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Leistungsverzeichnis
OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
Allgemeine Baubeschreibung Allgemeine Baubeschreibung
Seitens des Auftraggebers und Nutzers ist beabsichtigt, dass sich im Eingangsbereich der HARRY-BROT-Zentrale in Schenefeld, Kiebitzweg 15-19 befindliche viergeschossige (Erd-, 1. bis 3. Obergeschoss) Bestands-Verwaltungsgebäude mit gesamt ca. 2.650 m² Geschossfläche zu revitalisieren.
Die Nutzung ändert sich von Einzelbüros in mehrere Großraumbereiche mit Rückzugsorten für Telefonate oder Besprechungen. Zu diesem Zweck soll das Gebäude für die Zeit der Baurealisierung komplett leergezogen und die Gebäudenutzung in ein temporäres Ausweichquartier verlagert werden.
Die sich im Gebäude befindlichen technischen Anlagen werden komplett zurückgebaut. Lediglich die Anbindeleitungen werden teilweise wieder genutzt. Sämtliche technischen Installationen werden neu errichtet. Abweichend zum Altbestand wird auf dem Gebäude eine Lüftungsanlage für die innenliegenden Räume und eine Kälteanlage für einige ausgewählte Bereiche vorgesehen.
Aufgrund der bestehenden versorgungstechnischen Anbindung des benachbarten Küchen-/Kantinen-Bestandsgebäudes an das Verwaltungsgebäude werden TGA-Interimsmaßnahmen/-Provisorien notwendig, um den laufenden Betrieb des Küchen-/Kantinen-Bestandsgebäudes während der Baurealisierung sicherzustellen.
Allgemeine Baustelleneinrichtung wie Sanitärcontainer, Baustrom- und Bauwasseranschluss werden bauseits gestellt.
Allgemeine Baubeschreibung
Technische Anlagenbeschreibung Technische Anlagenbeschreibung
221 Abwasserentsorgung
Mischwassersiel
Das Werksgelände ist an das öffentliche Trennsiel angeschlossen. Das Verwaltungsgebäude ist dabei an das Trennsiel auf dem Werksgelände angeschlossen.
Im Rahmen der Sanierung des Verwaltungsgebäudes werden die abflusswirksamen Flächen nicht geändert. Auch der Anfall an Schmutzwasser ändert sich nicht maßgeblich.
Aus diesen Gründen ist es nicht erforderlich den Anschluss an das öffentliche Trennsiel oder das Trennsiel auf dem Werksgelände anzupassen.
222 Wasserversorgung
Die Trinkwasserversorgung des Objektes erfolgt aus dem Netz des Trinkwasserversorgers Hamburg Wasser. Die Liegenschaft liegt im Versorgungsgebiet Elbhang. Das dafür zuständige Wasserpumpwerk ist das Grundwasserwerk Baursberg
Ein Trinkwasseranschluss ist bereits vorhanden. Die Wasserzähleranlage ist im HA-Raum im EG angeordnet.
Gemäß Versorger liegt in der Hauptleitung in der Straße Kiebitzweg ein garantierter Mindestversorgungsdruck von 60 mWsüNN vor. Der Trinkwasserhausanschluss liegt auf ca. 17 müNN somit ergibt sich ein Versorgungsdruck pminWZ von 4.216 hPa.
Gemäß vorliegender Trinkwasseranalyse des Versorgers liegen an der Versorgungsstelle folgende Parameter (Mittelwerte) vor:
PH-Wert: 7,67
TOC(Total Organic Carbon): 1,17
Gesamthärte: 14,76°dH (hart)
Karbonathärte: 8,3°dH
410 Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen
411 Abwasseranlagen
411.1 Regenwasser
Planungsschnittstelle
Das Flachdach wird im Rahmen des Projektes nicht saniert. Die Dachentwässerung inkl. Notentwässerung wird wie gehabt beibehalten und sind daher nicht Gegenstand der Planung von Pinck Ingenieure. Die Dachabläufe bleiben erhalten, die Regenwasserleitungen innerhalb des Gebäudes sowie die Grundleitungen unterhalb des Gebäudes werden erneuert. Die Regenspende wurde nur zur Dimensionierung der Rohrleitungen bestimmt.
Regenwasserableitung
Die Regenwasserableitung erfolgt über das bestehende Regenwassersiel auf dem Werksgelände. Die Regenwasserleitung ist an das öffentliche Siel im Kiebitzweg angeschlossen.
Die Größe der zu entwässernde Dachfläche wurde dem Grundriss entnommen und beträgt gesamt ca. 652 m². Die Dachflächen sind als Flachdach ausgebildet.
Für die Berechnung der Regenwassermengen wurde die Berechnungsregenspenden gemäß den KOSTRA-DWD 2020 Werten für das Rasterfeld 141/82 angesetzt.
Berechnungsregenspenden für Dachflächen:
Maßgebende Regendauer: 5 Minuten
Bemessung: ��5,5 = 276,7 l/(s*ha)
Jahrhundertregen: ��5,100 = 500,0 l/(s*ha)
Es wurden folgende Spitzenabflusswerte festgelegt:
Kiesschüttung: C = 0,8
Der Gesamtregenwasserabfluss beträgt Qr5,5 = 14,43 l/s (ungedrosselt). Die Dachentwässerung wird als Freispiegelentwässerung vorgesehen.
Die Ableitung des auf den Dächern anfallenden Niederschlagswassers erfolgt über Dachabläufe und jeweils zugeordneten innenliegenden Regenwasserfallleitungen mit Anschluss an die Grundleitung. Jede Fallleitung erhält eine Reinigungsöffnung zur Inspektion und Reinigung der Grundleitungen.
Rohrleitungsmaterialien Regenwasserleitung und Dämmung:
Fallstränge / Sammelleitungen: Geberit Silent DB20
Regenfallleitungen werden gegen Schwitzwasser gedämmt.
Brandschutz:
Geschossüberbrückende Kunststoffrohrleitungen erhalten zur Einhaltung der Brandschutzanforderungen, Rohrmanschetten, die im Brandfall aufquellen und so das überliegende Geschoss abschotten.
411.2 Schmutzwasser
Planungsschnittstelle
Das Verwaltungsgebäude wird kernsaniert. Somit wird das gesamte Schmutzwassernetz inkl. Grundleitungen erneuert. Schnittstelle ist die Bestandsgrundleitung vor dem Gebäude.
Schmutzwasserableitung
Die Ausführung der Schmutz- und Regenwasseranlage erfolgt als Trennsystem. Die Schmutzwasserentwässerung umfasst die komplette Rohrleitung für Grund-, Fall-, Sammel- und Anschlussleitungen der Objekte sowie die Entlüftungsleitungen der Stränge mit Entlüftung über Dach.
Innerhalb des Gebäudes fällt häusliches Schmutzwasser an. Die Ableitung des anfallenden Schmutzwassers aus den WC-Kernen und Teeküchen erfolgt über zwei Fallstränge vom 3. Obergeschoss bis ins Erdgeschoss und wird im freien Gefälle abgeleitet. Die Sammelleitung im Erdgeschoss verläuft so weit wie möglich innerhalb der Trockenbau- und Vorwandinstallation und wird dann durch die Sohlplatte geführt, um auf kürzestem Weg unterhalb der Sohlplatte herausgeführt zu werden. Die neue Grundleitung wird unmittelbar vor dem Gebäude an die bestehende Grundleitung angeschlossen.
Alle waagerechten Leitungen sind ohne den Einsatz von 89° Bögen herzustellen.
Die beiden Schmutzwasserfallstränge werden über eine gemeinsame Dachdurchführung über Dach be- und entlüftet. Alle Fallstränge erhalten Revisionsöffnungen.
Einzelanschlussleitungen, welche die vorgegebene Maximallänge nach DIN 1986-100 überschreiten, werden mit Umlüftungen bzw. Nebenlüftungen versehen.
Die Schmutzwassermenge wurde unter anderem anhand der im Grundriss eingetragenen Sanitärobjekte ermittelt. Des Weiteren wurden für den HA-Raum ein Bodenablauf vorgesehen.
Entwässerungsgegenstand Menge
Waschbecken 16
WCs 12
Urinale 4
Küchenspüle 4
Einzelanschluss für z. B. 4
Kaffeemaschine
Ausgussbecken 4
Bodenablauf 1
Als Abflusskennzahl wurde für K = 0,5 gewählt.
Schmutzwassermenge: 44,40 DU / Q_tot = ca. 3,33 l/s.
Rohrleitungsmaterialien Schmutzwasserleitung und Dämmung:
Fallstränge / Sammelleitungen: Geberit Silent DB20
Objektanschlussleitungen: Geberit Silent Pro
Grundleitungen: KG-2000
Brandschutz:
Geschossüberbrückende Kunststoffrohrleitungen erhalten zur Einhaltung der Brandschutzanforderungen, Rohrmanschetten, die im Brandfall aufquellen und so das überliegende Geschoss abschotten.
412 Wasseranlagen
Planungsschnittstelle
Das Verwaltungsgebäude wird kernsaniert. Somit wird das gesamte Trinkwassernetz erneuert. Der Hausanschluss inkl. Zähleranlage bleibt erhalten.
Alle Sanitärobjekte im Verwaltungsgebäude werden erneuert. Darüber hinaus werden die Sanitärobjekte im Pförtnerhaus erneuert.
412.1 Trinkwasser
Aus der Trinkwasserhauseinführung werden alle Trinkwasserverbraucher und technischen Einrichtungen versorgt. Zum Schutz der Trinkwasserinstallation wird eine automatisch rückspülbare Filteranlage vorgesehen.
Die Trinkwasserhausstation im Hausanschlussraum ist wie folgt aufgebaut:
Hauseinführung durch die Gebäudesohle (Bestand) Hausanschlussleitung Bestand; neuer Gebäude-Spitzenvolumenstroms (Vs = 1,26 l/s bei Gebäudetyp Verwaltungsgebäude) gemäß beiliegender Trinkwasserberechnung Hauptabsperrventil Wasserzähler (Bestand) Absperrventil (Bestand) Rückflussverhinderer Rückspülbarer Schutzfilter, mit einstellbarem automatischem Spülvorgang Druckminderer Absperrventil mit Entleerung
Die Sammelzuleitung wird im Erdgeschoss unter der Decke zum Steigepunkt verzogen. Die Rohrleitungen in den Etagen verlaufen hauptsächlich in den Vorwänden. Zur Anbindung der Teeküchen verspringt die Leitung einmal an die Decke und wird dort verzogen.
Die einzelnen Etagen erhalten keine separaten Absperrungen.
412.2 Warmwasser
Eine zentrale Warmwasserversorgung wird nicht vorgesehen. Die Warmwasserversorgung erfolgt dezentral über Durchlauferhitzer mit 13 kW Leistung. Waschtische die gegenüberliegend an einer Trockenbauwand liegen, werden über einen gemeinsamen Durchlauferhitzer versorgt. Bei gleichzeitiger Nutzung kann es hier zu einem reduzierten Durchfluss kommen.
Rohrleitungsmaterialien Trinkwasserleitungen und Dämmung:
Alle Trinkwasserleitungen werden als Edelstahlrohrleitung mit Pressverbindung ausgeführt.
Alle Trinkwasserleitungen werden zu 100% gedämmt.
Brandschutz
Nicht brennbare Rohrleitungen werden mit einer Brandschutzmanschette aus nicht brennbarer, druckfester und formstabiler Steinwolle ausgeführt.
Trinkwasserhygiene
Für eine spätere Trinkwasserbeprobung werden an folgenden Stellen Probenahmestellen vorgesehen:
Trinkwasserhauseinspeisung Peripherie Entfernteste Stelle jedes Steigstranges
Zur Vermeidung von Stagnationswasser werden die Objekte, soweit möglich, mittels einer Schleife im TW-Netz angebunden. Jeder Endpunkt eines Stranges erhält eine Hygienespülung. Die Hygienespülungen werden als separates Bauteil realisiert.
412.3 Sanitäre Objekte
Die Auswahl der sanitären Objekte und Armaturen ist in Abstimmung mit der Architektur erfolgt und kann dem beiliegendem Baumusterkatalog entnommen werden.
Die Ausstattung der Objekte erfolgt in weißem Sanitärporzellan die Armaturen und Accessoires sind in schwarz matt vorgesehen.
Nachfolgende Sanitärobjekte sind im Leistungsumfang Sanitärtechnik vorgesehen:
WC-Kabine:
Aufsatzwaschtisch mit berührungslosen Wasserhähnen (Kalt- und Warmwasser), Durchlauferhitzer, Seifenspender, Papierhandtuchspender, WC-Anlagen als wandhängende Tiefspülklosetts aus weißer Sanitärkeramik mit Installationsblock, UP-Spülkasten und mit Spartaste, Betätigungsplatte schwarz von vorn. WC-Sitz aus Kunststoff mit Deckel in weiß, Papierrollenhalter, Hygiene-Beutel-Spender, Hygiene-Abfallbehälter, WC-Bürstengarnitur sowie Einzelhaken.
Beh. WC-Kabine:
Wandhängender unterfahrbarer Waschtisch mit berührungslosem Wasserhahn (Kalt- und Warmwasser), Durchlauferhitzer, Seifenspender, Papierhandtuchspender, Papierabfallbehälter,
WC-Anlage als wandhängendes, verlängertes Tiefspülklosett aus weißer Sanitärkeramik mit tiefhängendem wassersparendem Spülkasten für Wandeinbau (Installationsblock). Auslösung gem. DIN 18040 über eine Funkelektronik zusätzlich über Betätigungsplatte in schwarz, Sitz aus Kunststoff ohne Deckel in weiß, einseitig Stütz-Klapp-Griff andere Seite mit wandhängendem Haltegriff beides in schwarz, Papierrollenhalter am Klappgriff, Hygiene-Beutel-Spender, Hygiene-Abfallbehälter, WC-Bürstengarnitur sowie Einzelhaken.
Hinweis: Die Kabine des Beh.-WCs entspricht bezüglich Anfahrbarkeit des WCs und der fehlenden Rückenstütze nicht den Anforderungen der DIN 18040.
Urinal-Kabine:
Aufsatzwaschtisch mit berührungslosen Wasserhähnen (Kalt- und Warmwasser), Durchlauferhitzer, Seifenspender, Papierhandtuchspender, wandhängendes Urinalbecken aus weißer Sanitärkeramik, Betätigungsplatte schwarz von vorn, sowie Einzelhaken.
Putzmittel-Schrank:
Ausgussbecken aus Keramik mit Wandarmatur (Einhebelmischer Kalt- und Warmwasser), Durchlauferhitzer, Spülstation (Aufputz)
Teeküchen:
Teeküchenwassersystem für Trinkwasser warm/kalt, für gefiltertes, gekühltes, gesprudeltes Wasser sowie für kochend heißes Wasser. Bestehend aus:
Einhand-Spültischbatterie (warmes/kaltes Trinkwasser sowie stilles, medium und sprudelndes Tafelwasser) Wasserfilter Wasserkühler Wassersprudler Standventil (kochend heißes Wasser) Boiler zur Bereitstellung von kochend heißem Wasser
Für die Unterbringung der Technik ist eine entsprechende Platzreserve in den Küchenmöbeln vorzuhalten.
Technische Anlagenbeschreibung
Termine Termine
Baubeginn: ca. Anfang November 2026
Bauende: ca. Ende Juli 2027
Es ist davon auszugehen, dass die Montage nicht durchgängig erfolgen kann. Es ist in die Einheitspreise einzukalkulieren, dass die Arbeiten in mehreren Teilabschnitten ausgeführt werden.
Termine
Vortext zur Kalkulation der Einzelposition Vortext zur Kalkulation der Einzelposition
Der Bieter ist aufgefordert, sein Angebot hinsichtlich der Richtigkeit der Kalkulation zu überprüfen. Es werden nur vollständig ausgefüllte Angebote gewertet.
Die Preise sind einschließlich. Liefern und betriebsfertiger Montage zu kalkulieren, es sei denn, im LV sind einzelne Positionen anders ausgeschrieben. Ferner Lieferung und Verlegung von allen Kabeln, Leitungen und Trassen inkl. Anschlüsse.
Eintragungen in Ausschreibungsunterlagen durch AN. Bei einigen Positionen in den Ausschreibungsunterlagen werden vom Bieter Eintragungen hinsichtlich Fabrikat, Abmessungen, technische Daten und/oder sonstiger Angaben verlangt. Sofern keine Eintragungen vorgenommen werden gilt das Fabrikat der Planung als angeboten.
Der Auftragnehmer übernimmt die Gewährleistung für den korrekten Einbau prüfzeugnispflichtiger Anlagenkomponenten gemäß Prüfzeugnis, einschließlich eventuell notwendigem Mitwirken bei der Abnahme durch einen Sachverständigen gemäß haustechnischer Überwachungsverordnung, VdS bzw. TÜV, soweit dies erforderlich ist. Diese Leistungen sind in der Kalkulation der Einzelpreise zu berücksichtigen.
Auf die auf Grund des Gerätesicherheitsgesetzes erlassenen Maschinenverordnung in Verbindung mit der EG-Maschinenrichtlinie wird verwiesen. Die darin festgelegten Maßgaben sind einzuhalten.
Der Bauleiter der ausführenden Firma muss während des Montagezeitraumes ständig über Handy erreichbar sein.
In den nachfolgenden Positionen sind Einzelkomponenten beschrieben bzw. ausgeschrieben, aus welchen die einzelnen Anlagen "zusammengesetzt" werden.
Vor ihrer Verwendung sind für alle Halterungsmaterialien (hauptsächlich Dübel) und alle Brandschutzdurchführungen die zugehörigen Bauamtlichen Zulassungen, Prüfzeugnisse, Herstellervorgaben in ungekürzter Form der Bauüberwachung zu übergeben.
Die Herstellung von Wanddurchbohrungen bis 49 mm bei einer Wandstärke bis 24 cm ist in die Einheitspreise der Leitungsverlegung mit einzurechnen.
Da bauseits keine Krangestellung und Transporthilfen zur Verfügung stehen, sind in die Einheitspreise diese für die Einbringung von großen Komponenten, sowie der Transport bis zum Aufstellungsort mit einzukalkulieren, soweit es in der Ausschreibung nicht aufgeführt ist.
Alle zur Ausführung der Arbeiten erforderlichen Gerüste, Absperrungen und Baustellensicherungen sowie Werkzeuge, Messgerät und dergleichen sind entsprechend den Bedingungen vom Auftragnehmer beizustellen und für den erforderlichen Zeitraum vorzuhalten. Die Kosten hierfür sind einzukalkulieren, soweit es in der Ausschreibung nicht aufgeführt ist.
Die Einregulierung, Abnahme und Leistungstests der Anlagekomponenten hat in Zusammenarbeit und Anwesenheit der ausführenden Firma zu erfolgen. Auf die Anwesenheit wird solange bestanden, bis sämtliche Leistungen überprüft und nachweislich alle Fehler behoben worden sind.
Die Abführung von Wärme und Schweißgasen, sowie die Erneuerung der Atemluft in Schächten/Technikzentralen während der Schweißarbeiten liegt in der Verantwortung des Auftragnehmers und ist in die Einheitspreise mit einzukalkulieren.
Dienstleistungen, wie die Vorbereitung der Baustelle in Zusammenarbeit mit den anderen TGA-Gewerken, Teilnahme an Baubesprechungen, CAD-Planung inkl. notwendigen Detailkonstruktionen, Erstellung der Werk- und Montageplanung sind zu berücksichtigen.
Der Anbieter hat sich über die ausgeschriebenen und von ihm angebotenen Leistungen Klarheit zu verschaffen. Der Auftraggeber erteilt hierzu die erforderlichen technischen Auskünfte. Die Planungsunterlagen können eingesehen werden. Sollte die anbietende Firma Bedenken gegen die geplanten Anlagen haben, so sind diese im Angebot schriftlich bekannt zu geben. Spätere Einwendungen oder Nachforderungen können nicht berücksichtigt werden. Desgleichen gilt für nachträgliche Einwendungen bzw. Erschwernis der Arbeit, Unkenntnis der Baustelle und Montageverhältnisse.
Durch Abgabe eines Angebotes bestätigt der Bieter, dass in keiner Hinsicht Unklarheiten über den Leistungsumfang und die Leistungsbedingungen bestehen.
Vortext zur Kalkulation der Einzelposition
1 Abwasseranlagen außerhalb des Gebäudes KGR 541
1
Abwasseranlagen außerhalb des Gebäudes KGR 541
1.1 Erdarbeiten
1.1
Erdarbeiten
1.3 Einbauteile und Zubehör
1.3
Einbauteile und Zubehör
2 Abwasseranlagen unterhalb des Gebäudes KGR 411
2
Abwasseranlagen unterhalb des Gebäudes KGR 411
2.1 Erdarbeiten
2.1
Erdarbeiten