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bis
Leistungsverzeichnis
OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
Vorblatt 01.09 Titel Metallbauarbeiten (Fenster, Innen- und Außentüren)
01.09.1 Alu-Glasfassaden, Türen, Fenster, Fensterbänke
1. Alle erforderl. Materialien und Konstruktionen für die
hier beschriebenen Leistungen sind gemäß den
bauphysikalischen und technischen Anforderungen
(Statik, Wärme- schutz, Schallschutz, Brandschutz usw.)
vom AN eigenverantwortlich zu berücksichtigen. Als
Ausführungsgrundlage gelten die Unterlagen der
Architekten und der Fachingenieure.
2. Gemäß beiliegender Architektenplanung kommen
Pfosten-Riegel Fassaden , Alu-Glas Fensterelemente, Alu
Türelemente, sowie Alu-Glas Innenelemente zur
Ausführung.Einige der Elemente haben gem.
Brandschutzkonzept und Türliste eine
Brandschutzanforderung.
Allgemein
3. Vor der Ausführung ist vom AN eine statische Bemessung
(incl. Prüfstatik) vorzulegen Dabei sind die angefügten
Architektenpläne und standortspezifischen Parameter
eigen- verantwortlich zu berücksichtigen! Diese
Aufwendungen (einschl. Prüfgebühren usw.) sind vom AN
einzukalkulieren.
Die Verglasung ist nach der gültigen Fassung der
DIBt-Richtlinie "Technische Regeln für die Verwendung
von linienförmig gelagerten Verglasungen" (TRLV) vom
Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) zu bemessen
und nachzuweisen (durch ein gültiges Prüf- zeugnis und
der entspr. Übereinstimmungserklärung oder
vergleichbare Nachweise).
4. Die Alu-Glas- Pfosten-Riegelfassaden sind grundsätzlich
entspr. der DIN 18 202, "Toleranzen im Hochbau",
Tabelle 3, Zeile 6, d. h. mit normalen Anforderungen an
die Ebenheit herzustellen.
5. Bei den Fassaden sind die vom AG festgelegten
Referenzprodukte zu beachten > Alternativprodukte sind
jedoch zugelassen! Die technische Gleichwertigkeit ist
bei Alternativprodukte vom Bieter jedoch zweifelsfrei
nachzuweisen.
6. Bei allen Fassadenkonstruktionen sind ausschließlich
die geprüften Konstruktionen, Details usw. eines
Systemherstellers auszuführen. Mischkonstruktionen
und/oder nicht geprüfte Konstruktionen werden nicht
akzeptiert.
7. Die Materialien und Produkte sind vorm Einbau auf
Übereinstimmung der Qualität, Fertigungsfehler u. ä. zu
prüfen. Es dürfen nur gütegesicherte und in Deutschland
zugelassene und normgerechte Materialien und Produkte
verwendet werden. Das ist vom AN zweifelfrei zu
dokumentieren.
8. Alle erforderliche Dehnfugen sind in Abstimmung mit dem
Systemhersteller und in Eigenverantwortung des AN
festzulegen und im Detail zu beachten.
9. Alle Gläser im Anprallbereich innen ( bis 2,2 m Höhe )
sind als Sicherheitsglas auszuführen. Alle Verglasung
im 1. OG mit einer Brüstungshöhe unter 90 cm sind als
absturzsichernde Verglasung gemäß TRAV auszuführen. Die
Einhaltung der Technischen Regeln ist entsprechend
nachzuweisen, d. h. eine gültige Zulassung ist
entsprechend vorzulegen.
10. Alle Verglasungen in der Sporthalle sind ballwurfsicher
auszuführen.
11. Im Bereich der WC´s im EG sind die Verglasung mit einem
lichtdurchlässigen satinierten Glas auszuführen
12. Nichttransparente Ausfachungen bzw. Anschlusspaneele im
Randbereich sind als Dämmpaneele auszuführen. Alle
Sichtflächen diese Paneel sind qualitäts- und
farbgleich mit den angrenzenden Alu- Profilen
auszuführen. Der U Wert ist so zu wählen das der
gesamte Uw Wert des Elements dem GEG Nachweis
entspricht.
13. Die Baukörperanschlüsse müssen den Vorgaben der DIN
4108, Beiblatt 2 und den anerkannten Regeln der Technik
entsprechen. Die Abdichtung zum Rohbaukörper erfolgt
mit einer bauaufsichtlich zugelassenen
EPDM-Bauabdichtungsfolien.
14. Sämtliche Elemente müssen eine CE-Kennzeichnung gem.
DIN EN 14351-1 erhalten (direkt am Element bzw. gemäß
Begleitpapiere). Der Nachweis des RAL-Gütezeichens
Aluminium-Fenster ist zudem vorzulegen. Das
Brandverhalten der verwendeten Baustoffe ist mit
„normalentflammbar“ mit einer Ü-Kennzeichnung
nachzuweisen. Die Kosten für die vorgenannten
Zulassungen, Prüfzeugnisse usw. sind vom AN
einzukalkulieren
15. Die Einhaltung der wärmetechnischen Anforderungen gem.
der angefügten Wärmeschutznachweis sind vom AN i
nachzuweisen. Nachzuweisen ist der Uw-Wert bezogen auf
die kompletten Fenster-/Türelemente und nicht nur der
Ug-Wert des ausgeschriebenen Glases. Gleiches betrifft
die Schallschutzanforderung gemäß DIN 4109 und dem
angefügten Schallschutz- gutachten.
16. Die g Werte der Verglasung bzgl. des sommerlichen
Wärmeschutz sind ebenfalls zu berücksichtigen.
17. Sämtliche Aluprofile, -bleche, -paneele usw. müssen
eine Beschichtung entspr. den Qualitätsrichtlinien für
die Beschichtung von Aluminium-Bauteilen der
GSB-International (GSB AL 631) bzw. den
QUALICOAT-Vorschriften ("Verband für die
Oberflächenveredelung") erhalten. Gefordert ist eine
hochwetterresistente Pulverbeschichtung im RAL-Farbton
gemäß der angefügten Produktliste.
18. Alle nicht mehr zugängliche Stahlteile müssen verzinkt
werden. Alle anderen Stahlteile müssen mind. einen
einfachen Korrosionsschutz erhalten. Er muss mit
Zinkauflagen gemäß DIN EN ISO 14713 erfolgen. Evtl.
erforderliche, örtliche Nachbearbeitungen von
Fehlstellen, Schweißstellen o. ä. muss gemäß DIN EN ISO
1461 erfolgen.
19. Lastabtragende Bauteile sowie Verbindungsteile, die
einem Korrosionsangriff ausgesetzt und nicht zugänglich
sind, müssen aus rostfreiem Stahl gemäß der
"Allgemeinen bauaufsichtliche Zulassung Z-30.3-6 der
Info-Stelle Edelstahl Rostfrei - Erzeugnisse,
Verbindungsmittel und Bauteile aus nichtrostenden
Stählen" ausgeführt werden.
20. Alle Verbindungselemente (Beschläge, Schrauben o. ä.)
müssen mind. korrosionsgeschützt sein. Bei ständiger
Feuchtebelastung müssen sie aus nichtrostendem Stahl
mindestens der Qualität der Werkstoff.-Nr. 1.4201
bestehen.
21. Alle Dichtstoffe müssen in ihren Eigenschaften der DIN
18545 und dem Verwendungszweck entsprechen. Sie müssen
gemäß DIN 52452 mit angrenzenden Stoffen verträglich
sein. Weiter müssen Dichtstoffe alterungsbeständig und
- soweit sie direkten Witterungs- einflüssen ausgesetzt
sind - gegen diese beständig sein. Alle Anschlussfugen
müssen ausreichend luftdicht und im Zwischenraum
vollständig mit Dämmstoff ausgefüllt sein und zudem das
Eindringen von Schlagregen sicher verhindern.
Pfosten-Riegel Fassaden
22. Die Alu-Glas Fassaden in den Foyers im EG ,in den
Treppenräumen, im Seminarraum, sowie in der Sporthalle
im OG, sollen als Pfosten-Riegel-Konstruktion
ausgeführt werden (einschl. der Fenstertüren und
Fensterelementen) . Die Leistungen schließen die
Tragkonstruktionen aus thermisch getrennten Alu-Profile
(einschl. sämtlicher Oberflächenbehandlungen),
Verglasungen, Gebäudeanschlüssen, Fenster- /
Türelementen (einschl. Beschlägen) usw. ein. Als
Referenzprodukt ist "Schüco FWS 50.SI System" als
hochwärmegedämmtes, selbst- tragendes
Aluminium-Fassadensystem als
Pfosten-Riegel-Konstruktion mit einer inneren und
äusseren Ansichtsbreite von 50 mm gewählt (Pfosten,
Montagepfosten und Riegel). Die tragenden
Mehrkammer-Hohlprofile sind raumseitig angeordnet und
leicht gerundet. Die Riegelprofile werden ausgeklingt
und überlappen die Pfosten. Alle Stöße sind mit
integrierten, nicht sichtbaren Verbindern auszuführen.
Die Pfosten und Riegel sind raumseitig mit gleicher
Bautiefe herzustellen. Die Verglasungen erfolgen gemäß
den aufgelisteten Normen, Vorschriften, Berechnungen
usw. Alle Glasdichtungen sind aus schwarzem EPDM
auszuführen.
23.Vertikal und horizontal sind die Fassaden mit
Sandwichpaneele oder beschichtete Anschlusswinkel und
Dämmung, einschl. dauerelastische Versiegelung an die
Begrenzungen anzuschließen.
24.In den Sockelbereichen sind - neben den ohnehin
allseitig erforderlichen Abdichtungen - ebenfalls
beschichtete und druckfeste Sandwichdämmelemente
einzubauen.
25.Innerhalb dieser Fassade sind Dreh- /Kipp- und Kipp-
Flügelfenster mit Mehrscheiben-Isolierglas und äusseren
Glasleisten - Referenzprodukt "Schüco AWS 75.SI" -
einzubauen. Die Profiltiefe ist gemäß der
Lasteinwirkung durch die Verglasung zu ermitteln.
Innerhalb der Fassade sind 1 und 2-flügelige
Alu-Glastüren - Referenzprodukt "Schüco ADS 75 HD.HI"
mit einer Bautiefe von 75 mm für besonders schwere
Türen einzubauen. Die innen- und außenseitig
flächenbündigen Systemtüren sind mit umlaufenden
Schatten- fugen in die zuvor beschriebenen Fassaden
einzubauen. Die Türflügelprofile sind jeweils auf
Gehrung herzustellen und mit rechteckigen Glasleisten
auszustatten. Die Türdurchgänge müssen schwellenlos
ausgeführt werden, d. h. innen ist der Fußboden
höhengleich und außen sind die Zuwegungen mit max. 2 cm
Versatz anzubinden (siehe Freianlagen- planungen). Zu
beachten ist zudem, dass es sich teilweise um - nach
außen öffnende - Fluchtwege mit entsprechenden
Panikanforderungen handelt .
27.In der Aussenfassade im Kiosk ist ein Schiebefenster
Referenzprodukt "Schüco ASE 60 (seitlich öffenbar)" in
die Pfosten Riegel Fassade zu integrieren. Dieses muss
von innen mit mit einem Profil-Halbzylinder gem. Titel
"Schließanlage" abzuschließen sein.
Einzelfenster Fassade
28.An den Nord- und Südfassaden sind Einzelfenster als
Dreh- /Kipp- Kipp- Flügelfenster und als Festverglaste
Fenster mit Mehrscheiben-Isolierglas und äusseren
Glasleisten - Referenzprodukt "Schüco AWS 75.SI" -
einzubauen.
Aussentüren Sporthalle
29.In der Aussenwand der Sporthalle sind 1 und
2-flügelige Alu-Profilrahmentüren - Referenzprodukt
"Schüco ADS 75 HD.HI" mit einer Bautiefe von 75 mm für
besonders schwere Türen einzubauen. Diese sind flächig
mit Dämmpaneelen auszfachen und flächenbündig,
rahmenüberdeckend mit Aluminiumblech 2mm,
pulverbeschichtet RAL nach Wahl AN, zu bekleiden. Auf
der Halleninnenseite sind die Türen so vorzurichten das
sie die Prallwandverkleidung gem. Titel "
Prallwand/Sporthallentore/-türen/-fenster" aufnehmen
können. Die Türen öffnen nach aussen und müssen im
bekleideten Zustand innen flächenbündig in die
Prallwand integriert sein. Dazu sind die Türen ca. 20
cm nach innen vor der Rohkonstruktion zu montieren und
im Boden-, Sturz und Leibungsbereich entsprechend
anzudichten und zu Dämmen. Die Rahmen sind entsprechend
zu verbreitern. Eine ggf. notwendige Stahlrahmen
Unterkonstruktion ist vorzusehen.
Alu-Glas Innentürelemente
Im Bereich der Flure und Foyers sind Alu-Glas
Innentürelemente vorzusehen, Referenzprodukte "Schüco
ADS 90 FR 30 +Schüco ADS 65 NI SP".
Diese haben Größtenteils Brandschutzanforderungen. Die
Türen sind gem. Türliste mit Obentürschließern mit
elektromechanischer Feststellung und Rauchmeldern zur
Auslösung im Brandfall auszustatten.
Ausstattungen/Beschläge
31.Alle Türen sind gem. Türliste, Produkt und
Materialiste, sowie derm Titel " Schießanlage"
auszustatten. Nachfolgend sind einige
Ausstattungselemente konkretisiert:
32.Die Eingangstür im Foyer 1 erhält einen
elektromotorischen Drehflügelantrieb an beiden Flügeln.
Die Tür ist innen und aussen über Taster für Menschen
mit Behinderung barrierefrei zu öffnen.
Die Tür ist mit allen nötigen Sicherheitsfunktionen
auszustatten
Die Türflügel dienen gem.Brandschutzkonzept auch als
Fluchtweg und Zuluftöffnung für die Entrauchung des
Foyers
Für den Motorantrieb gibt es zwei Nutzungsszenarien:
Schulbetrieb
Die Tür soll generell verschlossen sein und nur über
den Lehrer mit Schlüssel. geöffnet werden können.
Danach sollte die Tür in den Automatikbetrieb gehen und
mit einer Zeitsteuerung solange offen sein, dass auch
Nachzügler den Unterricht erreichen. Danach soll die
Tür nicht mehr automatisch aufgehen und ein Zutritt nur
über die Klingel möglich sein.
Veranstalltungsbetrieb:
Die Tür ist unverschlossen und kann über die Taster von
innen und aussen geöffnet werden
Um die o.g. Funktionen zu ermöglichen erhält der
Türantrieb u.a. einen separaten Kontakt zur GLT. Die
Lösung für Nachzügler (Zeitfenster nach berechtigtem
Öffnen) erfolgt über die GLT-Programmierung inkl.
Zeitrelais etc..:
Desweitern wird ein Schnittstellenmodul zur
Türsteuerung nötig und ein separater Programmschalter
zur (Über-)Steuerung der Türfunktionen vor Ort.
Ggf. sind weitere Komponenten notwendig um die oben
beschrieben Funktionen zu ermöglichen.
Die Tür ist mit einem Schlüsselschalter mit digitalem
Schließzylinder gem Titel "Schließanlage" auszustatten.
Die finale Ausstattung und Funktionsweise des Antriebs
ist vor Ausführung im Rahmen der Ausführungsplanung mit
dem AG abzustimmen
Die Türen erhalten Beschläge gem.den Vorgaben der
Türliste, Edelstahl, Referenzprodukt " FSB 1070"
Türdrücker +Knaufe sind gekröpft und am Ende
rückgeführt auszuführen.
34.Fenster sind gem. der Ansichten als Kipp, Dreh-Kipp,
oder Festverglasung auszuführen.
35.Alle Dreh-Kipp Flügel erhalten abschließbare,
gleichschließende Beschläge , Edelstahl,
Referenzprodukt "FSB 1070". Die Dreh-Kipp Flügel
erhalten vorgenannte Beschläge mit "Kipp-vor-Dreh"
Funktion
36.Alle Kippflügel, ausser die in der Sporthalle, erhalten
Oberlicht-Scherenbeschläge für eine Öffnungsweite von
ca. 300mm, mit einer Stangenführung, Eckumlenkung und
einem Öffnungshebel. Der Hebel muss auf einer Höhe von
ca. 1,5m angeordnet werden.
37.Die Fensterflügel in der Sporthalle erhalten gem.
Architektenplänen Motorantriebe. Hier sind schmale,auf
den Rahmen montierte 230V Kettenantriebe vorzusehen
(Referenzprodukt "GEZE Slimchain"). Die Antriebe
müssen einen Hub von min. 60 cm haben .Die Kabel sind
verdeckt in der Festerlaibung zum Antrieb zu führen.
Die Schaltung der Fensteröffnung erfolgt im Regieraum
mittels Schlüsselschalter.
38.Alle Fenster +Türen in der Aussenhülle sind mit
Magnetkontakten, alle Türen zusätzlich mit
Riegelkontakten auszustatten.
39.Alle Fassadenelemente, Fenster und Türen in der
Aussenhülle müssen die Anforderungen an die
Einbruchhemmung von Bauteilen, der Klasse RC 2 gemäß
DIN EN 1627 erfüllen.
40. Gem. Türliste erhalten die Ausssentüren je flügel
robuste Türstopper mit gefedertem Gummipuffer ,
Hakenfeststeller und Rollenkloben,Referenzprodukt "KWS
1009" . Diese sind gem. Türliste entweder
bodenmontiert, wandmontiert oder an einer zusätzlich
zu liefernden Edelstahl Türstele zu montieren. Die
Puffern müssen entsprechend der zu erwartenden Last im
Boden oder in der Rohkonstruktion der Wand verankert
werden.
41. Einige Türen erhalten gem. Türliste Motorschlösser
welche über die GLT steuerbar sein müssen.
42. Zusätzlich erhalten einige Türen gem. Türliste auch
eine Fluchttürsteuerung.
Fensterbänke/Kantbleche
43.Gem. beiliegender Architektenpläne sind innen an
einigen Übergängen der Fenster, Fassaden und auch der
Innenelemente, zueinander oder zur Rohkonstruktion
diverse Abdeck- und Kantbleche sowie Winkel aus
Aluminium vorzusehen. Diese sind ebenfalls
pulverbeschichtet auszuführen.
44.Aussen sind ebenenfalls einige Abdeck und Kantbleche
vorgesehen: so zum Beispiel an der Westfassade im
Bereich der Fenster der Hallenfassade, sowie im Bereich
der Eingangsfassade. Hier sind ebenfalls gekantete,
pulverbschichtete Aluminumbleche vorzusehen. Die
Blechstärke ist so zu wählen das die Bleche ausreichend
steiff sind und nicht schüsseln.
45. Im Bereich der Fenster- und Türleibungen, sowie im
Bereich von Türstürzen sind ebenfalls vorgenannte
gekantete, pulverbschichtete Aluminumbleche vorzusehen.
46. Alle Fenster + Lüftungsgitter erhalten Aluminium
Aussenfensterbänke. Fensterbankprofil (3-fach
gekantet), 2mm stark, mit wasserdichter Aufkantung
,Einschl. Fensterbankanker (mind. alle 1,50m),
gekanteter Tropfnase, Fugendichtbänder an
Anschlusskanten und Fensterrahmen, Gleitendstücke
(rechts und links), Antidröhnmatten an der Unterkante
verklebt. Mind. alle 3,00m sind wasserdichte
Überlängendehnprofile einzukalkulieren.
47. Attikableche sind in
den Titeln "Dachdeckungs/Dachabdichtungsarbeiten" ,
sowie beschirieben
und dort zu kalkulieren.
Wir möchten darauf hinweisen, dass eine Glasbemessung nach DIN 18008 von uns nicht erfolgt ist.
Die definierten Gläser sind nur in ihrer Funktion (Anforderungen) beschrieben.
Bei der Planung und Ausführung ist für die Anforderung an Einbruchhemmung sicherzustellen, dass ein nach DIN EN 1627 geeigneter Baukörper vorhanden ist.
Vorblatt
Deckblatt Metallbau- und Verglasungsarbeiten
Bauvorhaben: Dreifachsporthalle
Theodor-Heuss-Realschule
Bauort: Wiembachallee 42
51379 Leverkusen
Bauherr:
Planung:
Bauleitung:
Angebot über: Metallbau- und Verglasungsarbeiten
Angebotsabgabe: ........................................
Submission: ........................................
Ausführungsbeginn: ........................................
Ungeprüfte Angebotssumme inkl. MwSt.: EURO: ............................
Geprüfte Angebotssumme inkl. MwSt. : EURO: ............................
Deckblatt
Angaben des Bieters Kurzform Angaben des Bieters
Fabrikat/System ausgeschrieben angeboten
Fenster : Schüco AWS 75.SI+ _______________________
Warmfassade : Schüco FWS 50.SI _______________________
Einsatz- Fenster : Schüco AWS 75.SI+ _______________________
Einsatz- Türen : Schüco AD UP 75 _______________________
Einsatz-Schiebe-Türen : Schüco ASE 80.HI _______________________
Glaslieferant : _______________________
Firma / Stempel ________________________________________
Unterschrift _________________________________________
Ort / Datum ____________________den___________________
Angaben des Bieters Kurzform
ZTV für Metallbau- und Verglasungsarbeiten Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen
Art und Umfang der Leistung
Gegenstand dieser Ausschreibung sind Metallbauarbeiten. Die Leistung umfasst die Herstellung, die Lieferung und die Montage von Aluminium-Bauelementen.
Zusätzlicher Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Verglasungsarbeiten.
Die Leistung umfasst die Lieferung, das Einsetzen und das Abdichten aller Glasscheiben und Ausfachungen.
Hinweis zu aufgeführte Normen etc.:
Alle aufgeführten Normen, Vorschriften, Gesetze gelten, wenn nicht anders in den Texten vermerkt, in der zum Vertragsschluss gültigen Fassung.
ZTV für Metallbau- und Verglasungsarbeiten
Allgemein Texte Vereinfachte Schreibweise
AG = Auftraggeber
AN = Auftragnehmer (Bieter)
Konstruktionssystem
Der Ausschreibung liegen die Konstruktionsmerkmale der Schüco-Aluminium-Konstruktionen zugrunde. Die Profil-, Zubehör-, Dichtungs- und Beschlagauswahl muss nach den gültigen Unterlagen des jeweiligen System-Herstellers erfolgen.
Angaben zur Leistungsbeschreibung
Grundlage des Angebotes ist das vorliegende Leistungsverzeichnis einschließlich der Vorbemerkungen.
Qualitätssicherung
Gemäß der Bauproduktenverordnung muss für jedes nachfolgend beschriebene Bauprodukt, das von einer harmonisierten Norm erfasst ist oder das einer Europäisch Technischen Bewertung entspricht, eine Leistungserklärung, in Bezug auf dessen wesentliche Merkmale (Anhang ZA der harmonisierten Norm) vorliegen. Alle für den Verwendungszweck im Mitgliedstaat geforderten wesentlichen Merkmale sind in der Leistungserklärung anzugeben.
Weiterhin können nach Landesbauordnung die Bauprodukte zusätzlich mit einer Bestätigung ihrer Übereinstimmung mit den technischen Regeln, den allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen, den allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnissen oder den Zustimmungen im Einzelfall ausgestattet werden.
Für die einzelnen Aluminiumelemente sind element- und herstellerspezifische EPD’s gemäß EN 15804, nachgewiesen gemäß ISO 14025, vorzulegen.
Für die Auftragsabwicklung gelten
VOB/B (Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von Bauleistungen).
VOB/C (Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen).
Die für dieses Gewerk und für die Erstellung aller ausgeschriebenen Maßnahmen aktuellen DIN-Normen, DIN EN-Normen, DIN EN ISO-Normen, Vorschriften, Richtlinien, Verordnungen, Gesetze, Arbeitsanweisungen, etc. sind einzuhalten.
Ausführungsunterlagen
Der AG legt dem AN nach der Auftragserteilung und vor Beginn der Arbeiten, die zur Ausführung notwendigen Unterlagen gemäß § 3 Abs. 1 VOB/B rechtzeitig und unentgeltlich vor. Ausführungsunterlagen sind demnach alle das Werk betreffenden Hilfsmittel, die außer Arbeit, Material oder Boden zur Vorbereitung und mangelfreien sowie rechtzeitigen Durchführung der Bauleistung benötigt werden und ohne die der AN die Bauleistung nicht so wie vertraglich vorgesehen oder gar überhaupt nicht erbringen kann; dazu zählen u.a. auch Proben, Muster und Modelle, sowie endgültige vollständige und ausführungstechnisch brauchbare Ausführungs-, Detail- und Konstruktionszeichnungen im Maßstab 1:50 bis 1:1, die nach § 34 Abs. 3 Nr. 5 HOAI anzufertigenden und angefertigten - auftraggeberseitig freigegebenen - Ausführungspläne des bauplanenden Architekten mit allen für die Ausführung notwendigen Einzelangaben, und statische und sonstige Berechnungen oder bestimmte Planungen anderer Sonderfachleute.
Tragwerkspläne und statische Berechnungen oder bestimmte Planungen anderer Sonderfachleute sind in die bauseits zu stellende Ausführungsplanung integriert. Sollten sich bei den Ausführungsunterlagen Änderungen ergeben, welche auch die Leistungen des AN betreffen, werden diese Änderungen durch den AG gekennzeichnet und dem AN unverzüglich schriftlich verbindlich mitgeteilt.
Baumaße
Das Aufmaß ist vom AN grundsätzlich eigenverantwortlich und auf Grundlage der bauseitig hergestellten Ausgangssituation am Bau zu nehmen. Werden dabei Rohbautoleranzen außerhalb der festgelegten Toleranzen festgestellt, ist der AG darüber zu informieren. Fordert der AG, dass die Konstruktionen schon zu einem Zeitpunkt zur Montage bereitstehen müssen, der ein Aufmaß vor Fertigung unmöglich macht, so sind die objektspezifischen Toleranzen vom AG vorzugeben und vom AN zu beachten.
Werkstatt- und Montageplanung
Der AN schuldet nach Ziffer 3.1.7 DIN 18360 eine Werkstatt- und Montageplanung auf Basis der vom AG zu liefernden Ausführungsunterlagen. Diese ist vor Fertigungsbeginn vorzulegen. Aus den Darstellungen müssen Konstruktion, Maße, Einbau, Befestigung und Bauanschlüsse der Bauteile sowie die Einbaufolge erkennbar sein (DIN 18360, Ziff. 3.1.7). Die Darstellungen sind in Zeichnungen, Maßstab mind. 1:50 und in 3-facher Ausfertigung, zu liefern. Der AG prüft die Werkstatt- und Montageplanung auf Übereinstimmung mit der Ausführungsplanung. Bei Übereinstimmung mit der Ausführungsplanung gibt der AG die Werkstatt- und Montageplanung mit dem entsprechenden Prüfvermerk an den AN zurück (Freigabe).
Toleranzen
Die Toleranzen für die jeweiligen Gewerke werden durch den AG aufeinander abgestimmt. Sofern die Maße der Elemente vor Ausführung nicht genommen werden können, legt der AG objektspezifische Toleranzen fest (vgl. RAL Leitfaden zur Montage: 2024-03, Ziffer 3.1.2, Nr. 16, Seite 45f.). Für die Montage sind Abweichungen von vorgeschriebenen Maßen in den durch DIN 18202 bestimmten Grenzen zulässig, sofern die Funktion und die Tragfähigkeit der Bauteile nicht beeinträchtigt wird (DIN 18360 Ziff. 3.1.4).
Soll auf bauseitigen Wunsch hin nach theoretischen Maßen geplant und gefertigt werden und kommt es trotz Einhaltung der jeweiligen Toleranzen zu Passungenauigkeiten in der Ausführung, so dass die Leistung des AN auf die Leistung Rohbau nicht ausreichend abgestimmt ist, entscheidet der AG, wie diese zu beseitigen sind.
Allgemein Texte
Werkstoffe Aluminium
Es sind stranggepresste Aluminium-Profile der Legierung EN AW 6060 und EN AW 6063 in Eloxalqualität nach DIN EN 755 und DIN EN 12020 zu verwenden.
Für anodisierte Aluminium-Bleche in Eloxalqualität ist die Legierung AlMg 1, halbhart, (EN AW 5005A) zu verwenden.
Der AN hat sicherzustellen, dass die von ihm angebotenen und verarbeiteten Aluminiumbauteile von Lieferanten stammen, die der A/U/F Initiative, Recycling im Bausektor, angehören, oder einen gleichwertigen schlüssigen produktspezifischen Recyclingprozess (PRP) nachweisen können. Es ist sicherzustellen, dass Produktionsabfälle und demontierte Elemente (Sanierungsbau) aus Aluminium dem Verwertungsprozess, für die Herstellung von Fenster- und Fassadenprofilen, zurückgeführt werden.
Für die angebotenen Aluminium-Profile sind EPD’s (EPD = Environmental Product Declaration) gemäß EN 15804, nachgewiesen gemäß ISO 14025, vorzulegen.
Auf Anforderung des AG hat der AN über die Einhaltung der v.g. Forderungen projektbezogene Bescheinigungen des Herstellers bzw. Prüfzeugnisse und Nachweise vorzulegen.
Stahl
Stahlteile (Anker-, Unterkonstruktionen, geschweißte Konstruktionen, etc.) sind in feuerverzinkter Ausführung vorzusehen. Stahlbleche sind verzinkt auszuführen.
Die Nachbesserung von Fehlstellen, Beschädigungen sowie das Nacharbeiten von etwaigen Schweißstellen hat entsprechend DIN EN ISO 1461 zu erfolgen.
Edelstahl
Verankerungselemente und -mittel, die einem Korrosionsangriff ausgesetzt und für Wartungen nicht zugänglich sind, z. B. Befestigungs- und Verankerungskonstruktionen von vorgehängten Fassaden (Kaltfassaden) sowie alle Verbindungsteile sind grundsätzlich aus rostfreiem Edelstahl herzustellen.
Als Verankerungs-, Verbindungs- und Befestigungselemente dürfen, ohne besonderen Korrosionsschutznachweis gemäß DIN 18516-1, nur nichtrostende Stähle bzw. Stähle gemäß der allgemeine bauaufsichtlichen Zulassung "Z-30.3-6" vom 05.März 2018 der Informationsstelle Edelstahl Rostfrei, verwendet werden.
Weiterhin ist sicherzustellen, dass unter Spannung stehende Bauteile, besonders wenn sie legiert sind, in uneingeschränkter Festigkeit zu keiner Spannungskorrosion oder anderweitiger interkristalliner oder auch anderweitig wirksam werdender Zersetzung im Alterungsprozess neigen.
Auf Anforderung des AG hat der AN über die Einhaltung der v. g. Forderungen projektbezogene Bescheinigungen des Herstellers bzw. Prüfzeugnisse und Nachweise vorzulegen.
Zusammenbau unterschiedlicher Werkstoffe
Beim Zusammenbau unterschiedlicher Werkstoffe muss gewährleistet sein, dass keine Kontaktkorrosion und keine andere ungünstige Beeinflussung entstehen kann. Es sind Zwischenlagen aus Kunststofffolie oder dgl. vorzusehen.
Systembeschreibung
Die Angaben der formalen Profilabmessungen (Bautiefen und Ansichtsbreiten von außen) und der Konstruktionsmerkmale sind zu berücksichtigen.
Bei Widersprüchen geht die Leistungsbeschreibung in den jeweiligen Positionen den Vorbemerkungen und diesen ZTV vor.
Werkstoffe
Profile allgemein Profilauswahl
Bei wärmegedämmten Profilen sind nur solche zulässig, bei denen die Innen- und Außenschalen durch Wärmedämmprofile durchgehend kraft- und formschlüssig miteinander verbunden sind.
Die Profile müssen die auftretenden Beanspruchungen gemäß DIN EN 1990 nach DIN EN 1991 inkl. der zugeordneten nationalen Anhängen sicher abtragen. Die dabei zwischen Innen- und Außenschalen auftretenden Schubkräfte müssen vom Verbund zuverlässig übertragen werden. Die vom System-Hersteller angegebenen wirksamen Trägheitsmomente (Ix) sind, unter Berücksichtigung der DIBT Richtlinie für thermisch getrennte Profile, für die Auswahl zu berücksichtigen.
Das Prinzip der Wärmedämmung ist für die gesamte Konstruktion einzuhalten.
Alle Verbundprofile der Fenster- und Türsysteme sind mindestens als Dreikammersystem (zwei Hohlprofile plus Verbundzone) auszuführen.
Der Verbund der Profile muss ohne zusätzliche Abdichtung wasserdicht und wasserbeständig sein. Der Falzgrund der Profile muss absolut glattflächig ausgebildet sein (auch die Verbundzone), so dass anfallende Feuchtigkeit immer in die tiefste, außenliegende Ebene (Rinne) des Falzes abgeführt wird, ohne dass hierfür zusätzliche Drainagekanäle hergestellt werden müssen. Die Belüftung des Falzgrundes bei Isolierverglasungen muss nach den Richtlinien der Isolierglas-Hersteller erfolgen.
Profilverbindungen
Eckverbinder müssen in ihrem Querschnitt den inneren Profilkonturen entsprechen. Bei den Gehrungen ist auf eine einwandfreie Verklebung der Gehrungsfläche zu achten. Auch an den T-Stößen ist das Einsickern von Wasser in die Konstruktion - durch entsprechende Füllstücke mit dauerelastischer Abdichtung - zu verhindern.
Bei wärmegedämmten Profilen muss die Dämmwirkung auch im Eck- und T-Verbinderbereich voll erhalten bleiben.
Flügeldichtungen
Die Dichtungen müssen auswechselbar sein.
Für Dreh-, Drehkipp- und Stulp-Fenster ist eine Mitteldichtung vorgeschrieben.
Entwässerung der Konstruktion
Falze und Profilnuten, in die Niederschlag und Kondenswasser eindringen können, müssen nach außen
entwässert werden. Sichtbare Entwässerungsschlitze sind mit Kappen abzudecken.
Entwässerung, Dampfdruckausgleichsöffnungen
Entwässerung:
Gemäß DIN 18055 muss sichergestellt sein, dass in die Rahmenkonstruktion eingedrungenes Wasser unmittelbar und kontrolliert abgeführt wird, um Schäden am Fenster und am Baukörper zu vermeiden.
Die Entwässerungsöffnungen zur Außenseite sollen einen Mindestquerschnitt von 5x20 mm haben. Der Abstand der Öffnungen untereinander soll bei diesem Mindestquerschnitt nicht mehr als 600 mm betragen.
Profile allgemein
Beschläge Fenster Alu Beschläge Fenster Alu
Sind nicht systemgebundene Beschlagteile vorgesehen, müssen diese unter Beachtung der gültigen DIN-Normen ausgewählt werden.
Die für die jeweilige Öffnungsart einzusetzenden Beschläge in ihrer Grundausstattung sind unter Berücksichtigung der Lastannahmen/Gewichte/Größen und der zu erreichenden Öffnungsweite nach den Bemessungstabellen des System-Herstellers einzusetzen. Alle Beschlagteile sind aus nichtrostenden Materialien herzustellen und müssen justierbar sein. Inkl. der erforderliche Zusatzteile wie zusätzliche Verriegelungen, Scherenbefestigungen, Eigenanschlag und Bänder.
Beschläge Fenster Alu
Beschläge Hebe-Schiebe / Schiebe / Faltelemente Alu Beschläge Hebe-Schiebe / Schiebe / Faltelemente Alu
Die für die jeweilige Öffnungsart einzusetzenden Beschläge in ihrer Grundausstattung sind unter Berücksichtigung der Lastannahmen / Gewichte / Größen nach den Bemessungstabellen des System-Herstellers einzusetzen. Alle Beschlagteile sind aus nichtrostenden Materialien herzustellen und müssen justierbar sein inkl. der erforderlichen Zusatzteile wie Anschlagpuffer, Öffnungsbegrenzer, Verriegelungsbolzen, Laufwagen, Verschiebesicherung sowie die Komponenten zur fachgerechten Befestigung der Betätigungen.
Beschläge Hebe-Schiebe / Schiebe / Faltelemente Alu
Beschläge Türen Alu Beschläge Türen
Für die jeweiligen Anforderungen der Türen, sind die einzusetzenden Türbänder und Beschläge in ihrer Grundausstattung in den Leistungspositionen beschrieben.
Die Ausführung und die Anordnung der Türbänder ist unter Berücksichtigung der Lastannahmen nach den Bemessungstabellen des System-Herstellers vorzusehen.
Die Stulpbleche der einzusetzenden Schlösser und die Schließbleche müssen aus Edelstahl bestehen.
Zubehörteile wie Zylinder-Rosetten, Drückerstifte, Dichtstücke, Befestigungszubehör und Fußpunktabdichtungen werden in den folgenden Beschreibungen nicht besonders erwähnt; diese Zubehörteile sind jedoch in jedem Fall mitzuliefern.
Beschläge Türen Alu
Automatische Antriebe Türen ASR A1.7 Drehtürantriebe- Automatik Schiebetüren Automatische Antriebe für Türen
Das maximal zulässige Flügelgewicht ist abhängig von der Türflügelbreite (siehe Unterlagen des Systemgebers).
Unabhängig von Türflügelgewicht und Türflügelbreite ist bei Verwendung von Drehtürantrieben ein zusätzliches Türband direkt unter dem oberen Türband anzubringen um die auftretenden Kräfte abzutragen.
Die Verwendung von verdecktliegenden Türbändern ist z.Z. nicht zugelassen.
Ggf. sind Türanschlagpuffer einzusetzen die ein "Überdrehen" der Türflügel verhindern.
DIE GELTENDEN NORMEN UND TECHNISCHE REGEL FÜR „TÜREN UND TORE“ NACH ASR A1.7 UND DIE DIN 18650 SIND UNBEDINGT ZU BERÜCKSICHTIGEN. AUSSERDEM SIND DIE RICHTLINIEN DES DIBT ZU BEACHTEN.
ES IST ZWINGEND EINE RISIKOANALYSE DURCHZUFÜHREN.
DER ERRICHTER EINER TÜRANLAGE IST VERPFLICHTET, DIE SICHERHEITSANALYSE (GEFAHRENANALYSE) NACH DIN 18650 DURCHZUFÜHREN UND ZU DOKUMENTIEREN (§ 2 DER 9. GPSGV, IN VERB. M. ANH. I DER MASCHINENRICHTLINIE),
HAT EINE EG-KONFORMITÄTSERKLÄRUNG AUSZUSTELLEN UND AN DER TÜRANLAGE DIE CE-KENNZEICHNUNG SICHTBAR ANZUBRINGEN (§ 3 DER 9. GPSGV IN VERB. M. ANH. II DER MASCHINENRICHTLINIE).
SICHERHEITSANALYSE:
IN DER PLANUNGSPHASE MÜSSEN DIE ERFORDERLICHEN SCHUTZMASSNAHMEN ERMITTELT WERDEN.
SIE MUSS DAS TÜRSYSTEM UNTER BERÜCKSICHTIGUNG DER KONKRETEN EINBAUSITUATION UND DES NUTZERKREISES BEURTEILEN UM MÖGLICHE GEFAHREN ZU ERKENNEN.
AUF GRUNDLAGE DER ANALYSE SIND GGF. MASSNAHMEN ZU ERGREIFEN UM DIE EVENTUELLEN GEFAHRENQUELLEN AUSZUSCHLIESSEN BZW. DAS DIESE VERMINDERT WERDEN.
DIE ANALYSE WEIST AUF MÖGLICHE RESTRISIKEN HIN.
ALLGEMEINE HINWEISE:
DIE ELEKTROVERKABELUNG MUSS NACH KABELPLAN DES HERSTELLERS DER ANTRIEBE ERFOLGEN.
DER BAUSEITIGER ANSCHLUSS (ABZWEIGDOSE) DES ANTRIEBES ERFOLGT DURCH EINE ELEKTROFIRMA.
DIE INBETRIEBNAHME ERFOLGT DURCH EINEN BETRIEB MIT EINEM GÜLTIGEM SACHKUNDENACHWEIS DES HERSTELLERS DER ANTRIEBE.
FOLGENDE PRÜFUNGEN MÜSSEN DURCHGEFÜHRT WERDEN:
ABNAHMEPRÜFUNG VOR DER ERSTEN INBETRIEBNAHME:
PRÜFUNG DES FACHGERECHTEN EINBAU ALLER KOMPONENTEN, DES EINWANDFREIEN FUNKTIONSVERHALTENS UND DER INSTALLATION WIRKSAMER SCHUTZMASSNAHMEN.
REGELMÄSSIGE PRÜFUNG DURCH SACHKUNDIGEN:
MINDESTENS EINMAL JÄHRLICH PRÜFUNG DES EINWANDFREIEN FUNKTIONSVERHALTENS UND DER SCHUTZEINRICHTUNGEN.
WARTUNG:
MINDESTENS EINMAL JÄHRLICH FUNKTIONSERHALTENDE MASSNAHMEN, PLANMÄSSIGER AUSTAUSCH VON VERSCHLEISSTEILEN.
BEI DER MONTAGE AN FEUER- UND RAUCHSCHUTZTÜREN IST EINE GLEICHZEITIGE ABNAHME (GEM. RICHTLINIEN FÜR FESTSTELLANLAGEN DES DIBT) ZWINGEND ERFORDERLICH. (JÄHRLICHE WARTUNG GEM. DIBT NUR DURCH EINEN SACHKUNDIGEN).
Automatische Antriebe Türen ASR A1.7 Drehtürantriebe- Automatik Schiebetüren
Element ID (IoF) Element ID (IoF)
UV- und witterungsbeständige Kennzeichnung der Elemente mittels NFC-Etikett oder QR-Code.
Über eine zugehörige cloudbasierte Datenbank werden die Bauteileigenschaften digital gesichert, verwaltet und sind elementbezogen abrufbar.
Einzelne Elemente und Bauteile lassen sich eindeutig identifizieren und zuordnen.
Die Managementplattform als cloudbasierte Datenbank erfüllt DSGVO konforme Sicherheitsstandards zur Verwaltung einzelner oder mehrerer Projekte.
Die individuelle Vergabe von Zugriffsrechten (z.B. Facility Management) sowie die Kennzeichnung von öffentlichen und nicht öffentlichen Dokumenten in der Datenbank ist möglich.
Zu allen Elementen liegen digital abrufbare technische Produktinformationen vor. Diese Merkmale umfassen CE-Kennzeichnung, Leistungserklärung, Elementbeschreibungen, Aluminiumgüte und Nachhaltigkeitswerte (GWP und Materialzusammensetzung).
Über die individuelle Kennzeichnung sind elementbezogene Serviceanfragen möglich. Weiterhin besteht die Möglichkeit, eine elementbezogene Dokumentation der Wartungshistorie und der Wartungsprotokolle zu hinterlegen.
In Abstimmung mit dem AG und AN können projektspezifische Unterlagen unter den Gebäudedokumenten hinzugefügt werden. Dies ist im Auftragsfall abzustimmen oder im Rahmen der zugehörigen Position detailliert zu beschreiben.
Alle genannten Eigenschaften sind unter der zugehörigen Position im LV zu bepreisen.
Element ID (IoF)
Nachkaufgarantie für Aluminium Fenster- und Beschlagssysteme Nachkaufgarantie für Aluminium Fenster- und Beschlagssysteme
Für Bauteile der Aluminium Fenster- und Beschlagssysteme, die einem besonderen Verschleiß unterliegen oder die designrelevant sind, ist eine Nachkaufgarantie durch den AN zu gewährleisten. Die Nachkaufgarantie hat mindestens 10 Jahre, ausgehend vom Kauf des ursprünglichen Bauteils durch den AN, zu betragen. Ein Bestätigungsschreiben des Systemlieferanten, des zur Ausführung angebotenen Fabrikats, ist mit der Angebotsabgabe vorzulegen.
Nachkaufgarantie für Aluminium Fenster- und Beschlagssysteme
Verglasung Verglasung
Die nachfolgende Beschreibung stellt eine allgemeine Regelung für die Lieferung und das Einsetzen der Verglasung in Bauelementen dar.
Die in den Positionsbeschreibungen angegebenen Abmessungen beziehen sich auf die Außenmaße der Bauelemente. Die Kosten für die Ermittlung der Glasmaße sind in die Angebotspreise einzurechnen, eine gesonderte Vergütung erfolgt hierfür nicht.
Zum Lieferumfang der Verglasungsarbeiten gehören alle hierfür erforderlichen Dichtungen und deren Einbau, einschließlich der dicht auszuführenden Eckausbildungen und Stöße. Weiterhin mitzuliefern sind alle erforderlichen Dichtstoffe, Glasauflager und Klotzungsbrücken.
Die Dicken der Einzelscheiben sind unter Berücksichtigung der Scheibengrößen und der Lastannahmen nach den Bemessungstabellen des Glas-Herstellers zu ermitteln.
DIE ANGABE DER LICHT- UND ENERGIEWERTE ERFOLGT NACH DIN EN 410. SIE BEZIEHEN SICH AUF EINEN STANDARDAUFBAU. ABWEICHUNGEN VOM STANDARDAUFBAU UND EINBAULAGE AUS DER SENKRECHTEN FÜHREN ZU WERTÄNDERUNGEN.
Technische Richtlinien des Instituts des Glashandwerks für Verglasungstechnik und Fensterbau, Hadamar (IGH)
DIN 18545 Abdichten von Verglasungen mit Dichtstoffen
Richtlinie VE-06/01: Beanspruchungsgruppen für die Verglasung von Fenstern vom Institut für Fenstertechnik e.V., Rosenheim
Die Verglasungen sind gemäß den „Glasbemessungs- und Konstruktionsregeln“ nach DIN 18008-1 bis -5 und DIN 18545 „Anforderungen an Glasfalze und Verglasungssysteme“ unter Berücksichtigung der EN 12488 (Verklotzung) auszuführen.
Die Glaskanten der beschriebenen Gläser sind nach DIN 1249-11, auszuführen.
ABSTURZSICHERNDE VERGLASUNGEN:
BEI DER AUSFÜHRUNG ABSTURZSICHERNDER VERGLASUNGEN IST DIE DIN 18008-4 VOM JULI 2013 ZU BEFOLGEN.
SOFERN VON DER DIN 18008-4 ABGEWICHEN WIRD, BEDÜRFEN ABSTURZSICHERNDE VERGLASUNGEN GRUNDSÄTZLICH EINER ALLGEMEINEN BAUAUFSICHTLICHEN ZULASSUNG DES DIBT "DEUTSCHES INSTITUT FÜR BAUTECHNIK" ODER EINER ZUSTIMMUNG IM EINZELFALL (ZIE) DER JEWEILIGEN BAUAUFSICHTSBEHÖRDE. IST EINE ZIE (ZUSTIMMUNG IM EINZELFALL) ERFORDERLICH, SO IST DIESE DURCH DIE BAUHERREN/BAUHERRENVERTRETER ZU BEANTRAGEN.
Verglasung
Ausfachungen Ausfachungen
Für die Lieferung und den Einbau von Ausfachungen gilt sinngemäß die im Abschnitt Verglasung näher beschriebene Regelung.
Die in der nachfolgenden Beschreibung der Paneele gemachten Angaben zu den einzusetzenden Werkstoffen und deren Querschnitt sind formale Mindestanforderungen. Die in den "ZTV" gemachten Angaben zum Wärmeschutz, Schallschutz, Brandschutz und zur Angriffs- und Durchschusshemmung, sowie die für diese Bereiche geltenden DIN-Normen sind zu berücksichtigen.
Der Dämmkern der Paneele ist in jedem Fall in druckfester Ausführung und/oder mit einem druckfesten Einleimer auszuführen. Die anwendungsbezogenen Anforderungen an die Wärmedämmstoffe und die entsprechende DIN EN des Bezeichnungsschlüssels sind gemäß der DIN V 4108-10 auszuwählen. Die Klassifizierung des Brandverhaltens und die Eingruppierung erfolgt nach der DIN EN 13501, bei Schäumen ist die Klasse E zu berücksichtigen, bei Mineralwolle Klasse A1. Kommt als Dämmkern Mineralwolle zur Ausführung, so ist diese in stehender Faser und mit zusätzlicher mechanischer Sicherung gegen Absacken zu verarbeiten.
Der Werkstoff des druckfesten Einleimer richtet sich nach der Vorgabe des p W(mk) des Abstandshalter.
Die beschriebenen Paneele müssen nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik dampfdiffusionsdicht ausgebildet sein. Durch konstruktive Maßnahmen muss verhindert werden, dass eine Durchfeuchtung sowie eine mechanische Zerstörung des Dämmstoffes eintritt.
Die Oberflächenveredelung der Aluminium-Verbundpaneele ist, wenn in den Positionsbeschreibungen nicht anders angegeben gemäß der Beschreibung in den "ZTV" auszuführen.
Ausfachungen
Baukörperanschlüsse Einbau der Elemente
Die Verankerungen der Elemente sind so auszuführen, dass alle aus horizontaler und vertikaler Richtung auftretenden Kräfte und Lasten kraftschlüssig und mit den vorgeschriebenen Sicherheitsreserven auf den Baukörper übertragen werden.
Bewegungen des Baukörpers und Dehnungen der Elemente müssen aufgenommen werden, ohne dass hieraus Belastungen auf die Konstruktion übertragen werden.
Die Montage der Aluminium-Bauelemente muss flucht- und lotrecht erfolgen. Die horizontalen Einbauebenen sind nach den Meterrissen einzumessen, die in jedem Geschoss durch den AG anzubringen sind.
Alle zur Montage erforderlichen Befestigungsmittel sind in die Einheitspreise mit einzukalkulieren.
Befestigungs- und Verbindungsmittel - wie Schrauben, Bolzen und Dübel - müssen entsprechend dem jeweiligen Verwendungszweck und gemäß den Anforderungen ausgewählt werden. Bei der Auswahl sind die hierfür gültigen Normen und den allgemein anerkannten Regeln der Technik zu berücksichtigen und zu befolgen.
Es kommen nur bauaufsichtlich zugelassene Dübel zur Ausführung. Sämtliche Befestigungsteile, die der Witterung ausgesetzt sind bzw. in hinterlüfteten Bereichen liegen, sind aus Edelstahl zu fertigen.
Sämtliche Anschlüsse und Abdichtungen an angrenzende Bauteile sind in die Einheitspreise einzukalkulieren.
Die Anschlüsse müssen den bauphysikalischen Anforderungen gerecht werden. Das heißt, Anforderungen aus Wärmeschutz, Feuchteschutz, Schallschutz und Fugenbewegung sind zu berücksichtigen.
Für die Montage nach Meterriss sind gemäß dem RAL Leitfaden zur Montage 2024-03, Ziffer 3.1.2, Nr. 16, Seite 45f., Höhenbezugspunkte an der Baustelle durch den AG vorzusehen. Diese müssen sich in jedem Stockwerk befinden und dürfen nicht weiter als 10 Meter von jedem Einbauort einer der nachfolgend beschriebenen Leistung entfernt sein.
Abdichtung zum Baukörper
Erforderliche Dichtungsprofile sind aus EPDM einzusetzen. Sie müssen in Beschaffenheit, Abmessung und Gestaltung dem vorgesehenen Verwendungszweck entsprechen. Ihre elastischen Eigenschaften müssen im vorkommenden Temperaturbereich den Anforderungen genügen.
Für Versiegelungen sind elastisch bleibende Dichtstoffe auf Silikon- oder Polysulfidbasis zu verwenden. Die Versiegelung muss unter Berücksichtigung der konstruktiven Gegebenheiten innerhalb der vorkommenden Temperaturbereiche an den anschließenden Bauteilen so haften, dass sie - unter Berücksichtigung der zulässigen Dehnungsbewegungen der Bauteile - nicht von den Haftflächen abreißt. PVC-Profile dürfen nicht mit bitumenhaltigen Stoffen in Verbindung kommen. Bei der Abdichtung von Anschlussfugen mit elastischen Dichtstoffen sind die DIN 18540 und die Verarbeitungs-Richtlinien des Herstellers zu befolgen.
Bei Abdichtung der Bauteile zum Baukörper mit Bauabdichtungsfolien ist die Auswahl nach deren Eigenschaften, geringe bzw. hohe Dampfdurchlässigkeit, entsprechend den jeweiligen Anforderungen vorzunehmen. Wird die Bauabdichtungsfolie verklebt, so müssen die Klebeflächen frei von Verunreinigungen und Fremdstoffen sein. Die Angaben des Herstellers sind zu beachten.
Feuchtigkeitsschutz
Bei der Wärmedämmung eines Bauteils ist stets darauf zu achten, dass die dampfdichten Materialien auf der warmen Seite und die dampfdurchlässigen auf der kalten Seite angebracht werden. Baukörperanschlüsse sind fachgerecht abzudichten.
Die Abdichtung der Fenster-, Tür- und Fassadenelemente zum Baukörper ist mit Bauabdichtungsfolien bzw. abgekanteten Blechprofilen einschl. geeigneter dauerelastischer Versiegelungen inkl. Vorfüller zu angrenzenden Bauteilen herzustellen.
Lage und Anordnung von Dampfsperren und Folien müssen wärme- und feuchttechnischen Erfordernissen entsprechen.
Alle Flächen der Fassade müssen so entkoppelt, gedämmt und abgedichtet werden, dass an keiner Stelle (Flächen, Ecken, Randbereiche, Deckenbereiche und Fußpunkte etc.) unzulässiges Tau- bzw. Kondensatwasser anfällt.
Zur Vermeidung von Tauwasser- und Schimmelpilzbildung auf raumseitigen Bauteiloberflächen darf die raumseitige Oberflächentemperatur von 12,6° C gemäß DIN 4108 bezogen auf 20° C Rauminnentemperatur und -5° C Außentemperatur, bei einer korrespondierenden Raumluftfeuchte von 50% nicht unterschritten werden.
Die Mindestforderungen zur Vermeidung von Schimmelpilzbildung im Bereich von Wärmebrücken sind gemäß DIN 4108 einzuhalten.
Soweit die Anschlussausbildungen entsprechend dem Beiblatt 2 zur DIN 4108 ausgeführt werden, ist kein gesonderter Nachweis erforderlich.
Für alle abweichenden Konstruktionen müssen die Mindestanforderungen nachgewiesen werden.
Die bauphysikalischen Einwirkungen durch das Raumklima und das Außenklima sind zu berücksichtigen. Die Anschlüsse zum Baukörper müssen den Anforderungen aus Wärme-, Schall- und Feuchteschutz gerecht werden.
Die Anforderungen an die Anschlussfugenausbildung sind in DIN 4108-7, DIN 4109 sowie DIN 18355 und DIN 18533 enthalten.
Für nähere Informationen wird der Leitfaden zur Montage der RAL-Gütegemeinschaften Fenster und Haustüren, Frankfurt a. M. empfohlen.
Die Anschlussfugenabdichtung vom Baukörper zum Element zur kalten Außenseite, sowie zur warmen Innenseite, ist entsprechend der Anforderungen aus dem Wärmeschutznachweis gemäß Gebäudeenergiegesetz (GEG) für Bauanschlüsse auszuführen.
Die nachfolgend spezifizierten Folien dienen als Elementabdichtungen.
Folien sind vor Erstellung der Außenschale anzubringen.
Materialdicke: 0,75 mm
Folienbreite seitlich: ca. 250 mm
Folienbreite oben: ca. 250 mm
Folienbreite unten: ca. 250 mm
Sollten bedingt durch den Verwendungsort oder Art der Bauteile ein andere Funktion hinsichtlich der Beschaffenheit und Ausführung der Folien gefordert sein, wird dieses gesondert beschrieben.
Fensterbänke
Bei Fensterbänken mit einer Ausladung > 150 mm ist die vordere Kante der Fensterbank mit entsprechenden Konstruktionen gegen Abknicken zu sichern. Die Fensterbank ist auf der Unterseite mit einer Antidröhnmasse (Baustoffklasse B1 nach DIN 4102) von ca. 1,5 mm Dicke zu beschichten. Der Anteil der beschichteten Fläche darf 50% der Gesamtfläche nicht unterschreiten. Fensterbänke sind grundsätzlich so auszubilden, dass Schlagregenwasser sicher nach außen über die Fassade abgeleitet wird und kein Wasser in das Gebäude bzw. die Wärmedämmungen eindringen kann. Die Ableitung muss so erfolgen, dass eine Verschmutzung der Fassade weitgehend vermieden wird. Die Neigung der Attikaverkleidungen sowie der Fensterbänke darf 5% nicht unterschreiten. Der Überstand der Abtropfkanten über der Vorderkante der fertigen Fassade muss mindestens 30-40 mm betragen. Der Überstand darf 20 mm entsprechend den Richtlinien für die Planung und Ausführung von Dächern mit Abdichtungen - Flachdachrichtlinien nicht unterschreiten. Die Befestigung ist grundsätzlich nach statischen Erfordernissen auszuführen, sowie sind thermisch bedingte Längenänderungen durch ausreichende Dehnungsmöglichkeiten sicherzustellen.
Baukörperanschlüsse
Verankerung Fenster / Tür Verankerung Fenster / Tür
Die Verankerung von Fenster- und Türwänden hat gemäß DIN 18360 und den örtlichen Gegebenheiten statisch ausreichend zu erfolgen.
Der Leitfaden zur Montage der RAL-Gütegemeinschaften Fenster und Haustüren, Frankfurt a. M, Stand 2024-03, Ziffer 3.1.2, Nr. 8, Seite 41 ist zu berücksichtigen.
Verankerung Fenster / Tür
Verankerung Glas-Aluminium-Warmfassade Verankerung Glas-Aluminium-Warmfassade
Die Verankerung der Fassadenpfosten erfolgt mittels zum System gehörender, toleranzausgleichender Konsolen aus Aluminium.
Diese Konsolen werden jeweils in den Kopf und/oder Fußpunkten beziehungsweise an den Zwischendecken der Fassade angeordnet. Sie sind je nach Anforderung als Los- oder Festpunktaufhängung auszubilden.
Konstruktiv sind die Konsolen so auszubilden, dass sie eine zwängungsfreie Dilatation der Fassade gewährleisten. Gleichermaßen müssen Formänderungen des Baukörpers wie z.B. Deckendurchbiegungen ausgeglichen werden.
Die Befestigung der Konsolen am Baukörper erfolgt mittels Befestigungsmitteln aus Edelstahl und entsprechend ihrem speziellen Verwendungszweck angepassten und bauaufsichtlich zugelassenen Dübeln.
Alle Bauteile der Fassadenbefestigung müssen so ausgebildet sein, dass sie die auf die Fassade einwirkenden Kräfte sicher aufnehmen und auf das Tragwerk des Baukörpers übertragen.
Verankerung Glas-Aluminium-Warmfassade
Oberflächenbehandlung, Farb-Beschichtung Pulver Oberflächenbehandlung, Farb-Beschichtung (Pulver)
Die Beschichtung der Aluminium-Profile und/oder -Bleche muss mit GSB International und/oder QUALICOAT gütegesicherten Pulver auf Polyesterbasis in einer Schichtdicke von mindestens 50 µm / bzw. nach Vorgaben des Nasslackherstellers, erfolgen. Der ausführende Beschichtungsbetrieb muss Inhaber des Gütezeichens der GSB International ("Gütegemeinschaft für die Stückbeschichtung von Bauteilen aus Aluminium", Franziskanergasse 6, D-73525 Schwäbisch Gmünd) oder des Gütezeichens der QUALICOAT (Verband für die Oberflächenveredelung e.V. (VOA) Laufertormauer 6, 90403 Nürnberg) sein.
Für Metallbauelemente im einbaufertigen oder eingebauten Zustand sind die Empfehlungen für die visuelle Beurteilung von organisch beschichteten Oberflächen des VFF-Merkblatts AL.02 zu berücksichtigen.
Farbbestimmung Metallbauarbeiten
Farbton außen / innen: RAL 7022 umbragrau
Betätigungen/Handhaben Fenster: C-0
Türbänder: C-0
Betätigungen/Handhaben Türen: Inox (Edelstahl)
Der endgültige Farbton wird nach Auftragserteilung bekannt gegeben.
Die Palette der zur Wahl stehenden Farbtöne ist auf die obige Farbkarte eingegrenzt.
Alle Profile erhalten den gleichen Farbton.
Oberflächenbehandlung, Farb-Beschichtung Pulver
Technische Vorgaben und bauphysikalische Anforderungen Technische Vorgaben und bauphysikalische Anforderungen
Soweit in den Leistungsbeschreibungen für einzelne Positionen keine anderen Angaben erfolgen, gelten die nachstehenden Vorgaben:
Technische Vorgaben und bauphysikalische Anforderungen
Leistungseigenschaften und Anforderungen kurz Köln Anforderungen an die Bauteile
Die entsprechenden Nachweise sind nach Aufforderung durch den AG diesem in schriftlicher Form vorzulegen. Der AN hat im Rahmen seiner EG-Konformitätserklärung die Übereinstimmung seines Produkts mit den jeweiligen Anforderungen nach DIN EN zu erklären.
Die nach genannten Werte beziehen sich auf Standardelemente.
Gegebenenfalls können andere Elementformen/Öffnungsvarianten oder Profilkombinationen abweichende Klassifizierungen haben.
Fenster nach DIN EN 14351-1
Fensterelement: U w 0,9 W/(m²K)
Glaswerte nach DIN EN 673: U g 0,6 W/(m²K)
Gesamtenergiedurchlässigkeit: g 53 %
Isolierglas-Abstandshalter: g 0,047 W/(mK)
Luftdurchlässigkeit nach DIN EN 12207 Klassifizierung: 4
Schlagregendichtheit nach DIN EN 12208 Klassifizierung, Prüfverfahren A: 9A
Widerstandsfähigkeit bei Windlast nach DIN EN 12210 Klassifizierung: C5
Bewertetes Schalldämm-Maß Rw: 33 dB
Der Gesamtenergiedurchlassgrad und der Lichttransmissionsgrad sind objektbezogen über die CE-Kennzeichen der Verglasung nachzuweisen.
Außentüren nach DIN EN 14351-1
Türelement: U d 1,5 W/(m²K)
Glaswerte nach DIN EN 673: U g 0,6 W/(m²K)
Gesamtenergiedurchlässigkeit: g 53 %
Isolierglas-Abstandshalter: g 0,047 W/(mK) TGI schwarz
Luftdurchlässigkeit nach DIN EN 12207 Klassifizierung: 2
Schlagregendichtheit nach DIN EN 12208 Klassifizierung, Prüfverfahren A: 3 A
Widerstandsfähigkeit bei Windlast nach DIN EN 12210 Klassifizierung: C2
Bewertetes Schalldämm-Maß Rw: 33 dB
Der Gesamtenergiedurchlassgrad und der Lichttransmissionsgrad sind objektbezogen über die CE-Kennzeichen der Verglasung nachzuweisen.
Anforderungen an Vorhangfassaden nach DIN EN 13830
Die max. Durchbiegung der Fassadenteile ist auf L/200 bzw. 15 mm begrenzt.
Die Eigenlast ist nach DIN EN 1991-1-1 zu bestimmen.
Fassadenelement: U cw 1,0 W/(m²K)
Glaswerte nach DIN EN 673: U g 0,6 W/(m²K)
Gesamtenergiedurchlässigkeit: g 53 %
Isolierglas-Abstandshalter: g 0,08 W/(m²K)
Luftdurchlässigkeit nach EN 12153 Klassifizierung: AE
Schlagregendichtigkeit nach EN 12155 Klassifizierung: RE 1200
Stoßfestigkeit, Belastung von außen, DIN EN 14019 Klassifizierung: E 5
Widerstand gegen Windlasten EN 12179 Klassifizierung Warmbereich: ±2.000 Pa
Widerstand gegen Windlasten EN 12179 Klassifizierung Kaltbereich: ±1.000 Pa
Bewertetes Schalldämm-Maß Rw: 33 dB
Der Gesamtenergiedurchlassgrad und der Lichttransmissionsgrad sind objektbezogen über die CE-Kennzeichen der Verglasung nachzuweisen.
Leistungseigenschaften und Anforderungen kurz Köln
Lastannahmen Lastannahmen
Winddruck auf Außenbauteile nach DIN EN 1991-1-4 inkl. der nationalen Anhänge
Waagerechte Verkehrslast (Seitenkraft) nach DIN EN 1991-1-1 und -2 inkl. der nationalen Anhänge
Zusatzlasten mit: 1.0 KN/m
wirkend in: Brüstungshöhe
Lastannahmen
Aluminium Systembeschreibungen Aluminium Systembeschreibung
Aluminium Systembeschreibungen
Einbruchhemmende Fassade, RC 2 Einbruchhemmende Fassade FS 50
Identische Optik und gleiches Profilsortiment, wie bei der Standardfassade
Keine “sichtbare” Einbruchhemmung erkennbar.
Die Riegelandruckprofile können, wie im Standard-System, ohne zusätzliche Maßnahmen verschraubt werden.
Die Pfostenandruckprofile sind mit mind. 3 Schrauben pro Pfosten und Feld mit speziellen Verschraubungen zu sichern.
Der Abstand der Schrauben in den Pfostenprofilen darf 300 mm nicht überschreiten. Nach der kompletten Montage der Andruckprofile ist sicherzustellen, dass kein formschlüssiger Kraftangriff an den Schraubenköpfen möglich ist. Dies wird z. B. durch Ausfräsen der Kreuzschlitze und ISR-Köpfe bzw. Ausbohren des Innensechskants sowie mit zusätzlichen Schraubensicherungsmittel erreicht.
Einbruchhemmende Fassade, RC 2
Schüco FWS 50, Glas-Aluminium-Warmfassade Schüco FWS 50, hochwärmegedämmtes selbsttragendes Aluminium Fassaden-System
als Pfosten-Riegel-Konstruktion für mehrgeschossige Fassaden mit einer inneren und äußeren Ansichtsbreite von 50 mm.
Konstruktionsmerkmale:
Die Konstruktion besteht aus einem Tragwerk und dem kombinierten Verglasung,- Entwässerung-und Andrucksystem.
Die Ausbildung der Isolationszone, zwischen dem Tragwerk und den Andruckprofilen, erfolgt gemäß den U cw Vorgaben an das Bauteil.
Tragwerk:
Das Tragwerk der Fassaden-Konstruktion besteht aus rechteckigen Mehrkammer-Hohlprofilen.
Die tragenden Profile sind raumseitig angeordnet.
Alle Profilkanten sind gerundet.
Die Riegelprofile werden ausgeklinkt und überlappen im Kreuzungspunkt den Pfosten, um eventuell auftretende Feuchtigkeit sicher abzuleiten.
Horizontale Stöße bei mehrgeschossigen Fassaden sind mit - zum System gehörenden - Stoßverbindern und Stoßstücken auszuführen.
Für vertikale Dehnungs- und Montagestöße sind entsprechende systemseitige Alu-Einschubprofile und Halbschalen sowie Dehnungsstoß-Dichtstücke einzusetzen.
Verglasung / Einsatzelemente:
Die Glasscheiben und/oder Ausfachungen werden mittels Andruckprofilen (Klemmverbindung) gehalten. Die innere Abdichtung zu den Glasscheiben und/oder Ausfachungen erfolgt mit EPDM-Dichtungen. Dachverglasungen und segmentierte Konstruktionen sind grundsätzlich mit zwei Einzeldichtungen und einem Butyl-Dichtband auszuführen. Alle Dichtungsstöße werden durch die Verglasungsprofile abgedeckt. Die raumseitigen Verglasungsdichtungen haben in den Pfosten und Riegeln ungleiche Bauhöhen (6 mm Versatz). Die Abmessungen der Dichtungen sind entsprechend der Glas-/Ausfachungsdicken nach den Verglasungstabellen des System-Herstellers festzulegen. Sie sind stumpf gestoßen auszuführen.
Belüftung:
Die Falzgrundbelüftung sowie der Dampfdruckausgleich erfolgen über die vier Ecken eines jeden Scheibenfeldes in den Pfostenfalz.
Für eine feldweise Entwässerung und Belüftung sind in den Aluminium-Andruckprofilen, Deckschalen und Dichtungen entsprechende Öffnungen vorzusehen.
Profilansichtsbreiten:
Pfosten, Montagepfosten, Riegel 50 mm
Profilbautiefen:
Pfosten 105 / 125 mm
Riegel 110 / 130 mm
Deckschale (Pfosten) 20 mm
Deckschale (Riegel) 15 mm
Schüco FWS 50, Glas-Aluminium-Warmfassade
Schüco AD UP 75, Tür-System Schüco AD UP 75, wärmegedämmtes Aluminium Tür-System
mit 75 mm Grundbautiefe.
Konstruktionsmerkmale:
Außen flächenbündige Türkonstruktion mit außen umlaufender 7 mm Schattenfuge.
5 Kammer Profilaufbau, symmetrisch angeordnet, bestehend aus drei Aluminiumschalen die mittels spezieller Isolierstege ohne Dämmschäume verbunden sind.
Die Türflügelprofile sind als Hybridverbund mit einem großem schubfesten Anteil zwischen Innen- und Mittelschale sowie einer entkoppelten Außenschale, als "schubloser Verbund" auszuführen.
Die Entkopplung muss zwischen der äußeren Aluminiumhalbschale und dem Isoliersteg erfolgen um den Bi-Metall-Effect zu verringern.
Alternativ ist für die Türflügelprofile ein 3 Kammer Profilaufbau verfügbar.
Die Türflügel sind mit einem 4-seitig umlaufenden, auf Gehrung gefertigten Flügelprofil auszuführen.
Die Abdichtung muss über eine Mitteldichtungs- und zwei Anschlagsdichtungsebenen erfolgen.
Die Beschlagsmontage erfolgt in der Aluminium Mittelschale, nicht im Isoliersteg.
Eine Bauwerksbefestigung ist im Profil mittig über die Mittelschale möglich.
Der untere Türabschluss ist, soweit keine anderen Anforderungen an den Fußpunkt durch Normen / Richtlinien / LBO's gegeben sind, mit einer stabilisierenden zwischen gesetzten thermisch getrennten Aluminium-Schwelle und entsprechenden Dichtformstücken, auszustatten.
Profilbautiefen:
Blendrahmen, Pfosten, Riegel 75 mm
Flügelrahmen (Tür) 75 mm
Profilansichtsbreiten:
Blendrahmen, seitlich und oben 76 mm
Flügelrahmen, nach außen öffnend 119 mm
Schüco AD UP 75, Tür-System
Schüco AWS 75.SI+, Fenster-System Schüco AWS 75.SI+, hochwärmegedämmtes Aluminium Fenster-System
mit 75 mm Grundbautiefe.
Konstruktionsmerkmale:
Raumseitig aufschlagender Flügelrahmen mit 10 mm Flächenversatz zur Rahmenebene, Außenseite flächenbündig.
Wärmedämmende Isolierstege mit drei Hohlkammern bilden den Anschlag für die koextrudierte Moosgummi-Doppelhohlkammer-Mitteldichtung.
Das System ist mit rechteckigen Glasleisten auszustatten.
Die Montage der Glasleisten erfolgt mittels toleranzausgleichenden Kunststoffhaltern.
Profilbautiefen:
Blendrahmen, Pfosten, Riegel 75 mm
Flügelrahmen 85 mm
Profilansichtsbreiten:
Blendrahmen, umlaufend 79 mm
Einsatzblendrahmen 44 mm
Flügelrahmen (Fenster) 41 mm
Schüco AWS 75.SI+, Fenster-System
Aluminium Fenster Beschläge Aluminium Fenster Beschläge
Aluminium Fenster Beschläge
KvD-Beschlag Schüco AvanTec SimplySmart KvD-Beschlag 130/160 kg Schüco AvanTec SimplySmart
Verdeckt liegender Kipp-vor-Dreh Beschlag mit Einhandbedienung, für Flügellasten bis 130/160 kg und einem Öffnungswinkel in Drehstellung von 90° mit Eigenanschlag.
Funktionsbeschreibung:
Wird der Fenstergriff aus der senkrechten Stellung (verschlossenes Fenster) um 90° nach oben gedreht, so wird die Kippstellung erreicht. Erst wenn der Fenstergriff um weitere 90° (Senkrechtstellung oben) betätigt wird, befindet sich der Beschlag in Drehstellung.
Die Drehstellung ist - mittels eines in den Fenstergriff integrierten Schließzylinders - abschließbar auszuführen.
Konstruktionsmerkmale:
Der Beschlag ist mit einer in Dreh- und in Kippstellung wirksamen Fehlbedienungssperre ausgestattet.
Scheren- und Ecklager sind verdeckt liegend im Falz eingebaut.
Alle Verriegelungspunkte sind mit Schließrollen auszuführen.
Die Anzahl und Ausführung der Verriegelungspunkte (Riegelstücke) ist in Abhängigkeit der Größe des Flügels und der Belastung, anhand der Systemvorgaben vorzunehmen.
Die untere griffseitige Eckumlenkung muss mit einem Entlastungslager ausgeführt werden.
Die Verriegelung an diesem Punkt erfolgt über einem im Auflaufbock integrierten Verschlusspunkt mit Schließrolle.
Die Öffnungsweite der Flügel in Drehstellung beträgt maximal 180°.
Durch Montage eines zusätzlichen Anschlages kann der Öffnungswinkel, der Einbausituation angepasst, auf 90° begrenzt werden.
Korrosionsschutz des Grundbeschlages nach DIN EN 1670: Klasse 5
Bedienkräfte nach DIN EN 13115: Klasse 1
Dauerfunktion nach DIN EN 12400: bis Klasse 3
KvD-Beschlag Schüco AvanTec SimplySmart
KvD-Beschlag einbruchhemmend Schüco AvanTec SimplySmart KvD-Beschlag 130/160 kg einbruchhemmend Schüco AvanTec SimplySmart
Verdeckt liegender Kipp-vor-Dreh Beschlag mit Einhandbedienung, für Flügellasten bis 130/160/200 kg und einem Öffnungswinkel in Drehstellung von 90° mit Eigenanschlag und in Kippstellung von bis zu 175 mm
Widerstandsklasse gemäß DIN EN 1627 RC 2
Funktionsbeschreibung:
Die Kippstellung muss ohne aufschließen der Olive zu betätigen sein.
Die Dreh-Funktion wird nach Freigabe durch den Schlüssel ausführbar.
Wird der Fenstergriff, im abgeschlossenen Zustand, aus der senkrechten Stellung (verschlossenes Fenster) um 90° nach oben gedreht, so wird die Kippstellung (Öffnungsweite bis zu 175 mm) erreicht. Erst wenn der Fenstergriff (aufgeschlossen) um weitere 90° (Senkrechtstellung oben) betätigt wird, befindet sich der Beschlag in Drehstellung.
Der Fenstergriff, kann mit einem Abzugsschutz, ist aber immer mit einem integrierten Schließzylinders - abschließbar auszuführen.
Konstruktionsmerkmale:
Der Beschlag ist mit einer in Dreh- und in Kippstellung wirksamen Fehlbedienungssperre ausgestattet.
Scheren- und Ecklager sind verdeckt liegend im Falz eingebaut.
Alle Verriegelungspunkte sind mit Schließrollen auszuführen.
Die Anzahl und Ausführung der Verriegelungspunkte (Riegelstücke) ist in Abhängigkeit der Größe des Flügels und der Belastung, anhand der Systemvorgaben vorzunehmen.
Die untere griffseitige Eckumlenkung muss mit einem Entlastungslager ausgeführt werden.
Die Verriegelung an diesem Punkt erfolgt über einen im Auflaufbock integrierten Verschlusspunkt mit Schließrolle.
Die Öffnungsweite der Flügel in Drehstellung beträgt maximal 180°.
Durch Montage eines zusätzlichen Eigenanschlages kann der Öffnungswinkel, der Einbausituation angepasst, auf 90° begrenzt werden.
Korrosionsschutz des Grundbeschlages nach DIN EN 1670: Klasse 5
Bedienkräfte nach DIN EN 13115: Klasse 1
Dauerfunktion nach DIN EN 12400: bis Klasse 3
Ein gegen Aufbohren geschütztes Kammergetriebe mit RC-Griff sowie zusätzliche Sicherheitsverriegelungen gemäß den Systemvorgaben, sind einzusetzen.
KvD-Beschlag einbruchhemmend Schüco AvanTec SimplySmart
Fenstergriff abschließbar - Schüco-Design - 247033 (KvD) Fenstergriff abschließbar mit einer Schaltstufe, mit verdeckt liegendem Getriebe
Das Getriebe wird in den Falz eingebaut.
Die Befestigung des Getriebes erfolgt mittels einer raumseitig aufgeschraubten Rosette.
Die Befestigungsschrauben werden durch den - später zu montierenden - Fenstergriff abgedeckt. Während der Bauzeit ist die Rosette mit einer Schutzkappe abzudecken.
Der Fenstergriff ist mit einem Schließzylinder mit einer Schaltstufe auszustatten.
Der Fenstergriff ist erst nach Abschluss der Fenstermontage beziehungsweise vor der Gebrauchsabnahme der Fenster zu montieren.
SCHÜCO Art.-Nr.: 247033
Farbton: C0
Werkstoff: Alu
Funktionsbeschreibung:
Grundstellung
Der Fenstergriff kann aus der senkrechten Stellung um 90° nach oben in die Kippstellung gedreht werden.
Schaltstufe 1
Der Fenstergriff kann um weitere 90° (Senkrechtstellung oben) betätigt werden, der Beschlag ist in Drehstellung.
Fenstergriff abschließbar - Schüco-Design - 247033 (KvD)
Oberlicht-Beschlag SimplySmart OL-320 einbruchhemmend Oberlicht-Beschlag SimplySmart OL-320
Oberlichtbeschlag mit einer oder mehreren querliegenden Scheren. Die Scheren können durch die Betätigung eines Druckknopfes ausgehängt werden. Die Öffnungsweite beträgt ca. 290 mm. Das maximale Flügelgewicht beträgt 200 kg.
Widerstandsklasse gemäß DIN EN 1627 RC 2
Konstruktionsmerkmale:
Die erforderliche Anzahl Scheren und oder Bänder sowie der Einsatz der einzelnen Verriegelungspunkte und der sonstigen Beschlagskomponenten ist - unter Berücksichtigung der Lastannahmen für die jeweilige Flügelgröße - nach den Bemessungstabellen des System-Herstellers zu ermitteln.
Zusätzlich muss der Beschlag mit Sicherungs- und Putzscheren ausgestattet werden. Die Scheren halten den Fensterflügel in der Putzstellung. Die Scheren sichern den Fensterflügel bei der Rückführung von der Putz- in die Kippstellung.
Durch den Einsatz zusätzlicher Sicherheitsbauteile inkl. abschließbarem Handhebel wird der Flügelrahmen einbruchhemmend verriegelt.
Bandseitig ist der RC 2 Beschlag mit verdeckt liegenden Komponenten auszuführen.
Korrosionsschutz des Grundbeschlages nach DIN EN 1670: Klasse 3
Zusätzliche Hinweise:
Bei dem Einsatz an Blockfenstersystemen in Pfosten Riegelkonstruktion ist der Blendrahmen dem Platzbedarf des Beschlages durch die Auswahl geeigneter Rahmenprofile anzupassen.
Oberlicht-Beschlag SimplySmart OL-320 einbruchhemmend
Handhebel SimplySmart OL 320 abschließbar (RC 2/3) Handhebel abschließbar SimplySmart OL 320 mit Eckumlenkung RC 2
Die Betätigung erfolgt mit einem Handhebel. Die abgedeckte Zugstange ist bis auf ca. 1400 mm über OKF herunterzuführen.
SCHÜCO Art.-Nr.: 269005
Farbton: C0
Werkstoff: Alu
Handhebel SimplySmart OL 320 abschließbar (RC 2/3)
Schüco Kettenantrieb D2 DriveTec Schüco Kettenantrieb D2 DriveTec
für Kippfenster
Kettenantrieb für Lüftungsanwendungen
geeignet für Profilanbau oder Profileinbau mit hohen Kräften und geringen Gehäuseabmessungen.
Gehäuse und Befestigungen optisch und funktional konzipiert.
Mit Intelligenter, programmierbarer Mikroprozessortechnik.
Technische Daten:
Bemessungsspannung: 230 V DC
Abschaltstrom: max. 0,2 A
Einschaltdauer: 5 Zyklen (ED 30 % 3 Min.)
Schutzart: IP 32
Hublänge: 600 mm (Standardhub angeben)
Hubgeschwindigkeit: 13,5 mm/s
Max. Schub- / Zugkraft: 250 N
Umgebungstemperatur: -5 °C....60 °C
Ausstellmechanismus: Rückensteife Seitenbogenkette aus Edelstahl,
ohne überstehende Nietköpfe
Anschlussleitung steckbar: vorkonfektioniert mit Stecker; Silikon, halogenfrei, ca. 3 m lang
Inkl. Konsolen und Zubehör
Rückfragen zum Antrieb bitte an:
René Herbrich
Fachberater Smart Building
Schüco International KG
Kaistraße 2
40221 Düsseldorf
Mobil: 0151 / 23694521
E-mail: rherbrich@schueco.com
Schüco Kettenantrieb D2 DriveTec
Schüco-Verriegelungsantrieb 600 Schüco-Verriegelungsantrieb 600
Universell einsetzbarer Verriegelungsantrieb zur elektromotorischen Ver- und Entriegelung von Fensterbeschlägen.
Mit elektronischer Lastabschaltung und Folgesteuerung über Kommunikationsader.
Technische Daten:
Bemessungsspannung: 24 V DC
Restwelligkeit: max. 2 Vss
Schubkraft max: 600 N
Laufzeit: 5,0 sec
Abschaltstrom max: 1,0 A
Bemessungsaufnahme: 15 W
Einschaltdauer: ED 30 % (10 Min.)
Hublänge: 18 mm (+/-1mm)
Schutzart: IP 32
Umgebungstemperatur: -5 °C....60 °C
Gehäuse Aluminium: E6/C-0 (B x H x L) 26 x 26 x 415 mm
Anschlusskabel: Silikon, halogenfrei, 3m lang 3 x 0,5mm²
Schüco-Verriegelungsantrieb 600
Schüco Elementkontroller DriveTec Schüco Elementkontroller DriveTec
Zur automatischen Konfiguration und Überwachung von max. 4 Öffnerantrieben und 2 Verriegelungsantrieben mit Abschaltelektronik in Mehrfachverbund-Systemen.
Technische Daten
Bemessungsspannung: 24 V DC
Restwelligkeit: max. 2 Vss
Stromaufnahme: 12mA
Schutzart: IP 30
Umgebungstemperatur: 0°C....70°C
Abmessung (LxBxH): 45 x 17 x 6 mm
Anschlusskabel: 3 Adern, ca. 50 mm lang
Bestückte Leiterplatte mit Anschlussadern zum Einbau in bauseitige Anschlussdose.
Der Schüco Kontroller erledigt in Eigenregie und ohne Programmierung in wenigen Sekunden die Konfiguration des Gleichlaufes und sogar der Schließfolge, falls zusätzliche Verriegelungsantriebe eingesetzt werden.
Die optische Anzeige des Schüco Kontrollers zeigt die erfolgreiche Konfiguration, die Anzahl der verbundenen Komponenten, aber im Ernstfall auch vorhandene Störungen an.
Schüco Elementkontroller DriveTec
Magnetschalter-Set für AvanTec SimplySmart Magnetschalter-Set für AvanTec SimplySmart
zur elektronischen Öffnungs- und Verschlussüberwachung von Schüco Fenstern.
Dieses Magnetschalter-Set ist speziell abgestimmt auf das Fensterprofil-System AWS in Verbindung mit einem AvanTec SimplySmart Beschlag.
Bestehend aus:
Magnetschalter
6,00 m Anschlussleitung
Dauermagnet
VdS Zulassungen:
kombinierte Öffnungs- und Verschlussüberwachung Klasse B
Magnetschalter-Set für AvanTec SimplySmart
Magnetschalter-Set für Hebe-/Schiebeelemente Schüco Magnetschalter-Set für Hebe-/Schiebeelemente
zur elektronischen Öffnungs- und Verschlussüberwachung von Schüco Hebe-/Schiebeelementen.
Dieses Magnetschalter-Set ist speziell abgestimmt auf das Profil-System.
Bestehend aus:
Magnetschalter
6,00m Anschlussleitung
VdS- Zulassungen:
kombinierte Öffnungs- und Verschlussüberwachung Klasse B
Magnetschalter-Set für Hebe-/Schiebeelemente
Aluminium Tür Beschläge Aluminium Tür Beschläge
Aluminium Tür Beschläge
Beschlag Allgemein Beschlag Allgemein
Die Türbeschläge sind in der Grundausstattung in den nachfolgenden Vorbemerkungen beschrieben, die Spezifikationen werden in der Leistungsposition definiert.
Beschlag Allgemein
Schließfunktion von Notausgangs- und Paniktüren Schließfunktion von Notausgangs- und Paniktüren
1- flg. Türen
"E" -Wechselfunktion-,
Grundstellung: Die Tür ist auf der Bandseite nur mit Schlüssel zu öffnen.
Schaltstellung: Auf der Bandgegenseite kann die Tür über den Drücker, auch im abgeschlossenen Zustand, immer geöffnet werden.
2- flg. Türen
Vollpanik: Schließfunktion "E" -Wechselfunktion-,
Die Antipanik-Funktion kann vom Stand- und Gangflügel ausgelöst werden.
Standflügel: Beide Türflügel werden bei Betätigung entriegelt.
Gangflügel: Nur der Gangflügel wird entriegelt.
Grundstellung: Die Tür ist auf der Bandseite nur mit Schlüssel zu öffnen.
Schaltstellung: Auf der Bandgegenseite kann die Tür über den Drücker, auch im abgeschlossenen Zustand, immer geöffnet werden.
Schließfunktion von Notausgangs- und Paniktüren
Tür Bänder für "Standard" Türen Wartungsarme Rollentürbänder
Dreiteilige Aluminium-Rollentürbänder mit einer Abmessung von 22 x 200 mm, für Flügellasten bis 200 kg.
Konstruktionsmerkmale:
Die gesamte Technik für die sichere Verankerung und die Feinjustierung ist im Türfalz angeordnet. Ohne den Türflügel auszuhängen, kann eine Feinjustierung vorgenommen werden.
Gebrauchsklasse nach DIN EN 1935: Klasse 4
Korrosionsschutz nach DIN EN 1670: Klasse 4
Bandklasse nach DIN EN 1935: Klasse 14
Mechanische Beanspruchung nach DIN EN 12400: Klasse 8
Tür Bänder für "Standard" Türen
Betätigung nach DIN EN 179 Betätigung nach DIN EN 179
Betätigung 1.flg. Türen innen:
Türdrücker Schüco Art.Nr.: 269683 / 269686, Edelstahl (FSB)
Betätigung 1 flg. Türen außen (Funktion E):
Türgriff, gerade Griffstange mit Endkappen aus Edelstahl, Durchmesser 40 mm, Wandstärke 3 mm, inkl. Halter und Befestigung, türhoch
Betätigung 2 flg. Türen Gangflügel innen:
Türdrücker Schüco Art.Nr.: 269683 / 269686, Edelstahl (FSB)
Betätigung 2 flg. Türen Standflügel:
Türdrücker Schüco Art.Nr.: 269683 / 269686, Edelstahl (FSB)
Betätigung 2 flg. Türen Gangflügel außen (Funktion E):
Türgriff, gerade Griffstange mit Endkappen aus Edelstahl, Durchmesser 40 mm, Wandstärke 3 mm, inkl. Halter und Befestigung, türhoch
Betätigung nach DIN EN 179
Zusatzkomponenten bei RC-Anforderung Zusatzkomponenten bei RC-Anforderung
Bei Türen mit RC-Anforderung sind folgende Komponenten zusätzlich zu verwenden:
Sicherungsbolzen, Falzluftbegrenzer, Anbohrschutz, Riegelschutz entsprechend des Systemprüfzeugnisses
Profilzylinder mit Bohr- und Ziehschutz, Klasse 2 nach DIN 18252 und Aufbohrschutz.
Zusatzkomponenten bei RC-Anforderung
MV 1-flg., 3-Riegel-Fallenschloss "InterLock" mit Antipanikfunktion Mehrfachverriegelung, 1-flg., 3-Riegel-Fallenschloss "InterLock" mit Antipanikfunktion
Ausführung mit:
1-tourig
9 mm Drückernuss
Drückerhöhe 1050 mm über OKFF
Stulp, INOX
3 Stück selbstverriegelnde Fallenriegel
Fallenriegel glanzvernickelt
PZ-Schraube
Vorgerichtet für Profilzylinder
Funktionsbeschreibung:
Durch die selbstverriegelnden Fallenriegel wird bereits bei nicht verriegelter Tür die Widerstandsklasse RC 2 erreicht, da die 3 Fallenriegel beim Zuziehen der Tür automatisch 20 mm vorschließen.
Entriegeln der Tür von innen jederzeit über das Bedienelement (Panikfunktion), von außen ist ein Öffnen der Tür nur mit dem Schlüssel (nur Panik „E“) möglich.
Zusatzfunktionen:
motorische Funktion (ein Elektromotor zieht alle Fallenriegel zurück, bei vorgeschlossenem Hauptriegel ist ein elektrisches Öffnen nicht möglich)
Fallenfeststellung (bei Panikfunktion E)
Kabelübergang, Kabelset und Netzteil
MV 1-flg., 3-Riegel-Fallenschloss "InterLock" mit Antipanikfunktion
MV 2-flg., 3-Riegel-Fallenschloss "InterLock" mit Antipanikfunktion Mehrfachverriegelung, 2-flg., 3-Riegel-Fallenschloss "InterLock" mit Antipanikfunktion
Ausführung mit:
1-tourig
9 mm Drückernuss
Drückerhöhe 1050 mm über OKFF
Stulp, INOX
3 Stück selbstverriegelnde Fallenriegel
Fallenriegel glanzvernickelt
PZ-Schraube
Vorgerichtet für Profilzylinder
Funktionsbeschreibung:
Durch die selbstverriegelnden Fallenriegel wird bereits bei nicht verriegelter Tür die Widerstandsklasse RC 2 erreicht, da die 3 Fallenriegel beim Zuziehen der Tür automatisch 20 mm vorschließen.
Entriegeln der Tür von innen jederzeit über das Bedienelement (Panikfunktion), von außen ist ein Öffnen der Tür nur mit dem Schlüssel (nur Panik „E“) möglich.
Vollpanik-Funktion (Gangflügel+ Standflügel)
Zusatzfunktionen:
motorische Funktion (ein Elektromotor zieht alle Fallenriegel zurück, bei vorgeschlossenem Hauptriegel ist ein elektrisches Öffnen nicht möglich)
Kabelübergang, Kabelset und Netzteil
Selbsttätig verriegelndes Motortreibriegelschloss (VP)
Bestehend aus: Treibriegelschloss, Schaltschloss, Bodenschließmulde, Befestigungsmaterial
Funktionsbeschreibung:
Nach Betätigung des Bedienelements am Standflügel sind die Treibstangen eingezogen und gleichzeitig der Gangflügel entriegelt. Das Schaltschloss gewährleistet die automatische Verriegelung des Standflügels.
Riegelstangen, Mitnehmerklappe erforderlich, Motor-Steuerung, Pufferspeicher, Netzteil, Anschlusskabel Kabelübergang, Exzenterhebel, Auslöseadapter (optional, zur Ausgleichung des Falzluftspaltes)
MV 2-flg., 3-Riegel-Fallenschloss "InterLock" mit Antipanikfunktion
Beschläge Türen Zubehör Beschläge Türen Zubehör
Beschläge Türen Zubehör
BT 700 1 St Schüco Türschließer mit Gleitschiene BT 700 Schüco Türschließer mit Gleitschiene
Ein Stück oben liegender Gleitschienen-Türschließer nach DIN EN 1154.
Schließablauf, Endanschlag und Öffnungsdämpfung hydraulisch kontrolliert und einstellbar,
Schließkraft stufenlos einstellbar.
Schließergröße, entsprechend der Türflügelbreite.
BT 700 1 St Schüco Türschließer mit Gleitschiene
Schüco Magnetschalter-Set Schüco Magnetschalter-Set
zur elektronischen Öffnungsüberwachung von Schüco Türen.
Ausführung als:
- Schließer, mit Sabotageschleife und Fremdfeldkontakt
- Falzmaß der Tür von 15 mm - 17 mm
- Inklusive Zuleitung, Länge 6 m
- Montageort: Profilintegriert
- Montageart: Dübelmontage
VdS- Zulassungen:
Öffnungsüberwachung Klasse C (Nr. G 10 70 80)
Schüco Magnetschalter-Set
Schüco Magnetschalter-Set Wechsler (für Drehtürantrieb) Schüco Magnetschalter-Set Wechsler
zur elektronischen Öffnungsüberwachung von Schüco Türen.
Ausführung als:
- Zur Rückmeldung an Drehtürantriebe
- Falzmaß der Tür von 15 mm - 17 mm
- Inklusive Zuleitung, Länge 6 m
- Montageort: Profilintegriert
- Montageart: Dübelmontage
- Wechselkontakt
VdS- Zulassungen:
Öffnungsüberwachung Klasse C (Nr. G 10 70 80)
Schüco Magnetschalter-Set Wechsler (für Drehtürantrieb)
Schüco Riegelschaltkontakt Schüco Riegelschaltkontakt
Riegelschaltkontakt zur Überwachung des Hauptriegels von 1- oder 2-tourigen Schlössern mit oder ohne E-Öffner.
Riegelschaltkontakt zur Überwachung des Nebenriegels von Mehrfachverriegelungen und Mehrfachverriegelungen mit E-Öffnerfunktion.
Zur Rückmeldung an Einbruchmelde- oder Gebäudeleittechnikanlagen.
Ausführung als:
- Schließer
- Inklusive Zuleitung, Länge 6 m
- Montageort: Profilintegriert
- Montageart: Clipsmontage
VdS- Zulassungen:
Überwachung Klasse C (Nr. G 10 70 80)
Schüco Riegelschaltkontakt
Schüco Riegelschaltkontakt Wechsler (Drehtürantrieb) Schüco Riegelschaltkontakt Wechsler
Riegelschaltkontakt zur Statusabfrage des Hauptriegels von 1- oder 2-tourigen Schlössern mit oder ohne E-Öffner.
Zur Rückmeldung an Drehtürantriebe, Türgongs oder Gebäudeleittechnikanlagen.
Ausführung als:
- Wechsler
- Inklusive Zuleitung, Länge 6 m
- Montageort: Profilintegriert
- Montageart: Clipsmontage
Schüco Riegelschaltkontakt Wechsler (Drehtürantrieb)
Verglasungen / Ausfachungen Verglasungen / Ausfachungen
Verglasungen / Ausfachungen
GT 312 Wärmeschutz-3-fach-Glas (0,6) (TRAV) GT 312 Wärmeschutz-3-fach-Glas
für absturzsichernde Verglasungen, bei Zugangsmöglichkeit des öffentlichen Personenverkehrs nach
DIN 18008-4 vom Juli 2013.
Glasaufbau:
Glasart außen VSG
Glasart mitte ESG-H
Glasart innen ESG-H
- mit Heißlagerungstest für Einscheibensicherheitsglas nach Bauregelliste
- mit thermisch verbessertem Randverbund
Technische Daten:
Gesamtenergiedurchlässigkeit g: 53 %
U-Wert Ug: 0,6 W/m²K
Der angegebene Ug-Wert wurde nach DIN EN 673 berechnet.
GT 312 Wärmeschutz-3-fach-Glas (0,6) (TRAV)
GT 315 Wärmeschutz-3-fach-Glas (0,6) (Türen) GT 315 Wärmeschutz-3-fach-Glas
für Türen und bodengebundene Verglasungen bei Zugangsmöglichkeit des öffentlichen Personenverkehrs
Glasaufbau:
Glasart außen VSG
Glasart mitte Float
Glasart innen VSG
- mit thermisch verbessertem Randverbund
Technische Daten:
Gesamtenergiedurchlässigkeit g: 53 %
U-Wert Ug: 0,6 W/m²K
Der angegebene Ug-Wert wurde nach DIN EN 673 berechnet.
GT 315 Wärmeschutz-3-fach-Glas (0,6) (Türen)
GT 615 einbruchhemmendes Wärmeschutz-3-fach-Glas (P4A, Türen) GT 615 einbruchhemmendes Wärmeschutz-3-fach-Glas
für Türen und bodengebundene Verglasungen bei Zugangsmöglichkeit des öffentlichen Personenverkehrs
Glasaufbau:
Glasart außen P4A - Glas
Glasart mitte Float
Glasart innen VSG
- mit thermisch verbessertem Randverbund
Technische Daten:
Widerstandsklasse P4A nach DIN EN 356
U-Wert Ug: 0,6 W/m²K
Der angegebene Ug-Wert wurde nach DIN EN 673 berechnet.
GT 615 einbruchhemmendes Wärmeschutz-3-fach-Glas (P4A, Türen)
GT 615a einbruchhemmendes Wärmeschutz-3-fach-Glas (P4A, Türen), satiniert GT 615a einbruchhemmendes Wärmeschutz-3-fach-Glas, satiniert
für Türen und bodengebundene Verglasungen bei Zugangsmöglichkeit des öffentlichen Personenverkehrs
Glasaufbau:
Glasart außen P4A - Glas
Glasart mitte Float
Glasart innen VSG
- mit thermisch verbessertem Randverbund
Technische Daten:
Widerstandsklasse P4A nach DIN EN 356
U-Wert Ug: 0,6 W/m²K
Der angegebene Ug-Wert wurde nach DIN EN 673 berechnet.
GT 615a einbruchhemmendes Wärmeschutz-3-fach-Glas (P4A, Türen), satiniert
GT 642 einbruchhemmendes Wärmeschutz-3-fach-Glas für Paniktüren (RC 2) GT 642 einbruchhemmendes Wärmeschutz-3-fach-Glas für Paniktüren (RC 2)
Glasaufbau:
Glasart außen VSG
Glasart mitte Float
Glasart innen panikgebundenes Sicherheitsglas gemäß Prüfzeugnis
und nach Rücksprache zwischen Hersteller und Glasindustrie
Technische Daten:
Widerstandsklasse RC 2 gemäß DIN EN 1627
U-Wert Ug: 0,6 W/m²K
Der angegebene Ug-Wert wurde nach DIN EN 673 berechnet.
GT 642 einbruchhemmendes Wärmeschutz-3-fach-Glas für Paniktüren (RC 2)
PF 201 Mineralwolle, Aluminium innen/außen 3 mm RC PF 201 Einbruchhemmende Verbundpaneel nach DIN EN 1627
Innenschale: 3 mm Aluminiumblech
Dämmkern: 40 mm Mineralwolle
Außenschale: 3 mm Aluminiumblech
- mit druckfestem thermisch verbessertem Abstandshalter
Technische Daten:
Widerstandsklasse nach DIN EN 1627: RC 2
U-Wert Up: 0,70 W/m²K
Gesamtdicke: 46 mm
Mit druckfestem Einleimer als Abstandshalter, durch Schrauben im Abstand von max. 300 mm, jedoch mindestens 3 Schrauben je Seite, gegen Verschieben gesichert.
PF 201 Mineralwolle, Aluminium innen/außen 3 mm RC
Baukörperanschlüsse für Fenster / Türelemente Baukörperanschlüsse für Fenster / Türelemente
Baukörperanschlüsse für Fenster / Türelemente
AS 104 Anschluss seitl. (Fenster/ Tür) AS 104 Anschluss seitl. (Fenster/ Tür)
Der Baukörper ist einschalig ausgebildet. Die Elemente werden in Baukörperebene ohne Anschlag eingebaut.
Die Abdichtung zwischen Blendrahmen und Baukörper ist vollflächig mit einem vorkomprimierten Multifunktions-Dichtband herzustellen.
Endgültige Ausführung gemäß Detailplanung A-05-130
AS 104 Anschluss seitl. (Fenster/ Tür)
AO 104 Anschluss oben (Fenster/ Tür) AO 104 Anschluss oben (Fenster/ Tür)
Der Baukörper ist einschalig ausgebildet. Die Elemente werden in Baukörperebene ohne Anschlag eingebaut.
Sonst, wie im Text "Anschluss seitlich" beschrieben.
Endgültige Ausführung gemäß Detailplanung. A-05-130
AO 104 Anschluss oben (Fenster/ Tür)
AU 104 Anschluss unten (Fenster) Basispunkt AU 104 Anschluss unten (Fenster) Basispunkt
Der Baukörper ist hier sinngemäß wie im Text "Anschluss seitlich" beschrieben ausgebildet. Im Fußpunkt der Fensterkonstruktion ist ein Basisprofil (Mehrkammer-Hohlprofil) anzuordnen. Dieses Basisprofil ist mit einem verzinkten Stahlrohr auszusteifen.
Der Zwischenraum unterhalb der Basis und des Baukörpers ist allseitig mit Wärmedämmung auszufüllen.
Auf der Innenseite ist die Basiskonstruktion für den Anschluss einer bauseitigen Fensterbank vorzurichten. Die Anschlussfuge ist mit Wärmedämmung auszufüllen und mit dauerelastischen Dichtstoffen zu versiegeln.
Auf der Außenseite ist die Dichtungsfolie an der Basiskonstruktion eingespannt. Die Folie ist bis auf den tragenden Baukörper zu führen und dort zu verkleben. Zusätzlich ist eine Aluminium-Fensterbank, t = 2 mm anzubringen, Ausladung ca. 260 mm mit seitlichen Aufkantungen.
Endgültige Ausführung gemäß Detailplanung.
AU 104 Anschluss unten (Fenster) Basispunkt
AU 205 Anschluss unten (Türen) Nullschwelle (Komfortschwelle) AU 205 Anschluss unten (Türen) Nullschwelle
Die Höhe des Fußbodenaufbaues beträgt ca. 255 mm.
Der Fußpunkt der Tür ist gemäß DIN 18040-2 "Barrierefreies Bauen" sowie MBO § 50 auszuführen.
Das Element wird mit einem wärmegedämmten im Bereich des Fußbodenaufbaues eingelassenen Schwellenprofil mit Abdeckprofil zum Verschließen der Schwelle ausgeführt. Diese Abdeckung ist auf das Niveau der Oberkante des Fertigfußbodens zu montieren.
In dem Bodeneinstandsprofil ist eine Wasserrinne integriert, die eine kontrollierte Ableitung sicherstellt.
Zur Befestigung der Konstruktion am unteren Baukörper ist ein statisch ausreichend dimensionierten Stahlwinkel zu verankern.
Unterhalb des Schwellenprofils ist ein KS-Basisprofil anzuordnen. Der Bereich zwischen dem KS-Basisprofil und dem Rohfußboden ist zu unterfüttern und vollflächig mit Wärmedämmung auszufüllen.
Die äußere Abdichtung des Anschlusses erfolgt mit einer Dichtungsfolie, die bis zur Stirnseite der bauseitigen Betonsohle herunterzuführen ist.
Das Sockelprofil der Tür ist zusätzlich mit einem Wetterschenkel zu versehen.
Der Anschluss der bodentiefen Elemente ist hinsichtlich seiner unteren Ausbildung gemäß den Anforderungen aus der DIN 18531 / 18533, bezüglich der Bodenfeuchte, stauendes Sickerwasser sowie aufstauendes Sickerwasser, auszuführen. HIERFÜR IST ZWINGEND EIN ABSTIMMUNGSGESPRÄCH ZWISCHEN PLANER, METALLBAUER UND DACHDECKER UM DIE SCHNITTSTELLEN ABZUKLÄREN, ERFORDERLICH.
Bauseits ist eine rückstaufreie Ableitung des Oberflächenwassers sicherzustellen.
Dieses ist durch eine vor den Elementen angeordnete bauseitige Drain- / Entwässerungsrinne, begehbar sowie rollstuhlbefahrbar, zu gewährleisten.
Endgültige Ausführung gemäß Detailplanung.
AU 205 Anschluss unten (Türen) Nullschwelle (Komfortschwelle)
Baukörperanschlüsse für Fassadenelemente Baukörperanschlüsse für Fassadenelemente
Baukörperanschlüsse für Fassadenelemente
AS 304 Anschluss seitl. (Warmfassade) hinterlüftete Fassade AS 304 Anschluss seitl. (Warmfassade) hinterlüftete Fassade
Der Einbau der Elemente erfolgt, bevor die äußere hinterlüftete Fassadenbekleidung montiert wird. Die Elemente sind innerhalb der Dämmebene und des Baukörpers einzubauen.
Zum Anschluss an den Baukörper sind im Falz des Pfostens ein Kunststoff- Anschlussprofil und eine Dichtungsfolie (Innenseite) einzuspannen. Zusätzlich ist für die äußere Abdichtung ein Wandanschlussprofil einzuspannen.
Der Bereich zwischen Falz des Pfostens und Baukörper bzw. bauseitiger Wärmedämmung ist vollflächig mit Wärmedämmung zu verfüllen.
Auf der Innenseite erfolgt die Abdichtung mittels der im Falz des Pfostens eingespannten Dichtungsfolie. Diese ist bis auf den Baukörper zurückzuführen und dort zu verkleben. Raumseitig ist als Abschluss zwischen Baukörper und Pfosten ein Aluminium U- Profil, 15/30/15, t = 2 mm mit verdeckter Befestigung am Pfosten zu montieren. Die innere Anschlussfuge zwischen Baukörper und Aluminium U-Profil ist mit dauerelastischen Dichtstoffen zu versiegeln.
Auf der Außenseite ist der Anschluss an die bauseitige Fassadenkonstruktion mit einem im Falz des Pfostens eingespannten z-förmigen Aluminium- Wandanschlussprofil, t = 2 mm, herzustellen. Das Profil ist so auszubilden, dass es als Abdeckung für die am Wandanschluss angebrachte Wärmedämmung dient. Die Breite des Profils ist so zu wählen, dass die Deckschale des Pfostens reversibel ist. Zusätzlich ist außen das Anschlussprofil mit einem F-förmiges Profil für die spätere Anbindung der Fassadenbekleidung auszuführen.
Endgültige Ausführung gemäß Detailplanung A-05-130
AS 304 Anschluss seitl. (Warmfassade) hinterlüftete Fassade
AO 304 Anschluss oben (Warmfassade) hinterlüftete Fassade AO 304 Anschluss oben (Warmfassade) hinterlüftete Fassade
Der Einbau der Elemente erfolgt, bevor die äußere hinterlüftete Fassadenbekleidung montiert wird. Die Elemente sind innerhalb der Dämmebene und des Baukörpers einzubauen.
An dem oberen Riegel ist zum Anschluss der bauseitigen Deckenarbeiten ein Aluminiumwinkel, 25/25/2 mm, bündig mit der Unterkante des Riegels zu befestigen.
Sonst, wie im Text "Anschluss seitlich" beschrieben.
Endgültige Ausführung gemäß Detailplanung A-05-130
AO 304 Anschluss oben (Warmfassade) hinterlüftete Fassade
AU 304 Anschluss unten (Warmfassade) mit äußerer Aluminiumfensterbank AU 304 Anschluss unten (Warmfassade) mit äußerer Aluminium-Fensterbank
Unten schließt die Fassade an die Baukörperbrüstung (Aufkantung) an. Die Elemente sind innerhalb des tragenden Baukörpers und dessen Dämmebene einzubauen.
Die Abdichtung des Anschlusses erfolgt hinter der wasserführenden Ebene der Fassadenkonstruktion mit einer wannenförmig verlegten Dichtungsfolie unter Beachtung der Entwässerungs- und Belüftungstechnik. Der verbleibende Raum zwischen dem unteren Riegelprofil und dem Baukörper ist mit einem Dämmelement zu schließen.
Auf der Innenseite ist ein Aluminiumwinkel 20/100 mm, t = 2 mm bündig mit der Riegelunterkante zu montieren. An diesem Aluminiumwinkel wird die innere Dichtungsfolie angeklebt und zusätzlich mit einem Aluminium- Anschlussprofil gesichert. Die Dichtungsfolie ist bis an den Baukörper zu führen und dort zu verkleben.
In den Fassadenfalz ist mit einem KS-Hohlprofil eine dreimal abgekantete Aluminium-Fensterbank einzuspannen und durch verschrauben zu sichern. Die Aluminium-Fensterbank, t = 2 mm, hat eine Ausladung von ca. 70 mm mit seitlichen Aufkantungen.
Endgültige Ausführung gemäß Detailplanung.
AU 304 Anschluss unten (Warmfassade) mit äußerer Aluminiumfensterbank
AU 301 Anschluss unten (Warmfassade) Verbundpaneel AU 301 Anschluss unten (Warmfassade) Verbundpaneel
Unten schließt die Fassade an tiefer liegenden Rohfußboden an. Die Elemente sind innerhalb des tragenden Baukörpers und dessen Dämmebene einzubauen.
Die Abdichtung des Anschlusses erfolgt hinter der wasserführenden Ebene der Fassadenkonstruktion mit einer wannenförmig verlegten Dichtungsfolie unter Beachtung der Entwässerungs- und Belüftungstechnik. Der verbleibende Raum zwischen dem unteren Riegelprofil und dem Baukörper ist mit einem Dämmelement zu schließen. Die Wärmedämmung des Baukörpers ist außerdem mit einer Abdeckung aus gekantetem Aluminiumblech, t = 2 mm Abwicklung mind. 300 mm einfach gekantet, zu schützen. Das Aluminiumblech ist zusätzlich mit einer Aluminiumunterkonstruktion zu sichern. Die Unterkonstruktion ist am Baukörper zu befestigen.
Raumseitig ist ein Aluminiumwinkel 20/100 mm, t = 2 mm bündig mit der Riegelhinterkante zu montieren. An diesem Aluminiumwinkel wird die innere Dichtungsfolie angeklebt und zusätzlich mit einem Aluminiumprofil mechanisch gesichert. Die Dichtungsfolie ist bis auf den Baukörper zu führen und dort zu verkleben.
Endgültige Ausführung gemäß Detailplanung.
AU 301 Anschluss unten (Warmfassade) Verbundpaneel
1 Aluminium-Fassaden-Elementen
1
Aluminium-Fassaden-Elementen
1.1 Aluminium-Fassaden-Türen
1.1
Aluminium-Fassaden-Türen
1.2 Aluminium-Fassaden- Fenster
1.2
Aluminium-Fassaden- Fenster
2 Aluminium - Innentürelement
2
Aluminium - Innentürelement
2.1 Aluminium - Innentürelement
2.1
Aluminium - Innentürelement