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Leistungsverzeichnis
OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
01 Aufzugsanlagen
01
Aufzugsanlagen
Projektbeschreibung 1. Grundstück und Bauwerk
Das Grundstück liegt in Köln, Stadtteil Longerich, Paul-Humburg-Str. 13.
Bei der Bauaufgabe handelt es sich um die schlüsselfertige Erweiterung und Generalinstandsetzung eines denkmalgeschützen Nebenstandorts der "Carl-von-Ossietzky Gesamtschule" an der Paul-Humburg-Str. mit Einfeld-Sporthalle und Außenanlagen.
Die Bauherrin ist die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln.
‑
Der Gebäudekomplex besteht aus drei Gebäudeteilen. Bauteil A besteht aus einem zu sanierenden denkmalgeschützen Bestandsgebäude mit einem Tiefgeschoss und zwei Obergeschossen (EG,1.OG) sowie einem Erweiterungs-Neubau (A1) mit einem Tiefgeschoss (teilweise) und zwei Obergeschossen (EG,1.OG). Bei Bauteil B handelt es sich um ein zu sanierendes eingeschossiges denkmalgeschütztes Bestandsgebäude. Der Neubau Bauteil C besteht aus einem Tiefgeschoss und drei Obergeschossen (EG, 1.OG, 2.OG) für Schulräume. Der B-ereich der in Bauteil C enthaltenen Einfeld-Sporthalle ist nicht unterkellert.
Hinweis zur Sorgfaltspflicht im denkmalgeschützten Bestand:
Ergänzend zu der zuvor beschriebenen Aufteilung der Bauteile ist der Schutz der denkmalgeschützten Bausubstanz strikt zu beachten. Hierzu zählen beispielhaft historische Bodenbeläge, Treppengeländer, Fassadenelemente sowie weitere schützenswerte Bauteile im Bestand. Die Arbeiten innerhalb der rot umrandeten Bereiche finden vollumfänglich im denkmalgeschützten Bestand statt. Sie sind mit besonderer Rücksichtnahme und erhöhter Sorgfaltspflicht bezüglich der vorgenannten Bauteile durchzuführen. Beschädigungen an der denkmalgeschützten Substanz sind zwingend zu vermeiden.
Projektbeschreibung
Vorbemerkungen Vorbemerkungen:
Es gilt die neue Norm EN 81/20-50, DIN EN 81 Teil 70, Vandalismusschutz EN 81-71, Kat 1, Brandfallsteuerung nach DIN EN 81-73
Diese ist vollumfänglich zu berücksichtigen.
a) Allgemein:
Es steht dem Bieter frei, zusätzliche
Alternativvorschläge als Anlage beizufügen.
Alternativen sind komplett mit allen erforderlichen Leistungsangaben
(Fabrikat/Typ/Modell/Größe/Nennleistung etc.)
detailliert zu beschreiben.
Artikel-, Modell- und Bestellnummern etc. gelten lediglich als Hinweise.
Es gilt grundsätzlich der Text der jeweiligen
LV-Position.
Die angebotenen Preise sind als Festpreis für die vollendete Lieferung und Montage innerhalb der vorgesehenen Ausführungstermine zu kalkulieren.
Bei Ausführungspositionen mit dem Zusatz
"Ausführung wie" mit einer folgenden
Hersteller/Typenangabe, gilt dieser Absatz als
Hinweis. Der hiermit vorgegebene Qualitätsstandard ist jedoch verbindlich, d.h. es dürfen nur gleichwertige Fabrikate verwendet werden. Der AN hat die
Gleichwertigkeit nachzuweisen, sofern er die als Hinweis vorgegebenen Fabrikate nicht einsetzt.
Die Bauleitung behält sich vor, Bauteile, die
diesen Bedingungen nicht entsprechen, zu Lasten des AN austauschen zu lassen.
Etwaige Folgekosten, die sich aus einer Änderung gegenüber der vorgesehenen Ausführung infolge von Alternativen ergeben, sind mit einzukalkulieren.
(z.B. Mehraufwand infolge von Maß- oder
Gewichtsänderungen etc.).
Eintragungen im Leistungsverzeichnis sind nur an den hierfür vorgesehenen Stellen zulässig.
Änderungen der Leistungstexte sind grundsätzlich nicht zulässig.
Alle erforderlichen Genehmigungsverfahren sind rechtzeitig vor Baubeginn einzuleiten.
Die Ausführungsunterlagen sind vom Auftragnehmer eigenverantwortlich zu prüfen.
Auf evtl. Unstimmigkeiten sind Planer und
Bauleiter unverzüglich hinzuweisen. Sämtliche
Maßangaben etc. sind am Bau örtlich zu prüfen.
Die Werkstatt- und Detailplanung inkl. Koordination mit allen beteiligten Gewerken gehört zumLeistungsumfang des Auftragnehmers.
Entstehender Verschnitt, techn. Gase,
sowie Schweiß-, Löt-, Dichtungs- und
Befestigungsmaterial, Bohren von Befestigungen mit
den entsprechenden Verankerungen (Dübel), Decken- und Wandhülsen sind in den entsprechenden Pos. mit in die Einheitspreise einzukalkulieren.
b) Anlagenbeschreibung:
Gegenstand dieser Ausschreibung ist die
Lieferung und Montage von 3 Personen-
aufzug in einer Realschule in Köln
Durch den AN sind alle Leistungen zur Installation der Anlagen, bis zur vollständigen, mängelfreienBetriebsfertigkeit zu erbringen. Er hat ebenso die erforderlichen Abnahmen (z.B. durch ein TÜV-SV) sowie alle weiteren Koordinationen mit den Bauaufsichtsbehörden eigenverantwortlich zu veranlassen.
c) Materialien
Für Fahrkörbe, Türrahmen und Verkleidungen sind Qualitätsbleche zu verwenden. Edelstahlteile sind aus Nichtrostendem Chrom-Nickel-Stahl mit der Werkstoffgüte 1.4031 herzustellen. Sämtliche Stahlteile mit Ausnahme aller funktionsbedingten blanken Flächen sind mit Korrosionsschutz zu versehen. Beschädigungen sind nach Montage auszubessern.
d) Montage:
Die Montage und deren Aufsicht hat durch
qualifiziertes Personal des AN zu erfolgen. Die
Anlagen sind entsprechend nachfolgender
Vorschriften zu errichten:
- Die jeweils gültige Landesbauordnung
- Gesetz über die elektromagnetische Verträglichkeit von Geräten(EMV-Gesetz)
- Die Unfallverhütungsvorschriften der gewerblichen
Berufsgenossenschaften
- Die Verordnung über die Errichtung und den Betrieb von Aufzugsanlagen (AufzV)
- Sicherheitsregeln für die Konstruktion und den Einbau von Personen- und Lastenaufzügen EN81
- Die Aufzugsrichtlinie 95/16/EG
- Die VDE-Bestimmungen, VDE-0100, VDE-0185, VDE-0190 und die Bestimmungen des EVU
- Körperschalldämmung nach VDI-Richtlinie 2566
- Die einschlägigen DIN-Normen für Geräte, Materialien und Konstruktionen
- Herrichten der Transportwege im Gebäude
bis zur Ausbau- bzw. Einbaustelle für die
erforderlichen Lasten
Elektrische Sicherheit nach NEN 1010
Die Anlagen werden in trockenen Räumen betrieben (Raumarten entsprechend VDE 0100).
Einspeisendes Netz, 400 V DS 50 Hz, mit Mittelleiter Schutzmassnahme VDE 0100, durch Nullung mit getrenntem Schutzleiter.
e) Abnahme:
Die vorgeschriebene Abnahmeprüfung wird vom AN veranlasst. Erstellung der erforderlichen Unterlagen, Terminvereinbarungen und Durchführung
sind Sache des AN. Prüfgewichte stellt der AN. Die Prüfgebühren werden vom AN getragen.
Der AN Unterstützt beim ausfüllen von Attributierungslisten für BIM-Modell
f) Wartung:
Kostenfreie Wartung beginnend mit der Abnahme.
Der AN übernimmt für die Dauer der Gewährleistung, beginnend mit dem Ende der kostenfreien Wartung, einen Wartungsdienst entsprechend der Beauftragung. Dieser umfasst ein regelmäßiges Prüfen, reinigen und schmieren der Anlage, sowie erforderliche Nachstellarbeiten und Beseitigung von
Betriebsstörungen während der aufgeführten Arbeitszeit. Reinigung- und Schmiermaterial sowie Kleinteile stellt der AN während dieser Zeit. Der Wartungspreis wird in die Wertung mit einbezogen.
g) Gewährleistung:
Der AN übernimmt für die Dauer des beauftragten Wartungszeitraumes nach Fertigstellung der Anlage die Gewährleistung der Ausführung. Er verpflichtet sich, alle Teile zu ersetzen, die aufgrund mangelhafter Konstruktion oder vorzeitigemVerschleiß in diesem Zeitraum unbrauchbar werden. Ausgenommen sind alle Teile, die mutwillig
zerstört oder beschädigt werden.
Zum Lieferumfang gehören ferner:
h) Leistungen des Auftragnehmers:
Absichern der Schachtzugänge bis zum Montagebeginn sowie Schutzgeländer für Deckendruchbrüche, Absätze und Treppen
Herrichten der Transportwege im Gebäude bis zur Einbaustelle für die erforderlichen Lasten
Liefern sowie Ein- und Ausbau der Rüstungen im Fahrschacht nach DIN 4420 und UVV durch den AN einschließlich der in die Schachtwände einzusetzendes Einbauteil
Abladen und Transportarbeiten auf der Baustelle Beistellen von Hebezeugen, Rüsthülsen und Rüstschuhen
Lieferung und Montage der Abstiegseinrichtung für die
Schachtgrube
Anschluss und Lieferung der erforderlichen
Hauptschalters an bauseits verlegte Zuleitung.
Liefern der Ankerschienen, Halfeneisen und
Gerüsthülsen frei Baustelle inkl. abladen,
Montagezeichnungen und Einbauanweisungen für den AN "Rohbau" sofern erforderlich.
Lieferung und Montage aller zur einwandfreien
Funktion der Aufzugsanlagen erforderlichen
Materialien, inkl. Öle, Schmierstoffe sowie aller
Werkzeuge
Lieferung und Installation der Schachtbeleuchtung, inkl. Schalter in Steuerungsschaltschrank
Montage der begestellten Aufzugszuleitung im Schacht Montage der gesamten Aufzugsanlage, Anmeldung beim
zuständigen TÜV und Lieferung aller hierfür
erforderlichen Papiere
Beistellung aller Unterlagen für behördliche Abnahme.
Schallschutz
Entsprechend den VDI-Richtlinien 2566 soweit diese die Leistungen des AN betreffen. Der durchschnittliche Geräuschpegel, der in Betrieb befindlichen Aufzugskoponenten in 1,00 m Abstand gemessen, darf folgende Wer
te nichtüberschreiten.
Vorbeifahrt vor den Türen 55 dB (A)
Im Fahrkorb 55 dB (A)
Türbewegung im Fahrkorb 55 dB(A)
Der mittlere Geräuschpegel darf 50 dB (A) nicht überschreiten .
Vorbemerkungen
allgemeine Vorbemerkungen Soweit im Folgenden nichts anderes geregelt wird, gelten die Bestimmungen der VOB, in der im Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültigen Fassung.
Es ist entsprechend nachfolgender Spezifikation anzubieten. Änderungen und nicht vorgesehene Eintragungen haben keine Gültigkeit. Abweichungen vom Leistungsverzeichnis müssen als Anlage zum Angebot beschrieben und begründet werden. Beigefügte Firmenangebote finden keine Bewertung.
Leistungsumfang des Auftragnehmers
Die Leistungen des Auftragnehmers umfassen sämtliche Leistungen, die zur Erstellung der betriebsfähigen Anlage und zur Erfüllung der behördlichen Auflagen erforderlich sind. Ausgenommen davon sind die Bauseitigen Leistungen.
Die Aufzugsanlagen sind frei Baustelle einschließlich Verpackung, allen Materialien entsprechend den Bauzeichnungen und Beschreibungen, Montage und Inbetriebsetzung durch Fachmonteure anzubieten. Kosten für Unterkunft, Auslösung sowie Wege- und Fahrgelder sind in die Angebotspreise einzurechnen.
Die Leistungen umfassen insbesondere:
Programmierung gem. Brandfallsteuermatrix
Teilnahme an IBN-Besprechungen und IBN-Durchführung je 2 Termine pro Aufzug)
Montage allgemein in zeitlich getrennten Arbeitsschritten (Schachtinstallation, Setzen der Estrichschwellen, Montage Zargen und Türen, Feininstallation, IBN)
Schutz der Zargen bis zum Ende der Bauzeitb Versiegelung Zarge zu angrenzender Wand
Stellung und Lieferung der Prüfgewichte zur innerbetrieblichen Abnahme sowie der eventuell erforderlichen Hilfskräfte.
Lieferung der Lasthaken, Ankernschienen, Rüsthülsen. Bei Bedarf gehört die leihweise Gestellung der Rüstschuhe ebenfalls zum Leistungsumfang.
Lieferung und Montage Grubenset und Grubenabstieg.
Lieferung und Montage der Schachtbeleuchtung gemäß EN 81 mit Wechselschaltung, schaltbar vom Steuerschrank und Schachtgrube, inklusive Schuko-Steckdose.
Lieferung von Hinweis- und Belastungsschildern, Beschreibung der Aufzugsanlage und der Steuerung, allgemeine Wartungsanleitung und Anlagenzeichnungen, einer Handlampe sowie zweier Notentriegelungsschlüssel.
Besenreine Endreinigung der Aufzugsanlage inklusive Schachtraum sowie Entsorgung von Verpackungsmaterialien, welche von Aufzugsteilen stammen.
Sämtliche Stahlteile, mit Ausnahme aller funktionsbedingt blanken Flächen, sind mit Korrosionsschutz zu versehen. Beschädigungen sind auszubessern. Alle drehenden Teile erhalten einen Sicherheitsanstrich.
Sämtliche nicht gesondert beschriebenen Leistungen sind entsprechend nachfolgender Beschreibung siehe LV auszuführen.
Einweisung zweier Aufzugswärter.
Die Einweisung der zwei Aufzugswärter ist an 2 Terminen im Angebot enthalten.
Lieferung und Montage eines Notrufsystems. Das Notrufsystem hat in einer ständig besetzten Notrufzentrale aufgeschaltet zu sein.
Der Auftragnehmer erstellt die Ausführungspläne für den Schacht innerhalb von 2 Wochen nach uftragserteilung und Vorlage aktueller Baupläne. Der Kunde erhält die komplette Anlagenplanung innerhalb von 2 Wochen nach schriftlichem Erhalt des Auftrages sowie Vorlage aller relevanten Beschreibungen und Zeichnungen.
Für die verbauten Komponenten muss eine Ersatzteilbevorratung von
20 Jahren garantiert sein.
Für die Errichtung der Aufzugsanlagen sind folgende Vorschriften in ihrer jeweils gültigen Fassung zu beachten:
Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) sowie EN 81-1;
Landesbauordnung;
VDE- sowie DIN-Bestimmungen für Materialien, Konstruktion und Geräte; die Ausführung der elektrischen Ausrüstung muß in allen Teilen den Forderungen der EN 12015/12016
Schallschutz im Hochbau, VDI 2566 und DIN 4109;
Unfallverhütungsvorschriften;
Wasserhaushaltsgesetz.
Entwurf, Herstellung, Montage und Endabnahme der Aufzugsanlagen sind entsprechend Aufzugsrichtlinie (Richtlinie 95/16/EG, Anhang XIII) auszuführen.
Gewährleistung
Die Vereinbarungen zur Gewährleitung werden in den in den Verträgen mit den Errichtern der Förderanlagen (Mitunternehmern) geregelt.
Alle Unterhaltsarbeiten werden während der normalen täglichen Arbeitszeit durchgeführt und sind den Aufzugswärtern vorher anzuzeigen.
Qualitätssicherung
Ein Qualitätssicherungssystem nach DIN ISO 9001 / EN 29901 ist erforderlich.
Ein entsprechendes Zertifikat ist dem Angebot beizulegen.
Der Geltungsbereich des Zertifikates muss aus den eingereichten Unterlagen hervorgehen.
allgemeine Vorbemerkungen
--Hinweis Aufzug BT A-- Material der Schachtwände:
1x Längsseite: Bestands Mauerwerk
1x Längsseite: neue Stahlbetonwand
1x Türseite: Bestands Mauerwerk
1x Rückseite: neue Stahlbetonwand
Bei der Befestigung von Aufzugsteilen in den Mauerwerkswänden sind entsprechen Dübelauszugsversuche durchzuführen und im Angebot zu berücksichtigen.
--Hinweis Aufzug BT A--
01.0027 Personenaufzug 1000 kg BT-A 3 Etagen Personenaufzug mit 3 Haltestellen behindertengerecht
Tragfähigkeit: 1000 kg
Geschwindigkeit: min. 1,0 m/s
Antrieb: frequenzgeregelter, Maschinenraumloser Aufzug
Motordaten:
Leistung: ...................... KW
Netz-Nennstrom: ...................... A
Netz-Anlaufstrom: ...................... A
Steuerung : Produktneutral
Schachtbreite: 1650 mm
Schachttiefe: 2460 mm
Schachtgrubentiefe: 1000 mm
Schachtkopfhöhe: 3300 mm
Förderhöhe: ca. 12 m
Haltestellen: 3 einseitig angeordnet.
Türen: automatische Schiebetüren, zweiteilig, zentral öffnende Türen
Abmessungen für einen Aufzugstyp 3
Türbreite: 900 mm
Türhöhe: 2200 mm
Kabinenbreite: 1100 mm
Kabinentiefe: 2100 mm
Kabinenhöhe: 2200 mm
Netzanschluss: 230/400 V, 50 Hz
zusätzliche Anschlüsse: potentialfreier Kontakt zur Ansteuerung der Treppenhausbeleuchtung
LEISTUNGSBESCHREIBUNG
Barrierefrei mit allen notwendigen Anforderungen nach DIN 18040-1, Abs. 4.3.5 und der DIN EN 81-70
Antrieb Seilaufzug
Treibscheibe mit Drahtseilen. Diese sind als mehrlagiges Rundlitzenseil mit hohem
metallischem Querschnitt und hoher Dauerbiegeleistung auszulegen.
Die Tragmittel sind über einzeln nachspannbare Aufhängungen an den
Festpunkten im Triebwerksraum bzw. im Fahrschacht zu befestigen. Es dürfen
keine Riemen und Tragegurte verwendet werden.
Antrieb: mindestens mittlere Belastung, 60 - 120 Fahrten pro Stunde
Anlage: mindestens mittlere Belastung, 9.000 Fahrten/Monat,
Verfügbarkeit: mindestens normal, 98 %, Für Störaussendungen sowie Störfestigkeit ist die EMV-Richtlinie und das EMV -
Gesetz bzw. die entsprechenden Normen anzuwenden.
Reduzierung Energieverbrauch im Stillstand.
Geregelter Drehstrommotor mit Frequenzregelung, Treibscheibenantrieb,
getriebelos, Geschwindigkeit 1,0 m/s
Der Antrieb ist mit einer elektronischen, feldorientierten Regelung auszurüsten.
Das System soll die Motorspannung und die Motorfrequenz regeln.
Durch die Regelung soll der Motor für alle Lastverhältnisse ein konstantes
Drehmoment erzeugen. Ein ruckfreies, stufenloses Anfahren und Abbremsen muss
gewährleistet sein (Direkteinfahrt). Die Direkteinfahrt gilt auch für die
Endhaltestellen.
Die Anhaltegenauigkeit soll +/- 3 mm betragen.
Die Nachregulierung zur Bündigstellung des Fahrkorbes in den Haltestellen soll bei
geöffneten Türen erfolgen.
Die Regelung soll auch bei Netzspannungsschwankungen von +/- 10 %
funktionsfähig bleiben.
Endstörfilter zur Vermeidung von Netzbeeinflussung sind vorzusehen.
Steuerung:
Es ist eine elektronische Einknopf- oder Zweiknopfsammelnde Steuerung oder eine
Gruppensteuerung in Mikroprozessortechnik als "marktoffene
freiprogrammierbare" Steuerung nach neuestem Stand der Technik in
geschlossenem, staub geschütztem Schaltschrank vorzusehen. Dabei werden die
Rufe i.d.R. abwärts gesammelt (eine detaillierte Aussage erfolgt in Abstimmung mit
der GW in Abhängigkeit der konkreten Situation vor Ort)
Die IP-Schutzklasse ist den Umgebungsbedingungen ggf. anzupassen
Es ist eine für Fachunternehmen frei am Markt erhältliche Steuerung vorzusehen
Sollte eine Codierung aus Sicherheitsgründen notwendig sein, so ist der Code / so
sind die Codes der GW, spätestens bei der Übergabe der Anlage - vor der Zahlung
der letzten Rate - zu übergeben
Die Steuerung muss die gleichzeitige Annahme mehrerer Fahrbefehle
ermöglichen.
Betriebsstundenzähler ist in der Schaltschranktür/ Revisionsöffnung (bei
triebwerkraumlosen Anlagen) vorzusehen
Innen- und Außenkommandos sind in der Reihenfolge der Rufannahme
abzuarbeiten
Speicherkapazität mind. 1000 Befehle, Speicherung der Fehlerhistorie nach Stand
der Technik sowie Display mit Klartextanzeige
Ein ggf. erforderliches, dauerhaft freigeschaltetes Servicetool für die Steuerung ist
im Liefer- und Leistungsumfang enthalten und bei Abnahme der GW, bei Übergabe
der Anlage, zu übergeben
Automatische Beleuchtungsabschaltung nach einstellbarer Zeit bei
Nichtbenutzung muss programmierbar sein
Überwachung der verkehrsspezifischen Abläufe wie Haltestellenverlustzeiten,
Fahrdiagramme, Fehlerspeicherung, potentialfreie Kontakte für vorgesehene
Störmeldeanzeige, Anschlussmöglichkeiten für digitale Ferndiagnose,
Brandfallsteuerung, Evakuierungssteuerung bei Netzausfall über eine
Unterspannungsversorgung/ Akkupufferung (Anfahrt nächstliegende Haltestelle),
automatische Inspektions- und Rückholsteuerung
Notwendige Schlüssel sowie spezielle Einrichtungen sind mitzuliefern
Die Anlage ist mit einem abschließbaren Hauptschalter auszurüsten, um diese
gegen unbefugtes Einschalten zu sichern
Tableaus:
Sicherstellung aller Anforderungen an die Barrierefreiheit A2.2.10_ Barrierefreiheit
Befehlsgeber sind gemäß den Anforderungen der DIN EN 81 Teil 70 auszuführen
Edelstahltableau mit flach bündigen vandalismussicheren V2A-Tasten und Braillebeschriftung.
Edelstahllabdeckung
Digitale Stockwerks,- Betriebs, Fahrtrichtung- sowie Weiterfahrtanzeige
"Tür-Auf"-Taster im Innentableau
In allen Etagen sind LCD-Anzeigen als Weiterfahrtanzeige, Standanzeige und
Außerbetriebanzeige vorzusehen
Die neuen Standanzeigen sind ebenfalls in die Blockzargen zu integrieren.
Etagentableaus sind mit zusätzlichem Schlüsseltaster zum Ruf auszustatten.
Außentableau in der untersten Haltestelle mit drei Schlüsselschaltern, wie folgt: Ein
Schlüsselschalter mit drei Positionen (Schlüssel abziehbar in allen drei Positionen):
1.) "Freigabe Aufzug für Schlüsseltaster" ("Ruf geben mit dem Schlüssel in allen
Etagen")
2.) "Freigabe Aufzug für Dauerfahrt (Ruf über Außenruftaster) und 3.) Abschaltung
der Aufzugsanlage (unabhängig von ggf. einer Sleep-Funktion) Zweiter
Schlüsseltaster zum Ruf geben (vgl. andere Haltestellen) Dritter
Schlüsselschalter für "Reset"
Horizontaltableau im Fahrkorb gemäß DIN EN 81-70, Anhang B
Großflächentaster (XL) mit Quittierungsanzeige, Kurzhubtaster, versenkte Montage
Aufzugsnotruf gemäß DIN EN 81-28
In den Deckplatten der Außenanzeigen sind elektronisch einstellbare
Ankunftsmelder je Haltestelle vorzusehen
- ein Ton für "aufwärts"
- zwei Töne für "abwärts"
Diese Funktion muss von der Lautstärke her einstellbar und abschaltbar sein
Frei programmierbare Sprechansage Fahrkorb und Haltestelle (einstellbar in der
Lautstärke und abschaltbar)
Kabine, Türen und Portale, Ausstattungsmerkmale:
Barrierefreiheit nach EN 81-70, Aufzugstyp 3, geeignet zum Tragentransport
Schallschutz gemäß DIN 4109, DIN 8989
Vandalismusschutz EN 81-71, Kat 1
Falls behördlich gefordert, Brandfallsteuerung nach DIN EN 81-73
Wände und Türen aus Edelstahl V2A Muster Karo, Raute oder geschliffen Korn (Die drei Ausführungen sind kostenneutral anzubieten)
180 gemäß Bemusterung, Mindestdicke 1,5 mm, Edelstahlbleche entdröhnt
Bodenbelag wie Aufzugsvorräume
Hierfür ist die Bodenwanne mit 3cm Tiefe für bauseitigen Belag vorzusehen.
Kabinendecke begehbar mit Belag aus Alu-Riffelblech (eventuelle Abweichungen sind zu begründen)
Für Kabinenrückwand mit Spiegel (Spiegel min. 1,80m hoch bis 30cm über OKFF) ist zusätzlich ein
Anprallschutz vorzusehen Material wie Handlauf. Montagehöhe 300 mm - 400 mm
über dem Kabinenboden, die Befestigung muss in verdeckter Form vorgesehen
werden Kabinenbeleuchtung als indirekte Beleuchtung, gemäß DIN EN 12464 Teil 1 und
DIN EN 81 Teil 20 einzuhalten. Die Beleuchtung muss gegen Vandalismus
geschützt sein.
Im Fahrkorb ist eine Beleuchtungsstärke, 1 m über dem Boden, von mindestens 100 Lux einzuhalten
Es sind Leuchten mit langlebigen und energiesparenden Leuchtmitteln (LED) vorzusehen
Die Zugangsstellen auf den Etagen sind mit entsprechender LED-Beleuchtung in der Zarge oben auszustatten.
Mit der Kabinenbeleuchtung soll auch gleichzeitig die Beleuchtung in der Zarge angehen.
Es muss eine Beleuchtungsstärke von min. 50Lux (gemäß DIN 81-20) in Aufzugsvorräumen erreicht werden.
Es sollten Fahrschachtüren nach DIN EN 81 Teil 20 / 50 und EN 81-71 zum Einsatz kommen. Ausführung als horizontal bewegte mittig öffnende kraftbetätigte
Schiebetüren belegt mit Edelstahlmuster nach Abstimmung, Mindestbreite 900
mm, Mindesthöhe 2.100 mm, kraftbetätigte Türen nicht mehr als 150 N Schließkraft
(Abweichungen sind zu begründen)
Fahrschachttürantrieb, frequenzgeregelter Antrieb
Im Fahrkorb muss gegenüber der Fahrkorbtür ein kabinenhoher Spiegel (bei Glas aus VSG) oder eine andere Einrichtung zur Orientierung eines rückwärtsfahrenden Rollstuhlbenutzers angebracht sein.
Für Kabinenrückwand mit Spiegel ist zusätzlich ein Anprallschutz vorzusehen. Material wie Handlauf. Montagehöhe 300mm - 400mmüber dem Kabinenboden, die Befestigung muss in verdeckter Form vorgeshen werden.
Bei Aufzugsanlagen mit dem Aufstellungsort von Steuerung am Schacht gemäß DIN EN 81 Teil 20 darf bei Integration in die Mauerumfassungszarge bzw. in die Flächenportale die Feuerwiderstandsklassifizierung der Gesamtkonstruktion nicht
beeinträchtigt werden.
Portalverkleidung Edelstahlstandardprägemuster, Mindestdicke 1,5 mm, Rückseite entdröhnt und mit Brandschutzwolle innen ausgekleidet Handlauf ist vorzusehen Sockelleiste ist vorzusehen
Rammschutz ist ggf. vorzusehen
Für den Bewegungsraum vor den Aufzugstüren ist DIN 18040-1 zu beachten
(mind. 1,5 m x 1,5 m).
Rammschutz ist ggf. vorzusehen.
Sockelleiste ist vorzusehen.
Handlauf ist vorzusehen
Notruf:
Anforderung an die zu verwendenden Notrufkomponenten: Die GW verfügt über eine eigene Notruf- und Serviceleitstelle (im folgenden NSL- GW genannt) mit einem Notrufmanagementsystem Hersteller Advancis Software & Services GmbH - Fabrikat/Typ WinGuard, auf die die Aufzugsnotruf aufgeschaltet werden muss.
Der Notruf ist nach DIN EN 81-28 mit drei Sprechstellen herzustellen. Auf das Manage-
mentsystem sind z. Zt. die folgenden Hersteller, AlphaCom und Schneider Intercom über
Schnittstellen angebunden. Dies ist dringend bei der Anbindung zu beachten.
Notrufeinheit
Die Notrufeinheit (NE) ist Teil des Notrufsystems, welches die Erkennung, Identifizie-
rung und die Validierung des Notrufes durchführt. Ist ein Notruf an einer Notrufauslö-
seeinheit ausgelöst worden, stellt die NE eine Sprechverbindung in die Notruf- und Serviceleitstelle (NSL-GW) her.
Notruftaster
Der Notruf im Fahrkorb wird abgesetzt von der Sprechstelle die im Innentableau verbaut
und mit diesem verbunden ist. Die Notrufeinrichtung im Fahrkorb muss mit einer fernbetätigten Funktionsprüfung („selbst prüfender“-Taster ausgestattet, i. d. R. mit 24V DCb eingebauten Elektromagneten) ausgestattet sein.
urch die Betätigung des Tasters lässt sich der Remote-Zugriff (Fernbetätigung) aktivie-
ren, wodurch dann die mechanische und elektrische Funktionsfähigkeit des Tasters
überprüft werden kann. Dazu ist eine elektrische Verbindung zur Notrufeinheit erfor-
derlich, die bei der Dimensionierung des Hängekabels zu berücksichtigen ist. Die Not-
ruftaster in der Schachtgrube, Kabine und auf dem Fahrkorbdach verfügen über ein Not-
licht, dass bei einem Stromausfall automatisch eingeschaltet wird. Hierzu ist eine sepa-
rate Verkabelung zum Übertragungsgerät erforderlich.
Übertragungswege/Anbindungsvarianten
Es wird grundsätzlich über einen DSL / IP-Anschluss und redundant über eine Mobilfunkverbindung an die NSL-GW angebunden. Der entsprechende DSL / IP-Anschluss muss durch die Projektleitung beauftragt werden. Der Anschluss und die Verkabelung
sind gemäß der aktuellen BQA „anwendungsneutrale Verkabelung der Schulen der Stadt Köln A2.2.16_ BQA Anwendungsneutrale Verkabelung" des Amts für Informationsverarbeitung (122/2) herzustellen. Das Vorhandensein der öffentlichen GSM-Provi-
der Vodafone oder Telekom muss über eine grobe Messung bestätigt sein. Die SIM-Karten werden durch die GW bereitgestellt. Standorte an denen aus technischen Gründen kein IP-Anschluss möglich ist, können nur mit schriftlicher Freigabe durch die GW mit GSM-Aufschaltungen realisiert werden. Eine ausreichende Funkversorgung am Standort
ist über eine Messung und Dokumentation der Feldstärken nachzuweisen. Der zu erreichende Mindestwert beträgt -89dBm.
Die Position und Montage der Übertagungseinheit soll grundsätzlich in den Triebwerksraum oder in einen anderen noch festzulegenden Standort montiert werden. Eine Montage im Schaltschrank ist lediglich möglich, falls genügend Platz zur Verfügung steht. Die
Übertragungseinheit muss grundsätzlich folgende Kriterien erfüllen:
Separate Stromversorgung USV-Versorgung IP 31- Schutzgehäuse. Die Übertrageeinheit muss folgende Meldungen an die NSL übermitteln:
Notruf mit Standortangabe, Routineanruf alle 24h, USV-Störung / USV-Akkukapazität nicht ausreichend, Störung Netz 230 V, allgemeine Störung des Aufzuges. Eine Aufschaltung / Visualisierung über das WinGuard-Managementsystem wird vorausgesetzt.
Schnittstellen / Protokolle, grundsätzlich können folgende Schnittstellen aufgeschaltet werden:
ICX, IoIP, Modbus IP, OPC DA2.0 Server Client.
Vorgaben gem. Planungsleitfaden NSL-GW Version 1.0.
Für die Übertragung des Notrufs ist ein separates Kat 7-Kabel bis in die Aufzugskabine mit vorzusehen. Erforderliche Datenprotokolle sind vor Inbetriebnahme mit der NSLGW abzustimmen. Die SIM-Karte wird vom AG gestellt und ist rechtzeitig vor Inbetriebnahme von der Projektleitung anzufordern.
Schachtentlüftung, Schachtentrauchung
Fahrschachtentrauchungs- sowie Fahrschachtentlüftungssysteme sind nach dem Stand der Technik unter Beachtung des GEG (Gebäudeenergiegesetz) in Verkehr zu bringen bzw. zu verbauen.
Schachtinstallation
Die Schachtbeleuchtung ist mit Leuchtmittel in der LED-Technik vorzusehen.Der Schachtinformationsgeber zur berührungslosen Erfassung des Fahrkorbstandortes
ist vorzusehen. Die Schachtkopierung erfolgt über einen Absolutwertgeber.
Halfenschienen und Befestigungen
Es ist eine reine Dübelmontage für alle Befestigungsmaterialien vorzusehen. Halfenschienen etc. werden in der Rohbauphase nicht eingebaut.
Evakuirungssteuerung
Es muss gewährleistet sein das der Aufzug aus allen Etagen im Brandfall oder im Falle eines Stromausfalls / Spannungsunterbrechung automatisch in das Erdgeschoss fahren kann und dort mit geöffneten Türen stehen bleibt.
betriebsfertig liefern und montieren
01.0027
Personenaufzug 1000 kg BT-A 3 Etagen
1,00
Stk
01.0030 Personenaufzug 1000 kg BT-C 4 Etagen Personenaufzug mit 4 Haltestellen behindertengerecht
Tragfähigkeit: 1000 kg
Geschwindigkeit: min. 1,0 m/s
Antrieb: frequenzgeregelter, Maschinenraumloser Aufzug
Motordaten:
Leistung: ...................... KW
Netz-Nennstrom: ...................... A
Netz-Anlaufstrom: ...................... A
Steuerung : Produktneutral
Schachtbreite: 1690 mm
Schachttiefe: 2740 mm
Schachtgrubentiefe: 1000 mm
Schachtkopfhöhe: 3560 mm
Förderhöhe: ca. 16,3 m
Haltestellen: 4 einseitig angeordnet.
Türen: automatische Schiebetüren, zweiteilig, zentral öffnende Türen
Abmessungen für einen Aufzugstyp 3
Türbreite: 900 mm
Türhöhe: 2200 mm
Kabinenbreite: 1100 mm
Kabinentiefe: 2100 mm
Kabinenhöhe: 2200 mm
Netzanschluss: 230/400 V, 50 Hz
zusätzliche Anschlüsse: potentialfreier Kontakt zur Ansteuerung der Treppenhausbeleuchtung
LEISTUNGSBESCHREIBUNG
Barrierefrei mit allen notwendigen Anforderungen nach DIN 18040-1, Abs. 4.3.5 und der DIN EN 81-70
Antrieb Seilaufzug
Treibscheibe mit Drahtseilen. Diese sind als mehrlagiges Rundlitzenseil mit hohem
metallischem Querschnitt und hoher Dauerbiegeleistung auszulegen.
Die Tragmittel sind über einzeln nachspannbare Aufhängungen an den
Festpunkten im Triebwerksraum bzw. im Fahrschacht zu befestigen. Es dürfen
keine Riemen und Tragegurte verwendet werden.
Antrieb: mindestens mittlere Belastung, 60 - 120 Fahrten pro Stunde
Anlage: mindestens mittlere Belastung, 9.000 Fahrten/Monat,
Verfügbarkeit: mindestens normal, 98 %, Für Störaussendungen sowie Störfestigkeit ist die EMV-Richtlinie und das EMV -
Gesetz bzw. die entsprechenden Normen anzuwenden.
Reduzierung Energieverbrauch im Stillstand.
Geregelter Drehstrommotor mit Frequenzregelung, Treibscheibenantrieb,
getriebelos, Geschwindigkeit 1,0 m/s
Der Antrieb ist mit einer elektronischen, feldorientierten Regelung auszurüsten.
Das System soll die Motorspannung und die Motorfrequenz regeln.
Durch die Regelung soll der Motor für alle Lastverhältnisse ein konstantes
Drehmoment erzeugen. Ein ruckfreies, stufenloses Anfahren und Abbremsen muss
gewährleistet sein (Direkteinfahrt). Die Direkteinfahrt gilt auch für die
Endhaltestellen.
Die Anhaltegenauigkeit soll +/- 3 mm betragen.
Die Nachregulierung zur Bündigstellung des Fahrkorbes in den Haltestellen soll bei
geöffneten Türen erfolgen.
Die Regelung soll auch bei Netzspannungsschwankungen von +/- 10 %
funktionsfähig bleiben.
Endstörfilter zur Vermeidung von Netzbeeinflussung sind vorzusehen.
Steuerung:
Es ist eine elektronische Einknopf- oder Zweiknopfsammelnde Steuerung oder eine
Gruppensteuerung in Mikroprozessortechnik als "marktoffene
freiprogrammierbare" Steuerung nach neuestem Stand der Technik in
geschlossenem, staub geschütztem Schaltschrank vorzusehen. Dabei werden die
Rufe i.d.R. abwärts gesammelt (eine detaillierte Aussage erfolgt in Abstimmung mit
der GW in Abhängigkeit der konkreten Situation vor Ort)
Die IP-Schutzklasse ist den Umgebungsbedingungen ggf. anzupassen
Es ist eine für Fachunternehmen frei am Markt erhältliche Steuerung vorzusehen
Sollte eine Codierung aus Sicherheitsgründen notwendig sein, so ist der Code / so
sind die Codes der GW, spätestens bei der Übergabe der Anlage - vor der Zahlung
der letzten Rate - zu übergeben
Die Steuerung muss die gleichzeitige Annahme mehrerer Fahrbefehle
ermöglichen.
Betriebsstundenzähler ist in der Schaltschranktür/ Revisionsöffnung (bei
triebwerkraumlosen Anlagen) vorzusehen
Innen- und Außenkommandos sind in der Reihenfolge der Rufannahme
abzuarbeiten
Speicherkapazität mind. 1000 Befehle, Speicherung der Fehlerhistorie nach Stand
der Technik sowie Display mit Klartextanzeige
Ein ggf. erforderliches, dauerhaft freigeschaltetes Servicetool für die Steuerung ist
im Liefer- und Leistungsumfang enthalten und bei Abnahme der GW, bei Übergabe
der Anlage, zu übergeben
Automatische Beleuchtungsabschaltung nach einstellbarer Zeit bei
Nichtbenutzung muss programmierbar sein
Überwachung der verkehrsspezifischen Abläufe wie Haltestellenverlustzeiten,
Fahrdiagramme, Fehlerspeicherung, potentialfreie Kontakte für vorgesehene
Störmeldeanzeige, Anschlussmöglichkeiten für digitale Ferndiagnose,
Brandfallsteuerung, Evakuierungssteuerung bei Netzausfall über eine
Unterspannungsversorgung/ Akkupufferung (Anfahrt nächstliegende Haltestelle),
automatische Inspektions- und Rückholsteuerung
Notwendige Schlüssel sowie spezielle Einrichtungen sind mitzuliefern
Die Anlage ist mit einem abschließbaren Hauptschalter auszurüsten, um diese
gegen unbefugtes Einschalten zu sichern
Tableaus:
Sicherstellung aller Anforderungen an die Barrierefreiheit A2.2.10_ Barrierefreiheit
Befehlsgeber sind gemäß den Anforderungen der DIN EN 81 Teil 70 auszuführen
Edelstahltableau mit flach bündigen vandalismussicheren V2A-Tasten und Braillebeschriftung.
Edelstahllabdeckung
Digitale Stockwerks,- Betriebs, Fahrtrichtung- sowie Weiterfahrtanzeige
"Tür-Auf"-Taster im Innentableau
In allen Etagen sind LCD-Anzeigen als Weiterfahrtanzeige, Standanzeige und
Außerbetriebanzeige vorzusehen
Die neuen Standanzeigen sind ebenfalls in die Blockzargen zu integrieren.
Etagentableaus sind mit zusätzlichem Schlüsseltaster zum Ruf auszustatten.
Außentableau in der untersten Haltestelle mit drei Schlüsselschaltern, wie folgt: Ein
Schlüsselschalter mit drei Positionen (Schlüssel abziehbar in allen drei Positionen):
1.) "Freigabe Aufzug für Schlüsseltaster" ("Ruf geben mit dem Schlüssel in allen
Etagen")
2.) "Freigabe Aufzug für Dauerfahrt (Ruf über Außenruftaster) und 3.) Abschaltung
der Aufzugsanlage (unabhängig von ggf. einer Sleep-Funktion) Zweiter
Schlüsseltaster zum Ruf geben (vgl. andere Haltestellen) Dritter
Schlüsselschalter für "Reset"
Horizontaltableau im Fahrkorb gemäß DIN EN 81-70, Anhang B
Großflächentaster (XL) mit Quittierungsanzeige, Kurzhubtaster, versenkte Montage
Aufzugsnotruf gemäß DIN EN 81-28
In den Deckplatten der Außenanzeigen sind elektronisch einstellbare
Ankunftsmelder je Haltestelle vorzusehen
- ein Ton für "aufwärts"
- zwei Töne für "abwärts"
Diese Funktion muss von der Lautstärke her einstellbar und abschaltbar sein
Frei programmierbare Sprechansage Fahrkorb und Haltestelle (einstellbar in der
Lautstärke und abschaltbar)
Kabine, Türen und Portale, Ausstattungsmerkmale:
Barrierefreiheit nach EN 81-70, Aufzugstyp 3, geeignet zum Tragentransport
Schallschutz gemäß DIN 4109, DIN 8989
Vandalismusschutz EN 81-71, Kat 1
Falls behördlich gefordert, Brandfallsteuerung nach DIN EN 81-73
Wände und Türen aus Edelstahl V2A Muster Karo, Raute oder geschliffen Korn (Die drei Ausführungen sind kostenneutral anzubieten)
180 gemäß Bemusterung, Mindestdicke 1,5 mm, Edelstahlbleche entdröhnt
Bodenbelag wie Aufzugsvorräume
Hierfür ist die Bodenwanne mit 3cm Tiefe für bauseitigen Belag vorzusehen
Kabinendecke begehbar mit Belag aus Alu-Riffelblech (eventuelle Abweichungen sind zu begründen)
Für Kabinenrückwand mit Spiegel (Spiegel min. 1,80m hoch bis 30cm über OKFF) ist zusätzlich ein
Anprallschutz vorzusehen Material wie Handlauf. Montagehöhe 300 mm - 400 mm
über dem Kabinenboden, die Befestigung muss in verdeckter Form vorgesehen
werden Kabinenbeleuchtung als indirekte Beleuchtung, gemäß DIN EN 12464 Teil 1 und
DIN EN 81 Teil 20 einzuhalten. Die Beleuchtung muss gegen Vandalismus
geschützt sein.
Im Fahrkorb ist eine Beleuchtungsstärke, 1 m über dem Boden, von mindestens 100 Lux einzuhalten
Es sind Leuchten mit langlebigen und energiesparenden Leuchtmitteln (LED) vorzusehen
Die Zugangsstellen auf den Etagen sind mit entsprechender LED-Beleuchtung in der Zarge oben auszustatten.
Mit der Kabinenbeleuchtung soll auch gleichzeitig die Beleuchtung in der Zarge angehen.
Es muss eine Beleuchtungsstärke von min. 50Lux (gemäß DIN 81-20) in Aufzugsvorräumen erreicht werden.
Es sollten Fahrschachtüren nach DIN EN 81 Teil 20 / 50 und EN 81-71 zum Einsatz kommen. Ausführung als horizontal bewegte mittig öffnende kraftbetätigte
Schiebetüren belegt mit Edelstahlmuster nach Abstimmung, Mindestbreite 900
mm, Mindesthöhe 2.100 mm, kraftbetätigte Türen nicht mehr als 150 N Schließkraft
(Abweichungen sind zu begründen)
Fahrschachttürantrieb, frequenzgeregelter Antrieb
Im Fahrkorb muss gegenüber der Fahrkorbtür ein kabinenhoher Spiegel (bei Glas aus VSG) oder eine andere Einrichtung zur Orientierung eines rückwärtsfahrenden Rollstuhlbenutzers angebracht sein.
Für Kabinenrückwand mit Spiegel ist zusätzlich ein Anprallschutz vorzusehen. Material wie Handlauf. Montagehöhe 300mm - 400mmüber dem Kabinenboden, die Befestigung muss in verdeckter Form vorgeshen werden.
Bei Aufzugsanlagen mit dem Aufstellungsort von Steuerung am Schacht gemäß DIN EN 81 Teil 20 darf bei Integration in die Mauerumfassungszarge bzw. in die Flächenportale die Feuerwiderstandsklassifizierung der Gesamtkonstruktion nicht
beeinträchtigt werden.
Portalverkleidung Edelstahlstandardprägemuster, Mindestdicke 1,5 mm, Rückseite entdröhnt und mit Brandschutzwolle innen ausgekleidet Handlauf ist vorzusehen Sockelleiste ist vorzusehen
Rammschutz ist ggf. vorzusehen
Für den Bewegungsraum vor den Aufzugstüren ist DIN 18040-1 zu beachten
(mind. 1,5 m x 1,5 m).
Rammschutz ist ggf. vorzusehen.
Sockelleiste ist vorzusehen.
Handlauf ist vorzusehen
Notruf:
Anforderung an die zu verwendenden Notrufkomponenten: Die GW verfügt über eine eigene Notruf- und Serviceleitstelle (im folgenden NSL- GW genannt) mit einem Notrufmanagementsystem Hersteller Advancis Software & Services GmbH - Fabrikat/Typ WinGuard, auf die die Aufzugsnotruf aufgeschaltet werden muss.
Der Notruf ist nach DIN EN 81-28 mit drei Sprechstellen herzustellen. Auf das Manage-
mentsystem sind z. Zt. die folgenden Hersteller, AlphaCom und Schneider Intercom über
Schnittstellen angebunden. Dies ist dringend bei der Anbindung zu beachten.
Notrufeinheit
Die Notrufeinheit (NE) ist Teil des Notrufsystems, welches die Erkennung, Identifizie-
rung und die Validierung des Notrufes durchführt. Ist ein Notruf an einer Notrufauslö-
seeinheit ausgelöst worden, stellt die NE eine Sprechverbindung in die Notruf- und Serviceleitstelle (NSL-GW) her.
Notruftaster
Der Notruf im Fahrkorb wird abgesetzt von der Sprechstelle die im Innentableau verbaut
und mit diesem verbunden ist. Die Notrufeinrichtung im Fahrkorb muss mit einer fernbetätigten Funktionsprüfung („selbst prüfender“-Taster ausgestattet, i. d. R. mit 24V DCb eingebauten Elektromagneten) ausgestattet sein.
urch die Betätigung des Tasters lässt sich der Remote-Zugriff (Fernbetätigung) aktivie-
ren, wodurch dann die mechanische und elektrische Funktionsfähigkeit des Tasters
überprüft werden kann. Dazu ist eine elektrische Verbindung zur Notrufeinheit erfor-
derlich, die bei der Dimensionierung des Hängekabels zu berücksichtigen ist. Die Not-
ruftaster in der Schachtgrube, Kabine und auf dem Fahrkorbdach verfügen über ein Not-
licht, dass bei einem Stromausfall automatisch eingeschaltet wird. Hierzu ist eine sepa-
rate Verkabelung zum Übertragungsgerät erforderlich.
Übertragungswege/Anbindungsvarianten
Es wird grundsätzlich über einen DSL / IP-Anschluss und redundant über eine Mobilfunkverbindung an die NSL-GW angebunden. Der entsprechende DSL / IP-Anschluss muss durch die Projektleitung beauftragt werden. Der Anschluss und die Verkabelung
sind gemäß der aktuellen BQA „anwendungsneutrale Verkabelung der Schulen der Stadt Köln A2.2.16_ BQA Anwendungsneutrale Verkabelung" des Amts für Informationsverarbeitung (122/2) herzustellen. Das Vorhandensein der öffentlichen GSM-Provi-
der Vodafone oder Telekom muss über eine grobe Messung bestätigt sein. Die SIM-Karten werden durch die GW bereitgestellt. Standorte an denen aus technischen Gründen kein IP-Anschluss möglich ist, können nur mit schriftlicher Freigabe durch die GW mit GSM-Aufschaltungen realisiert werden. Eine ausreichende Funkversorgung am Standort
ist über eine Messung und Dokumentation der Feldstärken nachzuweisen. Der zu erreichende Mindestwert beträgt -89dBm.
Die Position und Montage der Übertagungseinheit soll grundsätzlich in den Triebwerksraum oder in einen anderen noch festzulegenden Standort montiert werden. Eine Montage im Schaltschrank ist lediglich möglich, falls genügend Platz zur Verfügung steht. Die
Übertragungseinheit muss grundsätzlich folgende Kriterien erfüllen:
Separate Stromversorgung USV-Versorgung IP 31- Schutzgehäuse. Die Übertrageeinheit muss folgende Meldungen an die NSL übermitteln:
Notruf mit Standortangabe, Routineanruf alle 24h, USV-Störung / USV-Akkukapazität nicht ausreichend, Störung Netz 230 V, allgemeine Störung des Aufzuges. Eine Aufschaltung / Visualisierung über das WinGuard-Managementsystem wird vorausgesetzt.
Schnittstellen / Protokolle, grundsätzlich können folgende Schnittstellen aufgeschaltet werden:
ICX, IoIP, Modbus IP, OPC DA2.0 Server Client.
Vorgaben gem. Planungsleitfaden NSL-GW Version 1.0.
Für die Übertragung des Notrufs ist ein separates Kat 7-Kabel bis in die Aufzugskabine mit vorzusehen. Erforderliche Datenprotokolle sind vor Inbetriebnahme mit der NSLGW abzustimmen. Die SIM-Karte wird vom AG gestellt und ist rechtzeitig vor Inbetriebnahme von der Projektleitung anzufordern.
Schachtentlüftung, Schachtentrauchung
Fahrschachtentrauchungs- sowie Fahrschachtentlüftungssysteme sind nach dem Stand der Technik unter Beachtung des GEG (Gebäudeenergiegesetz) in Verkehr zu bringen bzw. zu verbauen.
Schachtinstallation
Die Schachtbeleuchtung ist mit Leuchtmittel in der LED-Technik vorzusehen.Der Schachtinformationsgeber zur berührungslosen Erfassung des Fahrkorbstandortes
ist vorzusehen. Die Schachtkopierung erfolgt über einen Absolutwertgeber.
Halfenschienen und Befestigungen
Es ist eine reine Dübelmontage für alle Befestigungsmaterialien vorzusehen. Halfenschienen etc. werden in der Rohbauphase nicht eingebaut.
Evakuirungssteuerung
Es muss gewährleistet sein das der Aufzug aus allen Etagen im Brandfall oder im Falle eines Stromausfalls / Spannungsunterbrechung automatisch in das Erdgeschoss fahren kann und dort mit geöffneten Türen stehen bleibt.
betriebsfertig liefern und montieren
01.0030
Personenaufzug 1000 kg BT-C 4 Etagen
1,00
Stk
01.0060 Schutzeinrichtung Möbeltransport Für Möbeltransporte ist eine systemgerechte Schutzeinrichtung vorzusehen, die schnell in dei Kabine eingebracht und platzsparend gelagert werden kann.
01.0060
Schutzeinrichtung Möbeltransport
E
2,00
Stk
01.0070 Schlüsselsafe Schlüsseltresor inkl. Putzblende mit VandalismusRosette und Heizung
Mechanische Ausführungen für den Einbau ins WDVS, Mauerwerk oder Beton. Durchmesser und tiefe abhängig von Schlüsselanzahl
liefern und betriebsfertig installieren
01.0070
Schlüsselsafe
2,00
Stk
01.0080 GSM-Modul zum absetzen von Notrufen
liefern und betriebsfertig montieren
01.0080
GSM-Modul
2,00
Stk
01.0090 Halfenschienen über gesamte Wandlänge Zur Vermeidung von Fehlmontagen sollen die gelieferten Halfenschienen über die gesamte Wandlänge reichen.
Der Preis gilt für die Mehrkosten für alle Halfenschienen für einen Aufzug des Types
01.0090
Halfenschienen über gesamte Wandlänge
E
2,00
Stk
01.0100 Mauerumfassungszarge Mauerumfassungszargen je Haltestelle
(Überlappung ca. 25 cm) aus Edelstahl (1,5 mm);
Schliff nach Wahl des AG einschl. angrenzender
elastischer Versiegelung
Liefern und montieren
01.0100
Mauerumfassungszarge
7,00
Stk
01.0102 Haltestellenbeleuchtung Die Zugangsstellen auf den Etagen sind mit entsprechender LED-Beleuchtung,
oben in der Zarge, auszustatten. Hier ist eine Beleuchtungsstärke in
Aufzugsvorräumen von min. 50 Lux (gem. DIN 81-20), bezüglich der
Zugangsstellen in den Etagen einzuhalten. Mit der Kabinenbeleuchtung soll auch
gleichzeitig die Beleuchtung in der Zarge angehen.
liefern, montieren, verkabeln und betriebsfertig anschließen.
01.0102
Haltestellenbeleuchtung
7,00
Stk
01.0110 Enev Kit Vorbemerkung:
Gemäß der Energieeinsparverordnung EnEV besteht die Forderung, dass alle Gebäudeumfassungsflächen so auszuführen sind, dass sie entsprechend dem Stand der Technik dauerhaft luftundurchlässig sind.
Hintergrund für diese Vorschrift ist die generelle Zielsetzung, unnötige Wärmeenergieverluste durch unkontrolliertes Entweichen erwärmter Gebäudeluft über Permanent-Öffnungen im Aufzugsschachtkopf zu vermeiden.
Gefordert wird ein nach DIN EN 12101-2 und DIN EN 54-20
zertifiziertes System zur kontrollierten Be- und Entlüftung von Aufzugschächten.
Das System ist Teil der Aufzugsanlage und wird durch ein Aufzugfachunternehmen vollständig innerhalb des Fahrschachtes installiert, in Betrieb genommen und gewartet.
Im Alarmfall ist die Aufzugsteuerung mittels potentialfreier Kontakte anzusteuern.
Systemanforderungen:
Das System besteht aus:
einer Zentraleinheit mit VDS/EN54-20 zertifizierten Rauchansaugsystem für Schachthöhen bis 100 m und Filtereinheit - fertig montiert auf einer Grundplatte. Kabelanbindungen sind steckbar ausgeführt. Der Anschluss an eine vorhandene GLT oder BMZ ist mit den potentialfreien Kontakten für externe Alarmauslösung, externer Reset, externer Reset, Betriebsstörung, CO2 Auslösung, Feuchtigkeitsauslösung und Temperaturauslösung vorgesehen.
einem Ansaugrohrstrang aus Ø25mm Kunststoffrohr, welche ohne Zusatz von lösemittelhaltigen Klebstoffen und Reinigern durch Aluminiumsteckverbindungen zusammen gefügt werden. Montagematerial zur Befestigung des Rohrstranges. Schachthöhe: ca.
einer Verschlusseinrichtung für die Entlüftungsöffnung, welche aus einer Jalousieklappe und einem Belimo Sicherheitsstellantrieb mit Federrücklauf besteht. Die Jalousieklappe aus verzinktem Stahlblech verfügt über Hohlkammerlamellen mit elastischen Dichtungen, welche im geschlossenen Zustand luftdicht abschließen.
Zertifiziert als NRWG nach DIN EN 12101-2
Jalousieklappe: …… x …… mm mit Einbaurahmen für die flächenbündige Montage in der Leibungsöffnung.
Rauchauslösung: Die angesaugte Luft wird permanent auf Rauchpartikel untersucht. Bei Überschreitung eines Schwellwertes (0,8% / Meter) löst das Gerät Alarm aus und die Jalousieklappe öffnet sofort.
CO2-Auslösung: Die angesaugte Luft wird permanent auf ihren CO2-Gehalt untersucht. Bei Überschreitung eines Schwellwertes von 1500 ppm öffnet die Jalousieklappe sofort, so dass frische Luft in den Schacht nachströmen kann.
Temperaturauslösung: Bei Überschreitung eines Wertes von 35°C im Schachtkopf öffnet die Jalousieklappe und schließt erst bei Unterschreitung des eingestellten Wertes (unter Einhaltung einer Schalthysterese).
Der Wert lässt sich bedarfsorientiert einstellen (max. 45°C).
Luftfeuchtigkeitsauslösung (optional): Bei Überschreitung eines einstellbaren Feuchtigkeitswertes im Schachtkopf öffnet die Jalousieklappe und schließt erst bei Unterschreitung des eingestellten Wertes von
Der Wert lässt sich bedarfsorientiert einstellen
Automatik-Lüftung: Eine Zeituhr gesteuerte automatische Lüftungsfunktion sorgt für den regelmäßigen Luftaustausch im Schacht. Die Zeituhr lässt sich bedarfsorientiert programmieren. Die Sommer-Winterzeit-Umstellung erfolgt automatisch.
Externes Bedienterminal: Grafikdisplay, welches in der Aufzugssteuerung oder im Schacht montiert wird, zeigt Funktionen und Betriebszustände an. Über die Tastatur können Einstellungen der Grenzwerte und Zeit so wie der Gerätereset vorgenommen werden. 5 frei programmierbare Relais stehen für den Anschluss an Brandmeldeanlagen und Gebäudeleittechnik zur Verfügung.
Das Gerät wird über die Aufzugsteuerung eingespeist (24V DC / In 150 mA). Ein zusätzlicher Netzanschluss ist nicht erforderlich.
Eine Notstromeinheit ist nicht erforderlich. Die Rauchabzugöffnung öffnet bei Netzausfall mechanisch über Federkraft. Bei Wiederkehr der Netzspannung schließt die Rauchabzugsöffnung automatisch und das System geht von allein in den normalen Betriebszustand über.
Planungsgrundlage:
Enev-kit der Firma Aleatec GmbH, Industriestr. 24, 23879 Mölln, Tel. 04542-830300, Fax 04542-83030222, Mail: info@aleatec.de
Bei von der Planungsgrundlage abweichenden Fabrikaten ist die Gleichwertigkeit des Produktes durch beigefügte Zertifikate der betreffenden Einzelkomponenten und Unterlagen nachzuweisen.
Betriebsanleitungen, Schaltpläne, Wartungs- und Prüfhinweise sind in die technische Dokumentation der Aufzugsanlage einzupflegen.
01.0110
Enev Kit
1,00
Stk
01.0120 Wartung Enev Kit Systemwartung:
Im Zuge der regelmäßigen Aufzugwartung wird das System einmal jährlich gewartet.
Die Wartung beinhaltet:
Inspektion aller Komponenten auf evtl. vorhandene Beschädigungen
Funktionstest „Raucherkennung“ mit Aerosol-Testspray
Funktionstest „CO2-Auslösung“ mit CO2-Testspray
Funktionstest Luftfeuchtigkeit
Kontrolle und ggf. Reinigung der Ansaugbohrungen
Erneuerung des Luftfiltereinsatzes
01.0120
Wartung Enev Kit
E
1,00
Stk
01.0130 Vollwartungsvertrag (1 Jahr) Bezüglich Wartung ist folgendes zu bewerten und anzubieten:
Die Wartung ist als Vollwartung anzubieten
- regelmäßige fachmännische Wartung zwischen 8:00 Uhr und
18:00 Uhr gem. EN 13015
- kostenfreier Q1 und Q2 Check
- Reinigung der Anlage von anlagenbedingter Verschmutzung
- Terminvereinbarungen für Reparaturen
- 20 Jahre Ersatzteilverfügbarkeit
- Ersatzteile im Servicefahrzeug vor Ort
- kostenlos erreichbarer Kundendienst
- Beseitigung von Störungen werktags zwischen 8:00 Uhr und
18:00 Uhr
- Reparatur aller Komponenten inkl. Ölwechsel
- Ausbildung eines Aufzugswärters
- Beistellung eines Servicetechnikers zur Hauptprüfung ZÜS
01.0130
Vollwartungsvertrag (1 Jahr)
E
2,00
Stk
01.0140 Basiswartungsvertrag (1Jahr) Grundwartung für einen vorher beschriebenen Aufzug (1 Jahr) nach VDMA
Bitte übersenden Sie uns mit Ihrem Angebot Ihren Leistungskatalog für eine Basiswartung zu.
01.0140
Basiswartungsvertrag (1Jahr)
E
2,00
Stk
01.0170 Ersatzbohrung für fehlende Ankerschiene HST Preis pro Ebene
01.0170
Ersatzbohrung für fehlende Ankerschiene HST
E
1,00
Stk
01.0180 Estrichwinkel liefern und montieren
01.0180
Estrichwinkel liefern und montieren
E
7,00
Stk