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Leistungsverzeichnis
OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
2. Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen 1. ZUSÄTZLICHE TECHNISCHE VERTRAGSBEDINGUNGEN
1.01 Diese Vorbemerkungen sind ZTV - Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen - und gültig in Verbindung mit den ATV - Allgemeine Technische Vertragsbedingungen - DIN 18 299, sowie den ATV zur DIN 18 353 Estricharbeiten.
1.02 Sind in diesem LV für Erstellen, Vorhalten und Beseitigen der Baustelleneinrichtung keine besonderen Positionen aufgeführt, so sind diese Kosten in die Einheitspreisen einzurechnen.
1.03 Die Erstellung des Baustromanschlusses, Verteiler usw., ist für alle Gewerke im LV Rohbauarbeiten erfasst. Alle anderen Gewerke haben auf eigene Kosten von dort aus Strom zu entnehmen. evtl. eigene Unterverteilungen etc. zu erstellen und wieder zu beseitigen.
1.04 Wie Pos. 2.03, jedoch für Bauwasser.
1.05 Wie Pos. 2.03, jedoch für Toilettenwagen
2.1 Estricharbeiten DIN 18 353
2.1.01 Die Originalausschreibung ist vollständig auszufüllen. Das angebotene System muss die nachfolgende technische Beschreibung erfüllen. Abweichungen sind schriftlich separat mitzuteilen bzw. die Gleichwertigkeit zu begründen und nachzuweisen.
2.1.02 Alle erforderlichen Arbeitsgerüste, Schutz- und Sicherungsmaßnahmen nach Arbeitsschutzgesetz, Arbeitsstättenverordnung, Arbeitsstättenrichtlinien und Unfallverhütungsvorschriften der Berufsgenossenschaften sind in die Einheitspreisen einzurechnen, wenn hierfür keine separate Position im Leistungsverzeichnis vorgegeben ist.
2.1.03 Fremdmaterialien sowie Einrichtungsgegenstände und Transportwege sind in geeigneter Form vor Beschädigung und Verschmutzung zu schützen. Alle aufgetretenen Beschädigungen und Verschmutzungen sind sofort restlos zu beseitigen. Falls dies dem Auftragnehmer aus technischen oder sonstigen Gründen nicht möglich ist, werden die Arbeiten von Drittfirmen auf Kosten des Auftragnehmers ausgeführt. Die Bauleitung ist berechtigt, diese Kosten von den Teil- und Schlussrechnungen abzuziehen.
2.1.04 Alle auf der Baustelle arbeitenden Auftragnehmer sind verpflichtet einander nicht zu gefährden und zu behindern sowie sich optimal zu koordinieren. Sollte es durch gelagertes Material zu Behinderungen kommen, ist dieses auf Verlangen der Bauleitung kurzfristig umzusetzen. In Konfliktfällen entscheidet die Bauleitung nach eigenem Ermessen. Die Verantwortlichkeit des Auftragnehmers bleibt davon unberührt.
2.1.05 Vor Beginn der Arbeiten sind alle erforderlichen Maße an der Baustelle zu nehmen.
2.1.06 Vor Beginn der Arbeiten ist ein Ablaufplan zur Genehmigung vom AN der Bauleitung vorzulegen, der in Abstimmung mit den anderen Gewerken zu erstellen ist.
2.1.07 Alle Materialien sind, sofern im LV nichts gegenteiliges beschrieben ist, einschließlich Lieferung und Transport auf der Baustelle bis zum Verwendungsort anzubieten.
2.1.08 Alle Arbeiten sind komplett einschl. aller, eventuell erforderlicher, Anpassungs- und Befestigungsarbeiten und einschließlich allen Zubehörs anzubieten und auszuführen.
2.1.09 Die Ausführung der vertraglichen Leistungen hat in Übereinstimmung mit den allgemeinen Vertragsbedingungen (VOB), den DIN Normen, den Fachregeln der Verbände, den Verordnungen der Behörden, den Unfallverhütungsvorschriften der Berufsgenossenschaften sowie den Hinweisen und Richtlinien der Werkstofflieferanten zu erfolgen. Sie gelten vollinhaltlich als Ergänzung der Leistungsbeschreibung.
2.1.10 Ergeben sich auf der Baustelle Unstimmigkeiten, Auftragsmehrungen oder -minderungen, bzw. Bedenken des AN bezüglich der geplanten Ausführung, so hat dies der AN unverzüglich, vor Ausführungsbeginn der betreffenden Leistungen schriftlich der Bauleitung mitzuteilen und das weitere Vorgehen erst abzustimmen.
Vor Angebotsabgabe hat sich der Bieter über die Örtlichkeit sowie Anlieferungs-, Transport-, Lager-, Montage- und Einbaumöglichkeiten zu informieren sowie sich über den Umfang der Leistungen Klarheit zu verschaffen. Sollten dabei Bedenken gegen die Art der Ausführung, der Untergrundbeschaffenheit o. Ä. auftreten, sind diese vor Angebotsabgabe mit dem Auftraggeber auszuräumen.
2.1.11 Alle aus vorstehenden Forderungen entstehende Kosten sind, sofern im LV nichts Gegenteiliges beschrieben ist in den Einheitspreise zu erfassen.
2.2.01 Zementestriche als Nutzestriche oder als Unterlage für bauseitige Beläge, sind gem. DIN 18 560 in der Festigkeitsklasse ZE 20, ZE 30, ZE 40 und ZE 50 herzustellen, die jeweiligen Festigkeitsklassen sind der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.
Zur Rezeptur wird auf die Vorschriften der DIN 18560, Teil 1 sowie auf das AGI - Arbeitsblatt 11 hingewiesen.
2.2.02 Vor Beginn der Arbeiten sind vor Ort alle Detailpunkte, An- und Abschlüsse unter Berücksichtigung der vorhandenen Ausführungspläne mit der Bauleitung abzusprechen.
2.2.03 Notwendiges Anarbeiten an Bodeneinläufe, Lüftungskanäle usw. ist in die Einheitspreise einzurechnen. Vor Angebotsabgabe hat sich der AN ausreichend zu informieren.
2.2.04 Alle Estrichflächen für die ein Fliesenbelag vorgesehen ist, sind mit erhöhten Anforderungen an die Ebenheit herzustellen. Unklarheiten sind, vor Ausführung der Arbeiten, mit der Bauleitung auszuräumen.
2.2.05 Bei ungeeigneter Beschaffenheit des Untergrundes sowie bei zu erwartender Mehrstärke > 20 % der vorgesehenen Nenndicke ist unverzüglich die Bauleitung zu informieren.
2.2.06 Estriche auf Dämmschichten zur Aufnahme von Stein- oder keramischen Belägen müssen mind. 45 mm dick sein, Zementestriche sind zusätzlich zu bewehren.
2.2.07 Estriche dürfen nur ab einer Mindesttemperatur von + 5° C hergestellt werden, wenn das Bindemittel keine anderen Temperaturen erfordert oder zulässt.
2.2.08 Gebäudetrennfugen sind an gleicher Stelle und in ausreichender Breite zu übernehmen.
2.2.09 Bei mehrlagigen Belägen müssen die Arbeitsnähte der einzelnen Lagen gegeneinander versetzt werden.
2.2.10 Trennfugen als Arbeitsfugen sind gemäß Herstellervorschriften in Eigenverantwortung des AN nach Abstimmung mit der Bauleitung auszuführen.
2.2.11 Aus technischen Gründen kann von einem durchgehenden Arbeitseinsatz nicht ausgegangen werden. So ist z. B. in Teilflächen Estrich einzubauen, die der Witterung ausgesetzt sind und deren Decke erst zu einem späteren Zeitpunkt betoniert werden können. Dies ist vor Angebotsabgabe zu beachten.
2.2.12 Ablaufbedingte Schutzabdeckungen von Estrichflächen mit Folie sind in die Einheitspreise einzurechnen.
2.2.13 Auf beengte Platzverhältnisse, Lager- und Arbeitsflächen betreffend wird hingewiesen. Auch muss mit überlangen Pumpstrecken gerechnet werden. Entsprechende Erschwernisse sind in die Einheitspreise einzurechnen und berechtigen nicht zu Nachforderungen.
2.2.14 Auf die strikte Einhaltung der geplanten Estrichhöhen wird ausdrücklich hingewiesen, Übergänge, Türschwellen etc. sind kleiner 2 cm auszuführen. Zusätzliche Leistungen wie Aufspachtelungen, Anrampungen auf Grund falscher Estrichhöhen werden zu Lasten des AN abgerechnet.
Alle Räume sind mit Messmarken für die spätere Bestimmung des Feuchtigkeitsgehaltes des Estrichs zu versehen. Dies ist entsprechend in die Einheitspreise einzukalkulieren.
Mitgeltende Normen und Vorschriften:
- DIN 18 202 Maßtoleranzen im Hochbau, Tabelle 3, Zeile 2
- DIN 18 299 ATV "Allgemeine Regeln für Bauarbeiten jeder Art"
- DIN 18 353 ATV "Estricharbeiten"
- DIN 18 560 Estriche im Bauwesen, T. 2 Estriche auf Dämmschichten
- DIN 18 560 Estriche im Bauwesen, T. 3 Verbundestriche
- DIN 18 560 Estriche im Bauwesen, T. 4 Estriche auf Trennschicht
- DIN 18 560 Estriche im Bauwesen, T. 5 Zementgebundene Hartstofestriche
- DIN 16 945 Reaktionsharze, Reaktionsmittel und Reakt.Harzmassen
- DIN 1 100 Hartstoffe für zementgebundene Hartstofestriche
- DIN 1 164 Portland-, Eisenportland-, Hochofen- und Trasszement
- DIN 4 208 Anhydritbinder
- DIN 18 164 Schaumkunststoffe als Dämmstoffe für das Bauwesen
- DIN 18 165 Faserdämmstoffe für das Bauwesen
- DI 488 Betonstahl, Betonstahlmatten und Bewehrungen
- DIN 52 100 Prüfung von Naturstein
Oben aufgeführte Normen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
2. Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen
Estricharbeiten Estricharbeiten gemäß DIN 18353
Zur Ausführung kommen Zementestriche. Die erforderlichen Festigkeiten, Schichtdicken, Art und Ausbildung von Trittschall- und Wärmedämmschichten sind vom GÜ entsprechend dem Einbauort und der Nutzung als WC-Räume sowie dem geplanten Bodenbelag aus keramischen Fliesen festzulegen. Dabei sind Bestandshöhen angrenzender Bauteile ebenfalls zu berücksichtigen und Höhenversätze anzupassen. Gemäß dem der Ausschreibung beiliegenden Bericht zur Bauphysik vom 16.02.2025 von Müller-BBM ist mit nicht hinreichend wärmegedämmten Böden auf Erdreich bzw. auf Kriechkellern zu rechnen. Sofern es nicht zu
Höhenproblemen mit den anschließenden Bodenflächen kommt, ist der Estrich somit als schwimmender Estrich mit Wärmedämmung auszuführen. In problematischen Fällen kann auf die Wärmedämmung verzichtet werden. Dieser Sachverhalt ist jedoch im Rahmen der Ausführungsplanung zu prüfen und entsprechend darzulegen.
Sperr-, Trenn- und/oder Gleitschichten sind an allen aufgehenden Bauteilen mind. bis zur Estrichoberkante hochzuführen.
In Räumen mit einer Abdichtung nach DIN 18195 bzw. DIN 18533 und DIN 18534 ist auf die fachgerechte Eindichtung von Durchdringungen und Bodeneinläufen zu achten.
Entstandene Estrichrisse sind vor der Ausführung von Ausgleichsspachtelungen, Beschichtungen usw. aufweiten, mit Estrichklammern zu verdübeln und mittels Epoxidharz zu vergießen.
Beim Verlegen von haustechnischen Leitungen im Bodenaufbau ist auf eine schalltechnische Entkopplung zu achten. Auf der Rohdecke verlaufende Leitungen sind in einer Ausgleichschicht aus geeigneten Materialen (EPS, MW, Perliteschüttung) mit mindestens gleicher Querschnittshöhe zu verlegen, auf der die Trittschalldämmung vollflächig eingebaut wird. Zur Vermeidung von Schallübertragungen sind sämtliche aufgehenden Bauteile durch Estrichrandstreifen aus PE-Schaum Stärke mind. 5 mm, zu trennen. Das Gleiche gilt für sämtliche Einbauten wie haustechnische Leitungen, Konsolen usw., die ebenfalls mit einem Randstreifen zu ummanteln sind.
Die Estrich Mindestdicke nach DIN ist oberhalb der Leitungen und Bodenelektrokanäle einzuhalten.
Um zu vermeiden, dass Schallbrücken entstehen, indem frisch eingebrachter, nicht abgebundener Estrichmörtel durch Fugen der Trittschalldämmebene oder der Randdämmstreifen dringt, ist vor dem Einbau des Estrichs eine Trennfolie auf die horizontale Trittschalldämmung aufzubringen und seitlich an den Randdämmstreifen hoch zuführen. Die überstehenden Teile der Randstreifen und Folien dürfen erst nach Fertigstellung des Fußbodenbelages bzw. bei Verlegware erst nach Erhärtung der Spachtelmasse abgeschnitten werden.
Bei einem Wechsel des Fußbodenaufbaus zwischen zwei nebeneinander liegenden Räumen ist
grundsätzlich eine Trennfuge vorzusehen. Alle schalltechnisch erforderlichen Trennfugen sind mit dauerelastischem Material auszufüllen.
Alle Estrichflächen in Räumen, in denen Fußbodenabläufe eingebaut sind, sind im Gefälle gemäß Planung zu den Einläufen auszuführen.
Im Bereich der Bodeneinläufe ist ein umlaufendes Gefälle vorzusehen, das eine sichere und vollständige Entwässerung gewährleistet. Der Gefällebereich soll in der Regel einen Radius von mindestens 1,00 m um den Einlauf umfassen. Abweichungen sind zulässig, sofern die Funktionalität, Reinigungsfreundlichkeit und Hygieneanforderungen erfüllt sind. Die Ausführung hat gleichmäßig und ohne Stolperkanten zu erfolgen. Die Oberfläche ist rutschhemmend und leicht zu reinigen auszuführen.
Estricharbeiten
01 215-31 STO Gesamtschule Holsterhausen Pausenhalle
01
215-31 STO Gesamtschule Holsterhausen Pausenhalle
Allgemeine Baubeschreibung Schulstandort Schulstandort:
215 - 31 STO - Gesamtschule Holsterhausen Pausenhalle
Rembrandtstraße 32, 45147 Essen
Bauweise
Die Toilettenanlage befindet sich am Abschluss einer an das Schulgebäude angeschlossen offenen Pausenhalle und ist über den vorgelagerten Schulhof erreichbar.
Gebäudenutzung
Der Toilettentrakt wird bislang als Pausen-WC-Anlage genutzt.
Plangrundlagen und Dokumente
siehe Anlage gemäß beiliegender Zeichnungs- und Dokumentenliste
Gebäudebeschreibung / -struktur Bestand
Das Jungen-WC besteht aus Vorraum und Urinal- und WC-Raum.
Das Mädchen-WC ist aufgeteilt in Vorraum und WC-Raum.
Gebäudehülle Bestand
Die schwellenlos erreichbare Toilettenanlage orientiert sich zum nordöstlichen Schulhof und wird über eine offene Pausenhalle erschlossen, welche wiederum mit dem Schulgebäude verbunden
ist. An den Toilettenanlagen grenzen Lagerflächen an, welche über eigene Zugänge autark erschlossen werden. Über eine äußere Treppenanlage wird die begehbare, mit Betonwerksteinen belegte Dachfläche erschlossen und die Zuwegung zum südlichen Schulhof
ermöglicht. Die Fassade, Treppenanlage und Pausenhalle sind in einem der Bauzeit entsprechenden Zustand. Die Dachfläche ist augenscheinlich zu sanieren, da in den Toilettenanlagen Feuchteschäden an den Decken ersichtlich sind.
Sanierungsumfang
- Kernsanierung innen
- Sanierung begehbare Dachfläche
- Erneuerung Zugangstüren und Fenster einschl. Versatz/Verbreiterung vorh. Türöffnung
zur Schaffung eines Zugangs für neu zu errichtendes barrierefreies WC
WC-Jungen / barrierefreies WC
Die ursprüngliche Raumstruktur wird angepasst, dabei wird die Zahl der Urinale und WC-Anlagen auf Basis der VDI-Vorgaben verringert. Zusätzlich wird ein Putzmittelraum und ein barrierefreies WC errichtet.
WC-Mädchen
Auch hier wird die Zahl der im Bestand vorhandenen WC-Kabinen auf Basis der VDI verringert. Zusätzlich wird eine vergrößerte Kabine als Putzmittelraum vorgesehen.
Gebäudehülle
Die Gebäudehülle als solches verbleibt im Rahmen der Sanierung bestehen.
Fenster- und Türanlagen werden jedoch erneuert und den heutigen energetischen Anforderungen angepasst. Die Anordnung der Zugangstüren ist aufgrund des neuen barrierefreien WC´s geringfügig zu verändern.
Die Maßnahme sieht außerdem eine Überarbeitung der begehbaren Dachfläche vor, dazu sind Dachabdichtungen, Dämmung und Dachbeläge nach heutigem Stand der Technik anzupassen und zu erneuern.
Erschließung
Die Erschließung des Schulgebäudes für Schüler, Lehrkräfte und Besucher erfolgt durch das Eingangstor an der nördlichen Seite des Schulhofs. Von dort gelangt man über den Schulhof zur offenen Pausenhalle und damit auch zum Haupteingang des Schulgebäudes.
Die Erschließung der Baustelleneinrichtungsfläche für die ausführenden Firmen erfolgt ebenfalls durch das Eingangstor über den Schulhof zur Baustelleneinrichtungsfläche.
Da eine vom Schulbetrieb separierte Baustellenzugänglichkeit aufgrund der örtlichen Situation nicht gewährleistet werden kann, ist außerhalb der Baustelleneinrichtungsfläche jeglicher Fahrzeugverkehr während der Schulpausen untersagt.
Brandschutz
Vgl. tabellarische Auswertung brandwerk solution GmbH vom 24.07.2024.
Statik
Die Toilettenanlagen befinden sich im unteren Geschoss des 1997
erstellten Schulgebäudes. Die Tragstruktur besteht aus einer Betondecke, die auf der Außenwand und den dazu parallel verlaufenden Innenwänden aufliegt. Unter den Wänden gibt es höchstwahrscheinlich Streifenfundamentgründungen mit einer dazwischenliegenden
nichttragenden Sohlplatte. Eine Suchbohrung ist vorzuschalten, um dieses Thema zu überprüfen. Das Öffnen der Sohlplatte für Grundleitungen ist machbar. Es sind alle für die TGA erforderlichen Wanddurchbrüche statisch machbar. Die Wanddurchbrüche für die neuen
Außentüren können aus statischer Sicht problemlos erstellt werden. Hierzu ist zuerst die vorhandene Türöffnung so weit wie geplant zuzumauern.
Allgemeine Baubeschreibung Schulstandort
Zusätzliche Leistung für flankierende Bauteile Vergrößerung Türöffnung sowie Ergänzung zusätzliche Türöffnung
Im Zuge der Sanierung der bestehenden WC-Anlage erfolgt eine Neuaufteilung der Raumstruktur. Derzeit ist die Anlage über zwei vorhandene Türanlagen von außen zugänglich. Im Rahmen der Umbaumaßnahmen wird ein zusätzlicher Zugang erforderlich, um ein barrierefreies WC zu erschließen.
Hierzu ist der Einbau eines zusätzlichen Türelements sowie der Versatz einer der beiden bestehenden Türanlagen notwendig. Zusätzlich sind alle Türanlagen auf eine größere Türhöhe von 2,135 m anzupassen.
Die angrenzenden Wände erscheinen als massive Konstruktion mit einem Belag aus Natursteinplatten.
Im Bereich der neu herzustellenden und anzupassenden Türöffnungen sind sämtliche damit verbundenen Baumaßnahmen auszuführen. Hierzu zählen u. a. der Wanddurchbruch, das Herstellen tragfähiger Sturz- bzw. Leibungsbereiche sowie die anschließende fachgerechte Wiederherstellung der angrenzenden Wandflächen inklusive des Natursteinbelags. Die Übergänge zu angrenzenden Bauteilen sind optisch und funktional sauber auszuführen.
Abdichtung und Erneuerung begehbarer Dachbelag Pausenhalle
Die Toilettenanlage mit der vorgelagerten, offenen Pausenhalle verfügt über ein begehbares Dach, welches als Flachdach mit entsprechender Dachabdichtung aus Bitumenbahnen und einem Belag aus Betonwerksteinplatten, Format ca.50 x 50cm bzw. 100 x 50 cm im Randbereich errichtet ist. Erschlossen wird es über eine vorgelagerte Treppenanlage. Über die Dachfläche besteht eine direkte fußläufige Verbindung zum Schulhof des benachbarten Schulgebäudes.
Die begehbare Dachfläche umfasst eine Größe von ca. LxB 35 x 15 m = 525 m2
An der schmalen Abschlussseite zur Straße hin ist eine massive Betonbrüstung mit
einer Attikaverblechung als oberer Abschluss ausgebildet. Die unter dem Plattenbelag
vorhandene Dachabdichtungsbahn ist dort hochgeführt und mittels durchlaufender Kappleiste/Klemmleiste mechanisch gesichert. Die gegenüberliegende schmale Seite schließt
an die Fassade des Schulgebäudes an.
Die Längsseiten schließen ohne Attikaerhöhung ab, auf der Seite zum benachbarten Schulhof
schließt eine Hangbebauung mit Rasenbelag an, auf der Pausenhallenseite ist eine stirnseitige
Verblechung und ein durchlaufendes Geländer vorhanden.
In der Mitte der Dachfläche sind überdies Metall-Gitterrostabdeckungen (1x LxB ca. 15,00 x 1,00 m, 1 x LxB ca. 25,00 x 0,25 m) angeordnet. Darunter befindet sich eine Lichtschachtstreifen sowie darunterliegende Entwässerungsinstallationen.
Aufgrund sich abbildender Feuchteschäden an den Decken der WC-Anlage ist davon auszugehen, das der Dachbelag bzw. die darunterliegende Abdichtung undichte Bereiche aufweist. Somit wird hier im Rahmen der WC-Sanierung eine vorangeschaltete Sanierung der Dachfläche erforderlich. Es ist davon auszugehen, das der Aufbau der Dachfläche dem herkömmlichen Aufbau eines Flachdaches entspricht und somit die Betondecke im Bestand mit Dampfsperre, Wärmedämmung und Dachabdichtung ausgeführt ist.
Für die Sanierung der Dachfläche ist der komplette Belagsaufbau bis auf den tragenden Betonrohboden abzubrechen und zu entsorgen. Im Anschluss ist ein neuer Dachbdichtungsaufbau (Dampfsperrschicht, Wärmedämmung, Bitumendachabdichtung) zu erstellen, einschl. dem fachgerechten Anarbeiten an vorhandene Einbauten, aufgehende und anschließene Bauteile. Anschließend ist über die gesamte Fläche eine neue Bettung herzustellen, fachgerecht zu nivellieren und zu verdichten. Als Bodenbelag ist ein Plattenbelag gemäß Bemusterungskatalog im Farbton grau nach Bemusterung mit dem AG auszuführen, einschließlich erstellen einer neuen Gitterrostabdeckung sowie das Anarbeiten des Plattenbelags an selbige und an alle Randabschlüsse.
Die vorhandene Verblechung des pausenhallenseitigen Randabschlusses (mit Schriftzug Schulbezeichnung) ist für einen sachgerechten Abdichtungsverlauf zerstörungsfrei zurückzubauen und seitlich innerhalb der eigenen Baustelleneinrichtung für den Wiedereinbau zu lagern.
Der gesamte Dachaufbau ist hangseitig mit einem fachgerechten Abschluss an die vorhandene Vegetationsschicht auszubilden. Dazu ist die Vegetationsschicht in der erforderlichen Tiefe (ca. 50 cm) abzutragen, die neue Dachabdichtung ist in diesem Bereich 30 cm an dem Massivbauteil herunterzuführen und ggf. an vorhandene darunter liegende Dichtungsbahnen des aufgehenden Bauteils anzuarbeiten. Im Anschluss daran ist die Vegetationsschicht wieder einzubauen und die Oberfläche wieder herzustellen.
Für die Sanierung der Dachfläche sind ergänzende Sicherungsmaßnahmen hinsichtlich der
Schulhofnutzung erforderlich und einzukalkulieren. Da die Dachfläche als Zuwegung von einem Schulhof zur gegenüberliegenden Schulhoffläche dient, und im Rahmen der Sanierungmaßnahmen als solche nicht mehr genutzt werden darf, ist der Bereich ausreichend gegen ein mögliches Betreten durch Schüler zu schützen.
Zusätzliche Leistung für flankierende Bauteile
01.01 Estricharbeiten
01.01
Estricharbeiten
01.02 Stundenlohnarbeiten
01.02
Stundenlohnarbeiten
02 215-32 STO Gesamtschule Holsterhausen Anbau
02
215-32 STO Gesamtschule Holsterhausen Anbau
Allgemeine Baubeschreibung Schulstandort Schulstandort:
215 - 32 STO - Gesamtschule Holsterhausen Anbau Böcklinstraße 27, 45147 Essen
Bauweise
Die Anlage befindet sich in einem Anbau am Schulgebäude
Gebäudenutzung
Der Toilettentrakt wird bislang als Toilettenanlage genutzt.
Plangrundlagen und Dokumente
siehe Anlage gemäß beiliegender Zeichnungs- und Dokumentenliste
Gebäudebeschreibung / -struktur Bestand
Das Mädchen-WC besteht aus Vorraum und WC-Raum. Innerhalb des Vorraums ist ein Putzmittelraum abgeteilt.
Das Jungen-WC gliedert sich in einen Vorraum sowie einen Urinalraum und
einen WC-Raum, die jeweils über eigene Zugangstüren vom Vorraum aus
erreichbar sind
Gebäudehülle Bestand
Die Toilettenanlage wird über eine mehrstufige Treppenanlage vom südlichen Schulhof erschlossen. Der eingeschossige Flachdachbau schließt als Anbau an das Haupt-Schulgebäude an. Eine Flachdacherweiterung bindet zudem an den westlichen Schultrakt an.
Entlang der Klinkerfassade wird die Abluftleitung der im UG angrenzenden Cafeteria auf das Flachdach geführt. Fassade, Dach und Wegüberdachung sind im bauzeitlichen guten Zustand.
Sanierungsumfang
- Kernsanierung innen Jungen- und Mädchen-Toilettenanlage
- Austausch Zugangstüren und Oberlichter
WC-Mädchen
Die Zahl der im Bestand vorhandenen WC-Kabinen wird auf Basis der VDI-Vorgaben verändert und die Raumgeometrie angepasst. Der im Vorraum vorhandene Putzmittelraum wird zu einem Abstellraum umfunktioniert, der neue Putzmittelraum wird über den Vorraum des Jungen-WC´s erreichbar sein.
WC-Jungen
Die ursprüngliche Raumstruktur wird angepasst, dabei wird die Zahl der Urinale und WC-Anlagen auf Basis der VDI-Vorgaben verändert.
Gebäudehülle
Die Gebäudehülle als solches verbleibt im Rahmen der Sanierung bestehen.
Fenster- und Türanlagen werden jedoch erneuert und den heutigen energetischen Anforderungen angepasst.
Erschließung
Die Erschließung des Schulgebäudes für Schüler, Lehrkräfte und Besucher kann fußläufig über eine Treppenanlage und das nachgeschaltete Eingangstor auf den Schulhof von der östlich
verlaufenden Rubensstraße erfolgen. Eine Zufahrt zum Schulhof ist von der westlichen Rembrandtstraße über eine Toranlage möglich, diese ist im Baustelleneinrichtungsplan dargestellt.
Die Erschließung der Baustelleneinrichtungsfläche für die ausführenden Firmen erfolgt ebenfalls über das westliche Eingangstor über den Schulhof zur Baustelleneinrichtungsfläche.
Da eine vom Schulbetrieb separierte Baustellenzugänglichkeit aufgrund der örtlichen Situation nicht gewährleistet werden kann, ist außerhalb der Baustelleneinrichtungsfläche jeglicher Fahrzeugverkehr während der Schulpausen untersagt.
Brandschutz
Vgl. tabellarische Auswertung brandwerk solution GmbH vom 24.07.2024.
Statik
Die Toilettenanlagen sind als eingeschossiger Anbau an das 1997 erstellte
Schulgebäude errichtet. Die Tragstruktur besteht aus einer Betondecke, die neben den Außenwänden auch auf den beiden Querwänden lagert, die als Unterzüge Richtung Gebäude verlängert werden. Außerdem liegt sie auf der Querwand auf, die bisher die beiden Toilettenbereiche voneinander trennt. Diese Mauerwerkswand ist nach Abriss durch zwei Stahlträger zu ersetzen, die wegen der mittig verlaufenden Dachentwässerung mit
Abstand zueinander verlegt werden. Sie sind F90-mäßig zu ummanteln, weil die Decke diesen Brandschutz als Ganzes erfüllen muss. Dabei gilt wie bereits beschreiben zu beachten, das die Beauftragung eines Tragwerksplaners für die Leistungsphasen 1 bis einschließlich 4 gemäß HOAI durch die GVE erfolgt. Ab Leistungsphase 5 (Ausführungsplanung) ist die erforderliche Planung durch einen Tragwerksplaner als zusätzliche Leistung durch den GÜ anzubieten und
im Rahmen eines Nachtrags zu erbringen. Die Ausführungsplanung hat sämtliche erforderlichen statischen Ertüchtigungsmaßnahmen vollständig und prüffähig darzustellen und ist mit den übrigen Planungsgewerken abzustimmen. Unter den Wänden gibt es höchstwahrscheinlich Streifenfundamentgründungen mit einer dazwischenliegenden nichttragenden Sohlplatte. Eine Suchbohrung ist vorzuschalten, um dieses Thema zu überprüfen. Das Öffnen der Sohlplatte für Grundleitungen ist machbar. Es sind alle für die TGA erforderlichen Wanddurchbrüche statisch machbar.
Allgemeine Baubeschreibung Schulstandort
02.01 Estricharbeiten
02.01
Estricharbeiten
02.02 Stundenlohnarbeiten
02.02
Stundenlohnarbeiten
03 215-33 STO Hauptschule Wächtlerstraße
03
215-33 STO Hauptschule Wächtlerstraße
Allgemeine Baubeschreibung Schulstandort Schulstandort:
215 - 33 STO - Hauptschule an der Wächtlerstraße Wächtlerstraße 37, 45139 Essen
Bauweise
Die Anlage befindet sich im Schulgebäude, dabei ist das Jungen-WC im EG angeordnet,
das Mädchen-WC befindet sich im 1. OG.
Gebäudenutzung
Der Toilettentrakt wird bislang als Toilettenanlage genutzt.
Plangrundlagen und Dokumente
siehe Anlage gemäß beiliegender Zeichnungs- und Dokumentenliste
Gebäudebeschreibung / -struktur Bestand
Das Jungen-WC besteht aus einem Vorraum mit separatem Zugang zu einem Putzmittelraum. Urinale und WC-Kabinen sind in einem gemeinsamen großen Raum angeordnet.
Das Mädchen-WC besteht ebenfalls aus einem Vorraum von dem jedoch eine einzelne WC-Kabine mit Waschtisch abgeht, dieser Raum wird jedoch ebenfalls als Putzmittelraum genutzt. Die WC-Trennwandanlagen sind in einem großen Raum angeordnet.
Gebäudehülle Bestand
Die Gebäudehülle ist als Klinkerfassade ausgebildet. Die Toilettenanlagen werden über den nördlichen Schulhof erschlossen und verteilen sich auf zwei Geschosse im inneren des Schulgebäudes. Die Toilettenanlage für Jungen befindet sich im Erdgeschoss in unmittelbarer
Nähe des Zuganges zum Schulhof. Die Toilettenanlage für Mädchen befindet sich im 1. Obergeschoss und wird über eine innere zweiläufige Treppe mit Zwischenpodest erschlossen.
Sanierungsumfang
- Kernsanierung innen
- Erneuerung Fenster und Türen
WC-Jungen
Der WC-Raum wird im Zuge der Sanierungsmaßnahme in Jungen und Mädchen WC untergliedert und mit je einem Vorraum vom Toilettenraum räumlich abgetrennt.
Ehem. WC-Mädchen
Der ehemalige Mädchen-WC-Bereich wird im Zuge der Maßnahme zu einem Raum mit noch nicht festgelegter Nutzung umgebaut. Der Bodenaufbau wird erneuert (Linoleumbodenbelag), die Wände neu verputzt und gestrichen sowie eine Raster Abhangdecke mit Beleuchtung und neue Fenster, Türen und Heizkörper berücksichtigt.
Putzmittelraum EG:
Der vorhandene Putzmittelraum wird saniert.
Putzmittelraum (separater WC-Raum) 1.OG:
Im ehemaligen Putzmittelraum wird die Wasserentnahmestelle entfernt und der Raum saniert und als reiner Abstellraum umfunktioniert.
Gebäudehülle
Die Gebäudehülle als solches verbleibt im Rahmen der Sanierung bestehen.
Fenster- und Türanlagen werden jedoch erneuert und den heutigen energetischen Anforderungen angepasst.
Erschließung
Die Erschließung des Schulgebäudes für Schüler, Lehrkräfte und Besucher erfolgt über das Eingangstor an der Leopoldstraße. Von dort gelangt man über den Schulhof zum Haupteingang des Schulgebäudes.
Die Erschließung der Baustelleneinrichtungsfläche für die ausführenden Firmen erfolgt ebenfalls durch das Eingangstor über den Schulhof zur Baustelleneinrichtungsfläche.
Da eine vom Schulbetrieb separierte Baustellenzugänglichkeit aufgrund der örtlichen Situation nicht gewährleistet werden kann, ist außerhalb der Baustelleneinrichtungsfläche jeglicher Fahrzeugverkehr während der Schulpausen untersagt.
Da sich die WC-Anlagen innerhalb des Schulgebäudes befinden und damit eine separierte Zugänglichkeit nicht bzw. nur eingeschränkt gegeben ist, kann dies ebenfalls zu Behinderungen im Bauablauf führen. Der GÜ muss das Treppenhaus der Schule mitbenutzen, Nutzung daher nur außerhalb des Schulbetriebes oder während der Unterrichtszeiten.
Brandschutz
Vgl. tabellarische Auswertung brandwerk solution GmbH vom 24.07.2024.
Statik
Die Toilettenanlagen sind als zweigeschossiger Anbau an das 1898
erstellte Schulgebäude. Das Baujahr wird vom Verfasser auf die 1950er oder 1960er Jahre geschätzt. Die Tragstruktur für die Betondecken besteht aus den tragenden Aussenwänden und Betonunterzügen in ca. 2.40 m Abständen. Unter diesen Wänden gibt es höchstwahrscheinlich Streifenfundamentgründungen. Eine Suchbohrung ist vorzuschalten, um dieses Thema zu überprüfen. Alle für die TGA erforderlichen Wanddurchbrüche sind statisch machbar. Der Wanddurchbruch für die neue Innentür kann aus statischer Sicht problemlos erstellt werden.
Allgemeine Baubeschreibung Schulstandort
Zusätzliche Leistung für flankierende Bauteile Neue Nutzung (Raum A7 sowie Abstellraum A8)
Im Rahmen zusätzlicher Leistungen für flankierende Bauteile betrifft das Vorhaben am Schulstandort Hauptschule an der Wächtlerstraße den Ausbau eines ehemaligen Toilettenraums sowie des angrenzenden ehemaligen Putzmittelraums mit angeschlossenem Vorraum.
Der bisherige Putzmittelraum und der Vorraum werden zu einem Abstellraum umfunktioniert. Nach dem bauseitigen Abbruch der Trennwand ist im Zuge der Sanierungsarbeiten die bestehende Türöffnung zum Toilettenraum fachgerecht zu schließen.
Nach der bauseitigen Entkernung entsteht durch die Räume eine zusätzliche Nutzfläche von rund 55 m².
Es erfolgt eine Erneuerung von Boden/Decke/Wand sowie die Erneuerung der Fensteranlagen.
Bodenfläche
Die Bodenflächen sind nach erfolgter Entkernung und Wiederaufbau des Rohbodens mittels neuem Estrichbelag mit einem Linoleumbelag zu versehen.
Die Leistung umfasst alle erforderlichen vorbereitenden Arbeiten und Nebenarbeiten sowie Zuschnitte und dauerelastischer Verfugungen und alle Anschlussarbeiten an angrenzende Bauteile gemäß Planung. Des Weiteren enthalten ist der Einbau von Materialtrennschienen aus Edelstahl.
Folgende Grundanforderungen sind an den Linoleumbelag gestellt:
- Linoleum DIN EN 548 in Bahnen, Breite 200 cm,
- Materialdicke mind. 2,4 mm
- Einstufung DIN EN 685 Klasse 34
(gewerblicher Bereich, sehr starke Beanspruchung)
- geeignet für Stuhlrollen EN 425 / ISO 4918 Typ W,
- Brandverhalten EN 13501-1 Klasse Cfl-s1,
- Aufladungsspannung im Begehversuch
gemäß EN 1815 max. 2 kV,
- Rutschsicherheit nach BGR 181: R 9,
- Trittschallverbesserungsmaß EN ISO 717-2: mind. 5 dB,
- Lichtechtheit nach ISO 105-B02: mind. Stufe 6
- mit werkseitigem Oberflächenschutz
Farbton nach Wahl des AG aus der Standardkollektion, auf vollflächig gespachtelten Untergrund mit geeignetem und vom Hersteller zugelassenen Kleber verkleben.
Zur Leistung gehören ebenfalls die Ausführung von Sockelleisten aus Hartholz, allseitig farbig lasiert und klarlackiert, Farbton nach Wahl des AG.
Dicke der Holzsockelleisten ca. 18-22 mm, Höhe 90 mm, die Oberseite ist schräg angeschnitten (ca. 15 Grad), glatt geschliffen.
Die Befestigung erfolgt mittels Senkkopfschrauben im vorhandenen Untergrund aus Mauerwerk, Stahlbeton oder Gipskarton.
Zum Leistungsumfang gehören alle erforderlichen Schnitte und Gehrungsschnitte im Zuge der Montage. Stückelungen auf Wandflächen kleiner 50 cm sind nicht zugelassen.
Die Sockelleiste ist ergänzend zu bemustern.
Wandflächen
Die Wandflächen sind zu verputzen mittels Gipsputz, Oberflächenqualität Q3, und mit einem Farbanstrich aus lösemittelfreier Dispersionsfarbe, Farbton nach Wahl des AG, zu beschichten. Zur Leistung gehört das Vorbereiten des Untergrunds, Grundierung, Zwischen- und Schlussbeschichtung, Qualität des Anstrichs: Nassabriebklasse 2, Glanzgrad stumpfmatt.
Deckenfläche
Die Deckenfläche erhält einer Mineralfaser-Rasterdecke, Ausführung mit Unterkonstruktion aus Haupt- und Querschienen aus verzinktem Stahlblech, Sichtseite matt weiß, Mineralfaserplatten als herausnehmbare Platten in einem sichtbaren Einlegesystem, Rastermaß 625 x 625 mm.
Farbton der Decke: weiß, endbehandelt
Dessin: nach Wahl des AG aus Standard-Dessin-Auswahl des Herstellers.
Baustoffklasse A2-s1, d0 nach DIN EN 13501-1
Bei Einbau der Decke ist ein gleichmäßig symmetrisch aufgeteiltes Rasterbild herzustellen, erforderliche Anpass- und Zuschnittarbeiten sind einzukalkulieren.
Die Beleuchtung ist so auszulegen, das eine Beleuchtungsstärke von 500 Lux erfüllt wird, Gleichmäßigkeitsfaktor 0,6.
Zusätzliche Leistung für flankierende Bauteile
03.01 Estricharbeiten
03.01
Estricharbeiten
03.02 Stundenlohnarbeiten
03.02
Stundenlohnarbeiten
04 215-34 STO Abzweig Hauptschule Wächtlerstraße
04
215-34 STO Abzweig Hauptschule Wächtlerstraße
Allgemeine Baubeschreibung Schulstandort Schulstandort:
215 - 34 STO - Abzweig Hauptschule an der Wächtlerstraße
Kleine Steubenstraße 27, 45139 Essen
Bauweise
Die Anlage befindet sich im Schulgebäude, dabei ist das Jungen-WC im EG angeordnet,
das Mädchen-WC befindet sich im 1. OG.
Gebäudenutzung
Der Toilettentrakt wird bislang als Toilettenanlage genutzt.
Plangrundlagen und Dokumente
siehe Anlage gemäß beiliegender Zeichnungs- und Dokumentenliste
Gebäudebeschreibung / -struktur Bestand
Jungen- und Mädchen-WC bestehen jeweils aus einem großen Raum in dem die WC-Kabinen und Urinale angeordnet sind. Beiden Räumen ist jeweils ein Vorraum vorgelagert.
Gebäudehülle Bestand
Die Gebäudehülle ist als Klinkerfassade ausgebildet.
Die Toilettenanlagen werden über den nördlichen Schulhof erschlossen und verteilen sich auf zwei Geschosse im Inneren des Schulgebäudes. Die Toilettenanlage für Jungen befindet sich im Erdgeschoss und ist über 2 Stufen erreichbar. Die Toilettenanlage für Mädchen befindet sich im 1. Obergeschoss und wird über eine zweiläufige Treppe mit Zwischenpodest erschlossen.
Sanierungsumfang
- Kernsanierung innen
- Erneuerung Fenster und Türen
WC-Jungen
Der WC-Raum wird im Zuge der Sanierungsmaßnahme in Jungen und Mädchen WC untergliedert und mit je einem Vorraum vom Toilettenraum räumlich abgetrennt.
Putzmittelraum
Über den neu geschaffenen Vorraum zum Mädchen-WC wird ein Putzmittelraum abgeteilt.
Ehem. WC-Mädchen
Der ehemalige Mädchen-WC-Bereich wird im Zuge der Maßnahme zu einem Raum mit noch nicht festgelegter Nutzung umgebaut. Der Bodenaufbau wird erneuert (Linoleumbodenbelag), die Wände neu verputzt und gestrichen sowie eine Raster- Abhangdecke mit Beleuchtung und neue Fenster, Türen und Heizkörper berücksichtigt.
Gebäudehülle
Die Gebäudehülle als solches verbleibt im Rahmen der Sanierung bestehen. Fenster- und Türanlagen werden jedoch erneuert und den heutigen energetischen Anforderungen angepasst.
Erschließung
Die Erschließung des Schulgebäudes für Schüler, Lehrkräfte und Besucher erfolgt über das Eingangstor an der Leopoldstraße. Von dort gelangt man über den Schulhof zum Haupteingang des Schulgebäudes.
Die Erschließung der Baustelleneinrichtungsfläche für die ausführenden Firmen erfolgt ebenfalls durch das Eingangstor über den Schulhof zur Baustelleneinrichtungsfläche.
Da eine vom Schulbetrieb separierte Baustellenzugänglichkeit aufgrund der örtlichen Situation nicht gewährleistet werden kann, ist außerhalb der Baustelleneinrichtungsfläche jeglicher Fahrzeugverkehr während der Schulpausen untersagt.
Da sich die WC-Anlagen innerhalb des Schulgebäudes befinden und damit eine separierte Zugänglichkeit nicht bzw. nur eingeschränkt gegeben ist, kann dies ebenfalls zu Behinderungen im Bauablauf führen. Der GÜ muss das Treppenhaus der Schule mitbenutzen, Nutzung daher nur außerhalb des Schulbetriebes oder während der Unterrichtszeiten.
Brandschutz
Vgl. tabellarische Auswertung brandwerk solution GmbH vom 24.07.2024.
Statik
Die Toilettenanlagen sind als zweigeschossiger Anbau an das 1898
erstellte Schulgebäude. Das Baujahr wird vom Verfasser auf die 1950er oder 1960er Jahre geschätzt. Die Tragstruktur für die Betondecken besteht aus den tragenden Aussenwänden und Betonunterzügen in ca. 2.40 m Abständen. Unter diesen Wänden gibt es höchstwahrscheinlich Streifenfundamentgründungen. Eine Suchbohrung ist vorzuschalten, um dieses Thema zu überprüfen. Alle für die TGA erforderlichen Wanddurchbrüche sind statisch machbar.
Der Wanddurchbruch für die neue Innentür kann aus statischer Sicht problemlos erstellt werden.
Allgemeine Baubeschreibung Schulstandort
Zusätzliche Leistung für flankierende Bauteile Neue Nutzung (Vorraum 116 sowie Raum 117)
Im Rahmen zusätzlicher Leistungen für flankierende Bauteile betrifft das Vorhaben am Schulstandort Abzweig Hauptschule an der Wächtlerstraße den Ausbau eines ehemaligen Toilettenraums sowie des angrenzenden ehemaligen Putzmittelraums.
Der bisherige Putzmittelraum wird zu einem Vorraum umfunktioniert.
Nach der bauseitigen Entkernung entsteht durch die Räume eine zusätzliche Nutzfläche von rund 52 m².
Es erfolgt eine Erneuerung von Boden/Decke/Wand sowie der Austausch der Fensteranlagen
und der Austausch der Verbindungstür.
Bodenfläche
Die Bodenflächen sind nach erfolgter Entkernung und Wiederaufbau des Rohbodens mittels neuem Estrichbelag mit einem Linoleumbelag zu versehen.
Die Leistung umfasst alle erforderlichen vorbereitenden Arbeiten und Nebenarbeiten sowie Zuschnitte und dauerelastischer Verfugungen und alle Anschlussarbeiten an angrenzende Bauteile gemäß Planung. Des Weiteren enthalten ist der Einbau von Materialtrennschienen aus Edelstahl.
Folgende Grundanforderungen sind an den Linoleumbelag gestellt:
- Linoleum DIN EN 548 in Bahnen, Breite 200 cm,
- Materialdicke mind. 2,4 mm
- Einstufung DIN EN 685 Klasse 34
(gewerblicher Bereich, sehr starke Beanspruchung)
- geeignet für Stuhlrollen EN 425 / ISO 4918 Typ W,
- Brandverhalten EN 13501-1 Klasse Cfl-s1,
- Aufladungsspannung im Begehversuch
gemäß EN 1815 max. 2 kV,
- Rutschsicherheit nach BGR 181: R 9,
- Trittschallverbesserungsmaß EN ISO 717-2: mind. 5 dB,
- Lichtechtheit nach ISO 105-B02: mind. Stufe 6
- mit werkseitigem Oberflächenschutz
Farbton nach Wahl des AG aus der Standardkollektion, auf vollflächig gespachtelten Untergrund mit geeignetem und vom Hersteller zugelassenen Kleber verkleben.
Zur Leistung gehören ebenfalls die Ausführung von Sockelleisten aus Hartholz, allseitig farbig lasiert und klarlackiert, Farbton nach Wahl des AG.
Dicke der Holzsockelleisten ca. 18-22 mm, Höhe 90 mm, die Oberseite ist schräg angeschnitten (ca. 15 Grad), glatt geschliffen. Die Befestigung erfolgt mittels Senkkopfschrauben
im vorhandenen Untergrund aus Mauerwerk, Stahlbeton oder Gipskarton.
Zum Leistungsumfang gehören alle erforderlichen Schnitte und Gehrungsschnitte im Zuge der Montage. Stückelungen auf Wandflächen kleiner 50 cm sind nicht zugelassen.
Die Sockelleiste ist ergänzend zu bemustern.
Wandflächen
Die Wandflächen sind zu verputzen mittels Gipsputz, Oberflächenqualität Q3, und mit einem Farbanstrich aus lösemittelfreier Dispersionsfarbe, Farbton nach Wahl des AG, zu beschichten. Zur Leistung gehört das Vorbereiten des Untergrunds, Grundierung, Zwischen- und Schlussbeschichtung, Qualität des Anstrichs: Nassabriebklasse 2, Glanzgrad stumpfmatt.
Deckenfläche
Die Deckenfläche erhält einer Mineralfaser-Rasterdecke, Ausführung mit Unterkonstruktion aus Haupt- und Querschienen aus verzinktem Stahlblech, Sichtseite matt weiß, Mineralfaserplatten als herausnehmbare Platten in einem sichtbaren Einlegesystem, Rastermaß 625 x 625 mm.
Farbton der Decke: weiß, endbehandelt Dessin: nach Wahl des AG aus Standard-Dessin-Auswahl des Herstellers. Baustoffklasse A2-s1, d0 nach DIN EN 13501-1
Bei Einbau der Decke ist ein gleichmäßig symmetrisch aufgeteiltes Rasterbild herzustellen, erforderliche Anpass- und Zuschnittarbeiten sind einzukalkulieren.
Die Beleuchtung ist so auszulegen, das eine Beleuchtungsstärke von 500 Lux erfüllt wird, Gleichmäßigkeitsfaktor 0,6.
Zusätzliche Leistung für flankierende Bauteile
04.01 Estricharbeiten
04.01
Estricharbeiten
04.02 Stundenlohnarbeiten
04.02
Stundenlohnarbeiten
05 215-35 STO Helene-Lange-Realschule
05
215-35 STO Helene-Lange-Realschule
Allgemeine Baubeschreibung Schulstandort Schulstandort:
215 - 35 STO - Helene-Lange-Realschule
Joseph-Boismard-Weg 10, 45276 Essen
Bauweise
Das Schulgebäude besteht aus einem denkmalgeschützten Hauptgebäude sowie einem nicht denkmalgeschützten Anbau. Die Toilettenanlagen befinden sich im denkmalgeschützten Gebäude.
Gebäudenutzung
Der Toilettentrakt wird bislang als Toilettenanlage und Lagerraum genutzt.
Plangrundlagen und Dokumente
siehe Anlage gemäß beiliegender Zeichnungs- und Dokumentenliste
Gebäudebeschreibung / -struktur Bestand
Das Hauptgebäude steht unter Denkmalschutz. Sanierungsmaßnahmen an umschließenden
Bauteilen im UG, EG und 1. OG, wie Außenwände (hier insbesondere Fenster) und Zugangstüren zu WC-Anlagen und Lüftungsdurchlässe in Fenstern sind mit der Denkmalschutzbehörde abzustimmen. Einzukalkulieren ist, dass die Lüftungsauslässe durch Fensterscheiben erfolgen, mit rundem Glasausschnitt. Neue Holzfenster sind einzukalkulieren, zweiflügelig mit Oberlicht, weiß deckend gestrichen Holzart Eiche, mit Sprossenteilung und Glasteilung (keine aufgeklebten Sprossen)
Die WC-Anlage für Jungen ist im UG angeordnet und über eine Vorraum erschließbar.
Das Mädchen-WC teilt sich auf in einen kleinen Raum im UG mit 2 Toilettenkabinen und 2 Waschtischen sowie eine große Anlage im EG welche über eien Vorraum erschließbar ist. Neben dem Mädchen-WC ist ein Abstellraum angeordnet, welcher über einen Zugangstür vom Flur erreichbar ist.
Im Obergeschoss befinden sich überdies Damen- und Herren-WC Anlagen welche bislang durch Lehrkräfte genutzt werden.
Gebäudehülle Bestand
Die Toilettenanlagen werden vorwiegend über den Schulhof erschlossen und verteilen sich
auf drei Geschosse im inneren des Schulgebäudes. Im Untergeschoss bindet eine Toilettenanlage für Mädchen und Jungen an einen Flur an, der zudem den Zugang
zur Aula und den Schulhof ermöglicht. Von dem Flur wird zudem über eine Treppe, die sich im Erdgeschoss befindliche Mädchentoilette erreicht. Diese bindet an die Eingangshalle an, an der auch über eine Treppenanlage der Haupteingang anbindet. Über die Treppenanlage der Eingangshalle gelangt man in das 1. Obergeschoss. Die Toilettenanlage 1.OG liegt jedoch in einer Zwischenebene sodass vom 1.OG wiederum eine Treppe nach unten zu der Toilettenanlage für Damen und Herren führt.
Sanierungsumfang
- Kernsanierung innen
- Erneuerung Zugangstüren und Fenster
WC-Mädchen/Jungen UG
Die Raumstruktur wird komplett neu organisiert.
Im UG werden eine Mädchen-WC-Anlage und eine Jungen-WC-Anlage angeordnet, beide werden jeweils über einen Vorraum vom allgemeinen Bestands-Vorraum erschlossen. Zusätzlich wird im Mädchen-WC noch ein Putzmittelraum angeordnet.
WC-Mädchen/Jungen EG
Auch im EG erfolgt eine neue Raumorganisation. Auch hier werden Mädchen- und Jungen-WC-
Anlagen durch Vorräume vom Flur aus erschlossen, ein Putzmittelraum wird hier über das Jungen-WC angeordnet.
WC-Damen/Herren 1.OG
Über separarte Zugänge vom Treppenhaus werden jeweils eine Damen- und eine Herren-WC-Anlage mit vorgelagertem Vorraum erschlossen.
Gebäudehülle
Die Gebäudehülle als solches verbleibt im Rahmen der Sanierung bestehen.
Fenster- und Türanlagen werden jedoch erneuert und den heutigen energetischen Anforderungen angepasst.
Vorgaben Denkmalschutz sind mit der Denkmalschutzbehörde abzustimmen und umzusetzen.
Erschließung
Der eigentliche Haupteingang der Schule liegt auf dem Joseph-Boismard-Weg, von dort wird das Schulgebäude über eine Vortreppe straßenseitig durch Schüler, Lehrkräfte und Besucher erschlossen. Nördlich des Haupteingangs liegt eine Zufahrt zum Lehrerparkplatz. Der Schulhof liegt südlich des Schulgebäudes. Eine Zufahrt zum unteren Schulhof befindet sich nördlich in der Straße Grendbach. Der obere, am Schulgebäude gelegene Schulhof ist über eine Aussentreppenanlage erreichbar.
Die Baustelleneinrichtungsfläche ist auf dem oberen Schulhof angeordnet. Die Erschließung für die ausführenden Firmen erfolgt über die beschriebene Zufahrt vom Grendbach. Neben der Außentreppenanlage ist im Bestand eine Schotterrampe vorhanden, welche ggf. als Zufahrt für
maximal Kleintransporter genutzt werden kann.
Da eine vom Schulbetrieb separierte Baustellenzugänglichkeit aufgrund der örtlichen Situation nicht gewährleistet werden kann, ist außerhalb der Baustelleneinrichtungsfläche jeglicher Fahrzeugverkehr während der Schulpausen untersagt.
Da sich die WC-Anlagen innerhalb des Schulgebäudes befinden und damit eine separierte Zugänglichkeit nicht bzw. nur eingeschränkt gegeben ist, kann dies ebenfalls zu Behinderungen im Bauablauf führen. Der GÜ muss das Treppenhaus der Schule mitbenutzen, Nutzung daher nur außerhalb des Schulbetriebes oder während der Unterrichtszeiten.
Brandschutz
Vgl. tabellarische Auswertung brandwerk solution GmbH vom 24.07.2024.
Statik
Die Toilettenanlagen befinden sich im Unter-, Erd- und Obergeschoss des Schulgebäudes. Der Erstellungszeitraum des Hauptgebäudes wird auf den Beginn der 1900er Jahre geschätzt und ist nicht gesichert dokumentiert. Die UG-Toilette befindet sich zum Teil im Denkmal und zum Teil im Nebengebäude. Die Denkmalbelange gelten für die gesamte Toilettenanlage.
Anhand der dort aushängenden Bestandspläne ist eindeutig klar, dass alle Innenwände der Toilettenbereiche nichttragende Wände sind. Eine Suchbohrung ist in der voraussichtlich nichttragenden Bodenplatte vorzuschalten, um zu überprüfen, ob ggf. neue Grundleitungen frei gezogen werden können. Alle Wandänderungen und -abbrüche können problemlos erstellt werden.
Allgemeine Baubeschreibung Schulstandort
05.01 Estricharbeiten
05.01
Estricharbeiten
05.02 Stundenlohnarbeiten
05.02
Stundenlohnarbeiten
06 215-36 STO Abzweig Helene-Lange-Realschule
06
215-36 STO Abzweig Helene-Lange-Realschule
Allgemeine Baubeschreibung Schulstandort Schulstandort:
215 - 36 STO - Abzweig Helene-Lange-Realschule Joseph-Boismard-Weg 3, 45276 Essen
Bauweise
Die Toilettenanlage befindet sich in einem Anbau am Schulgebäude. Dabei steht das Schulgebäude selbst unter Denkmalschutz, der Anbau jedoch nicht.
Gebäudenutzung
Der Toilettentrakt wird bislang als Toilettenanlage genutzt.
Plangrundlagen und Dokumente
siehe Anlage gemäß beiliegender Zeichnungs- und Dokumentenliste
Gebäudebeschreibung / -struktur Bestand
Sowohl das Jungen-WC als auch das Mädchen-WC bestehen aus WC-/Urinal-Raum bzw. WC-Raum mit vorgeschaltetem Vorraum. Beide Vorräume enthalten auch einen Putzmittelraum.
Gebäudehülle Bestand
Das Schulgebäude ist mittig auf dem Schulgelände verortet und trennt mit dem Schultoilettenanbau den Schulhof in einen Nord und Südhof. Lediglich eine in den Toilettenanlagenanbau integrierter nicht beheizter Verbindungsgang verbindet die Schulhöfe. Die Mädchen Toilettenanlage wird vom nördlichen Schulhof durch einen überdachten Außenbereich und über eine dreistufige Treppenanlage erschlossen. Die WC-Anlage für
Jungen wird über den südlichen Schulhof über eine dreistufige Treppenanlage erschlossen.
Sanierungsumfang
- Kernsanierung innen
- Erneuerung Zugangstüren und Fenster
- Erneuerung Lichtkuppeln (Dachfenster)
- Neubau Zugangstreppen auf beiden Seiten des Anbaus
inkl. Geländer
- Sanierung Flachdach gesamter Anbau
- Errichtung eines Vordachs am WC-Jungen
- Sanierung überdachter Durchgang (Boden/Decke/Wand)
einschl. Erneuerung Dachfenster (Lichtkuppeln)
- Sanierung Außenstützen, vorh. Vordach
WC-Jungen / barrierefreies WC
Die ursprüngliche Raumstruktur bleibt weitestgehend erhalten,
dabei wird die Zahl der Urinale und WC-Anlagen jedoch auf Basis
der VDI-Vorgaben verringert.
WC-Mädchen
Die ursprüngliche Raumstruktur bleibt weitestgehend erhalten,
dabei wird die Zahl der WC-Anlagen jedoch auf Basis
der VDI-Vorgaben verringert.
Gebäudehülle
Die Gebäudehülle als solches verbleibt im Rahmen der Sanierung bestehen.
Fenster- und Türanlagen werden jedoch erneuert und den heutigen energetischen
Anforderungen angepasst.
Die Maßnahme sieht außerdem einen Überarbeitung der Flachdachfläche vor, dazu ist die Dämmung nach heutigem Stand der Technik anzupassen und die Dachbeläge sind zu erneuern. Ebenfalls werden die Zugangstreppen mit neuen Abmessungen sowie ein Vordach am Jungen-WC neu errichtet.
Erschließung
Das Schulgebäude ist mittig auf dem Schulgelände verortet und trennt mit dem Schultoilettenanbau den Schulhof in einen Nord- und Südhof. Das Schulgebäude wird durch Schüler, Lehrkräfte und Besucher jeweils durch eine Eingangstoranlage, über den jeweiligen Schulhof beidseitig erschlossen. Der Toilettenanbau ist am Ende des Schulgebäudes
angeschlossen und verbindet über einen nicht beheizten Verbindungsgang die beiden Schulhöfe. Der Zugang zum Mädchen WC erfolgt über den nördlichen Schulhof, zum Jungen-WC über den südlichen Schulhof.
Die Erschließung der Baustelleneinrichtungsflächen erfolgt ebenfalls durch die Eingangstoranlagen über die jeweilige Schulhoffläche.
Da eine vom Schulbetrieb separierte Baustellenzugänglichkeit aufgrund der örtlichen Situation nicht gewährleistet werden kann, ist außerhalb der Baustelleneinrichtungsfläche jeglicher Fahrzeugverkehr während der Schulpausen untersagt.
Brandschutz
Vgl. tabellarische Auswertung brandwerk solution GmbH vom 24.07.2024.
Statik
Die Toilettenanlagen sind ein eingeschossiger Bau mit entweder einem 1.20 m hohen
Kriechkeller oder einer Auffüllung zwischen sehr tief geführten Streifenfundamenten.
Alle Innenwände mit Ausnahme der die beiden WC- Bereiche trennenden Mittelwand sind nichttragend. Eine Suchbohrung ist vorzuschalten, um zu klären, ob es diesen Kriechkeller gibt. Die beabsichtigten Verbreiterungen der Türen sind in den nichttragenden Wänden problemlos machbar.
Allgemeine Baubeschreibung Schulstandort
Zusätzliche Leistung für flankierende Bauteile Belegung Außentreppen WC-Zugänge / Durchgang
WC-Mädchen - Gebäudenordseite
An der nördlichen Gebäudeseite befinden sich im Bestand die Zugangstreppen zum Durchgang sowie zur Mädchen-WC-Anlage. Diese sind als separate Treppenanlagen ausgebildet und vermutlich in Stalbetonbauweise ausgeführt. Als Belag ist ein keramischer Plattenbelag / Spaltklinkerbelag ausgeführt. Der vorhandene Treppenbelag ist vorsichtigg vollständig abzubrechen und die Unterkonstruktion mit neuen frost- und rutschsicheren Platten gleicher Gestaltungsweise zu belegen, dabei sollen die Platten aus Gründen der Rutschsicherheit eine zusätzliche Rillung an den Antrittskanten aufweisen.
Abmessungen Bestandstreppenanlagen:
Zugang Mädchen-WC:
Podesttreppe mit 3-seitigem Zugang
Gesamtmaß (Grundfläche) der Treppe ca. 2,25 x 1,15 m
3 Stufen, Stg. ca. 0,07-0,165/0,32 m
OK Podest ca. 0,40 m ü FB
Zugang Durchgang
Podesttreppe mit 2-seitigem Zugang, die linke Treppenseite
schließt an der aufgehenden Wand an
Gesamtmaß (Grundfläche) der Treppe ca. 2,25 x 1,15 m
WC-Jungen - Gebäudesüdseite
Die auf der südlichen Gebäudeseite befindliche Treppenanlage ist als gemeinsame
Treppenanlage für die beiden dort befindlichen Zugänge Durchgang und WC-Jungen
errichtet. Analog der Gebäudenordseite ist der Treppenbelag wie dort beschrieben komplett
zu erneuern.
Abmessungen Bestandstreppenanlage:
Podesttreppe mit 2-seitigem Zugang
Gesamtmaß (Grundfläche) der Treppe ca. 4,20 x 1,65 m
3 Stufen, Stg. ca. 0,165/0,32 m
OK Podest ca. 0,48 m ü FB
Sanierung Dachabdichtung Flachach + Lichtkuppelerneuerung
Das WC-Gebäude ist längsseitig an ein vorhandenen, mehrstöckiges Schulgebäude angeschlossen. Die Dachkonstruktion ist mit einem starken Gefälle in Längsrichtung ausgebildet. Es ist davon auszugehen, das der Dachaufbau in herkömmlicher Flachdach-Bauweise (Stahlbetondecke, Dampfsperre, Wärmedämmung, Dachabdichtung) errichtet ist und eine Gesamthöhe Höhe von ca. 30 cm aufweist. Die lichten Rohauhöhen liegen zwischen 2,65 m und 3,76 m über OKFB.
Die Attikaaufkantung ist als aufstehende Massivkonstruktion (Mauerwerk oder Stahlbeton) mit oberseitiger Verblechung errichtet. Dabei nimmt sie die Höhendifferenz auf, beginnt an der Nordseite mit einer Höhe von ca. 25 cm und endet im Dachverlauf mit einer Höhe von
ca. 1,20 m.
Die südliche kurze Seite ist ohne Attika ausgebildet und bildet einen offenen Dachrand (Entwässerungsseite). Hier ist eine durchlaufende Regenrinne installiert, an die einseitig ein Regenfallrohr angeschlossen ist.
Die Erneuerung der Dachfläche umfasst die Erneuerung des kompletten Dachabdichtungs- aufbaus, einschl. Wärmedämmung, einschl. der Klempnerarbeiten zur Erneuerung der Attikablechabdeckung, einschl. Blitzschutzarbeiten, Sekurantensystem und Erneuerung der Lichtkuppeln als durchtritts- und durchstoßsichere Lichtkuppeln.
Die vorhandene Dachabdichtung ist komplett bis auf die Rohdecke abzubrechen, dazu zählen auch die komponenten des Blitzschutzes, Dachentlüfter, sonstige Einbauteile und die vorhandenen Lichtkuppeln (Anordnung in Durchgang und WC, insgs. 4 St.)
Die Neuerstellung der Flachdachabdichtung umfasst folgende Leistungen
- Grundierung der Dachfläche und Attikaaufkantung zur Vorbereitung des Untergrunds
- Verlegung der Dampfsperrbahn auf Dach und an Attikaaufkantung
- Einbau von Wärmedämmplatten nach Vorgaben der Bauphysik sowie unter Berücksichtigung
eines entsprechenden Gefälles zur Ableitung von anfallendem Regenwasser an den Dachrand auf
der Westseite,
- Verlegung eines zweilagigen Abdichtungssystems aus Bitumen-Schweißbahnen und vollflächige
Verklebung auf wärmegedämmter Dachfläche und Attika-Aufkantung
- Herstellen eines fachgerechten neuen Attikaabschlusses mit Blechabdeckung
- Einbau des Blitzschutzsystems
- Einbau von Dachentlüftern
- Herstellen von dichten Anschlüssen an Attika, Blitzschutz, Dachentlüfter etc.
- Einbau Regenrinne und Fallleitung auf der Südseite und Anbindung an die vorhandene
Entwässerung, beide Bauteile sind so zu dimensionieren, das auch die vorhandene Fallleitung des
Schulhauptgebäudes weiterhin über diese Rinne entwässern kann.
- Lieferung und Einbau neuer Lichtkuppeln in die vorhandenen Öffnungen (ca. 1,20 x 1,20 m)
einschließlich aller Andichtungsarbeiten.
- Einbau eines Sekurantensystems
Aufarbeitung Durchgang + Erneuerung Lichtkuppelauskleidung
Der bestehende offene Durchgang dient als Verbindungsweg zum Zugang der auf der Gebäuderückseite liegenden Jungen-WC-Anlage.
Türen
Der Durchgang ist beidseitig mit einflügeligen Stahlgittertüren verschließbar, die jeweils nach innen öffnen. Die Türflügel besitzen eine senkrechte Stabfüllung. Türflügelrahmen und Füllstäbe bestehen aus verzinktem Profilstahl, die Oberfläche ist hellgrau gestrichen.
Die Türen sind in den Mauerwerksleibungen aus Klinker montiert und über oben und unten angeschweißte Aufschraubbänder gelagert.
Die Gittertüren sind malermäßig aufzuarbeiten, dazu ist der komplette Farbbelag bis auf den Stahluntergrund mit geeigneten Mitteln zu entfernen (Reinheitsgrad mind. St 2 oder Sa 2 1/2). Im Anschluss daran ist eine neue für den Untergrund und den Außenbereich geeignete und korrosionsbeständige Grundierung und Lackbeschichtung aufzutragen. Weitere Anforderungen an die Beschichtung sind: haftfest, hoch deckend, sehr strapazierfähig, mit guter Kantenabdeckung und geringer Vergilbungsneigung. Farbton grau bzw. nach Wahl des AG.
Decke
Der Durchgang hatte im Bestand eine vorhandene Unterdecke als Rauhspundpaneeldecke mit Langfeldleuchten. Die Lichtkuppelöffnungen waren mit zementgebundenen Platten ausgekleidet. Der komplette Deckenaufbau einschl. Beleuchtung und Lichtkuppelauskleidung wurde im Rahmen der Schadstoffsanierung abgebrochen.
Im Zuge der Sanierung des Durchgangs ist eine neue Abhangdecke aus witterungsbeständigen, zementgebunden Bauplatten zu erstellen. Die Befestigung hat mittels Nonius-Abhängern mit Verschraubung von Hänger und Profil zur erhöhten mechanischen Stabilität zu erfolgen, dabei sind die unterschiedlichen Abhanghöhen zu beachten.
Im Bereich der neu zu errichtenden Lichtkuppeln ist die Deckenkonstruktion entsprechend auszusparen und neue Vertikalschürzen zur Auskleidung der Lichtkuppelöffnungen zu erstellen. Bei der Ausbildung der Vertikalschürzen ist ebenfalls auf eine erhöhte mechanische Stabilität der Konstruktion zu achten.
Die Deckenflächen sind im Anschluss zu spachteln und mit einer Silikatfassadenfarbe zu
beschichten. Die Beschichtung muss witterungsbeständig, nicht brennbar, hochdeckend sowie dauerhaft farbstabil und schmutzunempfindlich sein. Zur Leistung gehören sämtliche erforderlichen Vorarbeiten zur Herstellung eines tragfähigen Untergrunds.
Bei der Ausführung sind die anschließenden Wandflächen mit den vorhandenen Grafiken
zwingend zu schützen.
Wandflächen
Die Wandflächen sind bis zu einer Höhe von ca. 2,00 m mit Steinzeugriemchen verkleidet. Oberhalb des Riemchenbelags schließen geputzte Wandflächen mit Anstrich an.
Im Zuge der Sanierungsarbeiten sind die Riemchenbeläge fachgerecht zu reinigen.
Lose oder beschädigte Fugen sind im Farbton des Bestands zu erneuern.
Die Wandflächen oberhalb der Klinkerverkleidung verbleiben wie im Bestand vorhanden.
Bodenflächen
Die Bodenflächen sind mit einem Spaltklinkerbelag ausgestattet, dieser ist zu reinigen. Analog der Wandflächen sind Lose oder beschädigte Fugen im Farbton des Bestands zu erneuern.
Sanierung Vordach + Stützenfüße
Das Vordach besteht aus einer Holzkonstruktion aus Brettschichtholz (Leimholz). Die tragenden Bauteile sind waagerecht gespannte Leimholzträger, die einseitig vorne und hinten auf senkrechten Stützen aus Stahlquadratrohr aufliegen, auf der anderen Seite ist die Konstruktion auf einer vorhandenen Abschlusswand aufgelagert. Die Dachkonstruktion ist von unten als offen sichtbare Konstruktion ausgeführt.
Zur Stabilisierung und Lastabtragung sind die Träger über Balkenschuhe miteinander verbunden. Die gesamte Konstruktion ist mit einer oberseitigen Bekleidung aus Rauhspundplatten abgedeckt, die die Dachfläche ausbildet. Die Dachfläche ist leicht geneigt und mit einer Flachdachabdichtung aus Bitumenschweißbahn versehen, die von einer umlaufenden Attika aus Metall eingefasst ist. Die vorhandene Abdichtung ist im Anschluss an die vorhandene verklinkerte Gebäudeaussenwand hochgeführt und mit einer Kappleiste befestigt. Die Entwässerung erfolgt verdeckt über die Dachfläche und ein an der Gebäudewand verlaufendes Fallrohr.
Die Stützen sind über Stahlfußplatten im Boden befestigt. Die Gesamthöhe der Konstruktion beträgt rund 3,20 m. Das Vordach dient dem Wetterschutz des Eingangsbereichs und ist als sichtbare Holzkonstruktion ausgeführt.
Die Sanierung der Dachfläche umfasst folgende Leistungen:
- Abbruch der Dachabdichtung bis zum Untergrund aus Rauhspundschalung
- Herstellen einer fachgerechten Attikaaufkantung,
- Grundierung der Dachfläche zur Vorbereitung des Untergrunds
- Verlegung einer neuen Bitumendachabdichtung als zweilagiges Abdichtungssystems aus
Bitumen-Schweißbahnen und vollflächige Verklebung
- Neu Verkleiden des Dachrands mit einer Verblechung aus Zinkblech unter Berücksichtigung
einer Tropfkantenausbildung,
- Einbau des Blitzschutzsystems
- Wiederherstellen des dichten Anschlüsses des Dachabdichtungsaufbaus an die aufgehende
Anschlusswand
- Einbau der Entwässer ung und Anschluss an die vorhandene, noch gut erhaltene Fallleitung.
Der unterseitig sichtbare Rauhspundbelag sowie die Oberfläche der Binderkonstruktion ist aufzuarbeiten. Dazu sind die Holzoberflächen zunächst zu reinigen und anzuschleifen. Kleinere Beschädigungen sind mit Holzkitt oder Holzspachtelmasse zu reparieren und nach dem Erhärten nachzuschleifen. Die sichtbaren Holzflächen der kompletten Konstruktion sind anschließend mit einer wasserbasierten, insbesondere für den Außenbereich geeigneten, hoch diffusionsfähigen, seidenglänzenden, transparenten Holzlasur zu streichen, die sichtbare Rauhspundschalung ist ebenfalls mit einer geeigneten farbigen Holzlasur, Farbton weiß oder nach Wahl des AG aufzuarbeiten.
Die Stützen sind in Teilen korrodiert. Demzufolge ist zunächst der komplette
Farbbelag bis auf den Stahluntergrund mit geeigneten Mitteln zu entfernen
(Reinheitsgrad mind. St 2 oder Sa 2 1/2). Im Anschluss daran ist eine neue
für den Untergrund und den Außenbereich geeignete und korrosionsbeständige Grundierung und Lackbeschichtung aufzutragen. Weitere Anforderungen an die Beschichtung sind: haftfest, hoch deckend, sehr strapazierfähig, mit guter Kantenabdeckung und geringer
Vergilbungsneigung. Farbton weiß bzw. nach Wahl des AG.
Zusätzliche Leistung für flankierende Bauteile
06.01 Estricharbeiten
06.01
Estricharbeiten
06.02 Stundenlohnarbeiten
06.02
Stundenlohnarbeiten
07 215-37 STO Abzweig Burggymnasium
07
215-37 STO Abzweig Burggymnasium
Allgemeine Baubeschreibung Schulstandort Schulstandort:
215 - 37 STO - Abzweig Burggymnasium (Viktoriaschule) Kurfürstenplatz 1, 45276 Essen
Bauweise
Die Toilettenanlagen befindet sich im EG, 1 OG und 2.OG jeweils links und rechts vom Haupttreppenhaus des Schulgebäudes.
Gebäudenutzung
Der Toilettentrakt wird bislang als Toilettenanlage getrennt nach Schüler:innen und Lehrer:innen genutzt.
Plangrundlagen und Dokumente
siehe Anlage gemäß beiliegender Zeichnungs- und Dokumentenliste
Gebäudebeschreibung / -struktur Bestand
Im Erdgeschoss sind rechts und links des Treppenhauses je eine WC-Anlage für Jungen und für Mädchen angeordnet, diese werden über einen Vorraum erschlossen. Überdies gibt es
eine einzelne WC-Kabine, welche vom Treppenhaus begehbar ist.
Im 1. Obergeschoss befinden sich ebenfalls die WC-Einheiten für Mädchen bzw. Jungen rechts und links des Treppenhauses, ausgestattet mit einem entsprechenden Vorraum. Zusätzlich sind ein einzelnes Damen-WC sowie ein Herren WC mit einem WC und 2 Urinalen über seprarate Zugänge abgeteilt.
Das 2. Obergeschoss enthält jeweils eine Herren- und eine Damen- WC-Anlage mit Vorraum.
Das Jungen-WC besteht aus Vorraum und Urinal- und WC-Raum.
Das Mädchen-WC ist aufgeteilt in Vorraum und WC-Raum.
Gebäudehülle Bestand
Die Toilettenanlagen befinden sich im denkmalgeschützten Hauptgebäude und sind über mehrere Geschosse vom EG, 1. OG bis in das 2. OG verteilt. Sie liegen direkt an dem Haupttreppenhaus und sind über dieses sowie zwei weiteren Treppenhäusern in den linken und rechten Flügeln erreichbar. Die Toilettenanlagen sind übereinander angeordnet. Kleinere separate Toilettenanlagen für Lehrer sind ebenfalls in den jeweiligen Flügeln untergebracht.
Sanierungsumfang
- Kernsanierung innen
WC-Jungen / Herren
Die ursprüngliche Raumstruktur bleibt weitestgehend erhalten, die Zahl der Urinale und WC-Anlagen auf Basis der VDI-Vorgaben verringert.
WC-Mädchen / Damen
Die ursprüngliche Raumstruktur bleibt weitestgehend erhalten, die Zahl der WC-Anlagen auf Basis der VDI-Vorgaben verringert.
Gebäudehülle
Da es sich bei dem Standort um ein denkmalgeschütztes Schulgebäude handelt, finden keine Maßnahmen an der Gebäudehülle statt, es erfolgt lediglich eine Aufarbeitung der vorhandenen Fensteranlagen. Über diese werden die WC-Anlagen weiterhin ausschließlich natürlich belüftet. Eine Umsetzung einer mechanischen Lüftungsanlage erfolgt aus denkmalschutz- und brandschutztechnischen Gründen nicht.
Erschließung
Die Erschließung des Schulgebäudes für Schüler, Lehrkräfte und Besucher erfolgt über das Eingangstor an der südöstlichen Seite und von dort über den Schulhof zum Haupteingang. Auf der rückwärtigen Seite des Schulgebäudes ist ebenfalls eine Hoffläche angeordnet die zusätzlich als Parkplatz genutzt wird.
Die eigentliche Baustelleneinrichtungsfläche ist auf der rückwärtigen Gebäudeseite angeordnet. Diese ist über eine Zufahrt mit Toranlage von der Dammstraße aus erreichbar.
Da eine vom Schulbetrieb separierte Baustellenzugänglichkeit aufgrund der örtlichen Situation nicht gewährleistet werden kann, ist außerhalb der Baustelleneinrichtungsfläche jeglicher Fahrzeugverkehr während der Schulpausen untersagt.
Brandschutz
Vgl. tabellarische Auswertung brandwerk solution GmbH vom 24.07.2024.
Statik
Die Toilettenanlagen befinden sich im Erd- und den beiden
Obergeschossen des 1914 erstellten Schulgebäudes. Nur die Außenwände der Toilettenbereiche sind tragend, alle Innenwände nicht. Alle geplanten Umbaumaßnahmen sind problemlos machbar. Eine Suchbohrung ist in der Sohle vorzuschalten, um zu prüfen, ob neue
Grundleitungen problemlos geführt werden können.
Denkmalschutz
Beim Abzweig Burggymnasium handelt es sich um ein denkmalgeschütztes
Schulgebäude sodass für die Planung der Umbau- und Sanierungsmaßnahmen in den WC-Bereichen eine Erlaubnis zur Veränderung des Baudenkmals durch die Untere Denkmalbehörde angefordert wurde.
Die Erlaubnis wurde mit Schreiben vom 16.04.2025 (Eingangstempel GVE 29.04.2025) erteilt. Bei der weiteren Planung und Ausführung der Sanierungsmaßnahmen sind die in der Erlaubnis benannten vorhabenbezogenen und allgemeinen Nebenbestimmungen zu beachten.
Allgemeine Baubeschreibung Schulstandort
07.01 Estricharbeiten
07.01
Estricharbeiten
07.02 Stundenlohnarbeiten
07.02
Stundenlohnarbeiten
08 215-38 STO Schule am Steeler Tor
08
215-38 STO Schule am Steeler Tor
Allgemeine Baubeschreibung Schulstandort Schulstandort:
215 - 38 STO - Schule am Steeler Tor Engelbertstraße 4, 45127 Essen
Bauweise
Die Anlage befindet sich in einem Anbau zwischen Schulgebäude und Turnhalle.
Gebäudenutzung
Der Toilettentrakt wird bislang als Toilettenanlage und Lagerfläche genutzt.
Plangrundlagen und Dokumente
siehe Anlage gemäß beiliegender Zeichnungs- und Dokumentenliste
Gebäudebeschreibung / -struktur Bestand
Das Jungen-WC besteht aus Vorraum und Urinal- und WC-Raum.
Das Mädchen-WC ist aufgeteilt in Vorraum und WC-Raum. Ergänzend ist in dem Toilettentrakt noch ein Abstellraum und ein Kiosk abgeteilt.
Gebäudehülle Bestand
Die Toilettenanlage mit offener Pausenhalle verbindet die Turnhalle mit dem Schulgebäude und ist über den nördlichen Schulhof zu erreichen. Das leicht nach innen geneigte Flachdach der Toilettenanlage und vorgelagerten Pausenhalle wird nach innen entwässert.
Sanierungsumfang
- Kernsanierung innen
- Erneuerung Türen und Fenster
- Rückbau, Zwischenlagerung, Wiedereinbau Kletterwand
WC-Jungen
Die ursprüngliche Raumstruktur wird angepasst, dabei wird die Zahl der Urinale und WC-Anlagen auf Basis der VDI-Vorgaben verringert.
WC-Mädchen
Auch hier wird die Zahl der im Bestand vorhandenen WC-Kabinen auf Basis der VDI verringert. Zusätzlich wird eine vergrößerte Kabine als Putzmittelraum vorgesehen.
Putzmittelraum / Barrierearmes WC
Sowohl im Anschluss an die Jungen- als auch Mädchen-WC-Anlage wird jeweils ein Putzmittelraum errichtet. Dieser ist im Bereich der Mädchen-WC-Anlage über einen gesonderten Vorraum erreichbar, von dem auch ein neues barrierearmes WC erschlossen
werden kann. Der Putzmittelraum im Anschluss an die Jungen-WC-Anlage wird
über eine eigene Außentür begangen.
Gebäudehülle
Die Gebäudehülle als solches verbleibt im Rahmen der Sanierung bestehen.
Fenster- und Türanlagen werden jedoch erneuert und den heutigen energetischen
Anforderungen angepasst. Maßnahmen an der offenen Pausenhalle und dem
Dach sind NICHT vorgesehen.
Erschließung
Die Erschließung des Schulgebäudes für Schüler, Lehrkräfte und Besucher erfolgt über das Eingangstor an der östlich des Schulgebäudes gelegenen Söllingstraße. Von dort gelangt man über den Schulof und eine angegliederte Außentreppenanlage zur offenen Pausenhalle. Ein weiterer Zugang befindet sich auf der westlich des Turnhallengebäudes gelegenen Gustav-Hicking-Straße. Von dem dort angeordneten Eingangstor gelangt man über eine zweiläufige Außentreppenanlage ebenfalls zur offenen Pausenhalle.
Die Hauptbaustelleneinrichtungsfläche ist im Bereich der offenen Pausenhalle vor den Schultoiletten vorgesehen. Da dieser Bereich aufgrund des erhöhten Geländeniveaus und der Außentreppen nur fußläufig erreichbar ist, erfolgt die eingeschränkte Anfahrt für Fahrzeuge
über die Feuerwehrzufahrt der angrenzenden öffentlichen Sporthalle. Ein ca. 2,10 m breiter, ebener Weg führt dort rückseitig bis zu dem der Pausenhalle vorgelagerten Hofbereich. Dieser ist jedoch durch eine Zaunanlage mit Tor abgetrennt, so dass die direkte Andienung der
Baustelleneinrichtungsfläche nur mit Kleingerät erfolgen kann. Hinter der Sporthalle ist eine zusätzliche BE-Fläche vorgesehen, auch von dort kann nur Kleingerät angedient werden.
Da eine vom Schulbetrieb separierte Baustellenzugänglichkeit aufgrund der örtlichen Situation nicht gewährleistet werden kann, ist außerhalb der Baustelleneinrichtungsfläche jeglicher Fahrzeugverkehr während der Schulpausen untersagt.
Brandschutz
Vgl. tabellarische Auswertung brandwerk solution GmbH vom 24.07.2024.
Statik
Die Toilettenanlagen sind Teil der Pausenhofüberdachung des 1955
erstellen Schulgebäudes. Sie befinden sich im Erdgeschoss des unterkellerten Gebäudes, das zudem Kriechkeller bzw. Kanäle unter dem Keller hat. Es sind nur die beiden Außenwände sowie die beiden Endwände tragend. Auf diesen liegt die Betondecke auf. Alle sonstigen
inneren Querwände sind nichttragend. Somit sind die geplanten Wanddurchbrüche problemlos machbar.
Ergänzender Hinweis:
Im Zuge der Sanierungsmaßnahme werden auch angrenzende Nutzungsbereiche der Schule mit einbezogen.
Unterhalb der Schultoiletten-Anlage befinden sich die Neben-, Umkleide- und Duschräume der angrenzenden Turnhalle. Im Rahmen der Erneuerung der Abwasser- und Versorgungsleitungen sind in diesen Bereichen Arbeiten erforderlich. Für die Ausführung bedeutet dies wiederum, das mit temporären Arbeitsunterbrechungen aufgrund der Nutzung der Räume im Turnhallenbetrieb zu rechnen ist.
Allgemeine Baubeschreibung Schulstandort
Zusätzliche Leistung für flankierende Bauteile Türöffnungen herstellen / verschließen
Im Rahmen der Sanierung der WC-Anlagen ist aufgrund der geänderten Raumaufteilung
eine vorhandene Aussentüren zur schließen und eine neue Türöffnungen zu stemmen.
Öffnungsgröße Bestandstüren BxH ca. 2,09 x 0,79 m
Öffnungsgröße neue Türöffnungen BxH 2,135 x 0,79 m
Des weiteren sind alle Bestandstüren in der Fassade in der Höhe von 2,09 m auf 2,135 m zu
erweitern.
Die Außenwand besteht aus zweischaligem Mauerwerk, dabei ist die äußere Schale als
Riemchenverblendung mit Klinkerriemchen, unglasiert ausgeführt.
Das Verschließen der vorhanden Türöffnungen hat mit Kalksandsteinen DIN EN 771-2 in Verbindung mit DIN 20000-402 zu erfolgen, diese sind kraftschlüssig an das vorh. Bauteil anzuschließen. Anschließendes außenseitiges Erstellen der Riemchenverblendung DIN 18515-1 mit Bestandsmaterial und ggf. neuen Klinkerriemchen, unglasiert. Einbau mittels Klebemörtel DIN 18580 oder DIN 20000-412 in Verbindung mit DIN 998-2 analog Bestand.
Innenseitig Verputzen der neuen Wandflächenanteile im Rahmen der Innensanierung.
Um soviel anfallendes Bestandsmaterial wie möglich nutzen zu können, hat das Stemmen der neuen Türöffnungen sowie das Erweitern der vorhandenen Türöffnungen mit besonderer Sorgfalt zu erfolgen.
Einbau des Klinkermauerwerks in der Bestandsöffnung einschl. der entsprechenden Verzahnung zum Wandanschluss. Dazu sind geschnittene Randsteine in der zu schließenden Öffnung auszubauen und gegen Vollsteine zu ersetzen.
Fehlendes Klinkermaterial ist durch neue Klinkersteine zu ergänzen, dabei sind die neuen Klinkersteine beim Einbau mit Bestandsklinkern zu mischen um eine optische Trennung zwischen alter und neuer Klinkerfassaden so gering wie möglich zu halten.
Herstellen der neuen Eingangstüren einschl. der gemäß Statik benannten Abfangträgern aus
Stahl (F30 bekleidet).
Nach Fertigstellung des Türverschlusses sowie Errichtung der neuen Eingangstüren sind die Umlaufenden Klinkerflächen der WC-Anlage von Witterungsablagerungen und Malereien zu reinigen. Die Reingung hat mittels geeigneter Reingungsmittelt, vornehmlich Wasser und Bürste zu erfolgen. Die anfallende Schmutzwasser ist aufzufangen und zu entsorgen.
Zu berücksichtigende Fassadenfläche ca. 55 m2
Kletterwand und Fallschutzbelag
Infolge der vorbeschriebenen Ergänzung der Fassade um ein neues Außentürelment, ist die vorhandene Kletterwand zerstörungsfrei zu demontieren, im Bereich der Baustelleneinrichtungsfläche witterungsgeschützt zwischen zu lagern und nach Fertigstellung
der Maßnahme an versetzter Stelle wieder zu montieren.
Abmessungen der Kletterwand Länge x Höhe ca. 15 xm 2,50 m.
Vor der Kletterwand ist im Bestand eine Fläche mit Gummigranulatmatten 40/40 als Fallschutz ausgestaltet. Die Matten sind auszubauen und zu entsorgen. Im Rahmen der versetzen Wiedermontage der Kletterwand ist eine neue Fallschutzfäche mit neuem Mattanbelag auszubilden und passend anzuordnen. Der vorhandene Pausenhallenbelag aus einem homogenen mineralischen Oberbodenbelag (z.B. geschliffener Estrich) Dieser ist im Zuge des Versatzes der Kletterwand und es damit auch erfoderlichen Versatzees der Fallschutzfläche entsprechen auszustemmen bzw. an anderer Stelle zu ergänzen.
Grundfläche des Fallschutzes ca. 20 x 2,0 m = ca. 40 m2.
Sockelleiste Naturstein
Die Außenwand hat im unteren Abschluss eine Sockelleiste aus Naturstein, Höhe ca. 8 cm.
Dieser verläuft an der Außenwand und auch in den Leibungsbereich der Türen.
Der Natursteinsockels ist im Bereich der geschlossenen Türöffnung sowie im Leibungsbereich des neuen Türelementes entsprechend zu ergänzen und anzuarbeiten.
Arbeiten in Neben-, Umkleide und Duschräume
Im Zuge der Sanierungsmaßnahme werden auch angrenzende Nutzungsbereiche der Schule mit einbezogen. Unterhalb der Schultoiletten-Anlage befinden sich die Neben-, Umkleide- und Duschräume der angrenzenden Turnhalle mit einer Gesamtfläche von ca. 100 m².
Im Rahmen der Erneuerung der Abwasser- und Versorgungsleitungen sind in diesen Räumen Arbeiten an den Decken erforderlich. Die vorhandenen Unterdecken sind exklusive der vorhandenen Beleuchtung vollständig zu demontieren und ordnungsgemäß zu entsorgen. Dabei handelt es sich um ca. 50 m2 Metall-Paneeldecken sowie ca. 50 m2 klassische Rabitzdecken in Putzträgerbauweise. Die Beleuchtung ist für die Wiederverwendung entweder
lagezusicherung oder für die spätere Montage zu demontieren und vor Ort zwischenzulagern.
Nach Abschluss der Installations- und Sanierungsarbeiten sind die Deckenflächen neu herzustellen. Im Bereich der ehemaligen Rabbitz-Decken sind die neuen Unterdecken als Gipskarton-Abhangdecken auszuführen. Die Ausführung erfolgt gemäß der allgemeinen Leistungsbeschreibung mit GKFI-Platten (Knauf Diamant) auf einer Unterkonstruktion aus verzinkten Stahlprofilen mit Noniusabhängern, Abhänger und Profil verschraubt. Fugen und Anschlüsse sind in Qualitätsstufe Q3 zu verspachteln und flächenbündig auszubilden.
In den übrigen Bereichen soll analog des Bestands eine neue Metall-Paneeldecke, Farbton weiß oder nach Wahl des AG, ausgeführt werden. Die Bestands-Leuchten sind entsprechend als Aufputzleuchten in den glatten Abhangdecken zu montieren sowie wieder niveaugleich in die Metallpaneeldecke zu integrieren.
Alle erforderlichen Nebenarbeiten sind in die Leistung einzubeziehen, insbesondere:
- Herstellen der Anschlüsse an Wände, Unterzüge und Installationen, - Ausgleichsarbeiten an unebenen Rohdecken, - Anarbeiten an bestehende Beleuchtung, Lüftungsgitter und Revisionsöffnungen, - eventuelle Anpassung oder Erneuerung von Unterkonstruktionselementen, - abschließende Oberflächenbehandlung der neuen Deckenflächen (Grundierung und deckender Anstrich, Farbton Weiß)
Zusätzliche Leistung für flankierende Bauteile
08.01 Estricharbeiten
08.01
Estricharbeiten
08.02 Stundenlohnarbeiten
08.02
Stundenlohnarbeiten