Heizungsanlage
Modulbau LKA Magdeburg
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bis

Leistungsverzeichnis

OZ
Beschreibung
Typ
Menge
Einheit
Einheitspreis EUR
Gesamtbetrag netto EUR
01 Heizungsanlage
01
Heizungsanlage
01.__.0010 KG 421 – Wärmeerzeugungsanlagen Die Wärmeversorgung des Gebäudes erfolgt über eine neu zu errichtende Nahwärmetrasse (nicht Bestandteil dieser KG) aus dem Neubau Gebäude 12 (Sanitärgebäude). Dadurch wird das Gebäude 13 (EFL-Gebäude) mit Wärme versorgt. Leistungsgrenze im Gebäude sind die Absperrventile im HAR. Die Warmwasserbereitung ist, mittels Speicherladesystem, zu realisieren. Im Rahmen der Ausführungsplanung wurde, vom AG, eine entsprechende Anlage vordimensioniert. Folgende Auslegungsparameter liegen der WWB zugrunde: Anzahl Duschplätze Herren 5 Anzahl Duschplätze Damen 6 Anzahl Waschtische Herren 3 Anzahl Waschtische Damen 3 Anzahl Waschtische in WC Herren 4 Anzahl Waschtische in WC Damen 4 Anzahl Waschtische in WC Beh. 0 Anzahl Ausgussbecken 2 Anzahl der Küchen 1 Für die Dimensionierung des WWB ist mit einer hohen Gleichzeitigkeit zu rechnen, da angenommen wird, dass die überwiegende Zahl der zurückkehrenden Einsatzkräfte die sanitären Anlagen (Duschen, Waschplätze, etc.) nutzen werden. Die Trinkwassererwärmungsanlage ist dementsprechend ausreichend dimensioniert. Es ist dabei zu beachten, dass die Wiederaufheizzeit des Pufferspeichers 45 Minuten nicht bzw. nicht wesentlich (max. 3 Minuten) überschreitet.
01.__.0010
KG 421 – Wärmeerzeugungsanlagen
1,00
psch
01.__.0020 KG 422 – Wärmeverteilung Die Ausführungsplanung sieht eine Unterverteilung, mit allen notwendigen Heizkreisen, auf dem zentralen Rohrnetzverteiler, vor: Systemtemperaturen Sekundärseitig 70/50°C (VL/RL-Temp.). HK 1- Nahwärmeanschluss von Gebäude 12 - 120 kW HK 2- Warmwasserbereitung - 70 kW HK 3- Statische Heizung - 28 kW HK 4- Lüftung - 12 kW Die stat. Heizung im Gebäude 13 (EFL-Gebäude) wurde, bei der Gesamtheizlast, nicht mitberücksichtigt, da der Bedarf an WWB diesen Bedarf mit Vorrangschaltung abdeckt. Die Heizkreise 2 bis 4 sollen mit einer regelbaren, energieeffizienten Heizungsumwälzpumpe, entsprechend dem derzeitigen Stand der Technik, Absperr- und Regulierarmaturen mit einem abschaltbaren elektrischen Antrieb, Rückflussverhinderer, Schmutzfänger sowie Armaturen zur Anzeige von Druck und Temperatur, jeweils in Vor- und Rücklauf, ausgestattet werden. Sämtliche Armaturen erhalten abnehmbare Dämmkappen. Der Unterverteiler wird mit allen erforderlichen Steuer- und Regeleinrichtungen ausgestattet (motorische Regelventile sind Lieferumfang des Gewerks MSR). Die Regelung des HK 1 – Nahwärmeanschluss soll über den Verteileraufbau im Technikgebäude (angrenzend zum Gebäude 12) Raum R 107 erfolgen Die Ausführung des Kompaktheizkreisverteilers wird mit thermisch getrennten Kammern vorgesehen. Als Heizkreisverteiler kann wahlweise eine werksseitig vorgefertigte komplette Baugruppe, einschl. Wärmedämmung, oder eine Verteileranlage mit Einzelkomponenten eingesetzt werden, die nachträglich gegen Wärmeverlust, entsprechend dem GEG, gedämmt werden. Alle Baugruppen sind mindestens auf einen Nenndruck von 6 bar (PN6) zu bemessen. Die Heizkreise und die Haupttrassen sind mit Schildern, entsprechend, zu kennzeichnen. Die Anlage ist auf Basis des derzeitigen Standes der Technik zu errichten. Es sind, u. a., die DIN EN 12828 und die DIN EN 14336 zu beachten. Die Anlage muss hydraulisch einreguliert werden (Hydraulischer Abgleich). Die Einregulierung ist zu protokollieren und der Dokumentation beizufügen. Die Verteilung der Wärme innerhalb des Gebäudes erfolgt im Rohrnetz aus ferritisch nicht rostendem Chromstahl, Werkstoff-Nr. 1.4520, nach DIN EN 10088-2 mit Pressfittings (wirtschaftlichste Variante), vorzugsweise in Aufputzinstallation, im Bereich der Abhangdecke bzw. als Sichtmontage. Sollten konzeptionell Leitungsführungen zu den Heizkörperanbindungen in der Dämmebene der Geschossdecken geführt werden (beispielsweise als Anbindesystem mit Etagenverteilern), dann sind Mehrschichtverbundrohre, ohne Verbindungsstellen, im Fußboden zu verwenden. Die Installation von Stahlrohrleitungen, im Fußboden, ist nicht gestattet. Bei der Verlegung von industriellen Rohrsystemen sind unbedingt die Herstellervorschriften zu beachten (z. B. hinsichtlich des Korrosionsschutzes bei Präzisionsstahlrohren). Die Steigestränge erhalten Strangregelarmaturen, um das Heizungsnetz hydraulisch abgleichen und einregulieren zu können. Leitungsabschnitte mit Armaturen in Gipskartonverkleidungen oder geschlossenen Abhangdecken müssen, durch entsprechende Öffnungen/ Klappen, revisionierbar sein. Die Befestigung der Rohrleitungen am Baukörper ist, mit einzelnen Rohrschellen, zu realisieren. Bei Bedarf sind Sammelschienen, aus verzinkten C-Stahlprofilen, zu verwenden. Diese sind so auszuführen, dass der Schall nicht auf den Baukörper übertragen wird. Die Schallentkopplung hat mit speziellen Gummieinlagen und Befestigungsdübeln, gemäß Herstellerangaben, zu erfolgen. Kann hierdurch das geforderte Schalldämmmaß nicht erreicht werden, sind entsprechende Halterungen mit schwingungsdämpfenden Eigenschaften zu verwenden. Bei der Installation der Heizungsrohrleitungen muss auf die Festpunkte, die Tragkonsolen und die Längenausdehnung geachtet werden. Die Ausführung hat nach den Herstellervorgaben zu erfolgen. Die Heizungsleitungen innerhalb des Technikraums (Raum R 104) werden, bis zu einer Höhe von h = 2,00 m, mit einer alukaschierten Mineralwolldämmung und einer Blechummantelung ausgeführt; darüber hinaus mit einer Kunststoffummantelung. Dabei sind die Dämmschichtdicken, gem. GEG, einzuhalten. Wärmegedämmte Heizungsrohrleitungen im Sichtbereich sind mit einer Kunststoffummantelung zu versehen. In den Deckendurchführungen werden die Rohrleitungen mit nichtbrennbarer Mineralwolle, mit einem Schmelzpunkt > 1.000°C versehen, um die Übertragung von Feuer und Rauch in die benachbarte Etage/ in den benachbarten Brandabschnitt, im Brandfall, wirksam zu verhindern. Die Wärmeweiterleitung in der Rohrleitung ist zu beachten, dementsprechend sind weiterführende Dämm- und Schutzmaßnahmen, gemäß den Zulassungsbescheiden der Brandschotts, vorzusehen. Es sind nur Systeme mit bauaufsichtlicher Zulassung, eines in Deutschland zugelassenen Prüfinstitutes, zu verwenden. Die Durchführungen sind dauerhaft zu kennzeichnen. Die Beschilderung muss die Art und das Herstelldatum der Durchführung sowie den Namen der Errichterfirma enthalten. Die Zulassung ist anhand des Hersteller-Prüfzeugnisses nachzuweisen. Die Prüfzeugnisse sind, mit der Dokumentation, dem Bauherrn/Auftraggeber, zu übergeben. An welchen Bauteilen eine Schottung zu erfolgen hat, ist dem Brandschutzkonzept zu entnehmen. Der Heizkreis Lüftung wird bis übers Dach hinaus ins Freie geführt, um das außen aufgestellte RLT-Gerät mit Heizwärme zu versorgen. Zur Gewährleistung des Frostschutzes ist eine hydraulische Trennung mittels Wärmeübertrager vorzusehen. Der Sekundärheizkreis ist mit einem Glykol-Wassergemisch mit einer Frostsicherheit bis mind. -25°C zu befüllen und mit Sicherheitsventil und Membranausdehnungsgefäß, gegen Überdruck, separat abzusichern. Auf die gefahrlose Ableitung von Wärmeträgerflüssigkeit, aus dem Sicherheitsventil, ist zu achten. Die Dachdurchführungen sind fachgerecht in die Dachhaut zu integrieren. Der Wärmeübertrager sowie der Anschluss an das Lüftungsgerät erhalten, zur separaten Absperrbarkeit, entsprechende Armaturen. Armaturen im Außenbereich müssen, entsprechend ihres Einsatzzweckes geeignet sein. Rohrleitungen und Armaturen sind, entsprechend GEG, zu dämmen. Die Wärmedämmung ist witterungsbeständig, UV-beständig und wasserdicht mit einer Zink- oder Alublechmantelverkleidung auszuführen.
01.__.0020
KG 422 – Wärmeverteilung
1,00
psch
01.__.0030 KG 423 – Raumheizflächen Als Basis für die Dimensionierung der Raumheizflächen dient die Heizlastberechnung n. DIN EN 12831, die Heizkörperauslegung n. VDI 6030 sowie die DIN EN 442. Folgende Raumtemperaturen sind zu realisieren: • Flur 18°C • Treppenhaus 15°C • Büro, Schlafen, Aufenthalt, Beratung 20°C • Equipment 15°C • Trockenraum 20°C • WC-Vorraum / WC Damen / Herren WC 20°C • Seminarraum 21°C • Duschen, Umkleide 24°C Als Raumheizflächen dienen Ventil- /Kompaktheizkörper, die vorrangig an den Fensterbrüstungen platziert werden. Mit Hilfe von Thermostatventilen inkl. Thermostatköpfe (Behördenmodell), die an den Heizflächen zu montieren sind, wird die Raumtemperatur geregelt. Es sind Ventile mit 1 Kelvin Proportionalabweichung einzusetzen. In den Nassbereichen werden diese in verzinkter Ausführung verbaut. Nach der Beendigung der Installationsarbeiten ist der Hydraulische Abgleich der Heizungsanlage erforderlich. Die Einstellwerte sind in den Bestandunterlagen zu dokumentieren. Alle zentralen Datentechnikräume (z. B. Serverräume, etc.) werden nicht mit einer Warmwasserheizung ausgestattet. Zudem ist es untersagt, wasserführende Rohrleitungen durch diese Räume hindurchzuführen.
01.__.0030
KG 423 – Raumheizflächen
1,00
psch