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Leistungsverzeichnis
OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
01 Lüftungsanlage
01
Lüftungsanlage
Ausführungsbeschreibung Die Planung, Dimensionierung und Installation der Lüftungsanlagen erfolgt nach den entsprechenden DIN- und VDI-Vorschriften in der jeweils aktuellen Fassung sowie den Sonderbestimmungen des Bauaufsichtsamtes sowie den anerkannten Regeln der Technik, in der jeweils gültigen Fassung, den Vorschriften, Richtlinien und Bedingungen der Behörden und den darüber hinaus bestehenden Material- und Verlegungsanforderungen. Für alle nachfolgend nicht ausdrücklich genannten Bauteile zur Erstellung einer funktionierenden Lüftungsanlage sind diese gemäß den geltenden DIN-Vorschriften auszuführen.
Für den sommerlichen Wärmeschutz werden die Vorgaben der EnEV in Zusammenhang mit der DIN 4108-2 eingehalten. Je nach Anordnung der transparenten Flächen für die natürliche Belichtung der Räume wird der Sonneneintrag durch einen entsprechenden g-Wert oder eine außenliegende Verschattung / Blendschutz reduziert. Empfohlen wird eine außenliegende
Verschattung.
Nach Angaben des Umweltbundesamtes wurden folgende Leitwerte für
Kohlendioxid festgelegt:
< 1.000 ppm hygienisch unbedenklich, keine weiteren Maßnahmen
1.000 ppm bis 2000 ppm hygienisch auffällig, Lüftungsmaßnahmen erforderlich
> 2.000 ppm hygienisch inakzeptabel, Belüftbarkeit des Raumes
prüfen
Die Raumluft wird nicht nur von den anwesenden Personen verschlechtert sondern auch durch die verbauten Baustoffe. Diese Baustoffe geben an die Raumluft die VOC´s (volatileorganic compounds / flüchtige organische Verbindungen) ab. Diese flüchtigen organischen Stoffe haben einen wesentlichen Anteil an der Verschlechterung der Raumluft. Aus diesem Grund empfiehlt die DIN EN 15251 zusätzlich einen Luftvolumenstrom für die Raumgrundfläche zu addieren, der die Emissionen aus den Baustoffen abtransportieren soll.
Durch die einstellbaren Nutzungszeiten des RLT-Gerätes wird sichergestellt, dass die inneren Lasten wie CO2, VOC und Feuchte abgeführt werden. Um Feuchteschäden am Gebäude zu vermeiden sind in den Duschräumen Feuchtefühler vorzusehen. Sollte also außerhalb der eingestellten Nutzungszeiten die Raumfeuchte den einstellbaren Grenzwert noch nicht unterschritten haben so wird das Zeitprogramm übersteuert und das RLT-Gerät bleibt so lange
in Betrieb bis der Grenzwert in allen Duschräumen unterschritten ist.
In Anlehnung an die DIN 18032, Teil 1 sind die Luftwechselzahlen für die Umkleide- und Duschräume anzusetzen. Der Luftwechsel in den WC-Räumen ist nach ARS auszulegen.
Es wurde überschlägig ein Volumenstrom von 4.200 m³/h ermittelt.
Zur Reduzierung des Auslegungsvolumenstroms des Lüftungsgerätes ist die Zuluft in die Umkleideräume einzubringen und über die angrenzenden Dusch- und WC-Räume abzuführen. Dadurch dient die Zuluft aus dem Umkleidebereich gleichzeitig als Zuluft für den angrenzenden WC- und Duschbereich und wird somit doppelt genutzt. Der Auslegungsvolumenstrom des RLT-Gerätes reduziert sich dadurch von ca. 4.200 m³/h auf ca. 2.400 m³/h. Die Überströmung vom Umkleide- in den WC- und Duschbereich kann über Türunterschnitte oder Türeinbaugitter sowie falls notwendig über weitere Überströmmöglichkeiten erfolgen.
Der Schutz gegen Außenlärm wird nach DIN 4109:1989-11, Tabelle 8, in Abhängigkeit vom maßgeblichen Außenlärmpegel bemessen.
Es ist durch den Einsatz von ausreichend Schalldämpfern im Kanalsystem sicherzustellen, dass kein Telefonieeffekt unter den Räumen auftritt.
Soweit nicht bekannt gelten im Außenbereich die Anforderungen nach TA-Lärm / VDI 2058
wie folgt:
6-22 Uhr 22 - 6 Uhr
Industriegebiet: bis 70 dB(A) bis 70 dB(A)
Gewerbegebiet: bis 65 dB(A) bis 50 dB(A)
Kerngebiet, Dorf und Mischgebiet: bis 60 dB(A) bis 45 dB(A)
Allgemeine Wohn und Kleinsiedlungsgebiet: bis 55 dB(A) bis 40 dB(A)
Reinem Wohngebiet: bis 50 dB(A) bis 35 dB(A)
Kurgebiet, für Krankenhäuser: bis 45 dB(A) bis 35 dB(A)
Pflegeanstalten: bis 45 dB(A) bis 35 dB(A)
Schallwerte im Innenbereich nach VDI 2081
Anforderungen
h
Umkleidebereich : maximaler Schalldruckpegel 35 dB(A) 40 dB (A)
Duschbereich : maximaler Schalldruckpegel 35 dB(A) 40 dB (A)
Teeküche : maximaler Schalldruckpegel 35 dB(A) 40 dB (A)
An die Räume werden niedrige Anforderungen gestellt.
Ausführungsbeschreibung
01.__.0010 Zentrales Lüftungsgerät mit WRG Das Gebäude soll über ein kompaktes zentrales RLT-Geräte mit WRG
be- und entlüftet werden.
Das Gebäude soll über ein kompaktes zentrales RLT-Geräte mit WRG
be- und entlüftet werden.
Das Gebäude soll über ein kompaktes zentrales RLT-Geräte mit WRG
be- und entlüftet werden.
Das kompakte Gehäuse, besteht aus korrosionsbeständigem, doppelwandigem Aluzinkblech (AZ 185-C4), und ist mit einer innen liegenden 50 mm starken Schall- und Wärmedämmung versehen.
Die Kondensatwanne ist aus Edelstahl mit einer Ablauföffnung DN 32 mit innenliegender Gummidichtung zur direkten Aufnahme von PVC Rohr.
Filter
Die eingebauten Filter müssen über eine große Filterfläche verfügen, wodurch eine hohe Staubspeicherkapazität verbunden mit einer vergleichbar längeren Betriebszeit gewährleistet wird. Die Filterpaneele sind mit recyclebarem Kunststoffrahmen versehen und vollständig veraschbar. Die Filter sind nach DIN EN ISO16890 und DIN EN 779:2012 produziert und geprüft, haben keinen Abrieb von Mediumfasern und sind geeignet für Temperaturen bis 96°C und kurzzeitig 100% relative Feuchte. Sie sind Eurovent zertifiziert sowie hygienekonform nach VDI 6022. Brandschutzklasse F1, nach DIN 53438.
Wärmetauscher
Die Wärmerückgewinnung soll über einen Gegenstrom-Plattenwärmetauscher aus seewasserbeständigem Aluminium, mit einem hohen Wirkungsgrad von mindestens 85% erfolgen. Der Gegenstromtauscher muss mindestens der Klasse H1 gemäß EN 13053 oder besser entsprechen. Der Wärmetauscher muss leicht zu reinigen sein und muss den Vorgaben der VDI 6022 entsprechen.
Eine Nachheizung der Zuluft erfolgt über ein ex- oder internes Elektro-Heizregister.
Das Lüftungsgerät wird komplett mit einer Regelung sowie Hauptschalter und Sicherungsautomaten geliefert. Beschreibung der Regelung ist unter dem Titel „Gebäudeautomation“ zu finden.
Die Automatik soll wartungsfreundlich und platzsparend direkt über dem Kreuzstromwärmetauscher montiert.
Der Anschlusskasten ist auf der Gerätedecke angebracht, werksseitig verdrahtet und funktionsgetestet.
Ein HMI-Bedienpanel zur Steuerung des Gerätes ist im Lieferumfang enthalten. (HMI = Human Machine Interface / Mensch-Maschine Schnittstelle)
- Lüftungsgerät mit Gegenstrom-Wärmetauscher bis 85% Wirkungsgrad
- Kompaktgerät
- Eingebauter zweifacher Bypass mit 24V-Motor (BP1)
- Freischaufelndes B-Rad - EXstream
- Filterklasse Grob 85% (M5) oder ePM1 55% (F7)
- Eingebauter zweifacher Bypass mit 24V-Motor
- EC-Motoren der Klasse IE5
- EC-Motorregelung 0 - 10 V (MC)
- Luftmengenmesspunkte an den Ventilatoren sind zur Außenseite des
- Gehäuses verlegt (qv)
- Messpunkte für Filterdruck sind zur Außenseite des Gehäuses verlegt (PSD)
- Kabel für MC und Bypassklappe sind zur Klemmreihe verlegt
- Absperrklappe (LS)
- Elektrisches Heizregister
Gehäusedaten gemäß EUROVENT Zertifizierung EN1886:
Wärmeverluste über Gehäusewände: Gehäuseklasse T2(M)
Wärmebrücken des Gehäuses: Gehäuseklasse TB3(M)
Durchbiegung des Gehäuses: Gehäuseklasse D2(M)
Luftdichtheit des Gehäuses bei -400 Pa: Dichtheitsklasse L1(M)
Luftdichtheit des Gehäuses bei +700 Pa: Dichtheitsklasse L1(M)
Motor- / Ventilatoreinheit
Die eingebauten Ventilatoren sollen direkt angetriebene, einfachsaugende Zentrifugalventilatoren, ohne Ventilatorgehäuse und mit rückwärts gekrümmten Zentrifugallaufrädern sein. Die Ventilatoren sollen über jeweils einen EC-Motor mit niedrigem Energieverbrauch verfügen. Die Regelung der Motoren erfolgt stufenlos über die Motorregelung MC und sorgt in dieser Kombination für einen optimalen Gesamtwirkungsgrad. Motor und Laufrad sind in einer Ventilatoraufhängung mit Schwingungsdämpfern angebracht, welche über Schienenprofile für Reinigung und Wartung herausgezogen werden können.
Montagesockel für RLT-Gerät
Das Lüftungsgerät ist auf einen Montagesockel zu montieren. Der Montagesockel für das Lüftungsgerät, bestehend aus einer Rahmenkonstruktion aus Aluzink-Profil, mit vier höhenverstellbaren Füßen, zum Ausgleich von Bodenunebenheiten, sowie zur Außenmontage.
Motorische Außenluft- bzw. Fortluftklappe mit Federrücklauf
Außenluft- bzw. Fortluftklappe mit Rückstellfeder, als motorgetriebene Absperrklappe, einschließlich Stellmotor, 24 V.
Sondersiphon saugseitig
Sondersiphon saugseitig zur Entwässerung von RLT-Anlagen. Der Siphon ist selbstfüllend und selbstschließend. Er wird inkl. Rückschlagkugel zur Verhinderung von Falschluftansaugung geliefert. Einfacher Anschluss an Kondensat Leitungen durch Gummimanschette 40/20+40/30. Max. Unterdruck 900 Pa.
Fabrikat : z.B. Exhausto, Wolf, Rosenberg, …
Typ :
01.__.0010
Zentrales Lüftungsgerät mit WRG
1,00
psch
01.__.0020 Rechteckige Lüftungskanäle Die Rechteckkanäle sind aus verzinktem Stahlblech, entsprechend DIN EN 1505 und DIN EN 1507 herzustellen.
01.__.0020
Rechteckige Lüftungskanäle
1,00
psch
01.__.0030 Vollflexibles Lüftungsrohr Zum Anschluss von Ein- oder Auslässen ist vollflexibles Luftführungsrohr, 3-lagig aus Aluminiumband gewickelt und gegenläufig verdrillt gemäß DIN EN 13180, ohne Papierzwischenlage, nicht brennbar, einzubauen. Das flexible Lüftungsrohr muss zur Luftführung bei Lüftungsund Klimaanlagen in nichtbrennbarer Ausführung gemäß DIN 4102 entsprechend der Forderung der DIN 1946, geeignet sein.
01.__.0030
Vollflexibles Lüftungsrohr
1,00
psch
01.__.0040 Runde Lüftungskanäle Runde Lüftungskanäle müssen aus Wickelfalzrohr aus verzinktem Stahlblech, entsprechend DIN EN 1506 und DIN EN 12237 hergestellt werden.
01.__.0040
Runde Lüftungskanäle
1,00
psch
01.__.0050 Revisionsöffnungen in Lüftungskanälen Um alle luftführenden Komponenten der Lüftungsanlage in einem hygienisch einwandfreien, das heißt gereinigten Zustand zu halten, müssen mit vertretbarem technischen Aufwand diese Komponenten zu inspizieren, zu reinigen und ggf. zu desinfizieren sein. Dabei ist die VDI 6022 sowie die DIN EN 15780 zu berücksichtigen.
01.__.0050
Revisionsöffnungen in Lüftungskanälen
1,00
psch
01.__.0060 Brandschutzklappen Alle Luftleitungen die durch Bauteile mit Feuerwiderstandsklassen geführt werden sind mit wartungsfreien Brandschutzklappen nach EN 15650 zu versehen. Alle Brandschutzklappen sind mit einem Endlagenschalter auszustatten und auf einem Brandschutzklappentableau aufzulegen.
01.__.0060
Brandschutzklappen
1,00
psch
01.__.0070 Tellerventile für Zu- und Abluft In den WC-Räumen können Tellerventile eingesetzt werden.
Alle Tellerventile für die Zu- und Abluft, müssen aus dem Ventilring und Teller, mit strömungsgünstiger Formgebung, dem Einbaurahmen mit oder ohne Kreuzstreben, mit im Mittelpunkt oder am Umfang befestigter Gewindemutter für die Verstellung des Ventiltellers bestehen.
Die Frontteile müssen aus Stahlblech, einbrennlackiert, Farbe gemäß Farbkonzept,
Gewindespindel und Mutter aus Stahl verzinkt, mit Einbaurahmen aus verzinktem Stahlblech, bestehen. Werden Tellerventile in abgehängte Decke eingebaut, die aus GK oder ähnlich weichem Material bestehen, müssen Konterplatten aus Schichtholz / Blech für die Befestigung des Einbaurahmens eingebaut werden.
01.__.0070
Tellerventile für Zu- und Abluft
1,00
psch
01.__.0080 Draller für Zuluft – Umkleide In den Umkleidebereichen / Duschräumen sind für die Zulufteinbringung, Frontauslässe wahlweise rund oder quadratisch, mit radial angeordneten, handverstellbaren Luftlenklamellen einzubauen. Der Luftanschluss erfolgt wahlweise horizontal oder vertikal. Der Frontauslass muss auch im montierten Zustand von vorn abschraubbar sein. Der Frontauslass muss mit innen angeordneten Spezial-Luftverteilelementen zum nachträglichen Anpassen von Strömungsrichtungen ausgestattet sein.
Der Frontauslass muss ein drallförmiges und horizontales Ausblasen der Luft gewährleisten, wodurch eine hohe Induktion und ein rascher Temperaturausgleich stattfinden. Der Frontdurchlass kann aus verzinktem Stahlblech oder Aluminium bestehen. Der Frontauslass muss phosphatiert und eine Einbrennlackierung, Farbe gemäß Farbkonzept, erhalten. Der Universal- Luftanschlusskasten muss über eine Drosselklappe und einer Volumenstrommesseinrichtung verfügen, aus verzinktem Stahlblech bestehen. Der Universal-Luftanschlusskasten muss mit einem Anschluss an Wickelfalzrohr versehen sein und die Gesamtkonstruktion muss zur Reinigung (VDI 6022 Hygieneanforderungen an Raumlufttechnische Anlagen) zerlegt werden
können.
01.__.0080
Draller für Zuluft – Umkleide
1,00
psch
01.__.0090 Deckenluftauslass für Abluft Duschräume In den Umkleidebereichen / Duschräumen sind für die Abluftabsaugung Deckenluftdurchlässe mit rundem oder quadratischem Frontdurchlass einzubauen. Die Abluftdurchlässe müssen mit feststehenden Lamellen für die horizontale radiale Luftführung ausgestattet und für den Einbau in abgehängte Decken aller Art geeignet sein. Die Frontdurchlässe mit feststehenden konzentrischen Lamellen, müssen über einen Frontrahmen mit umlaufender Dichtung und einen Anschlussring, einem Drosselelement und einem Anschlusskasten aus verzinktem Stahlblech verfügen. Der Frontdurchlass sollte über eine Mittelschraubenbefestigung verfügen. Der Anschlussstutzen muss passend für runde Luftleitungen nach EN 1506 oder EN 13180 geeignet sein. Der Schallleistungspegel des Strömungsgeräusches muss gemäß EN ISO 5135 eingehalten werden. Der Frontauslass muss aus Aluminium, pulverbeschichtet, Farbe gemäß Farbkonzept, bestehen. Der Einbau von Abluftgittern ist zulässig, für diese gelten die gleichen technischen Anforderungen wie zuvor bei den Deckenluftauslässen beschrieben.
01.__.0090
Deckenluftauslass für Abluft Duschräume
1,00
psch
01.__.0100 Volumenstromregler, konstant (rund) eder Umkleidebereich erhält in der Zu- und Abluft einen Konstant-Volumenstromregler für die Einstellung der Volumenströme. Mechanischer VR1 Volumenstromregler zum lageunabhängigen Einbau in Lüftungsleitungen für Zuluft und Abluft raumlufttechnischer Anlagen. Das runde Gehäuse, mit den Nenngrößen von DN80 bis DN315 sowie die Regelmechanik bestehen aus verzinktem Stahlblech. Über eine Stelleinrichtung mit Drehzeiger, Skala und Arretierung wird der Volumenstromsollwert vorgegeben. Der Volumenstrombereich liegt zwischen Vmin=50 m³/h bis Vmax= 3.100 m³/h, der Druckbereich zwischen 50 Pa und 1.000 Pa. Die Einstellung erfolgt manuell oder optional motorisch. Wartungsfreie VR1 Volumenstromregler sind Regler für konstante Volumenströme. Sie erfordern keine Hilfsenergie. Der Volumenstrom wird bei variablen Drücken im angegebenen Druckbereich mit etwa ±5% bis ±10% Abweichung konstant gehalten.
Fabrikat : Wildeboer
Typ : VR, rund
01.__.0100
Volumenstromregler, konstant (rund)
1,00
psch
01.__.0110 Volumenstrombegrenzer, konstant (rund) Wartungsfreie VRL1 Volumenstrombegrenzer sind mechanische Regler ohne Hilfsenergie zur Konstanthaltung von Volumenströmen in raumlufttechnischen Anlagen. Druckunabhängig regeln sie Volumenströme auf zuvor fest eingestellte Sollwerte und halten diese konstant.
VRL1 Volumenstrombegrenzer können in beliebiger Einbaulage in Lüftungsrohrleitungen eingesetzt werden; beispielsweise in Wickelfalzrohre. Die Einstell- und Regelmechanik der VRL1 Volumenstrombegrenzer ist gekapselt und vor Verunreinigungen aus dem Luftstrom geschützt. Weiterhin positionieren und fixieren die beidseitigen Lippendichtungen den VRL1 Volumenstrombegrenzer so in der Lüftungsleitung, dass insgesamt eine vollständige Kapselung entsteht.
Reglergehäuse und Klappenblatt bestehen aus einem speziellen antistatischen und mikrobiell beständigen Kunststoff. Die glatten Oberflächen der luftführenden Bauteile schließen Verschmutzungen nahezu aus. VRL1 Volumenstrombegrenzer erfüllen somit höchste hygienische Anforderungen.
Größen: DN 80 bis DN 250
Volumenstrombereich insgesamt: Vmin = 13 m³/h bis Vmax = 1060 m³/h
Differenzdruckbereich: 30 Pa bis 300 Pa
Innentemperaturbereich: +10°C bis +50°C
Fabrikat : Wildeboer
Typ : VRL1, rund
01.__.0110
Volumenstrombegrenzer, konstant (rund)
1,00
psch
01.__.0120 Schalldämpfer (rund) SLFA sind Telefonie-Schalldämpfer welche durch eine gewisse Biegefähigkeit eine Anpassung bei engsten Platzverhältnissen und schwierigster Leitungsführung ermöglichen. Die Schalldämpfer
sind aus 2-lagigen, flexiblen Aluminium-Rohren des Typs SRF hergestellt. Das Innenrohr ist feinporig perforiert. Zwischen Innen- und Außenrohr befindet sich ein Dämpfungsmaterial aus Mineralwolle. Anschluss beidseitig mit Nippelmaß.
SLFA 25 und 50 sind in Größen Ø80 - 315 mm lieferbar. Die Standardlänge beträgt 1000 mm (Abweichend auch in Länge 750, 1250, 1500 und 2000 mm lieferbar). Die maximale Temperatur beträgt + 200°C.
Fabrikat : Lindab
Typ : SLFA
01.__.0120
Schalldämpfer (rund)
1,00
psch
01.__.0130 Wetterschutzgitter (eckig oder rund) Die Wetterschutzgitter für die Außenluft und für die Fortluft lufttechnischer Anlagen müssen über profilierte, wasserabweisende Lamellen in einem umlaufenden Rahmen zum Einbau in Außenwände verfügen.
01.__.0130
Wetterschutzgitter (eckig oder rund)
1,00
psch
01.__.0140 Außenluft - Lamellenhaube Die Außenlufthaube ist als Lamellenhaube auszuführen. Die Lamellenhaube besteht aus einer Unterkonstruktion, an welcher außenliegend umlaufend Lamellen verdeckt befestigt sind. Das aufgesetzte Dach mit Abtropfkante erhält allseitig eine leichte Neigung zum sicheren Ablauf von Regenwasser. Die Lamellen sind mit Vogelschutzgittern hinterlegt.
Der Überstand der Lamellen beträgt Anschlussquerschnitt plus umlaufend Lamellenhöhe LH. Der Fußpunkt der Lamellenhaube erhält standardmäßig je nach Querschnitt ein Kanalanschlussprofil zur sicheren Befestigung am Sockelaufbau des Daches. Eine alternative Befestigung der Lamellenhaube ist mit einem Übersteckende möglich.
Der Anschlussquerschnitt entspricht gleich den maximalen Außenmaßen der Lamellenhaube. Die Lamellenhaube mit Übersteckende sollte nur verwendet werden, wenn eine sichere Montage auf einem Aufstellsockel möglich ist, um die Windkräfte aufzunehmen.
01.__.0140
Außenluft - Lamellenhaube
1,00
psch
01.__.0150 Fortluft - Deflektorhaube Die Fortlufthaube ist als Deflektorhaube auszuführen. Die Deflektorhaube ist die gebräuchlichste Dachhaube zur Fortführung verbrauchter Luft im Dachbereich. Der Luftaustritt erfolgt senkrecht nach oben mit großer Wurfweite. Dadurch wird schadstoff- oder geruchsbelastete Fortluft vom Gebäude bzw. den Außenluft-Ansaugstellen ferngehalten. Es ist eine Bauform mit verminderten Strömungsgeräuschen einzubauen.
Das Fußteil ist mit einem Anschlussrahmen zur sicheren Befestigung am Aufstellsockel zu versehen. Flanschverbindung und ggf. eine wärmedämmende Ummantelung sind durch einen Regenkragen zu schützen.
01.__.0150
Fortluft - Deflektorhaube
1,00
psch
01.__.0160 Dichtheitsprüfung des Kanalnetzes Das gesamte Kanalnetz ist vor dem Verschließen von Decken und Schächten auf Undichtigkeit zu überprüfen. Dieses ist grundsätzlich dann durchzuführen, solange die gesamte Dichtheit prüfbar ist und erforderliche Reparaturen bzw. Nachbesserungen noch problemlos durchgeführt werden können.
Das Prüfen auf Luftdichtheit des Kanalnetzes hat im Rahmen der Rohbauabnahme, gemäß EN 16798, Teil 3, zu erfolgen. Zur Druckprüfung darf nur gereinigte, ölfreie Druckluft verwendet werden.
Die Druckprobe ist mit einem Prüfdruck der externen Pressung des Ventilators, über eine Zeit von 30 Minuten, auszuführen. Das Ergebnis ist in einem Prüfprotokoll zu dokumentieren. Die Dichtheit des Kanalnetzes muss von einem unabhängigen Sachverständigen bestätigt werden und der Abnahmebericht vom Sachverständigen ist in den Revisionsunterlagen zu hinterlegen.
01.__.0160
Dichtheitsprüfung des Kanalnetzes
1,00
psch
01.__.0170 Kanaldämmung Schwitzwasserdämmung für AU- und FO-Kanäle zur Dämmung von Luftführungssystemen wie Luftkanäle und Luftrohren, einschließlich aller Formteile innerhalb von Gebäuden. Der Nachweis
nach TRGS 905 (frei von Krebsverdacht) ist zu dokumentieren. Die Dämmung besteht mehreren Lagen Kautschuk, die Mindestdicke der Dämmung beträgt 20 mm, mit einer Wärmeleitfähigkeit von mindestens 0,04 W/(mK) bei einer Mitteltemperatur von 50 °C Material, nichtbrennbar nach DIN 4102, Bauklasse A 2, ganzflächig mit nicht wasserlöslichem Kleber auf den Kanälen und Luftrohren befestigt.
Zur Dämmung für AB- und ZU-Kanäle von Luftführungssystemen wie Luftkanäle und Luftrohren, einschließlich aller Formteile innerhalb von Gebäuden. Der Nachweis nach TRGS 905 (frei von Krebsverdacht) ist zu dokumentieren.
Die Dämmung besteht aus Mineralwollmatten, KI 40 nach TRGS 905, Wärmeleitfähigkeit 0,035 W/(mK) bei einer Mitteltemperatur von 50 °C, mit hochreißfester Aluminiumgitterfolie mit Glasfasergitternetz verstärkt. Dämmung nichtbrennbar nach DIN 4102, Baustoffklasse A2, ganzflächig mit nicht wasserlöslichem Kleber auf den Kanälen befestigt. Die Dämmplatten erhalten auf dem Kanalumfang zusätzliche Hefter, die fest mit der Kanalwand verbunden sind und die Dämmplatten durchstoßen. Die Hefter werden so auf dem Kanal befestigt, dass die Verzinkung nicht beschädigt wird. Auf der Außenfläche der Dämmplatten sind Klemmplättchen dauerhaft mit den Stiften so verbunden, dass ein festes Anpressen gegeben ist. Alle Stoßstellen sowie die Klemmplättchen werden mit einer hochreißfesten, selbstklebenden, strukturierten, 10 cm breiten Alu- Gitterfolie überklebt.
Feuerschutzdämmung entsprechend der Feuerwiederstandsklasse L 90, DIN 4102. Es werden nur Dämmungen zugelassen, die über ein Muster-Prüfzeugnis einer anerkannten Prüfstelle verfügen. Bekleidungsplatte nicht brennbar, Bauklasse A 1, DIN 4102, selbsttragend und asbestfrei. Fugenhinterlegung als L-Streifen.
L-90 Revisionsöffnung bestehend aus L-90 Montagerahmen aus verzinktem Stahlblech (t = 1,5 mm), vorkonfektioniert mit L-90-Platten. Für eine dauerhafte und regelmäßige Inspektion geeignet.
Alle AU-, FO-, AB- und ZU-Kanäle werden regelmäßig mit einer Kanalkennzeichnung zu versehen. Ausführung unter Verwendung von DIN-Farben.
01.__.0170
Kanaldämmung
1,00
psch