Projektbeschreibung
Das Mehrfamilienwohnhaus besteht derzeit aus 4 Wohnungen und soll zur Süd-West-Seite einen Anbau in Massivbauweise von KG-3.OG erhalten.
Das Dach des Anbaus soll als Walmdach – analog dem bestehenden Hauptdach – ausgeführt werden.
Der Anbau soll vom EG-3.OG eine Balkonanlage erhalten.
Diese soll über 2 Stützen mit jeweils Einzelfundament und 2 Wandlager pro Balkon gem. Statik abgetragen werden.
Die Balkonanlage soll in einer Alukonstruktion ausgeführt werden. Die Erschließung der Balkone erfolgt über die angrenzenden Zimmer.
Die Balkonanlage soll ein filigranes Erscheinungsbild bekommen, d.h. die Geländer werden mit Obergurt / Untergurt und dazwischenliegenden, vertikalen Füllstäben versehen. Die Bodenplatte der Balkone besteht aus einem Metallrahmen mit innenliegenden Verstrebungen, die mit Steinplatten belegt werden.
Der nordwestliche Keller zur Brandwand soll tiefer gelegt werden und über einen Flur / Wohnzimmer im KG des Anbaus mit der Wohnung im EG verbunden werden.
Neben dem Treppenhaus soll ein innenliegender Aufzug mit eigenem Mauerwerksschacht errichtet werden, der die Geschosse KG-3.OG anfahren soll.
Im 3.OG gibt es derzeit keinen funktionierenden 2. Rettungsweg, da die erforderliche Fensteröffnungsgröße von 90/120cm weder zur Eysseneckstraße noch zur Neuhaußstraße sichergestellt werden kann. Durch den Anbau ist nun auch hier ein 2. funktionierender Rettungsweg zur Neuhaußstrasse sichergestellt. Alle Wohnungen können über den Balkon des Anbaus angeleitert werden.
Alle Be- und Entwässerungsgegenstände werden fachgerecht an die vorhandenen Leitungen angeschlossen.
Der Dachstuhl des Altbaus entspricht nicht mehr den statischen Erfordernissen und soll abgebrochen und 1:1 wieder als Walmdach aufgebaut werden. In diesem Zuge soll er eine Aufdachdämmung erhalten. Die finale Firsthöhe bleibt jedoch unverändert.
In diesem Zuge soll die Brandwand nach HBO§33 mind. 30cm über Dach gezogen werden. Derzeit gibt es keinerlei Brandwandüberstand.
Um die Auflagen des GEG einzuhalten, erhält die Fassade des Bestandshauses zusätzliche eine Fassadendämmung mit Unter- und Oberputz.
Dies ist auch erforderlich, da die Liegenschaft künftig über eine Luft- Wasser-Wärmepumpe beheizt werden soll. Alle Wohnungen erhalten daher eine Fußbodenheizung. Über die Wärmepumpe wird ebenfalls die Warmwasseraufbereitung gesteuert.
Das Treppenhaus beinhaltet eine Stahlbetontreppe.
Eine Milieuschutzsatzung ist für dieses Gebiet nicht aufgestellt.
Für jede Wohnung ist ein Abstellraum im Keller vorgesehen.
Das Bauvorhaben ist gem. BauNVO 1968 zu beurteilen.
Abstandsflächen liegen auf eigenem Grund und Boden.
Nachbarliche Belange werden daher nicht tangiert.
Bei dem Gebäude handelt es sich um einen Gebäudetyp der Gebäudeklasse 4.
Nähere Angaben entnehmen Sie bitte aus den Planunterlagen.