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Kalkulationsangebot einreichen
bis
Leistungsverzeichnis
OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
__.__.0010 Aufzugsanlage Schulgebäude LEISTUNGSBESCHREIBUNG AUFZUG
Allgemeine Hinweise:
Folgende Vorschriften Richtlinien und DIN-Normen sind im
Besonderen zu beachten:
- die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV)
- die Verordnung über die Errichtung und den Betrieb von
Aufzugsanlagen (AuN)
- die Technischen Regeln für Aufzüge EN 81
- die relevanten VDE-Bestimmungen
- die relevanten VDI-Richtlinien
- die relevanten DIN-Normen
- die Unfallverhütungsvorschriften
- die Bauordnung des Bundeslandes
- die feuerpolizeilichen Auflagen
Leistungsumfang:
Die Leistung des AN umfasst sämtliche Leistungen, die zur
Erstellung der betriebsfähigen Anlage und zur Erfüllung der
behördlichen Auflagen erforderlich sind.
Der Bieter verpflichtet sich, mit dem Angebot Ausführung und
Leistung entsprechend der Ausschreibung zu erbringen.
Abweichungen müssen als Anlage zum Angebot schriftlich
beschrieben und begründet werden.
Rohbau und Ausbau:
- Erstellung des Fahrschachtes einschließlich aller
erforderlichen Aussparungen, Unterfahrt etc. nach den
Anlagezeichnungen des Aufzugsherstellers.
- Meterriss in den Etagen neben dem Fahrschachtzugang.
- Bei Anlagen mit hydraulischem Antrieb: Öldichter Anstrich in
Triebwerksraum und Schachtgrube für Boden und Wände
sowie Leckölschwellen und Triebwerkraumzugänge. Das
Wasserhaushaltsgesetz § 19 ist zu beachten.
- Unfallsicherer Zugang zum Triebwerksraum.
- Einsetzen der vom Aufzughersteller gelieferten Ankerschienen
und Lastösen im Fahrschacht mit anschließender Freilegung
und Säuberung nach Angabe des Aufzugherstellers
(Mindestdeckenstärke beachten).
- Absichern des Fahrschachtes bis zum Einbau der Türen sowie
Schutzgeländer für Deckendurchbrüche, Absätze und Treppen.
- Herrichten der Transportwege zum und im Gebäude bis zur
Einbaustelle für die erforderlichen Lasten, sicherer Zugang zum
Schacht.
- Schachtentrauchung sowie Be- und Entlüftung entsprechend
Herstellervorgaben, Landesbauordnung und DIN EN 81.
- Verputzarbeiten, Schließen aller Fugen und Schlitze an den
Schachttüren und im Schacht.
- Staubbindender Anstrich in der Schachtgrube.
- Endbehandlung der von außen sichtbaren Teile der Türen und
Rahmen bzw. Portale, falls keine Lieferung durch den AN
vorgesehen ist.
Leistungen des AN:
- Auf Wunsch hat der AN Unterlagen zum Montageablauf
bereitzustellen.
- Vorabangaben, aus denen alle zu erstellenden Leistungen aus
dem Bereich Rohbau hervorgehen, sind rechtzeitig bereit zu
stellen.
- Während der gesamten Bauzeit ist die Schachtgrube trocken
zu halten. Bei Wassereinbruch ist die Schachtgrube
auszupumpen und trockenzulegen.
- Stellung eines trockenen und verschließbaren Raumes zur
sicheren Lagerung des Materials in der Nähe des unteren
Schachtzugangs.
- Leiter als Abstieg in die Unterfahrt liefern und fest montieren
Unterlagen:
Der AN hat folgende Unterlagen für den AG kostenfrei zu
erstellen:
- Anlagezeichnungen für Fahrschächte und Maschinenräume
innerhalb von 3 Wochen nach Auftragserteilung und Vorlage der
Baupläne. Die Anlagezeichnungen sind vom AG oder dessen
Vertreter zu genehmigen bevor mit der Fertigung des Materials
begonnen werden darf.
- Schalt- und Stromlaufpläne.
- Unterlagen für die behördliche Abnahme.
Maschinenraumlose Aufzugsanlage mit getriebelosem,
regenerativen Riemenantrieb im Schachtkopf.
Die Geräusche innerhalb der Kabine dürfen 50 dB(A), vor
geschlossener Schachttüre 52 dB(A) nicht überschreiten.
Die Anlage muss die Schutzziele der DIN8989:2019 gemäß
DIN4109 für Raumvolumen bis 125 m³ und VDI 4100 SST III
(Szenario B) erfüllen. Der Schallpegel in benachbarten Räumen
darf L Aeq = 25 dB(A) nicht überschreiten.
Die horizontale Vibration darf 15 mg nicht überschreiten.
Die Anlage erfüllt die Anforderungen nach ISO 25745-2,
Energieeffizienzklasse A. Ein Nachweis ist dem Angebot
beizulegen.
Die Aufzugsanlage hat die Anforderungen der EN 81-70 zu
erfüllen und ist barrierefrei auszustatten.
Die Montage der Fahrkorb- und Gegengewichtsschienen erfolgt
mittels zugelassener Betondübel, es werden keine
Ankerschienen in die Schachtwände eingesetzt.
Leistungsbeschreibung
Technische Daten:
Aufzugstyp: Personenaufzug
Nennlast: 630 kg
Anzahl Personen: 8 Personen
Nenngeschwindigkeit: 1,0 m/s
Anzahl Haltestellen / Zugänge: 1
Förderhöhe: 862 cm
Schachtgrubentiefe 100 cm
Schachtkopfhöhe 338 cm
Schachtabmessung B x H 160 cm x 176 cm
Maschinenraum: ohne Maschinenraum
Kabinenabmessung B x T X H: 110 cm x 140 cm x ca. 220 cm
Türabmessung B x H: 90 cm x 210 cm
Türtyp: zweiteilg.Teleskopschiebetüren
Schachtausführung: Beton
Bautoleranz: -25mm / +25 mm
Kabinentürüberwachung: Lichtvorhang
Brandschutzklasse: Brandschutzklasse nach
EN81-58 / E120
Kabinenzugangsseiten: 1 Zugangsseite
Steuerung: "Bus-Betrieb" - Abwärts
sammelnd.
statische Brandfallsteuerung
Position Steuerung: Im Türrahmen
Anschlussleistung Motor: 4,73 kW
Netzanschluss: TN-S
Kraftnetz: 400 V - 50 Hz
Lichtnetz: 230 V - 50 Hz
Anzahl Fahrten pro Stunde: 120
Geltende Vorschrift: EN 81-20/50
Schachtausrüstung: Schachtbeleuchtung gem.
Vorgaben Hersteller
Motor & Frequenzumrichter:
Die Anordnung der Antriebsmaschinen erfolgt innerhalb des
Fahrschachtes im Schachtkopf. Der Großteil der Lasten wird
nicht in die Wand eingeleitet, sondern über die
Gegengewichtsführungsschienen in die Bodenplatte eingeleitet.
Der Antriebsmotor ist auf einem Doppelrahmen an einer
Seitenwand innerhalb des Schachtkopfes anzuordnen. Durch
die Anordnung im Schachtkopf ist ein einfacher Wechsel der
Tragmittel sowie der Treibscheibe gewährleistet. Ein späterer
Austausch der Treibscheibe muss möglich sein, ohne dabei den
kompletten Antrieb tauschen zu müssen.
Es ist ein getriebeloser regenerativer Antrieb einzusetzen,
welcher erzeugte Energie in das Gebäudenetz zurückspeist.
Dieser wird über den Frequenzumrichter mit einem in der
Amplitude und Frequenz stufenlos einstellbaren Strom
eingespeist. Zur Erzeugung des variablen Motorstroms und
der variablen Frequenz ist eine zweistufige Umwandlung der festen Netzspannung und Netzfrequenz erforderlich.
Kaltleiter –Temperaturfühler in jeder Phasenwicklung als
Motorschutz.
Bemessung des Triebwerkes für mindestens 120 Fahrten/
Stunde.
Die redundant aufgebauten Bremsen der Maschine bestehen
jeweils aus zwei Scheibenbremsen in Doppelanordnung, welche
direkt auf die Treibscheibenwelle wirken.
Die Bremse dient als Betriebsbremse und erfüllt zusätzlich die
Funktion einer Bremseinrichtung für den Schutz des
aufwärtsfahrenden Fahrkorbs gegen Übergeschwindigkeit. Die
Lüftung der Bremse im Betrieb erfolgt elektromagnetisch. Für
die Funktionsüberwachung sind pro Bremskreis je ein
Kontrollschalter für die Bremslüftung auszuführen.
Tragmittel:
Als Tragmittel müssen Flachriemen aus widerstandsfähigen
High-Tech-Polymeren mit integrierten Stahllitzen zum Einsatz
kommen.
Die Tragmittel müssen elektromechanisch auf unterschiedliche
Längung überwacht werden. Bis zu einem gewissen Maß
müssen Längenabweichungen automatisch ausgeglichen
werden.
Die Tragmittel müssen aus europäischer Fertigung und frei auf
dem Markt verfügbar sein.
Führungen & Führungsschienen:
Die Fahrkorb- sowie Gegengewichtsführungen sind als
Gleitführungen entsprechend auszuführen.
Die Fahrkorbschienen sind mit Nut und Feder in gehobelter
oder gefräster Ausführung auszuführen. Profil der Schienen
gemäß DIN 15311, Form B.
Die Gegengewichtsschienen sind als gekantete Hohlschienen
auszuführen.
Jede Schiene ist zwischen den Stößen mindestens zweimal zu
befestigen
Befestigung / Schienenbügel:
Die Montage der Fahrkorb- und Gegengewichtsschienen erfolgt
mittels zugelassener Betondübel.
Gegengewicht:
Das Gegengewicht besteht aus einem Stahlblechrahmen mit
Gegengewichtseinlagen. Als Gegengewichtseinlagen sind
Stahl- oder Steingewichte zu verwenden.
Die Aufhängung erfolgt 2 :1.
Kabelverlegung:
Die Kabelverlegung hat gebündelt mittels Lamellensockel zu
erfolgen.
Elektrische Aufzugsinstallation mit allen erforderlichen
Fahrkorb-Konstruktion:
Die Kabine ist als selbsttragende Konstruktion auszuführen. Die
einzelnen Wandlamellen sind in Abkantbauweise herzustellen
und vertikal anzuordnen.
Die Kabinenkonstruktion ist für den Einbau in feuerbeständige
Schächte nach DIN 4102 geeignet.
Die Be- und Entlüftung der Kabine erfolgt über waagrechte
Schlitze im Bereich der Türportale.
Die Kabinenwände müssen in kunststoffbeschichtetem
Stahlblech in Edelstahloptik ausgeführt werden.
Leitungen, Schaltern, Klemmen, Verteilern, Hängekabeln usw.
Ausstattung:
Dekore, Anordnung der Beleuchtung, Farben und Oberflächen
nach Angabe AG gemäß Standard-Ausstattungskatalog des
Herstellers.
Kabinenboden als strapazierfähiger und rutschhemmender
Vinylbodenbelag.
Spiegel aus Sicherheitsglas mittig an der Rückwand
Kabinentableau:
aus Edelstahl, gebürstet, halbhoch, Kontrastreiche und tastbare
Beschriftung, Ausführung gemäß DIN 18040
Folgende Elemente sind einzubauen:
- Digitale Standort- und Fahrtrichtungsanzeige
- Gegensprechanlage und Notrufleitsystem-Sprechverbindung
- Tür-Auf-Taster / Tür-Zu-Taster
- Alarmtaster
- Etagenelemente mit optischer Kommandoquittung + Blinden-
schrift
Bedientableau am Zugang:
Montage auf dem Türrahmen., kombiniert mit Schlüsselschalter
/Taster-Modul und Display Erweiterung und zusätzlich
Kartenleser
Schachttür: pulverbeschichtet
Schachttürschwelle aus Aluminium
Handlauf:
Runder Edelstahl-Handlauf 30mm mit gebürsteter Oberfläche
und abgewinkelten Enden
Notruf:
In der Steuerung ist ein Notrufgerät einzubauen, welches über
Voice-Over-IP Technologie mit periodischen Selbsttests eine
sichere Kommunikation mit der Notrufzentrale des AN
ermöglicht. Die Kommunikation hat über Mobilfunk zu erfolgen,
bauseits wird kein Telefonanschluss zur Verfügung gestellt.
Die Aufzugsanlage ist mit einer Kamera in der Kabinendecke
auszuliefern, welche bei Abschluss eines entsprechenden
Servicepakets im Falle einer Notfallsituation (eingeschlossene
Person) Einblick in die Kabine ermöglicht. Die Notrufzentrale
bekommt somit die Möglichkeit, die Situation besser
einschätzen zu können.
Schlüsseltresor:
Lieferung und Einbau eines Schlüsseltresors in der Fassade im
Zugangsbereich des Gebäudes für den ungehinderten Zugang
zur Personenbefreiung
Leitfabrikat der Planung: TKE o. glw.
Angebotenes Fabrikat/Typ:
'........................................................'
(vom Bieter auszufüllen)
__.__.0010
Aufzugsanlage Schulgebäude
1,00
St