Um Ihr Angebot auszufüllen und abzugeben, . Erfahren Sie hier mehr darüber, wie Sie mit Cosuno neue Ausschreibungen finden können.
Angebot einreichen
bis
Sobald Sie Ihr Angebot abgeben, wird es dem ausschreibenden Unternehmen zugeschickt.
Leistungsverzeichnis
OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
Angebotsanfrage: Trockenbauarbeiten
Bauvorhaben: Energetische Sanierung +
Modernisierung + Aufstockung
Conrad-Hist-Str. 19-23
in 67346 Speyer
Bauzeit gesamte Maßnahme: 06/2026 - 03/2027
Angebotsabgabe bei: B&O Bau und Projekte GmbH
Uhlandstr. 6 in 09130 Chemnitz
einkaufchemnitz@bo-bau.de
Angebotsanfrage: Trockenbauarbeiten
1 TROCKENBAUARBEITEN - Conrad-Hist-Str. 19-23
1
TROCKENBAUARBEITEN - Conrad-Hist-Str. 19-23
Ortsbeschreibungen und geplante Maßnahmen Beim Bauvorhaben Conrad-Hist-Str. 19-23a in 67346 Speyer handelt es sich um
ein Wohngebäude aus dem Baujahr 1958.
Die Gebäude befinden sich im Eigentum der Baugenossenschaft Speyer eG.
Die Häuser Conrad-Hist-Str. 19-23a sind unmittelbar aneinander stehende Wohnge-
bäude mit 3 Vollgeschossen, unausgebauten Dachgeschoss sowie Kellergeschoss
und drei Hauseingänge. Die Hauseingänge sind über einen befestigten Fußweg von
der Straße aus zu erreichen. Die Gesamthöhe des Wohnhauses inkl. DG beträgt
ca. 12,50 m. Das Kellergeschoss ragt ca.80-120 cm aus dem Gelände heraus.
Durch den Gebäudeversatz von ca. h= 300 cm ist das Dach nicht durchlaufend.
Bei den Blöcken handelt es sich um drei Zweispänner. Alle drei Geschosse besitzen
insgesamt sechs Wohneinheiten. Die Gesamtwohnfläche der Wohngebäude
CHS 19-23a beträgt für insgesamt 18 WEs ca. 1.338 m² (inkl. 0,5-facher Balkon-
flächen) im Bestand.
Geplant ist der Abbruch des kompletten Dachstuhl und die anschließende Erweiter-
ung durch Aufstockung um eine Wohnetage. Das neue Dach wird entgegen dem
Altbestand als Flachdach ausgeführt. Die geplante Aufstockung schafft sechs zusätz-
liche Wohneinheiten mit Balkon mit Westausrichtung.
Der durch die Aufstockung entsehende Wohnflächenzuwachs beträgt ca. 461 m²,
so dass mit Abschluss der Umbaumaßnahme für insgesamt 24 WEs eine vermiet-
bare Gesamtwohnfläche von ca. 1.799 m² zur Verfügung stehen wird (inkl. 0,5-
facher Balkonflächen).
An den Objekten sollen umfangreiche Sanierungsmaßnahmen vorgenommen
werden. Alle Wohnungen werden nach der Sanierung eine Loggia bzw. einen
Vorstellbalkon haben.
Die Aufstockung erhält denselben Standard wie der darunter liegende Bestand.
Das Wohnobjekt soll so saniert werden, dass ein energetischer Standard
für den Bestand KfW 70 und für die Aufstockung KfW 55 erreicht wird.
Massnahmen Sanierung (grober Überschlag):
- Aufstockung um eine neue Wohnetage mit Flachdach (Rückbau vorh. DG mit
Satteldach, Herstellen einer Brettstapeldecke, Außenwände als Holzständer-
konstruktion in Holztafelbauweise, Gründach mit Solaranlage auf Teilflächen)
- Erneuerung der Balkone durch vorgestellte Balkonanlagen
- Austausch Fensterelemente inkl. Außenfensterbänke
(Innenfensterbänke bleiben im Bestand)
- Sanierung vorh. Rollladenkästen in allen Bestands-Etagen
- Aufsatzrollladenkästen mit Gurtbedienung für Fensterlemente in Aufstockung
- Erneuerung Kellerfenster
- Aufbringen eines Wärmedämm-Verbundsystems
- brandschutztechnische Ertüchtigung der vorh. Kellerdecke
(Laut WSN ist keine KDD vorgesehen.)
- Dämmung Kellerwände am Treppenhaus
- Strangsanierung und Modernisierung der Bäder, Vergrößerung der Bäder
durch Wegfall Flurnischen
- Erneuerung Bodenbelag in Kleinflächen sowie malermäßige Überarbeitung
der von der Sanierung betroffenen Wand- und Deckenflächen in Fluren
- Austausch Badtüren inkl. Zargen
- Austausch WE-Türen inkl. Zargen
- Erneuerung T30-Türen im Treppenhaus
- Erneuerung Kelleraußentüren (78/89)
- Sanierung der Kellerabgänge im Außenbereich (BetoSan., Geländer neu)
- Hauseingangstüren bleiben im Bestand, vorh. BK-Anlage im Seitenteil
wird jeweils um zwei Kästen für neue WEs in Aufstockung erweitert
- malermäßige Überarbeitung der Treppenhäuser (Wände, Untersichten, Decken)
- malermäßige Überarbeitung der Kellerwände und -decken im öffentlichen Bereich
- Herrichtung eines Technikraumes für Fernwärmetechnik im KG
- Erneuerung der Anlagentechnik (HLS + Elektro)
- Komplettsanierung von 6,0 Leerwohnungen (Stand 15.07.25)
Die Bauarbeiten erfolgen im bewohnten Zustand.
Ortsbeschreibungen und geplante Maßnahmen
Trockenbau - maßgebende technische Vorschriften Zusätzlich zur DIN 18 340 gelten für die Ausführung der Trockenbauarbeiten alle
notwendigen DIN-, EN- und ISO-Normen sowie die Verarbeitungsrichtlinien der
Hersteller, insbesondere
DIN 18 334 Zimmer- und Holzbauarbeiten
DIN 18 350 Putz- und Stuckarbeiten
DIN 18 355 Tischlerarbeiten
DIN 18 360 Metallbau- und Schlosserarbeiten
DIN 4109 Schallschutz im Hochbau
DIN 4102 Brandschutz im Hochbau
DIN 4108 Wärmeschutz im Hochbau
Herstellervorschriften und Ausführungsdetails
Merkblatt Nr. 2 der IGG zu den Qualitätsstufen der Verspachtelung
Ausführungsrichtlinien
Für Decken- und Wandkonstruktionen sind Prüfzeugnisse und statische Nachweise
vorzulegen. Es sind
grundsätzlich nur komplette Systeme mit allem Zubehör nach Herstellerrichtlinien
und Verlegeanleitung
einzubauen.
Die Schalldämmung der angebotenen Bauteile muss mind. den in der DIN 4109
angegebenen Anforderungen entsprechen Randbedingungen, welche eine Abmin-
derung des Schallschutzes bedingen, sind nach Erfordernis durch besondere
Maßnahmen zu kompensieren. Für die angebotenen Konstruktionen muss ein
Prüfbericht über den Rechenwert vorliegen.
Der AN hat für alle maßgeblichen Konstruktionen Spezifikationen zu den
Baustoffen (Bauplatten, Unterkonstruktion, Dämmstoffe etc.) sowie die ent-
sprechenden schalltechnischen und brandschutztechnischen Nachweise vorzu-
legen.
Die Konstruktionen sind am Bau so auszuführen, dass der jeweils geforderte
Schallschutz realisiert wird.
Der Bauherr behält sich vor, die vertraglichen Schalldämmungen insbesondere
zwischen den neu aufgeteilten Wohnungen, oder für spezielle Bauteile, z.B.
Wohnungstrennwände, messtechnisch überprüfen zu lassen. Sofern
der vertragliche Sollwert der Schalldämmung nicht erfüllt wird, gehen
entsprechende Nacharbeiten und erneute messtechnische Prüfungen gemäß
DIN 52210 bzw. DIN EN ISO 717 eines unabhängigen Ing.-Büros für Akustik,
ohne eine gesonderte Vergütung zu Lasten des AN.
Vor dem Einbau soll das Material auf Raumtemperatur gelagert werden.
In Feuchträumen dürfen nur feuchtigkeitsbeständige Gipskartonplatten einge-
baut werden.
Bei mehrlagigen Beplankungen mit Brand- oder Schallschutzanforderungen sind
auch die Fugen der unteren Lagen zu verspachteln. Querschnittsschwächungen
von Brandschutzkonstruktionen in Durchgangs- oder Fugenbereichen sowie bei
Einbauten sind so auszugleichen, dass die geforderte Feuerwiderstandsklasse
erhalten bleibt.
Für Einbauten der Luft- und Beleuchtungstechnik gilt das ebenfalls; ein Nachweis
des Herstellers der Einbauteile kann verlangt werden.
Befestigungselemente, die im Ausnahmefall Flächendichtungen durchdringen,
sind mit auf das Dichtungsmaterial abgestimmten Abdichtungsstoffen (ohne
Lösungsmittel) abzudichten.
Der Bieter hat durch Prüfzeugnisse von amtlich anerkannten Institutionen
nachzuweisen, dass die angebotene Konstruktion sowie alle Maßnahmen bei
den Anpassarbeiten die technologischen Anforderungen erfüllen.
Die angebotenen Konstruktionen sind mit ihren Fabrikaten zu benennen und
in Form von Handmustern zu bemustern.
Sichtbare Stoßfugen umlaufender Bekleidungen und Wandanschlussprofile
sind auf Gehrung herzustellen.
Bei Dämmungen sind auch die Hohlräume mit Mineralwolle satt auszustopfen.
Beim Umgang mit Mineralfaserdämmstoffen (Einbau und Ausbau) ist für gute
Durchlüftung der Räume zu sorgen.
Eventuelle Staubablagerungen sind zu entfernen, dabei ist Kehren untersagt.
Das Trennen darf nur auf harter Unterlage mittels Messer erfolgen.
Beim Ausbau sind diese Dämmstoffe nach Möglichkeit zu befeuchten.
Anschlüsse an andere Bauteile (Boden-, Decken- und Wandanschlüsse im
System der Wand unter Berücksichtigung der Deckendurchbiegung, sowie an
Fenster, Türen und sonstige Einbauteile) sind nach den Herstellerrichtlinien
herzustellen und dauerelastisch zu verfugen. Elastische Verfugungen sind
grundsätzlich mit überstreichfähigem Material herzustellen.
Werden Metallständerwände im Bereich von abgerissenen Wänden o.ä. ein-
gebaut, müssen die umlaufenden Boden-, Wand- und Deckenanschlüsse
vorher oberflächenbündig egalisiert sein um einen dichten und geraden An-
schluss der Metallständerwände zu erhalten. Kantenschutzwinkel als einge-
spachtelte Eckwinkel.
Grundsätzlich sind Regelaufbauten beschrieben. An-/ Abschlüsse, Leibungs-/
Fußpunktanschlüsse sowie Anschlüsse und Ausbildungen zu anderen Bauteilen
sind gem. Plan bzw. Herstellerrichtlinien jeweils für den Gebrauchszweck geeignet
auszuführen.
Alle vorbeschriebenen Leistungen inkl. aller erforderl. Materialien wie Profile,
Kantenschutz, GKB- Platten. Alle Anschlussfugen, freie Wandenden,
Eckausbildungen, Befestigungsmittel, Plattenausschnitte für Rohrdurchführungen,
Schalter, Dosen, Lüfter etc. sind mit den EP´s abgegolten und in die nachfolgend
ausgeschriebenen Pos. einzukalkulieren.
Die Abrechnung erfolgt nach Plänen der Ausführungsplanung und Aufmaß vor Ort.
Alle Aufmaße sind von der Bauleitung abzuzeichnen. Leistungen, die nicht im LV
erfasst sind, müssen als Nachtrag vor Ausführung der Bauleitung schriftl. zur
Freigabe vorgelegt werden.
Trockenbau - maßgebende technische Vorschriften
1.01 TROCKENBAUARBEITEN - BESTAND
1.01
TROCKENBAUARBEITEN - BESTAND
1.02 TROCKENBAUARBEITEN - AUFSTOCKUNG 3.OG
1.02
TROCKENBAUARBEITEN - AUFSTOCKUNG 3.OG
1.03 STUNDENLOHNARBEITEN
1.03
STUNDENLOHNARBEITEN