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Leistungsverzeichnis
OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
BESCHREIBUNG DES BAUVORHABEN BESCHREIBUNG DES BAUVORHABEN
Die Bauherrschaft plant am Standort Marienburger Straße 16 in 50968 Köln den Bau eines Wohnhauses in sehr hochwertiger Ausführung und Ausstattung.
Das Gebäude erstreckt sich über insgesamt 4 Geschosse. Das Untergeschoss beinhaltet eine Gästewohnung, Kinoraum, Sportraum, notwendige Nebenräume und großzügige Lagerfläche, auch für die Sammlung von Kunstgegenständen. Die Sicherheitsstandards sind dementsprechend hoch. Lichthöfe gewährleisten Belichtung, Belüftung und über hier angeordnete Treppen die Zugänglichkeit in den Außenraum.
Der nach oben offene Eingangsbereich im Erdgeschoss geht in den Wohnbereich mit offener Küche und einem Essbereich über. Die Bibliothek erstreckt sich über das Erdgeschoss und eine Galerie im 1. Obergeschoss. Der eingeschossige Anbau im Osten dient der Aufnahme der Garage und des Hauswirtschaftsbereiches mit Gäste-WC. Hier ist ein Nebeneingang angeordnet, der, über eine Rampe, den barrierefreien Zugang in den Wohnraum gewährleistet.
Über das offene Treppenhaus gelangt man in die Privaträume im 1. Obergeschoss mit Bad und zusätzlich einem rollstuhlgerechten Badezimmer.Das 2. Obergeschoss ist als Staffelgeschoss mit dreiseitigem Umgang, der sich im Norden zu einer Dachterrasse aufweitet, konzipiert. Hier befinden sich weitere Privaträume, sowie ein kleinerer Wohnbereich mit TV-Bereich, Essbereich und abgetrennter kleiner Küche. Das ganze Gebäude wird über einen offenen Treppenbereich und einen rollstuhlgerechten Aufzug erschlossen.
Der gesamte Rohbau ist eine Stahlbetonkonstruktion aus Ortbeton. Das Gebäude erhält eine 14 cm starke Mineralwolle-Außendämmung gemäß Wärmeschutzberechnung und wird, bis auf das Staffelgeschoss, mit einer hochwertigen Klinkerfassade aus Kolumba-Klinkern verkleidet. Das Staffelgeschoss erhält eine vertikal strukturierte Alu-Fassade. Die Fenster im Unter- und Obergeschoss sind als Aluminium-Fenster geplant, die Bereiche Erd- und 1. Obergeschoss erhalten Stahlfenster mit filigranen Sprossen.
Die bituminöse Dacheindichtung wird über der Garage mit einer extensiven Begrünung versehen. Auf dem Staffelgeschoss wird eine Photovoltaikanlage platziert. Nichtragende Wände werden in Trockenbau erstellt, bis auf einige Räume im Untergeschoss werden abgehängte, glatte Gipskartondecken, teils mit Lichtdetails und bündig eingelassenen Vorhangschienen eingebaut. In den Zwischendecken wird ein Großteil der Haustechnik (Elektro. Lüftung, Entwässerung) installiert.
Das gesamte Gebäude zeichnet sich durch eine sehr große Individualität aus, der in ihrem Detailierungsgrad und der entsprechenden Ausführung Rechnung zu tragen ist.
Adresse: Marienburger Straße 16 in 50968 Köln
Baubeginn: Juli 2026
Fertigstellung: März 2027
Es wird dringlich empfohlen, die Baustelle vor Abgabe des Angebotes zu besichtigen, um eventuelle Fragen oder Unklarheiten auszuschließen. Die Besichtigungen sollten im Vorhinein mit der Projektleitung der Fa . Runkel abgestimmt werden. Nachforderungen aus Unkenntnis und aus nicht durchgeführten Besichtigungen sind ausgeschlossen.
Bei Rückfragen, Ergänzungen oder Hinweisen zum LV wenden Sie sich bitte an:
Runkel Hochbau GmbH
Herr Andreas Fischbach
Tel.: 0271-695 197
Mobil: 0170-7804211
E-Mail: andreas.fischbach@runkelbau.de
BESCHREIBUNG DES BAUVORHABEN
ALLGEMEINE BEMERKUNGEN ALLGEMEINE BEMERKUNGEN
Die Ausführungsbeschreibungen und Hinweise im nachfolgenden Teil der Vorbemerkungen sind Bestandsteil der Einheitspreise / des Angebotes und werden nicht gesondert vergütet.
Für das Angebot ist in jedem Fall das beiliegende Leistungsbeschreibung auszufüllen. Alternativen und Änderungen sind auf besonderen Anlagen beizufügen und müssen zur Vergleichbarkeit einen eindeutigen Bezug zu den Positionen des Leistungsverzeichnissen heben.Änderungen an den Vorbemerkungen sowie alle Anlagen sind Bestandsteil des Angebotes und sind mit einzureichen.
Ausdrücklich wird darauf hingewiesen,dass sich der Auftragsnehmer (AN) vor Angebotsabgabe über die örtliche Verhältnisse und die ausgeschriebenen Arbeiten eigenverantwortlich zu informieren hat.
Spätere Ansprüche,die aus Unkenntnis resultieren, werden nicht anerkannt. Die komplette Baustelleneinrichtung ist in die Einheitspreise einzurechnen.
Die Preise beinhalten die Herstellung der kompletten Leistung. Dieses umfasst auch die Lieferung aller Stoffe und Bauteile, einschl. Abladen und Lagern auf der Baustelle,Transporte,Vorbereitungs- und Nebenarbeiten.
Die Preise beinhalten auch die Vermessungsleistungen,soweit sie der AN zur Durchführung seiner Leistungen zu erbringen hat. Leistungen,die nicht im Auftrag erhalten sind, können erst nach einer schriftlichen Anordnung durch den Auftragsgeber (AG) ausgeführt werden.
Vor Beginn der Arbeiten sind die notwendigen Maße und baulichen Vorraussetzungen vom AN eigenverantwortlich vor Ort zu prüfen und auf Übereinstimmung mit den Ausführungsunterlagen zu prüfen.
Konstruktions-bzw. Massenänderungen sind vom AN beim AG schriftlich anzuzeigen.
Vor Ausführungsbeginn hat der AN alle Ausführungsbedenken dem AG schriftlich anzuzeigen (z.B. mangelnde Fremdleistungen etc.) Baustellenbedingte Arbeitsunterbrechungen,ein mehrmaliges Anrücken zur Baustelle, Veränderungen der vorgesehenen Arbeitsabschnitte oder Arbeitsbeschränkungen sind im Rahmen der Ausführung zu berücksichtigen.
Die Grundlage für die Abrechnung der erbrachten Leistungen sind die Ausführungs- bzw. Werkpläne des AG. Mit der Leistungsfertigstellung sind die Dokumentationsunterlagen nach Gliederung des AG´s zu übergeben.
Die Konstruktion sowie die technische Ausführung muß den anerkannten Regeln der Technik entsprechen. Mit den im Leistungsverzeichnis enthaltenen Arbeiten über Bauart, Bauteil, Baustoffe und Abmessungen gelten auch der Herstellungsvorgang und der Ablauf bis zur fertigen Leistung unter Zugrundelegung der der anerkannten Regeln der Technik und der Ausführungsbestimmungen der DIN-Normen als beschrieben.
Hierbei bedeutet Bauart : das Herstellen durch Zusammenfügen der Baustoffe und Bauteile bis zur fertigen Leistung.
Zur Vermeidung von Verschmutzungen und Beschädigung sind geeignete Maßnahmen durchzuführen. Besondere Sorgfalt ist auf das Abdecken von Glasflächen und lackierten Bauteile zu verwenden.
Alle Schutzmaßnahmen sind bis zur Abnahme zu unterhalten und kurz vor der Abnahme bzw. nach Aufforderung durch die Bauleitung zu entfernen.
Beschädigungen am Bestand und an Fremdgewerken, die durch den AN verursacht werden sind durch das gewährleistungstragende Unternehmen fachgerecht zu beheben. Entstehende Verschmutzungen sind zu beseitigen.
Die verwendeten Materialien dürfen keine gesundheitsschädlichenStoffe enthalten oder in Verbindung untereinander gesundheitsschädliche Reaktionen verursachen.
Restmaterial,Verschnitt,Verpackungsmaterial etc. ist täglich vom AN zu entfernen. Die einschlägigen Vorschriften über die Entsorgung von Müll und Sondermüll sind streng einzuhalten. Sollte dieses nach einmaliger Aufforderung durch AG nicht erfolgen, wird der AG die Beseitigung kostenpflichtig für den AN vornehmen.
Alles Lagergut muss ordentlich, übersichtlich und materialgerecht gelagert werden. Sämtliche Materialien sind gemäß Herstellervorschriften zu liefern und zu lagern sowie gegen Feuchtigkeit zu schützen.
Stundenlohnarbeiten bedürfen in jedem Fall der Genehmigung durch die AG.- Bauleitung bzw. den Bauherren. Rapporte sind täglich zur schriftlichen Anerkennung der AG.- Bauleitung vorzulegen.
Die entstehenden Mehrkosten die den Nachfolgegewerke bedingt durch unsachliche Ausführung oder verspätete Mängelbeseitigung gehen ebenfalls zu Lasten des Auftragnehmers.
Der Auftragnehmer übernimmt die volle Verantwortung für die Sicherheit seiner Baustelle, Tauglichkeit und Betriebssicherheit eigener und mitzubringender Geräte, Gerüste und sonstiger Baustelleneinrichtungen, sowie die Überwachung der Einhaltung aller einschlägigen Arbeitsschutzbestimmungen.
Auf der Baustelle lagert das Material bis zur Übergabe der Anlage bzw. Schlussabnahme der Arbeiten auf alleinige Verantwortung des Auftragsnehmer.
Mit den am Bau tätigen Firmen ist ein gutes Einvernehmen herzustellen. Für alle Beschädigungen, Verschmutzungen und sonstigen Sach- und Personalschäden, welche durch den AN bzw. seine Mitarbeiter oder vom AN beauftragten Personen verursacht werden, haftet der Auftragnehmer auch Dritten gegenüber.
Muss die Ausführung der Arbeiten, bedingt durch Witterungseinflüsse oder aus anderen Gründenunterbrochen werden, berechtigt dies nicht zu Mehrforderungen.Die Tätigkeit anderer Firmen an derBaustelle und damit einhergehende Behinderungen im baustellenüblichen Umfang sind zu berücksichtigen.
Die Abrechnung der Arbeiten erfolgt nach den tatsächlichen, örtlich gemeinsam mit der Bauleitunggemessenen Leistungen.
Für die Schlussrechnung sind Bestandspläne mit prüffähigen Massenberechnungenbei der Bauleitung einzureichen. Rechnungslegung erbitten wir in zweifacher Ausfertigung .
ALLGEMEINE BEMERKUNGEN
ZTV- Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen für Klinkerarbeiten ZTV - ZUSÄTZLICHE TECHNISCHE VERTRAGSBEDINGUNGEN - KLINKERARBEITEN
Es gelten jeweils die Normen und Regeln in der zum Vertragsschluss gültigen Fassung einschließlich der Änderungen, Berichtigungen und Beiblätter.
Soweit in der Leistungsbeschreibung auf Technische Spezifikationen, z. B. nationale Normen, mit denen Europäische Normen umgesetzt werden, europäische technische Zulassungen, gemeinsame technische Spezifikationen, internationale Normen, Bezug genommen wird, werden auch ohne den ausdrücklichen Zusatz: "oder gleichwertig", immer gleichwertige Technische Spezifikationen in Bezug genommen.
Grundsätzlich ist das Abdecken aller angrenzenden Bauteile mit Folien für die eigenen Arbeiten, inkl. der späteren Entfernung des Abdeckmaterials als Nebenleistung im Sinne der VOB/C einzukalkulieren. Bei besonders hochwertigen Bauteilen wie Fassaden- und Fensterelemente wird der Schutz der Bauteile durch Abkleben nach Positionsbeschrieb vergütet.
Bei Arbeiten, die nicht als Nebenleistung gelten, Ausführung nur nach Rücksprache und/oder Aufforderung durch die Bau-und Projektleitung.
Mit Beginn der Klinkerarbeiten werden auch Bauarbeiten anderer Gewerke ausgeführt. Die Ausführung der Bauarbeiten erfolgen etwa zeitgleich. Der AN hat dafür Sorge zu tragen, dass seine Leistungen ohne Stillstandszeiten, in Abstimmung mit den anderen Gewerken durchgängig ausgeführt werden können.
Die Ausführungsanweisungen und/oder die Technischen Merkblätter der Hersteller sind genauestens zu beachten. Die Mindestverarbeitungstemperaturen der Materialien dürfen in keinem Fall unterschritten werden.
Alle erforderlichen Gerüste, bis 2,60m Höhe sind in die Einheitspreise mit einzukalkulieren. Die Wahl der zum Einsatz kommenden Geräte und Baubehelfe obliegt dem AN. Er hat sich jedoch streng an die geltenden Richtlinien und Bestimmungen zu halten.
Hilfskonstruktionen und Abstützungen sind, soweit sie nicht ausdrücklich ausgewiesen sind,in die Einheitspreise einzukalkulieren.
Die Abrechnung erfolgt nach VOB/C nach tatsächlichen Massen. Als Grundlage hierzu dienen die in den Konstruktionsplänen angegebenen Abmessungen/Massen.
Die für die Herstellung vom Verblendmauerwerk benötigten Formziegel werden stückweise als Zulage vergütet.
Alle Einbauteile/Fertigteile wie Fenstersohlbänke, Fensterstürze oder Abdeckungen aus Ziegelfertigteilen sind in den abzurechnenden Flächen enthalten und werden als Zulage vergütet. Hierzu zählen auch die zur Sicherung gegen Feuchtigkeit erforderlichen Sperrschichten.
Die Baustelleneinrichtung wird, wenn nicht ausdrücklich im Haupt-LV anders ausgeschrieben, nicht besonders vergütet und ist in den Einheitspreisen enthalten. Ebenso Vorhaltung aller Geräte, Gerüste und Hilfsstoffe. Insbesondere sind die Forderungen der zuständigen Berufsgenossenschaft zu beachten. Das gilt besonders für Sauberkeit und Ordnung am Bau.
Die Bemessung von Mauerwerk sowie alle notwendigen konstruktiven Bemessungen z.B. von Stahl-, Stahlbeton- und Abfangkonstruktionen sind nach einschlägigen begleitenden Normen vorzunehmen.
Die entsprechenden Angaben sind dem ausführenden Bauunternehmer in Ausführungszeichnungen oder begleitenden Angaben zu übergeben, wenn nicht ausdrücklich anders ausgeschrieben wird.
Die Schaffung der notwendigen Auflager für das Verblendmauerwerk ist Bestandteil der Rohbauarbeiten, wenn nicht ausdrücklich etwas anderes ausgeschrieben ist (z.B. Abfangkonstruktionen als Auflager).
Grundlage für schadenfreie Errichtung der ausgeschriebenen Bauleistungen sind neben der Ausschreibung die einschlägigen Normen, technischen Hinweise und die hierauf aufbauenden technischen Informationen des Fachverband Ziegelindustrie Nord e.V.
Musterflächen zur Demonstration der Verarbeitung insbesondere Ausführungsart der Fugen sind auf Anordnung der Bauleitung gegen besondere Vergütung zu errichten. Die Größe der Musterfläche ist in Abhängigkeit von der Gestaltungsform der Fassade so zu wählen, dass alle für die optische Fassadenwirkung relevanten Merkmale repräsentiert sind (wie z. B. Fugenfarbe ,-Dicke und -Struktur).
Die Verankerung der zweischaligen Außenwand muss gemäß den Anforderungen der DIN EN 1996-2/NA erfolgen. Die Mauerwerksschalen sind durch Anker nach allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung (abz) aus nichtrostendem Stahl oder durch Anker nach DIN EN 845-1 aus nichtrostendem Stahl, deren Verwendung in einer allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung geregelt ist, zu verbinden.
Abfangkonstruktionen gemäß statischer Berechnung sind aus nichtrostendem Stahl V4A Herzustellen, soweit nicht ausdrücklich anders ausgeschrieben wurde.
Zur Erzielung eines haftschlüssigen Verbundes zwischen Mauerziegel und Mörtel ist ein Mörtel der Gruppe MG IIa bzw. M 5 zu verwenden.
Formänderungseigenschaften von Mauerwerksbauteilen können zu Rissen führen. Durch richtige Anordnung von Dehnungsfugen können Schäden vermieden werden.
Gemäß DIN 1053-1 sollen in der Außenschale von zweischaligem Verblendmauerwerk Dehnungsfugen angeordnet werden. Die Abstände richten sich nach der klimatischen Beanspruchung, den materialspezifischen Eigenschaften des Baustoffes und der Konstruktion.
Die freie Beweglichkeit der Außenschale muss auch in senkrechter Richtung gewährleistet sein. Horizontale Dehnungsfugen sind stets unterhalb der Abfangungskonstruktionen anzuordnen.
Die Anordnung der vertikalen Dehnungsfugen ist insbesondere im Geschosswohnungsbau zur Vermeidung von schädlichen Zwangsspannungen im Verblendmauerwerk bedeutsam. Vertikale Dehnungsfugen werden wegen der dort zu erwartenden, hohen Steifigkeit an den Gebäudeecken angeordnet.
Der Abstand der vertikalen Dehnungsfugen bei Ziegelverblendschalen wird in DIN EN 1996-2/NA mit 12 m angegeben. Alternativ dazu können vertikale Dehnungsfugen auf beiden Seiten der fugenfreien Gebäudeecke in einem Abstand von jeweils höchsten 6 m angeordnet werden.
Bei Verwendung einer konstruktiven Lagerfugenbewehrung kann der Abstand der vertikalen Dehnungsfugen vergrößert werden (z. B. Lochband von der Firma Modersohn).
Horizontale Dehnungsfugen sind unterhalb der Abfangungskonstruktionen erforderlich.
Anschlüsse an andere Baustoffe Beton, Holz, Metall sind ebenfalls als Bewegungsfugen auszubilden. Trennfugen im Baukörper müssen auch durch die Verblendschale geführt werden.
Die mit der tragenden Innenschale über Konsolanker starr verbundenen Verblendschalenbereiche, wie z. B. Fenster- und Türstürze, Brüstungen, Balkonen oder Loggien, müssen durch Dehnungsfugen von angrenzenden Fassadenbereichen getrennt werden.
Für einen konventionell auf Lehrschalung gemauerten Sturz aus sog. "Grenadieren" sollte die Grenze bei höchstens 1,25 m liegen. Diese Stürze erhalten aus optischen Gründen eine Überhöhung "Stich" von 1,0 bis 1,5 % der lichten Weite. Zur Überdeckung von Öffnungen im Verblendmauerwerk mit größeren Spannweiten sind konstruktive Hilfsmaßnahmen erforderlich. Diese sind Abfangungen, Unterstützungen aus Profilstahl oder Fertigteile. Bewährt haben sich für die Überdeckung von Öffnungen aller Größen Ziegelfertigteilstürze (z. B. Steenfelder Betonwerk).
Der für Verblendmauerwerk zu wählende Mauerverband bzw. Zierverband ist rechtzeitig mit der Bauleitung bzw. mit dem Architekten festzulegen. In der Regel sind die grundsätzlichen Verbandsregeln einzuhalten. Das heißt, Stoß- und Längsfugen übereinanderliegender Schichten müssen versetzt sein. Das Überbindemaß sollte 4,5 cm nicht unterschreiten: Ü = 0,4 h = 4,5 cm (h = Steinhöhe)
Alle für den Bau benötigten Vormauerziegel und Klinker, mindestens jedoch für zusammenhängende Bauabschnitte, sollten gleichzeitig bestellt werden. Damit werden Farbunterschiede vermieden (Vormauerziegel und Klinker sind aufgrund ihrer natürlichen Rohstoffe unvermeidbaren Farbschwankungen innerhalb einer Charge unterworfen).
Es dürfen Werktrockenmörtel nach DIN EN 998-2 verwendet werden. Baustellenmörtel müssen gemäß den Rezepturen in DIN 1053-1, Anhang A. Tabelle A1 bzw. DIN EN 1996-2 hergestellt werden.
Mauerziegel müssen sorgfältig abgeladen, bodenfrei gelagert und vor Schmutz und Witterungseinflüssen geschützt werden. Paketiert angelieferte Ziegelsteine sind querzumischen, d. h. aus mehreren Paketen gleichzeitig (treppenförmig entnehmen) zu verarbeiten, so dass die Ziegelsteine optimal gemischt und das Farbenspiel in seiner gleichmäßigen Schönheit gezeigt werden kann.
Saugfähige Vormauerziegel vornässen insbesondere bei trockener Witterung.
Teilstücke von Verblendziegeln, z. B. für den notwendigen Verbandsausgleich oder im Bereich der Fenster- und Türleibungen, nicht schlagen sondern maschinell schneiden.
Grundsätzlich muss vollfugig gemauert werden. Dabei ist muss in Kauf genommen werden, dass der Mauermörtel auf der Rückseite der Verblendschale aus den Lager- und Stoßfugen herausquillt.
Mauern und Verfugen in einem Arbeitsgang wird sofort nach dem Ansteifen des Mörtels mittels Kunststoffschlauch, Holzspan oder Fugeisen durchgeführt.
Bei nachträglicher Verfugung müssen die Fugen müssen ca. 1,5 cm tief flankensauber ausgekratzt werden. Bevor der Fugenmörtel eingebracht wird, müssen lose Mörtelkrümel vollständig abgefegt werden. Bei ungünstigen Witterungsbedingungen (trockene und warme Luft ab ca. 22 °C) ist der Untergrund anzunässen. Der Fugenmörtel wird mittels Fugeisen in die Fugen eingedrückt. Der Fugenmörtel für die nachträgliche Verfugung muss mit dem Mauermörtel verträglich sein.
Frisch hergestelltes Mauerwerk ist gegen die austrocknende Wirkung von Wind und hohen Temperaturen zu schützen. Das Mauerwerk ist insbesondere bei warmer und trockener Umgebungsluft feucht zu halten, bis der Mörtel abgebunden hat.
Grobe Verschmutzungen sollten mit Spachtel oder Holzbrettchen entfernet werden. Verblendflächen sollten trocken vorgereinigt und die Fugen von alten Mörtelresten gesäubert werden. Die Fassadenreinigung sollte ausschließlich mit reinem Wasser bzw. mit heißem Wasser/Spülmittel (z. B. Pril) durchgeführt werden. Nur bei starker Verschmutzung dürfen Hochdruckreiniger bzw. Heißdampf-Reinigungsgeräte verwendet werden. Chemische Reinigungsmittel dürfen nur in Einzelfällen in Abstimmung mit dem Ziegelhersteller verwendet werden.
Bei Frost darf Mauerwerk nur unter besonderen Schutzmaßnahmen (z. B. durch Einhausen) ausgeführt werden. Frostschutzmittel sind nicht zulässig. Frisches Mauerwerk ist vor Frost zu schützen. Es sollte nicht auf gefrorenem Grund und nicht mit gefrorenen Baustoffen gemauert werden.
Fertiges Mauerwerk sollte, bis der Mörtel abgebunden hat, vor direktem Regen geschützt sein. Das Mauerwerk sollte so geschützt werden, dass der Mörtel nicht aus den Fugen ausgewaschen wird. Weiterhin sind die nachstehend genannten Regenschutzmaßnahmen einzuhalten.
Um das fertige Mauerwerk zu schützen, sollten Fensterbänke, Schwellen, Regenrinnen und Behelfsregenfallrohre sobald wie möglich nach Beendigung des Mauerns und Verfugens eingebaut werden. Bei anhaltend starkem Regen sollte nicht gemauert bzw. verfugt werden. Die Mauersteine, der Mörtel und das frisch verfugte Mauerwerk sollten geschützt werden. Frisch verfugtes Mauerwerk sollte vor starken Regenschauern geschützt werden.
Es gelten zudem folgende Normen und Merkblätter:
DIN 1053 und DIN 1996 Teile 1 bis 3 für Mauerwerk (inklusive Nationale Anwendungsdokumente)
DIN 1055-4:2005-03 Einwirkung auf Tragwerke
DIN 1045 für Stahlbetonkonstruktionen
DIN 18195 für die Bauwerksabdichtung
DIN 4108 für den Wärmeschutz
(DIN 18599) (Energieeinsparverordnung EnEV)
DIN 4109 für den Schallschutz
Jeweils gültige Landesbauordnung
Allgemein anerkannten Regeln der Technik
Jeweils gültige technische Blätter sowie Detailblätter des Herstellers
werden.
ZTV- Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen für Klinkerarbeiten
01 VORBEREITENDE ARBEITEN
01
VORBEREITENDE ARBEITEN
01.0010 Abdecken von Tür- und Fensterflächen sowie Brüstungen Abdecken und besondere Maßnahmen zum Schutz von nicht zu streichenden Bauteilen gemäß VOB Teil C, DIN 18 363, Abs. 4.2.11.
Herstellen von Schutzabdeckungen aus Folie, incl. Fixierung der Abdeckplanen untereinander und nach Abschluss der Arbeiten entfernen und fachgerecht entsorgen.
Geschützt werden nicht zu bearbeitende Bauteile wie Fenstern, Türen, Brüstungen etc.
01.0010
Abdecken von Tür- und Fensterflächen sowie Brüstungen
128,00
m²
01.0020 Abkleben von Tür- und Fensterrahmen im Zuge der Abdeckarbeiten Abkleben von Tür- und Fensterrahmen im Zuge der Abdeckarbeiten mit geeignetem Klebeband und nach Abschluss der Arbeiten rückstandslos entfernen und fachgerecht entsorgen.
Geschützt werden nicht zu bearbeitende Bauteile wie Fenstern, Türen, Brüstungen etc.
01.0020
Abkleben von Tür- und Fensterrahmen im Zuge der Abdeckarbeiten
227,00
m
01.0030 Herstellen einer Klinker- Musterfläche Herstellen einer Klinker- Musterfläche in einer Größe von 1,00/ 1,00 m. Diese Klinker- Musterfläche wird den gesamten Aufbau über alle Arbeitsschritte und Details hinweg beinhalten.
Auf der Musterfläche sind jeweils die Klinker im Mauerwerksverband nebeneinander nach Wahl des AG über die gesamt Höhe anzubringen.
01.0030
Herstellen einer Klinker- Musterfläche
1,00
St
01.0040 Herstellen einer Klinkerriemchen- Musterfläche Herstellen einer Klinkerriemchen- Musterfläche in einer Größe von 1,00/ 1,00 m. Diese Klinkerriemchen- Musterfläche wird den gesamten Aufbau über alle Arbeitsschritte und Details hinweg beinhalten.
Auf der Musterfläche sind jeweils die Klinker im Mauerwerksverband nebeneinander nach Wahl des AG über die gesamt Höhe anzubringen.
01.0040
Herstellen einer Klinkerriemchen- Musterfläche
1,00
St
02 ZWEISCHALIGES VERBLENDMAUERWERK
02
ZWEISCHALIGES VERBLENDMAUERWERK
02.0010 Drahlanker liefern und befestigen Lieferung und Einbau von Drahtankern. Durchmesser d= 4 mm. Die Mauerwerksschale ist durch Anker nach allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung aus nichtrostendem Stahl oder durch Anker nach DIN EN 845-1 aus nichtrostendem Stahl, deren Verwendung in einer allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung geregelt ist, zu verbinden.
Die Drahtanker sind als Dübelanker zur nachträglichen Befestigung an der tragenden Massivwand (Beton) einzubauen. Sofern in der bauaufsichtlichen Zulassung nicht anderes geregelt ist, gelten folgende Anforderungen zur Befestigung der Drahtanker.
vertikaler Abstand: höchstens 500 mm
horizontaler Abstand: höchstens 750 mm
Die Anzahl der erforderlichen Drahtanker richtet sich nach der Gebäudehöhe und dem Schalenabstand sowie der Windzone gemäß DIN 1055-4.
Zusätzlich sind an allen freien Rändern ( von Öffnungen, an Gebäudeecken, entlang von Dehnungsfugen und an den oberen Enden der Außenschalen ) drei Anker je Meter Randlänge anzuordnen.
Angebotenes Fabrikat:..................................................................
Bieterangabe
02.0010
Drahlanker liefern und befestigen
413,00
m²
02.0020 Einzelkonsolanker, Fabrikat HALFEN HK5-U oder glw., liefern und montieren Einzelkonsolanker, zur Abfangung von Verblendmauerwerk aus nichtrostendem Edelstahlstahl der Korrosionswiderstandsklasse III gemäß Z-30.3-6 bzw. nach EN 1993-1-4: 2015, Tabelle A.3; thermisch optimiert, höhenverstellbar ±20 mm, typengeprüft, mit allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung für den Konsolkopf,
mit CE-Kennzeichen, einmessen und montieren, einschl. aller Verbindungs- und Befestigungsmittel.
Fabrikat : HALFEN HK5-U oder glw.
Angebotenes Fabrikat:..................................................................
Bieterangabe
Die Befestigung hat mittels bauaufsichtlich zugelassener Befestigungsmittel an bauseits erstellter tragfähiger Betonkonstruktion zu erfolgen.
U = Standard Einzelkonsolanker
LS = Laststufe [kN] 8,0
K = Kragmaß der Konsole bis 290 mm
02.0020
Einzelkonsolanker, Fabrikat HALFEN HK5-U oder glw., liefern und montieren
55,00
St
02.0030 Einzelkonsolanker, Fabrikat HALFEN HK5-UV oder glw., liefern und montieren Einzelkonsolanker mit Versatzmaß, zur Abfangung von Verblendmauerwerk über Öffnungen (Stürzen etc.) aus nichtrostendem Edelstahl der Korrosionswiderstandsklasse III gemäß Z-30.3-6 bzw. nach EN 1993-1-4: 2015, Tabelle A.3, thermisch optimiert, höhenverstellbar ±20 mm, mit allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung für den Konsolkopf, mit CE-Kennzeichen, einmessen und montieren, einschl. aller Verbindungs- und Befestigungsmittel.
Fabrikat : HALFEN HK5-UV oder glw.
Angebotenes Fabrikat:..................................................................
Bieterangabe
Die Befestigung hat mittels bauaufsichtlich zugelassener Befestigungsmittel an bauseits erstellter tragfähiger Betonkonstruktion zu erfolgen.
UV = Einzelkonsolanker mit Versatzmaß v = 50 mm
LS = Laststufe [kN] 8,0
K = Kragmaß der Konsole bis 290 mm
02.0030
Einzelkonsolanker, Fabrikat HALFEN HK5-UV oder glw., liefern und montieren
95,00
St
02.0040 Winkelkonsolanker, Fabrikat HALFEN HK5-F oder glw., liefern und montieren Winkelkonsolanker mit Versatzmaß, inkl. Auflagerwinkel nach statischer Berechnung mit Konsolrücken zur Abfangung des nachfolgend beschriebenen Ziegel- Verblendmauerwerk aus nichtrostendem Edelstahlstahl der Korrosionswiderstandsklasse III gemäß Z-30.3-6 bzw. nach EN 1993-1-4: 2015, Tabelle A.3; thermisch optimiert, höhenverstellbar ±20 mm, mit allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung für den Konsolkopf, mit CE-Kennzeichen, liefern und montieren. Inkl. aller erforderlichen Verbindungs- und Befestigungsmittel.
Fabrikat : HALFEN HK5-F oder glw.
Angebotenes Fabrikat:..................................................................
Bieterangabe
Die Befestigung hat mittels bauaufsichtlich zugelassener Befestigungsmittel an bauseits erstellter tragfähiger Betonkonstruktion zu erfolgen.
F = Winkelkonsolanker mit Winkellänge L von [mm] 1245
LS = Laststufe je Konsolrücken [kN] .8,0
K = Kragmaß des Konsolankers bis 290 mm
02.0040
Winkelkonsolanker, Fabrikat HALFEN HK5-F oder glw., liefern und montieren
61,00
m
02.0050 Wärmedämmung d= 140 mm aus Mineralwolle liefern und verlegen Wärmedämmung aus Mineralwolle liefern und mit der Vlieskaschierung nach außen verlegen. An der tragenden Wand Mörtelnasen und andere Unebenheiten entfernen.
Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit Lambda = 0,035 W/mK nach DIN EN 13 162; Anwendungsgebiet WZ nach DIN V 4108-10; Nichtbrennbar, Euroklasse A 1 nach DIN EN 13501; Abmessungen: 1250 x 625 mm, Dicke:140 mm
Angebotenes Fabrikat:..................................................................
Bieterangabe
Die Dämmplatten sind auf die zuvor beschriebenen Drahlanker dichtgestoßen mit versetzten Stößen aufstecken (zweilagig). Auf die Drahtanker sind Kunststoffscheiben, Mindestdurchmesser 5 cm, so weit aufzuschieben, dass sie die Dämmplatten stramm in ihrer Lage festhalten, ohne dass eine Kippgefahr der Dämmplatten besteht.
Abschnitte der Wärmedämmplatten bzw. sämtliche Restmaterialen sind fachgerecht zu entsorgen.
02.0050
Wärmedämmung d= 140 mm aus Mineralwolle liefern und verlegen
385,00
m²
02.0060 Zulage Wärmedämmung d= 140 mm an runde Wandbauteile anpassen Zulage für das Anpassen der zuvor beschriebenen Wärmedämmung d= 140 mm an runde Wandbauteile.
02.0060
Zulage Wärmedämmung d= 140 mm an runde Wandbauteile anpassen
6,00
m²
02.0070 Zulage Anarbeiten an bauseitige Fallrohre Zulage für das passgenaue Anarbeiten der zuvor beschriebenen Wärmedämmung d= 140 mm an bauseitige vertikal verlaufende Fallrohre d= 70 mm.
Abschnitte der Wärmedämmplatten bzw. sämtliche Restmaterialen sind fachgerecht zu entsorgen.
02.0070
Zulage Anarbeiten an bauseitige Fallrohre
49,00
m
02.0080 Wärmedämmung d= 60 mm aus Mineralwolle liefern und verlegen Wärmedämmung aus Mineralwolle liefern und mit der Vlieskaschierung nach außen verlegen. Sonst wie vor beschrieben.
02.0080
Wärmedämmung d= 60 mm aus Mineralwolle liefern und verlegen
28,00
m²
02.0090 Mehr-/ Minderpreis pro 10 mm Dämmstoffstärke Mehr-/ Minderpreis pro 10 mm Dämmstoffstärke der zuvor beschriebenen Mineralwolle.
02.0090
Mehr-/ Minderpreis pro 10 mm Dämmstoffstärke
E
1,00
m²
02.0100 Schließung der Hohlschicht mit Mauerrandstreifen Hohlschicht im Bereich der Tür- und Fensteröffnungen mit Mauerrandstreifen aus extrudiertem Polystyrol-Hartschaum (XPS) schließen und kraftschlüssig befestigen.
Fabrikat : JACKODUR oder glw.
Angebotenes Fabrikat:..................................................................
Bieterangabe
- geschlossenzelliges Material
- Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit W/mK 023
- wasserabweisend
- keine kapillare Leitfähigkeit
- verottungsfest
02.0100
Schließung der Hohlschicht mit Mauerrandstreifen
45,00
m
02.0110 Wärmedämmung d= 140 mm aus Polyurethan im Sockelbereich, liefern, zuschneiden und verlegen Wärmedämmung aus Polyurethan- Hartschaumplatten im Sockelbereich, liefern, zuschneiden, dicht gestoßen verlegen und kraftschlüssig mit dem Untergrund (Stahlbeton) befestigen. Verlegehöhe bis max. 1,00 m.
Mörtelreste und Unebenheiten auf der Wandoberfläche der
tragenden Innenschale vollständig entfernen.
Wärmedämmstoff nach DIN EN 13165, Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit Lambda = 0,024 W/(m K), WLS 024, Anwendungstyp WZ nach DIN 4108-10, Brandverhalten B2 nach DIN 4102-1, Euroklasse E nach DIN EN 13501-1, Dicke 140 mm
Angebotenes Fabrikat:..................................................................
Bieterangabe
Abschnitte der Wärmedämmplatten bzw. sämtliche Restmaterialen sind fachgerecht zu entsorgen.
02.0110
Wärmedämmung d= 140 mm aus Polyurethan im Sockelbereich, liefern, zuschneiden und verlegen
25,00
m²
02.0120 Wärmedämmung d= 60 mm aus Polyurethan im Sockelbereich, liefern, zuschneiden und verlegen Wärmedämmung aus Polyurethan im Sockelbereich, liefern, zuschneiden, dicht gestoßen verlegen und kraftschlüssig mit dem Untergrund (Stahlbeton) befestigen. Verlegehöhe bis max. 1,00 m.
Mörtelreste und Unebenheiten auf der Wandoberfläche der
tragenden Innenschale vollständig entfernen.
Wärmedämmstoff nach DIN EN 13165, Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit Lambda = 0,024 W/(m K), WLS 024 Anwendungstyp WZ nach DIN 4108-10, Brandverhalten B2 nach DIN 4102-1, Euroklasse E nach DIN EN 13501-1, Dicke 60 mm
Angebotenes Fabrikat:..................................................................
Bieterangabe
Abschnitte der Wärmedämmplatten bzw. sämtliche Restmaterialen sind fachgerecht zu entsorgen.
02.0120
Wärmedämmung d= 60 mm aus Polyurethan im Sockelbereich, liefern, zuschneiden und verlegen
4,00
m²
02.0130 Mehr-/ Minderpreis pro 10 mm Dämmstoffstärke Mehr-/ Minderpreis pro 10 mm Dämmstoffstärke der zuvor beschriebenen Hartschaumdämmung.
02.0130
Mehr-/ Minderpreis pro 10 mm Dämmstoffstärke
E
1,00
m²
02.0140 Ziegel- Verblendmauerwerk Petersen Tegl/ Kolumba K55, liefern, vermauern und verfugen Ziegel- Verblendmauerwerk liefern, vermauern und verfugen.
Fabrikat : Petersen/ Kolumba
Farbe : K55
Format : 528x108x37 mm
Luftschicht : 30 bzw. 40 mm
Mauerwerksverband : wilder Verband
In jeder Schicht sind die Köpfe in beliebiger Folge zwischen Läufern verlegt. Doch dürfen nicht mehr als 5 Läufer hintereinander vermauert werden. Binder sollen auf Läufern liegen. Regelmäßige ¼ Stein breite Abtreppungen dürfen sich
nicht mehr als fünfmal wiederholen.
Das Liefern von Passsteinen sowie alle erforderlichen Zuschnittarbeiten in Nassschnittverfahren sind in den Einheitspreis mit einzukalkulieren und werden nicht gesondert vergütet.
Der Mehraufwand für das Einmessen und Erstellen von Abtreppungen innerhalb des Ziegel- Verblendmauerwerk sind in den Einheitspreis mit einzukalkulieren und werden nicht gesondert vergütet.
Der auf die Saugfähigkeit der Ziegel abgestimmte Mauermörtel ist entsprechend den Verarbeitungshinweisen des Herstellers kellengerecht anzumischen. Die Konsistenz des Mörtels darf während der Verarbeitung wegen der Gefahr von Farbunterschieden nicht verändert werden. Es ist vollfugig zu mauern. Es muss über die gesamte Breite der Wand ein homogenes und geschlossenes Mörtelbett ohne Hohlräume entstehen, um dem Schlagregen den besten Widerstand zu leisten.
Nach kurzer Ansteifungszeit ist der noch plastische Mörtel mit einem geeignetem Werkzeug oberflächenbündig glatt zu streichen. Zur Vermeidung von Farbabweichungen ist der Verstrich bei gleichem Aussteifungsgrad des Mörtels durchzuführen.
Frisch erstellte und verfugte Wandflächen sind vor frühzeitiger Austrocknung bzw. extremer Sonneneinstrahlung während der Abbindezeit des Mauermörtels zu schützen.
Alle groben Verschmutzungen sind mit Spachtel oder Holzbrettchen zu entfernen. Die Fassadenflächen sind abzubürsten, auch müssen die Fugen von allen losen Mörtelresten gesäubert werden.
Das Reinigen der Fassade sollte, nach trockener Vorreinigung, mit Wasser und Bürste, evtl. unter Zusatz von Detergentien und Enthärtern, durchgeführt werden.
Bei starker Verschmutzung kann die vorgereinigte und vorgenässte Fassadenfläche in Abstimmung mit dem Ziegelhersteller mit speziellen Reinigungsmitteln behandelt werden.
Die Eignung einer ggf. erforderlichen Oberflächenreinigung muss grundsätzlich vorher an einer kleinen Musterfläche nachgewiesen werden. Es dürfen keine säurehaltigen Reinigungsmittel verwendet werden.
Das Gebäude wird für die Klinkerarbeiten bauseits eingerüstet.
Ausführung gemäß Ausführungsplanung Schönauer ² Architektur.
02.0140
Ziegel- Verblendmauerwerk Petersen Tegl/ Kolumba K55, liefern, vermauern und verfugen
413,00
m²
02.0150 Zulage für das Anlegen und überdecken von Öffnungen mit Fertigstürzen Zulage für das Anlegen und überdecken von Öffnungen in dem zuvor beschrieben Ziegel- Verblendmauerwerk. Die nach statischen Erfordernissen erforderlichen Fertigstürze mit U-Schienen zur kraftschlüssigen Befestigung der Einzelkonsolanker sind im Einheitspreis mit einzukalkulieren und werden nicht gesondert vergütet. Die erforderlichen Einzelkonsolhalter werden in einer gesonderten Position vergütet.
Fabrikat : PETERSEN TEGL
Öffnungsbreiten : 0,76 m bis 3,51 m
Ausführung gemäß Ausführungsplanung Schönauer ² Architektur.
02.0150
Zulage für das Anlegen und überdecken von Öffnungen mit Fertigstürzen
149,00
m²
02.0160 Zulage Gebäudeaussenecken herstellen Zulage für das Erstellen von Gebäudeaussenecken in dem zuvor beschriebenen Ziegel- Verblendmauerwerk.
02.0160
Zulage Gebäudeaussenecken herstellen
38,00
m
02.0170 Zulage Laibungsmauerwerk herstellen Zulage für das Erstellen von Laibungsmauerwerk an allen Öffnungen in dem zuvor beschriebenen Ziegel- Verblendmauerwerk mit entsprechenden Formsteinen.
Laibungstiefe :bis 25 cm
02.0170
Zulage Laibungsmauerwerk herstellen
117,00
m
02.0180 Zulage Fensterumrandungen herstellen Zulage für das Herstellen von Fensterumrandungen (Fenstergewände). Gemauert aus Ziegelsteinen wie das Verblendmauerwerk in Abmessung und Profil nach Vorlage eines Muster von Firma Petersen Tegl, einschließlich Lieferung des benötigten Materials und aller Zu- und Passchnitte.
Sturz, Sohlbank und seitliches Gewände sind in der gleichen Steinabmessung herzustellen. Die Sohlbank mit leichtem Gefälle. Sturz und seitliche Gewände rechwinklig zum Fensterelement bzw. rechtwinklig zum Verblendmauerwerk.
02.0180
Zulage Fensterumrandungen herstellen
E
1,00
m
02.0190 Zulage Ziegel- Verblendmauerwerk an kreisrunden Wandbauteilen herstellen Zulage für das Herstellen des zuvor beschriebenen Ziegel- Verblendmauerwerk an kreisrunden Wandbauteilen in entsprechenden Steinformaten. Radius 1,00 m.
Das Liefern von Form-, Ergänzungs- und Sondersteine sowie alle erforderlichen Zuschnittarbeiten in Nassschnittverfahren sind in den Einheitspreis mit einzukalkulieren und werden nicht gesondert vergütet.
02.0190
Zulage Ziegel- Verblendmauerwerk an kreisrunden Wandbauteilen herstellen
6,00
m²
02.0200 Nachträgliche Verfugung des Ziegel- Verblendmauerwerk Nachträgliche Verfugung des zuvor beschriebenen Ziegel- Verblendmauerwerk. Hierzu sind alle Fugen flankensauber mindestens 1,5 cm tief auszukratzen.
Bei nachträglicher Verfugung ist vor Einbringen des maschinell gemischten Fugenmörtels die Fassade, bei saugfährigen Ziegelsteinen mit einer Wasseraufnahme > 10 M.-% immer, und bei Ziegelsteinen mit einer Wasseraufnahme < 10 M.-% nur bei trockener Luft und Temperaturen von mehr als 22 °, vorzunässen.
Der schwach plastische Fugenmörtel wird in erdfeuchter Konsistenz in die Fugen eingedrückt. Es muss darauf geachtet werde, dass sich keine Hohlräume zwischen Mauer- und Fugenmörtel bilden. Deshalb muss das Fugeisen stets schmaler sein als die Fugendicke. Der Fugenmörtel muss mit dem Mauermörtel eine durchgehende und homogene Mörtelschicht ohne Fehlstellen bilden. Fugenmörtel ist in die Fugen einzudrücken und gut zu verdichten. Die Verfugung ist bündig auszuführen.
Frisch verfugte Wandflächen vor frühzeitiger Austrocknung schützen. Bei ungünstiger Witterung (trocken und warm) ist eine Nachbehandlung mit Wasser (Nebeldüse) notwendig.
Als Fugenmörtel ist ein Mörtel der Mörtelgruppe MG III nach DIN 1053-1 bzw. M10 nach DIN 998-2 zu verwenden.
02.0200
Nachträgliche Verfugung des Ziegel- Verblendmauerwerk
E
1,00
m²
02.0210 Offene Stoßfugen Stoßfugen zur Entwässerung der Verblendschale gemäß DIN 18195 Beiblatt 1 anordnen. In der Ebene der eingebauten Sockelabdichtung ist jede zwei Stoßfuge offen zu halten. Die offenen Stoßfugen sind zusätzlich mit Lüftungsgittern auszustatten.
02.0210
Offene Stoßfugen
56,00
m
02.0220 Anlegen von Aussparungen bis 0,2 m² Anlegen von Aussparungen bis 0,2 m² an dem zuvor beschriebenen Ziegel- Verblendmauerwerk.
02.0220
Anlegen von Aussparungen bis 0,2 m²
10,00
St
02.0230 Anlegen von kreisrunden Aussparungen bis 0,2 m², Radius bis d=5 cm Anlegen von kreisrunden Aussparungen bis 0,2 m², Radius bis d=5 cm an dem zuvor beschriebenen Ziegel- Verblendmauerwerk.
02.0230
Anlegen von kreisrunden Aussparungen bis 0,2 m², Radius bis d=5 cm
10,00
St
02.0240 Gerüstanker Liefern und einbauen von Gerüstankern, Verankerung in
der tragenden Innenschale. Die Anker sind innerhalb der Lagerfuge einzubauen.
02.0240
Gerüstanker
25,00
St
02.0250 Mauersperrschichten, horizontal, zwischen Innen- und Außenschale liefern und verlegen Liefern und Verlegen von Mauersperrschichten zum Schutz gegen Feuchtigkeit im Bereich der Berührungspunkte zwischen Innen- und Außenschale.
Angebotenes Fabrikat:..................................................................
Bieterangabe
- an den Fußpunkten des Schalenzwischenraums
- im Bereich von Sohlbänken
- über Stürzen
- im Bereich der Fenster- und Türanschläge
02.0250
Mauersperrschichten, horizontal, zwischen Innen- und Außenschale liefern und verlegen
79,00
m
02.0260 Mauerwerksabdichtung gegen aufsteigende Feuchtigkeit, horizontal, liefern und verlegen Liefern und Verlegen von Mauersperrschichten zum Schutz gegen Feuchtigkeit im Bereich der Berührungspunkte zwischen Innen- und Außenschale.
Angebotenes Fabrikat:..................................................................
Bieterangabe
- an den Fußpunkten des Schalenzwischenraums
- im Bereich von Sohlbänken
- über Stürzen
- im Bereich der Fenster- und Türanschläge
02.0260
Mauerwerksabdichtung gegen aufsteigende Feuchtigkeit, horizontal, liefern und verlegen
56,00
m
02.0270 Dichtschlämme liefern und aufbringen Ziegel-Verblendmauerwerk mit reaktiver, flexibler Dichtschlämme in mind. zwei Arbeitsgängen im Spachtelverfahren bis 30 cm über Geländeoberkante beschichten. Der Auftrag jeder Schicht muss fehlstellenfrei und in gleichmäßiger Dicke erfolgen. Aufträge jeweils trocknen lassen. Gesamt-Trockenschichtstärke mind. 2,0 mm.
Die Einhaltung der Schichtdickenanforderung ist durch Kontrolle und Protokollierung der Auftragsmenge und der Nassschichtdicke während der Verarbeitung sicher zu stellen.
Für das Abdichtungssystem ist ein allgemein bauaufsichtliches Prüfzeugnis (abP) vorzulegen.
Ausführung gemäß Ausführungsplanung Schönauer ² Architektur.
02.0270
Dichtschlämme liefern und aufbringen
E
1,00
m
02.0280 Vertikale Dehnungsfugen herstellen Vertikale Dehnungsfugen im Ziegel- Verblendmauerwerk nach einem vorher erarbeiteten Dehnungsfugenkonzept zur Sicherstellung der freien Beweglichkeit der Außenschale in einer Dicke von ca. 10-15 mm anlegen und fluchtgerecht hochführen.
Fugenflanken vorbereiten, Fugen mit geschlossenzelligem Schaumstoff bis zu einer Tiefe von 2 x Fugenbreite hinterfüllen nach Fertigstellung und Verfugen des Verblendmauerwerks sind die Dehnungsfugen mit Dichtungsmasse nach DIN 18540, aus Silikonkautschuk, Polysulfiden oder Polyurethan, zu schließen (UV-, Hitze- und Kältebeständig), Einsanden im nassen Zustand zur Angleichung an das Fugenbild (Quarzsand).
Die Eignung der Fugenmassen ist durch Datenblätter des Herstellers nachzuweisen.
Farbe : wie Mörtelfuge
Breite : ca. 10 bis 15 mm
Angebotenes Fabrikat:..................................................................
Bieterangabe
02.0280
Vertikale Dehnungsfugen herstellen
93,00
m
02.0290 Vertikale Dehnungsfugen als Mäanderfuge herstellen Vertikale Dehnungsfugen in Mäanderform anlegen, Fugenflanken vorbereiten, Fugen mit geschlossenzelligem Schaumstoff bis zu einer Tiefe von 2 x Fugenbreite hinterfüllen und mit Dichtungsmasse aus Silikonkautschuk, Polysulfiden oder Polyurethan schließen (UV-, Hitze- und Kältebeständig).
Einsanden im nassen Zustand zur Angleichung an das Fugenbild (Quarzsand). Die Eignung der Fugenmassen ist durch Datenblätter des Herstellers nachzuweisen.
Farbe : wie Mörtelfuge
Breite : ca. 10 bis 15 mm
Kompribänder sind zur Versiegelung von Mäanderfugen nicht geeignet.
Angebotenes Fabrikat:..................................................................
Bieterangabe
02.0290
Vertikale Dehnungsfugen als Mäanderfuge herstellen
E
1,00
m
02.0300 Dauerelastische Verfugung an Bauteile herstellen Dauerelastische Verfugung an allen Anschlüssen zu angrenzenden Bauteilen wie z.B. Fenster,Türen, Naturstein- Fensterbänke und Naturstein- Mauerabdeckungen gemäß Herstellerrichtlinien bzw. Detailvorgaben.
Fugenmasse auf MS-Hybrid-Polymer-Basis gemäß DIN 18540 entsprechend den Herstellerangeben einbringen.
Fugenbreite : 10 bis max. 15 mm
Vorlegeband : 10- 15 x 2 mm
Angebotenes Fabrikat:..................................................................
Bieterangabe
02.0300
Dauerelastische Verfugung an Bauteile herstellen
187,00
m
02.0310 Absanden von Fugen zur optischen Kaschierung Absanden von Fugen zur optischen Kaschierung. Die versiegelten Fugen sollen somit auf den ersten Blick aus 1 m Entfernung wie die anderen mit Mörtel ausgefugten Fugen aussehen.
02.0310
Absanden von Fugen zur optischen Kaschierung
E
1,00
m
03 VERBLENDUNG AUS KLINKERRIEMCHEN
03
VERBLENDUNG AUS KLINKERRIEMCHEN
03.0010 Untergrund prüfen Untergrund prüfen, ob dieser fest, fett- und staubfrei ist und eine ausreichende Tragfähigkeit aufweist.
Die dauerhafte Verträglichkeit zwischen einer eventuell vorhandene Beschichtung und dem Klebemörtel ist zu prüfen.
03.0010
Untergrund prüfen
13,00
m²
03.0020 Untergrund aufrauhen Untergrund zur besseren Haftung des Verlegemörtel mechanisch aufrauhen.
03.0020
Untergrund aufrauhen
1,00
m²
03.0030 Untergrund grundieren Untergrund grundieren. Liefern und auftragen einer wässrigen Universalgrundierung auf Acrylatbasis, siloxanvergütet, transparent, pigmentiert, für nachfolgend beschriebene Klinkerriemchen- Bekleidung.
Angebotenes Produkt:...................................................................
03.0030
Untergrund grundieren
13,00
m²
03.0040 Klinkerriemchen Petersen Tegl/ Kolumba K55, liefern, verlegen und ausfugen Klinkerriemchen liefern und im Attikabereich hohlraumfrei im Floating-Buttering-Verfahren DIN EN 12004 verkleben unter Verwendung eines geeigneten bzw. zugelassenen Klebemörtels nach 18515-1: 2023-6 oder nach der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung verlegen und verfugen. Höhe bis 1,00 m. Nachträgliche Verfugung im Einschlämmverfahren mit mineralischen Mörtel.
Klinker- Fabrikat : Petersen/ Kolumba
Farbe : K55
Format : 528x25x37 mm
Der für die Klinkerriemchenverblendung zu wählende Verband bzw. Zierverband ist rechtzeitig mit der Bauleitung bzw. mit dem Architekten festzulegen. In der Regel sind die grundsätzlichen Verbandsregeln einzuhalten.
Ausführung gemäß Ausführungsplanung Schönauer ² Architektur.
03.0040
Klinkerriemchen Petersen Tegl/ Kolumba K55, liefern, verlegen und ausfugen
13,00
m²
03.0050 Zulage Winkelriemchen in Rundung Zulage für die Verlegung der zuvor beschriebenen Winkelriemchen in Wandrundung. Radius 1,00 m. Die Formate der Winkelriemchen sind der Wandrundung entsprechend anzupassen. Erforderliche Form-, Ergänzungs- und Sondersteine sind in den Einheitspreis mit einzukalkulieren und werden nicht gesondert vergütet.
03.0050
Zulage Winkelriemchen in Rundung
1,50
m²
03.0060 Zulage Winkelriemchen Lieferung und Einbau von Winkelriemchen an Ecken und Laibungen, als Zulage zu vorgenannter Riemchenverblendung aus Klinkerriemchen DIN EN 14411. Alle notwendigen Zuschnitte sind mit einzukalkulieren.
Klinker- Fabrikat : Petersen/ Kolumba
Farbe : K55
Format : 528 x 108 x 25 x 37 mm
03.0060
Zulage Winkelriemchen
1,00
m
03.0070 Zulage für Anpassen der zuvor beschriebenen Klinkerriemchen Zulage für Anpassen der zuvor beschriebenen Klinkerriemchen an bauseitige kreisrunde Durchdringungen bis d= 80 mm herstellen. Die allseitige Versiegelung wird in den nachfolgenden Position vergütet.
03.0070
Zulage für Anpassen der zuvor beschriebenen Klinkerriemchen
4,00
St
03.0080 Dauerelastische Verfugung an Bauteile herstellen Dauerelastische Verfugung an allen Anschlüssen zu angrenzenden Bauteilen wie z.B. Fenster,Türen, Naturstein- Fensterbänke und Naturstein- Mauerabdeckungen gemäß Herstellerrichtlinien bzw. Detailvorgaben.
Fugenmasse auf MS-Hybrid-Polymer-Basis gemäß DIN 18540 entsprechend den Herstellerangeben einbringen.
Fugenbreite : 10 bis max. 15 mm
Vorlegeband : 10- 15 x 2 mm
Angebotenes Fabrikat:..................................................................
Bieterangabe
03.0080
Dauerelastische Verfugung an Bauteile herstellen
17,00
m
03.0090 Absanden von Fugen zur optischen Kaschierung Absanden von Fugen zur optischen Kaschierung. Die versiegelten Fugen sollen somit auf den ersten Blick aus 1 m Entfernung wie die anderen mit Mörtel ausgefugten Fugen aussehen.
03.0090
Absanden von Fugen zur optischen Kaschierung
E
1,00
m
03.0100 Anschlussfugen mit vollimprägniertem Dichtband Anschlussfugen mit vollimprägniertem Dichtband an vorgelagerten Bauteilen, liefern und verelgen.
Für Bewegungen < 3mm als langsam expandierendes Fugendichtband aus vollimprägniertem Weichschaumstoff, schlagregendicht nach DIN 18542 BG1 zum Abdichten der Anschlussfugen liefern und an der Fugenflanke verkleben.
Angebotenes Fabrikat:..................................................................
Bieterangabe
03.0100
Anschlussfugen mit vollimprägniertem Dichtband
76,00
m
03.0110 Feldbegrenzungsfugen Feldbegrenzungsfugen in zuvor beschriebenen Verblendung aus Klinkerriemchen herstellen.
Anlegen von elastischen horizontalen und vertikalen Fugen entsprechend der Fugeneinteilung gemäß Fugenplanung bzw. Detailvorgaben
Die Fugenbreite in der Fassadenverkleidung ist gemäß der Planung herzustellen. Hinterlegen des Fugenraums mit Vorlegeband und Primern der Fugenflanken mit einem systemzugehörigen Primer.
Fugenbreite : 16 mm
Fugenfarbton : grau
Vorlegeband : 10 x 2 mm
Angebotenes Fabrikat:..................................................................
Bieterangabe
03.0110
Feldbegrenzungsfugen
4,00
m
04 FENSTERBÄNKE UND MAUERABDECKUNGEN
04
FENSTERBÄNKE UND MAUERABDECKUNGEN
04.0010 Naturstein- Mauerabdeckung, b= 380 mm, Gesteinsart Basaltino, liefern und verlegen Naturstein- Mauerabdeckung, b= 380 mm, Gesteinsart Basaltino, an den freien Rändern jeweils mit eingeschnittener Wassernase, Kanten gefast, Oberfläche geschliffen, liefern und im Trass- Natursteinmörtel verlegen. Zusätzlich ist ein Klebe- und Armierungsmörtel als Haftbrücke aufzubringen.
Die Stoßfugen der Mauerabdeckung sind entsprechend zu unterlegen und oberseitig bzw. aussenseitig dauerelastisch sauber zu versiegeln. Diese Leistung ist in den Einheitspreis mit einzukalkulieren und wird nicht gesondert vergütet.
Die bituminöse Abdichtung der Attika unterhalb der Mauerabdeckung erfolgt bauseits.
Ausführung gemäß Ausführungsplanung Schönauer ² Architektur.
04.0010
Naturstein- Mauerabdeckung, b= 380 mm, Gesteinsart Basaltino, liefern und verlegen
14,00
m
04.0020 Zulage für die Segmentierung und kreisrunden Anschnitte der Mauerabdeckung b= 380 mm Zulage für die Segmentierung und kreisrunden Anschnitte der zuvor beschriebenen Mauerabdeckung b= 380 mm. Abrechnung pro m Mauerabdeckung,
04.0020
Zulage für die Segmentierung und kreisrunden Anschnitte der Mauerabdeckung b= 380 mm
2,50
m
04.0030 Naturstein- Mauerabdeckung, b= 225 mm, Gesteinsart Basaltino, liefern und verlegen Naturstein- Mauerabdeckung, b= 225 mm, Gesteinsart Basaltino, an den freien Rändern jeweils mit eingeschnittener Wassernase, Kanten gefast, Oberfläche geschliffen, liefern und im Trass- Natursteinmörtel verlegen. Zusätzlich ist ein Klebe- und Armierungsmörtel als Haftbrücke aufzubringen.
Die Stoßfugen der Mauerabdeckung sind entsprechend zu unterlegen und oberseitig bzw. aussenseitig dauerelastisch sauber zu versiegeln. Diese Leistung ist in den Einheitspreis mit einzukalkulieren und wird nicht gesondert vergütet.
Die bituminöse Abdichtung der Attika unterhalb der Mauerabdeckung erfolgt bauseits.
Ausführung gemäß Ausführungsplanung Schönauer ² Architektur.
04.0030
Naturstein- Mauerabdeckung, b= 225 mm, Gesteinsart Basaltino, liefern und verlegen
22,50
m
04.0040 Naturstein- Mauerabdeckung, b= 190 mm, Gesteinsart Basaltino, liefern und verlegen Naturstein- Mauerabdeckung, b= 190 mm, Gesteinsart Basaltino, an dem freien Rand jeweils mit eingeschnittener Wassernase, Kanten gefast, Oberfläche geschliffen, liefern und im Gefälle von min. 2,0 % in Trass- Natursteinmörtel verlegen. Zusätzlich ist ein Klebe- und Armierungsmörtel als Haftbrücke aufzubringen.
Die Lieferung und Montage der diffusionsoffenen Folie nach Wahl des Bieters unterhalb der Fensterbank ist in den Einheitspreis mit einzukalkulieren und wird nicht gesondert vergütet.
Angebotenes Fabrikat:..................................................................
Bieterangabe
Die Stoßfugen der Mauerabdeckung sind entsprechend zu unterlegen und oberseitig bzw. aussenseitig dauerelastisch sauber zu versiegeln. Diese Leistung ist in den Einheitspreis mit einzukalkulieren und wird nicht gesondert vergütet.
Die bituminöse Abdichtung der Attika unterhalb der Mauerabdeckung erfolgt bauseits.
Ausführung gemäß Ausführungsplanung Schönauer ² Architektur.
04.0040
Naturstein- Mauerabdeckung, b= 190 mm, Gesteinsart Basaltino, liefern und verlegen
21,00
m
04.0050 Naturstein- Fensterbank, b= 330 mm, Gesteinsart Basaltino, liefern und verlegen Naturstein- Fensterbank, b= 330 mm, Gesteinsart Basaltino, an dem freien Rand jeweils mit eingeschnittener Wassernase, Kanten gefast, Oberfläche geschliffen, liefern und im Gefälle von min. 2 % in Trass- Natursteinmörtel verlegen.
Zusätzlich ist ein Klebe- und Armierungsmörtel als Haftbrücke aufzubringen.
Die Lieferung und Montage der diffusionsoffenen Folie nach Wahl des Bieters unterhalb der Fensterbank ist in den Einheitspreis mit einzukalkulieren und wird nicht gesondert vergütet.
Angebotenes Fabrikat:..................................................................
Bieterangabe
Die Fensterbank ist nach Wahl des Bieters kraftschlüssig mit dem nachfolgend beschriebenen Auflagewinkel zu verbinden.
Ausführung gemäß Ausführungsplanung Schönauer ² Architektur.
04.0050
Naturstein- Fensterbank, b= 330 mm, Gesteinsart Basaltino, liefern und verlegen
35,00
m
04.0060 Naturstein- Fensterbank, b= 250 mm, Gesteinsart Basaltino, liefern und verlegen Naturstein- Fensterbank, b= 250 mm, Gesteinsart Basaltino, an dem freien Rand jeweils mit eingeschnittener Wassernase, Kanten gefast, Oberfläche geschliffen, liefern und im Gefälle von min. 2 % in Trass- Natursteinmörtel verlegen.
Zusätzlich ist ein Klebe- und Armierungsmörtel als Haftbrücke aufzubringen.
Die Lieferung und Montage der diffusionsoffenen Folie nach Wahl des Bieters unterhalb der Fensterbank ist in den Einheitspreis mit einzukalkulieren und wird nicht gesondert vergütet.
Angebotenes Fabrikat:..................................................................
Bieterangabe
Die Fensterbank ist nach Wahl des Bieters kraftschlüssig mit dem nachfolgend beschriebenen Auflagewinkel zu verbinden.
Ausführung gemäß Ausführungsplanung Schönauer ² Architektur.
04.0060
Naturstein- Fensterbank, b= 250 mm, Gesteinsart Basaltino, liefern und verlegen
1,50
m
04.0070 Auflagerwinkel, Stahl S 235 JR, feuerverzinkt, liefern und montieren Auflagerwinkel aus Stahl S 235 JR, Oberfläche feuerverzinkt, in Einzellängen bis 2500 mm als einseitiges Auflager der zuvor beschriebenen Naturstein- Fensterbänke liefern und montieren. Einschl. aller erforderlichen Verbindungsmittel. Abmessung gemäß statischen Nachweis. Der statische Nachweis wird in einer gesonderten Position vergütet.
04.0070
Auflagerwinkel, Stahl S 235 JR, feuerverzinkt, liefern und montieren
36,50
m
05 TECHNISCHE BEARBEITUNG
05
TECHNISCHE BEARBEITUNG
05.0010 Werk- und Fugenplanung Werk- und Fugenplanung für aller zuvor beschriebenen Arbeiten.
Dem Auftragnehmer wird nach der Auftragserteilung die Ausführungsplanung des Planers übergeben.
Die weitere technische Bearbeitung, d. h.
- Erstellen von Details, Werk- und Fugenplänen für alle in der Leistungsbeschreibung aufgeführten Anlagen
- Abstimmung der Details mit dem AG bzw. mit dem Architekten rechtzeitig vor Fertigungsbeginn
- örtliche Aufmaße
- Vorlage von Original-Muster der Klinker und Klinkerriemchen ist mit dieser Position komplett anzubieten.
Die mit dem Architekten abgestimmte Werkplanung wie Details, Fugenpläne, Beschreibungen und Muster sind vor Fertigungsbeginn bzw. vor Materialbestellung dem AG in dreifacher Ausfertigung zu liefern.
Nach Überprüfung auf Übereinstimmung mit der Ausführungsplanung durch den AG hat dieser die genannten Unterlagen in einer Ausfertigung mit seinem Prüfvermerk an den AN zurückzugeben.
Aus den Darstellungen müssen Konstruktion, Maße, Einbau, Befestigung und Bauanschlüsse der Bauteile sowie die Einbaufolge erkennbar sein.
05.0010
Werk- und Fugenplanung
P
1,00
psch
05.0020 Statischer Nachweis der Einzel- und Winkelkonsolanker Statischer Nachweis / Standsicherheitsnachweis unter Berücksichtigung der DIN für alle Einzel- und Winkelkonsolanker, inkl. aller Verankerungen etc.
Der prüfbare statische Nachweis / Standsicherheitsnachweis, über die Einhaltung sämtlicher statischer Forderungen, sind in schriftlicher Form (3-fach), vorzulegen.
Der statische Nachweis / Standsicherheitsnachweis ist dem Prüfstatiker zur Prüfung und Freigabe rechtzeitig vorzulegen.
05.0020
Statischer Nachweis der Einzel- und Winkelkonsolanker
P
1,00
psch
06 STUNDENLOHNARBEITEN
06
STUNDENLOHNARBEITEN
Vorbemerkungen zu Stundenlohnarbeiten VORBEMERKUNGEN ZU STUNDENLOHNARBEITEN
Die nachfolgend aufgeführten Stundenlohnarbeiten dürfen nur nach Aufforderung durch die Bauleitung ausgeführt werden. Stundennachweise sind der Bauleitung arbeitstäglich unaufgefordert zur Anerkennung vorzulegen.
Angeboten wird für die jeweilige Arbeitskraft ein Verrechnungssatz, der sämtliche Aufwendungen enthält (Zuschläge für Gemeinkosten,Sozialkassnbeiträge, vermögenswirksame Leistungen u.a. sowie Lohnnebenkosten). Zuschläge für evtl. Nacht-, Sonntags- und Feiertagsarbeiten sind nicht eingerechnet.
Der Verrechnungssatz ist unter der Beachtung der preisrechtlichen Vorschriften ermittelt. Er ist unabhängig von der Anzahl der abgerechneten Stunden.
Vorbemerkungen zu Stundenlohnarbeiten
06.0010 Stundensatz Vorarbeiter Arbeiten, welche nicht in den Positionen erfasst sind und auf ausdrückliche Anweisung der Bauleitung und gegen Nachweis zur Ausführung kommen:
Vorarbeiter
06.0010
Stundensatz Vorarbeiter
E
1,00
h
06.0020 Stundensatz Facharbeiter Arbeiten, welche nicht in den Positionen erfasst sind und auf ausdrückliche Anweisung der Bauleitung und gegen Nachweis zur Ausführung kommen:
Facharbeiter
06.0020
Stundensatz Facharbeiter
E
1,00
h
06.0030 Stundensatz Helfer Arbeiten, welche nicht in den Positionen erfasst sind und auf ausdrückliche Anweisung der Bauleitung und gegen Nachweis zur Ausführung kommen:
Helfer
06.0030
Stundensatz Helfer
E
1,00
h