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Leistungsverzeichnis
OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
Projektbeschreibung 1. Projekt
Bei der Baumaßnahme handelt es sich um den Neubau einer Transformatorstation mit Schaltanlagen und Umspannwerk zur stromseitigen Erschließung des Data Center Campus auf dem Grundstück Motardstraße 92, 13629 Berlin. Neben dem Umspannwerk und dem Sicherheitsgebäude sollen drei hochverfügbare Rechenzentren und eine Sicherheitsgebäude auf dem ehemaligen sog. Osram Gelände entstehen.
1.1 Lage und Erschließung
Das Projektareal befindet sich im Bezirk Spandau im Bereich der sog. Siemensstadt im Westen Berlins, etwa 5,0 km vom Bahnhof Spandau entfernt. Der Standort ist über die Motardstraße öffentlich zugänglich.
Das Gebäude Umspannwerk ist eines von mehreren Gebäuden auf dem Baufeld. Der auf dem Grundstück befindliche Maulkanal bleibt bestehen, dieser ist nicht durch Schwerlast zu befahren.
2. Gebäude
Beim Umspannwerk (SUB) handelt sich um ein zweigeschossiges, unterkellertes Gebäude mit versetztem Pultdach in massiver Bauweise, mit den Abmessungen 34,255 m / 21,005 m. Die Höhe beträgt zwischen 8,275 m und ca.10,91 m ü. OKG. Die Erschließung erfolgt außerhalb des Gebäudes über eine Außentreppen ins 1. Obergeschoss und eine separate Außentreppe ins Kellergeschoss.
Die Räume weisen unterschiedliche Geschosshöhen auf, teilweise über zwei Geschosse. Die Grundfläche des Gebäudes beträgt ca. 620 m², der Umfang ca.100 m und die Mantelfläche ca. 860 m².
Die Nutzung des Gebäudes ist wie folgt vorgesehen:
2.1 Untergeschoss
Ölauffanggruben 01 und 02 für die Transformatoren, Kabelböden A+B, MSHV C.
2.2 Erdgeschoss
Transformatoren (über zwei Geschosse, EG und 1.OG), MSHV A+B mit Notabstiegen ins UG, Batterie A+B, HS-Anlagen A+B (zwischen EG und 1.OG).
2.3 Obergeschoss
Transformatoren (über zwei Geschosse, EG und 1.OG), Steuerungen Trafos, SNB-Zählungen, SNB-Schutz, Flur, HS-Anlagen A+B (zwischen EG und 1.OG).
2.4 Dachfläche
Umkehrdach, extensiv begrünt, tlw. Kiesschicht, 2 Dachflächen, max. Attikahöhe ca. +10,91m. Photovoltaik Anlage in Ost-West Ausrichtung auf beiden Dachflächen. Die Versorgung des Gebäudes mit den notwendigen Medien erfolgt aus dem Campus.
2.5 Gebäudeklasse
Die Umspannstation ist gemäß § 2 BauO Bln als Gebäude der Gebäudeklasse 3 eingestuft und ebenfalls nicht öffentlich zugänglich.
3. Konstruktion
3.1 Rohbau
Zur Gründung des unterkellerten Gebäudes ist eine tragende Bodenplatte in Ortbeton vorgesehen, mit Pumpensümpfen in den Ölauffanggruben der Traforäume.
Tragende Außenwände sind im Untergeschoss aus Stahlbeton geplant, im EG und 1.OG bestehen die tragenden Außen- und Innenwände ebenfalls aus Stahlbeton. Die tragende Kelleraußenwand ist in der Achse 1/E-D eingerückt, um den Abstand zum bestehenden Maulkanal auf dem Grundstück zu gewährleisten.
Zur Lastabtragung werden in den Traforäumen Stahlbeton- Stützen unter den Transformatoren im Untergeschoss angeordnet.
Die Wände und Böden der Traforäume sind in F90 Qualität auszuführen, Türen in T30. Zwischendecken und Dachdecke werden aus Stahlbeton in Ortbetonbauweise ausgeführt. Die Dachflächen werden in der Rohbau-Konstruktion als versetztes Pultdach mit einer Neigung von ca. 2 % ausgeführt. Die tragende Konstruktion ist in F90 auszuführen.
3.2 Fassade
Die Außenfassade als Gebäudehülle besteht aus einer gemauerten Klinkerfassade, teilweise mit Klinkerfertigteilen. Im Erdgeschoss wird das Klinkermauerwerk bis zu einer Höhe von ca. 3,75m im Relief gemauert. Jede zweite Steinreihe wird um ca. 2 cm nach außen gesetzt. Im Bereich der Transformatoren, erhält die Nordansicht eine Lamellenfassade.
Alle Außentüren sind nach außen öffnend konstruiert, da sie als Notausgänge dienen. Die Transformatorräume sind mit abnehmbaren Metallkonstruktionen ausgestattet, die mit Wetterschutzlamellen verkleidet sind. Über den Außentüren befinden sich Druckentlastungsklappen für Mittel- und Hochspannungsräume.
Das Gebäude ist an allen Seiten mit einer 10 cm dicken Wärmedämmung isoliert, um Kondenswasserbildung innerhalb der Konstruktion zu verhindern. Es gelten keine zusätzlichen Anforderungen an den Wärmeschutz.
Das Untergeschoss ist nicht isoliert; seine Wände und Bodenplatte sind aus wasserdichtem Beton gefertigt.
3.3 Ausbau
Als raumbildende Elemente sind nichttragende Innenwände aus Stahlbeton vorgesehen. Türen und Gitter aus Aluminium-Profilsystem. Fluchttüren nach außen öffnend. Transformatorenräume in Teilbereichen mit Gitterrosten und Schienen zum Einbringen der Transformatoren.
Projektbeschreibung
Vorbemerkungen zusätzliche Vertragsbedingungen 1.0 Baustellensituation / Baustelleneinrichtung AG
Das komplette Baugelände ist durch die vorhandenen Sicherheitszäune oder durch temporäre Bauzäune gesichert.
Die temporäre Befestigung von Teilen des Baufeldes als Umfahrung erfolgt bauseitig.
Seitens des AG werden dem AN ein Übergabepunkt für Bauwasser und Baustrom übergeben.
Der Baustromanschluss wird bauseits durch den Auftraggeber über das Niederspannungsnetz der SNB zur Verfügung gestellt. Insgesamt stehen 110,00kVA zur Verfügung. Der Auftragnehmer hat dies bei der Auswahl, Dimensionierung und dem Betrieb seiner Baustelleneinrichtung zu berücksichtigen. Ein darüber hinausgehender Leistungsbedarf ist nicht vorgesehen und ist, sofern erforderlich, durch den Auftragnehmer eigenverantwortlich abzudecken.
Darüber hinausgehend werden seitens des Auftraggebers gemeinschaftliche sanitäre Einrichtungen zur kostenlosen Mitbenutzung zur Verfügung gestellt.
Die Bebauung des Grundstückes erfolgt über mehrere abgestimmte Bauphasen. Diese sind dem beigefügten Baustelleneinrichtungsplan zu entnehmen.
Materialcontainer oder Container für Aufenthaltsräume sind über die Baustellenlogistik anzumieten und abzustimmen. Die hierfür vorgesehenen Flächen sind dem beiliegenden Infrastrukturplan zu entnehmen. Anpassungen der Stellflächen oder die Anmietung zusätzlicher Container ist unbedingt mit der örtlichen Bauüberwachung abzustimmen.
Die Logistik der Materialanlieferung und Materialvorhaltung ist auf die Verhältnisse innerhalb des Baufeldes entsprechend des Baustelleneinrichtungsplanes anzupassen.
Die Baustelle liegt im Bereich eines provisorischen Sicherheitszaunes.
Zum Zeitpunkt des Beginns der Leistungserbringung sind u.a. die für die Infrastruktur notwendigen Gewerke, Gewerke der Haustechnik, der Dachdeckerarbeiten, sowie Gewerke der Fassadenarbieten auf dem Baufeld tätig.
2.0 Ordinaten / Achsen / Einmessung
Seitens des Auftraggebers werden dem AN eine Höhenordinaten und zwei Achsen zur Verfügung gestellt. Alle weiteren Einmessarbeiten und Aufschnürungen für die Erbringung der eigenen Leistung sind durch den AN zu erbringen und sind, wenn nicht gesondert aufgeführt, mit den Einheitspreisen abgegolten. In jedem Geschoss sind min. 2 Meterrisse vorhanden. Zusätzlich notwendige Einmessungen sind vom AN eigenverantwortlich zu erstellen und vorab mit der Bauleitung abzustimmen.
3.0 Leistungsumfang und Arbeitsablauf
3.1 Die Leistung umfasst im Wesentlichen:
Titel 01 Allgemeine Leistungen
Technische Dokumentation, Werk- & Montageplanung, Baustelleneinrichtung, Arbeitsgerüste
Titel 02 Mauerarbeiten
Allgemeine Leistungen, Wärmedämmung, Vorsatzschale
Titel 05Stundenlohnarbeiten
NEP-Positionen.
4.0 Normen und Richtlinien
Es gelten die Ausführungen der VOB/C, sowie die gültigen Normen und annerkanten Regeln der Technik in der neuesten Fassung.
Vorbemerkungen zusätzliche Vertragsbedingungen
Allgemeine Leistungen Allgemeine Leistungen
Allgemeine Leistungen
1 Allgemeine Leistungen
1
Allgemeine Leistungen
1. 0 Allgemeine Leistungen
1. 0
Allgemeine Leistungen