Lüftungsanlage
Modulbau LKA Magdeburg
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Leistungsverzeichnis

OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
01 Lüftungsanlage
01
Lüftungsanlage
01.__.0010 KG 431 – Lüftungsanlagen Bei der Auslegung der auf dem Dach aufgestellten Lüftungsanlage sind die Vorgaben des Schallschutzes nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik zu beachten. Die Schallemissionen sämtlicher Geräte (z. B. Lüftungsanlagen, etc.) dürfen in Summe die darin ausgewiesenen Werte nicht überschreiten. Es sind daher Geräte mit niedrigem Schallpegel auszuwählen bzw. sind entsprechende Schalldämpfer vorzusehen. Ringspalte von Dachdurchdringungen für Lüftungskanäle/ -Rohrleitungen sowie Durchführungen für Kälteleitungen und Elektrokabel etc. sind zur Vermeidung von Tauwasserbildung wärmezudämmen und dampfdiffusionsdicht zu versiegeln. Das Konzept des AG sieht ein kompaktes, außen auf dem Dach des Gebäudes aufgestelltes Lüftungsgerät mit wetterfestem Gehäuse vor. Die Sanitärräume des Gebäude 13 (EFLGebäude) werden mittels zentraler Zu- und Abluftanlage mit Wärmerückgewinnung be- und entlüftet. Das Lüftungsgerät muss der Europäischen Ökodesign-Richtlinie entsprechen. Aufstellfundamente/ -podeste sind vorzusehen und statisch zu berücksichtigen. Anfallendes Kondenswasser ist fachgerecht auf das Dach abzuleiten. Ein auf dem Dach installiertes Kanalsystem verteilt die Zu- und Abluft. An einem geeigneten Punkt werden die Luftkanäle/ -rohre durch das 1. Obergeschoss bis in das Erdgeschoss geführt, um die Sanitärräume zu erschließen. Hierbei sind die möglichen Belange des vorbeugenden baulichen Brandschutzes zu berücksichtigen (Brandschutzkonzept). Die Dachdurchdringungen sind fachgerecht auszuführen und dauerhaft witterungsbeständig in die Dachhaut zu integrieren. Das Kanalsystem erhält eine Wärmedämmung aus alukaschierten Steinwollematten und ist mit einer wetterfesten Ummantelung aus Zink- oder Aluminiumblech zu versehen. Bei der Halterung des Kanalsystems ist darauf zu achten, dass die Dachhaut nicht durchdrungen oder langfristig beschädigt wird. Aufstellelemente oder Lastverteilungsplatten sind mit Bautenschutzmatten auszurüsten. Beim Durchdringen von raumabschließenden Bauteilen mit Anforderungen an den baulichen Brandschutz sind Brandschutzklappen vorzusehen. In den Luftkanal sind, an geeigneter Stelle, Kanalrauchmelder zu montieren, die, im Brandfall, das Lüftungsgerät abschalten und die Brandschutzklappen schließen. Sofern im Brandschutzkonzept gefordert, werden Brandschutzklappen und Kanalrauchmelder auf die Brandmeldeanlage aufgeschaltet. Es sind nur Brandschutzelemente mit bauaufsichtlicher Zulassung, eines in Deutschland zugelassenen Prüfinstitutes, zu verwenden. Die Durchführungen sind dauerhaft zu kennzeichnen. Die Beschilderung muss die Art und das Herstelldatum der Durchführung sowie der Name der Errichterfirma enthalten. Die Zulassung ist anhand des Hersteller- Prüfzeugnisses nachzuweisen. Die Prüfzeugnisse sind mit der Dokumentation, dem Bauherrn/Auftraggeber, zu übergeben. Die Luft wird über Deckenluftauslässe in abgehängten Decken und/ oder über sichtbar verlegte Lüftungsrohre mit entsprechenden Tellerventilen in den Räumen verteilt/ abgesaugt. Anzuschließen sind die Wasch-/ Duschräume Frauen und Männer, die WCs sowie der Putzmittelraum. Die Luftnachströmung wird, im Raumluftverbund, über den Türunterschnitt oder durch ein Türlüftungsgitter realisiert. Hierbei sind die möglichen Belange des vorbeugenden baulichen Brandschutzes zu berücksichtigen (Brandschutzkonzept). Bei Durchdringen von raumabschließenden Bauteilen, mit brandschutztechnischen Anforderungen, sind Brandschutzelemente vorzusehen. Alle Sanitär-, WC-, und innenliegenden Räumen werden mechanisch be- und entlüftet. Folgende Mindest-Luftwechsel sind zu realisieren:  Lager / Verwaltung, Technik LW 2-facher  Trockenraum LW 5-facher  WC-Vorraum LW 5-facher  WCs LW 5-facher  Umkleide LW 8-facher  Duschen W 10-facher Daraus ergibt sich ein Gesamtvolumenstrom von ca. 3.500 m³/h. Die Lüftungsanlage ist einzuregulieren (hydraulischer Abgleich). Vor Übergabe an den Bauherrn / AG führt der AN eine Hygiene-Erstinspektion, gem. VDI 6022, durch. Die Einstellwerte der Einregulierung sowie die Ergebnisse der Hygieneinspektion sind zu protokollieren. Es wird ein Kanalsystem aus verzinktem Stahlblech mit eckigem und rundem Querschnitt eingebaut. Die Luftauslässe werden als Drallauslässe für Zu- und Abluft sowie Tellerventile eingebaut. Die gesamte Lüftungsanlage ist komplett betriebsbereit zu liefern inkl. Inbetriebnahme, Einweisung und Dokumentation.
01.__.0010
KG 431 – Lüftungsanlagen
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