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Leistungsverzeichnis
OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
Technische Vorbemerkungen Technische Vorbemerkungen
Trockenabauarbeiten
Verbindlich für die Ausführung sind die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen VOB Teil C und die Deutschen Normen DIN beziehungsweise die Europäischen Normen EN in der jeweils gültigen Fassung.
Beispielhaft sind genannt:
DIN 18350 ATV Putz- und Stuckarbeiten
DIN 4102 Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen
DIN 4108 Wärmeschutz im Hochbau
DIN 4109 Schallschutz im Hochbau
DIN 18202 Maßtoleranzen im Hochbau
DIN 18183 Montagewände aus Gipskartonplatten
DIN 18168 Leichte Deckenbekleidungen und Unterdecken
Über die vorstehenden DIN-Normen hinaus sind die jeweiligen Herstellervorgaben zu beachten.
Für die Montage ist zu beachten, dass die Wände durch evtl. auftretende Tragwerksdurchbiegungen keinen Schaden nehmen dürfen. Risse und Abplatzungen sind auszuschließen.
Die Decken- und Bodenanschlüsse sind so auszubilden, dass sowohl die Bauteilbewegungen aufgenommen werden können als auch die Forderungen an den Schallschutz, Brandschutz, Wärmeschutz etc. erfüllt werden. Bauteilfugen sowie Dehnungsfugen im Baukörper sind in den Wänden entsprechend fortzuführen.
Zum Leistungsumfang zählen sämtliche Aussparungen und Öffnungen in den Trockenbauteilen. Umfang und Anordnung sowie die Dimensionierung sind zwischen AN und Haustechnikplanern sowie den Montagefirmen abzustimmen. Die Freigabe für die Ausführung ist von der örtlichen Bauleitung vor Ausführung zu erteilen. Hierzu zählen auch die Planer und ausführenden Firmen des AG, mit denen die entsprechenden Abstimmungen vorzunehmen sind.
Alle Aussparungen und Öffnungen in raumtrennenden Bauteilen sind nach dem Einbau sämtlicher Bauteile und Leitungen dicht zu verschließen. Dabei sind die Brandschutz- sowie die Schall- und Wärmschutzanforderungen einzuhalten. Hierzu zählt auch das Schließen von Aussparungen und Öffnungen aufgrund von Arbeiten des AG, die von diesem bauseits ausgeführt werden.
Zur Gewährleistung der Reversibilität sind Montagewände auf dem Zementestrich aufzustellen. Eine Montage auf der Rohdecke mit dazwischen liegendem Zementestrich wird nur für Begrenzungswände der Flure und ggf. bei Feuchträumen zugelassen, um eine ausreichende und fachgerechte Feuchtigkeitsabdichtung sicherzustellen.
Abgehängte Decken sind entsprechend der Richtlinien für leichte, hängende Decken auszuführen. Es ist sicherzustellen, dass Abhänger bei einem unbeabsichtigten Anheben der hängenden Decke z. B. durch Winddruck funktionsfähig bleiben. Ein nachträgliches Strecken der Abhängeschlaufen muss ausgeschlossen sein. Es sind mind. 2 Abhänger je m Deckenfläche anzuordnen. Der max. Abstand der Abhänger darf untereinander 1 m nicht
unterschreiten. Die Verformbarkeit der Einbau- und Zwischenbauteile ist jedoch ausreichend zu berücksichtigen.
Abhänger müssen mind. an Metalldübeln, die drehend eingebaut werden, befestigt sein. Das Anschließen von Bolzen oder ähnlichen Tragegliedern ist nicht erlaubt. Sämtliche Ausschnitte in Decken sind maschinell herzustellen. Dies gilt auch für Ausschnitte in Blechdecken. Das Herstellen von Ausschnitten von Hand ist nicht zulässig.
Sämtliche Einbauteile müssen in Plattenmitte gesetzt werden. Sollte die Plattenbreite nicht ausreichen, ist das Einbauteil auf Mitte Plattenfuge zu setzen. Zu diesem Zweck ist der beschriebene Deckenspiegel vor Ausführung zur Freigabe vorzulegen.
Zum Leistungsumfang zählt auch das Anlegen von Ausschnitten für Einbauteile, die zunächst nicht eingebaut werden, sondern erst später vom AG eingebaut werden.
Soweit Deckenplatten demontierbar eingebaut werden, ist die einwandfreie Demontierbarkeit zur Zugänglichkeit des Deckenhohlraumes während der Verlegung dauernd zu prüfen und bei der Abnahme ein wesentliches Abnahmekriterium.
Deckenplatten, die sich nicht leicht lösen lassen, soweit dies vom System her vorgesehen ist, sind nicht abnahmefähig.
Unterkonstruktionen für demontable Systeme müssen in jeder Lage gegen seitliches Verschieben gesichert sein. Auch beim Entfernen einer ganzen Plattenreihe darf sich die Unterkonstruktion nicht verschieben. Dabei darf die Zugänglichkeit, soweit es erforderlich ist, zum Deckenhohlraum und der darin liegenden technischen Teile nicht beeinträchtigt werden.
Im Bereich von Türen oder ähnlichen Bauteilen, durch welche die Decke seitlich in horizontaler oder anderer Richtung beansprucht werden könnte, sind zusätzliche Diagonalaussteifungen vorzusehen.
Abhänger der abgehängten Decken dürfen bei Betonbauteilen nur an den Platten und Flanken der Stege befestigt werden. Bei Trapezblech ausschließlich an den Flanken der Sicken. Hierbei sind die notwendigen Randabstände einzuhalten.
Randwinkel oder ähnliche Begrenzungen sind an Vor- und Rücksprüngen auf Gehrung zu schneiden. An runden Bauteilen mit einem entsprechenden Radius zu versehen. Sichtbare Verschraubungen, Nieten usw. sind nicht zulässig.
Liegen Wände- und Deckenraster nicht parallel, werden die Wandanschlüsse so ausgebildet, dass keine Störungen im optischen Erscheinungsbild entstehen. Ein ggf. sich hieraus ergebender Mehraufwand ist in die Einheitspreise mit einzurechnen.
Die Deckenverkleidungen werden mit einer Höhentoleranz von max. +1 mm ausgeführt.
Alle sichtbaren Profile sowie alle Plattenfugen werden in einem exakt fluchtrechten Verlauf montiert.
An Bauwerksfugen sind Unterkonstruktionen ebenfalls getrennt und mit verdeckt liegenden Kuppelungen gleitfähig verbunden auszuführen. Da umfangreiche Installationen für die technische Ausrüstung erforderlich sind, ist davon auszugehen, dass die Decken in mehreren Montagestufen eingebaut werden.
Revisionsöffnungen müssen mind. einen freien Querschnitt von 60 x 60 cm haben. Sämtliche Revisionsöffnungen sind mit einem klappbaren Deckel auszuführen, der sich in das Fugenbild der Decke einpasst und, sofern erforderlich, dicht schließend ist. Das Öffnen der Revisionsklappen muss mit einfachem Werkzeug möglich sein ohne die Decke zu beschädigen bzw. zu verschmutzen.
Die Forderungen hinsichtlich Brandschutz, Schall- und Wärmeschutz sowie behördliche Auflagen etc. sind für die Ausführung grundsätzlich zu berücksichtigen.
Grundsatzforderung:
Sämtliche Rasterdeckenelemente sind mit Konturplatten auszuführen. Alle Wandanschlüsse sowie Anschlüsse an sonstige Bauteile sind mit einer Schattenfuge auszubilden.
GK-Trockenbauwände
Regelausführung der Wände der Bürobereiche:
Von beiden Seiten doppelt beplankte Ständerwände. Die Raumtrennung der Büroeinbauten im Lager für die Anordnung von Sanitärräumen, Umkleiden, Büros etc. erfolgt ebenfalls mit Trockenbauwänden sofern in der Architektenplanung nichts anderes ausgewiesen ist.
Der Schallschutz zwischen entsprechenden Räumen ist einzuhalten:
R´w=45 --> Wände zwischen zwei Büroeinheiten
R´w=47 --> Wände zwischen Flur und Büro/Besprechungsräume
Ausführung der Trockenbauwände aus verzinkten C-Ständerprofilen und U-Randprofilen beidseitig beplankt mit jeweils 12,5 mm GKB nach DIN 18180. Die Wände sind auf den Rohboden aufzustellen und vollflächig vom Boden bis zur Rohdecke zur Einhaltung der Schallschutzanforderungen zu beplanken.
Füllung der Trockenbauwände vollflächig mit Mineral-Dämmstoff-Zwischenlage, Rohdichte ca. 30 kg/m³. Schalldämmmaß min. 45 dB (A). Ausführung der Wandoberfläche malerfertig verspachtelt, Qualitätsstufe Q3.
GK-Wände im Verwaltungsbereich, welche für die Montage von Monitoren oder Smartboards vorgesehen sind, sind innenseitig mit einer OSB-Platte ausreichend zu verstärken. Einbaubereich entsprechend der Architektenplanung.
Wände mit Fliesenbelägen wie z.B. Nassräumen und Sanitärräume sowie die Teeküchen und Pantrys erhalten eine doppelte Beplankung von beiden Seiten mit wasser- und feuchtigkeitsbeständigen Zementbauplatten mit Glasgittergewebearmierung und verstärkten
Kanten.
Fabrikat: Zementbauplatte AQUAPANEL Zementbord Indoor, Fa. Knauf.
Umkleiden sind mit Feuchtraumplatten GKBI zu verarbeiten. In den Feucht- und Nassraumbereichen sind Dampfbremsen zwischen 1. und 2. GK-Schale anzuordnen.
Insbesondere für die Trockenbauwände der Umkleiden und WC-Anlagen ist besonders auf die Verfüllung von Deckenversprüngen und Durchbrüchen mit Dämmstoff zu achten.
Die Beplankung muss dicht an die jeweilige Decke oder Installations-Durchführung anschließen.
Öffnungen für Türen und Fenster, haustechnische Anlagen, Schaltkästen etc. sind seitlich raumhoch mit C-Ständern sowie Riegelprofilen zu verstärken. Revisionsklappen sind mit verzinkten Metallrahmen flächenbündig in die GK-Wände einzubauen.
Verkofferungen von Leitungen sind mit Glaswolle auszustopfen und doppelt zu beplanken.
Schattenfugen sind überall dort auszubilden, wo die Vorderkante der GK-Wände flächenbündig an die angrenzenden Bauteile wie Mauerwerk und Stahlbeton anschließen.
Mineralfaserdecken
Mineralfaserdecke in Einlegemontage bestehend aus sichtbaren, weiß einbrennlackierten Tragprofilen, Farbe: weiß.
Montage der Tragprofile über Schnellspannabhänger von der Rohdecke, planebene Ausrichtung. In das Tragraster von 625 mm x 625 mm werden Mineralfaserplatten als Konturplatten, mind. der Baustoffklasse A2, lose eingelegt. Eingeschlossen sind die Randabschlüsse an Wänden und sonstige Bauteile mit Schattenfugen. Soweit Brandschutzanforderungen bestehen, sind die Decken entsprechend der Zulassung der jeweiligen Brandschutzklasse auszubilden.
Für Räume mit erwarteter hoher Luftfeuchte sind, sofern nicht Metallrasterdecken verlangt werden, feuchtigkeitsbeständige Deckenplatten vorzusehen. Auch bei dauerhafter relativer Luftfeuchte von > 95 % müssen diese Platten stabil bleiben.
Die Unterdecken werden eine Vielzahl von Aussparungen für Beleuchtung und übrige Haustechnik erhalten. Die Ränder der Öffnungen sind gegebenenfalls mit seitlichen Randprofilen und zusätzlichen Abhängern zu verstärken ebenso die Ränder zu den Wänden. Revisionsklappen mit Rahmen werden in verzinkter und beschichteter Ausführung eingebaut.
Leitfabrikat: OWAcoustic premium Dessin Cosmos 68/N mit
System S 15 oder absolut gleichwertig.
Abhängesystem: Sichtbar, S15a mit breiten Profilen, herausnehmbar
Technische Vorbemerkungen
01 Trockenbauarbeiten
01
Trockenbauarbeiten
01.01 Wände
01.01
Wände
01.02 Decken
01.02
Decken
01.03 Trockenbauschacht
01.03
Trockenbauschacht