Die not­wen­di­gen die­nen­den Räu­me und Technikräume sind in der Tief­ga­ra­ge si­tu­ier­t. Jede Woh­nung ist über einen Auf­zug er­reich­bar. Die Trep­pen­häu­ser, ge­le­gen in der Ge­bäu­de­mit­te, bil­den ganz be­wusst ein zen­tra­les Ele­ment. Mög­li­che Ab­stell­flä­chen für Rollatoren und Kin­der­wä­gen be­fin­den sich im UG so­wie zum Teil im EG und auf wei­te­ren Ebe­nen. Frei­an­la­gen und Dachbegrünung Ein neu­er Erschließungsweg über die Burk­hei­mer Land­stra­ße be­fin­det sich im Nor­den des Grund­stückes. Die Nut­zung ist aus­schließ­lich für Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer vor­ge­se­hen. Vor je­dem Punkthaus sind klei­ne Vor­plät­ze an den Ein­gän­gen plat­zier­t. Klei­ne Auf­ent­halts­be­rei­che mit Sitzkanten, Hausbäumen und Fahrradabstellflächen für Be­su­cher mar­kie­ren die Ein­gän­ge. Müll­sam­mel­stel­len sind ent­lang der We­gach­se plat­ziert und den ein­zel­nen Häu­sern zu­ge­ord­net. Im Sü­den des Grund­stückes, ent­lang der Isenbergstraße, be­fin­den sich be­glei­tend PKW-Park­plät­ze. Es be­steht die Mög­lich­keit, zwei der Stell­plät­ze mit E-Ladesäulen aus­zu­stat­ten. Die Tief­ga­ra­ge wird von der Burk­hei­mer Land­stra­ße aus er­schlos­sen. Dort be­fin­den sich auch die Fahr­ra­d- und PKW-Stell­plät­ze für die Be­woh­ner des Quar­tier­s. Eine neue Tra­fo­sta­ti­on für die Strom­ver­sor­gung ist ne­ben der TG-Zufahrt vor­ge­se­hen. Zwi­schen den bei­den neu­en Ge­bäu­de­rie­geln im Sü­den be­fin­det sich der große Kin­der­spiel­platz im Grü­nen mit zahl­rei­chen An­ge­bo­ten, wie Klet­ter­turm mit Rut­sche, Schau­kel, Tram­po­lin, Klet­ter­fel­sen, Sandspiel und Sitz­mög­lich­kei­ten zum Auf­ent­hal­t.
Baubeschreibung
Allgemeine Vorbemerkungen Hin­wei­se zum Leis­tungs­ver­zeich­nis bzw. zur Leis­tungs­be­schrei­bung: Tech­ni­sche Vor­schrif­ten und Richt­li­ni­en, die als "Zu­sätz­li­che Tech­ni­sche Ver­trags­be­din­gun­gen" gel­ten, sind der Teil­leis­tung oder dem Ab­schnitt des LV vor­an­ge­stellt für den sie gel­ten. Sie sind Be­stand­teil der Positionstexte. Bei Ab­wei­chung hat der Positionstext Vor­rang. Schall­schutz: Der er­höh­te Schall­schutz nach DIN 4109-5:2020-08 ist ein­zu­hal­ten. Voll­stän­dig­keit der an­ge­bo­te­nen Leis­tung: Die an­ge­bo­te­ne Leis­tung muss letzt­end­lich im­mer und ohne Ein­schrän­kung den All­ge­mein an­er­kann­ten Re­geln der Tech­nik (A.a.R.d.T.) ent­spre­chen. Alle er­for­der­li­chen bau- und si­cher­heits­tech­ni­schen Prü­fun­gen, Zu­las­sun­gen, Ge­neh­mi­gun­gen, Nach­wei­se und Ab­nah­men hat der AN ei­gen­ver­ant­wort­lich zu ver­an­las­sen und durch­zu­füh­ren. Alle vorbeschriebenen Leis­tun­gen sind in die Ein­heits­prei­se ein­zu­rech­nen und wer­den nicht ge­son­dert ver­gü­tet. In­be­trieb­nah­me, Ab­nah­me, Über­ga­be: Ein­re­gu­lie­rung und Leis­tungs­mes­sun­gen, In­be­trieb­nah­me und Ab­nah­me, ein­schließ­lich der er­for­der­li­chen Be­triebss­tof­fe und Per­so­nal­kos­ten für die­se Tä­tig­keit. Vor Ab­nah­me wird ein Pro­be­be­trieb ge­for­der­t. Vor In­be­trieb­nah­me der An­la­ge sind alle Tei­le ohne ge­son­der­te Ver­gü­tung zu säu­bern. Ein­wei­sung des Be­die­nungs­per­so­nals mit Über­ga­be­pro­to­koll ge­hört zur Ab­nah­me. Be­mus­te­rung: Für alle we­sent­li­chen Bau­tei­le von for­ma­ler oder grund­sätz­li­cher Be­deu­tung wird eine Be­mus­te­rung ver­langt wer­den. Ab­spra­chen hier­zu sind recht­zei­tig mit der Bau­lei­tung zu ver­ein­ba­ren. Vor­schrif­ten, Richt­li­ni­en, Auf­la­gen: Nach­ste­hend aus­ge­wähl­te Vor­schrif­ten, Richt­li­ni­en und Auf­la­gen sind für die Aus­füh­rung un­ter an­de­rem zu be­ach­ten. Tech­ni­sche Nor­men wie DIN-Nor­men der für die Aus­füh­rung vor­ge­se­he­nen bau- und haustechnischen Ge­wer­ke, die von den Materialherstellern emp­foh­le­nen Anwendungs- und Ver­ar­bei­tungs­richt­li­ni­en sind eben­so zu be­ach­ten, wie Auf­la­gen und Vor­schrif­ten des Tech­ni­schen Über­wa­chungs­ver­ei­nes und ein­schlä­gi­ge Emp­feh­lun­gen und Ver­fü­gun­gen der zu­stän­di­gen Fach­ver­bän­de. Eti­ket­ten, Kle­be­strei­fen und Schutz­über­zü­ge bzw. -markierungen sind vor der Über­ga­be zu ent­fer­nen. Werk- und Mon­ta­ge­pla­nung/Aus­füh­rungs­un­ter­la­gen: Die Er­stel­lung der Werk- und Mon­ta­ge­pla­nung. Ein­zel­nen sind fol­gen­de Montageunterlagen un­ter Zu­grun­de­le­gung der Aus­füh­rungs­pla­nung an­zu­fer­ti­gen: Werk- und Mon­ta­ge­plä­ne und De­tail­zeich­nun­gen (mit letz­tem Stand der Werk­plä­ne Für die Achs- und Höheneinmessungen wer­den vom AG je Ge­schoss an den Treppenhauskernen ge­eig­ne­te Mess­mar­ken ge­setz­t. Un­stim­mig­kei­ten (Toleranzüberschreitungen etc.) sind der AG-Bau­lei­tung un­ver­züg­lich schrift­lich mit­zu­tei­len. Schachtwände ³ 300 mm Stahlbetonwand An­mer­kung: Die Aufzugstrennwand grenz di­rekt an einen Auf­ent­halts­raum von Woh­nun­gen an. Für die Woh­nun­gen sind nicht nur die An­for­de­run­gen an haustechnische An­la­gen nach DIN 4109-1:2018-01 (Teil 1: Min­dest­an­for­de­run­gen), son­dern dar­über hin­aus, die Ta­bel­le 5 der DIN 4109-5: 2020-08 er­höh­te An­for­de­run­gen ein­zu­hal­ten. Da­her kön­nen die Vor­ga­ben nach der DIN 8989:2019-08 nicht di­rekt her­an­ge­zo­gen wer­den. Um die An­for­de­run­gen nach DIN 4109-5: 2020-08 mit L AF,max,n £ 27 dB ein­zu­hal­ten sind zu­sätz­li­che Maß­nah­men an der Aufzugsanlage selbst (Schallschutzpaket Aufzugshersteller) not­wen­dig. Der Aufzugshersteller muss schon bei der Aus­schrei­bung zwin­gend auf die Ein­hal­tung des er­höh­ten Schall­schut­zes nach DIN 4109-5:2020-08 hin­ge­wie­sen wer­den. Grenzt der Auf­zugs­schacht di­rekt an ein Schlaf­zim­mer an, soll­te u.U. Der Ein­satz ei­ner zu­sätz­li­chen biegeweichen Vorsatzschale an der Schachtwand in Er­wä­gung ge­zo­gen wer­den. Baustellenordnung Ord­nung und Sau­ber­keit müs­sen auf der Bau­stel­le ge­währ­leis­tet sein.
Allgemeine Vorbemerkungen
Technische Vorbemerkungen 1     Vor­be­mer­kun­gen Die An­for­de­run­gen des Leis­tungs­ver­zeich­nis­ses (LV) sind voll­stän­dig zu er­fül­len, dies gilt auch für Auf­la­gen des Bau­her­ren, die über die Min­dest­for­de­run­gen der EN 81 hin­aus­ge­hen. Grund­la­ge bil­den das Leis­tungs­ver­zeich­nis und die tech­ni­schen An­for­de­run­gen aus dem zu er­war­ten­den Be­trie­b. Die Kon­for­mi­täts­er­klä­rung mit Be­schrei­bung des be­stim­mungs­ge­mä­ßen Be­triebs so­wie be­hörd­li­che Ab­nah­men sind vom AN vor der Bau­ab­nah­me zu er­brin­gen. Die Leis­tung des AN um­fasst sämt­li­che Leis­tun­gen, die zur or­dent­li­chen Er­stel­lung der be­triebs­fer­ti­gen An­la­ge und zur Er­fül­lung der be­hörd­li­chen Auf­la­gen er­for­der­lich sin­d. 2     Vor­schrif­ten und Be­stim­mun­gen Bei der Aus­füh­rung der Aufzugsanlagen sind ne­ben den in der VOB aus­ge­führ­ten DIN-Vor­schrif­ten ins­be­son­de­re fol­gen­de Vor­schrif­ten und Be­stim­mun­gen in der neues­ten Fas­sung ein­zu­hal­ten; es gilt die Fas­sung am Tag der In­be­trieb­nah­me: Bun­des- und landesrechtliche Vor­schrif­ten, ins­be­son­de­re die Be­triebs­si­cher­heits­ver­ord­nung Richt­li­nie über Auf­zü­ge 2014/33/EU so­wie Ma­schi­nen­richt­li­nie 2006/42/EG, je­weils in der ak­tu­el­len Fas­sung Elek­trisch be­trie­be­ne Per­so­nen- und Las­ten­auf­zü­ge DIN EN 81-20 so­wie DIN EN 81-50 Zugängigkeit von Auf­zü­gen für Per­so­nen ein­schließ­lich Per­so­nen mit Be­hin­de­run­gen DIN EN 81-70 Ver­hal­ten von Auf­zü­gen im Brand­fall DIN EN 81-73 Schall­schutz bei Aufzugsanlagen ohne Triebwerksraum VDI 2566-2 In­stand­hal­tung von Auf­zü­gen und Fahr­trep­pen Re­geln für die Instandhaltungsanweisungen DIN EN 13015 Richt­li­nie über brandschutztechnische An­for­de­run­gen an Lei­tungs­an­la­gen (LAR-Leitungsanlagenrichtlinie) Ein­schlä­gi­ge DIN- und VDE-Vor­schrif­ten Un­fall­ver­hü­tungs­vor­schrif­ten UVV der Be­rufs­ge­nos­sen­schaf­ten EMV-Gesetz 89/336/EWG in der neues­ten Fas­sung Die An­la­gen müs­sen funk­ent­stört aus­ge­führt wer­den nach gel­ten­den DIN- und VDE-Richt­li­ni­en. Im Fal­le feh­len­der Ab­schir­mun­gen bei par­al­le­len Lei­tungs­füh­run­gen un­ter­schied­li­cher Span­nun­gen und Fre­quen­zen ist der Nach­weis über die Funk­ent­stö­rung durch fach­ge­rech­te Mes­sun­gen zu er­brin­gen. Fahrschachttüren für Fahr­schäch­te mit Wän­den der Feu­er­wi­der­stands­klas­se F 90 DIN 18090 DIN 18092 Schall­schutz im Hoch­bau DIN 4109 3     Durch­füh­rung Die Mon­ta­ge ist sei­tens des AN in Ei­gen­ver­ant­wor­tung zu or­ga­ni­sie­ren. Vor dem Fer­ti­gungs­be­ginn sind alle Ein­bau­ma­ße zu prü­fen und Un­stim­mig­kei­ten um­ge­hend mit­zu­tei­len. 4      Ne­ben­leis­tun­gen des AN Ab­bau des evt­l. im Schacht be­find­li­chen Gerüsts und Ab­sturz­si­che­run­gen des Ge­wer­kes Roh­bau Stel­lung und Ein­bau al­ler nach den Richt­li­ni­en der Be­rufs­ge­nos­sen­schaf­ten bzw. den UVV er­for­der­li­chen Schutz­maß­nah­men und Ar­beits­büh­nen für die Mon­ta­ge der Aufzugsanlagen, Ent­sor­gung und Rück­lie­fe­rung von nicht mehr be­nö­tig­ten Ma­te­ria­li­en An­ga­be der Ab­mes­sun­gen und sons­ti­gen tech­ni­schen Er­for­der­nis­se so­wie Lie­fern von Gerüsthülsen und -schu­hen, Halteeisen, An­kern, Befestigungsschienen, Ein­le­ge­tei­le und ähn­li­chen Ele­men­ten im Fahr­schacht, durch Ab­ruf der Bau­lei­tung, Säu­bern der Ein­le­ge­tei­le an den Be­fes­ti­gungs­punk­ten Be­triebs­fer­ti­ge Mon­ta­ge bauartgeprüft vor der Bauherrenabnahme Ge­büh­ren für die Ab­nah­me­prü­fung durch den zu­stän­di­gen TÜV und für die Be­stä­ti­gung der Kon­for­mi­tät durch die re­gio­nal zu­stän­di­ge Abnahmebehörde so­wie das Ein­wei­sen von mind. 3 Aufzugswärtern durch einen Sach­kun­di­gen mit Nach­weis Ab­nah­me Bei­stel­len der Aufzugswärter ge­mäß Be­triebs­si­cher­heits­ver­ord­nung bei der Ab­nah­me oder Über­ga­be Bei­stel­len von Be­treu­ungs­per­so­nal zu den be­hörd­li­chen Ab­nah­me­prü­fun­gen.
Technische Vorbemerkungen
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