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Leistungsverzeichnis
OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
01 Allgemeine Angaben
01
Allgemeine Angaben
Projektangaben Neubau eines Kindertagesstätte mit 4 Gruppen in Pegnitz.
Projektnummer: 7026003
Auftraggeber (=Generalunternehmer)
im Folgenden AG genannt:
Jaeger Modulbau GmbH + Co KG
Dr.-Müller-Straße 26
92637 Weiden i.d. OPf.
Vorfertigungswerk:
im Folgenden "Werk" oder "werkseitig" benannt.
Jaeger Modulbau CZ s.r.o.
Chranišov 164
CZ – 35735 Nové Sedlo
Bauort:
Klumpertalstraße 24, 91257 Pegnitz
Flurstück Nr. 173/16, Gemarkung Bronn
Der beauftragte Bieter wird im Folgenden AN (Auftragnehmer) oder NU (Nachunternehmer) benannt.
Alle Leistungen sind nach den deutschen Normen herzustellen und mit entsprechenden Dokumenten nachzuweisen.
Projektangaben
Plan- und Unterlagengrundlagen dieser Ausschreibung Plan- und Unterlagengrundlagen dieser Ausschreibung
Architektur:
PEG_ARC_01.02_Grundriss EG_260818_i.A
PEG_ARC_01.04_Schnitte_260818_i.A
PEG_ARC_02.01_Bauteilaufbauten_260818_i.A
Terminplan:
20260826_0902_Pegnitz_Neubau_einer_4-gruppigen_Kita_LCMD
Maßgebend für die Angebotsbearbeitung und Ausführung sind die vorstehend genannten projektspezifischen Unterlagen in Verbindung mit den jeweils freigegebenen Ausführungs-, Werk- und Montageplänen. Bei Widersprüchen oder Unklarheiten ist vor Ausführung eine Klärung mit dem AG herbeizuführen.
Prüfungspflichten und Planfortschreibung
Der Auftragnehmer (AN) hat die für seine Leistung maßgebenden Unterlagen vor Angebotsabgabe auf für ihn erkennbare Widersprüche, Unklarheiten und fehlende Angaben zu prüfen und diese dem Auftraggeber (AG) schriftlich mitzuteilen. AG im Sinne dieses Nachunternehmer-Leistungsverzeichnisses ist die Jäger Modulbau GmbH & Co.KG.
Vor Ausführung sind die für die eigene Leistung erforderlichen Maße, Höhen, Achsen, Gefälle, Leitungsanschlüsse, Aussparungen und Einbauteile mit den freigegebenen Unterlagen und den örtlichen Verhältnissen abzugleichen. Hierdurch wird keine über die vertraglich geschuldete Werk- und Montageplanung hinausgehende Planungsverantwortung auf den AN übertragen.
Plan- und Unterlagengrundlagen dieser Ausschreibung
Baustellenangaben Sauberkeit, Abfallentsorgung:
der bearbeitete Bereich sowie die Baustellenumgebung (Mischplatz, Lager, Zugang,..) ist stets besenrein zu verlassen. Abfälle (Kehrgut, Abfälle,..) sind durch den Auftragnehmer (AN) täglich aufzunehmen und ordnungsgemäß zu entsorgen.
Lagerungen:
Materialanlieferungen und Lagerungen sind aus Baustellen-logistischen Gründen im Vorfeld der Bauleitung (BL) anzukündigen und abzustimmen (Anfahrt, Lagerdauer, Platzbedarf,...). Restmaterial ist schnellstmöglich abzufahren. Sicherungen (Wetter, Diebstahl,...) sind durch den AN eigenständig zu leisten.
Baustelleneinrichtung (bauseits, vgl. Baustelleneinrichtungsplan):
Die folgenden Einrichtungen/Medien sind nur zur Erfüllung der vertraglichen Leistungen zu verwenden!
Baustrom: wird ab dem Baustromanschlusskasten zur Verfügung gestellt. Notwendige Verlängerungskabel sind durch den AN bereitzustellen (Baustelleneinrichtung). Es dürfen nur (VDE) geprüfte Elektrogeräte eingesetzt werden!
Bauwasser: auf dem Baugrundstück wird ein Standrohr zur Versorgung mit Bauwasser zur Verfügung gestellt. Anschlusskupplungen und Schlauchleitungen sind durch den AN eigenständig einzusetzen (Baustelleneinrichtung).
Sanitär: Auf dem Baufeld stehen Baustellentoiletten zur Verfügung.
Bauablauf:
Der Baufortschritt ist grundsätzlich von allen Beteiligten zu fördern.
Behinderungen nach VOB/B §6 sind vom AN unverzüglich der BL zu melden und konkret zu beschreiben. Die Personalstärken sind so einzuplanen, dass die terminlichen Ziele erreicht werden.
Zur Ausführung der Leistung erforderliche Bedingungen (z.B. Temperatur, Witterung,..) sind im Vorfeld umfassend mit der Projektleitung bzw. Bauleitung zu kommunizieren. Falls keine Angaben gemacht werden, stellt dies auch keinen Behinderungsgrund dar.
Baudokumentation:
Zu den Leistungen und eingesetzten Materialien sind sind jeweilige Fachunternehmer- sowie Übereinstimmungserklärungen, Zulassungen und Datenblätter bereitzustellen. Brandschutz- und sicherheitsrelevante Ausführungen sind fotographisch zu erfassen, insbesondere Installationen welche verbaut werden (z.B. Brandabschottungen, Verankerungen,...). Fotos mit Positionsplan sind mit der Baudokumentation vor Schlussrechnungsstellung bereitzustellen.
Baustellenangaben
Bauablauf Vorleistungen
Auf Grundlage der Ansichtspläne ist die Fassade zu konfigurieren. In der Planungsphase sind zudem Farbmuster (in Richtung des Farbkonzeptes) zur finalen Bemusterung vorzulegen.
Materialbestellung, -anlieferung
Die Lieferung ist im Vorfeld mit der Bauleitung abzustimmen, damit Anfahrt und Abstellflächen auf dem Baufeld sichergestellt werden können. Die Ware ist durch den AN für Witterung, Vandalismus und Diebstahl zu sichern!
Die Materialien so zeitlich so zu bestellen, damit die geplanten Ausführungstermin unbeschadet bleiben!
Montage
Abweichend zur üblichen Modulbauweise werden bei diesem Projekt angelieferte 2D Wand- und Deckenelemente vor Ort aufgestellt und verbunden. Bauseits steht für die Fassadenarbeiten ein Arbeits- und Schutzgerüst der Gerüstklasse 3 zur Nutzung zur Verfügung. Das Gerüst ist innen mit Verbreiterungen auf Auslegerkonsolen ergänzt, welche je nach Leistungsvorschub abzubauen sind. Die genaue Taktung der Ausführungsbereiche und terminliche Abfolge sind mit der Bauleitung in der Vorbereitungsphase konkret abzustimmen.
Bauablauf
Normen und Richtlinien Allgemeine Normen und Regelwerke
DIN 18350 – VOB/C: Trockenbauarbeiten (Allgemeine Technische Vertragsbedingungen)VOB/B – Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von BauleistungenDIN 18183 – Trennwände und Vorsatzschalen aus Gipsplatten mit Metallunterkonstruktionen; Beiblatt 1: Beispiele für Trennwände und VorsatzschalenDIN 18181 – Gipsplatten im Hochbau; VerarbeitungDIN EN 520 – Gipsplatten: Begriffe, Anforderungen und Prüfverfahren (ersetzt durch DIN EN 14190 / DIN EN 15283)DIN EN 14190 – Weiterverarbeitungsprodukte aus Gipsplatten: Begriffe, Anforderungen und PrüfverfahrenDIN EN 15283-1/2 – Faserverstärkte GipsplattenDIN 18182 – Zubehör für die Verarbeitung von Gipsplatten; Teil 1: Verbindungsmittel / Teil 2: Profile aus StahlblechSchallschutz
DIN 4109 – Schallschutz im Hochbau; Teil 1: Mindestanforderungen, Teil 2: Rechnerische Nachweise der Erfüllung der AnforderungenDIN 4109-33 – Schallschutz im Hochbau; Daten für die rechnerischen Nachweise – Massivbau, Holz-, Leicht- und TrockenbauVDI 4100 – Schallschutz von Wohnungen (ergänzend, erhöhte Anforderungen)Beiblatt 1 zu DIN 4109 – Ausführungsbeispiele und Rechenhilfen (soweit noch anwendbar)Brandschutz / Feuerwiderstand
DIN 4102 – Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen; insbesondere Teil 4: Zusammenstellung und Anwendung klassifizierter Baustoffe, Bauteile und SonderbauteileDIN EN 13501-1 – Klassifizierung von Bauprodukten und Bauarten zu ihrem BrandverhaltenDIN EN 13501-2 – Klassifizierung des Feuerwiderstandes von Bauteilen (Feuerwiderstandsklassen EI, EW, REI)Allgemeine bauaufsichtliche Zulassungen (abZ) bzw. Europäische Technische Bewertungen (ETA) der eingesetzten Systemhersteller (z.B. Knauf, Rigips, Saint-Gobain) – diese sind verbindlich einzuhalten und der Baudokumentation beizufügenGesamtsystem F30 gemäß Projektanforderung (CLT-Elementbauweise); Systemzulassungen des Herstellers sind maßgebendMuster-Richtlinie über brandschutztechnische Anforderungen an Baustoffe und Bauteile (MBO, LBO Bayern)Abhangdecken
DIN 18168 – Gipsplatten-Deckenbekleidungen und Unterdecken; Teil 1: Anforderungen an die Ausführung, Teil 2: Nachweis der Tragfähigkeit von Abhängern und UnterkonstruktionenDIN EN 13964 – Unterdecken; Anforderungen und PrüfverfahrenDIN 4103 – Nichttragende innere Trennwände; Teil 1: Anforderungen und Prüfungen (für die Abgrenzung Abhang-/Trennwandkonstruktion)Vorsatzschalen
DIN 18183-1 – Trennwände und Vorsatzschalen aus Gipsplatten mit MetallunterkonstruktionenHerstellersysteme und zugehörige bauaufsichtliche Verwendbarkeitsnachweise (abZ/ETA) sind zu beachtenTechnische Richtlinien und weitere Vorschriften
Technische Richtlinien des Deutschen Gipserverbandes (e.V.) – Fachregeln für den TrockenbauMerkblätter und Verarbeitungsrichtlinien der eingesetzten Systemhersteller (Knauf, Rigips, o.ä.) – im Zweifelsfall maßgebend gegenüber allgemeinen NormenDGUV Vorschrift 38 / BGV C22 – Bauarbeiten (Arbeitssicherheit)Technische Regeln für Arbeitsstätten (ASR A1.2) – Raumabmessungen und BewegungsflächenAnforderungen aus dem Brandschutzkonzept des Objektes sind zwingend zu beachten und mit dem Brandschutzplaner abzustimmenHinweis: Alle genannten Normen sind in der jeweils aktuell gültigen Fassung anzuwenden. Abweichungen oder Ergänzungen durch projektspezifische Brandschutz- oder Schallschutzkonzepte gehen den allgemeinen Normen vor.
Normen und Richtlinien
Legende - Abkürzungen FFB - Oberkante Fertigfußboden
BRH (FFB) - Brüstungshöhe ab OK FFB
LTD - lichter Türdurchgang
D - Drehflügel
K - Kippflügel
Dr - Drücker
Kn - Knauf
FG - Fenstergriff
FGa - Fenstergriff, absperrbar
PZ - Profilzylinder
AP - Antipanikbeschlag nach DIN EN 179 (Drücker) o. DIN 1125 (horizontal)
OTS - Obentürschließer
ÖB - Öffnungsbegrenzer
FSA - Feststellanlage
ASD - Absenkdichtung
HSK - Hauptschließkante
NSK - Nebenschließkante
BS - Bandseite
GBS - Gegenbandseite
VSG - Verbundsicherheitsglas
ESG - Einscheibensicherheitsglas
sat - satiniertes, blickdichtes Glas ("Milchglas")
VS - Vogelschutz, durch Punkktraster-Beklebung
DLS - Durchlaufschutz, durch Klebestreifen in 2 Höhen
FBi - Fensterbank innen
FBe - Fensterbank außen
IS - Insektenschutz
Raf - Raffstoreverschattung
Not-Raf - Notraffung in Rettungswegen
Rol - Rollläden
Tex - Textil-Screen
RW 1 (2) - Rettungsweg 1 oder 2
Legende - Abkürzungen
02 Baustelleneinrichtung
02
Baustelleneinrichtung
02.__.0010 Baustelleneinrichtung Einrichten der Baustelle mit allen zur Ausführung der zu erbringenden Leistungen erforderlichen Geräten und Maschinen, insofern diese nicht in die jeweilige Leistungsposition einkalkuliert werden können, sowie die je nach Personaleinsatz durch die Gewerbeaufsicht erforderlichen Sozialeinrichtungen.
Im Preis enthalten sind diesbezügliche Transporte, Aufbau und Vorhaltung für den Leistungszeitraum.
Es dürfen nur nach DGUV V3 geprüfte Kabel und Elektrogeräte eingesetzt werden um die Einhaltung der DIN VDE 0701-0702 sicherzustellen.
erforderliche Gerüste, Stiege, etc. bis Bearbeitungshöhe 3,65m sind einzukalkulieren!
02.__.0010
Baustelleneinrichtung
1,00
psch
03 Wandkonstruktionen
03
Wandkonstruktionen
03.01 Metallständerwände
03.01
Metallständerwände
03.02 Öffnungen und Anschlüsse
03.02
Öffnungen und Anschlüsse
04 Deckenkonstruktionen
04
Deckenkonstruktionen
04.01 Abhangdecken
04.01
Abhangdecken
05 Stundenlohnarbeiten
05
Stundenlohnarbeiten
Grundsätze Stundenlohnarbeiten werden von der Bauleitung
gesondert angeordnet und dürfen erst nach schriftlicher
Auftragserteilung durchgeführt werden. Nicht schriftlich
angeordnete Stundenlohnarbeiten werden nicht vergütet.
Bei Stundenlohnarbeiten sind auf besonderen Berichten
die Leistungen täglich aufzuführen und von der Bauleitung
bestätigen zu lassen.
Die Stundenlohnsätze sind einschl. aller Leistungszulagen,
Lohnnebenkosten, Auslösungen, Fahrgelder und dergl. anzugeben.
Die Materialkosten sind einschl. aller Transportkosten frei
Verwendungsstelle abgeladen anzugeben.
Auf den Stundenlohnberichten sind die Namen und die genauen
Berufsbezeichnungen anzugeben. Die Personalqualifikation ist entsprechend der auszuführenden Leistungen einzuteilen.
Auf den Stundenlohnberichten sind die ausgeführten Arbeiten
detailliert zu beschreiben. Einschl. Uhrzeit mit Beginn und
Ende, verbrauchtes Material, genutzte Werkzeuge/Maschinen usw.
Des Weiteren gelten die Vorgaben nach VOB/B §15
Grundsätze
05.__.0010 Facharbeiter Stundenlohnarbeiten Facharbeiter
nach den Grundsätzen
05.__.0010
Facharbeiter
1,00
h
05.__.0020 Bauhelfer Stundenlohnarbeiten Bauhelfer
nach den Grundsätzen
05.__.0020
Bauhelfer
1,00
h