Vorbemerkungen und Grundlagen Vorbemerkung zum Entwurfsstand 05.10.2026: Eine abschließend geprüfte Ausführungs-, Werkstatt- und Bewehrungsplanung liegt noch nicht vollständig vor. Sämtliche Mengen, Bauteilabmessungen und Bewehrungsansätze sind daher vorläufig und im Zuge der weiteren Planung zu prüfen. Maßgebend für Ausführung und Abrechnung sind die freigegebenen Ausführungspläne, geprüften statischen Unterlagen, Fertigteil-Werkpläne, Stahllisten und die tatsächlich ausgeführten Mengen. Die Kellerbodenplatte wird vorläufig mit C30/37, XC2, WF angesetzt. Der Wärmeschutznachweis weist unter der 25 cm starken Kellerbodenplatte 16 cm PF-Hartschaum WLG/WLS 040 aus; das angebotene Produkt muss für den Einsatz unter tragenden Bodenplatten ausdrücklich geeignet und zugelassen sein. Es wird keine formale WU-Wanne ausgeschrieben. Die erdberührten Kelleraußenwände erhalten eine vollflächige Außenabdichtung. Der Anschluss Bodenplatte/Außenwand wird mit zugelassenem Fugenabdichtungssystem ausgebildet; eine zusätzliche vertikale Fugenabdichtung der Außen-Doppelwände ist nur als Eventualposition vorgesehen. Unter inneren Doppelwänden ist kein Fugenblech vorgesehen. Der Lichtgraben wird offen ausgeführt und separat über eine Hebeanlage entwässert. Die beigefügten Pläne, das IFC-Modell und das Baugrundgutachten bilden die Grundlage dieses Leistungsverzeichnisses.
Grundlagen: IFC-Modell Keller; Grundriss Kellergeschoss; Genehmigungsgrundrisse und Schnitte; aktueller Entwässerungsplan; Baugrundgutachten; Wärmeschutz-/GEG-Nachweis; technische Unterlagen Hebeanlage
Vorbemerkungen und Grundlagen
01 Allgemeine Leistungen
01.01 Baustelleneinrichtung Beton-/Kellerarbeiten Baustelleneinrichtung für sämtliche ausgeschriebenen Erd-, Entwässerungs-, Beton- und Stahlbetonarbeiten des Kellergeschosses einschließlich erforderlicher Geräte, Arbeitsplätze, Schutzmaßnahmen, Reinigung und Räumung nach Abschluss der Arbeiten.
Baustelleneinrichtung Beton-/Kellerarbeiten
01.02 Werk- und Montageplanung Fertigteile Werk- und Montageplanung für Doppelwände, Massivfertigteilwände und Elementdecken einschließlich Elementierung, Aussparungen, Einbauteile, Kellerfenster, Mehrspartenhauseinführung, Elektroeinbauteile, Montagefolge und Abstimmung mit Tragwerksplanung und Haustechnik.
Werk- und Montageplanung Fertigteile
01.03 Einmessen, Höhenübernahme, Absteckung Übernahme der bauseits durch den Vermesser bereitgestellten Festpunkte, Höhen und Bauwerksachsen sowie laufende Kontrollmessungen für die ausgeschriebenen Kellerarbeiten. Eigentliche Vermesserleistungen und amtliche bzw. fachtechnische Absteckungen sind nicht Bestandteil dieser Position.
Einmessen, Höhenübernahme, Absteckung
01.04 Schnurgerüst / Achssicherung Herstellen und Vorhalten eines geeigneten Schnurgerüstes bzw. gleichwertiger Achssicherung für die Keller- und Gründungsarbeiten. Die hierfür erforderlichen Vermesserleistungen und die Absteckung durch den Vermesser erfolgen bauseits; der Auftragnehmer übernimmt die bereitgestellten Achsen und Höhen in sein Schnurgerüst.
Schnurgerüst / Achssicherung
02 Erdarbeiten und Gründungspolster
Erdarbeiten und Gründungspolster
02.01 Oberboden abtragen und auf Grundstück lagern Oberboden getrennt von sonstigem Boden lösen und abtragen, auf dem Baugrundstück für die spätere gärtnerische Wiederverwendung fachgerecht in Mieten zwischenlagern. Mieten standfest anlegen, nicht befahren oder mit Unterboden vermischen; Mietenhöhe möglichst max. ca. 2,0 m. Schutz gegen Vernässung, Erosion und Verunreinigung einschließen.
Oberboden abtragen und auf Grundstück lagern
02.01.1 Alternativposition: Oberboden extern zwischenlagern und zurückfahren Nur soweit eine Zwischenlagerung auf dem Grundstück aus Platzgründen nicht möglich ist: Oberboden laden, zu geeigneter externer Lagerfläche transportieren, getrennt und fachgerecht lagern und zu einem späteren Zeitpunkt wieder zur Baustelle zurücktransportieren und abladen. Sämtliche Lade-, Transport- und Lagerkosten sind einzurechnen; gärtnerischer Endeinbau gesondert.
Alternativposition: Oberboden extern zwischenlagern und zurückfahren
02.02 Baugrubenaushub Hauptbaukörper Baugrubenaushub für den Hauptbaukörper einschließlich erforderlichem Arbeitsraum und Böschungen bis zur vorgesehenen Gründungs-/Austauschsohle. Boden lösen, aufnehmen und zur Abfuhr bereitstellen. Altfundamente und Fremdkörper sind, soweit vorhanden, getrennt zu behandeln. Die ausgeschriebene Aushubmenge berücksichtigt den vorhandenen Gebäudebestand bzw. den bereits unterkellerten Altbestand und die dadurch im Überschneidungsbereich bereits fehlenden Bodenmassen.
Baugrubenaushub Hauptbaukörper
02.03 Mehraushub Lichtgraben, Böschung 45° Zusätzlicher Aushub für den offenen Lichtgraben einschließlich 45°-Böschung, Anschlüsse an die Hauptbaugrube und erforderlicher Profilierung.
Mehraushub Lichtgraben, Böschung 45°
02.04 Zusätzlicher Aushub für Bodenaustausch Zusätzlichen Boden unterhalb der planmäßigen Gründungssohle bei ungeeigneten, aufgeweichten oder nicht ausreichend tragfähigen Schichten nach Anweisung der Bauleitung/Baugrundbegleitung lösen, aufnehmen und zur Abfuhr bereitstellen.
Zusätzlicher Aushub für Bodenaustausch
02.04.1 Bodenaustauschmaterial 0/32 liefern und einbauen Bodenaustausch mit feinkornarmem, verdichtungsfähigem und verwitterungsbeständigem Mineralgemisch, vorzugsweise gebrochen 0/32, Bodengruppe GW/GI nach DIN 18196; alternativ gleichwertiger geeigneter Erdbaustoff. Feinkornanteil < 5 M.-%. Lagenweise in Schichtdicken ≤ 25 cm einbauen und mit geeignetem Verdichtungsgerät kreuzweise in mindestens drei Übergängen verdichten. Material muss die Frostsicherheit der Gründung gewährleisten.
Angebotenes Material / Lieferwerk: _______________________________________
Bodenaustauschmaterial 0/32 liefern und einbauen
02.05 Baugrubenaushub abfahren und extern zwischenlagern Planmäßigen Baugrubenaushub des Hauptbaukörpers und des Lichtgrabens laden, von der Baustelle abfahren und auf geeigneter externer Fläche getrennt zwischenlagern. Transport, Annahme, geordnete Lagerung und Bereithaltung bis zur Entscheidung über Wiederverwendung bzw. Verwertung einschließen.
Baugrubenaushub abfahren und extern zwischenlagern
02.06 Geeigneten Aushubboden zurückfahren, einbauen und verdichten Nur nach bestätigter Eignung des zwischengelagerten Aushubbodens: Material zur Baustelle zurücktransportieren, lagenweise in Arbeitsräume einbauen und verdichten. Für später überbaute/befestigte Bereiche darf nur gut verdichtbares, nichtbindiges bzw. grobkörniges Material verwendet werden. Bindiger Aushub ist dort nur nach ausdrücklicher Freigabe der Baugrundbegleitung zulässig. Schichtdicke und Verdichtung an Material und Gerät anpassen; Abdichtung und Perimeterdämmung vor Beschädigung schützen.
Geeigneten Aushubboden zurückfahren, einbauen und verdichten
02.06.1 Alternativposition: geeignetes Verfüllmaterial liefern und einbauen Falls der vorhandene Aushub nicht oder nicht ausreichend zum Wiederverfüllen geeignet ist: nichtbindiges, gut verdichtbares, grobkörniges Verfüllmaterial liefern, vorzugsweise Mineralgemisch/Kies-Sand der Bodengruppen GW, GI oder SW nach DIN 18196, Körnung etwa 0/32 bis 0/45, Feinkornanteil < 5 M.-%. Lagenweise einbauen und fachgerecht verdichten; Abdichtung und Perimeterdämmung schützen.
Angebotenes Material / Lieferwerk: _______________________________________
Alternativposition: geeignetes Verfüllmaterial liefern und einbauen
02.07 Überschüssigen / ungeeigneten Aushub verwerten oder entsorgen Den nach Abschluss der Eignungsprüfung nicht zur Wiederverfüllung vorgesehenen Aushub aus der externen Zwischenlagerung ordnungsgemäß verwerten bzw. entsorgen. Erforderliche Deklaration, Annahme- und Entsorgungsgebühren sowie Nachweise sind einzurechnen. Abrechnung nach tatsächlich verwerteter/entsorgter Menge.
Überschüssigen / ungeeigneten Aushub verwerten oder entsorgen
02.08 Baugrubensohle herstellen und verdichten Baugrubensohle profilgerecht herstellen. Auflockerungen und Aufweichungen sind zu vermeiden bzw. zu beseitigen; weiche Stellen sind der Baugrundbegleitung anzuzeigen. Die Sohle ist vor Witterung und Erosion zu schützen.
Baugrubensohle herstellen und verdichten
02.09 Geotextil PP-Vlies, mind. GRK 3 Mechanisch verfestigtes, verrottungsbeständiges und wasserdurchlässiges Geotextil aus Polypropylen, mindestens Robustheitsklasse GRK 3, Flächenmasse ca. ≥ 200 g/m², auf der Baugrubensohle verlegen. Das Geotextil ist seitlich so hochzuführen, dass die Trag- und Ausgleichsschicht umfasst wird. Stöße mindestens 1,0 m überlappen. Gleichwertige Produkte nur mit Nachweis der mindestens gleichen mechanischen Robustheit.
Angebotenes Fabrikat / Typ: ______________________________________________
Geotextil PP-Vlies, mind. GRK 3
02.10 Trag- und Ausgleichsschicht Mineralgemisch 0/32, d ≈ 40 cm Trag- und Ausgleichsschicht aus feinkornarmem, verdichtungsfähigem und verwitterungsbeständigem Mineralgemisch, vorzugsweise gebrochen 0/32, Bodengruppe GW/GI nach DIN 18196; alternativ geeigneter Erdbaustoff der Gruppen GW, GI oder SW. Feinkornanteil < 5 M.-%. Gesamtdicke mindestens 40 cm, allseitiger Überstand über den Baukörper mindestens 50 cm. Lagenweise mit Schichtdicken ≤ 25 cm einbauen und mit mindestens mittelschwerem Flächenverdichter in mindestens drei kreuzweisen Übergängen sorgfältig verdichten. Frostsicherheit ist zu gewährleisten.
Angebotenes Material / Lieferwerk: _______________________________________
Trag- und Ausgleichsschicht Mineralgemisch 0/32, d ≈ 40 cm
02.11 Verdichtungsnachweise / Plattendruckversuche Verdichtung der Trag-/Ausgleichsschicht und sonstiger tragender Verfüllbereiche durch geeignete Plattendruckversuche nachweisen und dokumentieren. Prüfstellen und Abnahmekriterien in Abstimmung mit Baugrundbegleitung/Bauleitung.
Verdichtungsnachweise / Plattendruckversuche
02.12 Offene Wasserhaltung während Gründungsarbeiten Bedarfsweise offene Wasserhaltung für Niederschlags-, Schicht- oder Sickerwasser während Erd- und Gründungsarbeiten einschließlich Pumpen, Schläuchen und Betrieb. Baugrube während Verfüll- und Gründungsarbeiten wasserfrei halten.
Offene Wasserhaltung während Gründungsarbeiten
03 Entwässerung unter / in der Bodenplatte
Entwässerung unter / in der Bodenplatte
03.01 PP KG 2000 DN/OD 110, horizontale Grundleitung Schmutzwasser-Grundleitung PP KG 2000 DN/OD 110 nach aktuellem Entwässerungsplan einschließlich Bettung, Zuschnitt, Steckverbindungen und Anschlussarbeiten; Gefälle gemäß Planeintrag.
PP KG 2000 DN/OD 110, horizontale Grundleitung
03.01.1 Senkrechtes Rohrstück DN/OD 110 Senkrechtes Rohrstück PP KG 2000 DN/OD 110 im Bereich jeder Bodenplattendurchführung als gerader Dichtbereich für die Dichtmanschette, Länge je Durchführung ca. 0,75 m, einschließlich Zuschnitt und Anschluss an die 45°-Bögen.
Senkrechtes Rohrstück DN/OD 110
03.02 Abzweig DN/OD 110 Abzweig/Formstück DN/OD 110 passend zum ausgeschriebenen Rohrsystem einschließlich Montage.
03.03 Bogen DN/OD 110, 45° 45°-Bogen DN/OD 110. Je Bodenplattendurchführung sind zwei Bögen zur spannungsarmen Leitungsführung vorgesehen.
03.04 Sonstige Bögen / Richtungsänderungen DN/OD 110 Zusätzliche Bögen und Formstücke entsprechend der tatsächlichen Leitungsführung, verschiedene Winkel.
Sonstige Bögen / Richtungsänderungen DN/OD 110
03.04.1 Bögen für Anschluss Bodenabläufe DN/OD 110 Zusätzliche Bögen/Formstücke DN/OD 110 für den Anschluss der beiden Bodenabläufe; je Bodenablauf vorläufig bis zu zwei Bögen berücksichtigen.
Bögen für Anschluss Bodenabläufe DN/OD 110
03.05 Dichtmanschette DN/OD 110 Systemgeeignete Dichtmanschette für Rohrdurchführung durch die Bodenplatte, auf dem geraden senkrechten Rohrstück montiert; druckwasserdichte Verklebung/Einbindung entsprechend dem gewählten Abdichtungssystem.
Dichtmanschette DN/OD 110
03.06 Bodenablauf Untergeschoss DN 100 Bodenablauf DN 100 für den Innenbereich einschließlich Ablaufkörper, Rost/Aufsatz, Anschluss an die Grundleitung und erforderlicher Dichtanschlüsse; Einbauhöhe an Bodenaufbau anpassen.
Bodenablauf Untergeschoss DN 100
03.06.1 Regenablauf Lichtgraben DN 100, z. B. KESSEL 67940 Regenablauf für den offenen Lichtgraben, DN 100 / DA 110, mit senkrechtem Auslauf, Grundkörper aus Kunststoff, herausnehmbarem Schlammeimer und Regeneinlaufdeckel. Ablaufleistung mindestens 4,5 l/s bei 20 mm Aufstau, Belastungsklasse mindestens K 3. Leitfabrikat KESSEL Regenablauf System 200, DN 100, Art.-Nr. 67940, oder gleichwertig. Einschließlich Anschluss an die Oberflächenwasser-Hebeanlage sowie sämtlicher erforderlicher Dicht- und Anschlussmittel.
Angebotenes Fabrikat / Typ: ______________________________________________
Regenablauf Lichtgraben DN 100, z. B. KESSEL 67940
03.07 Fäkalienhebeanlage, z. B. Kessel Aqualift F Compact Duo Fäkalienhebeanlage als Einbauset in die Bodenplatte, z. B. Kessel Aqualift F Compact Duo 28704SC oder gleichwertig, einschließlich Grundkörper, zwei Pumpen, Rückflussverhinderer und Anschlussmöglichkeiten. Elektrotechnischer Endanschluss bauseits, sofern nicht anders vereinbart.
Angebotenes Fabrikat / Typ: ______________________________________________
Fäkalienhebeanlage, z. B. Kessel Aqualift F Compact Duo
03.08 Druckleitung Fäkalienhebeanlage DA 40 Druckleitung passend zum Druckabgang der Hebeanlage einschließlich Form- und Verbindungsteile im unmittelbaren Kellerbereich.
Druckleitung Fäkalienhebeanlage DA 40
03.09 Hebeanlage Oberflächenwasser Lichtgraben Hebeanlage für fäkalienfreies Oberflächenwasser des Lichtgrabens einschließlich Schacht-/Pumpenausrüstung und Anschlussmöglichkeiten. Hersteller/Typ des angebotenen Systems ist anzugeben.
Angebotenes Fabrikat / Typ: ______________________________________________
Hebeanlage Oberflächenwasser Lichtgraben
03.10 Druckleitung Lichtgraben-Hebeanlage Druckleitung der Lichtgraben-Hebeanlage bis über die Rückstauebene, anschließend Übergang in Freigefälle, einschließlich erforderlicher Formstücke.
Druckleitung Lichtgraben-Hebeanlage
03.11 Mischwasser-Revisionsschacht DN 1000, Beton Revisionsschacht DN 1000 aus Beton mit offenem Gerinne, getrennte Zuführung von Oberflächen- und Schmutzwasser, einschließlich Abdeckung und Anschlüssen.
Mischwasser-Revisionsschacht DN 1000, Beton
03.12 Anschlussleitung Mischwasser DN 150 Anschlussleitung DN 150 zum Mischwasserkanal gemäß Planung, einschließlich Formstücke und Anschlüsse.
Anschlussleitung Mischwasser DN 150
03.13 Zusätzliche Reinigungs-/Revisionsöffnung Reinigungs- bzw. Revisionsöffnung in Sammel-/Fallleitungsanschlüssen nach Erfordernis.
Zusätzliche Reinigungs-/Revisionsöffnung
04 Sauberkeitsschichten, Dämmung und Bodenplatte
Sauberkeitsschichten, Dämmung und Bodenplatte
04.01 Sauberkeitsschicht C12/15, d = 5 cm Sauberkeitsschicht aus unbewehrtem Beton C12/15, Dicke 5 cm, auf vorbereitetem Gründungsplanum herstellen. Oberfläche eben abziehen und für die nachfolgende Verlegung der Unterboden-/Dämmschichten geeignet herstellen.
Sauberkeitsschicht C12/15, d = 5 cm
04.02 PF-Hartschaumdämmung unter Bodenplatte, d = 160 mm, WLS 040 Wärmedämmung unter der tragenden Kellerbodenplatte aus Phenolharz-Hartschaum PF, Dicke 160 mm, Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit λ ≤ 0,040 W/(mK), gemäß aktuellem Wärmeschutznachweis. Das angebotene Produkt muss für den dauerhaften Einsatz unter tragenden Bodenplatten und die dort auftretenden Druck- und Feuchtebeanspruchungen ausdrücklich geeignet und zugelassen sein. Platten dicht gestoßen bzw. mit systemgerechter Kantenverbindung verlegen; Kreuzfugen vermeiden. Hersteller, Typ, Zulassung/Verwendbarkeitsnachweis und Druckfestigkeitskennwerte sind mit dem Angebot anzugeben. Vor Ausführung Abgleich mit der Bauteilvorgabe des Holzbauers.
Angebotenes Fabrikat / Typ: ______________________________________________
PF-Hartschaumdämmung unter Bodenplatte, d = 160 mm, WLS 040
04.02.1 PE-Trennlage über Dämmung, d ≥ 0,20 mm PE-Trennfolie mindestens 0,20 mm dick auf der Dämmung unter der Bodenplatte verlegen; Stöße mindestens 20 cm überlappen und gegen Verschieben sichern. Anschlüsse und Durchdringungen sorgfältig ausbilden; Überlappungen und Verschnitt sind einzurechnen.
PE-Trennlage über Dämmung, d ≥ 0,20 mm
04.03 Stahlbetonbodenplatte C30/37 - XC2 - WF, d = 25 cm Tragende Stahlbetonbodenplatte d = 25 cm aus Beton C30/37, Expositionsklasse XC2, Feuchtigkeitsklasse WF, einschließlich Einbringen, Verdichten, höhen- und fluchtgerechtem Abziehen und fachgerechter Nachbehandlung. Bewehrung gesondert. Betonzusammensetzung, Konsistenz und Betondeckung nach Tragwerksplanung.
Stahlbetonbodenplatte C30/37 - XC2 - WF, d = 25 cm
04.04 Randschalung Bodenplatte Randschalung der Kellerbodenplatte einschließlich Außenrändern, Aussparungen, Vertiefungen, Versprüngen und Anschlüssen.
04.05 Bodenplatte Aufzugsunterfahrt C30/37 - XC2 - WF, d = 30 cm Vertiefte Stahlbetonbodenplatte der Aufzugsunterfahrt, d = 30 cm, Beton C30/37, XC2, WF, einschließlich Einbringen, Verdichten, Abziehen und Nachbehandlung; Bewehrung gesondert.
Bodenplatte Aufzugsunterfahrt C30/37 - XC2 - WF, d = 30 cm
04.06 Wände Aufzugsunterfahrt C30/37 - XC2 - WF Stahlbetonwände der Aufzugsunterfahrt aus Beton C30/37, XC2, WF, gemäß Planung einschließlich Betonage, Schalung bzw. Fertigteilanteilen nach endgültiger Ausführungsplanung; Bewehrung gesondert.
Wände Aufzugsunterfahrt C30/37 - XC2 - WF
04.07 Streifen-/Einzelfundamente Stahlbetonfundamente gemäß IFC-Modell und Tragwerksplanung; Beton vorläufig C30/37, XC2, WF, einschließlich Einbringen, Verdichten und Nachbehandlung; Bewehrung gesondert.
Streifen-/Einzelfundamente
04.08 Örtliche Fundamentvertiefungen / Mehrbeton Bedarfsweise Fundamentvertiefungen, Mehrbeton oder örtliche Ausgleichsbetonagen nach Tragwerks- bzw. Baugrundvorgabe; Betonqualität wie angrenzendes Bauteil.
Örtliche Fundamentvertiefungen / Mehrbeton
05 Bewehrungsarbeiten
05.01 Betonstahlmatten Bodenplatte Betonstahlmatten B500A für die Kellerbodenplatte einschließlich Mattenübergreifungen, Abstandhalter, Unterstützungen, Bindedraht und Verschnitt. Abrechnung nach Stahlliste.
Betonstahlmatten Bodenplatte
05.02 Betonstabstahl Bodenplatte Betonstabstahl B500B als Rand-, Anschluss-, Fugen-, Öffnungs- und Zulagebewehrung der Kellerbodenplatte einschließlich örtlicher Vertiefungen. Abrechnung nach Stahlliste.
Betonstabstahl Bodenplatte
05.03 Betonstahlmatten Kellerdecke Betonstahlmatten B500A als obere Bewehrung und örtliche Mattenzulagen der Elementdecke. Werkseitige untere Bewehrung der Fertigteilplatten ist nicht enthalten. Einschließlich Übergreifungen, Unterstützungen, Bindedraht und Verschnitt; Abrechnung nach Stahlliste.
Betonstahlmatten Kellerdecke
05.04 Betonstabstahl Kellerdecke / Auflager- und Öffnungszulagen Betonstabstahl B500B für Auflagerbereiche, Wandauflager, Rand- und Öffnungszulagen sowie sonstige örtliche Verstärkungen der Kellerdecke. Es sind keine Unterzüge oder Stahlbetonstützen im Deckenbereich angesetzt. Abrechnung nach Stahlliste.
Betonstabstahl Kellerdecke / Auflager- und Öffnungszulagen
05.05 Grundbewehrung Q257A je Wandseite Grundbewehrung der Doppelwände mit je einer Matte Q257A pro Wandseite einschließlich Übergreifungen und werkseitiger Einbindung in die Elementschalen. Abrechnung nach Stahlliste des Fertigteilwerks.
Grundbewehrung Q257A je Wandseite
05.06 Zusatzbewehrung Doppelwandkern Bauseitige zusätzliche statisch erforderliche Bewehrung im Doppelwandkern für Erddruck, Wandlasten, Öffnungen, Wandenden, Stöße, Ecken und Anschlüsse. Einschließlich Schneiden, Biegen, Einbauen, Abstandhalter, Bindedraht und Verschnitt.
Zusatzbewehrung Doppelwandkern
05.07 Bewehrung Unterfahrt / Fundamente Betonstahl B500A/B500B für Aufzugsunterfahrt und sonstige Fundamente einschließlich Anschluss-, Rand- und Zulagebewehrung. Abrechnung nach Stahlliste.
Bewehrung Unterfahrt / Fundamente
06 Stahlbetonwände Keller
06.01 Doppelwand d = 25 cm Zweischalige Stahlbeton-Doppelwand als Halbfertigteil, Gesamtwanddicke 25 cm, einschließlich Herstellung, Lieferung, Versetzen, Ausrichten, Abstützen, Montage und Gitterträgern. Fertigschalen für erdberührten Kellerbereich; Betonqualität nach Tragwerksplanung, für die Außenwand vorläufig mindestens C30/37, XC2, WF. Grund- und Zusatzbewehrung sowie Kernbeton gesondert. Der für Anlieferung und Montage erforderliche Autokran/Mobilkran einschließlich Kranstellung, Umsetzen, Anschlagmitteln und sämtlichen Hebe- und Montagevorgängen ist vollständig in den Einheitspreis einzurechnen.
06.02 Doppelwand d = 24 cm Zweischalige Stahlbeton-Doppelwand als Halbfertigteil, Gesamtwanddicke 24 cm, einschließlich Herstellung, Lieferung, Versetzen, Ausrichten, Abstützen, Montage und Gitterträgern. Betonqualität nach Tragwerksplanung, für die Außenwand vorläufig mindestens C30/37, XC2, WF. Grund- und Zusatzbewehrung sowie Kernbeton gesondert. Der für Anlieferung und Montage erforderliche Autokran/Mobilkran einschließlich Kranstellung, Umsetzen, Anschlagmitteln und sämtlichen Hebe- und Montagevorgängen ist vollständig in den Einheitspreis einzurechnen.
06.03 Doppelwand d = 20 cm Zweischalige Stahlbeton-Doppelwand als Halbfertigteil, Gesamtwanddicke 20 cm, einschließlich Herstellung, Lieferung, Versetzen, Ausrichten, Abstützen und Montage. Bewehrung und Kernbeton gesondert. Unter der Innenwand ist kein Fugenblech vorgesehen. Der für Anlieferung und Montage erforderliche Autokran/Mobilkran einschließlich Kranstellung, Umsetzen, Anschlagmitteln und sämtlichen Hebe- und Montagevorgängen ist vollständig in den Einheitspreis einzurechnen.
06.04 Doppelwand d = 24 cm Zweischalige Stahlbeton-Doppelwand als Halbfertigteil, Gesamtwanddicke 24 cm, einschließlich Herstellung, Lieferung, Versetzen, Ausrichten, Abstützen und Montage. Bewehrung und Kernbeton gesondert. Unter der Innenwand ist kein Fugenblech vorgesehen. Der für Anlieferung und Montage erforderliche Autokran/Mobilkran einschließlich Kranstellung, Umsetzen, Anschlagmitteln und sämtlichen Hebe- und Montagevorgängen ist vollständig in den Einheitspreis einzurechnen.
06.05 Doppelwand d = 30 cm Zweischalige Stahlbeton-Doppelwand als Halbfertigteil, Gesamtwanddicke 30 cm, einschließlich Herstellung, Lieferung, Versetzen, Ausrichten, Abstützen und Montage. Bewehrung und Kernbeton gesondert. Unter der Innenwand ist kein Fugenblech vorgesehen. Der für Anlieferung und Montage erforderliche Autokran/Mobilkran einschließlich Kranstellung, Umsetzen, Anschlagmitteln und sämtlichen Hebe- und Montagevorgängen ist vollständig in den Einheitspreis einzurechnen.
06.06 Kernbeton Doppelwände Kernbeton für sämtliche ausgeschriebenen Doppelwände entsprechend der jeweiligen Gesamtwanddicke und Fertigschalenstärke, einschließlich lagenweisem Einbringen, sorgfältigem Verdichten und Nachbehandlung. Außenwandkerne vorläufig C30/37, XC2, WF; Innenwandkerne nach Tragwerksplanung.
06.07 Massivfertigteilwand d = 14 cm Massive Stahlbetonfertigteilwand d = 14 cm einschließlich werkseitiger Bewehrung 2 × Q188A, Randbügel Ø 8/20 cm, zwei Randeisen Ø 10, Transport, Montage, Ausrichten, Abstützen, Fugenverguss und Verbindungsmittel.
Massivfertigteilwand d = 14 cm
06.08 Massivfertigteilwand d = 15 cm Massive Stahlbetonfertigteilwand d = 15 cm einschließlich werkseitiger Bewehrung 2 × Q188A, Randbügel Ø 8/20 cm, zwei Randeisen Ø 10, Transport, Montage, Ausrichten, Abstützen, Fugenverguss und Verbindungsmittel.
Massivfertigteilwand d = 15 cm
07 Einbauteile und Aussparungen
Einbauteile und Aussparungen
07.01 Werkseitige Elektrodose in Betonfertigteil Werkseitiger Einbau einer Geräte-/Schalterdose in Betonfertigteil oder Elementschale, lagegerecht nach späterer Elektroplanung, einschließlich Befestigung und Vorbereitung der Rohranschlüsse.
Werkseitige Elektrodose in Betonfertigteil
07.02 Zulage Mehrfach-/Kombinationsdose Zulage für Mehrfach-, Kombinations- oder Sonderdose in Betonfertigteil einschließlich werkseitiger Befestigung.
Zulage Mehrfach-/Kombinationsdose
07.03 Elektro-Leerrohr werkseitig Werkseitig verlegtes Elektro-Leerrohr in Fertigteil- bzw. Elementwand einschließlich Fixierung und Anschlüssen an Geräte-/Abzweigdosen.
Elektro-Leerrohr werkseitig
07.04 Einbauteil Mehrspartenhauseinführung Werkseitig in die Kelleraußenwand integriertes Einbauteil/Futterrohrsystem für Mehrspartenhauseinführung. Lage, Hersteller und System nach Freigabe des Versorgers; Anschluss an Bauwerksabdichtung einschließen.
Einbauteil Mehrspartenhauseinführung
07.05 Sonstige werkseitige Rohr-/Kabeldurchführung bis ca. DN 150 Werkseitige Aussparung bzw. geeignetes Einbauteil für Rohr- oder Kabeldurchführung einschließlich Koordination mit Werkplanung und erforderlicher dichter Ausbildung.
Sonstige werkseitige Rohr-/Kabeldurchführung bis ca. DN 150
08 Kellerfenster
08.01 Keller-Zargenfenster ca. 1,00 × 0,625 m, 3-fach Kellerfenster als Zargenfenstersystem, z. B. MEA oder gleichwertig, mit 3-fach-Wärmeschutzverglasung, werkseitig in die Doppelwand integriert, einschließlich Befestigung sowie systemgerechter Anschluss- und Dichtmittel. Hersteller und Typ des angebotenen Systems angeben.
Angebotenes Fabrikat / Typ: ______________________________________________
Keller-Zargenfenster ca. 1,00 × 0,625 m, 3-fach
08.02 Dämmrahmen / Dämmzarge außen Systemgerechter äußerer Dämmrahmen bzw. Dämmzarge zur wärmebrückenarmen Anbindung des Kellerfensters an die Perimeterdämmung.
Dämmrahmen / Dämmzarge außen
09 Kellerdecke und Treppe
09.01 Stahlbeton-/Filigrandecke KG, Gesamtdicke ca. 20 cm Halbfertigteil-/Filigrandecke mit Ortbetonergänzung bis zur statisch erforderlichen Gesamtdicke einschließlich Fertigteilplatten, Montage, Montageunterstützung, Betonage und Nachbehandlung. Die Außen-Doppelwände stehen bis Oberkante Decke hoch; eine umlaufende konventionelle Deckenrandschalung ist daher nicht vorgesehen. Bewehrung gesondert.
Stahlbeton-/Filigrandecke KG, Gesamtdicke ca. 20 cm
09.02 Verlorene Faserzementabschalung Treppenhausöffnung, h ≈ 20 cm Verlorene, zementgebundene Faserzementabschalung an der Treppenhausöffnung der Elementdecke, Höhe entsprechend Deckendicke ca. 20 cm, einschließlich Zuschnitt, standsicherer Befestigung, Ecken und Anschlüssen. Die Abschalung verbleibt im Bauteil; eine konventionelle Schalung ist nicht zusätzlich abzurechnen.
Verlorene Faserzementabschalung Treppenhausöffnung, h ≈ 20 cm
09.03 Stahlbeton-Fertigteiltreppen, insgesamt 3 Stück Stahlbeton-Fertigteiltreppenläufe, insgesamt 3 Stück: Treppe KG–EG sowie zwei weitere Betontreppenläufe in den oberirdischen Holzbaugeschossen. Einschließlich werkseitiger Bewehrung, Lieferung, erforderlicher Kranmontage, Auflager, Ausrichten, Montageabstützung, Fugenverguss, Verbindungsmittel und erforderlicher Einbauteile. Geometrie und Auflagerdetails gemäß endgültiger Ausführungs- und Tragwerksplanung.
Stahlbeton-Fertigteiltreppen, insgesamt 3 Stück
09.04 Deckenaussparungen HLS bis ca. 20 × 30 cm Werkseitiges Vorsehen der HLS-Deckendurchbrüche in der Elementdecke einschließlich verlorener Faserzement-/Werkabschalung der Öffnungsränder, erforderlicher Zulagen in der Fertigteilplanung und Koordination mit TGA. Enthalten: 3 × 15/20 cm, 1 × 15/25 cm, 1 × 15/29 cm, 1 × 20/20 cm.
Deckenaussparungen HLS bis ca. 20 × 30 cm
09.05 Deckenaussparung HLS 23 × 59 cm Werkseitiges Vorsehen einer Deckenaussparung b/h ca. 23/59 cm in der Elementdecke einschließlich verlorener Faserzement-/Werkabschalung und erforderlicher Rand-/Zulagebewehrung nach Statik.
Deckenaussparung HLS 23 × 59 cm
09.06 Deckenaussparung HLS 23 × 78 cm Werkseitiges Vorsehen einer Deckenaussparung b/h ca. 23/78 cm in der Elementdecke einschließlich verlorener Faserzement-/Werkabschalung und erforderlicher Rand-/Zulagebewehrung nach Statik.
Deckenaussparung HLS 23 × 78 cm
10 Wärmedämmung Kelleraußenwände
Wärmedämmung Kelleraußenwände
10.01 Perimeterdämmung XPS, d = 140 mm Perimeterdämmung aus extrudiertem Polystyrol-Hartschaum XPS, Dicke 140 mm, WLS/WLG ≤ 040, für erdberührte Bauteile zugelassen, feuchteunempfindlich und druckfest, vorzugsweise CS(10/Y) ≥ 300 kPa, mit Stufenfalz oder dicht gestoßen. Die Dämmplatten sind vollflächig und hohlraumfrei mit dem zur Bauwerksabdichtung gehörenden Abdichtungsmaterial bzw. einem vom Abdichtungssystemhersteller ausdrücklich freigegebenen Abdichtungs-/Klebematerial auf der Bauwerksabdichtung zu verkleben. Punkt-, Batzen- oder reine Streifenverklebung ist nicht zulässig. Eck-, Sockel- und Anschlussausbildungen sind systemgerecht herzustellen.
Angebotenes Fabrikat / Typ: ______________________________________________
Perimeterdämmung XPS, d = 140 mm
10.02 Perimeterdämmung XPS, d = 100 mm Perimeterdämmung aus extrudiertem Polystyrol-Hartschaum XPS, Dicke 100 mm, WLS/WLG ≤ 040, für erdberührte Bauteile zugelassen, feuchteunempfindlich und druckfest, vorzugsweise CS(10/Y) ≥ 300 kPa, mit Stufenfalz oder dicht gestoßen. Die Dämmplatten sind vollflächig und hohlraumfrei mit dem zur Bauwerksabdichtung gehörenden Abdichtungsmaterial bzw. einem vom Abdichtungssystemhersteller ausdrücklich freigegebenen Abdichtungs-/Klebematerial auf der Bauwerksabdichtung zu verkleben. Punkt-, Batzen- oder reine Streifenverklebung ist nicht zulässig.
Angebotenes Fabrikat / Typ: ______________________________________________
Perimeterdämmung XPS, d = 100 mm
10.03 Schutz-/Noppenbahn mit Schutzvlies Mechanische Schutzschicht vor Bauwerksabdichtung und Perimeterdämmung als druckstabile Noppenbahn bzw. gleichwertige Schutzbahn mit Gleit-/Schutzvlies, einschließlich Überlappungen, Anschlüsse und oberem Abschluss. Einbau vor Arbeitsraumverfüllung.
Schutz-/Noppenbahn mit Schutzvlies
11 Bauwerks- und Fugenabdichtung
Bauwerks- und Fugenabdichtung
11.01 Bauwerksabdichtung erdberührter Kelleraußenwände, 2K-PMBC Vollflächige Bauwerksabdichtung der erdberührten Kelleraußenwände mit zweikomponentiger polymermodifizierter Bitumendickbeschichtung (2K-PMBC) nach DIN 18533. System muss für die nach dem endgültigen Abdichtungskonzept maßgebende Wassereinwirkungsklasse geeignet sein; bei Ausführung ohne Dränung mindestens für W2.1-E. Untergrundvorbereitung, Grundierung, Kratzspachtelung, Hohlkehlen, Verstärkungseinlagen an Fugen/Übergängen sowie Anschlüsse an Fenster, Einbauteile und Durchdringungen einschließen. Erforderliche Trockenschichtdicke gemäß Systemzulassung/Beanspruchung, bei W2.1-E mindestens systemgerecht ca. 4 mm. Hersteller/System angeben.
Angebotenes Fabrikat / System: ___________________________________________
Bauwerksabdichtung erdberührter Kelleraußenwände, 2K-PMBC
11.02 Fugenblech Bodenplatte / Außenwand umlaufend Beschichtetes Fugenblech bzw. gleichwertiges zugelassenes Arbeitsfugensystem ausschließlich im Anschluss Bodenplatte/Kelleraußenwand, einschließlich Halterungen, Stößen, Eckteilen, Kreuzungen und dichter Anschlüsse. Leitfabrikat z. B. PENTAFLEX KB oder gleichwertiges System; Einbau nach Zulassung des Herstellers. Unter inneren Doppelwänden ist kein Fugenblech vorgesehen.
Angebotenes Fabrikat / System: ___________________________________________
Fugenblech Bodenplatte / Außenwand umlaufend
11.03 Eventualposition: Vertikale Fugen der Außen-Doppelwände abdichten Eventualposition, nur auf ausdrückliche Anordnung des Auftraggebers und nur falls das endgültige Abdichtungskonzept zusätzlich zur vollflächigen Außenabdichtung eine gesonderte vertikale Fugenabdichtung verlangt. Vertikale Elementstöße und Eckfugen der erdberührten Außen-Doppelwände mit systemzugehörigem zugelassenem Fugenblech-/Fugenabdichtungssystem ausbilden, einschließlich Befestigungen, Überlappungen und Anschluss an das horizontale Fugenblech. Abrechnung nach tatsächlich ausgeführter Fugenlänge gemäß Fertigteil-Werkplanung.
Angebotenes Fabrikat / System: ___________________________________________
Eventualposition: Vertikale Fugen der Außen-Doppelwände abdichten
11.04 Dichte Sonderdurchführung / Einbauteil Zusätzliche dichte Ausbildung von Rohr-/Kabeldurchführungen oder Einbauteilen in erdberührten Stahlbetonbauteilen, soweit nicht in einer anderen Position enthalten. System passend zur Außenabdichtung und Fugenabdichtung.
Dichte Sonderdurchführung / Einbauteil
12 Lichtgraben
12.01 Lichtgraben profilieren, Böschung 45° Lichtgraben entsprechend Planung herstellen und profilieren, Böschungsneigung 45°, Anschlüsse an Gelände und Baukörper sauber ausbilden. Der Mehraushub ist in Pos. 02.03 erfasst.
Lichtgraben profilieren, Böschung 45°
12.02 Frostsicherer Unterbau / Befestigung Sohlfläche Bedarfsweise Herstellung eines frostsicheren Unterbaus bzw. einer befestigten Sohlfläche im Lichtgraben nach Freigabe der Außenanlagenplanung. Mineralischer Unterbau frostunempfindlich, lagenweise verdichtet.
Frostsicherer Unterbau / Befestigung Sohlfläche
13 Stundenlohnarbeiten
13.01 Facharbeiter Stundenlohnarbeiten eines Facharbeiters. Ausführung nur nach vorheriger ausdrücklicher Anordnung des Auftraggebers oder der örtlichen Bauleitung und gegen bestätigten Stundenlohnnachweis.
13.02 Bauhelfer Stundenlohnarbeiten eines Bauhelfers. Ausführung nur nach vorheriger ausdrücklicher Anordnung des Auftraggebers oder der örtlichen Bauleitung und gegen bestätigten Stundenlohnnachweis.
13.03 Vorarbeiter / Polier Stundenlohnarbeiten eines Vorarbeiters bzw. Poliers. Ausführung nur nach vorheriger ausdrücklicher Anordnung des Auftraggebers oder der örtlichen Bauleitung und gegen bestätigten Stundenlohnnachweis.
13.04 Bagger einschließlich Bedienung Bagger einschließlich Bedienung, Betriebsstoffen und üblicher Ausrüstung. Einsatz nur nach vorheriger Anordnung und gegen bestätigten Gerätenachweis.
Bagger einschließlich Bedienung