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Kalkulationsangebot einreichen
bis
Leistungsverzeichnis
OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
L E I S T U N G S V E R Z E I C H N I S
BAUVORHABEN : Sanierung der "Hexenkolkbrücke" über
das Norder Tief in Norden
BAUHERRIN : Stadt Norden
Fachdienst Umwelt und Verkehr
Am Markt 39
26506 Norden
VERGABEART : Öffentliche Ausschreibung
GEWERK : Sanierungsarbeiten
ABGABETERMIN : 29.01.2026, 10:00 Uhr
ABGABEORT : Stadt Norden
Am Markt 15
26506 Norden
Vorbemerkungen Brückensanierung
Mit der vorliegenden Ausschreibung werden sämtliche Abbruch- und
Bauarbeiten, die im Zusammenhang mit der Sanierung der Fußgängerbrücke
"Hexenkolkbrücke" über das Norder Tief, öffentlich ausgeschrieben.
Gegenstand dieser Ausschreibung sind die nachfolgend genannten
Abbrucharbeiten und Bauarbeiten.
Der Auftraggeber dieser Arbeiten ist die Stadt Norden, Am Markt 15,
26506 Norden vertreten durch den Bürgermeister Florian Eiben.
Auftraggeber ist der Bauherr, für dessen Namen und Rechnung die
Bauleistungen erfolgen. Vereinbarungen sind nur gültig, wenn sie mit ihm
oder mit seinem Vertreter getroffen werden, bei wesentlichen Änderungen
u. a. bedarf es der Schriftform.
Das Angebot muss für den Ausschreiber kostenlos sein.
Als Angebotsunterlagen gelten in diesem Fall die gesamten
Angebotsunterlagen einschl. Angebotsvorbemerkungen, besonderer
Vertragsbedingungen, Beiblätter, Anlagen zur Ausschreibung usw.. Der
Bieter ist verpflichtet, die Angebots- unterlagen nach Empfang auf
Vollständigkeit zu prüfen. Sollten Fragen zum Leistungsverzeichnis
auftreten, sind entsprechende Anfragen über die Vergabestelle /
Vergabeplattform zu stellen. Das Bauwerk kann örtlich besichtigt werden.
Als Grundlage für das Angebot, die Ausführung und die Abrechnung der
Leistungen gelten alle Anlagen zur Ausschreibung, die "Allgemeinen
Vertragsbedingungen" (DIN 1961), VOB, Teil B, neuester Stand, die VOB,
Teil C, die EVM-Blätter, das Nds. Tariftreue und Vergabegesetz und die
"Besonderen und zusätzlichen Vertragsbedingungen".
Grundsätzlich sind sämtliche Arbeiten so zu koordinieren, dass die
Bestimmungen des eigenen Arbeitschutzes und fremden Arbeitsschutzes
eingehalten werden.
Die Vergütung wird nach den angebotenen Einheitspreisen und den wirklich
ausgeführten Leistungen berechnet, wenn keine andere Berechnungsart
vereinbart worden ist. Materialpreiserhöhungen werden vom Auftraggeber
nicht vergütet, bei Materialpreissenkungen bleibt der vertragliche
Einheitspreis bestehen.
Es ist ein Bautagebuch zu führen und dem bauleitenden Ingenieur
unaufgefordert wöchentlich zur Gegenzeichnung vorzulegen.
Hilfeleistungen für andere Unternehmer werden vom Auftraggeber nicht ver
langt.
Sie liegen im Ermessen des Auftragnehmers und bleiben einer Absprache vo
n
Unternehmer zu Unternehmer vorbehalten.
Die Kosten für die Baustelleneinrichtung- und räumung, soweit diese
nicht gesondert ausgeschrieben wurden, sind in die entsprechenden
Einheitspreise einzurechnen und werden nicht gesondert vergütet.
Gleiches gilt für die Bauwesenversicherung, die der Auftragnehmer für
seinen Bauumfang abzuschließen hat. Der Bauherr ist von jeglichen
Schäden freizuhalten, das Bauherrenrisiko ist durch die
Bauwesenversicherung abzudecken.
Elektro- und Wasseranschlüsse sind auf dem Grundstück nicht vorhanden.
Die Anschlüsse müssen, soweit erforderlich, durch den Auftragnehmer
hergestellt und unterhalten werden. Die Herstellung bleibt somit Sache
des Auftragnehmers und fällt unter die Baustelleneinrichtung.
Es ist eine DIN-gerechte Ausführung der Leistungen erforderlich. Auch
muss das übergebene Bauwerk insgesamt nutzbar sein.
Es wird an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass nicht alle Arbeiten in
einem Zuge durchgeführt werden könnten und somit sämtliche Arbeiten
zeitlich, inhaltlich und bautechnisch miteinander abzustimmen sind. Die
hieraus entstehenden Mehraufwendungen für Bauunterbrechnugen u.a.m. sind
in die entsprechenden Einheitspreise einzurechnen und werden nicht
gesondert vergütet.
Die kostenfreie Entsendung eines Auftragnehmervertreters zu
Besprechungen ist als Nebenleistung im Sinne der VOB/C, DIN 18.299,
Ziffer 4,1 sowie die jeweils zutreffenden fachspezifischen ATV zu
verstehen. Es werden während der Hauptbauzeit wöchentliche
Baubesprechnungen stattfinden. Sollte die Teilnahme des verantwortlichen
Firmenbauleiters nicht möglich sein, so hat dieser einen Vertreter zu
bestimmen und zur Baubesprechung zu senden.
Alle Leistungen sind durch eine prüfbare Aufstellung / Aufmaße
nachzuweisen, die eine rasche und sichere Beurteilung bzw. Prüfung der
Leistungen ermöglicht. Abschlagszahlungen haben keinen Einfluss auf die
Haftung und Gewährleistung des Auftragnehmers; sie gelten nicht als
Abnahme von Teilen oder Leistungen.
Tagelohnarbeiten werden nur anerkannt, wenn diese von der Bauleitung
schriftlich angeordnet wurden. Reisegelder und Auslösungen werden nur
vergütet, wenn sie im Vertrag festgelegt sind.
Tagelohnarbeiten werden nur unter den folgenden Voraussetzungen
anerkannt:
a) Für jede einzelne Leistung und für jede angefangene Woche muss ein
entsprechender schriftlicher Auftrag von der Bauleitung erteilt und
anerkannt worden sein.
b) Es werden nur die Stundenlohnsätze solcher Fach- oder Hilfsarbeiter
vergütet, die für die betreffenden Arbeiten maßgebend sind, auch wenn
die Arbeiten von höher qualifizierten Arbeitnehmern ausgeführt werden.
Glaubt der Unternehmer zu einer geforderten Leistung nach seinem Angebot
nicht verpflichtet zu sein, so hat er dies vor Beginn der betreffenden
Arbeiten schriftlich zu übermitteln, damit, wenn nötig, Preise
vereinbart werden können; anderenfalls werden Preise auf der
Kalkulationsbasis des Hauptangebotes von der Bauleitung festgesetzt.
Nach den Bestimmungen der VOB sind nachstehende Punkte genau zu
beachten. Die Anerkennung dieser Punkte ist mit Abgabe des Angebotes
erfolgt:
Die Ausführungsfristen aller Bauteile sind im Angebot und Vertrag
festgesetzt. Sollte aus Gründen, die der Auftraggeber nicht zu vertreten
hat, mit einem Bauteil später begonnen werden, so ist mit der
Baustelleneinrichtung und den Baumaschinen so zu disponieren, dass keine
Mehrkosten entstehen.
Für die Einhaltung der behördlichen Vorschriften im Rahmen seiner
Bauarbeiten über Sicherheits-, Feuerschutz-, Schutz-, Abstützungs- und
Absperrungsmaßnahmen, Beleuchtung und Reinhaltung der Baustelle sowie
Fahrwege ist der Auftragnehmer zuständig und haftet allein dafür.
Bis zur Abnahme der Arbeiten haftet der Unternehmer für alle Verluste
und Schäden die seine Ausführungen betreffen. Er hat auch dafür zu
sorgen, dass bei der Durchführung seiner Arbeiten geeignete
Schutzmaßnahmen getroffen werden.
Sämtliche Aufmaße sind gemeinsam mit der Bauleitung durchzuführen.
Später nicht mehr sichtbare Bauteile oder später nicht mehr
feststellbare Leistungen sind nach ihrer Fertigstellung rechtzeitig
anzuzeigen und mit der Bauleitung aufzumessen. Werden diese
Zwischenaufmaße versäumt und kommt der Unternehmer dieser Aufforderung
nicht nach, so wird das Aufmaß ohne ihn durchgeführt. Ein Einspruch kann
dann vom Unternehmer nicht geltend gemacht werden.
Als Gerichtsstand gilt das für den Auftraggeber zuständige Gericht.
Es ist nach einem Bauzeitenplan zu arbeiten. Bei Auftragserteilung wird
auf Grundlage der genannten Termine zur Ausschreibung und in Absprache
mit dem Auftragnehmer ein Bauzeitenplan aufgestellt. Die dann
angegebenen Termine werden verbindlich vereinbart.
Die Hauptleistungen sind vom Auftragnehmer zu erbringen. Die Nach-
unternehmerleistungen sind bei Angebotsabgabe anzugeben, s. EVM 233 der
Vergabeunterlagen.
Vereinbart wird eine Abnahme der Bauleistungen in jedem Fall, es gilt
die offizielle Abnahme mit der Bauherrin, den evtl. beteiligten
Behörden, ggf. allen Auftragnehmern und dem Planer. Die Abnahme erfolgt
nach Fertigstellung aller Gewerke, auch wenn die Anlage / das Gewerk
schon in Nutzung / Probebetrieb übergegangen ist. Gemäß zusätzlicher
Vertragsbedingungen wird die förmliche Abnahme verlangt.
Es wird auf die beiliegenden Unterlagen (Zeichnungen, ZTV etc.)
hingewiesen.
Als "abgenommen" werden Arbeiten nur dann anerkannt, wenn sie vom
Bauherrn mit Abnahmeprotokoll und auch von den zuständigen Behörden
abgenommen wurden.
Ausführungstermine:
Siehe entsprechende Hinweise in den Formblättern
des Leistungsverzeichnisses.
L E I S T U N G S V E R Z E I C H N I S
7 Stahlbauarbeiten
7
Stahlbauarbeiten
7. 10 Liefern und einbauen Mittelauflager HEA 180 Querträger als Walzträgerkonstruktion
mit Kopfplatten sowie der erforderlichen Anzahl an
Verbindungsmitteln einschließlich sämtlicher Bleche,
Halterungen, Kopf- und Fußplatten, Verbindungen und
Verbandsanschlüsse usw. herstellen, liefern und
einschließlich aller Befestigungen usw. montieren.
Die Abrechnung der Kopfplatten und Verbindungsmittel
erfolgt nach Stücklisten und gesonderter Position.
Querträger: HEA 180
Verband: s. gesonderte Position
Länge pro Element ca. 9,0 m
7. 10
Liefern und einbauen Mittelauflager HEA 180
1.400,00
kg
7. 20 Einbau und Herstellung von Geländer-Einschieblingen Lieferung und Einbau von Stahleinschieblingen für die
Geländermontage des Stahl-Füllstab-Geländers an die
Hauptträger bestehend aus:
Abmessungen:
Stirnplatte 100x410x12 mm
Blech 220*130*12
Füllstabaufnahme Vierkantrohr passend zu Geländer
ca. 60x60x5
Länge ca 600mm
Geländerhöhe: 1300 mm
über OK Belag
Pfostenabstand: < 2620 mm
Schraub- und Bolzenverbindungen aus Edelstahl 1.4571
(V4A), Unterlegscheiben mindestens D = 36 mm.
Zur galvanischen Trennung sind soweit technisch möglich
Kunststoffunterlegscheiben zu verwenden.
Die Abrechnung der Verbindungsmittel erfolgt nach
Stücklisten und gesonderter Position. Die Stahlbauteile
und Bleche sind hier einzukalkulieren.
7. 20
Einbau und Herstellung von Geländer-Einschieblingen
300,00
kg
7. 30 Verstärkung der Querträger Lieferung und Einbau einer Verstärkung der Querträger
durch zusätzliche U140 Profile analgo wie in der
Bestandszeichnung bzw. den Anlagen zur Ausschreibung.
7. 30
Verstärkung der Querträger
500,00
kg
7. 40 Montageträger MSH/Qro 80x80x5,0 mm Lieferung und Einbau einer Verstärkung der Querträger
durch zusätzliche Quadratrohrprofile 80x80x5,0 mm
Profile wie in den Anlagen zur Ausschreibung
dargestellt.
Verschraubung an die vorhandenen Stahllaschen mit
Bolzen M10-M12
7. 40
Montageträger MSH/Qro 80x80x5,0 mm
1.000,00
kg
7. 50 Zulage zu den Vorpositionen für Kleineisenteile Zulage zu den Vorpositionen für Schrauben, Bolzen
Unterlegscheiben und Kleineisenteile.
Die Abrechnung erfolgt nach Stück- oder
Schraubenlisten.
7. 50
Zulage zu den Vorpositionen für Kleineisenteile
180,00
kg
7. 60 Feuerverzinken der Eisenteile als Zulage zu den Vorpositionen Lieferung und Herstellung des Korrosionsschutzes der
Stahlbauteile durch Feuerverzinken (Stückverzinken)
gemäß DIN EN ISO 1461.
Für tragende feuerverzinkte Metall-und Stahlbauteile im
bauaufsichtlich geregelten Bereich gelten die
Anforderungen der DASt-Richtlinie 022 "Feuerverzinken
von tragenden Stahlbauteilen". Zusätzlich ist die DIN
EN ISO 14713-2 anzuwenden.
Die gesamte Konstruktion ist feuerverzinkungsgerecht zu
konstruieren und zu fertigen.
Alle Verbindungsmittel (Schrauben, Muttern usw.)
feuerverzinkt gemäß DIN EN ISO 10684.
7. 60
Feuerverzinken der Eisenteile als Zulage zu den Vorpositionen
3.380,00
kg
8 GFK Belag
8
GFK Belag
8. 10 Brückenbelag aus GFK zwischen Schrammborden Einbau und Lieferung eines Brückenbelages aus
glasfaserverstärkten Kunststoffplanken.
Bodenbelagsplatten ca. 40 mm Dicke
Anwendung : Fahrrad- und Fußgängerbrücken, Stege,
Rampen und Gehwege.
Gewicht : ca. 50 kg/m²
Anzahl Tragstäbe : > 9
Farbe : Grau
Dichte : ~ 1800 kg/m³
Rutschsicherheit nach SRT Wert > 55
Barcol Härte : ~ 50 Barcol
Wasseraufnahme : 0,7% (Gewichtsprozente)
Befestigung mittels Edelstahl - Klemmscheibe und
Sechskantschrauben (s. Folgeposition) an die
Stahlträger.
Es dürfen nur Produkte mit einer bauaufsichtlichen
Zulassung verwendet werden.
Belastung Ersatzflächenlast = 5,0 kN/m²
Punktlast / Mannlast 2,5 kN bei ungünstiger
Laststellung
Räumfahrzeug / Betriebsfahrzeug Achslast 2*3,6 = 7,2
to.
Montage nach Vorgaben der bauaufsichtlichen Zulassung.
Zusätzlich liefern und einbauen eines Edelstahl-
Eckschutz- winkels am Belaganfang und -ende. Sowie
einer seitlichen Edelstahl Einfassung (U-Profil oder
Rand-Kantprofil) der geschnittenen Profilansicht. Die
Befestigung der Randprofile erfolgt konstruktiv mit
Edelstahlschrauben nach Wahl des AN.
.
8. 10
Brückenbelag aus GFK zwischen Schrammborden
85,00
m2
8. 20 Herstellung EPDM Auflager und Bohrschraube auf Stahlträger Lieferung und Herstellung der Befestigungen der GFK
Bohlen auf der Stahlkonstruktion.
Die Befestigung erfolgt mittels 3 x 8 Klemmscheiben
40x40x6 mm in feuerverzinkter Ausführung mit 3 x 8
Sechskant- schrauben M 10 Gk. 4.6 mit
Stahlunterlegscheiben je Bohle und Träger. Die
Befestigung erfolgt in jedem Feld der Bohle.
Die Befestigung erfolgt an den Randträgern HEB 450 und
dem Mittelträger HEA 160 (3-Reihen je Bohle).
Siehe anliegende Details.
Inklusive 3 x 8 Stahlunterlegscheiben nach DIN 125,
feuerverzinkt, Abmessungen 20 mm x 2 mm je Bohle.
Flanschdichte HEB 450 = 26 mm / Klemmlänge ca. 50 mm
Flanschdichte HEA 160 = 9 mm / Klemmlänge ca. 40 mm
Es ist eine Auflagerung auf einem EPDM Schutzgummi im
Bereich der Auflager auf gesamter Befestigungslänge
vorzusehen.
Material:
EPDM (Ethylen-Propylen-Dien, M-Klasse - Kautschuk)
Farbe: schwarz, UV-beständig
Das Produkt ist RoHS-konform und erfüllt die
Anforderungen der aktuellen Richtlinie 2011/65/EU und
der Erweiterung 2015/863.
Ausführung als schaumförmiges geschlossenzelliges
Elastomer ohne Außenhaut.
Breite der EPDM-Streifen:
Rand Qro80*80 80 mm
Mitte HEA 180 180 mm
Rand Qro 80*80 80 mm
gesamt 340 mm
Dicke des EDPM Zellkautschukstreifens = 3 mm
Zusätzlich sind zwischen den GFK-Bohlen Abstandshalter
aus EPDM 25x25x3 mm Abstand ~ 500 mm oder konstruktiven
Erfordernissen vorzusehen.
Die entsprechenden Bohrungen sind in die Stahlträger
einzubringen. Der Aufwand ist hier mit
einzukalkulieren.
.
8. 20
Herstellung EPDM Auflager und Bohrschraube auf Stahlträger
115,00
lfdm
8. 30 Verbindungsmittel V4A Zulage zu den Vorpositionen für neue Verbindungsmittel
aus Edelstahl V4A (Werkstoff Nr. 1.4401, 1.4571 und 1.
4404).
In Form von Bolzen M10-M20 und ggfls. Holzschrauben
sowie Kleinteilen (z.B. Unterlegscheiben).
8. 30
Verbindungsmittel V4A
50,00
kg
9 Korrosionsschutz örtlich auf der Baustel
9
Korrosionsschutz örtlich auf der Baustel
9. 10 Flächen durch Hochdruck-Wasserstrahlen reinigen Reinigen der Verschmutzungen ohne Reinigungsmittel mit
Hochdruckwasserstrahl bis max. 120 bar Druck kalt (bis
max. 60° C warm).
Vorbereitung der Reinigungsmaßnahme:
Bei der Reinigung wird der gesamte anhaftende Schmutz,
von den Stahloberflächen abgewaschen.
Die Reinigung:
Mittlerer bis hoher Verschmutzungsgrad:
Herunterspülen der Verschmutzungen mit einem
Hochdruckwasserstrahl.
Reinigen der Verschmutzungen mit Hochdruckwasserstrahl.
Technische Daten für die Hochdruckreinigung:
max. 120 bar Druck
max. 60° C warm
Verwendung einer Flachstrahldüse mit 25 bis 60 Grad
Austrittswinkel. (Keine rotierenden Punktstrahldüsen
(Rotordüse / Dreckfräse)
Düsenabstand zum Bauteil mindestens 10-15 cm (je nach
Wassermenge des Hochdruckreinigers).
9. 10
Flächen durch Hochdruck-Wasserstrahlen reinigen
10,00
m2
9. 20 Korrosion mechanisch entfernen Herstellen und liefern einer Untergrundvorbehandlung.
Dazu Rost, Aufrostungen oder sonstige
haftungsfeindliche Substanzen mechanisch entfernen.
Entfernung nach Wahl des Anbieters, durch z.B. bürsten,
schleifen oder Nadlerentrostung.
Die bearbeiteten Flächen sind im Nachgang
anzuschleifen.
9. 20
Korrosion mechanisch entfernen
10,00
m2
9. 30 Korrosionsstellen chemisch mit Rostumwandler behandeln Vorbehandlung bei Korrosionsschäden mittels chemischem
Rostumwandler.
Chemische Vorbehandlung von Eisen- und Stahlbauteilen
mit Rostumwandler für die nachfolgende Beschichtung mit
Korrosionsschutz-Anstrichen.
Rostumwandler entfernt Rostpartikel auf der Oberfläche
von Eisen- und Stahlbauteilen, wasserbasierend, mit
rostverzögernden Inhibitoren.
Farbton: milchig bzw. farblos
Mindestverarbeitungstemperatur: +2°C.
Verbrauch: ca. 50ml/m²
9. 30
Korrosionsstellen chemisch mit Rostumwandler behandeln
10,00
m2
9. 40 Vorhandene Zinkflächen nass anschleifen Vorhandene Zinkbeschichtung nass anschleifen, die
alte bestehende Zinkbeschichtung mit Diamant-
Schleifscheiben bzw. Schleifpapier intensiv
anschleifen.
Anschließend gründlich reinigen und Stäube entfernen.
Oberflächen entfetten mit Silikonentferner, Isopropanol
nach Wahl des AN.
9. 40
Vorhandene Zinkflächen nass anschleifen
10,00
m2
9. 50 Epoxid-Harz Grundbeschichtung Primer Oberfläche beschichten und grundieren mit einer
2-Komponenten-Grundbeschichtung auf Epoxidharzbasis.
Aufbringen eines hochwertigen Korrosionsschutzes mit
einer oberflächentoleranten, dickschichtigen
Grundbeschichtung auf Basis einer lösemittelarmen
Epoxidharz- Kunststoffkombination. Spezielle,
hochwertige Pigmentierung, auch auf manuell entrosteten
oder hochdruckwasser- gewaschene Oberflächen.
Lösemittelarm nach Richtlinie des Verbands der
Lackindustrie für Korrosionsschutz-Beschichtungsstoffe
(VdL-RL 04).
Material: Epoxidharz-Kunststoffkombination
Zugelassen: nach TL/TP-KOR-Stahlbauten,
Blatt 94
Verarbeitung: streichen/rollen/spritzen
Einbauort: auf der Baustelle
Festkörpervolumen: mind. 67 %
Zahl der Arbeitsgänge: 1
NDFT: gem. DIN EN ISO 12944: 160 µm
9. 50
Epoxid-Harz Grundbeschichtung Primer
10,00
m2
9. 60 EP Grundierungslack Oberfläche beschichten und aufbringen der 2-
komponentigen, eisenglimmerhaltigen Zwischen- und
Deckbeschichtung auf Epoxidharzbasis.
Aufbringen einer 2-komponentigen, eisenglimmerhaltigen
Beschichtung auf Epoxidharzbasis. Lösemittelarm nach
Richtlinie des Verbands der Lackindustrie für
Korrosionsschutz-Beschichtungsstoffe (VdL-RL 04).
Material: Epoxidharz-Kunststoffkombination
mit Eisenglimmer
Zugelassen: nach TL/TP-KOR-Stahlbauten,
Blatt 94
Verarbeitung: streichen/rollen/spritzen
Einbauort: auf der Baustelle
Zahl der Arbeitsgänge: 1
NDFT: gem. DIN EN ISO 12944: 160 µm
Farbton: weiß, oder DB 701
9. 60
EP Grundierungslack
10,00
m2
9. 70 EP Deckbeschichtung Oberfläche beschichten und aufbringen der 2-
komponentigen, farbigen Deckbeschichtung auf Acryl-
Polyurethanbasis.
Aufbringen einer 2-komponentigen Grund- und Zwischen-
beschichtung als mechanisch widerstandsfähige
Deckbeschichtung für atmosphärische und Unterwasser-
Belastung.
Material: 2K Acryl-Polyurethanbasis
Zugelassen: nach TL/TP-KOR-Stahlbauten,
Blatt 87/97
Verarbeitung: streichen/rollen/spritzen
Einbauort: auf der Baustelle
Zahl der Arbeitsgänge: 1
NDFT: gem. DIN EN ISO 12944: 80 µm
Farbton: RAL 7035 Lichtgrau
9. 70
EP Deckbeschichtung
10,00
m2
10 Geländer
10
Geländer
10. 10 Füllstabgeländer analog nach GEL 4 Beschichtetes Stahlfüllstabgeländer ohne Seil im
geteilten Handlauf, im Verlauf der Bauwerksgradienten
horizontal und vertikal gekrümmt, gemäß ZTV-ING Teil 8,
Abschn. 4 nach RIZ Gel 4, herstellen, liefern und
montieren.
Geländerhöhe: H = 1,30 m über Bohlenbelag.
Feuerverzinkt nach DIN EN ISO 12944-3 und 14713-2
Korrosionsschutz nach ZTV-ING Teil 4, Anhang A Tab. A
4.3.2, Nr. 3.1c Zeile 2 Nach den Herstellervorgaben
vorbereitete Stahlflächen mit folgendem
Korrosionsschutzsystem versehen:
1x Feuerverzinkung
1x Zwischenbeschichtung EP HS, 120 µm
1x Deckbeschichtung PUR / PUR HS, 80 µm
Farbton nach Wahl des Auftraggebers: RAL 6005 Moosgrün
Das Geländer ist an 4 Stellen an die bauseitigen
Erdungseisen anzuschließen (vorh. sind 10 mm
Edelstahldrähte).
Einschließlich der erforderlichen
Oberflächenvorbereitung.
Hinweis
Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass sämtliches zur
Verwendung kommende Materialen korrosionsbeständig sein
soll, so sollen alle Stahlteile feuerverzinkt werden,
sämtliche Schraubverbindungen sind aus Edelstahl
Werkstoff 1.4401 oder 1.4571 (Schraube/Mutter/
Unterlegscheibe) bzw. aus anderem korrosionsbeständigem
Material oder verzinkt und beschichtet herzustellen.
Grundlage für die Ausführung sind, neben den
einschlägigen Richtlinien und allen beiliegenden
Skizzen, sämtliche Angaben aus dem
Leistungsverzeichnis.
Werkstoff:
Stahl S235
Stahlbauteile Feuerverzinkung s.o.
10. 10
Füllstabgeländer analog nach GEL 4
75,00
lfdm
10. 20 Geländeranschluss auf eingeschobenem Stahlprofil Füllstabgeländer der Vorposition nach statischen und
konstruktiven Erfordernissen an die Stahlüberbau-
konstruktion anschließen (s. Pos. 9.10).
Dazu das Geländer auf einem Stahl-Einschiebling
einbauen und einschieben sowie verschrauben.
Das Geländer ist an 6 Stellen an die bauseitigen
Erdungseisen anzuschließen (vorh. sind 10 mm
Edelstahldrähte).
Hinweise
Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass sämtliches zur
Verwendung kommende Materialen korrosionsbeständig sein
soll, so sollen alle Stahlteile feuerverzinkt werden,
sämtliche Schraubverbindungen sind aus Edelstahl
Werkstoff 1.4401 oder 1.4571 (Schraube/Mutter/
Unterlegscheibe) bzw. aus anderem korrosionsbeständigem
Material herzustellen. Grundlage für die Ausführung
sind, neben den einschlägigen Richtlinien und allen
beiliegenden Skizzen, sämtliche Angaben aus dem
Leistungsverzeichnis.
10. 20
Geländeranschluss auf eingeschobenem Stahlprofil
30,00
Stck