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Leistungsverzeichnis
OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
Bau- und Leistungsbeschreibung für den Neubau von 8 zweigeschossigen Doppelhäusern mit Dachgeschoss. Diese Ausschreibung beschreibt die kompletten Doppelhäuser. Vorbemerkung: Die Baubeschreibung beschreibt die wesentlichen Qualitätsmerkmale des Bauvorhabens. Die Ausführung erfolgt nach den anerkannten Regeln der Technik. Geringfügige Abweichungen von den technischen Einzelheiten und der Austausch in gleichwertige oder höherwertige Qualität bleiben vorbehalten.
Haustyp 3 + 5 wird als Doppelhaushälfte in massiver Bauweise mit einem Satteldach und einer Gaube mit Flachdach errichtet. Die Doppelhaushälfte verfügt über ein Erdgeschoss, ein Obergeschoss und ein Dachgeschoss.
Die lichten Raumhöhen im Erd- und Obergeschoss betragen 2,66 m und im Dachgeschoss zwischen 0,9/ 0,8 m und 2,39/ 2,46 m (OKFFB bis Unterkannte abgehängte Decke). Bei den angegebenen Maßen handelt es sich um Circa-Maße, da bautechnisch bedingte, leichte Abweichungen nicht ausgeschlossen werden können.
Das Erdgeschoss ist mit einer Diele im Eingangsbereich, einem Gäste-WC mit Fenster, einem Hauswirtschaftsraum, einer Wohn-Ess-Küche, einem Abstellraum (unter der Treppe), einer Terrasse und einer halbgewendelten Stahlbetontreppe zum Obergeschoss ausgestattet.
Im Obergeschoss befindet sich ein Tageslicht-Bad mit Fenster, drei Schlafzimmer, ein weiterer Abstellraum, eine Diele und eine halbgewendelte Stahlbetontreppe zum Dachgeschoss.
Das Dachgeschoss ist ausgebaut und es besteht die Möglichkeit Dachflächenfenster nachzurüsten.
Die Häuser wurden entsprechend den Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) gebaut, in der zum Zeitpunkt der Bauantragstellung gültigen Fassung.
Des Weiteren entsprechen die Häuser den Standards des KfW Effizienzhauses 55 (KfW 55 EE).
1 Erschließung
1.1 öffentliche Erschließung
Die öffentliche Erschließung der Grundstücke wird hergestellt mittels Anbindung an das öffentliche Straßen- und Wegenetz sowie an das Versorgungsnetz, so dass alle für den Betrieb der Häuser notwendigen Medien anliegen. Die Dimensionierung der Medien Strom, Wasser, Abwasser und Telefon / Internet werden mit den Versorgungsträgern abgestimmt und entsprechend heutigen Standards ausgeführt.
Je Doppelhaushälfte wird nahe der Grundstücksgrenze zur Straße ein Revisionsschacht für die Abwassereinleitung und eine Hausanschlusssäule für die Stromversorgung errichtet.
1.2 Private Erschließung
Die jeweiligen Anschlüsse werden in das Haus hineingeführt und entsprechend verzogen. Zähleinrichtungen Trinkwasser und Strom sind im Hauswirtschaftsraum vorhanden. Die Wärmeversorgung erfolgt über eine Luft-Wasser-Wärmepumpe.
2 Bauwerk/ Baukonstruktion
2.1 Fundamente
Die tragende Bodenplatte wird gemäß statischen Erfordernissen ausgeführt. Die Gebäude erhielten darunter zudem eine Frostschürze.
2.2 Bauwerksabdichtung
Die Abdichtung wird unter Berücksichtigung der vorhandenen Baugrundverhältnisse und den anerkannten Regeln der Technik umgesetzt.
2.3 Außenwände Erdgeschoss bis Dachgeschoss
Die Ausführung der Außenwände erfolgt in Massivbauweise aus Kalksandsteinmauerwerk und teils auch in Stahlbeton, nach den bauphysikalischen Erfordernissen unter Berücksichtigung der Statik sowie den Brand- und Schallschutzanforderungen.
2.4 Tragende Innenwände
Die Ausführung der tragenden Innenwände erfolgt analog zu den Außenwänden in Massivbauweise aus Kalksandsteinmauerwerk und teils auch in Stahlbeton, nach statischen Erfordernissen. Dazu gehören auch die Haustrennwände zwischen den Doppelhaushälften, die durch eine durchgehende, schalltechnisch entkoppelte Fuge die Häuser trennen.
2.5 Nichtragende Innenwände
Nichttragende Innenwände sowie Versorgungsschächte und Vorsatzschalen werden in Trockenbauweise unter Einhaltung der notwendigen bautechnischen und bauphysikalischen Anforderungen hergestellt.
2.6 Geschossdecken
Es wird eine massive Stahlbetondecke über dem Erdgeschoss und Obergeschoss nach statischer Notwendigkeit errichtet. Die Decke über dem Dachgeschoss wird in Trockenbauweise an der vorhandenen Dachkonstruktion aus Holz abgehängt und nach bauphysikalischen Anforderungen gedämmt und abgedichtet.
Bau- und Leistungsbeschreibung für den Neubau von 8 zweigeschossigen Doppelhäusern mit Dachgeschoss. Diese Ausschreibung beschreibt die kompletten Doppelhäuser. Vorbemerkung: Die Baubeschreibung beschreibt die wesentlichen Qualitätsmerkmale des Bauvorhabens. Die Ausführung erfolgt nach den anerkannten Regeln der Technik. Geringfügige Abweichungen von den technischen Einzelheiten und der Austausch in gleichwertige oder höherwertige Qualität bleiben vorbehalten.
Vorbemerkung Fliesenarbeiten gem. DIN 18352 und DIN 18332 5.2. Fliesenarbeiten Die Verlegung der Fliesen erfolgt gem. des Fliesenplans des Auftraggebers. Die Wandflächen im Gäste-WC und Bad erhalten im Bereich der Badobjekte Wandfliesen bis zu einer Höhe von ca. 1,20 m. Im Spritzwasserbereich der Dusche werden die Fliesen in Höhe der Duschkabine ausgeführt, ansonsten wird ein Fliesensockel (Material wie Bodenfliese) gestellt. Der Wannenträger wird mit Wandfliesen belegt. Fußboden: Feinsteinzeug ca. 60x60cm, Farbe: grau, oder gleichwertige Qualität. Wand: Feinsteinzeug ca. 60x60cm, Farbe: grau, oder gleichwertiger Qualität. Die Verlegungen erfolgen im Kreuzfugenverband. Im Bereich der Küchenzeile (erwerberseitig) wird kein Fliesenspiegel angebracht. Zu berücksichtigen sind der Einsatz von Eckschutzschienen an allen Kanten, Trittabschlusskanten, Öffnungen für Sanitärgegenstände und Elektrodosen gemäß Planungsunterlagen, Fensterleibungen etc. Alle Eckschutzschienen werden in Edelstahl ausgeführt. Revisionsöffnungen sind als geflieste Öffnungen mit Magnetrahmen auszuführen. Die Bäder und WCs erhalten eine Streichisolierung als Dichtung gegen Sickerwasser unterhalb der Fliesenbeläge. Die Wandixel im Dusch- und Wannenbereich werden zusätzlich mit elastischem Dichtband abgeklebt. Der Fugenverschluss an allen horizontalen und vertikalen Wand- und Bodenanschlüssen sowie an Türbekleidungen, am Anschluss Wanne / Wand erfolgt einschließlich der Vorreinigung und der Hinterfüllung der Fugen mit Dichtstoff auf Silikonbasis. Sämtliche Rohrdurchführungen von Armaturen sind vor dem Verfliesen mit zugelassenen Dichtmanschetten zu versehen. Die Farbe des Fugenmaterials ist mit dem AG vor Ausführung zu bemustern. Vorwandinstallationen erhalten eine waagerechte Fliesenbelegung. Die Art der Verlegung erfolgt in Abstimmung mit dem AG. Sämtliche Wände erhalten als Abschluss zwischen senkrechter Wand und Boden eine Sockelfliese, auch wenn die anschließende, senkrechte Wand nicht mit Fliesen belegt wird. Die nicht mit Fliesen belegten Wandbereiche, sowie die Decken, erhalten eine Beschichtung gem. DIN 18363 mit waschbeständiger Dispersionsfarbe, einschl. eines Zusatzmittels mit fungizider Wirkung für Anstriche in Nassräumen.
Vorbemerkung Fliesenarbeiten gem. DIN 18352 und DIN 18332 5.2. Fliesenarbeiten Die Verlegung der Fliesen erfolgt gem. des Fliesenplans des Auftraggebers. Die Wandflächen im Gäste-WC und Bad erhalten im Bereich der Badobjekte Wandfliesen bis zu einer Höhe von ca. 1,20 m. Im Spritzwasserbereich der Dusche werden die Fliesen in Höhe der Duschkabine ausgeführt, ansonsten wird ein Fliesensockel (Material wie Bodenfliese) gestellt. Der Wannenträger wird mit Wandfliesen belegt. Fußboden: Feinsteinzeug ca. 60x60cm, Farbe: grau, oder gleichwertige Qualität. Wand: Feinsteinzeug ca. 60x60cm, Farbe: grau, oder gleichwertiger Qualität. Die Verlegungen erfolgen im Kreuzfugenverband. Im Bereich der Küchenzeile (erwerberseitig) wird kein Fliesenspiegel angebracht. Zu berücksichtigen sind der Einsatz von Eckschutzschienen an allen Kanten, Trittabschlusskanten, Öffnungen für Sanitärgegenstände und Elektrodosen gemäß Planungsunterlagen, Fensterleibungen etc. Alle Eckschutzschienen werden in Edelstahl ausgeführt. Revisionsöffnungen sind als geflieste Öffnungen mit Magnetrahmen auszuführen. Die Bäder und WCs erhalten eine Streichisolierung als Dichtung gegen Sickerwasser unterhalb der Fliesenbeläge. Die Wandixel im Dusch- und Wannenbereich werden zusätzlich mit elastischem Dichtband abgeklebt. Der Fugenverschluss an allen horizontalen und vertikalen Wand- und Bodenanschlüssen sowie an Türbekleidungen, am Anschluss Wanne / Wand erfolgt einschließlich der Vorreinigung und der Hinterfüllung der Fugen mit Dichtstoff auf Silikonbasis. Sämtliche Rohrdurchführungen von Armaturen sind vor dem Verfliesen mit zugelassenen Dichtmanschetten zu versehen. Die Farbe des Fugenmaterials ist mit dem AG vor Ausführung zu bemustern. Vorwandinstallationen erhalten eine waagerechte Fliesenbelegung. Die Art der Verlegung erfolgt in Abstimmung mit dem AG. Sämtliche Wände erhalten als Abschluss zwischen senkrechter Wand und Boden eine Sockelfliese, auch wenn die anschließende, senkrechte Wand nicht mit Fliesen belegt wird. Die nicht mit Fliesen belegten Wandbereiche, sowie die Decken, erhalten eine Beschichtung gem. DIN 18363 mit waschbeständiger Dispersionsfarbe, einschl. eines Zusatzmittels mit fungizider Wirkung für Anstriche in Nassräumen.
ZUSÄTZLICHE TECHNISCHE VORSCHRIFTEN (ZTV)
FLIESEN- UND PLATTENARBEITEN DIN 18352
1 Geltungsbereich und Ausführungsgrundlage
Der sachliche Geltungsbereich ergibt sich ebenso wie
die technische Ausführung aus ATV/DIN 18352 - Fliesen-
und Plattenarbeiten und den folgenden technischen
Regeln.
Ergänzend sind folgende ATV zu berücksichtigen:
ATV/DIN 18336 - Abdichtungsarbeiten
Zusätzlich zu den in VOB, Teil C aufgeführten Normen
gelten:
DIN EN 1347 - Mörtel und Klebstoffe für Fliesen und
Platten
- Bestimmung der Benetzungsfähigkeit
DIN EN 12808-1 - Klebstoffe und Fugenmörtel für Fliesen
und Platten -Teil 1: Bestimmung der
Chemikalienbeständigkeit von Reaktionsharzmörteln
DIN EN 12808-2 - Klebstoffe und Fugenmörtel für Fliesen
und Platten - Teil 2: Bestimmung der Abriebfestigkeit
DIN EN 12808-3 - Klebstoffe und Fugenmörtel für Fliesen
und Platten - Teil 3: Bestimmung der Biege- und
Druckfestigkeit
DIN EN 12808-4 - Klebstoffe und Fugenmörtel für Fliesen
und Platten - Teil 4: Bestimmung der Schwindung
DIN EN 12808-5 - Klebstoffe und Fugenmörtel für Fliesen
und Platten - Teil 5: Bestimmung der Wasseraufnahme
DIN EN 13888 - Fugenmörtel für Fliesen und Platten -
Definitionen und Festlegungen
DIN EN 14411 - Keramische Fliesen und Platten -
Begriffe,
Klassifizierung, Gütemerkmale und Kennzeichnung
sowie die Technischen Regeln:
Merkblätter des Fachverbandes Deutsches Fliesengewerbe
im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB):
- Hinweise für die Ausführung von Verbundabdichtungen
mit Bekleidungen und Belägen aus Fliesen und Platten
für den Innen- und Außenbereich
- Mechanisch hochbelastbare keramische Bodenbeläge
- Belagskonstruktionen mit keramischen Fliesen und
Platten außerhalb von
Gebäuden
- Putz und Trockenbau in Feuchträumen mit Bekleidung
aus keramischen Fliesen
und Platten oder Naturwerksteinen
- Keramische Fliesen und Platten, Naturwerkstein und
Betonwerkstein auf
calciumsulfatgebundenen Estrich
- Keramische Fliesen und Platten, Naturwerkstein und
Betonwerkstein auf
beheizten zementgebundenen Fußbodenkonstruktionen
- Keramische Fliesen und Platten, Naturwerkstein und
Betonwerkstein auf
zementgebundenen Fußbodenkonstruktionen mit
Dämmschichten
- Prüfung von Abdichtungen und Abdichtungssystemen
- Bewegungsfugen in Bekleidungen und Belägen aus
Fliesen und Platten
- Hinweise und Erläuterungen zu Wärme- und
Schallschutzmaßnahmen bei Fußbodenkonstruktionen mit
Belägen aus Fliesen und Platten
- Keramische Beläge im Schwimmbadbau - Hinweise für
Planung und Ausführung
IDV-Merkblätter des Industrieverbandes Dichtstoffe e.V.
, insbesondere
Nr. 1: Abdichtung von Bodenfugen
Nr. 3: Konstruktive Ausführung und Abdichtung der Fugen
im Nassbereich
Nr: 4: Abdichtung von Fugen im Hochbau mit Elastomer-
Fugenbändern unter
Verwendung von Klebstoffen
Nr. 5: Butylbänder
Nr. 7: Elastischer Fugenverschluss bei Fassaden aus
angemörtelten
keramischen Fliesen
Nr. 14: Dichtstoffe und Schimmelpilzbefall
Berufsgenossenschaftliche Vorschriften und Regeln:
BGR 181 - Merkblatt für Fußböden in Arbeitsräumen und
Arbeitsbereichen mit Rutschgefahr.
2. Stoffe, Bauteile
Das eingebaute Material muss dem Muster entsprechen;
eine ausdrückliche
Bestätigung des Musters durch den Bauherrn muß
eingeholt werden.
Für Material ist - wenn nicht anders beschrieben -
erste Wahl anzubieten.
Fliesen dürfen nicht bleihaltig sein.
3 Ausführung
3.1 Allgemeines
Anschlüsse von Wand- an Bodenflächen, von Gegenständen
(Badewannen u.ä.) sowie von Türschwellen an geflieste
Flächen sind wasserbeständig und elastisch auszufugen,
sofern im einzelnen nichts anderes ausgeschrieben ist.
Sofern Wannen oder Brausetassen auf schwimmendem
Estrich stehen und vor Ausführung der Fliesenbekleidung
eingemauert oder verkleidet werden, ist auf eine
Trennung (10 mm Schaumstoffstreifen,
geschlossenzeilig) von den flankierenden Wänden zu
achten.
Dichtmaterial elastischer Fugen muss auf Fliesen und
Untergrund abgestimmt sein. Weichmacherwanderung und
chemische Reaktionen müssen ausgeschlossen sein.
Elastische Fugen sind grundsätzlich zu hinterfüllen, um
eine Dreiflankenhaftung zu vermeiden. Als Hinterfüllung
sind geschlossenzeilige, nicht saugende Materialien zu
verwenden.
Abdichtungen in Sanitärräumen sind unter und hinter
Wannen und Duschwannen
grundsätzlich durchzuführen; der Anschluss mit
elastischer Fuge ist keine Abdichtungsmaßnahme.
Vor Beginn der Arbeiten sind die Verlegerichtung, der
Einsatz von Schmuckelementen u. dgl. mit Bauleitung und
Bauherrn festzulegen. Bei gleichen Kantenlängen von
Wand- und Bodenfliesen sollen die Fugen entsprechend
durchlaufen. Ist das wegen der Geometrie des Raumes
nicht möglich, ist eine Abstimmung vorzunehmen.
Bei Außenbekleidungen sowie bei Bekleidungen in
Nassräumen sind Hohlräume im Ansatzmörtelbett zu
vermeiden.
Passstücke dürfen nicht kleiner als eine halbe Platte
sein; das Verlegen von schmalen Streifen ist zu
vermeiden.
Bei Schleifarbeiten im Trockenverfahren sind
Absauggeräte zu verwenden.
Die Ausführung als Dünnbettverlegung erfolgt - falls
nicht anders beschrieben - mit hydraulisch erhärtendem
Dünnbettmörtel. Während der Ausführung ist zu beachten,
dass Öffnungen von Abläufen, Rohren
u. dgl. verschlossen sind und dass
Einrichtungsgegenstände vor Verschmutzung geschützt
werden.
Elemente aus verschiedenen Chargen innerhalb einer
zusammenhängenden Fläche sind grundsätzlich nicht
zulässig. Ist es aus produkttechnischen Gründen
unvermeidbar, dass leichte Struktur- und
Farbunterschiede auftreten können, so ist der
Auftraggeber vorher auf diesen Umstand hinzuweisen und
um sein Einverständnis zu ersuchen.
Sind an der Unterseite der Platten Rillenstrukturen
vorhanden, so ist auf gleiche Verlegerichtung zu
achten.
Das Verfugungsmaterial muss biologisch unbedenklich
sein und darf nicht zu Verfärbungen der Platten führen.
Das Verfugen darf erst nach Abbinden bzw. Trocknen des
Verlegemörtels erfolgen.
Werden flüssige Dichtungen gegen nicht drückendes
Wasser im Zusammenhang mit Fliesen- und Plattenarbeiten
ausgeschrieben, müssen diese
- eine Temperaturbeständigkeit zwischen 5 und 75° C,
- eine chemische Resistenz gegenüber Flüssigkeiten mit
einem pH-Wert zwischen 7 und 12,
- eine Wasserdruckbeständigkeit bis 10 N/cm2,
- eine Haftzugfestigkeit von mindestens 0,8 N/mm2
nachweisbar besitzen.
Risse in der Ebene bis 0,5 mm müssen überbrückt werden
können. Die gleichen Werte gelten bei Verwendung von
Dichtmörtel im Dünnbettverfahren.
Anschlüsse und Ecken sind mit Dichtband zu schließen
und mit Dichtungsmittel zu überdecken.
Ausblühungen müssen vor Ausführung der Fliesenarbeiten
trocken abgebürstet
werden (keine Metallbürste verwenden!); das Mauerwerk
muss dazu ausgetrocknet sein.
3.2 Bodenbeläge
Vor Beginn der Arbeiten sind die tatsächlichen
Einbauhöhen bezogen auf das gesamte Ausbausystem mit
der Bauleitung abzustimmen, wenn unzulässige Toleranzen
oder Änderungen des geplanten Fußbodenaufbaus
festgestellt oder vermutet werden.
Der Auftragnehmer ist angehalten, vor dem Verlegen von
Belägen die Belegreife festzustellen. Bei Zementestrich
soll ein Feuchtigkeitsgehalt von 2%, bei
Anhydritestrich von 0,5% nicht überschritten werden.
Für Bodeneinläufe sind systemgerechte Dichtmanschetten
zu verwenden.
Bodeneinläufe sind in Decken mit Abdichtung mit
Klebeflansch einzubauen. Ist das Einspannen der
Abdichtung gefordert, sind Abläufe mit
Pressdichtungsflansch erforderlich. Ist ein Anschluss
für den Potentialausgleich vorgesehen, darf dieser nur
vom Elektrofachbetrieb ausgeführt werden. Das gilt
sinngemäß auch für den Einbau von Rohrhülsen aus Metall
für durchführende Steig- und Fallleitungen.
Einläufe mit Geruchverschluss sind mit Wasser zu
füllen.
Bodenabläufe mit Anschluss an Dichtungen müssen
unverschlossene Öffnungen in der Dichtungsebene
aufweisen.
Fußbodeneinläufe erhalten im Anschlussbereich
zusätzlich ein leichtes Gefälle.
Die wasserführende Schicht muss grundsätzlich mit
Gefälle zu den Einläufen verlaufen. Werden vor oder bei
der Ausführung diesbezügliche Probleme erkennbar, ist
die Bauleitung zu informieren und mit ihr gemeinsam
eine Lösung der Probleme zu suchen.
Es darf keine starre Verbindung zwischen Sockelleisten
bzw. Sockelplatten und dem Belag entstehen; eine
elastische Verfugung ist hier erforderlich. Hierauf ist
insbesondere bei Stufenbelägen zu achten.
Werden Bodenbeläge mit rutschhemmenden Eigenschaften
verlangt, ist der Nachweis für den jeweiligen
Anwendungsfall nachzuweisen.
Die belegten Flächen sind besenrein und frei von
Bindemittelschleiern und anderen Verunreinigungen zu
übergeben. Mörtel- und Fugmaterialreste sind vom
Verursacher zu beseitigen.
Die Dickbettverlegung von Bodenplatten ist erst nach
ausreichender Erhärtung des Verlegemörtels zu verfugen.
Ist eine Imprägnierung vorgesehen (z.B. bei
Cotto-Platten), ist erst nach der Imprägnierung (gemäß
Herstellervorschrift) zu verfugen.
Für Feuchträume und über Fußbodenheizungen sind die
besonderen Anforderungen an den Belag auch für den
Fugenmörtel zu berücksichtigen.
In der Regel sind hierbei flexiblere Mörtel
einzusetzen.
Es gelten grundsätzlich die Ebenheitstoleranzen mit
erhöhten Anforderungen
gem. DIN 18202, Tabelle 3, Zeile 4, als vereinbart.
Für mechanisch hochbelastete Bodenbeläge (z.B.
Werkstätten) ist zu beachten:
- Auf dem Untergrund ist zusätzlich eine Haftbrücke
aufzubringen, falls im
Dickbett verlegt wird.
- Der Dickbettmörtel muss der Festigkeit von ZE 20 nach
DIN 18560
entsprechen.
- Auf das verdichtete und eben abgezogene Mörtelbett
ist unmittelbar eine
Haftschlämme aufzubringen.
- Fugen sind mit der zulässigen Mindestbreite
anzulegen.
- Dünnbettmörtel soll nicht dicker als 4 mm aufgetragen
werden.
- An Wandanschlüssen und Durchdringungen sind
Bewegungsfugen
anzuordnen.
- Bei Verlegung auf Trennschicht ist ein Mörtelbett von
60 mm Dicke und mit
Bewehrungseinlage grundsätzlich erforderlich.
Schwimmende Verlegung ist zu
vermeiden.
- Liegen Bewegungsfugen in Verkehrsbereichen, müssen
die Fugenflanken
durch korrosionsbeständige, oberflächenbündige
Metallprofile geschützt
werden. Längs der Fugen ist eine Reihe ungeschnittener
Platten zu verlegen.
Ist eine Bauaustrocknung mit Trockengeräten
vorgeschrieben bzw. im Leistungsverzeichnis enthalten,
so ist bis auf den vorgegebenen Sollwert zu trocknen.
Das Aufstellen eines Hygrometers zählt zu den
Nebenleistungen.
3.3 Wandbekleidungen
Trockenbauflächen, die gefliest werden sollen, sind mit
lösungsmittelhaltigem Tiefgrund vorzubehandeln, wenn
die Herstellervorschriften nicht gegenteiliges
aussagen.
Bei Wandbelägen ist bezüglich Fliesenschnitt auf die
Lage sanitärer Einrichtungen, Befestigungen, Armaturen,
Schalter, Steckdosen u. ä. zu achten.
Die entsprechenden Angaben sind mit der Bauleitung
abzusprechen in Abhängigkeit vom Rastermaß.
Sofern Dosen oder Kästen für Installationen nur lose
oder geheftet angebracht sind, sind sie bei der
Verlegung der Platten endgültig zu fixieren.
Es gelten grundsätzlich die Ebenheitstoleranzen mit
erhöhten Anforderungen
gem. DIN 18202, Tabelle 3, Zeile 7, als vereinbart.
3.4 Arbeiten im Außenbereich
Fensterbankabdeckungen im Außenbereich sollen einen
Überstand zur Außenbekleidung (Putz u. dgl.) von
mindestens 40 mm haben und müssen eine Tropfkante
besitzen. Im Zweifel über die Dicke der späteren
Bekleidung des Rohbaus hat der Auftragnehmer diese zu
erfragen.
Keramische Platten im Außenbereich dürfen nicht
unmittelbar auf Porenbeton geklebt werden.
Für Außenbeläge sind werkseitig hergestellte und
relativ elastische Fugenmörtel zu verwenden.
3.5 Preisinhalte
Ergänzend zu Nr. 4.1 DIN 18352 gelten als
Nebenleistung:
- Das nachträgliche Ausspachteln von Fugen
einschließlich Vorbehandlung, wenn diese beim
Kugelstrahlen beschädigt worden sind.
- Maßnahmen zum Schutz von vorhandenen Bauteilen
während der Ausführung der Arbeiten vor Verschmutzung
und Beschädigung; dies gilt besonders für Dichtungen.
- Verwendung von Formstücken für die Ausbildung der
Ecken am Schnittpunkt vertikaler und horizontaler
Kantenschutzwinkel, sofern eine Liefermöglichkeit
besteht.
- Das Überprüfen der ggf. erforderlichen
Rechtwinkeligkeit der Flächen.
- Das Hinterfüllen von ausgeschriebenen Fugen, das
Reinigen, Vorbehandeln und das Begradigen der Ränder
ggf. durch Abkleben.
Nr. 4.1.5 DIN 18352 (Toleranzausgleich des
Untergrundes)
gilt auch für das Ansetzen und Verlegen im Dünnbett,
soweit es nach den Herstellerhinweisen für den Kleber
oder Dünnbettmörtel technisch möglich ist. Dabei ist
das Format der Platten zu beachten.
Mit dem Preis sind die üblichen Verlegearten
(Kreuzfuge, Verband, Diagonalverlegung) abgegolten.
Schrägschnitte, die bei Diagonalverlegung in
verstärktem Maße vorhanden sind, können zusätzlich
berechnet werden, wenn diese Verlegeart nicht in der
Leistungsposition ausdrücklich vorgesehen ist.
3.6 Besondere Angaben zur Bauausführung
MIT DEN EINHEITSPREISEN SIND ABGEGOLTEN :
- Fliesenschnitt hinsichtlich der Lage sanitärer
Einrichtungen, Befestigungen, Armaturen, Schalter,
Steckdosen u.ä.
- Reinigen des Estrichbodens vor Verlegung
- Reinigen der Wandflächen vor Verlegung
- Abschleifen des Zementestrichs bzw. Wandfläche
- Ausführung auch in Kleinflächen
- Anarbeiten an angrenzenden Bauteile
- Vorhandenen Überstand von Estrichrandstreifen
abschneiden, entfernen und entsorgen;
- alle Zwischentransporte im Gebäude
ZUSÄTZLICHE TECHNISCHE VORSCHRIFTEN (ZTV)
01 Allgemeine Leistungen
01
Allgemeine Leistungen
01._._.0001 Baustelleneinrichtung Baustelleneinrichtung
nach Bedarf herstellen, während der gesamten Bauzeit
vorhalten und nach Beendigung der Arbeiten wieder
entfernen.
Einzukalkulieren ist die Bereitstellung und Lieferung
aller erforderlichen Geräte, Kleingeräte, Werkzeuge,
Rollrüstungen, Kabel und Kabeltrommeln, Hilfsmittel
aller Art und Zubehör wie Meißel, Schweißgeräte,
Trennscheiben etc. sowie deren Vor- und Unterhaltung
und spätere Abfuhr für die Dauer der Bauzeit des AN.
Wasser und elektr. Strom werden ohne Leitungsführung,
ab vorhandener Entnahmestelle, zur Verwendungsstelle,
für den Auftragnehmer, zur Verfügung gestellt.
Baurüstungen, wenn nicht gesondert ausgeschrieben,
werden bis auf eine Höhe von 3,00 m nicht gesondert
vergütet und sind mit einzukalkulieren.
Sollte der Einsatz eines Baukranes oder Bauaufzuges zur
Verwendung kommen, so sind diese Kosten ebenfalls in
die Baustelleneinrichtung mit einzukalkulieren. Eine
gesonderte Vergütung ist nicht vorgesehen.
Baustrom, Bauwasser und sanitäre Einrichtungen werden
vom AG als Umlage zur verfügung gestellt.
Die Baustelle besitzt keine Räumlichkeiten für
Aufenthaltsräume.
Wasch-, Umkleide- und Aufenthaltsräume sind nach Bedarf
aufzustellen und zu warten,
einschließlich Chemietoiletten.
Dazu gehört auch die Einholung von
Lagerungsgenehmigungen,
Strassenraumnutzungsgenehmigungen und sämtliche
Gebühren, die Sicherung der Baustelle mit Park-
verbots- und Warnschildern und ggf. die
Vorhaltung eines Bauwagens.
Für die Dauer der Bauzeit pauschal,
liefern, aufstellen für die Dauer der Bauzeit vorhalten
und warten, und nach Abschluss der Arbeiten vollständig
beräumen.
01._._.0001
Baustelleneinrichtung
1,00
psch
Vorbemerkung Stundenlohnarbeiten
Stundenlohnarbeiten dürfen nur nach ausdrücklicher
Aufforderung durch die Bauleitung ausgeführt werden.
Die Verrechnung erfolgt zu den Stundenvergütungen, die
der Ausbildungsvoraussetzung der jeweiligen Handwerker
für deren Einsatz entsprechen,
d.h. Leistungen, die durch Helfer erbracht werden
könnten, werden auch nur zu den Stundensätzen eines
Helfers vergütet.
Die folgenden Stundenlohnarbeiten sind in der
vorgesehenen Zahl der Stunden geschätzt und
unverbindlich.
Vergütet wird jeweils nur der tatsächlich am
Ausführungsort geleistete Zeitaufwand, d. h. An- und
Abfahrzeiten sowie die Fahrkosten werden nicht
berücksichtigt und sind in die Stundensätze
einzukalkulieren.
Die Kosten für den Einsatz von Kleingeräten, Maschinen
und Werkzeugen (einschließlich Zubehör und der
Verbrauch sowie Schärfen im normalen Rahmen) werden
nicht vergütet.
Eine Vergütung setzt voraus, daß diese Leistungen durch
die örtliche Bauleitung angeordnet sind und Rapporte
mit genauer Beschreibung der Leistung/Ort/Zeit und
Namensnennung der Ausführenden fristgerecht innerhalb
einer Woche vorgelegt werden.
Der Auftragnehmer hat entsprechend der erforderlichen
Qualifikation für die zu erbringende Leistung
abzurechnen.
Vorbemerkung Stundenlohnarbeiten
01._._.0002 Stundenlohn eines Facharbeiters, Stundenlohn eines Facharbeiters,
für zusätzlich erforderliche Arbeiten,
gesondert angewiesen durch die Bauleitung,
während normaler Arbeitszeiten.
01._._.0002
Stundenlohn eines Facharbeiters,
E
1,00
h
01._._.0003 Stundenlohn Helfer Stundenlohn Helfer
für zusätzlich erforderliche Arbeiten,
gesondert angewiesen durch die Bauleitung,
während normaler Arbeitszeiten.
01._._.0003
Stundenlohn Helfer
E
1,00
h
01._._.0004 Stundenlohn Auszubildender Stundenlohn Auszubildender
für zusätzlich erforderliche Arbeiten,
gesondert angewiesen durch die Bauleitung,
während normaler Arbeitszeiten.
01._._.0004
Stundenlohn Auszubildender
E
1,00
h
02 Vorbereitende Maßnahmen
02
Vorbereitende Maßnahmen
02._._.0001 Tiefgrund auf Wänden und Böden Tiefgrund auf Wänden und Böden Grundierung von Wand und Bodenflächen mit für die nachfolgend beschriebenen Aufbauten geeignetem Tiefgrund.
Untergrund Wand: GK-Platten, Kalk-Zementputz, Stahlbeton.
Boden: Zementestrich
02._._.0001
Tiefgrund auf Wänden und Böden
472,00
m2
02._._.0002 Untergrund für Wandfliesen spachteln, bis i.M. 2 mm Untergrund für Wandfliesen spachteln, bis i.M. 2 mm
Untergrund aus Stahlbeton, bzw. KS-Plansteinmauerwerk
geklebt, für neue direkte Wandverfliesung bzw.
Abdichtung, ausgleichen und spachteln.
Material : weber.plan 818 o.gl.
Schichtdicke : bis 1-3 mm, i.M. 2 mm
Angeb. Fabrikat: '..........'
02._._.0002
Untergrund für Wandfliesen spachteln, bis i.M. 2 mm
E
1,00
m2
02._._.0003 Untergrund für Wandfliesen spachteln, über 2-5 mm Untergrund für Wandfliesen spachteln, über 2-5 mm
Untergrund spachteln wie vor, jedoch
Schichtdicke : über 2 bis 5 mm
02._._.0003
Untergrund für Wandfliesen spachteln, über 2-5 mm
E
W
1,00
m2
02._._.0004 Vorspritz an Wandflächen Vorspritz an Wandflächen
Wandflächen in den Vor- und Nassräumen,
im Fliesenbereich mit einem Vorspritzputz auf alten
putzfreien Mauerwerksflächen, in Mgr. III herstellen.
02._._.0004
Vorspritz an Wandflächen
E
1,00
m2
02._._.0005 Lehrenputz für Wandfliesenflächen, Lehrenputz für Wandfliesenflächen,
Innenwandputzsystem DIN 18 550, mineralisch gebunden,
Putzhöhe bis 2,50 m,
Putzstärke: 1,5 cm,
als gefilzter Putz,
übliche Beanspruchung,
Putzgrund Mauerwerk, saugfähig, rauflächig,
als Putzuntergrund für geflieste Flächen der Nassräume,
Unterputz aus Putzmörtel P I.
Oberputz aus Putzmörtel P I.
Ausführung auf alten Mauerwerkswänden.
Notwendige Gerüste sind in die Einheitspreise
einzukalkulieren,
lotrecht herstellen.
02._._.0005
Lehrenputz für Wandfliesenflächen,
E
1,00
m2
02._._.0006 Abdichtung der Fußbodenflächen. Abdichtung der Fußbodenflächen,
als Flächenabdichtung nach DIN 18195,
oberflächendicht auf gereinigtem Untergrund nach
Herstellervorschrift
Untergrund : trockener Zement-Heizestrich/
Ausgleichsspachtelung,
aus einer zweikomponenten - Dichtschlämme
für anschließende direkte Verfliesung im Dünnbett.
Der Untergrund ist entsprechend Herstellervorschrift zu
verfestigen und zu grundieren.
(Verbundabdichtung nach ZDB-Merkblatt,
geeignet für direkte Dünnbettverfliesung).
einschl. Haftbrücke.
Gewähltes Fabrikat der Abdichtung: '..........'
Einschließlich sämtlicher:
Sicherheits-Dichtbänder in den Ixelbereichen,
(2 K-Dichtschlämme),
als flexibles Dichtband im Wand- und Bodenixel,
nach Herstellervorschrift, in vorbeschriebene
Flächenabdichtung, einspachteln,
passend zur Zweikomponentenabdichtung,
liefern, einlegen, und mit 2 K-Dichtschlämme,
entsprechend Herstellervorschriften,
einbauen.
Eckausbildungen der Ixelabdichtungen,
der Innen- und Außenecken.
Abd.-Anschlüsse an Rohrdurchdringungen,
in allen Dimensionen,
Überwiegend Durchmesser 2 bis 20 cm,
von Armaturen, Heizrohren und Abflussleitungen,
mittels flexiblen Dichtmanschetten.
Eindichten von Bodeneinläufen,
Größe ca 10 x 80 cm,
einschließlich Dichtbandeinlage.
02._._.0006
Abdichtung der Fußbodenflächen.
119,00
m2
02._._.0007 Abdichtung der Wand- und Duschwandflächen, Abdichtung der Wand- und Duschwandflächen,
als Flächenabdichtung nach DIN 18195,
oberflächendicht auf gereinigtem Untergrund nach
Herstellervorschrift
Untergrund : Kalk-Zementputz, Ausgleichsspachtelung,
Gipskarton oder Zementfasertrockenbauplatten,
aus einer zweikomponenten - Dichtschlämme
für anschließende direkte Verfliesung im Dünnbett.
Der Untergrund ist entsprechend Herstellervorschrift zu
verfestigen und zu grundieren.
(Verbundabdichtung nach ZDB-Merkblatt,
geeignet für direkte Dünnbettverfliesung).
einschl. Haftbrücke.
Einschließlich sämtlicher:
Sicherheits-Dichtbänder im den Ixelbereichen,
(2 K-Dichtschlämme),
als flexibles Dichtband im Wand- und Bodenixel,
nach Herstellervorschrift, in vorbeschriebene
Flächenabdichtung, einspachteln,
passend zur Zweikomponentenabdichtung,
liefern, einlegen, und mit 2 K-Dichtschlämme,
entsprechend Herstellervorschriften,
einbauen.
Eckausbildungen der Ixelabdichtungen,
der Innen- und Außenecken.
Abd.-Anschlüsse an Rohrdurchdringungen,
in allen Dimensionen,
Überwiegend Durchmesser 2 bis 20 cm,
von Armaturen, Heizrohren und Abflussleitungen,
mittels flexiblen Dichtmanschetten.
Gewähltes Fabrikat der Abdichtung: '..........'
02._._.0007
Abdichtung der Wand- und Duschwandflächen,
W
218,00
m2
02._._.0008 Abdichtungsaufkantung hinter den Sockelleisten, Abdichtungsaufkantung hinter den Sockelleisten,
Höhe ca. 10 cm,
als Flächenabdichtung nach DIN 18195,
oberflächendicht auf gereinigtem Untergrund nach
Herstellervorschrift,
Untergrund : Kalk-Zementputz, Ausgleichsspachtelung,
Gipskarton oder Zementfasertrockenbauplatten,
aus einer zweikomponenten - Dichtschlämme
auf Neuputzflächen an Wänden und Trockenbauwänden,
für anschließende direkte Verfliesung im Dünnbett,
einschl. Haftbrücke.
Gewähltes Fabrikat der Abdichtung: '..........'
02._._.0008
Abdichtungsaufkantung hinter den Sockelleisten,
W
236,72
m
03 Bodenflächen Bäder + Diele
03
Bodenflächen Bäder + Diele
03._._.0001 Bodenfliesen, Feinsteinzeug, 60 x 60 cm Bodenfliesen, Feinsteinzeug, 60 x 60 cm, als Dünnbettverfliesung, auf Estrichflächen, mit 2K Dichtschlämmenabdichtung der Vorpositionen, fluchtgerecht verlegt, die Verfliesung hat so zu erfolgen, dass die Wandfliesenfugen über den Sockelbereich, in die Bodenflächen übergehen. Verlegung der Fliesen gem. Fliesenplan Material : Feinsteinzeugfliesen gem. DIN EN 14411, für Boden- und Wandbekleidung im Innen- und Außenbereich geeignet, Stärke: ca. 9,0 mm, Format Nennmaß: 600 x 600 mm, Farbe: hell-grau, Verlegeart: Kreuzfugenverband (gem. Fliesenplan AG), Oberfläche: eben und vergütet, Produktnorm Bla, Trittsicherheit: R10 B, Abrieb: 4 1. Wahl, einschließlich Verfugung, Fugenfarbe: getönt in Fliesenfarbe nach Wahl des AG's, Fliesen und Fugen nach Bemusterung und Wahl des AG's. Die Fliesen und Fugen sind vor Auftragsvergabe beim AG als Muster vorzulegen. Ausführung einschließlich sämtlicher Zuschnitte und Anpassarbeiten. Ausführungsbereich: Bodenflächen.
Bemusterung Fliese AG: Feinsteinzeug Wand- und Bodenfliese Rubi grau 59,8 x 59,8 x 0,9 cm matt rektifiziert ( Art-Nr. 10736466 - Hornbach) oder ähnlich.
Einschließlich sämtlicher: Anarbeitung der Bodenfliesen an Einbauteile wie z.B. Bodeneinläufe und Rohrduchdringungen. Fugenversiegelung Bodenanschlüsse, dauerelastisch herstellen, mit einer geeigneten dauerelastischen Fugen auf Silikonbasis, einschließlich Fugenvorbereitung, für Nassräume geeignet, nach Verarbeitungsempfehlung des Herstellers. Farbton entsprechend der Fugenfarbe.
Inkl. Aufdopplung Badewanne, wenn notwendig, damit Fliesenspiegel des AG's eingehalten wird. Fliesen- und Silkonfugen in folgender Farbe: Nach Hersteller Sopro - Farbe: Grau (Nr. 15).
03._._.0001
Bodenfliesen, Feinsteinzeug, 60 x 60 cm
214,04
m2
03._._.0002 Wandsockel Wandsockel Material: Feinsteinzeug wie Bodenbeläge, Oberkante gefast Höhe: ca. 6 cm, Untergrund: Kalksandstein-Mauerwerk bzw. Trockenbau, liefern und im Dünnbett, gemäß Herstellervorschrift, einschließlich sämtlicher Schnitte und Eckausbildungen, als Sockelstreifen an den Wandflächen verlegen. Die Fugenaufteilung der Bodenbeläge ist im Sockel mit aufzunehmen. Farbton entsprechend Fugenmaterial: Fliesen- und Silkonfugen in folgender Farbe: Nach Hersteller Sopro - Farbe: Grau (Nr. 15).
03._._.0002
Wandsockel
141,74
m
03._._.0003 Zulage Gefälleverlegung im Duschbereich, Zulage Gefälleverlegung im Duschbereich,
mit Ausbildung der Grate zur Entwässerungsrinne,
Feinsteinzeug glasiert, entsprechend den Bodenfliesen,
als Zulage zu den Bodenfliesen der Vorposition.
Ausführungsort: Duschbereiche
Gewähltes Fabrikat: '..........'
03._._.0003
Zulage Gefälleverlegung im Duschbereich,
W
15,52
m2
03._._.0004 Türschienen, Türschienen, Edelstahl 15/30/3 mm, in verschiedenen Längen von 0,76 m bis 2,26 m liefern und nach Angabe der Bauleitung in die Bodenbeläge einbauen.
03._._.0004
Türschienen,
47,00
m
03._._.0005 Eckschutzwinkel aus Nirostamaterial Eckschutzwinkel aus Nirostamaterial
V2A , scharfkantig, matt
1,5 mm dick,
liefern und sach- und fachgerecht,
einschließlich sämtlicher Ecken,
senkrecht und horizontal,
nach Anweisung der Bauleitung, einbauen.
Schutzfolie nach den Verfugungsarbeiten abziehen,
Einbaubereich: freie Fliesenkanten, Vorsprünge.
03._._.0005
Eckschutzwinkel aus Nirostamaterial
E
1,00
m
03._._.0006 Bodenfliesen, R11 Bodenfliesen, R11
im Dünnbett verlegt,
Ausführungsort im Duschbad,
Rutschfestigkeit R11,
als Zulage zu den Bodenbelagspositionen
Gewähltes Fabrikat '..........'
03._._.0006
Bodenfliesen, R11
E
1,00
m2
03._._.0007 Zulage Fliesenkanten rektifiziert, Zulage Fliesenkanten rektifiziert,
als Zulage für die Fliesen der Vorpositionen,
als Fliesen mit rektifizierten Kanten.
03._._.0007
Zulage Fliesenkanten rektifiziert,
E
1,00
m2
04 Wandfliesen
04
Wandfliesen
04._._.0001 Wandfliesen, Feinsteinzeugfliesen, 60 x 60 cm, Wandfliesen, Feinsteinzeugfliesen, 60 x 60 cm, als Dünnbettverfliesung, auf Massivwänden, bzw. auf doppelt beplankten Trockenbauwänden, mit 2K Dichtschlämmenabdichtung, der Vorpositionen, fluchtgerecht verlegt, die Verfliesung hat so zu erfolgen, dass die Wandfliesenfugen über den Sockelbereich, in die Bodenflächen übergehen. Verlegung der Fliesen gem. Fliesenplan. Material : Feinsteinzeugfliesen gem. DIN EN 14411, für Boden- und Wandbekleidung im Innen- und Außenbereich geeignet, Stärke: ca. 9,0 mm, Format Nennmaß: 600 x 600 mm, Farbe: dunkel-grau, nach Wahl des AG's, Verlegeart: Kreuzfugenverband, Oberfläche: eben und vergütet, Produktnorm Bla, Abrieb: 4 Höhe bis 2,10 m , 1. Wahl, einschließlich Verfugung, nach Bemusterung und Wahl des Architekten. Die Fliesen und Fugen sind vor Auftragsvergabe beim AG als Muster vorzulegen. Vor dem Verfliesen sind alle Untergrundflächen mit einer geeigneten Tiefengrundierung zu streichen. Ausführung einschließlich sämtlicher Zuschnitte und Anpassarbeiten. Ausführungsbereich: Dusche Höhe ca. 2,10 m, Wannenbereiche mit Objekten Höhe ca. 1,20 m, Waschtisch- und Sockelbereiche H= 1,20 m. Gewähltes. Fabrikat: 'Gemäß o.g. Bodenfliese'
Einschließlich sämtlicher: Aussparrungen, ca. 150 x 300 mm , für WC und PP Spühlamaturen. Bauseits gelieferte Elektrodosen, nach Angaben der Bauleitung, in die Fliesenwände einarbeiten. Einschließlich Herstellung des Ausschnittes in der Trockenbauwand, im Zuge der Verfliesungsarbeiten. Anarbeitungen an Rohrdurchführungen, in allen Dimensionen, überwiegend Durchmesser bis 20 cm. Fugenversiegelung Wandanschlüsse, dauerelastisch herstellen, mit einer geeigneten dauerelastischen Fugen auf Silikonbasis, einschließlich Fugenvorbereitung, für Nassräume geeignet, nach Verarbeitungsempfehlung des Herstellers. Fliesen- und Silkonfugen in folgender Farbe: Nach Hersteller Sopro - Farbe: Grau (Nr. 15).
04._._.0001
Wandfliesen, Feinsteinzeugfliesen, 60 x 60 cm,
258,00
m2
04._._.0002 Zulage Fliesenkanten rektifiziert, Zulage Fliesenkanten rektifiziert,
als Zulage für die Fliesen der Vorpositionen,
als Fliesen mit rektifizierten Kanten.
04._._.0002
Zulage Fliesenkanten rektifiziert,
E
1,00
m2
04._._.0003 Zulage Wannenbekleidung, Zulage Wannenbekleidung,
mit Bodenfliesen,
auf Wannenverkleidung bzw. Kunststoffwannenträger,
mit Feinsteinbodenfliesen,
Farbton: hell-grau,
entsprechend der Vorposition "Bodenfliesen"
einschließlich sämtlicher Zusatzleistungen.
04._._.0003
Zulage Wannenbekleidung,
E
0,00
m2
04._._.0004 Eckschutzwinkel aus Nirostamaterial Eckschutzwinkel aus Nirostamaterial V2A (leicht abgerundet), 1,5 mm dick, liefern und sach- und fachgerecht, nach Anweisung der Bauleitung einbauen. Schutzfolie nach den Verfugungsarbeiten abziehen, Einbaubereich: freie Fliesenkanten, Vorsprünge.
04._._.0004
Eckschutzwinkel aus Nirostamaterial
102,50
m
04._._.0005 Wandspiegel für Nassräume, Wandspiegel für Nassräume,
passgenau, entsprechend der jeweiligen
Fliesenausparrung, unter Beachtung der Fliesenfugen,
örtlich messen, herstellen, mit gefasten und polierten
Kanten und fliesenbündig mit Spezialkleger einsetzen.
Einzelgröße B / H ca. 1,00 - 2,10 / 1,00 m.
04._._.0005
Wandspiegel für Nassräume,
E
1,00
m2
04._._.0006 Aussparrungen für fliesenbündige Wandspiegel, Aussparrungen für fliesenbündige Wandspiegel,
als Zulage herstellen,
Einzelgröße ca. 0,90 x 1,20 bis 1,00 x 2,10 m.
04._._.0006
Aussparrungen für fliesenbündige Wandspiegel,
E
1,00
m2
04._._.0007 Revisionsklappen, Abm. bis 30/30 cm, Revisionsklappen, Abm. bis 30/30 cm,
liefern und nach Angabe des Architekten
liefern, in die Trockenbauwände, bzw.
Wannenträgerelement fachgerecht,
entsprechend Fugenbild, einbauen und mit Wandfliesen
verkleiden,
Ausführung verzinkt,
mit nicht sichtbaren Haltern,
z.B. Magnethaltern.
Einbauort Wannenbereich
04._._.0007
Revisionsklappen, Abm. bis 30/30 cm,
E
1,00
St
04._._.0008 Wedi-Kastenverkleidung, Wedi-Kastenverkleidung,
2 bis 3-fach abgekantet,
als Rohrverkleidung oder als zu fliesende
Ablage, liefern, zuschneiden, lot- und fluchtgerecht
einbauen.
04._._.0008
Wedi-Kastenverkleidung,
E
1,00
m2
04._._.0018 Kronen Fliesen bei Haustyp 8 Kronen der Wandfliesen bei Haustyp 8 gem. Fliesenplan- horizontale 3-fach Steckdose.
Inkl. aller Vor- und Nacharbeiten, notwendige Werkzeuge und Materialien, sowie Entsorgung Müll und Staub.
04._._.0018
Kronen Fliesen bei Haustyp 8
E
20,00
Stk
04._._.0019 Schutzmaßnahme Fliesenboden Abdeckung der Bodenflächen: Lieferung und Anbringung von Abdeckvlies über die gesamte verlegte Fliesenbodenfläche. Abdeckvlies ist bis an die Wand zu verlegen und auf dem Fliesenboden zu befestigen.
Entsorgung des Abdeckvlies erfolgt bauseits.
04._._.0019
Schutzmaßnahme Fliesenboden
214,04
m²