WDVS
Rheinberg, Erweiterung Amplonius-Gymnasium
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bis
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Leistungsverzeichnis

OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
Allgemeine Vorbemerkungen Allgemeine Vorbemerkungen Der Bieter hat das Leistungsverzeichnis vollständig auszufüllen. Nicht vollständig ausgefüllte Leistungsverzeichnisse können bei der Vergabe nicht berücksichtigt werden. Alle abzugebenden Preise sind mit Tinte, Kugelschreiber oder Schreibmaschine in Zahlen gut und zweifelsfrei erkennbar / lesbar einzusetzen. Sämtliche Preise verstehen sich - soweit im Leistungsverzeichnis nicht anders angegeben - einschließlich aller notwendigen Nebenleistungen und aller Lieferungen von Materialien, um die Leistung ausführen zu können. Im Leistungsverzeichnis geforderte Produkt- und Fabrikatsnennung sind verbindlich anzugeben. Bei Abgabe des Angebotes durch einen Ausdruck der bietereigenen Software als z. B. Kurztext hat der Bieter eine verbindliche Erklärung beizufügen, die bestätigt, dass die Texte der Urschrift als alleinverbindlich anerkannt werden. Besonders wichtig: Das Beifügen von firmeneigenen allgemeinen Geschäftsbedingungen, firmeneigenen Vertragsbedingungen o.ä. und ein Hinweis darauf können zum Ausschluss von der Vergabe führen, da diese zum Teil der VOB widersprechen. Gleiches betrifft die Angabe von Zahlungszielen im Anschreiben oder am Ende des Angebotes, die der VOB widersprechen. Sollte kein anderes Briefpapier vorliegen sind die AGB´s o.ä. durchzustreichen und im Anschreiben darauf hinzuweisen, dass allein die VOB in der gültigen Fassung verbindlich ist. Maßgeblich für die Ausschreibung, Vergabe, Ausführung und Abrechnung aller nachfolgend beschriebener Leistungen des Leistungsverzeichnisses ist die Vertrags- und Vergabeordnung für Bauleistungen (VOB) in der zum Zeitpunkt der Übergabe des Leistungsverzeichnisses an den Bieter gültigen Fassung. Alle hier aufgeführten Parameter der jeweils zutreffenden Teile A, B und C sind bei der Preisfindung verbindlich zu berücksichtigen. Handschriftliche Änderungen in den Verdingungsunterlagen können zum Ausschluss führen. Etwaige Bedenken sind vorab anzumelden und ggf. in einem separaten Begleitschreiben aufzuführen. Für alle Gewerke sind die gemäß Teil C der VOB gewerkespezifischen allgemeinen technischen  Vertragsbedingungen (ATV) und die hier verbindlichen DIN und EN - Normen und sonstigen technischen Regelwerke  im besonderen Maße bei der Kalkulation verbindlich zu berücksichtigen. Ebenso sind alle erforderlichen Maßnahmen für die Einhaltung der Bestimmungen der Bauberufs- genossenschaften (BauGB), den gängigen Unfallverhütungsvorschriften und Forderungen des Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinators (SiGeKo) bei der Preisfindung einzukalkulieren. Projektbezogene Vorbemerkungen und Hinweise zur Kalkulation Die Stadt Rheinberg beabsichtigt einen Erweiterungsneubau für das Amplonius Gymnasium in Rheinberg. Es ist geplant, das bestehende Schulgebäude, um einen naturwissenschaftlichen Trakt zu erweitern. Der viergeschossige Neubau soll als Verlängerung des Bestandsgebäudes im südlichen Bereich des Bestandsschulgebäudes auf der Rasenfläche zwischen Konvikt und Friedrich-Stender-Weg angebunden werden. Über eine Verbindungsbrücke wird der Erweiterungs-neubau im ersten und zweiten Obergeschoss an den Bestand angebunden. Der vorhandene Geländeverlauf wurde bei der Entwurfsfindung berücksichtigt und äußert sich in der Zugänglichkeit des Gebäudes im untersten Geschoss. Der Neubau öffnet sich in Richtung Friedrich-Stender-Weg und schafft einen ebenerdigen Eingangsbereich im Untergeschoss. Der Neubau wird über einen barrierefreien Zugang mit einer Rampe im Erdgeschoss bzw. Untergeschoss zugänglich gemacht. Im Eingangsbereich kann das Gebäude sowohl über die Treppen als auch mit dem Aufzug über alle Etagen barrierefrei erschlossen werden. Vom Treppenhaus gelangt man auf jedem Geschoss in einen zentral liegenden Flur, von dem aus alle Räumen erreicht werden können. Im Untergeschoss befinden sich Differenzierungsräume, der Mehrzweckraum, das Lehrerzimmer, der Lehrmittelraum, WC-Anlagen, Technik- und Lagerräume. In den drei darüber liegenden Geschossen sind die naturwissenschaftlichen Fachräume sowie Technik-, Lager- und PuMi-Räume angeordnet. Im Erdgeschoss befinden sich die Fachräume der Physik mit Klassenräumen und dazugehörigen Vorbereitungsräumen, im ersten Obergeschoss ist die Fachrichtung Biologie mit Klassenräumen undVorbereitungsräumen vorgesehen und im zweiten Obergeschoss ist die Fachrichtung Chemie mit Klassenräumen und Vorbereitungsräumen vertreten. BAUKONSTRUKTION Der Neubau wird in einer massiven Bauweise erstellt. Das Gebäude wird auf einer tragenden Bodenplatte gegründet. Gemäß des Bodengutachtens und der Einstufung der Beanspruchungsklasse 1 für das Untergeschoss soll das Untergeschoss inkl. Aufzugs-unterfahrt in WU-Beton ausgeführt werden. Die Decken werden in Stahlbeton erstellt und statisch tragende Außen- und Innenwände werden massiv in Mauerwerk oder Stahlbeton hergestellt. Zur Lastabtragung werden notwendige Stahlbeton-Unterzüge angeordnet. Statisch nicht erforderliche Wände werden in Trockenbau-Ständerwerk oder im Erdgeschoss ggf. auch in Mauerwerk erstellt. Außerdem gibt es einen Stahlbeton-Aufzugsschacht, der vom untersten bis ins oberste Obergeschoss geführt wird. Die Verbindungsbrücke wird in Stahlbauweise mit Doppel-T-Trägern und Trapezblechen hergestellt. Die Brücke wird entlang des Neubaus thermisch entkoppelt angebunden und erhält zusätzlich Stahlstützen als Auflagermöglichkeiten, sodass der Bestandsbaukörper nicht belastet wird. Das Dach erhält eine mineralische Gefälledämmung und wird als Foliendach ausgebildet. Auf dem Dach werden eine Lüftungsanlage und Photovoltaik-Module errichtet. Es gibt ein Oberlicht, das als Dachausstieg für Wartungsarbeiten vorgesehen ist. Die Fenster, Türen und die Pfosten-Riegel-Konstruktion in der Außenfassade werden aus Aluminium-Glas-Elementen in dunkelgrau erstellt und werden außerdem mit einer Sonnenschutzverglasung hergestellt. Als außenliegenden Sonnenschutz erhält das Gebäude Raffstore-Anlagen. Die Fassade wird mit einem Wärmedämmverbundsystem mit Mineralwolldämmung erstellt. Der Großteil des Gebäudes (ca. 2/3) wird in Anlehnung an die Gestaltung des Bestandsbaukörpers im unteren Bereich mit roten/ dunkelroten Klinkerriemchen erstellt, während die Fassade im oberen Gebäudeteil (1/3) mit weißem Putz versehen wird. Das Gebäude wird baubegleitend geschossweise im Zuge des Baufortschritts eingerüstet. ENERGIE & TECHNISCHE GEBÄUDEAUSRÜSTUNG Im Rahmen des Erweiterungsneubaus des naturwissenschaftlichen Trakts für das Amplonius Gymnasium werden die Mindestanforderungen für den Wärmeschutz gem. des GEG 2024 eingehalten und darüber hinaus wird die Bauweise für einen "klimaneutralen Neubau" angestrebt. Für die Wärmeerzeugung des Neubaus ist eine autarke Sole-Wasser-Wärme-Pumpe eingeplant. Dazu wird im Untergeschoss im Technikraum die Anlage (Pufferspeicher) aufgestellt. Im gesamten Gebäude wird eine Fußbodenheizung verlegt und die Trinkwarm-wasserversorgung erfolgt dezentral über Durchlauferhitzer. Weiterhin wird der Erweiterungs-neubau mit einer zentrale Lüftungsanlage mit einer Wärmerückgewinnung ausgestattet. Auf dem Dach wird eine Photovoltaik-Anlage vorgesehen. Anfallender Bauschut oder Verpackungsmaterialien sind zeitnah abzufahren und dürfen nicht vor dem Gebäude gelagert werden. Ebenso sind die Bereiche der Durchfahrt, Stellplätze und das angrenzende Baufeld permanent sauber zu halten. Verschmutzungen sind aufgrund von Unfallgefahren sofort und unaufgefordert zu beseitigen. Die Parameter dieser Vorbemerkungen sind bei der Kalkulation zu berücksichtigen. Anlagen: - Lageplan - Grundriss UG, EG, 1.OG, 2.OG, - Schnitte A-A, B-B, C-C, D-D, E-E - Ansichten Nord-Ost, Nord-West, Süd-Ost, Süd-West - Fassadenschnitt Detail HINWEIS: Laufender Schulbetrieb während der Bauzeit Der Schulhof darf während der Baumaßnahme auf keinen Fall befahren oder zum Abstellen von Fahrzeugen oder zum Lagern von Baumaterial genutzt werden. Da die Zufahrtsstraße "Friedrich-Stender-Weg" und "Lützenhofstraße" als Schulweg genutzt werden, sind diese mit besonderer Vorsicht zu nutzen, z.B. ist Rückwärtsfahren nur mit Einweiser zulässig. HINWEIS: Ausführung mit Hersteller- bzw. Systemkonform Die Ausführung des LVs und die angebotenen Komponeten müssen von einem Hersteller bzw. Systemkonform ausgeführt werden.
Allgemeine Vorbemerkungen
01 vorbereitende Maßnahmen
01
vorbereitende Maßnahmen
01.__.0010 Schützen der Fenster und Türen Vollfächiges Abkleben von Fenstern und Türen sowie Abdecken von angrenzenden Bauteilen wie z.B. Metallverkleidungen oder Ein- und Anbauteilen mit geeignetem Folienmaterial, zum Schutz vor Verunreinigungen durch die geplanten Arbeiten inkl. Vorhalten sowie Beseitigung und Entsorgung der Schutz- und Abdeckmaterialien nach Fertigstellung der eigenen Bauleistungen. Es ist zu beachten, dass die Befestigung der Materialien weder Rückstände noch Schäden an den Bauteilen und Oberflächen hinterlässt und sicher gegen herabfallen befestigt ist. Entstandene Rückstände sind fachgerecht zu entfernen. Nach Abschluss der Arbeiten ist die Abdeckung rückstandslos zu entfernen und fachgerecht zu entsorgen.
01.__.0010
Schützen der Fenster und Türen
580,00
01.__.0020 Untergrund vorbereiten Der Untergrund besteht aus KS - Mauerwerk und Stahlbeton. Der Untergrund muss tragfähig, trocken, sauber und staubfrei sein. Grobe, lose und vorstehende Mörtel - oder Betonteile von > = 10 mm sind abzuschlagen. Unebenheiten von mehr als 10 mm müssen vorher mit einem Klebemörtel, gemäß den Verarbeitungsvorgaben des Herstellers, ausgeglichen werden. Die Ausgleichsschicht muss vor Aufbringen der Dämmplatten trocknen. Trockenzeit der Ausgleichsschicht bis zur Weiterbearbeitung nach Herstellerangabe. Die Ebenheit des Untergrundes muss für die Anforderungen der DIN 18202 Zeile 6 geeignet sein.
01.__.0020
Untergrund vorbereiten
975,00
01.__.0030 Nachweis Verdübelung und Mengen Ermittlung der statisch erforderlichen Dübelmenge und -größe in Abhängigkeit des Untergrundes und des aufzubringenden Wärmedämm-Verbundsystemes gemäß DIN 1055-4 / EN 1991-1-4. Die Ermittlung ist als Arbeitsgrundlage vor Beginn der Ausführung bereitzuhalten. Der Nachweis geht in das Eigentum des Auftraggebers über. Untergrund: neue Außenwände aus Mauerwerk (u.a.Kalksandstein) und Stahlbeton Gebäudehöhe: bis 16,50 m über OK Gelände Dämmstärke: 240 mm, mineralisch, zzgl. Klebe bis 1. OG Bekleidung mit Klinkerriemchen ca. 15 mm zzgl. Kleber. Dämmstärke: 260 mm, mineralisch, zzgl. Kleber im 2.OG Bekleidung Putzfläche ca. 25 mm Als Dübel sind nur entsprechend wärmegedämmte Systeme zu nutzen, so dass in keinem Fall beim Abtrocknen der Fassade, die Dübelpunkte sichtbar werden. Fläche 975 m²
01.__.0030
Nachweis Verdübelung und Mengen
1,00
psch
01.__.0040 Grundierung stark saugender Untergründe mit Tiefgrund Grundierung stark saugender Untergründe mit Tiefgrund emissionsarm, tief eindringend, gut verfestigend, alkalibeständig, schnell trocknend, wasserdampfdiffusionsfähig, Ausführung bereichsweise nach vorheriger durch den AN zu veranlassender sachgerechter Prüfung und Feststellung der Notwendigkeit. Die Prüfprotokolle sind dem AG auszuhändigen.
01.__.0040
Grundierung stark saugender Untergründe mit Tiefgrund
975,00
02 WDVS - Silicon-Putz / Klinkerriemchen
02
WDVS - Silicon-Putz / Klinkerriemchen
1 WDVS mit Silicon-Putz und mit keramischen Belag
[1]
WDVS mit Silicon-Putz und mit keramischen Belag
E
Dämmung
Dämmung
02.__.0010 EPS-Dämmplatte WLG 035, d= 240 mm Liefern und montieren, Sockel- bzw. Perimeter-Dämmplatten als Sockeldämmung mit feuchtigkeitsunempfindlichem Klebemörtel flächenbündig mit der Fassadendämmung anbringen. Perimeter-Dämmplatte Plattenkante: Stumpf Format: 100 x 50 cm Plattendicke: 240 mm WLG 035, Anschluss an bauseitige Perimeterdämmung Dämmung über Gelände OK: ca. 30 cm Dämmung unter Gelände OK: ca. 20 cm
02.__.0010
EPS-Dämmplatte WLG 035, d= 240 mm
60,00
02.__.0020 Ab-/Anschluss im Erdreich An- bzw. Abschluss der Sockeldämmung im Einbindungsbereich im Zuge der Verklebung der Dämmplatten ausbilden und mit feuchtigkeitsunempfindlichem Klebemörtel vollständig abdichten. Auszubildender Bereich: Anschluß an/auf bauseitiger waagerechter Perimeterdämmung im Erdreich (Fundament / Bodenplatte / UG-Außenwände)
02.__.0020
Ab-/Anschluss im Erdreich
110,00
m
02.__.0030 Fassadendämmung, mineralisch, WLS 035, d=240mm (Klinkerriemchen) Liefern und montieren, Außenseitige Mineralfaserdämmung mit Platten gem. DIN EN 13162, beidseitig beschichtet, thermisch unempfindlich, im Montagezustand, nicht elastifiziert, homogen, mit Klebemörtel gem. der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung (WDVS mit keramischer Bekleidung) verkleben, maschinell, passgenau im versetzten Verband, planeben und absolut dicht gestoßen, offene Fugen und Hohlräume mit losem Dämmstoff gleicher Eigenschaften dicht ausstopfen. Untergrund-Unebenheiten bis 20 mm müssen über die Kleberauftragsmenge ausgeglichen werden, der Kleberverbrauch ist entsprechend zu kalkulieren und wird nicht gesondert vergütet. Die Herstellervorschriften sind zu beachten. Bauteil: Außenwanddämmung unter harter Bekleidunug Baustoffklasse: A1 nach DIN 4102/DIN EN 13 501-1 Anwendungstyp: WAP-zh nach DIN 4108-10, Bekleidung mit hartem Belag Kantenausbildung: stumpf Wärmeleitstufe: WLS 035 (Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit nach DIN 4108-4) Plattendicke: 240 mm Abreißfestigkeit: > 80 kN/m² Im Bereich der Metallverkleidung der Fensterbänder sind im unteren Anschlussbereich Zuschnittarbeiten der Dämmplatten an die vorab hergestellte Unterkonstruktion (Metallwinkel) des Metallbauers zu berücksichtigen und in den EP mit einzukalulieren.
02.__.0030
Fassadendämmung, mineralisch, WLS 035, d=240mm (Klinkerriemchen)
615,00
02.__.0040 Fassadendämmung, mineralisch, WLS 035, d=260mm (Silikon-Putz) Liefern und montieren, Außenseitige Mineralfaserdämmung mit Platten gem. DIN EN 13162, beidseitig beschichtet, thermisch unempfindlich, im Montagezustand, nicht elastifiziert, homogen, mit Klebemörtel gem. der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung (WDVS mit keramischer Bekleidung) verkleben, maschinell, passgenau im versetzten Verband, planeben und absolut dicht gestoßen, offene Fugen und Hohlräume mit losem Dämmstoff gleicher Eigenschaften dicht ausstopfen. Untergrund-Unebenheiten bis 20 mm müssen über die Kleberauftragsmenge ausgeglichen werden, der Kleberverbrauch ist entsprechend zu kalkulieren und wird nicht gesondert vergütet. Die Herstellervorschriften sind zu beachten. Bauteil: Außenwanddämmung unter harter Bekleidunug Baustoffklasse: A1 nach DIN 4102/DIN EN 13 501-1 Anwendungstyp: WAP-zh nach DIN 4108-10, Bekleidung mit hartem Belag Kantenausbildung: stumpf Wärmeleitstufe: WLS 035 (Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit nach DIN 4108-4) Plattendicke: 260 mm Abreißfestigkeit: > 80 kN/m² Im Bereich der Metallverkleidung der Fensterbänder sind im unteren Anschlussbereich Zuschnittarbeiten der Dämmplatten an die vorab hergestellte Unterkonstruktion (Metallwinkel) des Metallbauers zu berücksichtigen und in den EP mit einzukalulieren. Ausführung der Dämmung im Putzbereich ab Fensterbrüstung 2.OG mit 260 mm Dämmplatten.
02.__.0040
Fassadendämmung, mineralisch, WLS 035, d=260mm (Silikon-Putz)
360,00
02.__.0050 Laibungen bei nicht rohbaubündigen Fenstern durch Flächendämmung herstellen Laibungen bei nicht bündig mit der Rohbauwand eingebauten Fenstern herstellen. Die Fensterelemente werden vor dem Rohbau eingebaut, Vorsprung ca. 80 mm. Die Dämmung ist im Bereich der Fensterleibung auszuklinken und mit einer Überdeckung der Blendrahmen: 3-5 cm anzupassen.
02.__.0050
Laibungen bei nicht rohbaubündigen Fenstern durch Flächendämmung herstellen
78,00
m
02.__.0060 Bauteildämmung Raffstorenkästen, 80 mm, mineralisch, WLG 035, Bauteildämmung Raffstorenkästen, mineralisch,  WLG 035, bis d= 80 mm, Ausführung der Dämmung hinter den bauseitig installierten Raffstorenkästen, verbleibende Hohlräume sind mit losem Material gleicher Eigenschaften dicht aus zu stopfen. Raffstorenkasten: tiefe ca. 120 mm, mit vorderseitiger Aufkantung, Hinweis: Die Dämmarbeiten erfolgen nach der Montage der Raffstorenkästen und stellen somit einen zusätzlichen Arbeitsschritt vor der großflächigen Fassadendämmung dar. Dies ist im EP mit einzukalkulieren und wird nicht gesondert vergütet.
02.__.0060
Bauteildämmung Raffstorenkästen, 80 mm, mineralisch, WLG 035,
210,00
m
02.__.0070 Wandschutzplatten Raffstorenkästen Ausklinken der WDVS Dämmplatten im Ansatzbereich der WDVS Wandschutzplatte. Mindestens 20 cm umlaufend um Raffstorekasten. Tiefe: mind. 4 cm Montage der Wandschutzplatte zur Überbrückung von Raffstorenkästen im Sturzbereich. Klebemörtel: WDVS Pulverkleber Verdübelung der WDVS Wandschutzplatte einschließlich der darunter befindlichen WDVS Dämmplatten mit bauaufsichtlich zugelassenen WDVS Schraub-Tellerdübel in oberflächenbündiger Montage. Im Bereich von Zuschnitten die Anzahl und Verteilung der Verdübelung entsprechend der gefordertenDübeldichte anpassen. Hierfür gegebenenfalls zusätzliche Befestigungspunkte durch Ausfräsen der Wandschutzplatten herstellen. Die Dübel mit WDVS Dübel-Stopfen schließen. Dübeltyp: WDVS Senkdübel mit WDVS Dübel-Stopfen Dübeldichte: 5,0 Dübel/Platte (ca. 6,4 Stück/m²)
02.__.0070
Wandschutzplatten Raffstorenkästen
210,00
m
02.__.0080 Anschluss an Bauteil mit Dichtband Anschluss an angrenzendes Bauteil mit WDVS Dichtband herstellen. Fugenbreite 3-9 mm Bauteil: Fensterbänke, Dachüberstand (Attika), alle Durchdringungen im WDVS
02.__.0080
Anschluss an Bauteil mit Dichtband
430,00
m
02.__.0090 Mehraufwand - Schlitze / Nuten Mehraufwand für die Herstellung von Schlitzen / Nuten auf der Rückseite der Dämmplatten für die Einarbeitung der bauseitigen Blitzableiter oder sonstiger Kabelführungen hinter der Dämmebene.
02.__.0090
Mehraufwand - Schlitze / Nuten
100,00
m
Armierung mineralisch
Armierung mineralisch
02.__.0100 Anschluss an Fenster und Türen mit Gewebe-Anschlussprofil WDVS Gewebe-Anschlussprofil auf Fenster- und Türrahmen anbringen. Den Gewebestreifen in die nachfolgende Armierungsschicht überlappend einbetten. Selbstklebend, geprüft hinsichtlich Schlagregendichtheit, alterungsbeständig, mit abreißbarer Abbruchkante und integriertem Gewebestreifen, Klasse A gemäß VDPM-Merkblatt
02.__.0100
Anschluss an Fenster und Türen mit Gewebe-Anschlussprofil
78,00
m
02.__.0110 Kantenschutz an Gebäudeecken / Gewebe-Eckschutzschiene WDVS Gewebe-Eckschutzschiene als Kantenschutz an allen Gebäudeecken lot- und fluchtrecht in die nachfolgend beschriebene Armierungsmasse einbetten. Format: 10/10 cm
02.__.0110
Kantenschutz an Gebäudeecken / Gewebe-Eckschutzschiene
99,00
m
02.__.0120 Diagonalarmierung herstellen / Armierungswinkel im oberen Bereich Diagonalarmierungen an allen Fassadenöffnungen und Aussparungen im oberen Bereich mit WDVS Diagonal-Armierungswinkel unter Verwendung der systemgerechten Armierungsmasse herstellen.
02.__.0120
Diagonalarmierung herstellen / Armierungswinkel im oberen Bereich
24,00
St
02.__.0130 Diagonalarmierung herstellen / Armierungspfeile im unteren Bereich Diagonalarmierungen an allen Fassadenöffnungen und Aussparungen im unteren Bereich mit WDVS Diagonal-Armierungspfeil  unter Verwendung der systemgerechten Armierungsmasse herstellen.
02.__.0130
Diagonalarmierung herstellen / Armierungspfeile im unteren Bereich
24,00
St
02.__.0140 Flächenarmierung mineralischer Pulverkleber Flächenarmierung mit WDVS Glasseidengewebe, ca. 10 cm überlappend und mineralischem Armierungsmörtel herstellen.
02.__.0140
Flächenarmierung mineralischer Pulverkleber
975,00
02.__.0150 Laibungen an Öffnungen und Nischen wie vor beschrieben armieren Laibungen an Öffnungen und Nischen, wie in der vorgenannten Position zur Armierungsausbildung in diesem WDV-System beschrieben, armieren. Laibungstiefe: 0,26 m
02.__.0150
Laibungen an Öffnungen und Nischen wie vor beschrieben armieren
210,00
m
02.__.0160 Tropfkantenprofil Tropfkantenprofil mit aufgeschweißtem Armierungsgewebe für eine gezielte Regewasserableitung an waagrechten Gebäudekanten.
02.__.0160
Tropfkantenprofil
110,00
m
Oberputz
Oberputz
02.__.0170 Zwischenanstrich der Armierung für Silicon-Putz Zwischenanstrich der armierten Fassadenfläche mit Silicon-Putzgrundierung, pigmentiert in Anlehnung an den Farbton der Silicon-Putzbeschichtung.
02.__.0170
Zwischenanstrich der Armierung für Silicon-Putz
360,00
02.__.0180 Oberputz / Silicon-Putz, Kratzputzstruktur, Oberputz: Silicon-Putz auftragen, auf Kornstärke abziehen und strukturieren. Verarbeitungsfertig, ausgezeichnet diffusionsfähig, hervorragend wasserabweisend, Kratzputzstruktur, für außen Körnung: 2,5 mm, Standardfarbton: weiß
02.__.0180
Oberputz / Silicon-Putz, Kratzputzstruktur,
360,00
02.__.0190 Zweimaliger Anstrich / Silicon-Fassadenfarbe Zusätzlicher zweimaliger Anstrich der vorgenannten Putzflächen. Zwischenanstrich mit Silicon-Fassadenfarbe gegen Algen- u. Pilzbefall. Schlussanstrich mit Silicon-Fassadenfarbe gegen Algen- u. Pilsbefall. Wasserverdünnbar, matt, mikroporös, hoch Wasserdampfdiffusionsfähig, hoch wetterbeständig, sehr leicht verarbeitbar Wasserdampfdurchlässigkeit: Klasse V1 (hoch) Wasseraufnahmekoeffizient: Klasse W3 (niedrig) Standardfarbton: weiß
02.__.0190
Zweimaliger Anstrich / Silicon-Fassadenfarbe
360,00
02.__.0200 Laibungen u. Stürze an Öffnungen und Nischen Laibungen und Stürze an Öffnungen und Nischen, wie in allen Leistungen zur Schlussbeschichtung der Wandflächen beschrieben, behandeln. Laibungstiefe: ca. 26 cm
02.__.0200
Laibungen u. Stürze an Öffnungen und Nischen
45,00
m
Ausführungshinweis Klinkerriemchen Laibungsbereiche: In Laibungsbereichen von Fenstern mit Sonnenschutz sind Dämmstreifen mit zugeschnittenen Klinkerriemchen herzustellen. Klinker sind passgenau an die Bauteile anzuarbeiten und die Fugen fachgerecht zu schließen. Es sind je Reihe Ausgleichs Klinker zu scheiden, so dass im Eckbereich oder in Laibungsbereichen keine Klinkerstücke kleiner 15 cm platziert werden müssen. Alle Schnitt- und Anpassarbeiten sind in die EP mit einzukalkulieren. Erdberührter Bereich Die keramische Bekleidung des WDVS ist im Erdgeschoss bis unter die Geländeoberfläche zu führen. Die optisch abgesetzte Ausbildung eines Sockels ist nicht vorgesehen.
Ausführungshinweis Klinkerriemchen
02.__.0210 Mustertafel Herstellen und Liefern einer Mustertafel für die in der nachfolgenden Position beschriebenen Fassadenbekleidung mit Riemchen in aussagekräftiger Größe (mindstens 0,8 m x 0,8m). Geschnittene Regelformate sind auf eine geeignete Trägerplatte im gewünschten Verband aufzukleben und mit dem gewünschten Vormauermörtel in gewünschter Technik auszufugen.
02.__.0210
Mustertafel
1,00
St
02.__.0220 Klinker-Riemchen liefern u. verlegen Liefern und verlegen einer Fassadenbekleidung für das beschriebene WDVS aus Klinker-Riemchen nach DIN 18515-1. Riemchen mit Eck-Klinkerriemchen (Gebäudekanten etc.) mit glatter Oberfläche zur Nachbildung von Sichtmauerwerk auf vorhandenem / vorbereitetem ebenen und tragfähigen Untergrund mit erhärtendem Verlegemörtel im Floating-Buttering-Verfahren nach vorgegebenen Verlege und Fugenplan hohlraumfrei einbetten. Einschließlich anschließender fachgerechter Verfugung mit Fugenmaterial mit geeigneter Fugenkelle (Mindestfugentiefe 10mm). Fugenmörtelreste sind von den Riemchen zu entfernen. Die genaue Breite der Lagerfugen (ca. 12mm) und Stoßfugen (ca. 12mm) und mit der örtlichen Bauleitung abzustimmen. Frostbeständig nach DIN EN 202 w-Wert: = 3% i.M. Porengrößenverteilung: > 0,2 Mikrometer graffitti-resistent Format: 240 / 15 / 71 mm (NF - Normalformat) Farbe: rot u. rotbraun brennender Ton, , siehe Foto Verlegeart: wilder Verband, minimierte Stoßfugen Fugenmörtel: dunkel grau / Anthrazit nach Bemustuerung Es ist ein Nachweis/ Prüfzeugnis zur Eignung der Riemchen für den Einsatz auf dem angebotenen WDVS zu erbringen. Alle Schnittarbeiten / Kürzungen von einzelnen Riemchen in Eck- oder Abschlussbereichen sind in den EP einzukalkulieren. Leibungen sind gesondert in einer Folgeposition erfasst. In Eck- und Laibungsbereiche sind Klinker unter 15 cm Länge nicht zulässig. Es sind vor der Eckausbildung entsprechende Kürzungen von einzelnen Klinkern vorzunehmen. Angebotenes Produkt / Typ:  (vom Bieter auszufüllen)
02.__.0220
Klinker-Riemchen liefern u. verlegen
615,00
02.__.0230 Zulage Eckverblender aus Klinkerriemchen Eckverblender an z. B. Gebäudeecken, Fenster- und Türlaibungen.
02.__.0230
Zulage Eckverblender aus Klinkerriemchen
W
165,00
m
02.__.0240 Riemchen verlegen im Sturzbereich Klinker-Riemchen im Sturzbereich von Fenstern und sonstigen Öffnungen verlegen, in denen kein bauseitiger Raffstorenkasten vorhanden ist. Tiefe Sturz: ca. 26 cm Der passende Zuschnitt ist im EP mit zu berücksichtigen und wird nicht separat vergütet.
02.__.0240
Riemchen verlegen im Sturzbereich
W
35,00
m
02.__.0250 Riemchen in Leibungen, inkl. Winkelriemchen Verlegen von Riemchen in Fenster- und Türleibungen inkl. systemzugehörigen, passenden Winkelriemchen / Läuferwinkeln Tiefe Leibung: ca. 26 cm. Der passende Zuschnitt ist im EP mit zu berücksichtigen und wird nicht separat vergütet.
02.__.0250
Riemchen in Leibungen, inkl. Winkelriemchen
W
75,00
m
02.__.0260 Mehraufwand - Leibungen mit Führungsschienen Mehraufwand für das Anpassen der Keramik an die in der Leibung eingelassenen Führungsschienen der Raffstoreanlage, inkl. Fugenausbildung einschließlich Lieferung, Erstellung und Einbringung des Hinterfüllbandes und dauerelastischem, spritzbarem Fugendichtstoff. Die Abrechnung erfolgt im Längenmaß der Leibung.
02.__.0260
Mehraufwand - Leibungen mit Führungsschienen
75,00
m
02.__.0270 Mehraufwand - Nachträgliches Anarbeiten Mehraufwand für das nachträgliche Anarbeiten des Riemchenbelags in ausgesparten Wandanschlussbereichen nach Herstellung der Abdichtungsanschlüsse durch das Gewerk Dachabdichtung / Stahlbau. Sockelbereich / Verbindungsbrücke
02.__.0270
Mehraufwand - Nachträgliches Anarbeiten
100,00
m
02.__.0280 Seitlicher Abschluss / Abschlussprofil WDVS Abschlussprofil in Verbindung mit Hybrid-Dichtungsmasse und zusätzlichen, ca. 15 cm breiten Gewebestreifen als seitlichen Abschluss der keramischen Bekleidung herstellen.
02.__.0280
Seitlicher Abschluss / Abschlussprofil
18,00
m
2 Ausführungshinweis: Fugen inkl. Abdichtung
[2]
Ausführungshinweis: Fugen inkl. Abdichtung
E
02.__.0290 Feldbegrenzungsfugen, dauerelastisch, b = max. 15 mm Anlegen von Feldbegrenzungsfugen nach DIN 18515. Ein Fugenplan ist vom AN vorab nach Erfordernissen / angebotenem System zu erstellen und bei der Werkplanung mit dem Architekten abzustimmen. Freigabe durch Architekt/AG ist zwingend, die Planerstellung ist in den EP mit einzukalkulieren. Herstellen von Feldbegrenzungsfugen mittels Trennschnitt in Dämm-, Armierungsschicht nach Herstelleranweisung, Einlegen von Hinterfüllband, Abdichten mit dauerelastischem, spritzbarem, Fugendichtstoff. Fugenbreite: max. 15 mm bzw. nach Abstimmung Farbton: passend zum Fugenmörtel, nach Wahl des AG
02.__.0290
Feldbegrenzungsfugen, dauerelastisch, b = max. 15 mm
120,00
m
02.__.0300 Anschlussfugen, dauerelastisch - sonstige Bauteile, Abdichtung Rand- und Anschlussfugen verschließen und abdichten, einschl. Vorreinigung, Einlegen Hinterfüllband, Abdichtung mit dauerelastischem, spritzbarem Fugendichtstoff. Farbton: passend zum Fugenmörtel, nach Wahl des AG Fugenbreite: ca. 15 mm Diese Position gilt für Fugen und Bereiche, welche nicht innerhalb der im LV enthaltenen Positionsbeschreibungen erfaßt sind. Hierzu gehören alle Anschlüsse sonstiger Fassadendurchdringungen wie u.a.: - Rohrleitungen (für Lüftung, Regen, Elektro) - Elektroleitungen - Außenwandinstallationen (Schild-, Außenleuchtenbefestigung etc.) - Tragkonstruktion / Montagewinkel / Wandhalter - Anschluss an Fensterbänke - Anschluss am Übergang zur Putzoberfläche
02.__.0300
Anschlussfugen, dauerelastisch - sonstige Bauteile, Abdichtung
250,00
m
Sonstiges
Sonstiges
02.__.0310 Zweimaliger Feuchteschutzanstrich im Einbindungsbereich Zweimaligen Feuchteschutzanstrich im Einbindungsbereich bis ca. 15 cm über Geländeoberkante aufbringen. hoher Klebkraft, haftet auf Bitumen, feuchtigkeitsunempfindlich, wasserdampfdiffusionsfähig, lange verarbeitungsoffene Zeit, leicht verarbeitbar Ausführung unter GOK bis ca. '...15..' cm
02.__.0310
Zweimaliger Feuchteschutzanstrich im Einbindungsbereich
110,00
m
02.__.0320 Befestigungsspirale/Montagedübel, bis l= 80 mm Befestigungsspirale / Montagedübel, bis l= 80 mm Liefern und Montieren von Befestigungsspirale bzw. Montagedübeln zum nachträglichen Befestigen von leichten bis mittelschweren Bauteilen auf Fassadendämmsysteme/WDVS. (z.B. Klingel, Lampen, Schilder o.ä.). Länge: unterschiedlich, bis 80 mm
02.__.0320
Befestigungsspirale/Montagedübel, bis l= 80 mm
20,00
St
02.__.0330 Gerüstankerlöcher verschließen Gerüstankerlöcher verschließen Regendichtes Verschließen der Gerüstankerlöcher bzw. der Dauergerüstankerhülsen mit systemkonformen Abdeckkappen, im Zuge des Gerüstabbaus. Vor dem verschließen der Gerüstankerlöcher mit Abdeckkappen, sind das WDVS und die Klinkerriemchenfläche zum Herstelern einer geschlossenen Fläche an id eAnkerlöcher anzuarbeiten und anzupassen.
02.__.0330
Gerüstankerlöcher verschließen
195,00
St