Erdbauarbeiten
Nu:Living Nürnberg
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bis
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Leistungsverzeichnis

OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
Vorbemerkungen und Homogenbereiche A VorbemerkungenGrundlage dieser Ausschreibung bilden das Ergänzungsgutachten der pgu ingenieurgesellschaft mbH (Proj.-Nr. 260168-01, 30.04.2026) sowie das Baugrundgutachten des Geotechnischen Instituts SfG GmbH Nürnberg (Proj.-Nr. 24-131). Der AN hat sich vor Angebotsabgabe mit beiden Gutachten vertraut zu machen.Die Ausschreibung erfolgt nach DIN 18300:2015-08 auf Basis von zwei Homogenbereichen (HB 1: Auffüllungen und bindige Böden; HB 2: Fluviatiler Sand). Mengenangaben sind Festmassangaben (m³), sofern nicht anders angegeben.Der geotechnische Sachverständige ist zu Beginn der Erd- und Gründungsarbeiten sowie zur Abnahme der Gründungssohle hinzuzuziehen und schriftlich freizugeben.Aufgeweichte oder tragfähigkeitsgeminderte Bodenzonen in der Gründungssohle sind vollständig zu entfernen und durch geeignetes Austauschmaterial zu ersetzen. Unnötiges Befahren der Gründungssohle ist zu vermeiden (Vor-Kopf-Einbau, Schutzschichten).Unsortierte Auffüllungen (HB 1, Schicht 1) mit Bauschuttanteilen sind beim Aushub zwingend von naturgewachsenem Boden zu trennen. Auffälliges Material (Zusammensetzung, Farbe, Geruch) ist zu separieren und ggf. analytisch zu untersuchen.Die starke Wasserempfindlichkeit der bindigen Böden (HB 1) ist zu beachten. Wasserzutritt und Aufweichen der Gründungssohle sind zwingend zu vermeiden.Grundwasser ist gemäß Baugrundgutachten ab ca. 1,80–1,90 m unter vorhandener Kellersohle der Bestandsgebäude zu erwarten. Offene Wasserhaltung (Pumpensümpfe, Tauchpumpen) ist vorzusehen.Böschungswinkel in HB 1 und HB 2: max. 45° nach DIN 4124. Bis 1,25 m Tiefe senkrechter Aushub zulässig. Lastfreier Schutzstreifen von 1 m (Fahrzeuge bis 12 t) bzw. 2 m (bis 40 t) ist einzuhalten.Der Berliner Verbau zur Galgenhofstraße (ca. 24 m Länge) ist durch den AN zu planen, statisch nachzuweisen (Einbindung in Sandsteinhorizont) und herzustellen. Statik ist vor Ausführungsbeginn dem AG vorzulegen und einzureichen.Die Unterfangung des Nachbargebäudes Galgenhofstraße 31 ist abschnittsweise nach DIN 4123 herzustellen. Vorgaben des Tragwerksplaners: Abschnittsbreite ≤ 1,25 m, Beton C25/30, Tiefe mindestens bis UK Schotter des vorhandenen Fundaments, Breite mindestens so breit wie vorhandenes Streifenfundament. Abschnitte gemäß Grundriss. Statischer Nachweis durch AN.Die verkehrsrechtliche Anordnung ist durch den AN herbeizuführen und für die gesamte Dauer der Erdbauarbeiten aufrechtzuerhalten.Alle Einheitspreise sind Nettopreise zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Eventualpositionen (mit *) werden nur bei tatsächlichem Anfall beauftragt und abgerechnet.B Homogenbereiche nach DIN 18300:2015-08Eigenschaft HB 1 – Auffüllungen und HB 2 – Fluviatiler Sand bindige Böden Bodengruppe (DIN 18196) [UL], [TL], [GU*], [SU*], SE, SI, SU SU*, ST* Betroffene Schichten Schicht 1 (Auffüllung) + Schicht 2a (Sand) Schicht 2b (Schluff-Sand) Dichte, feucht (g/cm³) 1,8–1,9 1,8–1,9 Wassergehalt (Ma.-%) 8–20 8–15 Konsistenz / Lagerung weich–steif / locker mitteldicht Plastizität leicht–mittel nicht plastisch Organischer Anteil (Ma.-%) < 5 < 5 Massenanteil Steine/Blöcke 0–30 Ma.-% 0–5 Ma.-% Undränierte Scherfestigkeit 30–100 kN/m² n.b. Boden-/Felsklasse DIN 18300 K 4–K 5 (mittel–schwer lösbar) K 3 (leicht lösbar) Frostempfindlichkeit (ZTV) F 3 (sehr frostempfindlich) F 1 (nicht frostempfindlich) Verdichtbarkeit (ZTV) V 2–V 3 V 1 Eignungsklasse nicht geeignet (Schicht 1) / geeignet (geringe bis Gründungshorizont bedingt (Schicht 2b) mittlere Lasten)
Vorbemerkungen und Homogenbereiche
01 Titel 01 – Allgemeines und Baustelleneinrichtung
01
Titel 01 – Allgemeines und Baustelleneinrichtung
01.__.0010 Verkehrsrechtliche Anordnung (VRA) Herbeiführen und Aufrechterhalten der verkehrsrechtlichen Anordnung zur Sicherung des öffentlichen Straßenraums (Galgenhofstraße) für die gesamte Dauer der Erdbauarbeiten. Einzuholen sind sämtliche behördliche Genehmigungen. Umfang: Beschilderung, Absperreinrichtungen, Leitbaken, Lichtsignalanlage sofern behördlich gefordert, laufende Unterhaltung und Anpassung. Alle Gebühren und Kosten für Genehmigungen sind einzurechnen. Die Anordnung ist vor Baubeginn dem AG vorzulegen.
01.__.0010
Verkehrsrechtliche Anordnung (VRA)
1,00
psch
01.__.0020 Baustelleneinrichtung Einrichten, Vorhalten und Räumen der Baustelle einschließlich Bauzaun, Bautore, Baustellencontainer (Büro, Sanitär, Lager), Baustrom und -wasser, Beleuchtung und Baustellenschild für die Dauer der Erdbauarbeiten. Rückbau und Reinigung nach Abschluss der Maßnahme sind enthalten.
01.__.0020
Baustelleneinrichtung
1,00
psch
01.__.0030 Bestandsdokumentation Nachbarbebauung Foto- und Videodokumentation des Zustands aller angrenzenden Gebäude (insbesondere Galgenhofstraße 31), Verkehrsflächen und sonstiger Infrastruktur vor Baubeginn. Übergabe der vollständigen Dokumentation in digitaler Form (PDF und Rohdaten) an AG.
01.__.0030
Bestandsdokumentation Nachbarbebauung
1,00
psch
01.__.0040 Setzungsmessungen – Monitoring Nachbarbebauung Installation und Betrieb von Setzungspegeln am Nachbargebäude Galgenhofstraße 31. Mindestens 3 Messpunkte, wöchentliche Ablesung und Protokollierung für die Dauer der Erdbauphase. Messprotokolle sind dem AG und dem Geotechnischen Sachverständigen zeitnah zu übergeben. Grenzwerte sind mit dem Statiker abzustimmen.
01.__.0040
Setzungsmessungen – Monitoring Nachbarbebauung
1,00
psch
02 Titel 02 – Baugrubenverbau – Berliner Verbau (Trägerbohlwand)
02
Titel 02 – Baugrubenverbau – Berliner Verbau (Trägerbohlwand)
02.__.0010 Statische Berechnung und Planung Berliner Verbau Erstellung der statischen Berechnung, Standsicherheitsnachweis und Ausführungsplanung für den Berliner Verbau (Trägerbohlwand) zur Galgenhofstraße. Beauftragung eines Tragwerksplaners durch AN. Nachweis umfasst: Erforderliche Einbindelänge der Träger in Sandsteinhorizont, Dimensionierung der HEB-Profile, Standsicherheit des Verbaus und der angrenzenden Bebauung, ggf. Rückverankerung/Aussteifung, Berücksichtigung von Auflasten aus Verkehr und Nachbarbebauung. Unterlagen sind vor Ausführungsbeginn dem AG zur Freigabe vorzulegen. Prüfung durch Prüfamt/Prüfingenieur auf Kosten des AN.
02.__.0010
Statische Berechnung und Planung Berliner Verbau
1,00
psch
02.__.0020 Herstellen Trägerbohlwand – Verbauachse Galgenhofstraße Bohren von verrohrten Bohrungen und Einbringen von Stahlträgern (HEB-Profil gemäß statischem Nachweis). Verbaulänge ca. 24 m, Trägerabstand ca. 1,20 m (ca. 20 Träger). Gesamtlänge je Träger ca. 5,50–6,00 m, Einbindung in Sandsteinhorizont gemäß statischem Nachweis. Enthält: Verrohrung durch HB 1 (Auffüllung), Einbringen und Ausrichten der HEB-Träger, Verpressung der Bohrungen unterhalb der Aushubsohle, alle Nebenleistungen. Preis je Laufmeter Verbauachse.
02.__.0020
Herstellen Trägerbohlwand – Verbauachse Galgenhofstraße
24,00
m
02.__.0030 Einbau Holzbohlen – Ausfachung Verbau Liefern und Einbauen von Holzbohlen (Nadelholz, Bohlendicke mind. 8 cm) zwischen den Stahlträgern entsprechend dem Aushubfortschritt, lagenweise. Wandfläche ca. 24 m x 3,00 m = ca. 72 m². Einschließlich Keilen und Sichern der Bohlen. Preis je m² Wandfläche (inkl. Material und Einbau).
02.__.0030
Einbau Holzbohlen – Ausfachung Verbau
72,00
02.__.0040 Rückbau Berliner Verbau Ziehen der Stahlträger nach Fertigstellung der Kelleraußenwände und vollständiger Rückverfüllung des Arbeitsraums. Verfüllen verbleibender Hohlräume mit fließfähigem Dämmer oder Magerbeton C8/10, Rücktransport der Stahlträger. Preis je Laufmeter Verbauachse.
02.__.0040
Rückbau Berliner Verbau
24,00
m
02.__.0050 Bodenverdichtung nach Kellerabbruch – Vorbereitung Verbaueinbringung (Eventualposition*) Nach Abschluss der Kellerabbrucharbeiten ist die freigelegte Bodenfläche im Bereich der Verbaulinie zu verdichten, bevor der Berliner Verbau eingebracht werden kann. Diese Verdichtung ist zwingend erforderlich, damit das Bohrgerät standsicher aufgestellt werden kann. Ausführung: Verdichtung mit Rüttelplatte oder vergleichbarem Gerät entlang der gesamten Verbauachse. Verdichtungsgrad auf Anweisung des Geotechnikers nachzuweisen. Bauzeitenfolge: Diese Position ist zwingend nach Abschluss der Abbrucharbeiten am bestehenden Keller und vor Einbringen der Verbauträger auszuführen. Preis pauschal. Eventualposition.
02.__.0050
Bodenverdichtung nach Kellerabbruch – Vorbereitung Verbaueinbringung (Eventualposition*)
E
1,00
psch
02.__.0060 Koordination und Schnittstellenmanagement Abbruch/Verbau – Bauzeitenfolge Diese Position umfasst alle Koordinationsleistungen des AN für die zwingend einzuhaltende Bauzeitenfolge bei der Einbringung des Berliner Verbaus. Der AN hat sämtliche Abstimmungen mit dem Abbruchunternehmer (Fremdgewerk, bauseits) zu führen und zu protokollieren. Verbindliche Bauzeitenfolge gemäß Planungsvorgabe: Abbruch Hochbau Galgenhofstraße 27 durch Abbruchunternehmung (bauseits, Fremdgewerk)Einbringung und Verdichtung Bauschutt aus dem Abbruch bauseits zur Vorbereitung der VerbauträgerflächeEinbringung der Verbauträger (Berliner Verbau) durch ANRestabbruch bauseits durch Abbruchunternehmung nach vollständiger Fertigstellung des VerbausPflichten des AN: Der AN ist mindestens 2 Wochen vor dem geplanten Verbaueinbringtermin schriftlich (Brief oder E-Mail) zu informieren. Diese Ankündigungsfrist ist verbindlich und durch AG oder Abbruchunternehmer einzuhalten.Sämtliche Abstimmungen erfolgen vollständig vor Ort. Der AN nimmt aktiv an allen Abstimmungsgesprächen teil und protokolliert diese.An- und Abfahrtskosten bei notwendigen Unterbrechungen (Mobilisierung/Demobilisierung) sind einzurechnen.Der AN hat Personal- und Geräteeinsatz flexibel auf den Bauablauf abzustimmen.Alle Abstimmungen sind zu protokollieren und wöchentlich dem AG zu berichten.
02.__.0060
Koordination und Schnittstellenmanagement Abbruch/Verbau – Bauzeitenfolge
1,00
psch
02.__.0070 Wartezeiten und Zusatzaufwand durch Bauzeitenunterbrechungen (Eventualposition*) Vergütung von nachgewiesenen, über die Koordinationsposition hinausgehenden Wartezeiten des AN (Personal und Geräte), verursacht durch unvorhergesehene Verzögerungen des Fremdgewerks oder sonstige nicht vom AN zu vertretende Bauzeitenunterbrechungen. Abrechnung: Nur nach schriftlicher Anordnung durch AG. Nachweis durch Rapporte (Datum, Beginn, Ende, eingesetzte Personen und Geräte, Grund der Wartezeit) mit Gegenzeichnung des AG. Hinweis: Einhaltung der 2-Wochen-Ankündigungsfrist ist Voraussetzung für die Geltendmachung dieser Position. Preis je Stunde (Personal und Gerät). Eventualposition.
02.__.0070
Wartezeiten und Zusatzaufwand durch Bauzeitenunterbrechungen (Eventualposition*)
E
20,00
Std
03 Titel 03 – Erdaushub nach DIN 18300:2015-08
03
Titel 03 – Erdaushub nach DIN 18300:2015-08
03.__.0010 Oberboden abschälen und lagern Abschälen von Oberboden über die gesamte Aushubfläche (282,59 m²) in einer Stärke von ca. 0,20 m. Homogenbereich HB 1. Material ist getrennt zwischenzulagern (Wiederverwendung Außenanlagen) oder nach Anweisung abzufahren. Menge: 282,59 m² x 0,20 m = ca. 57 m³ (Festmaß). Preis je m³ (Festmaß).
03.__.0010
Oberboden abschälen und lagern
57,00
03.__.0020 Baugrubenherstellung – Aushub Homogenbereich HB 1 Aushub der Baugrube mit geeignetem Baggergerät im HB 1 (unsortierte Auffüllungen, Schluffe und Schluff-Sand-Gemische). Boden-/Felsklasse K 4–K 5 nach DIN 18300:2015-08. Aushubflächen und -tiefen: Unterkellerter Bereich: ca. 175 m² x 2,00 m Tiefe = ca. 350 m³ (Gesamtmasse, abzgl. Oberboden)Nicht unterkellerter Bereich: ca. 107,59 m² x 1,40 m Tiefe = ca. 151 m³Gesamtmenge nach Abzug Oberboden: ca. 458 m³ (Festmaß)Hinweis: Auffüllungen mit Bauschuttanteilen (Schicht 1) zwingend von naturgewachsenem Boden trennen (getrennte Entsorgung, Titel 04). Auflockerungsfaktor ca. 1,25. Preis je m³ (Festmaß).
03.__.0020
Baugrubenherstellung – Aushub Homogenbereich HB 1
458,00
03.__.0030 Baugrubenherstellung – Aushub Homogenbereich HB 2 (Eventualposition*) Aushub im HB 2 (fluviatiler Sand, mitteldicht), falls im Zuge der Aushubarbeiten angetroffen. Boden-/Felsklasse K 3 nach DIN 18300:2015-08. Gemäß Baugrundgutachten tritt HB 2 vor allem in den Bereichen der ehemaligen Kellergeschosse auf (ab Unterkante Estrich). Preis je m³ (Festmaß). Eventualposition.
03.__.0030
Baugrubenherstellung – Aushub Homogenbereich HB 2 (Eventualposition*)
80,00
03.__.0040 Handschacht im Gründungsbereich Aushub von Hand in Bereichen, in denen maschineller Aushub nicht möglich ist (Nähe Verbau, Leitungen, Unterfangungsabschnitte). Enthält: Lösen, Laden und Fördern zum Abtransportfahrzeug. Preis je m³ (Festmaß).
03.__.0040
Handschacht im Gründungsbereich
25,00
03.__.0050 Mehraufwand aufgeweichte Zonen – Aushub und Beseitigung (Eventualposition*) Aushub und gesonderte Entsorgung von durch Wassereintrag aufgeweichten, tragfähigkeitsgeminderten Bodenzonen in der Gründungssohle. Ausführung auf Anweisung des Geotechnischen Sachverständigen. Hinweis gemäß Baugrundgutachten: Aufgeweichte Partien sind vollständig zu entfernen und durch geeignetes Austauschmaterial zu ersetzen (s. Pos. 07.005). Preis je m³ (Festmaß). Eventualposition.
03.__.0050
Mehraufwand aufgeweichte Zonen – Aushub und Beseitigung (Eventualposition*)
30,00
03.__.0060 Böschungsherstellung nördliche Baugrubenböschung gemäß DIN 4124 Herstellung und Sicherung der Geländeböschung am nördlichen Baugrubenrand als Alternative zum Verbau, gemäß DIN 4124:2002-10. Böschungsneigung: max. 45° (Böschungsneigungsverhältnis 1:1) für Homogenbereiche HB 1 (K 4–K 5) und HB 2 (K 3) gemäß DIN 4124, Abschnitt 5. Bei wassersättigten oder aufgeweichten Böden (HB 1) ist die Böschungsneigung auf Anweisung des Geotechnischen Sachverständigen flacher auszuführen. Lastfreier Schutzstreifen am Böschungskopf (Mindestabstand Böschungsoberkante bis Aufstandsfläche Fahrzeuge): Fahrzeuge bis 12 t: mind. 1,00 mFahrzeuge 12 t bis 40 t: mind. 2,00 mBöschungssicherung: Böschungsoberfläche gegen Erosion und Regenwassereintrag mit Geotextil (mindestens 150 g/m²) abdecken.Böschungsfuß gegen Unterspülung und Erosion sichern.Böschungskopf mit Absturzsicherung (Geländer oder Absperrkette) kennzeichnen.Bei bindigen Böden (HB 1): Böschung gegen Austrocknung und Wassereintrag schützen.Rechtliche Grundlage: DIN 4124:2002-10 (Baugruben und Gräben – Böschungen, Verbau, Arbeitsraumbreiten). Preis pauschal (inkl. Profilierungsarbeiten, Geotextil, Absturzsicherung und alle Sicherungsmaßnahmen).
03.__.0060
Böschungsherstellung nördliche Baugrubenböschung gemäß DIN 4124
1,00
psch
04 Titel 04 – Abtransport und Entsorgung Bodenaushub
04
Titel 04 – Abtransport und Entsorgung Bodenaushub
04.__.0010 Abtransport und Entsorgung – Auffüllungen mit Bauschutt (kontaminationsverdächtig) Transport und ordnungsgemäße Entsorgung der unsortierten Auffüllungen mit Bauschuttanteilen (HB 1, Schicht 1) auf geeignete Deponie (DK I oder DK II je nach Analyseergebnis). Hinweis: Auffälliges Bodenmaterial ist zu separieren und ggf. analytisch zu untersuchen (Pos. 04.003). Entsorgungsnachweis (Wiegeschein) ist dem AG zu übergeben. Ansatz ca. 80 m³ x 1,75 t/m³ = ca. 140 t. Preis je Tonne.
04.__.0010
Abtransport und Entsorgung – Auffüllungen mit Bauschutt (kontaminationsverdächtig)
140,00
t
04.__.0020 Abtransport und Entsorgung – Überschussboden (nicht wiederverwendbar) Transport und Entsorgung des nicht wiederverwendbaren Erdaushubs (naturgewachsener Boden HB 1 und HB 2) auf geeignete Bodendeponie (DK 0). Ansatz: Gesamtaushub ca. 458 m³ Festmaß x 1,25 = ca. 573 m³ Schüttmaß, abzgl. Oberbodenlager (57 m³) und Bauschutt (80 m³) = ca. 436 m³ x 1,26 t/m³ = ca. 550 t. Wiegeschein und Entsorgungsnachweis dem AG übergeben. Preis je Tonne.
04.__.0020
Abtransport und Entsorgung – Überschussboden (nicht wiederverwendbar)
550,00
t
04.__.0030 Analytische Bodenuntersuchung (Eventualposition*) Entnahme von Mischproben aus dem Aushubmaterial, Analyse gemäß LAGA PN 98 (Schwermetalle, MKW, PAK, BTEX). Übergabe Analysebericht an AG. Anzahl Proben und Parameterumfang nach Erfordernis und Anweisung des AG. Preis je Mischprobe inkl. Standardanalyse.
04.__.0030
Analytische Bodenuntersuchung (Eventualposition*)
5,00
St
04.__.0040 Zwischenlagerung Aushubmaterial auf Haufwerk – Haldenbildung Gemäß Hinweis im Baugrundgutachten (SfG GmbH, Proj.-Nr. 24-131) ist das im Zuge der Bauarbeiten anfallende Aushubmaterial auf Halden zwischenzulagern und mittels Haufwerksbeprobung für eine geregelte Entsorgung bzw. Wiederverwertung zu klassifizieren. Leistungsumfang: Anlegen und Verwalten einer Zwischenlagerfläche (Haufwerk) getrennt nach Materialchargen (HB 1 Auffüllungen, HB 1 Schluff/Sand, HB 2 Sand)Trennung der einzelnen Materialfraktionen auf der Lagerfläche entsprechend der Entnahmetiefe und Herkunft gemäß Aufschlusspunkten MP1, MP2, MP3Kennzeichnung der Haufwerke (Herkunft, Tiefe, Entnahmedatum)Sicherung gegen unkontrollierten Abfluss und WitterungseinflüsseVorhaltung für die Dauer der Analytik bis zur EntsorgungsfreigabeHinweis: Material darf erst nach Vorliegen der Analyseergebnisse und Entsorgungsfreigabe durch AG abtransportiert und entsorgt werden. Preis pauschal.
04.__.0040
Zwischenlagerung Aushubmaterial auf Haufwerk – Haldenbildung
1,00
psch
04.__.0050 Haufwerksbeprobung und Analytik – DepV DK0 und LVGBT (Eventualposition*) Entnahme von Mischproben aus dem zwischengelagerten Haufwerk (nach DIN EN 14899 / LAGA PN 98) und Übergabe an ein akkreditiertes Labor zur Klassifizierung des Aushubmaterials nach Deponieverordnung (DepV DK0) und dem Leitfaden zur Verfüllung von Gruben, Brüchen und Tagebauen (LVGBT). Hintergrund aus Baugrundgutachten (SfG GmbH, 24-131): MP1 (Analysezonen 0,0–2,3 m): LVGBT Kategorie Z1.2 (Benzo(a)pyren im Boden < 2 mm, pH-Wert, Arsen im Eluat DIN EN 12457-4)MP2 (Analysezonen 1,4–3,1 m): LVGBT Kategorie Z1.2 (Blei, Quecksilber im Boden < 2 mm, Arsen im Eluat DIN EN 12457-4)MP3 (Analysezonen 2,3–5,2 m): LVGBT Kategorie Z0 (unkontaminiert, freie Verwertung möglich)Alle Proben: DepV DK0 – Anforderungen erfülltAnalytik je Mischprobe: Schwermetalle (As, Pb, Hg, Cd, Cr, Cu, Ni, Zn), PAK (Benzo(a)pyren), pH-Wert, Eluat nach DIN EN 12457-4 (Arsen, Schwermetalle). Ergebnisbericht mit Klassifizierungsempfehlung. Anzahl Proben: je nach Haufwerksgröße und Materialchargen (Ansatz 8 Stück). Preis je Mischprobe inkl. Vollanalytik DepV DK0 + LVGBT.
04.__.0050
Haufwerksbeprobung und Analytik – DepV DK0 und LVGBT (Eventualposition*)
8,00
St
04.__.0060 Mehrkosten Entsorgung Material LVGBT-Kategorie Z1.2 – Aufpreis gegenüber Z0 (Eventualposition*) Aufpreis für die Entsorgung von Material der LVGBT-Kategorie Z1.2 auf einer geeigneten Deponie (DepV DK0) gegenüber der Entsorgung von unkontaminiertem Z0-Material. Gemäß Analyseergebnis (SfG GmbH, 24-131) ist bei Material aus den Tiefenbereichen der Aufschlusspunkte MP1 und MP2 mit Z1.2-Einstufung zu rechnen. Z1.2-Material kann nicht frei verwertet werden; Entsorgung auf DK0-Deponie erforderlich. Kontaminationsparameter (Ursachen Z1.2): MP1: Benzo(a)pyren im Boden < 2 mm, pH-Wert, Arsen im EluatMP2: Blei, Quecksilber im Boden < 2 mm, Arsen im EluatAbrechnung: Nur für nachgewiesene Z1.2-Fraktionen nach Vorliegen Haufwerksanalytik. Aufpreis je Tonne gegenüber dem Einheitspreis für Z0-Material (Pos. 04.002). Entsorgungsnachweis (Wiegeschein, Begleitschein) ist dem AG zu übergeben. Preis je Tonne (Aufpreis ggü. DK0-Basispreis, ohne Transportkosten). Eventualposition.
04.__.0060
Mehrkosten Entsorgung Material LVGBT-Kategorie Z1.2 – Aufpreis gegenüber Z0 (Eventualposition*)
200,00
t
04.__.0070 Gutachterliche Beurteilung durch Altlast-Sachverständigen nach §18 BBodSchG (Eventualposition*) Beauftragung eines behördlich anerkannten Altlast-Sachverständigen nach §18 Bundes-Bodenschutzgesetz (BBodSchG) zur rechtssicheren, abfallrechtlichen Beurteilung des Aushubmaterials. Hinweis aus Baugrundgutachten (SfG GmbH, 24-131): „Für eine rechtssichere, abfallrechtliche Beurteilung ist eine gutachterliche Bewertung durch einen Altlast-Sachverständigen nach §18 Bundesbodenschutzgesetz vorzunehmen zu lassen.“ Leistungsumfang: Fachgutachterliche Sichtung und Bewertung aller Analyseergebnisse (Haufwerksanalytik, DepV DK0, LVGBT), rechtssichere Einstufung des Aushubmaterials, Entsorgungsempfehlung mit behördenkonformer Dokumentation, ggf. Abstimmung mit der zuständigen Behörde (Landratsamt/Umweltamt Nürnberg). Beauftragung auf Anordnung des AG. Unterlagen und Gutachten sind dem AG zu übergeben. Preis pauschal. Eventualposition.
04.__.0070
Gutachterliche Beurteilung durch Altlast-Sachverständigen nach §18 BBodSchG (Eventualposition*)
1,00
psch
05 Titel 05 – Wasserhaltung (Eventualpositionen)
05
Titel 05 – Wasserhaltung (Eventualpositionen)
05.__.0010 Einrichten einfache Baugrubenentwässerung – Oberflächenwasser und Schichtwasser (Eventualposition*) Einrichten einer einfachen Baugrubenentwässerung zur Ableitung von anfallendem Oberflächenwasser, Niederschlagswasser und ggf. zonalem Schichtwasser. Hinweis zur Grundwassersituation gemäß Ergänzungsgutachten pgu (Proj.-Nr. 260168-01, Abschnitt 3.3 und 6): Das freie Grundwasser wurde in den bestehenden Kellergeschossen bei ca. 1,80–1,90 m unter OK Kellersohle angetroffen. Im Hofbereich (RKS 3) wurde Grundwasser bei ca. 4,0 m unter GOK gemessen. Der geplante Neubaukeller liegt bei ca. 2,00 m Tiefe unter GOK – damit voraussichtlich ca. 2,0 m OBERHALB des Grundwasserspiegels. Eine planmäßige Grundwasserhaltung ist bei der geplanten Aushubtiefe unter Normalbedingungen daher nicht zwingend zu erwarten. Jedoch empfiehlt das Gutachten für den Fall tieferer Einbindungen sowie aufgrund möglicher gespannter Grundwasserverhältnisse und saisonaler Schwankungen eine Vorbereitung für eine offene Wasserhaltung. Diese Position umfasst: Anlage von Dränagegräben, mind. 2 Pumpensümpfe (Brunnenringe, Filterkies 16/32 mm), 1–2 Tauchpumpen, Druckleitung. Einrichten und Rückbau enthalten. Ausführung nur auf Anordnung des AG nach Einschätzung der tatsächlichen Verhältnisse auf der Baustelle. Preis pauschal. Eventualposition.
05.__.0010
Einrichten einfache Baugrubenentwässerung – Oberflächenwasser und Schichtwasser (Eventualposition*)
1,00
psch
05.__.0020 Betreiben Baugrubenentwässerung (Eventualposition*) Betreiben der unter Pos. 05.001 eingerichteten Entwässerungsanlage für die Dauer des Anfalls von Wasser in der Baugrube (Oberflächenwasser, Schichtwasser, ggf. Grundwasser bei saisonalem Anstieg). Enthält: Energiekosten, Kontrolle, Wartung, Reinigung Pumpensümpfe, Anpassung der Anlage. Abrechnung nur für tatsächlich betriebene Wochen. Preis je Woche. Eventualposition.
05.__.0020
Betreiben Baugrubenentwässerung (Eventualposition*)
8,00
Wo
05.__.0030 Einleitgenehmigung / wasserrechtliche Erlaubnis (Eventualposition*) Einholen der Genehmigung zur Einleitung von gefördertem Wasser in das öffentliche Kanalnetz oder eine genehmigte Einleitstelle, sofern die tatsächlichen Wassermengen eine formelle Genehmigung erfordern. Enthält alle Verwaltungsgebühren und behördlichen Kosten. Übergabe des Bescheids an AG. Nur bei tatsächlichem Bedarf. Preis pauschal. Eventualposition.
05.__.0030
Einleitgenehmigung / wasserrechtliche Erlaubnis (Eventualposition*)
E
1,00
psch
06 Titel 06 – Unterfangung Nachbargebäude Galgenhofstraße 31 – DIN 4123
06
Titel 06 – Unterfangung Nachbargebäude Galgenhofstraße 31 – DIN 4123
06.__.0010 Statische Berechnung und Planung Unterfangung Erstellung der statischen Berechnung und Ausführungsplanung für die abschnittsweise Unterfangung des Nachbargebäudes Galgenhofstraße 31 nach DIN 4123. Planungsinhalt: Bestandsaufnahme vorhandenes Streifenfundament (Zusammenarbeit mit Schürfarbeiten Pos. 06.002), Nachweis Unterfangungsabschnitte (Breite ≤ 1,25 m) und Ausführungsreihenfolge, Nachweis Einbindetiefe (mind. bis UK Schotter) und Fundamentbreite (mind. Breite vorh. Streifenfundament), Betonnachweis C25/30 (mind. XC2). Vorgaben des Tragwerksplaners sind einzuhalten: Abschnittsbreite ≤ 1,25 m, C25/30, Tiefe mind. UK Schotter, Breite mind. vorh. Streifenfundament. Unterlagen vor Ausführung dem AG und Tragwerksplaner zur Freigabe vorlegen.
06.__.0010
Statische Berechnung und Planung Unterfangung
1,00
psch
06.__.0020 Schürfgraben zur Fundamentfreilegung – Nachbargebäude Galgenhofstraße 31 Handschacht zur Freilegung und Dokumentation des vorhandenen Streifenfundamentes entlang der Grundstücksgrenze. Aufmaß von Fundamentbreite, Fundamenttiefe (UK Fundament) und Fundamentmaterial. Fotografische Dokumentation, Übergabe an Statiker. Schachtsicherung nach DIN 4124 ist zu beachten. Verfüllung nach Abschluss der Dokumentation. Preis je Laufmeter Schürfgraben.
06.__.0020
Schürfgraben zur Fundamentfreilegung – Nachbargebäude Galgenhofstraße 31
12,00
m
06.__.0030 Unterfangungsabschnitte komplett (ohne Beton) Herstellen der Unterfangungskörper abschnittsweise nach DIN 4123, je Abschnitt: Aushub der Unterfangungsgrube von Hand (Breite ≤ 1,25 m, Tiefe mind. UK Schotter)Einbau Schalung (Seiten- und Stirnschalung)Einbau Bewehrung gemäß statischem NachweisNachbehandlung und AusschalenVerfüllung von Resthohlräumen mit fließfähigem MörtelAusführungsreihenfolge gemäß DIN 4123: Nicht benachbarte Abschnitte gleichzeitig herstellen, Mindestabstand 2 Abschnitte zwischen aktiven Abschnitten. Jeder Abschnitt muss vor Beginn des nächsten benachbarten Abschnitts ausreichend Festigkeit erreicht haben. Abschnittsbreite: ≤ 1,25 m | Tiefe: mind. bis UK Schotter (ca. 0,80–1,20 m u. Aushubsohle) Breite: mind. Breite vorh. Streifenfundament (exakt nach Schürfung Pos. 06.002) Abschnittsanzahl: vorläufig 8 St. gemäß Wandlänge ca. 10 m (exakt nach Grundriss) Beton C25/30 gesondert in Pos. 06.004. Preis je Unterfangungsabschnitt.
06.__.0030
Unterfangungsabschnitte komplett (ohne Beton)
8,00
St
06.__.0040 Beton C25/30 für Unterfangungskörper Liefern und Einbauen von Transportbeton C25/30 (Expositionsklasse XC2/XD1, Konsistenz weich bis fließfähig F4–F5) für die Unterfangungskörper. Einbringen mittels Pumpe oder Kübel, Verdichten mit Innenrüttler, Nachbehandlung gemäß DIN 1045-3. Betonmenge je Abschnitt ca. 1,0 m³, gesamt 8 Abschnitte = ca. 8 m³. Preis je m³ (eingebaut).
06.__.0040
Beton C25/30 für Unterfangungskörper
8,00
07 Titel 07 – Baugrubenplanum, Tragschicht und Sauberkeitsschicht
07
Titel 07 – Baugrubenplanum, Tragschicht und Sauberkeitsschicht
07.__.0010 Herstellen und Planieren Baugrubenplanum Planieren und Feinmodellieren der Baugrubensohle auf das vorgesehene Einbauhöhenniveau, Toleranz +/-2 cm. Hinweis: Gründungssohle ist vor Beginn der Schüttungsarbeiten vom Geotechnischen Sachverständigen abzunehmen und freizugeben (Nachweis durch AN zu organisieren). Aufgeweichte Zonen gemäß Pos. 03.005 und 07.005 behandeln. Fläche: 282,59 m². Preis je m².
07.__.0010
Herstellen und Planieren Baugrubenplanum
283,00
07.__.0020 Tragschicht – Mineralgemisch 0/56 mm, Dicke mind. 30 cm Liefern, Einbauen und Verdichten einer Tragschicht aus klassifiziertem Mineralgemisch der Körnung 0/56 mm in einer Schichtstärke von mindestens 30 cm (gemäß Empfehlung Baugrundgutachten). Einbau in Lagen von max. 20 cm Schütthöhe, Verdichtung mit Rüttelplatte oder Handwalze. Verdichtungsnachweis: Proctorversuch (mind. 97% Proctordichte) oder Lastplattendruckversuch Ev2 ≥ 80 MN/m² auf Anordnung des Geotechnikers. Fläche: 282,59 m², Schichtstärke 0,30 m = ca. 85 m³. Preis je m³ (eingebaut, verdichtet).
07.__.0020
Tragschicht – Mineralgemisch 0/56 mm, Dicke mind. 30 cm
85,00
07.__.0030 Grobschotter 0/100–0/150 mm in weichplastischen Bereichen (Eventualposition*) Liefern und Einbauen von Grobschotter der Körnung 0/100 bis 0/150 mm in einer Schichtstärke von 20–30 cm in Bereichen mit weichplastischen Schluffen in der Gründungssohle. Ausführung auf Anweisung des Geotechnischen Sachverständigen. Einbringen vor der Mineralgemisch-Tragschicht (Pos. 07.002). Preis je m³ (eingebaut). Eventualposition.
07.__.0030
Grobschotter 0/100–0/150 mm in weichplastischen Bereichen (Eventualposition*)
E
50,00
07.__.0040 Sauberkeitsschicht – Magerbeton C8/10, Dicke 8 cm Einbauen einer Sauberkeitsschicht aus Magerbeton C8/10 als Unterlagsbeton für die Bodenplatte, Schichtstärke 8 cm. Die Sauberkeitsschicht schützt die Gründungssohle vor Verschmutzung und dient als Arbeitsebene für die Bewehrungsverlegung. Fläche: 282,59 m², Dicke 0,08 m = ca. 23 m³. Preis je m² (inkl. Material und Einbau).
07.__.0040
Sauberkeitsschicht – Magerbeton C8/10, Dicke 8 cm
283,00
07.__.0050 Bodenaustausch aufgeweichte Zonen – Mineralgemisch 0/32 mm (Eventualposition*) Liefern und Einbauen von Mineralgemisch 0/32 mm oder 0/56 mm als Bodenaustausch in Bereichen, die nach Aushub der aufgeweichten Böden (Pos. 03.005) verbleibende Tragfähigkeitsmängel aufweisen. Einbau lagenweise (max. 20 cm), Verdichtung. Schichtstärke ca. 1,0 m gemäß Baugrundgutachten. Ausführung auf Anweisung des Geotechnikers. Preis je m³ (eingebaut, verdichtet). Eventualposition.
07.__.0050
Bodenaustausch aufgeweichte Zonen – Mineralgemisch 0/32 mm (Eventualposition*)
E
30,00
08 Titel 08 – Rückverfüllung Arbeitsraum
08
Titel 08 – Rückverfüllung Arbeitsraum
08.__.0010 Rückverfüllung Arbeitsraum – lagenweise, verdichtet Liefern und Einbauen von verdichtungsfähigem, frostsicherem Füllmaterial (Mineralgemisch 0/32 mm oder geeigneter Aushub) als Rückverfüllung des Arbeitsraums zwischen Kelleraußenwand und Baugrubenböschung/Berliner Verbau. Lagenweiser Einbau in Lagen von max. 30 cm Schütthöhe, fachgerechte Verdichtung (kein schweres Vibrationsgerät in Wandnähe). Hinweis gemäß Baugrundgutachten: Ausschließlich homogenes, verdichtungsfähiges Material verwenden, um Stauwasserbildung zu verhindern. Unsortierte Auffüllungen mit Bauschutt sind nicht zulässig. Volumen: geschätzt ca. 100 m³. Preis je m³ (eingebaut, verdichtet).
08.__.0010
Rückverfüllung Arbeitsraum – lagenweise, verdichtet
100,00
08.__.0020 Rollkies als Rückverfüllung bei beengten Platzverhältnissen (Bedarfsposition*) Liefern und Einbauen von Rollkies (Körnung 8/16 mm oder 16/32 mm) als selbstverdichtende Rückverfüllung des Arbeitsraums, sofern die Platzverhältnisse den Einsatz von Rüttelgeräten (Rüttelplatte, Stampfer) nicht zulassen. Rollkies lagert sich durch sein Eigengewicht und ggf. leichtes Abrütteln selbstverdichtend ein und eignet sich besonders für beengte Arbeitsräume an Wandfüßen und in Ecksituationen. Anwendungsvoraussetzung: Nur bei nachgewiesenen Platzverhältnissen, die den Einsatz von Verdichtungsgeräten unmöglich machen. Ausführung auf Anweisung des AG nach Rücksprache mit dem Geotechniker. Hinweis: Rollkies ist kein Ersatz für verdichtetes Mineralgemisch in tragenden Bereichen. Diese Position gilt ausschließlich für Arbeitsraum-Rückverfüllungen ohne konstruktive Funktion. Preis je m³ (geliefert und eingebaut). Bedarfsposition.
08.__.0020
Rollkies als Rückverfüllung bei beengten Platzverhältnissen (Bedarfsposition*)
E
50,00