Brandmeldeanlage
Neubau Feuerwehr Herrnsheim
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Leistungsverzeichnis

OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
01 Brandmeldeanlage
01
Brandmeldeanlage
01.__.0010 Brandmeldeanlage Die Brandmeldeanlage (BMA) dient der frühzeitigen Branderkennung , der sicheren Alarmierung und der geordneten Weiterleitung von Alarm- und Störmeldungen im gesamten Gebäude und wird als flächendeckende Anlage gemäß DIN 14675 und DIN VDE 0833-3 ausgeführt; zentrale Komponenten und Energieversorgung sowie den Meldern entsprechen der DIN EN5 4. Die Brandmeldezentrale (B MZ ) ist im Technikraum 2 .1 installiert und in einem E30- Gehäuse untergebracht um den Funktionserhalt der Zentrale bei Brandeinwirkung für mindestens 30 Minuten sicherzustellen; sämtliche funktionskritischen Zuleitungen und Hauptlinien werden mit J -H ( St) H E3 0 2 x 2 x 0,8, rot bis in das Gehäuse geführt, Kabeldurchführungen und Brandabschottungen sind entsprechend klassifiziert und rauchdicht ausgeführt, die Gehäusetür ist verschließbar und klar beschriftet, Erdung/ Potentialausgleich sowie Wärmeabfuhr sind so realisiert, dass die Schutzwirkung des Gehäuses erhalten bleibt. Die Einspeisung der Brandmeldezentrale erfolgt aus der Niederspannungshauptverteilung (NSHV), die Autonomie im Netzausfall wird über die im E 30 Gehäuse integrierten Akkumulatoren mit Zustands-, Temperatur - und Innenwiderstandsüberwachung sichergestellt. Das FW - Info- und Bediensystem ( FIBS) befindet im Eingangsflur und ermöglicht die schnelle Identifikation betroffener Meldebereiche, Quittierungen und die Nutzung der Laufkarten, das Feuerwehrschlüsseldepot ( FSD ) ist am Gebäudezugang angeordnet und stellt im Alarmfall die Objektzugangsschlüssel bereit. Alle Bereiche sind flächendeckend mit Multisensormeldern mit integrierter Hupe ausgestattet, in Bereichen mit Zwischendecken sind zudem Zwischendeckenmelder im Einsatz. Zudem sind an definierten und gut sichtbaren Punkten manuelle Druckknopfmelder positioniert. Das Freischaltelement für die Feuerwehr ist integriert in die Edelstahlstele am Gebäudezugang. Die Feldverkabelung für Standardlinien erfolgt mit J-Y ( St ) Y 2x 2 x 0,8, funktionskritische Haupt- und Steigwege sowie die zentrale Anbindung an die Brandmeldezentrale werden mit J- H ( St) H E 30 2x 2x 0,8 in Rot ausgeführt. Alle Linien werden kontinuierlich überwacht und Störungen angezeigt sowie an die GLT übergeben. Für die externe Ereignisübertragung sind ein Übertragungsgerät für Alarmmeldungen und eines für Störmeldungen vorgesehen, die Meldungen werden an die Leitstelle und den Betreiber weitergegeben. Das Alarmmanagement umfasst Voralarm und Hauptalarm, die Quittierungslogik, die Ansteuerung der Hupe und Blitzleuchten in der Wagenhalle sowie der Multisensormelder mit integrierten Hupen und die Auslösung weiterer Funktionen wie Freischaltung und Tür - beziehungsweise Anlagenkopplungen. Die definierte Schnittstelle zur elektroakustischen Anlage wird über einen Koppler bereitgestellt, dadurch werden automatische zonenbezogene Sprachdurchsagen in Wagenhalle, Aufenthaltsraum und Außenbereich ausgelöst und Status sowie Störinformationen schreibgeschützt an die Gebäudeautomation übergeben. Planung, Inbetriebnahme und Abnahme umfassen die eindeutige Zuordnung der Meldebereiche gemäß Schema, die Parametrierung der Alarmabläufe einschließlich der Kopplung zur elektroakustischen Anlage, den Nachweis der Energie - und Leitungsüberwachung sowie die vollständige Dokumentation mit Bestandsplänen, Laufkarten, Beschriftung und die Einweisung des Bedienpersonals und der Feuerwehr. Die Brandmeldeanlage arbeitet mit einer Zwei- Melder - Auslösung als Eskalationslogik vom Voralarm zum Hauptalarm. Ziel ist die Reduktion von Täuschungsalarmen bei gleichzeitig verlässlicher und zügiger Alarmierung. Das Verfahren wird wie folgt definiert und parametriert: Grundprinzip: Voralarm: Spricht ein einzelner automatischer Melder einer Meldegruppe an, wird Voralarm generiert. Anzeige erfolgt an BMZ und FIBS mit eindeutiger Meldegruppenzuordnung; es werden keine flächigen Signalgeber, keine ELA- Durchsagen und keine technischen Abschaltungen ausgelöst. Hauptalarm : Geht innerhalb der Prüfzeit eine zweite, bestätigende Meldung ein, wird automatisch auf Hauptalarm umgeschaltet und der Gesamtmaßnahmenkatalog ausgelöst. Sollte nach Ablauf der Maximalzeit im Voralarm keine Quittierung oder manuelle / automatische Bestätigung erfolgen wird ebenfalls auf Hauptalarm umgeschaltet und der Gesamtmaßnahmenkatalog ausgelöst. Gesamtmaßnahmenkatalog: Auslösung/ Logik Voralarm: Anzeige an BMZ /F IBS, k eine technischen Maßnahmen Hauptalarm : Automatische Eskalation nach Zwei- Melder- Bestätigung oder Ablauf der Maximalzeit , alle Maßnahmen für das gesamte Gebäude aktiv Alarmierung/ Kommunikation ELA: Sprachdurchsagen in allen Zonen, Start innerhalb < 3 s , Priorität oberste Stufe Akustisch/ optische Signalgeber: flächendeckend aktiv ÜGA/ ÜGS: Alarmweiterleitung an Leitstelle ( ÜGA ) , Störmeldungen an Betreiber ( ÜGS) BMZ /F IBS/ F SD : Hauptalarmanzeige an BMZ/ FIBS/ FSD freigeschaltet; Laufkarten und Meldegruppen verfügbar Tore/ Verkehr Hallentor 16: Automatisches Auffahren bis Endlage „ offen“ Ampelsteuerungen auf definierten Alarmzustand, Rückmeldungen „offen/ Fehler“ an GA Keine automatische Schließfahrt nach Rückstellung; Bedienung manuell Lüftung/ Rauchmanagement Dezentrale Kompakt- RLT: Abschalten sämtlicher Geräte (ZUL/ A BL); Außen- /Fortluftklappen schließen zur Minimierung von Rauchverschleppung Abgasabsauganlage Wagenhalle: Abschalten; Einsatzfahrzeug-Betriebslogik bleibt separat (nicht Teil Brandfall) Wärme/ Kälte Wärmepumpe: Abschalten; Freigabe sperren; Frostschutzfunktionen für wasserführende Anlagenteile erhalten Heizkreispumpen / Mischer: Abschalten; Deckenstrahlplatten (DSP) in sichere Grundstellung „ Zu/Aus “ Umluftkühlgeräte: Abschalten; Gebläse aus Energie / Erzeugung PV - Anlage: Abschalten über GA/ N SHV ; NA- Schutz/ Wechselrichter sperren Gebäudeautomation / Integration GA/ ASP: Sammelmeldung „ Brandfall aktiv“, Ausführung aller Schaltbefehle mit Zustandsrückmeldungen (Tor offen , RLT aus, WP aus, PV aus , ULK aus, DSP zu). Rückstellung/ Wiederanlauf Nach BMZ- Rückstellung: ELA- Durchsagen stoppen und Bereitschaft herstellen; Hupe/ Blitz aus. Wiederanlauf zeitlich gestaffelt: RLT (+510 min, Klappen öffnen), Abgasabsaugung (+ 5 min) , WP/Heizung/ D SP ( + 1015 min ; Frostschutz war aktiv), ULK ( + 10 min) , PV Zuschalten ( GA/ manuell nach Betreiberfreigabe). Hallentore: Bedienfreigabe herstellen; Schließen manuell. Parametrierung/ Prüfung Zwei -Melder - Eskalation: Prüfzeit und zulässige Melder- / Kanal -Kombinationen je Bereich festlegen ; DKM → Sofort- Hauptalarm. Abnahme/ Tests: Schalt- und Rückmeldetests für jede Maßnahme; ELA Reaktionszeit, PV- NA- Schutz, R LT- Klappenstellung , Tor-Ampelzustände; Protokollierung mit Zeitstempeln Komplette Anlage betriebsbereit liefern und montieren inkl. Inbetriebnahme, Dokumentation und Einweisung.
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Brandmeldeanlage
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